|
Reisebericht Nordkapp
wir sind in Aufbruchstimmung. Unser DoMo ist “trocken”, die “Kulanz” von Webasto für unsere Dual-Top kostete uns 349€ – aber was soll´s… ., Die Route steht jetzt; wir fahren nicht mit TT-Line sondern über Puttgarden-Rödby (Fähre)-Kopenhagen-Malmö Straße. Die Öresundvignette haben wir erhalten und damit auch auf einigen Straßen in SE und N Vorteile; zumindest schneller. Demnach sieht unser Terminplan jetzt so aus: 13. in Malmö, 14./15. : Karlsborg (temporäre Hauptstadt SE) am Götha Kanal, 16. bis 19. Stockholm – ohne Reservierung (mal schaun...). Danach müssen wir mit unserem Hund zum Veterinär und bummeln über Umea – Storuman-Arvidsjaur-Lulea-Rovaniemi-Inari nach Gamvik und von dort zur Mageroya also zum Nordkapp. Sodann küstennah durch Norwegen zurück. Soweit die Planung. Am 12. Nachmittags waren wir in Malmö. Nach einigem Suchen sind wir dann doch auf den CP (340 SEK=40,95€!! – Preise für 2 Personen+Hund+WoMo) gefahren. Hier mussten wir dann zusätzlich eine Campingcard für Schweden (SE) erstehen (140 SEK= knapp 20€), die Erkenntnis: das Einchecken an den anderen (größeren) Plätzen= Karte gegeben, Namen und Personenanzahl waren registriert. Der Platz in Malmö war O.K., die sanitären Anlagen versprühen einen herben Spät-DDR-Chic. Loser Toilettendeckel, offen liegende Versorgungsleitungen (e-neben Wasserleitung), dunkle Fugen an Wänden und Boden, Wände mit einer Vielzahl von Löchern, wo früher irgendwelche Haken oder Ablagemöglichkeiten befestigt waren, die Nutzer der Duschen waren mit Plastikvorhängen (weiß? beige? grau?) gegen Sicht geschützt. Dies zu Beginn der Touristensaison! Am nächsten Tag Besichtigung der wirklich munteren Stadt mit einer Vielzahl von Essensmöglichkeiten oder nur um dazusitzen und Menschenkino zu betreiben. Das Wetter: kalter Wind aber sonnig. Die Fahrt über die Straßen geht zügig. Nächster Halt Jönköping: der CP Villa Björkhagen (225 SEK=27€) ist natürlich viel zu weit außerhalb der Stadt – wie der in Malmö auch. Der Blick über den See entschädigt ein wenig. Es ist alles triefnass, der Wolkenbruch war beim Erreichen des Platzes gerade vorbei. Derselbe Chic wie in Malmö überfällt den Nutzer der sanitären Anlagen, aber es ist etwas weniger sauber. Auf dem losen Toilettenring sitzend hat der Nutzer einen freien Raum von ca. 8 cm zwischen Knie und Türe. Abzuschließen braucht er nicht, die Fußspitzen stehen beim Sitzen unter der Türe vor. Die Toiletten zeigen dunkle Gebrauchsspuren! Appetitlich! Weiter nach Karlsborg (210 SEK= 25€), der Ausweich-Hauptstadt am Götha-Kanal. Niedliches kleines Dorf, ein halber Tag Rundgang reicht incl. Befestigung zur Besichtigung aus. Der CP ist gut, die sanitären Anlagen diesmal gut in Stand und sauber, das Personal sehr freundlich. Stockholm und seinen Stellplatz (Langholmens Husbilscamping 240 SEK=28,82€) muss erwähnt werden. Verkehrsgünstig unter einer Brücke und in der Anflugschneise des Flughafens gelegen, war es zur Schlafenszeit (23:30 Uhr) erstaunlich ruhig. Die Container mit den sanitären Anlagen waren in sehr gutem Zustand. Das Zentrum (Altstadt) ist in 30 Min. Fußweg zu erreichen, die „Card“ ist somit nicht unbedingt erforderlich, für Hundebesitzer die beste Möglichkeit Altstadt und Umgebung zu erlaufen und den Hund gleichzeitig Gassi zu führen. Die Schweden sind sehr hundefreundlich – sofern der Kot sofort (mit Tüte) beseitigt wird. In einige Lokale darf der Hund aber nicht mit hinein; zum Leidwesen des Personals, das auf das Geschäft mit uns verzichten musste. Nächste Station: Skeppshamn in der Region Timbra. Hier sollte nach der älteren Beschreibung aus dem Forum ein Stellplatz sein. Inzwischen ist hier ein CP (220SEK). Diesen idyllischen Ort, Platz einer früheren Garnison, sollte nur anfahren wer 20 Km über Straßen weitgehend ohne Teerdecke nicht scheut (gut befahrbar!), gegen Mücken keine Abneigung hat, sich aber den Sinn für ein besonderes Fleckchen Erde erhalten hat. Anders als auf den E-Straßen konnten wir auf dieser Strecke etwas von der Landschaft sehen. Auf der E4 kann man bis zu den ca. 3 m hohen Birkenwäldchen rechts und links sehen; das war´s. Anders als geplant sind wir dann nicht über Storuman/Arvidsjaur zu den Storforsen gefahren sondern von der E4 direkt. Dies war dem immer wieder heftigen Regen geschuldet. Durch die Abkürzung wurde es jetzt Zeit für die erste Wurmkur für unseren Hund (325 SEK= lockere 40€, in N 3 € billiger - in D = 9 €). CP Storforsen am Hotel gleichen Namens beeindruckt durch die imposanten Stromschnellen, die manche auch als Wasserfall bezeichnen. Sie sollen die größten Europas sein. Der Wasserfall ist beeindruckend, er hatte aber auch gerade maximal viel Wasser. Gegen das luxuriöse Hotel fällt die sanitäre Ausstattung des CP stark ab (wird wohl so nebenbei noch mitgemacht). Der Platz aber ist o.k. Der Preis entspricht mit 280 SEK (33€) mehr der Ausstattung des Hotels. Besonderes gibt es auch hier: auf der Quittung beim Verlassen des Platzes könnt Ihr dann lesen, dass das Frühstück inclusive war!!! Am Entsorgungsplatz besteht die Möglichkeit der Wagen zu waschen. Weiterfahrt über Lulea