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Sicherheit- Überfallrisiko Spanien 1, 2


provan am 21 Jan 2013 19:43:11

Hallo zusammen,

wir wollen im Frühjahr nach Spanien an die Costa Brava und weiter bis Alicante. Nun lesen wir immer wieder von organisierten Überfällen auf Wohnmobilisten an Stellplätzen und explizit auf Autobahnen rund um Barcelona bzw. in Catalonien. Ist das alles nur aufgebauscht oder muss man tatsächlich mit derartig kriminellen Handlungen rechnen? Ist das Frühjahr mit weniger Tourimus auch so stark gefährdet wie die Hauptsaison, aus der ja in regelmässigen Abständen von derartigen Überfällen berichtet wir?
Wer von euch Spanienprofis kann einen aussagefähigen Bericht einstellen, ich bedanke mich vorab.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rolf51 am 21 Jan 2013 19:56:03

Hallo Provan,

gebe bei der Suche "Gangster auf Spaniens Autobahnen" ein, da bekommste einige Infos.

fuzzy am 21 Jan 2013 20:36:09

provan hat geschrieben:Wer von euch Spanienprofis kann einen aussagefähigen Bericht einstellen, ich bedanke mich vorab.


Gegenfrage : Was nützt Dir das dann ?

In Sekunden fallen mir diverse ähnliche Berichte ein :

Überfälle Cote Azur, Kosika, Sardinien, Venedig, Griechenland etc.

Und was tun ?

Anzeige vom Forum


JamesBond am 21 Jan 2013 20:57:55

fuzzy hat geschrieben:
provan hat geschrieben:Wer von euch Spanienprofis kann einen aussagefähigen Bericht einstellen, ich bedanke mich vorab.


Gegenfrage : Was nützt Dir das dann ?

In Sekunden fallen mir diverse ähnliche Berichte ein :

Überfälle Cote Azur, Kosika, Sardinien, Venedig, Griechenland etc.

Und was tun ?



Mhhhhh, von Griechenland habe ich noch nicht einen Bericht von Überfällen gelesen.

Kannst Du mir mal einen zeigen, wo auf der Autobahn Womofahrer in GR überfallen wurden?

Du bist doch hier der Suchfunktionenspezialist :wink:


Dann fahre ich da nähmlich nicht mehr hin und storniere mein Schiff...... :lach:

fuzzy am 21 Jan 2013 20:59:32

JamesBond hat geschrieben:Du bist doch hier der Suchfunktionenspezialist :wink:


Watt zahlste ?

ich kann auch mit der Zitatfunktion umgehen :D

Gast am 21 Jan 2013 22:01:01

fuzzy hat geschrieben:. . . In Sekunden fallen mir diverse ähnliche Berichte ein :
Überfälle Cote Azur, Kosika, Sardinien, Venedig, Griechenland etc.
Und was tun ?


Du hast unser gelobtes Dland in der Aufzählung vergessen :eek:

Roman am 21 Jan 2013 22:18:34

provan hat geschrieben:... Ist das alles nur aufgebauscht oder muss man tatsächlich mit derartig kriminellen Handlungen rechnen?...


Ja, muss man. Ich warne ausdrücklich davor, die Diskussion auf dem Level der "Gasangriff-Threads" zu führen. Dass es gerade im Grenzbereich Frankreich/Spanien organisierte Banden gibt, die in der Nacht die Autobahnraststätten abklappern, ist bekannt und bewiesen.

Leider durch uns selbst. In mittlerweile 20 Jahren Womourlaub sind wir bisher nur dort "geknackt" worden. Die Sache ging, dank Alarmanlage für uns glimpflich aus und führte nur zu einem Schreck in der Abendstunde und einer Reparatur der Beifahrertür.

Dennoch sollte man das Prolem Ernst nehmen. Natürlich gibt es in jedem Land Einbrüche in Wohnmobile. Das kann sogar zu Hause vor der Haustür passieren. Dennoch ist die Gefahr in manchen Gegenden deutlich größer.

Andererseits waren wir letztendlich selbst schuld, da wir dort wider besseres Wissen übernachteten. Aber manchmal kommt halt alles zusammen. Der eigentlich anvisierte CP hatte noch nicht geöffnet und wir waren hundemüde.

Heute würde ich mich in so einem Fall auf igendeinen Makrtplatz in einem kleinen Dorf stellen.



Roman

Gast am 21 Jan 2013 23:03:43

Roman, du hast recht :daumen2:
nahezu 100% treffer, wir haben auch bekannte, die es mit dem pannentrick erwischt hat. zwischen perpignan und 60km hinter barcelona nicht freistehen, insbes an autobahnen. aber in punkto autoknacken hält ES leider die pole position in europa. wir lassen z.b auf supermarktplätzen niemals unbewacht
lg
olly

mcdudel am 21 Jan 2013 23:23:26

auch unser Womo wurde kurz hinter Callela auf dem Parkplatz zu Netto, in dem wir einkaufen waren, aufgebrochen worden.
Also beim Einkaufen in Supermärkten ist Vorsicht angesagt und man sollte immer eine Person im Womo lassen.

Gast am 21 Jan 2013 23:28:50

an pfingsten haben wir diesbez keine sorgen mehr panzer-paula ca 55 kg und bekennender bergpredigtanalphabet wird im Womo wache schieben :D
lg
olly

carthagocliff am 21 Jan 2013 23:39:42

Es gilt die allgemeine Regel: umso mehr Menschen gedrängt pro Fläche, im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Notstand, umso größer die Chance, daß jemand in Dein Womo will. Das betrifft also nicht nur Spanien, sondern auch alle anderen südlichen Länder, in denen halt das Wohlstandsgefälle von Nord nach Süd geht. Aber die Chance, daß eingebrochen wird,ist generell in z.B. Köln oder Berlin größer als in Orten in der Uckermark :D , sowie deutlich höher auf Autobahnen in Südfrankreich als auf Landesstraßen der Provence :D

PS. ich befahre seit Jahren viele Monate pro Jahr Spanien und wurde in 25 Jahren nur in Südfrankreich und Italien aufgebrochen, obwohl ich mich dort kaum aufgehalten habe. Laß Dich also nicht abhalten, diese so schöne Land zu bereisen. Meide einfach all die Durchzugsautobahnen und nimm die einsamen Straßen durchs Landesinnere, denn dort findest du Spanien.

