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Hallo liebe Wohnmobilisten, nachdem ich mir erst überlegt habe ein Abschiedsstatement in dem rege diskutierten Thread "Scheiß Wohnmobilist" zu posten (nochmal vielen Dank für die vielen unterhaltsamen Beiträge), habe ich mich jetzt doch entschlossen ein neues Thema zu posten. Ich werde überlaufen, ja Ihr habt richtig gehört. Nachdem ich mir vor knapp 2 Jahren mit der Geburt unsers 3. Kindes ( haben jetzt 2 T?chterchen 1u. 5 und einen Jungen 2 Jahre alt) gegen den Widerstand meiner Frau, endlich den ersehnten Traum eines Wohnmobils erfüllt habe (nach 2 Wohnwagen),werde ich jetzt erneut gegen einen großen Familiencaravan tauschen, ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Leider bin ich wohl mit zu romantische Vorstellungen an das Wohnmobilreisen herangegangen. War mit 3 kleinen Kindern doch etwas kompliziert, meine Frau hat die fehlende Mobilität vor Ort nicht ertragen und der Komfort und Platz in einem Familiencaravan hat uns wohl beiden gefehlt. Meine Vorstellung von Familie rein ins Womo und ab ins Wochenende hat leider nicht funktioniert. Alles hat immer in eine endlose Packerei ausgeartet, Kinder rein ins Auto, dann zum Womo, Kindersitze rein ins Womo, am Stellplatz Kindersitze wieder verstauen. Während der Fahrt hohe Geräuschbelastung und fehlende Klimatisierung, das hat zu Stress und quengeln bei den Kindern geführt und das alles um dann doch nur auf einem CP zu stehen und keine Vorortmobilität zu haben. Hat alles irgendwie nich funktioniert. Wie dem auch sei, mein Herz gehört den Wohnmobilisten und spätestens zur Rente wird auch wieder eins angeschafft. Jetzt heißt es erstmal wieder Gespann fahren. Werde Euch auf jeden Fall sehr vermissen, die vielen Anregungen zu Auflasten, Solar, Wasserschaden, Zuladung etc. haben mir immer viel Spass gemacht. Möchte mich nochmal bei allen bedanken und werde hier weiter regelmäßig vorbeischauen und von meinen Erfahrungen berichten. Viele aus dem Ruhrgebiet Alles Gute und viel Erholung und Spaß mit deinem "Gespann"! VG, Thomas Gute Entscheidung! Ich schätze, in ca. 15 Jahren sehen wir uns dann hier wieder im Forum. :wink: Um es etwas überspitzt zu sagen: WoMo-Reisen ist was für Kinderlose. Unsere sind aus dem Haus und wir können unsere Reisen jetzt unbeschwert geniessen! OK, mit 3 Kindern kann ich das gut nachvollziehen. Camper bleibt man ja! Mit einem Kind wie bei uns ist das mit dem Womo super, der Kleine will immer wieder so oft wie möglich los, genau wie wir. Das passt, und die Packerei ist auch kein Problem, ist kaum mehr als zu zweit loszufahren... Wenn wir z.B. im Sommerurlaub auf einem CP sind und irgendwo hinfahren wollen ist das Womo auch recht schnell startklar. Und die Wochenendfahrten oder auch mal eine Wochentour mit verschiedenen Zielen wollen wir nicht missen, da werden Ziele wie Freizeitparks oder eben Orte und Stellplätze, wo es für den Kleinen viel zu sehen und zu spielen gibt, angesteuert. Aber mir einem Kind ist der Platz im Womo ja auch nicht so knapp wie mit dreien... Wir hatten das große Glück, dass die Vorbesitzer unseres ersten Wohnmobils ähnlich dachten und empfanden wie ihr. Sie verkauften das Fahrzeug kurz nachdem das 2. Kind geboren wurde und wir waren die stolzen und glücklichen Käufer. Zunächst waren wir mit einem Kind unterwegs, dann mit zweien und später wieder nur mit einem. Wir fanden es immer klasse, die Mobilität war mit Fahrrad, Kindersitzen und öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben, allerdings wäre das bei drei Kindern wohl