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Anfänger will Solaranlage + Batterien kaufen und einbauen


bjhobi am 25 Mär 2013 11:25:24

Werte Experten,

wir haben uns kürzlich erstmals ein gebrauchtes Womo gekauft und sind aufgrund der Umstände zuhause und unterwegs eher selten am Landstrom. Wir möchten daher jetzt eine Solaranlage nebst neuer Vorsorgungsbatterien, die sowieso fällig sind, in Eigenarbeit nachrüsten. Ich bin mir technisch nicht ganz sicher. Eingebaut ist ein EBL vom Typ cde A915 (mit Wahlschalter für Gel 13,8V und Säure 14,4 V). Das Fach für die Versorgungsbatterie ist im Aufbau - dort passen aber leider nur maximal 2 "kleine" Batterien und nicht eine einzige große rein. Jetzt ist eine wartungsfreie Batterie (= ohne Entgasungsschlauch) drin.

Gedacht habe ich an zwei Batterien Säure, z.B. Winner SMF 120 Ah Solar wartungsfrei (Link: --> Link) die parallel geschaltet werden (= 240 Ah, das reicht uns dicke).

Dazu ein Komplettset Solaranlage 2x100 Watt mit Laderegler Steca PR1515 (Link: --> Link). Damit sollen die Batterien in den Standzeiten geladen werden.

Die Solarpanele würde ich über den Steca-Regeler direkt an die Batterien anschließen, so dass diese sowohl vom Solar-Regler als auch vom EBL geladen werden.

Frage: Ist das alles technisch möglich, praktisch sinnvoll und vor allem sicher?

1000-DANK!
bjhobi

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mv4 am 25 Mär 2013 12:04:48

das hängt ja von deinen verbrauchsverhalten ab...wieviel du strom am Tag verbrauchst...

soweit ist das alles ok...mich würde nur die fehlenden tech. Daten bei den Modulen stören...danach würde sich der zu verwendene Regler richten...du solltest auch in Betracht ziehen ob du evt. mal noch ein Modul nachrüstest...und wenn dann der regler zu klein ist...kaufst du nochmal.

rudi rüssel am 25 Mär 2013 15:14:53

Hallo bjhobi,

diese Solaranlage werde ich mir demnächst auch kaufen. Die Firma hat auch eine Hotline wo man eine sehr gute und Freundliche Beratung bekommt (kann Dir sehr empfehlen dort mal anzurufen). Ich würde allerdings wie auch schon von "mv4" geschrieben mir überlegen ob ich nicht doch einen etwas grösseren Regler nehmen würde, diese möglichkeit hast Du ja bei dem Set zb. den PR 2020 oder den PR 3030....

Wolfgang :)

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b0tti am 25 Mär 2013 15:20:12

bjhobi hat geschrieben:240 Ah, das reicht uns dicke).


Die von Dir aufgeführten Batterien haben die 240Ah bzw. je 120Ah nur über den Zeitraum von 100 Std. Entnahme. Bei Entnahme über 20 Std. sinds dann nur noch 100Ah. So ein Abend mit Licht/Fernsehen/Laptop/Aufladen Kamera/Kaffekocher etc. hat aber einen "schnellen" Entladezeitraum von ca. 4-5 Std. Da verringert sich die entnehmbare Strommenge nochmals herheblich (war das die Sache mit der Peukert-Konstante????)

Mit der Strommenge kommst Du sicherlich hin, war auch nur mal so zum "klug-kacken". :bild:

bjhobi am 25 Mär 2013 15:47:16

....also in Bezug auf die Batterien ist leider aufgrund des knappen Raums im Batteriefach nicht viel mehr möglich. Wolfgang: Zum Verständnis Laderegler: Der PR1515 ist mit "15 A" angegeben, der PR3030 mit "30 A" -> heißt das jetzt, dass der größere Regler doppelt so viel/schneller lädt?