nach Rovaniemi: Hallo im Euroland! Die Dieselpreise hatten wieder normales Niveau (in SE 14,85=1,79€, in N 10 Cent mehr) Der CP in Rovaniemi (30,50€) zeigt, dass auch ein stark besuchter Platz gut ausgestattet und gepflegt sein kann. Das Personal ist freundlich zugewandt, hatte bei dem frz. Besucher etwas sprachliche Schwierigkeiten, konnte sich dennoch gut verständigen. Allerdings lehnte die Dame bei mir die Fortsetzung in Französisch ab und sprach lieber deutsch(!). Die Stadt kann bei trockenem warmen Wetter sicherlich etwas hermachen, wir hatten 7° und Regen. Zur Verständigung der Geschichte der Nordregion ist ein Besuch im Arctica (Museum) eigentlich ein Muss. Kein Muss, eher überflüssig, ist die Mitnahme der Erläuterungen über Kopfhörer. Bitte auf die Angabe „Senior“ (Retired) achten. Das spart Geld. Weiter nach Inari – natürlich über den „Jahrmarkt“ Arctic-Circle. Auch wir haben hier Stop und Fotos gemacht: so oft passieren wir den Polarkreis schließlich nicht. Der CP in Inari (22,00€) entbehrt jeglicher Klassifizierung: die Türe zur Rezeption geht nur mit Gewalt auf („klemmt leider“); gut, dass wir Toilette und Dusche an Bord haben; aber: freies W-LAN oder WiFi, wie es hier heißt. Es ist aber nicht so, dass der Dauerregen eine bessere Einschätzung der sanitären Anlagen. Wegen des Zusammentreffens mit unseren Wiener Freunden verließen wir die geplante Route (Utsjoki – Gamvik) und fuhren direkt nach Lakselv. Ein Happening hatten wir dabei am Grenzübergang Karigasniemi nach Norwegen (N). Nach dem letzten Einkauf im Euroland fuhren wir auf die Zollspur in Richtung N, langsam, da wir niemand sahen (Dauerregen!), als plötzlich die Ampel 50 m vor uns auf ROT sprang. Ich fuhr bis zur Ampel und hielt. Als ich im Rückspiegel ca. 100 m hinter uns aus dem Gebäude 2 Gestalten herauskommen sah, fuhr ich wieder rückwärts auf diese zu. Kaum hatten sie uns erreicht, fuhr mich die Frau an, ich hätte sofort stehen zu bleiben; ob ich die rote Ampel nicht gesehen hätte. Ich fragte zurück, ob sie in der Stadt auch 100 m vor der roten Ampel anhält, bekam aber nur die Frage, ob wir Alkohol an Bord hätten. Als ich dies bejahte und 8 Flaschen Wein und Prosecco angab, wollte sie selbst nachsehen. Sie versuchten ohne abzuwarten in unser Auto zu steigen, was unseren Hund auf den Plan rief. Nur mit Mühe konnte er gebändigt und auf Distanz gebracht werden. Auf die Vorwürfe habe ich dann geantwortet, ihr Job sei es das Auto zu untersuchen, das WoMo dürfe sie aber nur mit meiner Genehmigung betreten. Auch nach Besichtigung der Volumenprozente der einzelnen Flaschen wollte sie sich nicht zufrieden geben, nahm dann aber Abstand vom Selbermachen als es darum ging, unsere Schmutzwäsche umzusortieren. Wahrscheinlich war ihre aggressive Stimmung auch nur dem Dauerregen geschuldet (frische Zöllnerin?). Der ältere Kollege war freundlich und zurückhaltend. Toll, wenn das mit den NorwegerInnen so weitergeht… ! Lakselv war gerade frisch gewaschen, selbst für diese Jahreszeit zu kühl. Nachts war es bisher immer unter 8°, jetzt ca. 4°. Der CP Feriesenter Stabbursdalen (250 NOKs=33,80€) war wenig aufgeräumt, an den Rändern müllig, die sanitären Anlagen sauber aber wenig gepflegt (einseitig befestigte Toilettendeckel, flexible Brille, dunkle Gebrauchsspuren). Auf der Fahrt nach Lakselv waren wir durch den Sturm ganz schön geschaukelt worden. Am nächsten Tag war (geplant => Gamvik (Nordkinn) - das tatsächliche Festlandsende) Windstärke 7, in Böen mehr angesagt. Wir berieten: 150 Km hin und zurück gleiche Strecke – bei diesem Wind ist die Fehmarnsundbrücke für WoWa und LKW mit hohen Aufbauten gesperrt; was tun..? Resultat: Verzicht auf den Besuch dieses einsamen Felsens und Weiterfahrt zum Nordkap. Herrliche Landschaft, keine Sichtbehinderung durch Bäume oder Sträucher, nur kleine Büsche und Moose und – natürlich Felsen. In Honningsvag NOKs (Norweg. Kronen) geholt, es ist trocken und sonnig bei knapp über 10°. Auf Mageroya (Nordkappinsel) tollen Stellplatz bekommen. Es stürmt, des nieselt und es ist kalt! Alles wartet auf den Abend. Gegen 22:30 Uhr wird es heller (tatsächlich!!), die Busse kommen in Massen, der Stpl. ist voll! Dann kommt das Gewünschte aber nicht Erwartete: die Sonne kommt durch und wir haben Mitternachtssonne bis wir um 2:00 Uhr ins Bett gehen. Toll, beeindruckend, wir sind ganz voller Emotionen. Nach der Mitternachtssonne am Kapp sind wir bei bedecktem Wetter nach Hammerfest gefahren, wo wir bei Sonne und 6° ankamen und auf einem kleinen Campingplatz nach einer Rundfahrt durch den Ort (keine Ausschilderung) Platz fanden. Abends wurde es dann noch kühler und es regnete ab und an. Es regnete am Tage darauf auch in Alta, wurde dann aber schön sonnig und wir sind zum Parkplatz (Felsplateau) gefahren, um ins Canyon zu wandern. Auf dem Plateau haben wir dann auch übernachtet. Zum Canyon konnten wir nicht vordringen, der Fluss war nicht zu durchwaten (Schmelzwasser) und über die noch vorhandene Schneebrücke habe ich es abgelehnt (Feigling eben). Über die Fähre Olderdalen-Lyngseidet und Svensby-Breivikeidet haben wir Tromsö erreicht (Regen), kurz durchfahren, in der Regenpause ausgestiegen, Tromsö erobert, bis uns unser Wetter wieder eingeholt hatte. Wir haben dann noch eine Runde gedreht, bei REMA1000 Lebensmittel eingekauft (kein Müsli unter 5€!), und festgestellt, dass Tromsö uns wohl nicht haben will, es schüttete ununterbrochen. Weiter sind wir dann über die Insel Kvaloya nach Hillesöy und haben dort im Hafen auf der Wartespur übernachtet. Meine Frau fand das nicht so toll, es hat sich aber am nächsten Morgen ausgezahlt. Nach uns gekommen sind 3 Womos aus N und ein weiteres solo und 11 (!) Fahrzeuge einer WoMo Reisegesellschaft aus D. Diese hatten reserviert! Weil unser DoMo so kurz war, kamen wir mit, einige mussten aber zurückbleiben. Über Senja ging´s zur Fähre Gryllefjord-Andenes und dann auf eine Rundfahrt über Andoya. Bei der achteckigen Dverbergkirke haben wir übernachtet. Die Kirche war verschlossen, am nächsten Morgen aber geöffnet. Vor Beginn der Trauerfeier sind wir dann ab auf die Lofoten (Regen, kalt). In Svolvaer haben wir am Fähranlegen übernachtet und die Stadt dabei erobert (kalt, aber gerade mal kein Regen). Am nächsten Morgen: Sonne! Solaranlage ´raus, der elektr. Kaffee war gerettet. Weiter nach Kabelvag – Stadtbesichtigung – dann auf den nächsten CP in einer Lagune mit Blick auf das Meer. Herrliche Sonne: Stühle raus, Tisch - 15°!! Wir bleiben 2 – 3 Tage zw. Erholung. Am Abend heftiger Wind, Stühle und Tisch auf den Boden gelegt; nachts: es regnet (schüttet!) – morgens 9:00: es regnet – Mittag: dito und Nachmittag/Abend: es regnet erneut. Morgen geht´s weiter Stück für Stück nach A (gesprochen: offenes O) und dann zurück zum Fähranleger Moskenes zur Fähre Montag früh 10:30 Uhr – so wir mitkommen. Eines haben wir inzwischen erkannt: ein Urlaubsland wird N für uns wohl nicht werden. Uns geht es aber gut, die Laune ist ebenfalls o.k. . Wir betrachten es als das “Erobern" einer neuen Region und nehmen alles – besonders die fantastische Landschaft mit Interesse auf. A besucht, die „drei“ Häuser, ein Hotel und viele Hytte sowie eine Bäckerei waren schnell erlaufen. Wir sind dann zur Fähre Moskenes zurück und konnten sie im Hafen liegen sehen. Wir kamen mit. In Bodö im Hafen bei nahezu Dauerregen, aber schon 13° - übernachtet. Morgens – Regen, es schüttete wieder einmal – hat sich unser Hund beeilt. Wir fuhren weiter auf die RV 17 – die Touristenstrecke – zu den Saltstraumen. Imposant diesen reißenden Tidestrom zu sehen. Angeblich soll er Geschwindigkeiten von bis zu 37 Km/h haben. Das Wetter: Dauerregen. Weiter zur Fähre Halsa-Agskardet, das Wetter besserte sich. Die riesig hohen, steilen Berge hatten ihre Mützen gelockert und waren teilweise zu sehen. Immer wieder Wasserfälle, die weiße Striche auf die dunklen Felsen zeichnen. Auf der anderen Seite das graue, manchmal grüne Meer mit kleinen Inseln in den Fjorden. Hinter jeder Kurve eine neue Pracht anzusehen. Von Fähre zu Fähre Jetvik-Kilboghamn gerade mal 28 Km. Die Fahrzeiten fast abgestimmt. Aber es ist schon spät. Auf der Strecke ist 60 Km/h Durchschnitt fast nicht zu erreichen, wenn wir auch etwas von der immer wieder frisch gewaschenen Gegend sehen wollen. Hinter dem Ankunfthafen haben wir dann frei in Oeresvik übernachtet. Bis zur nächsten Fähre ca. 80 Km, kurvenreich um die Fjorde, immer wieder neue imposante Eindrücke, unterstützt von etwas hellerem Licht, später sogar richtiger Sonne; Temp. Ca. 13°. Nesna-Levang, leider waren wir ein Auto zuviel. Wir mussten daher zurückbleiben und auf die nächste Fähre warten. Dann ging´s über Sandnessjoen zu den 7 Schwestern. Erklettern wollten wir sie, trotz des inzwischen richtigen Sommerwetters (17°), aber nicht. Die Fähre ab Tjotta ist eine richtige Fjordfähre. Sie taumelt um die kleinen und größeren Inseln und Untiefen in den Fjorden herum, bis sie in Forvik anlegt. Leider hatten wir nun keinen Fähranschluss in Anndalsvagen. Wir blieben daher auf einem tollen, gut gepflegten Stellplatz (V/E) kurz vor dem Ort für 60 NOK´s stehen (Steinmo Bobilparkering). Am nächsten Tag waren wir nach 4 Km am Ende der Straße, der Fähre nach Horn. Auf der Insel Somna gibt es als einzig Interessantes den Felsen mit dem Loch, den Torghatten. Wir haben ihn besichtigt und sind auch hoch geklettert, um durch das Loch zu sehen; strahlende Sonne, richtig warmes Wetter (22°). Dann ging´s weiter mit der Fähre Vennesund-Holm wieder aufs Festland, Richtung Steinkjer. Freies Übernachten wie in der Region Hellesand ist hier nicht gewünscht (Hinweisschilder). In Snasa haben wir entnervt den CP aufgesucht (169NOKs). Der Platz war in Ordnung, auch die san. Anlagen entsprachen dem bisherigen norwegischen Niveau. Die Weiterfahrt bei schönem Sonnenwetter an dem riesigen See Snasvatnet und durch eine liebliche Landschaft mit dahinterliegenden hohen Bergen. Durch Steinkjer ging es nach Trondheim. Begrenzt durch die maximale Parkzeit eilten wir durch Trondheim und rekapitulierten vor der Weiterfahrt anhand des Führers, dass wir tatsächlich alles Wichtige gesehen hatten. Es war sonnig, der Wind (NO) war aber kalt. Weiter Richtung Kristiansund; dann war aber die Lust