Viele
C.

bernierapido am 22 Jan 2013 10:38:38

Als wir vor 3 Jahren auf dem Weg nach Polen und Litauen waren, wurde gerade am Radio berichtet, das einer Ministerin in Spanien, äh, deren Chauffeur (denn sie war mit dem Flugzeug hinterhergereist) der Dienstwagen gestohlen worden war.

In dem Zusamenhang wurde erwähnt, dass in Spanien, verglichen mit den anderen Staaten der EU, die meisten Autos gestohlen würden. Wird nicht so an die große Glocke gehängt, da Spanien das Hauptreiseland von Deutschen, Engländern und Franzosen ist und das würde ja dem Image schaden .... :evil:

Ich war noch nicht in Spanien (nur einmal durchgefahren) aber gewisse Vorsichtsmaßreglen würde ich beachten und ansonsten ... von irgendwelchen Straftätern lasse ich mir mein Leben nicht diktieren, dazu bin ich versichert.
Anders sieht es mit Ländern aus, wo es dir ans Leben gehen kann (Süd-Algerien, Süd-Marokko, Syrien ... früher gehörten mal Südtirol und das Baskneland dazu).

reinspa am 22 Jan 2013 18:58:03

Hallo in die Runde,

wir fahren jetzt leider erst 7 Jahre mit dem WoMo durch Europa.
Bevorzugt bereisen wir D, F und E. Einmal wurde in Toulouse auf einem CP! versucht, über die Fahrertür ins WoMo zu kommen. Ergebnis - Versuch erfolglos (warum wissen wir nicht) und das Schloß kaputt.

Vor dieser Zeit waren wir ca. 8 Jahre mit dem Pkw in Spanien zwecks Urlaub unterwegs und haben uns dazu ein Ferienhaus gemietet. Die Hin- und Rückfahrten sowie der Aufenthalt verliefen immer ohne negative Vorkommnisse.

Ein Risiko bleibt immer, ganz egal wo man sich bewegt. Wir werden als WoMo-Fahrer / Besitzer immer als reich angesehen (ob zu recht oder unrecht ist egal) und wecken zwangsläufig dadurch Begehrlichkeiten!
Lasst euch nicht von Möglichkeiten das schöne Reisen vermiesen!!!!

Die Möglichkeit, dass mir ein Ziegel auf den Kopf fällt besteht auch - trotzdem lasse ich mich dadurch nicht davon abhalten, Städte und Dörfer fußläufig zu erkunden.

Sonnige Zeiten
reinspa

provan am 22 Jan 2013 19:26:48

Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!

Gast am 22 Jan 2013 19:43:25

provan hat geschrieben:Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!


Hallo,

wer soll dir das sagen können? Wenn die spanische Polizei genau wüsste, wann die Ganoven wo sind, würden sie sie vielleicht Hopps nehmen. Woher sollen dann deutsche Camper das wissen? Fahr hin, es geht wahrscheinlich gut, kann aber auch ins Auge gehen, wie alles im Leben.
Soviel haben wir gelernt: Die Autobahn um Barcelonea herum kann riskant sein.
Wenn einer will, dass man anhalten solll und auf irgendwelche Probleme hinweist: Erst auf einem belebten Rastplatz halten, wenn überhaupt. Wenn am Reifen tatsächlich irgendwas ist, würde man wohl was merken.
Gegen die Reifenstecher helfen vielleicht Felgenringe, mit denen man auch auf plattem Reifen noch langsam weiter fahren kann.

Wenn sie nicht locker lasssen, würde ich ein paar Fotos von den Herrschaften machen. Kann sein, dass sie verschwinden, kann sein, dass sie jetzt die Kamera haben wollen.
Aber Ganoven wollen mit wenig Aufwand und wenig Risiko Kasse machen. Sonst könnten sie ja Arbeiten gehen. Das Risiko, dass dieses Bild, zusammen mit meiner Aussage was die alles gemacht haben, bei der Polizei landet, werden sie nicht eingehen wollen. Wenn ich zu dem Bild nur sagen kann: "Der hat wild rumgefuchtelt und ist dann weitergefahren" interessiert das die Polizei nicht, wildes Fuchteln ist ja erlaubt.
Freunde von mir sind aktuelle in Spanien und ich lese fleißig bei denen mit:
--> Link
--> Link
So weit dort keine besonderen Vorkommnisse.
Vorsicht und Augen auf ist immer gut, Bange machen lassen nicht.


carbonUnit

Gast am 22 Jan 2013 20:07:45

Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen?


Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet.

Diese Ungewißheit kann Dir niemand abnehmen,
denn niemand kann wissen, welchem Einbrecher wann wo einfällt,
in Dein WOMO einzubrechen.
Es wurde hier schon geschrieben, je höher die Touristendichte,(Saisonanfälligkeit)
um so höher die Anzahl derjenigen, die der Meinung sind,
ohne regelmäßige Arbeit den Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Dazu werden von den Bösen bevorzugt SP oder Parkplätze angesteuert, weil dort häufig
kaum oder kein Kontakt zwischen den Wohnmobilisten entsteht.
Das ist erfahrungsgemäß auf CP deutlich besser.
Generell empfiehlt es sich, wenn man irgendwo ankommt,
einen freundlichen Kontakt zum Nachbarn auf zu nehmen.

Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!


Auch das kann Dir niemand abnehmen, damit mußt Du leben
und hoffen, oder eine andere Art Urlaub wählen.

provan am 23 Jan 2013 18:29:40

carbonunit hat geschrieben:
provan hat geschrieben:Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!


Hallo,

wer soll dir das sagen können? Wenn die spanische Polizei genau wüsste, wann die Ganoven wo sind, würden sie sie vielleicht Hopps nehmen. Woher sollen dann deutsche Camper das wissen? Fahr hin, es geht wahrscheinlich gut, kann aber auch ins Auge gehen, wie alles im Leben.
Soviel haben wir gelernt: Die Autobahn um Barcelonea herum kann riskant sein.
Wenn einer will, dass man anhalten solll und auf irgendwelche Probleme hinweist: Erst auf einem belebten Rastplatz halten, wenn überhaupt. Wenn am Reifen tatsächlich irgendwas ist, würde man wohl was merken.
Gegen die Reifenstecher helfen vielleicht Felgenringe, mit denen man auch auf plattem Reifen noch langsam weiter fahren kann.

Wenn sie nicht locker lasssen, würde ich ein paar Fotos von den Herrschaften machen. Kann sein, dass sie verschwinden, kann sein, dass sie jetzt die Kamera haben wollen.
Aber Ganoven wollen mit wenig Aufwand und wenig Risiko Kasse machen. Sonst könnten sie ja Arbeiten gehen. Das Risiko, dass dieses Bild, zusammen mit meiner Aussage was die alles gemacht haben, bei der Polizei landet, werden sie nicht eingehen wollen. Wenn ich zu dem Bild nur sagen kann: "Der hat wild rumgefuchtelt und ist dann weitergefahren" interessiert das die Polizei nicht, wildes Fuchteln ist ja erlaubt.
Freunde von mir sind aktuelle in Spanien und ich lese fleißig bei denen mit:
--> Link
--> Link
So weit dort keine besonderen Vorkommnisse.
Vorsicht und Augen auf ist immer gut, Bange machen lassen nicht.


carbonUnit



danke für Deinen nicht gerade ermunterten Bericht, Vor- bzw. Urlaubsfreude kommt bei uns da nicht auf.
Abschreckend wirkten auch die Fotos deiner Bekannten, so etwas ödes bzw. tristes brauchen wir auch nicht. Aber gut zu wissen, dass es dort so etwas hässliches gibt, ich hoffe wir sind niemals auf einen derartigen Platz angewiesen.

Advantage am 23 Jan 2013 18:39:20

Hallo,

Der wohl gefährlichste Punkt sind die Mautstellen vor und um Barcelona. Wenn sich dort Staus bilden, laufen die Täter zwischen den Fahrzeugen hindurch und stechen die Reifen platt.

Am nächsten Nothalt wartet schon der Komplize.
Während der eine Täter, welcher mit seinem Pkw gefolgt ist Hilfe anbietet, räumt der
Andere das Fahrzeug aus.

Das geht Blitz schnell.
Der Labrador meines Freundes hat es nicht geschnallt.

Gogolo am 23 Jan 2013 20:23:13

provan hat geschrieben:Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!

...

danke für Deinen nicht gerade ermunterten Bericht, Vor- bzw. Urlaubsfreude kommt bei uns da nicht auf.
Abschreckend wirkten auch die Fotos deiner Bekannten, so etwas ödes bzw. tristes brauchen wir auch nicht. Aber gut zu wissen, dass es dort so etwas hässliches gibt, ich hoffe wir sind niemals auf einen derartigen Platz angewiesen.



Am besten du bleibst zu Hause und stellst dein WoMo in eine Halle - dann ist das Risko wesentlich gemindert. Der Urlaubsspaß ist aber dann auch vorbei und du verpasst in Spanien eine wunderschöne Landschaft und äußerst nette Menschen (Spanier). Wenn wir auf unserer großen Asientour 2011 (siehe mein Bericht hier im Forum) mit dem Womo auch ständig solche Bedenken wie du gehabt hätten wären wir wohl aus unserer Wohnstraße in Rosenheim niemals herausgefahren und hätten keine herrliche Landschaften und nette Menschen in Sibirien, der Monglei, China, Kirgisien, Usbekistan, Iran gesehen bzw. getroffen.


Habe die Ehre und viele aus Südspanien

Gogolo

Carthagojuergen am 23 Jan 2013 23:24:31

Also lasst Euch bloss nicht ins Bockshorn jagen.
Wir fahren nun schon seit 15 Jahren im Winter nach Spanien und sind noch nie (Toi,Toi, Toi)
in Schwierigkleiten gekommen.
Wir übernachten nie auf Rastätten sondern suchen gut besuchte Stellplätze oder Campingplätze auf.
Soviel sollte einem doch die eigene Sicherheit wert sein.
Inzwischen gibt es auch in Spanien und Frankreich gut erreichbare Stellplätze auf dem Weg ins Urlaubsziel.
Speziell den Rentnern sei gesagt, der Weg ist das Ziel, warum in möglichst kurzer Zeit ankommen, es gibt unterwegs
so viel zu entdecken. :lol:

Gast am 24 Jan 2013 02:02:12

provan hat geschrieben:danke für Deinen nicht gerade ermunterten Bericht, Vor- bzw. Urlaubsfreude kommt bei uns da nicht auf.
Abschreckend wirkten auch die Fotos deiner Bekannten, so etwas ödes bzw. tristes brauchen wir auch nicht. Aber gut zu wissen, dass es dort so etwas hässliches gibt, ich hoffe wir sind niemals auf einen derartigen Platz angewiesen.