schwieriger gewesen. Unser Wohnmobil stand immer startklar vor dem Haus, Packen war nicht schwieriger als heute und unser Jüngster saß immer als erster mit dem selbstgepackten Spielzeugkoffer drin. Kindersitz hatten wir in beiden Fahrzeugen. Jetzt wieder solo reisend genießen wir das Leben im Wohnmobil aber ungebundener. Kinder, vor allem wenn man nur eins dabei hat und Stellplatzurlaub bevorzugt, beanspruchen ihre Eltern schon sehr ausgiebig. Ich wünsche euch viel Spaß in der wohnmobillosen Zeit, mitlesen und -schreiben ist ja trotzdem erlaubt. Wir haben es damals aus Konsumgier anders herum gemacht, letztlich fehlte immer Kohle und dann hatten wir 15 Jahre Abstinenz von Campingfahrzeugen. Haben dann zu Dritt (der Dritte ist ein Hund :D ) mit einem Wohnwagen wieder angefangen und gemerkt, daß wir nun mit Wohnmobilen besser unterwegs sind. Ihr werdet ein unglaubliches Raumgefühl zu schätzen wissen. Bis in ein paar Jahren. :lach: Wünsche auch alles gute für Eure weiteren Reisen mit dem Wohnwagen :ja: . Mit drei Kindern nachvollziehbar, das Platzangebot in einem grossen Wohnwagen ist schon toll und wie du schon schreibst bist du mit Auto dann auch mobiler :wink: . Aber für weiteres lesen und schreiben in diesem Forum muss man ja nicht zwingend ein Wohnmobil haben und es wird die Zeit kommen dann bist du wieder mit einem unterwegs, vielleicht auch schon früher als du denkst ;D . Moin, alles Gute für Euch! Wir haben zwar nur zwei Kinder, würden uns aber aus heutiger Sicht keinen Wowa kaufen wollen. Das wäre UNS zu langweilig....CP nö. Wir sind mehrmals im Jahr mit Wowa-Besitzern für ein paar Tage auf einem CP und möchten nicht tauschen wollen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wir sind halt nicht die Hardcore-Camper, brauchen unsere eigene Dusche und unsere Toilette. LG, Fred
Sehe ich auch so. Mit 3 Kiddis in 'nem Womo, wenn es nicht grad ein "Dickschiff" ist :wink: ....kann u.U. schon anstrengend sein. Zumal Eure ja noch recht klein sind & man da noch so Einiges an Rödelkrams mitschleppen muss. Da ist Wowa & CP bedeutend entspannter. Geniesst es :wink:
Hallo, es dauert definitiv keine 15 Jahre :lol: . Dann wäre der kleine ja schon 17 Jahre alt. Und so lange fahren die "Kleinen" mit Sicherheit nicht mehr mit Mama und Papa in den Urlaub. Das ist nämlich absolut uncool 8) Also, wenn kein Nachwuchs mehr kommt :D werdet ihr spätestens in 10 Jahren wieder mit dem Womo unterwegs sein. :razz: Wünsche euch alles Gute und viel Glück mit dem Wohnanhänger. Ja wenn man noch kleine Kinder hat, da muss man halt durch :wink: Hallo medicx, nur ein kleiner Hinweis: In diesem Forum gibt's auch das "Wohnwagenforum". , Gizmo
und da muss man dann hin? :cry: Mit Kleinkindern war ich nur auf CP und unsere Sommertour war einfach ca. 1500km. Kann mir das im Wohnwagen gar nicht vorstellen mit meinen 3 Frauen. Gefühlt müsste ich dann im Schnitt alle 12 Minuten anhalten wegen: Pipi, Kaki, Durst, Hunger, müde, langweilig, eng, warm, kalt usw. Danke, Danke, im Wohnwagenforum bin ich schon seit 2009 angemeldet, hatte ja schonmal einen Wowa, war da aber nie so richtig unterwegs, fühle mich hier heimischer :) :) Aber werde jetzt wohl "Forumhopping" betreiben. Nochmal Danke für die vielen guten Wünsche, ich hoffe es klappt auch mit dem Tausch und der Händler findet nicht zu viele Macken, die den Deal platzen lassen, werde berichten :? :) Hallo uns ging es damals auch so. Sind mit einem Karmann Gipsy angefangen und sind dann wieder auf Wohnwagen umgestiegen für ca. 10 Jahre. Dann wieder Wohnmobil. Jetzt