auf eine Übernachtung (es war sonnig! Und warm) groß: Schild am Wegrand: CP 2 km rechts ab. Wir ließen uns auch nicht abschrecken, als dieser nach 3 km immer noch nicht erreicht war. Dann bei 4 Km – ein neues Schild rechts ab. Nach etwa einem weiteren Km waren wir an einer Anzahl Hütten (Damtjönna), die Rezeption war ein Din A4 Blatt: falls keiner da ist => Briefumschlag 130 NOKs in den Briefkasten. Wasser, Toilette, Dusche => alles da – Zustand: naja. Wir alleine, die Hütten leer; unser Hund fand es toll, endlich mal nicht angeleint. Herrliche Sonne, wir haben gewaschen und getrocknet auf einer Terrasse. Später kamen zwei SE-WoMos. Nahezu absolute Ruhe: kein Wasserfall, kein Bäumerauschen (windstill); von den anderen WoMos nichts zu hören. Auch morgens waren sie bereits verschwunden. In der Nähe war ein See – einfach idyllisch! Ich wollte schwimmen; das Wasser war aber echt kühl. Am nächsten Morgen Kristiansund besucht, Laks (!) gekauft (kg 18€). Jetzt gibt´s die nächsten Tage Lachs pur, weil das Kühl- und Gefrierteil überläuft. Über die Atlanterbövsveien nach BUD. Meine Frau hatte einen idyllischen Stellplatz herausgesucht, auf dem wir uns mehrere Tage vom dauernden Ortswechsel erholen wollten. Der Stellplatz entpuppte sich als ein riesiger, wenig idyllischer, Platz voller WoMos und Caravans. Wir bezogen einen Platz direkt am Wasser, zum Ärger unserer Nachbarn (N), die jetzt nicht mehr rechts und links vom Auto sitzen konnten (Windschatten). Am Nachmittag: heftiger Wind (Fönsturm von den hohen Bergen landeinwärts), dadurch Sonne. Der Wind hielt auch am nächsten Tag an: keine Sonne bis 16 Uhr – plötzlich Sonne und erheblich wärmer – allerdings nur kurze Zeitc. Der Wind hatte in Böen Sturmcharakter. Spaziergang um Bud herum: auf einer Anhöhe befindet sich ein Rest aus der gruseligen Zeit (1941 – 1945). Morgen (8.7.) soll es regnen. Wir werden dann weiter fahren über die Trollstigen nach Geiranger. Es sollte ein Erlebnis werden. Die Trollstigen sind eine Serpentinenauffahrt ähnlich dem Stilfser Joch nur dass hier ein riesiger Wasserfall herabstürzt. Die Straße eng, Brücke einspurig; auf den entgegenkommenden Verkehr und plötzliche Fotostopps anderer WoMos und Autos musste ständig geachtet – notfalls angehalten – werden; immer in der Gefahr, den Außenspiegel an den Gegenverkehr zu verlieren. Oben war es so neblig, dass keine 200m Sicht war; bedingt durch den Schnee. Tolle Landschaft auf der Abfahrt – weites Tal, Schneewände 10 m Höhe. In Geiranger haben wir übernachtet . Wollten eigentlich die Fähre durch den Fjord nehmen aber: keine 200 m Sicht über den Fjord, vielleicht Morgen? Frei gestanden (auf dem CP= 260NOK + Kosten) – am CP vorbei auf der anderen Seite des Fjords befinden sich ein paar Plätze am Wegesrand, direkt am Wasser. Am nächsten Tag hatten nur die ganz hohen Berge noch Mützen auf. Spektakuläre Fahrt mit der Fähre durch den Geirangerfjord nach Hellesylt. Toll!!! Es wurde eine Sightseeingfahrt mit Erklärungen der Besatzung in 3 Sprachen (kein D). Übernachtet vor Sognedalsfjorda auf einem Platz über dem Fjaerlandsfjord mit fantastischer Aussicht. Sognefjord entlang bis Fähre Hella-Vangsnes über den Fjord, in Vik Stabskirche gesehen, 60 NOKs Eintritt. Eigentlich wollten wir eine Zwischen-Ü. machen, sind dann aber nach Bergen weitergefahren (Stellplatz: 200NOKs, Strom 50 NOKs, WiFi 25 NOK 1 Std., Dusche: für 2 Min. (wer´s schafft!) 10 NOKs. Toilette 1,2m² (Bücken ist nicht!), sehr flexible Deckel und Brille, dunkle Fugen am Boden, „runde“ Feudelecken zeugen von der einen oder anderen Sauberkeitsaktion: bleibt ja auf Eurer Toilette! Bergen mit Führer erobert – Stadt ist nicht groß; ab ca. 12:00 Uhr hatten wir das bekannte Bergenwetter. Nächste Station: am Hardangerfjord entlang (Kvanndal), dann über Rv 13 zum Prekestolen (Lysefjord). O.K., das ging schnell. Wir machten uns am Nachmittag noch auf den Weg zum Prekestolen (in unserer Navi: Preikestolen); über massive Steinlawinenfelder. Für unseren Hund und für uns war´s kein wirkliches Vergnügen. Meine Frau machte dann auch kurz vor dem Gipfel Schluss, weil es an einer Steilwand längs ging. Ich marschierte weiter Richtung Höhe, brach dann aber auch ab, weil die Höhe in Wolken war und dann kein Blick ins Tal mehr möglich war. Aufnahmen machte ich, soweit der Mut reichte (nahe herangehen an die Kante). Zurück war es ein noch schwierigeres Gestolper. Lange hatten wir uns nicht mehr so angestrengt. Zurück ging´s dann auf den nächsten CP (240 NOKs) – sanitäre Anlage: Naja nicht Puh! Keine parzellierten Plätze – allerdings auch nicht voll. Kostenloses WiFi – allerdings (wir haben gerade Probleme..) nur im Haus. Am nächsten Morgen: Sonne, sehr kalter Wind. Wir fuhren weiter küstennah über die 44 und gelangten, von mehreren Regenfällen geduscht nach Kristiansand. Wegen des günstigen Fährpreises (119€=892NOK) gedachten wir mit der Fjordline überzusetzen nach Dänemark. Nach 3-stündiger Wartezeit wurde uns beim Bezahlen erklärt, wir müssten – da nicht vorgebucht - auf die „Warteliste“, was einen Fahrpreis von 3440NOKs = 460€ bedeuten sollte. Auf diese unverschämte