@provan: Man muss in Spanien nicht auf vollen Parkplätzen stehen, es geht auch anders, siehe
--> Link
Aber da war ich im Binnenland und eher wenig an der Küste, wo eben jetzt die Überwinterer sind.
Und in der Meseta oder in Kastilien ist es im Winter auch kalt. Ein spanischer Ex-Kollege lebt bei Madrid und hat mir das bestätigt. Irgendwann im März schaltet jemand die Heizung ein.
Als überzeugter Freisteher habe ich vielleicht keine Bedenken, wo andere lieber in belebteren Gegenden sind. Meinen ersten und bisher einzigen Einbruch hatte ich in Frankreich 1994. Ich will nichts verharmlosen, es gibt Ganoven, die es auf das Hab und Gut anderer Leute abgesehen haben. Aber in Spanien haben sie mich bisher in Ruhe gelassen.
Ich weiß nicht, was du hören möchtest. Ich informiere mich über ein Land, versuche Schauergeschichten von sinnvollen Informationen zu trennen und fahre selbst hin, um mir ein Bild zu machen. Das Lebensrisiko besteht, so lange ich lebe, also ist es egal, ob ich daheim auf dem Sofa sitzen bleibe oder nach Spanien fahre. Da ich auf meinem Sofa sitzend nichts Neues, Anderes, Fremdes erleben werde, fahre ich eben los. Wenn du vor lauter Bedenken nicht aus dem Quark kommst, musst du wohl zu Hause bleiben.
Ansonsten @Gogolo: :bindafür: :gut: so isses!

Schönen
CarbonUnit

berny2 am 24 Jan 2013 02:16:07

provan hat geschrieben:danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!

Hallo,
alle Deine Fragen könnte man mit "Jein" beantworten, oder mit jenachdem oder kommt drauf an... :roll:

strassenfuchs245 am 24 Jan 2013 16:11:17

Hallo
da dir die SPs in den vorgestellten Berichten nicht gefallen. Versuch es doch mal hier.

Moderation durch Tipsel:Link entfernt, da Links zu themengleichen Foren nicht erwünscht sind, siehe AGB



Das ist nur einer von vielen Spanienberichten von uns. Uns ist in den 10 Jahren in diesem schönen Land noch nie etwas passiert. Allerdings gibt es für uns keine Autobahnen und Raststätten. Wir sind viel am Meer aber auch im Inland von Nord nach Süd und von Ost nach West unterwegs. Die offiziellen SPs in Spanien werden auch immer mehr. Es gibt traumhafte Landschaften und tolle Strände.

Evi

ottomar am 24 Jan 2013 16:15:57

Merkwürdiger Link ...

Mit freundlichen n,

Ottomar

strassenfuchs245 am 24 Jan 2013 16:18:34

Hallo Ottmar
du warst zu schnell. Aber das kommt davon wenn Anfänger wie ich versuchen einen Link zu setzen. Kann ich leider immer noch nicht richtig. Aber ich bin lernfähig. Vielleicht schaft es mal jemand mir das beizubringen.
Evi

maredo am 24 Jan 2013 18:10:26

Ich war zwar noch nie mit dem Womo da, aber ich kann mir nicht vorstellen das es so schlimm ist wie oft geschrieben wird.
Es gibt gewisse Brennpunkte die man meiden sollte, die sind allseits bekannt. Autobahnen, Raststätten, Barcelona.
Ich glaube das es in Südfrankreich teilweise unangenehmer sein kann. Auf der anderen Seite höre ich immer wieder von Frankreichfahrern
das man in der Hauptsaison die üblichen Routen meiden sollte und über Nationalstrassen ausweicht und vor allen Dingen Autobahnraststätten
meiden sollte. Es gibt abseits der Autobahn genügend Plätze und Dörfer wo man in Ruhe gelassen wird.
Etwas Bauchgefühl und es sollte klappen, nächstes Jahr werde ich es auch probieren dem Winter den Rücken zu kehren.

Die Plünderungsquote scheint nicht besonders hoch zu sein, sonst würden nicht jedes Jahr so viele Womobesatzungen den Winter im Süden verbringen.

maredo

provan am 24 Jan 2013 19:32:41

carbonunit hat geschrieben:
provan hat geschrieben:danke für Deinen nicht gerade ermunterten Bericht, Vor- bzw. Urlaubsfreude kommt bei uns da nicht auf.
Abschreckend wirkten auch die Fotos deiner Bekannten, so etwas ödes bzw. tristes brauchen wir auch nicht. Aber gut zu wissen, dass es dort so etwas hässliches gibt, ich hoffe wir sind niemals auf einen derartigen Platz angewiesen.




Wenn du vor lauter Bedenken nicht aus dem Quark kommst, musst du wohl zu Hause bleiben.
Ansonsten @Gogolo: :bindafür: :gut: so isses!

Schönen
CarbonUnit



derartige Bemerkungen ungehörig und überflüssig! :evil:

provan am 24 Jan 2013 19:39:34

Gogolo hat geschrieben:
provan hat geschrieben:Hallo zusammen,

danke für die Antworten (auch die, die nichts zum Thema sagen) aber eine richtige Entscheidungshilfe mag ich daraus nicht wirklich erkennen. z. B. die Frage nach der Saisonanfälligkeit blieb unbeachtet, kann man auf grösseren, gut frequentierten Stellplätzen bedenkenlos sein Fahrzeug für einige Stunden unbeaufsichtigt abstellen? Es würde uns keine Freude machen, in ständiger ungewissheit zu sein, ob nach der Rückkehr das grosse Erwachen auf uns wartet. Der Ärger, die Kosten und die Möglichkeit nicht oder nur eingeschräkt weiter fahren zu können erwecken in uns ein sehr ungutes Gefühl!