Gast am 25 Mär 2013 16:01:56

1) 2 Batterien a 120Ah ergeben zwar rechnerische 240Ah, für den Benutzer aber nur entnehmbare ~120Ah, bei Gel etwas mehr. Mehr darf man nicht entnehmen, weil sie sonst ein kurzes Leben haben. Ein Blick ins Datenblatt spricht Bände:

Quelle: --> Link
Wenn du sie immer zu 80% nutzt, hat sie kein langes Leben, bei 50% schon doppelt so lange.


2) Wie schon von anderen geschrieben, hängt die Dimensionierung der Batterien von weiteren Faktoren ab:

a) Dein Verbrauch. Das ist erst mal der wichtigste Faktor. Welche Verbraucher hast du und wie lange laufen diese. Am schlimmsten sind Kaffeemaschine, Föhn und Fernseher.
Licht kann man ja gut auf LED ausweichen, moderne Gasheizungen kommen schon mit rund 1A im Durchschnitt aus, je nach Typ.

b) Die Ladequalität. Stimmen Lichtmaschinenspannung und Batterieladeendspannung überein (in deinem Fall JA)? Wie groß ist der Querschnitt zu den Aufbaubatterien und wie viel Spannungsabfall hast du beim Laden.

c) Der Qualität des Ladegerätes. Diese Wichtigkeit wird gerne unterschätzt.

3) 200W Solar ist schon mal eine gute Hausnummer. Damit sollte ein "Durchschnittscamper" die hellen Monate überstehen können. Trotzdem gibt es immer wieder auch mal dunkle Phasen, wo es sehr knapp wird und man nur von der Batterie leben muss.

Denke trotzdem immer daran: Batterien, welche immer stark entladen werden halten wesentlich kürzer, wie solche welche nur teilweise entladen werden.
Oder anders gesagt: Verbrauchst du öfters die "nutzbaren" 120Ah, dann haben deine Batterien kein sehr langes Leben.

Ansonsten finde ich es eine sehr brauchbare Konfiguration.

mv4 am 25 Mär 2013 16:04:20

nein heißt es nicht...nur wenn du auch dafür die doppelte Solar-leistung bereitstellen würdest.

hast du ja bestimmt schon gelesen...

--> Link

da würdest du sicher auch mit 160 AH oder 200AH auskommen...eine 200AH kann dort wesendlich mehr Energie zu Verfügung stellen wie deine 2 X 120AH , selbst die 160AH schon

bjhobi am 25 Mär 2013 17:08:08

...also das erschließt sich mir nicht (sorry, bin Laie): 400 Watt auf dem Dach und eine 160 Ah Batterie sind eine ergiebigere Konfiguration als 200 Watt und 240 Ah? Weil die kleinere Batterie schneller voll wird?

hotdog am 25 Mär 2013 17:12:22

Ne die kleiner Batterie ist eine andere Technik --> Link

hotdog

Gast am 25 Mär 2013 17:29:16

ich würde mir nen Booster holen :lol:


nun aber :thema:

Gast am 25 Mär 2013 17:49:22

ich-bins hat geschrieben:ich würde mir nen Booster holen :lol:

Diese Aussage kann man so pauschal nicht treffen. Denn wenn der TE vorwiegend immer mehrere Tage am selben Platz verweilt, dann ist Solar eindeutig besser.

bjhobi am 25 Mär 2013 18:19:25

... gibt es denn andere Bleisäure-Batterien / Hersteller mit besserer Zyklenfestigkeit?

... Booster: Kann ich ja immer noch machen bzw. das Budget soll im Rahmen bleiben. Mehr geht immer.

kurt2 am 25 Mär 2013 20:25:58

Hallo bjhobi,
ich habe seit letztem Jahr die gleiche Solaranlage und die gleichen Batterien am WoMo verbaut, die Du andenkst. Allerdings habe ich einen HPPT Solarregler von Votronic verbaut.
Mit dieser Anlage hatte ich bei normalem Energieverbrauch von April bis einschl September keinerlei Energieprobleme beim Freistehen.
Ich kann Dir aus meiner Erfahrung zu dieser Anlage raten.