Nötigung gingen wir nicht ein und fuhren weiter. Am nächsten Tag dann mit der Fähre Horten-Moss, dort Lachs kaufen und schnell weg aus Norwegen. Smögen (SE) haben wir nicht angefahren (Mitternachtssonne) wegen des erneut wolkigen Wetters. Hinter Göteborg haben wir dann auf einem Rastplatz für Brummis (und WoMos) übernachtet. Am Morgen haben wir, nach unserem WoMo in der Nacht auch geduscht und frisch ging´s weiter, eigentlich Helsingborg-Helsingör, dann aber (Navi sei dank!) über die Öresundbrücke und Rödby-Putgarden, Lübeck nach Hause. Die Navi errechnete zunächst eine Ankunftzeit von ca. 18:00 Uhr, was wir akzeptiert hätten. Nach der Korrektur kurz hinter Kopenhagen errechnete sie 15:30 Uhr. So waren wir kurz vor 16:00 Uhr zu Hause, zu aller Freude! Hallo Amadeus,
interessanter Bericht und sehr informativ. Ihr hattet aber auch extremes Pech mit dem Wetter :eek: Aber dass Frei Stehen oft nicht möglich ist und dann in einem hochpreisigen Land wie Norwegen bzw. überhaupt in dem von Euch bereisten Teil Skandinaviens der Standard der Campingplätze teilweise auf einem solch niedrigen Niveau liegt, finde ich dann doch erschreckend. Obwohl ich selbst noch nie im Norden war, würde ich als Resümee Eures Berichtes einen Satz schon jetzt unterschreiben: "Eines haben wir inzwischen erkannt: ein Urlaubsland wird N für uns wohl nicht werden". Wir freuen uns jetzt auf unseren bevorstehenden Urlaub in Italien. Landschaft gibts da auch; dazu viel Kultur, gutes (und bezahlbares) Essen, und schöne Strände am warmen :D Meer. Einziges Problem derzeit: Es könnte schon wieder etwas zuu heiss und trocken sein. Ist uns aber allemal lieber als umgekehrt :razz: Martin Moin
Ich kann deine Erfahrung nur bestätigen,bin selbst mindestens 10 mal in den 3 nordischen Ländern gewesen.Das Wetter war selten akzeptabel dafür wurde der Geldbeutel arg in mitleidenschaft genommen.Aber die Landschaft ist einmalig und abseits der Touristencentren kann man auch in aller Ruhe freistehen Mofa Hallo Amadeus
sind seit dem 28.7 hier durch Schweden hochgefahren (1x heftiger Gewitterregen Während der Fahrt) seit dem jeden Tag Sonne, teilweise mit blauem Himmel, Temp. Nachts 8-10, Tagsüber bis 18Grad (heute in Fauske). Hatten aber auch schon deine Wettererfahrung hier oben gemacht. Schön find ichs hier bei jedem Wetter! Wenns zu kalt is kann ich mir noch was anziehen!! is es mir zu warm, muss ich bei nackt aufhören mit dem Ausziehen, auch wenns wärmer wird :D Hallo Sternleinzähler!
Wir waren auch froh, dass wir - kleidungsmässig - "draußen zu Hause" sein konnten, die Landschaft ist einfach fantastisch! Schön auch, dass der Wagen einfach stehen gelassen und über die Felsen losgewandert werden kann. Das freie Stehen ist einfach toll; nachdem wir uns daran gewöhnt hatten und dass die Siedlungen keine Kernbebauung haben sondern aus verstreut in den Wäldern liegenden Häusern bestehen, war auch eine neue Erfahrung. Anders als an der Küste und im südlichen Bereich fällt im Norden (auch in SE und Finnland) auf, dass an den verstreut liegenden einsamen Häusern oft 5- 6 alte Schrottautos stehen und eines oder mehrere, mit denen gefahren wird. Bei der Vorbereitung haben wir im ADAC-Tourset gelesen: Alles ist sehr teuer: Die Abrechnung der Ausgaben führt jetzt zu Tage: rund 440€ für Einkäufe von Esswaren (ohne Alkohol! - aber leckeren Lachs! -1 L Milch: 1,73€!!). Mit den knapp 1400€ für Tanken hingegen haben wir bereits gerechnet. Bei den Preisen der CP hingegen (insges. über 700€) freuen wir uns auch auf Italien. Bei dem Preisniveau Norwegens findet man hier bestens erhaltene, gepflegte Anlagen z.B. in Lana (Meran). die Preise fürs Campen mit ca 35€ (meist 250NKr manchmal Dusche extra 10NKr) )haben sich in den letzten Jahren eher an die italienischen Preise um Gardasee/Adria angepasst wie mir scheint.
Tanken mit ca. 2€ zeigt unsere Zukunft an, und mit der Natur können wir in Teilen von D auch ein bischen mithalten. so what shells, ich bin hier weils mir gefällt (und nicht zum Letzen mal) (z.Z. in Grong auf einem CP, Wasser nachfüllen, Entsorgung usw.) @Amadeus
Moin erstmal danke für deinen Reisebericht,fällt ja recht negativ für Norge aus aber genau das (Negative) :ironie: finde ich klasse! So bleibt mehr Platz für die echten Liebhaber dieses für uns "Wundervollen Landes"! Meine Frau und ich sind seit 2003 min.1xpro Jahr in Norge und es gibt uns so viel. Schade das es euch nicht so gefallen hat! Heinz ![]() Tja, schöner Bericht, mit dem Wetter ging es uns auch schon mal so...fahren aber immer wieder in den hohen Norden 8)
Und dem Heinz muss ich mal wieder voll Recht geben :D Und wir finden den Urlaub da oben richtig preiswert, denn wo kann man zu zweit für 36 Tage all inklusiv weniger wie 3000 Euronen bezahlen. In der Hochsaison also Juni - August (Ferien) wohl nirgends, außer auf Balkonien... In unserem Lapplandthread ist dies alles ausführlich erläutert. Und da wir mit unserem eigenen Hotel, völlig autark sind, haben wir in den letzten Jahren keine CP mehr angefahren. In diesem Sinne, man sieht sich im hohen Norden.... so sehen unsere Plätzchen zum nächtigen aus....