ohne Kinder werden wir wohl beim Wohnmobil bleiben. Hallo zusammen, Wohnmobil verkaufen bzw. gegen einen Wohnwagen eintauschen? - Never ever!!! :cry: Obwohl ich das mit der Mobilität vor Ort inzwischen gut nachvollziehen kann, habe ich meine Leidenschaft des Womo-Reisens vor vier Jahren nicht aufgegeben. Drei Wochen vor der Geburt unserer Drillinge wurde unser 5,60m-Hymer gegen einen 6,90m-Hymer ausgetauscht, und zwei Jahre später wiederum musste dieser einem 7,20m-Laika mit viel Wohnraum weichen. :kindergarten: Jedoch habe ich das Glück, neben den drei Wochen und mehreren Wochenenden, die wir verteilt über's Jahr mit der Familie unterwegs sind, auch beruflich jährlich vier bis sechs Wochen im Wohnmobil unterwegs zu sein. :D Ansonsten könnte ich den Argumenten meiner Frau, die für einen Wohnwagen oder andere Urlaubsformen sprechen, wahrscheinlich auch nicht standhalten... Mach's gut! Man sieht sich vielleicht mal auf dem Campingplatz. Alex - erzähl doch mal, wie ihr das mit der Mobilität vor Ort MIT den Kids hinkriegt? Ähhh muss ich nun auch hier gehen??? Haben auch umgesattelt auf Wohnwagen. Und zwar wegen unserem Hund. Wir dachten wir gehen eh nur in vor und Nachsaison und dann eben mit ACSI auf die Campingplätze. Bisher immer im Wohnmobil einen 125er Roller dabei und die ganze Gegend unsicher gemacht. Nun geht das ja mit Hund sehr schlecht auf dem Roller. Und den Hund haben wir uns nicht angeschaftt um ihn alleine im Wohnmobil zu lassen. Also denke ich ist der Wohnwagen die richtige Entscheidung. Unser Womo war nun auch schon 15 Jahre alt und eine rote Plakette geklebt. Da wird dir sowieso überall alles verboten. Nun haben wir den Wohnwagen seid Anfang April und waren noch nicht einmal unterwegs weil leider unser Hund schwer an Gehirnentzündung erkrankt ist und mittlerweile leider auch noch blind geworden ist. Wir hoffen nun jeden Tag das er wieder was sehen kann. Ich glaube Camping und Ausflüge mit einem blinden Hund ist auch nicht unbedingt das was jemand will. Ich wünsche allen schöne und viele Urlaube und Wochenenden :| für diese Saison. Gute Besserung für euren Hund. Ich habe letztens ein Motorrad mit Anhänger gesehen wo ein Hund drin war.
Schwierig!!! In den Osterferien haben wir eine Woche lang Bekannte und Verwandte in Bayern abgeklappert, standen quasi nicht länger als ein bis zwei Nächte am selben Ort. Im Juli fahren wir für eine Woche an die Nordsee und gehen dort auf einen Campingplatz. Derzeit können wir gewichtsmäßig noch die Fahrradanhänger benutzen. Wenn wir mal wirklich länger stehen würden, müssten wir auf den ÖPNV zurückgreifen, oder Stellplätze anfahren, bei denen man tagsüber mal weg kann und abends wieder zurück kommt. Aber länger als eine Woche am selben Ort würde ich eh nicht aushalten. Letztes Jahr im Schwarzwald haben wir verstärkt Orte aufgesucht, bei denen in der Kurtaxe die KONUS-Karte mit kostenlosem ÖPNV mit drin war. Ich habe nichts gegen Wohnwagenfahrer, wobei ich regelmäßig mit meinen Wohnwagen-fahrenden Kollegen die Fürs und Widers diskutiere. ABER, bevor ich auf einen Wohnwagen umsteige, wähle ich lieber die Variante Ferienwohnung. Die Umstellung vom langjährigen Freisteher und Stellplatzsteher zum Campingplatzbenutzer fällt mir sehr schwer. Tja, Herr Doktor, was müssen meine armen alterweitsichtigen Augen da lesen ? Abschied vom Womo? Haste dir die Beschimpfung von dem Wohnwagenfahrer gleich so zu Herzen genommen? Wir haben ja 4 Kidies, die sozusagem von Geburt an mit campen mussten. Erst im T2, später dann im extra angeschafften 7m Alkoven. Inzwischen sind die Kids 16,14 und 11 und die großen motzen das womofahren total blöd ist. Warum? Nun haltet Euch fest: 1. Es gibt kein Internet, 24 Stunden am Tag 2. Es gibt keine Telefonflat, wie soll man stundenlang mit den Freundinnen quatschen? 