andwein am 26 Mär 2013 10:47:54

ich-bins hat geschrieben:ich würde mir nen Booster holen :lol:

Du bist ja ein richtiger Booster Fan mit Ausdauer!
Andreas

franz_99 am 26 Mär 2013 11:27:54

andwein hat geschrieben:
ich-bins hat geschrieben:ich würde mir nen Booster holen :lol:

Du bist ja ein richtiger Booster Fan mit Ausdauer!
Andreas


ist ja auch nicht schlecht, habe ja auch einen aber in vielen Fällen ist reichlich Solar deutlich besser und dann auch noch einen B2B dazu. Ich würde zuerst auch mal Solar aufkleben und dann testen wie ich hinkomme, aber ein Komplett Paket würde ich nicht kaufen.

bjhobi am 26 Mär 2013 11:49:55

...dann liege ich mit der Anlage und dem größeren Steca-Regler wohl ganz gut. Noch eine Frage: Diese Winner-Batterien sind ja "Calcium-Batterien" - scheinbar eine spezielle Art von Blei/Säure. Weiß da jemand mehr drüber? Mein eingebautes Ladegerät lädt Säurebatterien mit 14,4 V. Zum Steca Solarladeregler gibt es diverse Spannungsdaten ( --> Link) - leider kann ich die als Laie nicht beurteilen. Weiß jemand, ob damit ein optimales Vollladen möglich ist?

a.miertsch am 26 Mär 2013 13:53:48

raidy hat geschrieben:
ich-bins hat geschrieben:ich würde mir nen Booster holen :lol:

Diese Aussage kann man so pauschal nicht treffen. Denn wenn der TE vorwiegend immer mehrere Tage am selben Platz verweilt, dann ist Solar eindeutig besser.


Wenn er häufig an einem Platz steht, würde doch eine flex. Solarzelle (Koffer) mehr bringen als zusätzlich das Dach zu verglasen, oder sonstige Technik zu verbauen.
Ich habe so ein Teil und bin nicht überrascht, dass es super funktioniert. Bin allerdings weder Bäcker noch Espressomaschinist.
Albert

Pepto am 26 Mär 2013 17:14:58

bjhobi hat geschrieben:...dann liege ich mit der Anlage und dem größeren Steca-Regler wohl ganz gut. Noch eine Frage: Diese Winner-Batterien sind ja "Calcium-Batterien" - scheinbar eine spezielle Art von Blei/Säure. Weiß da jemand mehr drüber? Mein eingebautes Ladegerät lädt Säurebatterien mit 14,4 V. Zum Steca Solarladeregler gibt es diverse Spannungsdaten ( --> Link) - leider kann ich die als Laie nicht beurteilen. Weiß jemand, ob damit ein optimales Vollladen möglich ist?


Mit 14,4V wird sie vermutlich nicht voll werden. Calcium Batterien haben meist eine etwas höhere Ladespannung ( je nach Bauart sogar bis 16V und mit besonderer Ladekennlinie), aber die einzig relevante Spannungsangabe ist die, die der Hersteller auf seinem Datenblatt angibt. Da solltest Du direkt nochmal anfragen, wenn Du es sicher wissen willst. Auf die Schnelle hab ich keine brauchbaren Angaben gefunden.

Gast am 26 Mär 2013 18:37:32

Auf jeden Fall den größeren Laderegler, dann kannst du bei Bedarf noch etwas Solar nachrüsten. Steca ist super.
Hast du an einen Batteriecomputer oder eine automatische Abschaltung bei Unterspannung gedacht? Letzteres mag zwar unangenehm sein, erhöht die Lebensdauer der Akkus aber um einiges :D

bjhobi am 28 Mär 2013 08:44:35

Alles klar, danke für die Unterstützung! Ich habe die Anlage bestellt und berichte nach dem Einbau gern darüber. Nur die Batterie-Entscheidung steht noch aus - wenn eine der beiden Batterien durch Alterung "ungleich" wird, dann hat das ja offenbar negative Effekte, ein einziger großer Akku passt allerdings nicht rein, schwierig.

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