Lieben Tommi Hallo Norwegen-Fans! Zur Klarstellung meines Berichtes: Ich wollte keinen Reiseführer schreiben; also habe ich alles, was in einen Reiseführer gehört - auch die fantastischen Bilder der Landschaften - weggelassen und die Rahmenbedingungen beschrieben. Die mangelhaften sanitären Zustände habe ich inzwischen auch von "Fans", die seit mehr als 15 Jahren zum Angelurlaub Norwegen besuchen, bestätigt bekommen. "Wir machen immer erst einmal die Toiletten/Badezimmer und die Küchen sauber, bevor wir sie benutzen." ... und das bei Preisen von knapp 1000€ die Woche. Dies ist etwas, was in keinem Reiseführer steht... und uns deshalb erstaunte. Die CP-Verhältnisse stehen in keiner Relation zu den Preisen. Für Preise ab 22@ bekommst Du in Österreich und Italien hervorragende sanitäre und Platzverhältnisse, für die Norwegenpreise aber bereits Spa-Verhältnisse geboten. ... Norwegen ist eben kein Entwicklungsland, wo wir so etwas "durchgehen" lassen würden. Vielleicht sollte an dieser Stelle einmal bedacht werden das in Norwegen viel Höhere Steuersätze und natürlich auch höhere Einkommen vorzufinden sind . In der Relation zum dort üblichen Lohngefüge sind die Lebenshaltungskosten geringer als in Deutschland.
Des weiteren hat der Norweger nicht den Anspruch wie wir Deutschen was zb. Die Sanitäranlagen angeht. Bei den Norwegern müssen die Sachen einfach nur funktionieren. Für uns sind solche Umstände gewöhnungsbedürftig wobei wir uns sehr schnell damit abgefunden haben. Wir haben perfekte Sanitäranlagen mit Keramiktoilette und Haushaltsdusche stets dabei und genießen einfach nur diese traumhafte Natur . Im übrigen zahlen wir in an der Ostsee auf dem Campingplatz für 2 Personen und Womo 57€ am Tag. Auf Sardinien für die gleiche Aktion 60€ in 2012 Tschuldigung, Ostsee 27€ Hallo Amadeus,
kannst du nicht auch mal so einen toiletten-reisebericht über Deutschland schreiben :?: Dann weiß ich auch wo man in D nicht hinfahren sollte. Dein eigenes wc im Womo wirst du ja nicht benutzen, weil du immer zuerst die sanitäreinrichtungen auf den cp aufsuchst und es deshalb noch tiptop sauber und in ordnung ist. Und deshalb kannst du auch die völlig kostenlosen V/E-stationen nicht in anspruch nehmen. Und ich finde reiseberichte ohne fotos eigentlich etwas fade. Schade :( Sorry
weiß nicht warum,aber mir fällt nur Falco mit Rock me Amadeus,Amadeus,Amadeus....dazu ein :troll; Heinz Hallo Heinz,
das, was Du geschrieben hast, gilt auch für uns. Dein Foto sagt eigentlich alles: riesige Weite, ein einsames Womo oder einsamer Wohnwagen, der Fjord, die wunderbaren Wolken ... Die Skandinavien-Krankheit, insbesondere der Lappland-Virus hat uns genau vor 40 Jahren angefallen und seit dem sind wir ihn nicht mehr los geworden.
So lange wir noch fahren können, wollen wir an solche Orte wie auf Eurem Bild und dem Bild oben (hier Store Molvik - 20 km hinter Berlevag). viele Karsten Hallo Amadeus,
ich suche mir mein Reiseland aus, ob es mir dort gefällt oder nicht. Ob die WC's sauber sind, interessiert mich nicht, ich brauche keines, weil ich hab mein eigenes dabei. Was will ich in Italien oder sonstwo, wenn ich nach Norwegen will???? Nur wegen den paar Euro Unterschied auf dieses wunderschöne Land und die Freiheit dort verzichten? Ich brauch auch meistens keinen CP, weil ich frei stehen kann und darf. Geniesse Du zukünftig den Süden, ich fahre weiterhin in den hohen Norden und freu mich über jeden, der mir mehr Einsamkeit dort oben lässt. Nix für ungut :D :D :D moin amadeus,
danke für deinen Bericht und die Informationen. Dadurch bekommen wir eine weiteren Eindruck, besonders Menschen, die N noch nie bereist haben (wer schon mal da war hat eh seine eigene Meinung). Zu Glück suchen wir uns die Länder selber aus, die wir bereisen. Da wir Menschen viele unterschiedliche Ansprüche haben, sind unsere Wahrnehmungen auch verschieden. Mein Eindruck von Norwegen: grandiose Landschaften, überwiegend gastfreundliche Menschen, wer die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht wird hier fündig, sehr hohes Preisniveau (auch für Bußgelder), gute Infrastruktur, gut erreichbar, nordeuropäisches Klima (keine tropischen Temperaturen), deutlich Wohnmobilfreundlicher als deutsche Ostseeküste Zum Thema Reisezielauswahl sage ich nur: "...selbstgewähltes Schicksal". Ich finde es durchaus bereichernd, wenn mal jemand was anderes, als die üblichen, auschließlich positiv verfassten Berichte abliefert. Insofern: Danke, Amadeus, für diese etwas andere Sicht auf Norwegen. ;)
Klaus Wenn man das erste Mal ein Land besucht und die Eindrücke schildert, finde ich es gut. Es kann nicht nur "Fans auf Anhieb" geben. Vielleicht sieht es bei einem 2. Versuch ganz anders aus, oder aber, man fährt nicht wieder hin.
Ich lese gerne die Berichte über die "Nordländer", sie kommen für mich aber nicht so sehr in Frage da ich 1. die Wärme und warmes Wasser zum Schwimmen liebe und 2. ein potentielles Mückenopfer bin. Also würde in Bericht von mir, gemartert von gefühlten 998 Mückenstichen, auch sicherlich nicht positiv ausfallen. Obwohl die Landschaft toll ist, aber eben nur bei gutem Wetter, wie fast überall.