...

danke für Deinen nicht gerade ermunterten Bericht, Vor- bzw. Urlaubsfreude kommt bei uns da nicht auf.
Abschreckend wirkten auch die Fotos deiner Bekannten, so etwas ödes bzw. tristes brauchen wir auch nicht. Aber gut zu wissen, dass es dort so etwas hässliches gibt, ich hoffe wir sind niemals auf einen derartigen Platz angewiesen.



Am besten du bleibst zu Hause und stellst dein WoMo in eine Halle - dann ist das Risko wesentlich gemindert. :evil:


Habe die Ehre und viele aus Südspanien

Gogolo


Auf diese Art von Kommentaren kann ich gut verzichten! :twisted:

Roman am 24 Jan 2013 20:22:55

provan hat geschrieben:Auf diese Art von Kommentaren kann ich gut verzichten! :twisted:


Na ja, etwas wahres ist da aber schon dran. Ich gebe zu, dass bei uns nach dem Einbruchsversuch nichts mehr so war wie vorher.
Andererseits sind wir davor völlig unbekümmert in Europa unterwegs gewesen, weil wir dachten, das passiert immer nur den anderen.....

Ich gebe denen hier recht, die schreiben, dass man sich davon die Lust bestimmte Länder zu bereisen, nicht nehmen soll. Dazu gehört auch Spanien.


Roman

carthagocliff am 24 Jan 2013 22:41:45

Advantage hat geschrieben:Hallo,
....................................Der wohl gefährlichste Punkt sind die Mautstellen vor und um Barcelona. ..............


Genau so ist es :(
Aber warum über die Autobahn durch Barcelona ?????????? Wer in den Süden fährt, der ist weit besser beraten, durch das schöne Binnenland zu fahren und dort Mautgebühren zu sparen und das wirkliche Spanien zu erleben, ohne Kriminalität. Wer aber das schöne Katalonien sich ansehen möchte, kann die Autobahn um Barcelona auch meiden und Nebenstraßen fahren.

Das hier keiner glaubt, Barcelona ist so unsicher, sondern nur die Punkte, wo sich tausende Touristen über Autobahnen drängen.

Viele
C.

strassenfuchs245 am 24 Jan 2013 23:18:58

hallo
du hast ja so Recht. Die meisten dir hier in Spanien überwintern kenn das Land gar nicht. Natürlich fahren auch wir jetzt im Jan. Febr. nicht gerade in die Pyrenäen oder auf die Sierra Nevada. Dann könnten wir ja gleich in Deutschland bleiben. Aber auch hier im Süden gibt es im Hinterland wunderschöne Landschaft, Dörfer und Städte. Aber frag doch mal einen Wohnmobilfahrer auf den bekannten Plätzen an der Küste ob er schon mal in Novelda, ( wunderschöne Jugendstilstadt und Kirche von einem Schüler Gaudis) Villena (sehr gut restaurierte Burg über der Stadt, deutsche kostenloses Führung) u.s.w. war,Fehlanzeige. Übrigens diese beiden Orte und noch viele mehr im Hinterland haben offizielle, kostenlose SP´s mit VE. Und eins ist ganz sicher, dort tut euch Keiner was.
Evi

Mondmann am 25 Jan 2013 16:02:33

Hallo,-
zwar kein Überfall, aber ein perfekter Womo-Einbruch.
Supermarkt-Parkplatz direkt an der N 340 in Vinaroz, meine Frau geht einkaufen, ich
beobachte einige " Sandler " , da parkt sich ein grösserer Liner ein, die beiden Insassen
gehen gemeinsam einkaufen. Kurz danach stellt sich ein Pritschenwagen mit Plane
neben den Liner und nimmt mir die Sicht. Meine Frau kommt zurück, hat wieder
einmal was vergessen, ich verstaue in der Zwischenzeit.
Plötzlich " Action ", der Pritschenwagen saust mit quietschenden Reifen davon, die
Insassen vom Liner kreischen auf und laufen ihm nach.
Was war passiert? Der Pritschenwagen stellte sich ganz knapp neben das Womo,
hob die Plane an, einer kletterte durch das (Küchen-?) Schiebefenster und reichte seinem
Gaunerkollegen in der Schnelle alles was er erwischte herüber.
Alles ist möglich.
Liebe
Mondmann

Gast am 25 Jan 2013 18:41:57

Hallo,

als Alleinfahrer bleibt dann nur, nicht einzukaufen oder eben ein Risiko einzugehen. Vielleicht kauft es sich im Landesinneren, etwas weiter weg von der Küste, bzw. den Touristenbrennpunkten, auch sicherer (und vielleicht sogar billiger) ein.
Aber nochmal zum Thema: 100%ige Sicherheit geht nicht. So lange ich lebe, bin ich dem sogenannten Lebensrisiko ausgesetzt. Das kann man gelegentlich vermindern, aber nie ganz ausschalten.
Die Frage des TE habe zumindest ich auch so verstanden: Wann ist es wo in Spanien sicher bzw. unsicher?
Könnte ich diese Frage verlässlich beantworten, würde ich dieses hellseherische Talent zuerst auf die nächste Ziehung der Lottozahlen anwenden und mir danach Gedanken über spanische oder andere Ganoven machen :D
Wenn ich versuche, mich in die Lage eines Ganoven zu versetzen, der mit möglichst geringem Aufwand Beute aus Fahrzeugen machen will (das müssen vermutlich nicht zwangsläufig nur Wohnmobile sein), dann wären doch das die Idealbedingungen:

* Ich kann schnell und unbeobachtet in das Fahrzeug eindringen
* Ich finde schnell meine Beute, die möglichst wertvoll ist
* Ich kann unbeobachtet wieder verschwinden

* Für mich als Einbrecher wäre die Konfrontation mit dem Fahrzeugbewohner der Worst Case. Dann erkennt der mich, vielleicht spielt er den Helden, ich muss ihm eins überbraten. Wenn's dumm läuft, sucht mich die Polizei nicht wegen ein paar Einbrüchen, sondern wegen Körperverletzung oder gar Mord. Das wäre "geschäftsschädigend".