3. Man kann keine Stunde oder länger duschen 4. Alle Freundinnen fliegen im Urlaub in ein Hotel, das ist VIEL cooler 5. Der Stromvorrat ist begrenzt, stundenlanges Fernsehen ist auch nicht möglich 6. Hotel ist viel besser, weil man da ein eigenes Zimmer hat (Wenn Papa sich das leisten könnte) 7. Ein Hotel hat einen Pool, ein Womo nicht 8. Bei den blöden Stellplätzen die Papa liebt (in der Natur jwd) ist nie eine Disko oder ein Laden 9. Ist Urlaub mit den Eltern eh blöd, da haben die nämlich Zeit und wollen mit einem reden oder gar spielen 10. noch einiges mehr, Ihr könnts Euch denken. Diesen Sommer geht unsere Älteste schon nicht mehr mit, sie ist dann fast 17 und damit ja "praktisch" erwachsen. Also nur noch 3 Kinder. Die Zeit in der wir mit Kindern reisen, ist so langsam endlich geworden, so ca. 5 -6 Jahre noch und dann gehen wohl auch die "kleinen" nicht mehr mit. Das mit den Kindersitzen nervt am Anfang schon, wir hatten immer das ganze Fahrerhaus vollgestopft damit und eine "Umräumerei" ist es schon, aber was will man machen? Mobilitätsprobleme hatten wir keine, wir sind im Urlaub eh nie mehr als 2 Nächte am selben Platz, da ließ sich das immer mit der Weiterfahrt verbinden. In Deutschland hatten wir manchmal die Fahrräder mit, 6 Stück zu transportieren ist aber ohne Anhänger auch eine Herausforderung. Also wir konnten uns arrangieren, aber ich freue mich auch ein wenig auf die Zeit, wenn wir nur noch als Paar unterwegs sind. LG Selbstschrauber hallo Medixc, Kopf hoch, deine Entscheidung ist gut... Wir sind bis die Kinder 13 und 14 Jahre alt waren Wohnwagen gefahren. Allerdings muss ich aber auch sagen das wir trotzdem mit dem Wohnwagen immer am Wochenende losgezogen sind. Der Wagen war fertig gepackt, es war immer nur der Kühlschrank und die Klamotten die mit mussten. Die Jungs hatten jeder einen kl. Koffer mit ein paar Spielsachen, Sandspielzeug und ein paar gesellschaftsspiele waren eh immer an Bord. Als die Kids älter wurden wechselten wir auch bei 3 Wochen Urlaub den Platz ...alles kein Problem. Geniesse die ZEit solange sie noch so klein sind....sie werden viel zu schnell groß und noch eins: Camper bliebt Camper..... Etliches oben erwähnte für uns nicht nachvollziehbar: Unsere Kinder ware 5-4-2, als wir zu Wohnmobilisten wurden. Selten mal Campingplatz, häufig free on the beach, manchmal Städte. Fast nie länger als 2-3 Tage stationär. Alle Jahreszeiten, insbesondere auch Winter. Oft Wochenende. Campingplätze wurden nie gewünscht. Nach Hotelferien-Versuch kam dieser Wunsch nicht mehr zurück! Sie fuhren in corpore mit bis 19-18-16! Heute weiterhin gerne, wenn es sich bei ihnen beruflich einrichten lässt. Erzählt werden die tollen Ferienerlebnisse mit dem WoMo - nicht aus dem Hotel! Zugegeben: Von Anfang an grosses Wohnmobil. Womo steht zu Hause; Kinder mussten immer nur einsteigen und man konnte wegfahren. 