@Uschi: Man muss natürlich auch ein bisschen Glück haben. Wir hatten letztes Jahr in Norwegen fast immer über 25 Grad und keine einzige Mücke, im Jahr davor in Schweden sehr viel Regen aber auch keine Mücken. Ich finde solche "subjektiven" Kritiken auch sehr gut. Jeder kann mit der Info ja anfangen was er will. Wir fahren z.B. fast nie auf Campingplätze. Daher interessieren uns die hygienischen Bedingungen nicht. Norwegen ist landschaftlich einfach "fast" nicht zu toppen. Jeder Land hat als Reiseziel Vor- und Nachteile. Diese zu "erfahren" gehört doch zum Womo-Urlaub auch dazu. Bei uns geht es jedenfalls auch um Abenteuer und ums Erleben (kann auch manchmal negativ sein). Bzgl. der sanitären Anlagen hat ja auch jeder ein subjektives Empfinden. Wir nutzen z.B. immer unsere eigene Dusche und unsere Toilette, weil es mir auf allen CP zu unhygienisch ist, egal ob Deutland Italien oder Norwegen. Das ist aber für mich ok, hab ja ne Alternative. Was ich damit sagen will: Wenn einem die Duschen zu dreckig sind, dann nutzt man halt die eigene. Deswegen muss ich doch kein Land meiden.... LG, Fred Ja siehst Du, mal so, mal so. Wenn ich in den Süden fahre (mein Lebenspartner liebt die Wärme noch viel mehr), habe ich zu 99 % die Gewissheit, dass das Wetter gut ist. Wir sind i.M. noch auf den Urlaub angewiesen, nutzen also die kurze Zeit so effektiv wie möglich. Es kann durchaus sein, dass wir später Richtung Norden fahren, schon alleine der Landschaft wegen. Wie Du geschrieben hast: dafür haben wir ein Wohnmobil. Da wir fast alles im eigenen Mobil erledigen, sind die Rahmenbedingungen auf SP oder CP für mich nicht so wichtig. Vielen Dank für die positiven Stellungnahmen und danke für die anderen. Wir haben unsere Tour 5 Wochen lang durch diese beiden Staaten und kurz Finnland gemacht - zum Kennenlernen nach unserem "Ausstieg". Wie Uschi waren wir bis dato auf Zwangsurlaub und Süden programmiert. Wir haben 14-mal frei gestanden in herrlicher Natur - soviel zur Nutzung der eigenen Sanitäreinrichtung. Es erstaunt mich aber wirklich, dass sich offenbar Nutzer dieses Forums persönlich betroffen fühlen, wenn nur Sachverhalte beschrieben werden. Mein letzter Beitrag sollte eigentlich der Erläuternde sein; scheinbar war das nicht deutlich genug. Hier noch einmal: Schweden haben wir nicht genug kennen gelernt, um es zu beurteilen. Norwegen wird unser Ziel als Ferienurlaub nicht mehr sein. Da wir Oslo ausgespart haben - bewusst - werden wir Oslo mit der Color-Line separat besuchen - unserem Hund Amadeus zuliebe. Wir haben mit der gewählten Strecke, den vielen Fähren, den Sehenswürdigkeiten und den Eindrücken von der Landschaft eine tolle Zeit gehabt. Wenn Norwegen-Fans mir bestätigen, dass sich bei unseren Erfahrungen nicht um Ausnahmen handelt, muss doch das Preis-Leistungsverhältnis diskutiert werden. Wenn jeder für sich (z.B.: fjordrocker oder walter 7149) dann zu dem Ergebnis kommt "Ja", ist das doch o.k., meine/unsere Entscheidung steht oben! Aber: es ist nur "Unsere!!"
Hallo, da können wir uns doch glatt anschliessen, sogar das Jahr stimmt. :) Dieses Jahr waren wir sieben Wochen unterwegs, bis Graense Jakobselv...
Moin Karsten genau so ist es, süchtig nach Norwegen :freude: Vor 40 Jahren bin ich das 1.Mal mit meiner 50ccm Herkules nach Uddevalla gefahren und weiter Richtung Oslo! Ab diesem Zeitpunkt....ich gebe zu,bin ich süchtig,süchtig auf den Norden speziell Norwegen je höher desto besser. Auf deiner Seite bin ich Stammgast,toll gemacht!!!
Heinz aus Henstedt-Ulzburg @berny2
Schämt ihr euch gar nicht,7 Wochen Norwegen!? Ehrlich ich beneide euch aber das schaff ich auch schon noch mal! Im Juli waren wir u.a. auch Grense Jacobselv,schade hätten uns ja mal treffen können! Gut, gibt ja noch mehrere Jahre in denen wir unseren Urlaub da oben verbringen.
Heinz ätsch, wir waren ooch in Grense :D :D
am 30.06.2012
und ja, auch wir lieben den hohen Norden, allerdings erst ab Lappland weiter nördlich 8) Tommi "Nächste Station: Skeppshamn in der Region Timbra. Hier sollte nach der älteren Beschreibung aus dem Forum ein Stellplatz sein. Inzwischen ist hier ein CP (220SEK). Diesen idyllischen Ort, Platz einer früheren Garnison, sollte nur anfahren wer 20 Km über Straßen weitgehend ohne Teerdecke nicht scheut (gut befahrbar!), gegen Mücken keine Abneigung hat, sich aber den Sinn für ein besonderes Fleckchen Erde erhalten hat."
Hi, wir waren vom 05.-10.06 in Skeppshamn auf dem CP. Die Strasse war geteert und in Ordnung. Gefunden haben wir den CP durch Zufall, nachdem wir ein Lokal Astoen gesucht hatten. Das gesuchte lokal hatte geschlossen, aber der Koch führt gegenüber nich eine "Kneipe", das "Porter Cafe". Dort haben wir dann einen super Lachs gegessen und und uns herrlich unterhalten. Tommy, der Besitzer, hat uns dann von dem CP erzählt wohin wir dann abends aufgebrochen sind. Da es herrliches Wetter war und ausser uns nur noch 3 schwedische Wohnwagen dort standen blieben wir für 5 volle Tage und haben die herrliche Landschaft genossen. Angeln, Radfahren und Wanderungen in dem jetzigen Naturschutzgebiet bei tollem Wetter und ohne Mücken! waren super. Wir waren vom 20.05.-18.06.2012 unterwegs. Südlich München kommend auf dem Landweg über Flensburg, Kopenhagen, Oslo, Narvik ans Nordkap, über Tana Blu, Inari Stockholm Kopenhagen Röby zurück. Ausser auf der A7 bis Flensburg fast ausschliesslich über Nebenstrassen und vielen Abstechern abseits der Hauptrouten unterwegs gewesen. Das Wetter war die meiste Zeit super toll. In Mittet in der Nähe von Afarnes waren es teilweise bis zu +30 C. Dafür am Polarkreis Schneefall. Alles insgesamt eine wunderbare Reise. Skandinavien, wir kommen wieder.
[/i]Grundsaetzlich sind kritische Meinungen gut fuer ein Forum. Auch wenn sie bei Fans eines bestimmten Reisezieles nicht ankommen und nicht geteilt werden.