Ich denke schon, dass die meisten Einbrecher rational an die Sache ran gehen und eine "Kosten-Nutzen" Abwägung machen. Den Junkie, der im Vollrausch alles kurz und klein schlägt, um an Hehlerware oder Bares für den nächsten Schuss zu kommen, gibts natürlich auch. Der fällt aber eher auf.
Bei mir wurde bisher nur einmal eingebrochen. Aber auch mit wenig kriminalistischem Spürsinn war für mich deutlich zu sehen, dass Zeit für den Einbrecher das knappste Gut war. Der Einbruch war in Frankreich. Die Polizei hat das aufgenommen, aber eventuelle Spuren haben sie nicht interessiert. Daraus schließe ich für mich auf eine relativ geringe Motivation, solche Delikte zu verfolgen. Vielleicht hofft man hier auf Kommissar Zufall.
Den Ganoven dürfte dieser relativ geringe Fahndungsdruck auch aufgefallen sein. Natürlich wollen sie nicht durch Kollateralschäden, wie tote oder verletzte Touristen unnötig auf sich und ihr Tun aufmerksam machen. Nicht zuletzt darum glaube ich, dass die Gefahr mit dem Einbrecher körperlich aneinander zu geraten, recht gering ist. Der wird Fersengeld geben, wenn er kann.

Es mag Manchen gegen den Strich gehen, sich in die Lage des Ganoven zu versetzen. Aber nur dann kommt man meiner Meinung nach auf Ideen für Gegenmaßnahmen.
Bei meinem damaligen T3 habe ich danach eine solide Kette innen zwischen die Türen gespannt und eine weitere Kette durch den Türgriff von Schiebtür und Beifahrertür gezogen. Eingebrochen wurde nicht mehr.
Bei meinem Sprinter-KaWa sind die Türgriffe aus Plastik, da befürchte ich, das solche Konstrukte mehr Schaden anrichten, als sie nützen. Bei dem hatte ich aber in über 15 Jahren bisher keinen Einbruch. Und ich bin nicht zu Hause geblieben.
Beim Concorde-Alkoven (nächstes WoMo) kann man ein Drahtseil zwischen die Fahrerhaustüren spannen und es ist ein recht solide aussehendes Zusatzschloss an der Aufbautür. Zusätzlich liegen die Fenster im Aufbau recht hoch. Da kommt man nur mit Ganovenleiter oder eben von der Ladefläche eines Pritschenwagens rein.

Meine bisher mehr oder weniger konsequent umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen und die Gedanken dahinter:

* Generell:
** Ich vermeide touristische Brennpunkte in der Hochsaison. Als kinderloser Single geht das auch ganz gut und das mache ich nicht nur aus Sicherheitsgründen.
** Wichtig: Nicht verrückt machen lassen. Es gibt unendlich viele Geschichten von Einbrüchen. Nicht alle sind wahr, viele sind aufgebauscht. In den Medien ist "Heute wieder nichts passiert" keine Meldung, darum stehen die ganzen Geschichten von Raub und Mord in den Zeitungen oder jetzt im Internet. Wenn zig Millionen Touristen meinetwegen nach Spanien fahren und 98% davon einen schönen Urlaub hatten, ist das keine Meldung wert. Die 2%, denen irgendwas passiert ist, die sind doch interessant.

* Übernachten:
**Freistehen möglichst in der Einsamkeit. Wo wenig Leute sind, ist die Wahrscheinlichkeit auf böse Buben zu treffen, ebenfalls geringer.
Hilfe von Stellplatznachbarn oder Anwohnern sollte man im Zweifel nicht erwarten, die haben selbst Angst. Vielleicht hört man sie nur davon fahren oder sie machen das Fenster zu, wenn meine Hilferufe zu laut sind.
Ich könnte auch ehrlicherweise nicht garantieren, dass ich selbst mich todesmutig auf einen Ganoven stürze, um meinen Stellplatznachbarn zu retten.
Kommt der Würger von Wolfenbüttel (also ein irrationaler Massenmörder) auf meinen einsamen Waldparkplatz, soll er es schnell und schmerzlos machen, dann hab ich's hinter mir.

** Zur Besichtigung größerer Städte gehe ich auf CP für zwei oder drei Tage. In WoMos eingebrochen wurde da auch schon, aber vielleicht gibt es eine gewisse Sicherheit, dass nicht jeder an das Auto dran kommt. SP sind ja meistens für jeden zu jeder Zeit zugänglich. Da kann man höchstens auf die Wachsamkeit der Nachbarn vertrauen. Siehe oben...

** In Südfrankreich oder an der spanischen Küste nicht auf Autobahn Rast- oder Parkplätzen. Viele vermeiden das generell. Klar, es ist weder schön noch ruhig direkt an der Autobahn. Aber Nachts abfahren und irgendwo was suchen ist auch nicht einfach. Für das Nickerchen zwischendurch ging das bisher immer, zumindest in D.