Aber dieser Bericht scheint mir extrem von 2 Faktoren gepraegt: - das Wetter hat nicht gepasst. Wuerde mir auch stinken, kann einem aber ueberall passieren. Die "Chance" auf durchwachsenes Wetter im Sommer ist in Norwegen und Schweden nunmal etwas groesser als in Italien oder Spanien. Das haben wir aber schon in der Schule gelernt. - die Ausgaben fielen recht hoch aus. Dazu faellt mir nichts ein...wer im Internet- und Forenzeitalter nicht vorher weiss, dass Skandi kein Schnaeppchenparadies ist, der darf hinterher nicht darueber meckern. Ansonsten, ganz subjektiv betrachtet: ich liebe Gliederung, Absaetze und Fotos in Reiseberichten. Hallo Pfalzcamper! Dein Resumeè passt nur an einer Stelle: beim Wetter. Dort befindet sich im Bericht auch nur die einzige Wertung: "nicht unser Urlaubsland". Alles andere sind Berichte - ohne Wertung. Über Ausgaben habe ich nicht geschrieben! Aber: über die Verhältnismäßigkeit von Preisen! Den Detaillierungsgrad habe ich als Rechtfertigung meinerseits angesehen, war aber gar nicht nötig, da weder der asoziale Zustand noch die dafür genommenen Preise im Forum in Frage gestellt werden! Merkwürdig nur, wie viele Forumsmitglieder sich angegriffen fühlen, wenn lediglich ein Zustand beschrieben wird. Und zu guter Letzt: Wir sind gerade in einem (in Teilen) Entwicklungsland bei den sanitären Einrichtungen unterwegs, bei angemessenen Preisen. Hier treffen wir einen Dänen, der - auf unsere Erfahrungen angesprochen - antwortete: "Ja, das ist schrecklich und das bei den Preisen". Da wir hier, anders als in Norwegen, nicht auf jedem CP WLAN haben und ich das Thema auch für ausgereizt halte, gibt es keine weiteren Stellungnahmen von mir. Hallo,
das Wetter war wohl in diesem jahr eher schlecht, bis zu der Zeit, ab der dann ich dort oben war: 4 Wochen - zwei Regennächte. Aber ich ahtte auch schon einen Urlaub dort oben mit drei Wochen fast nur Strum, wackelndes Womo, Flucht vor Orkanböen ... Das ist dann nicht so toll. Einige Punkte kann ich aber weniger verstehen, sorry, außer man hat einen einfache Campingbus: Ich habe dort noch nie eine Toilette benutzt, weder auf einem CP (manchmal stehe ich ein paar Tage in Fredvang, ist einer meiner Lieblingsorte) noch sonst wo. Dafür habe ich doch mein Womo. CP-Preise? In diesem Jahr in 4 Wochen 4 Übernachtungen in Fredwang, drei auf einem kostenpflichigen Stellplatz (Unnstad). Also preislich alles völlig problemlos, ebenso beim Essen. Sicher ist alles eine Frage der eigenen Wünsche: Will ich CP mit fremdem Töpfchen? Oder die Feiheit, irgendwo schön zu stehen? Die vielen einfachen Entsorgungsmöglichkeiten in Norwegen sind einfach toll, so gut habe ich das sonst nirgends gesehen. Aber da muss jeder wissen, was er will und wie. Für mcih steht fest: Sobald ich meinen Urlaub für ncähstes Jahr weiß, wird als erstes die Fähre gebucht! Klaus
Jaaa, da sind wir...., ich sehe uns. Du bist die Felsen hoch geklettert und hast geknipst, wir hängen unten rum. Und dann begann das Spielchen mit dem Fuchs, den Rentierknochen und der Möwe. Nächstes Jahr wieder ? an Sylvi Sabine und Walter Dieser Bericht macht die Vorfreude auf Scandinavientour im Juni/Juli noch größer. Bitte um Antwort:1. Wie ist es mit Tanken und Barzahlen? 2.Geldtauschen, Euro, bar, in Banken o.a. möglich ?? 8) war im september 2010 auf RR durch finnland/sonne, 1-2x regen - Norge nur sonne, ohne nordkap, schweden als transit nur ,regen + sonne . war sehr angetan , auch keine mücken was will man mehr. 1x auf CP - brauchte mal wieder eine Sauna ! - ansonsten frei gestanden. Insofern ist jedes land da oben durchaus lohnenswert/positiv besetzt für mich. ich konnte LPG tanken, tankstellen incl. freundliches personal gab es genug. und bis auf die katastrophalen ,mit baustellen übersäten, hauptstrassen hoch im norden gab es nichts auszusetzen. :ja: ich werde wieder hinfahren, warum auch nicht ? Rainer mit den reiseplänen 2013 beschäftigt im lieblichen Götschetal. :D
Tanken und Barzeahlen ist an den meisten Tankstellen (größere) immer möglich geht aber mit jeder Kreditkarte genauso gut, und Geld abheben mit EC-Card oder Kreditkarte an den vielen Bankomaten (Geldautomaten) ist auf jeden Fall günstiger als Bargeld tauschen. Michael Hallo Vielen dank amadeus für deinen reisebericht, wir sind schwanger mit unserem reiseziel sommer 2013. meine OHL ist die ganze zeit nicht sicher, ob N oder S geeignet ist. ein kritischer reisebericht, wie von dir, beleuchtet aspekte, an die wir bisher nicht dachten und das ist gut so! mich reizt es seit jahren den norden, S+N zu erkunden, aber von einem extrem TR xxxl heiß und trocken ( letztes jahr viiiel zu heiß) + xxxxl kultur ins andere extrem ob das zumindest wettermäßig richtig ist? schade, dass manche hier im forum sich derart mit ihrem urlaubsland identifizieren, dass kritik als "gotteslästerung" empfunden wird, ich denke ein land wie N, grandiose weite natur, oft mieses wetter, wildnis, kargheit, teuer usw wirkt polarisierend entweder innige liebe oder ablehnung ob es was zwischendrin gibt, weiß ich nicht-war ja noch nicht dort- :mrgreen: lg olly Hallo Olly, fahre einfach hin und mach dir selber ein Bild. Pelle würd ich gerne, rein aus neugier, aber es gibt nun mal unsere gute OHL :D , spaß bei seite, vielleicht gibt es einen kompromis skandinavien light = schweden lg olly |
Anzeige
|