* Parken an Sehenswürdigkeiten oder zum Einkaufen.
** Nichts Wertvolles offen rumliegen lassen. Mitnehmen ist so eine Sache. Meine Kamera habe ich dabei, aber ich mag nicht immer mit Kamera und Laptop bepackt durch die Gegend laufen. Jeder halbwegs rationale Ganove kann sich an drei Fingern abzählen, dass in einem WoMo eventuell was zu finden ist. Darum soll er bei meinem wenigstens etwas rätseln dürfen, ob jemand drin ist oder nicht, weshalb ich alle Fensterrollos zu mache, um den Einblick zu erschweren.
Es mag genauso gute Gründe geben, den Einblick frei zu geben. Aber dann müsste man auch alle Schränke offen lassen, um zu zeigen, dass wirklich nichts zu holen ist, was meiner Meinung nach praxisfremd ist.
In belebteren Gegenden sichere ich das Auto stärker, als auf einsamen Waldparkplätzen, wenn ich z.B. für zwei Stunden wandern gehe. Da reicht abschließen.

* Weitere Gegenmaßnahmen
** Gegen die Pritschenwagen-Methode helfen wohl nur Gitter an den Fenstern. Im Moment gefällt mir die Vorstellung überhaupt nicht. Vielleicht bin ich ganz wild darauf nach dem ersten Einbruch.
** Ein wehrhafter Hund, der das WoMo als sein Zuhause ansieht und nur mich als Rudelführer akzeptiert (will sagen: Nicht Jeden schwanzwedelnd begrüßt) könnte helfen, damit habe ich aber keine Erfahrungen. Der kann zumindest aufpassen, während ich einkaufe. Gehe ich spazieren oder mir eine Stadt anschauen, ist der natürlich dabei und kann nicht aufs WoMo aufpassen.
** Nach mehreren Urlauben in Italien, wo zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendeine Alarmanlage gänzlich unbeachtet herumkrakeelt, glaube ich an deren Sinn nur noch begrenzt.
** Nein, ich will hier KEINE Gasüberfall-Diskussion anfangen. Mir geht es um konkrete Scherheitsrisiken.


CarbonUnit

Gast am 25 Jan 2013 20:44:20

Hallo Henning, (CarbonUnit)

Wir teilen deine Meinung zu 100 Prozent
:bindafür: :daumen2:

Meli und Wolfgang

xs650 am 07 Feb 2013 16:08:29

Kann mich nur anschließen, wir waren über Weihnachten dort, Peniscola, es war herrlich. Viel frei gestanden, manchmal auf Campingplätzen, z.B bei Barcelona, ist eben eine Großstadt, da hat es nun einmal mehr Ganoven als auf dem Land, ergo verhalte ich mich anders.

Supermarkt, abschließen muss reichen. Bei der Stadtbesichtigung kommt die Kette zwischen Fahrer und Beifahrertür, hat mein Vorgänger prima gelöst. Nachts auch, wenn ich irgendwo an der Küste stehe. Autobahnraststätte sind mir vor allem zu laut, allerdings denke ich auch bei den Trucker wird mehr zu holen sein als bei mir.

Wir fahren jetzt seit 7 Jahren regelmäßig, noch nie nix passiert, ein wenig gesunder Menschenverstand, ein gesundes Maß an Misstrauen und für den Rest habe ich eine gute Versicherung.

Matthias, der leider noch nicht überwintern kann, sondern noch volle Lotte malochen muss

kurt2 am 07 Feb 2013 16:20:23

Auf die Eingangsfrage zurückkommend (bitte etwas nach unter scrollen):

--> Link

McT4-2 am 07 Feb 2013 23:46:03

carthagocliff hat geschrieben:
Advantage hat geschrieben:Hallo,
....................................Der wohl gefährlichste Punkt sind die Mautstellen vor und um Barcelona. ..............


Genau so ist es :(
Aber warum über die Autobahn durch Barcelona ?????????? Wer in den Süden fährt, der ist weit besser beraten, durch das schöne Binnenland zu fahren und dort Mautgebühren zu sparen und das wirkliche Spanien zu erleben, ohne Kriminalität. Wer aber das schöne Katalonien sich ansehen möchte, kann die Autobahn um Barcelona auch meiden und Nebenstraßen fahren.

Das hier keiner glaubt, Barcelona ist so unsicher, sondern nur die Punkte, wo sich tausende Touristen über Autobahnen drängen.

Viele
C.




Vor einigen Jahren habe ich in Barcelona für 3 Monate gearbeitet.
In dieser Zeit wurde unser PKW nachweislich 28 (achtundzwanzig!) Mal aufgebrochen (Dunkelziffer bestimmt höher)! Nach dem 3. mal haben wir das Handschuhfach aufgelassen- vergeblich! Nach dem 10 Mal haben wir die Türen nicht mehr abgeschlossen, das Auto war ja eh leer und die Schlösser ruiniert! Vergeblich, jetzt wude eine Seitenscheibe eingeschlagen. Mit Pappe haben wir die geflickt- morgens lag sie dann immer irgendwo im oder unterm Auto. Die Türen aufstehen zu lassen haben wir uns nicht getraut, dass hatte ein Kollege von uns probiert, der Erfolg war, dass ein Stadtstreicher im Auto übernachtet hat, was eine gewisse "Verschmutzung" nach sich zog.
Am sichersten war die Zeit, als das Auto wegen Falschparkens für 2 Tage abgeschleppt auf einem Polizeiparkplatz stand...- teure Sicherheit!
Barcelona ist eine wunderschöne Stadt, die zu besuchen sich wirklich lohnt, aaaber lasst das Auto außerhalb bewacht stehen!
Zur Sicherheit in der Stadt kann ich nur sagen: nie viel Geld zeigen, selbiges dicht am Körper (Brusttasch ö.ä.) tragen und Hand- und Umhängetaschen wegreißfest am Körper sichern (Barcelona hat die Besten 100m Sprinter von allen). Gedränge meiden!

Wer nicht unbedingt da längs muß, sollte die wunderschönen Landstraßen nutzen, da seid Ihr sicherer!
Meine Zeit dort war übrigens im Herbst/ Winter, also außerhalb der normalen Tourizeit. Ich glaube, der Unterschied der Jahreszeiten macht nichts aus. Allzuviel Verständnis von der Polizei darf man auch nicht erwarten, solche Vorkommnisse sind alltäglich und ganze Branchen leben davon, schließlich muß man sich ja neu einkleiden, wenn man nichts mehr hat.
Dennoch möchte ich die schöne Zeit dort nicht missen, würde aber heute anders verfahren (z.B. Auto gleich am ersten Tag abschleppen lassen und erst am Ende des Urlaubs wieder abholen- ist billiger als ein bewachtes Parkhaus ;D )

Nochmal: Barcelona lohnt sich unbedingt!!! Am Besten ohne Auto

Gute ,
Uli

travelfan am 23 Feb 2013 23:49:43

Hallo,
ich denke, die Einbrüche in Wohnmobile sind in jeder Jahreszeit möglich in einem Land mit 27 % Arbeitslosigkeit
Letzte Woche trafen wir einen großen Integrierten mit eingeschlagener Seitenscheibe vorn
( Fernseher wurde aus der Wand gerissen ). Der Fahrer sich dann doch für einen bewachten Stellplatz entschieden hatte. Der Platz in Altea wird jeden Abend mit großem Tor verschlossen, der Platzbetreiber wohnt am Platz und es gibt eine Notklingel. Vorbildlich!
Heute stehen wir in Oliva und haben uns nach längerer Überlegung auch für die Einzelübernachtung auf Camping Kiko-Park entschieden, obwohl es an der Strandpromenade viele freie Parkplätze gibt. Der Kiko-Park hat einen schönen neuen Stellplatz vor dem Eingangsbereich ( mit Tor und hoher Hecke ), 16,90 € incl. Strom.

Gast am 24 Feb 2013 00:04:05

travelfan hat geschrieben:Letzte Woche trafen wir einen großen Integrierten mit eingeschlagener Seitenscheibe vorn( Fernseher wurde aus der Wand gerissen ).

So viel zu verstärkten Türschlössern. Wer seine Türen zur Festung macht, muss halt Scheiben wechseln. Und "Dank" spezieller Folien hört man des schon aus wenigen Metern kaum noch, wenn eine Scheibe eingeschlagen wird.
Ansonsten: Angst fressen Seele!

rolf51 am 24 Feb 2013 00:11:50

[quote="travelfan"]Hallo,
ich denke, die Einbrüche in Wohnmobile sind in jeder Jahreszeit möglich in einem Land mit 27 % Arbeitslosigkeit

Finde ich schon ein mächtiges Vorurteil! Also können wir uns zurücklehnen, bei uns gibt es bei 3 % Arbeitslose kaum Einbrüche.

aidi am 24 Feb 2013 02:08:55

Absolute Sicherheit

unterwegs gibt es nicht...Nicht in Deutschland Frankreich oder Spanien.
Deshalb braucht man ein Verzeichniß der beweglichen Sachen, die
leicht weggetragen werden können. Die spanische Polizei hat Formulare
wo man einträgt was abhanden kam. Man braucht eine (Teil)Kasko
Versicherung und einen Stabilen Karton, mit dem man sich im Bedarfsfall
die eingeschlagene Scheibe zukleben kann.

Am besten und billigsten ist eine Teilkasko mit wenig Eigenanteil.
Man darf nicht zum Gefangenen seines eigenen Womos werden. :)

Gast am 24 Feb 2013 09:29:03

Meine Meinung:
Wer im Großraum Barcelona/Valencia und einiger weiterer Ballungsgebiete unterwegs ist, darf sich über gar nichts wundern. Nachdem das Ganoventum in der Ecke wirklich allgemein bekannt ist, sehe ich jeden Aufenthalt dort geradezu als Einladung zum Einbruch an, also selber Schuld.

Erst wenn die Touris ausbleiben, wird dort wirklich was gegen die Gauner unternommen.

Gast am 24 Feb 2013 11:27:07

provan hat geschrieben:Hallo zusammen,

wir wollen im Frühjahr nach Spanien an die Costa Brava und weiter bis Alicante. Nun lesen wir immer wieder von organisierten Überfällen auf Wohnmobilisten an Stellplätzen und explizit auf Autobahnen rund um Barcelona bzw. in Catalonien. Ist das alles nur aufgebauscht oder muss man tatsächlich mit derartig kriminellen Handlungen rechnen? Ist das Frühjahr mit weniger Tourimus auch so stark gefährdet wie die Hauptsaison, aus der ja in regelmässigen Abständen von derartigen Überfällen berichtet wir?
Wer von euch Spanienprofis kann einen aussagefähigen Bericht einstellen, ich bedanke mich vorab.


hier meine drei, vier tipps:
1. ab 100km vor lyon richtung süden keine übernachtung auf einem autobahnrastplatz sondern CP
2. autobahn umfahrung um barcelona meiden, in der hauptsaision. im frühjahr würde ich sie bedenkenlos fahren
3. kein freistehen in der nähe grosser städte, immer CP.
4. sich zu anderen wohnmobilen gesellen, die schon irgendwo stehen bietet keinen besseren schutz, unsere erfahrung ist sogar das gegenteil.

Gast am 24 Feb 2013 11:33:07

Ist auch mein Tipp, Parken in Barcelona oder Valencia würde ich auch nicht machen, muss man ja auch nicht.

Stressfrei mit dem Zug reinfahren.

--> Link

aidi am 24 Feb 2013 13:26:16

moin

wer Valencia mal mit der BAHN besuchen möchte kann tagsüber am
Bahnhof von Carcaixent stehen, mit Entsorgung.
--> Link

Für die Nacht bin ich immer hierhin zu den Orangen gefahren.
--> Link
:D
beide Plätze sind frei

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