2 Roller an Bord: Ideale Mobilität zu fünft für unterwegs. Hallo Medi, kann deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen, auch wir haben, als sich unser Nachwuchs ankündigte, vom Wohnmobil zum Wohnwagen gewechselt. Ab dem ersten Kind verschieben sich ganz einfach die Anforderungen an Urlaube. Mit dem Wohnmobil kannst du sicherlich spontaner losfahren, dafür bist du auf dem Campingplatz natürlich mit dem Auto besser mobil. Besonders mit der ganzen Bande. Auch finden Kinder auf einem Campingplatz besser Anschluss an andere Kinder, ein Stellplatz ist hierfür weniger geeignet. Klar kann man auch mit einem Wohnmobil auf einen Campingplatz fahren, dann aber schleppt man die Unabhängigkeit des Wohnmobils auf einen ausgerüsteten Campingplatz, das kostet eigentlich nur. Gerne heiße ich dich aber in unserem Schwesterforum für Wohnwagen willkommen! Vielleicht hast du ja Lust, dich dort anzumelden: --> Link Björn Ich (drei Söhne) verstehe alle, die hier posten, weil Freizeitgestaltung und Urlaub etwas Individuelles sind. Und da zumindest die arbeitende Bevölkerung wenig Freizeit hat, soll sie jede(r) im Rahmen der Möglichkeiten gestalten wie er/sie es für richtig und zweckmäßig hält. In einer Familie kommt dann halt hinzu, dass möglichst alle zufrieden sind und nicht das Gefühl haben, die schönsten Tage des Jahres zu vergeuden. Wir hatten eine schöne Zeit mit Zelt, eine ebensolche mit Wohnwagen und nun mit dem Wohnmobil. Keine möchten wir missen. an Heinz-Jürgen :daumen2: :daumen2: :daumen2: Hallo Medixc, ich kann Dich verstehen und für Euch ist vermutlich der Umstieg die beste Variante. Wir waren mit mit unseren 2 Kids mit T4 und T5 unterwegs. Beide waren auch unsere Alltagsfahrzeuge. Immer griffbereit in der Garage. Je nach Ferienlänge ging es mehr oder wenige weit weg. Aber stets mobil. Spätestens nach 3 Tagen am gleichen Ort bekamen wir alle Ameisen in die Hosen. Jedes Sandkorn war von den Kindern umgedreht und es galt Neues zu entdecken. Dennoch viel Spass :wink: Hallo Wohnmobilisten, habe mir gerade auf dem Caravansalon in Düsseldorf einen Itineo SB 740 mit Maxichassis (4,4t) bestellt und die ganze Family ist superhappy und fiebert der nächsten Saison entgegen! Ich werde also wieder auf´s Wohnmobil umsteigen, zum 2. Mal! Die Gründe für meinen Wechsel zum Gespann habe ich ja hier vor ziemlich genau 4 Jahren ausführlich erläutert und zur Diskussion gestellt, was mir übrigens immer viel Spass gemacht hat. Nun sind wir ja doch viel schneller zurück als erwartet und die Gründe dafür möchte ich Euch nicht vorenthalten. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und wir hatten viel Spass mit unserem Wohnwagen, die Reiseziele beschränkten sich auf die Costa Brava (Ballena Alegre) in den Sommerferien und Port Grimaud (Camping des mures) in der Bucht von Saint Tropez in den Osterferien. Das eine oder andere Etappenziel (z.B. Pont du Gard) und Wochenend- und Kurztrips nach Holland, ins Sauerland oder in die Pfalz hat´s auch mal gegeben. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass man mit einem Gespann wenig Freude an Überraschungen hat und dadurch in seiner Mobilität schon deutlich eingeschränkt ist, eine Reise will gut geplant sein, da ist wenig Raum für Spontanität, am besten man bucht seinen Platz in der ersten Reihe jeweils schon für´s nächste Jahr. Unsere Kinder sind jetzt 6,7 und 10 Jahre alt und gieren genau wie wir nach Neuentdeckungen, da steht z.B. Süditalien auf der Liste. Und eine Entdeckungstour nach Süditalien mit einem 14m Gespann??? Also wieder ran an´s Womo, diesmal mit ausreichender Größe und Zuladung, 5er Fahrradbühne am Heck und Parkplatz neben dem Haus, das sollte diesmal wohl passen. Und ich wollte unbedingt einen Vollintegrierten, da kam hinsichtlich Budget und Grundriss nur ein Itineo oder Forster in Frage. Freue mich riesig wieder dabei zu sein!!! Grüße Karsten ahhhh hat also doch keine 15 Jahre gedauert! Super! Viel Freude mit dem Neuen. Ein Wiederholungstäter. Was ist jetzt mit der Mobilität vor Ort. Hast Du einen Anhänger fürs Auto auch mit bestellt? Ist ja dann auch wie Caravan Fahren, nur das Auto (mit den Kindern im Kindersitz) ist jetzt hinten. Ist auch viel Ruhiger während der Fahrt... ;D :lach: :ja:
Hallo Karsten, zunächst Glückwunsch zum neuen Womo und willkommen zurück hier in der Runde. Ich fürchte natürlich, dass auch die andere Seite der Medallie in den nächsten Urlauben wieder zum Vorschein kommt. Spätestens, wenn ihr mal wieder längere Zeit an einem Platz bleibt, wirst du die Mobilität der Kombi aus WW und Pkw wieder vermissen. Aber eine Kröte muss man halt schlucken. Uns geht es, obwohl wir nur zu Zweit unterwegs sind, nicht anders. Wenn wir durch Irland oder Norwegen touren, gibt es nichts besseres als ein Womo. Fahren wir jedoch für eine Woche zum Radfahren, Wandern und Paddeln an einen See in Kärnten, wären wir mit WW und Auto natürlich flexibler. Man kann nicht alles haben.... :wink: Gruß Roman
Warum eigentlich nicht? Es gibt doch auch WoMos mit Autogarage ;-) Wenn ich die letzten 4 "Gespannjahre" Revue passieren lasse, stelle ich fest dass der PKW zu 90% vor Ort gestanden hat und wir uns meist vom CP nicht wegbewegt haben. Schau ich mir dagegen die Urlaubsphotos aus der Wohnmobilzeit an, waren wir trotzt der kleinen Kinder (die noch im Fahrradanhänger gesessen haben) sehr viel mehr unterwegs. Heute können alle Fahrrad fahren und ich denke der PKW wird uns nicht sehr fehlen.Außerdem habe ich diesmal beim Wohnmobil bei Größe, Grundriss und Ausstattung keine Kompromisse gemacht. Die gewonnen Flexibilität und Mobilität bei der Auswahl der Reiseziele wird es aufwiegen. Mit einem Gespann bucht man für 2-3 Wochen und lässt dann am Strand die Seele baumeln, surft, geht mit den Kindern zum Basteln oder in den Pool und wenn man den CP bereits zum 2. o. 3. Mal besucht kennen die Kiddies sich aus, treffen teilweise Freunde aus dem letzten Jahr wieder und alle sind entspannt. Das haben wir die letzten Jahre sehr genossen, ist uns aber jetzt zu langweilig geworden. Und da es für die ganze Familie nix schöneres als Campingurlaub gibt, wollten wir mit dem Umstieg nicht bis zur Rente warten sondern gemeinsam mit den Kindern zu neuen Ufern aufbrechen :) :) Grüße Karsten Menno, Ihr macht mich ganz tüddelich.... :ja: Jetzt hat mein WoMo 10 Monate angemeldet vor der Tür gestanden, ein paar Tausend € gekostet für neue Gasanlage, Inspektion usw., habe meinen Traumwohnwagen in D´dorf gefunden und NUN? :eek: Wenn es Dein Traumwohnwagen ist und Dich glücklich macht, zuschlagen! Ich habe seit 2009 3 Wohnwagen und jetzt das 2. Wohnmobil bestellt, verrückt! Aber wenn man doch Spass daran hat und es ins Budget passt, warum nicht? Andere habe auch teure Hobbys und solange die Relation stimmt ist doch alles ok! Schulden würde ich für den Spass allerdings nicht machen, deshalb habe ich auch die ersten 40 Jahre meines Lebens Campingurlaub nur im Zelt gemacht :lol: Also ich bin seit mehr als 30 Jahren Camper. Zunächst mit gemieteten Wohnwagen dann mit gebrauchten, dann mit neu gekauften. Vor 25 Jahren durch Scheidung ein Knick. Neuanfang mit Zelt, dann wieder gebrauchter Mini-Wohnwagen, neuer kleiner Wohnwagen und Autodachzelt im Jahr 2000 und 2009 die Erfüllung meines Traumes, ein Wohnsattelauflieger und als Erweiterung das Autodachzelt. Alle Eigentumswohnwagen habe ich sofort mit einem Autark-Packet versehen. Batterie, Wasser und Abwassertank eingebaut und mit Solarzellen ergänzt. Wir reservieren nur, wenn wir als Groß-Familie (drei Generationen) mit zwei Gespannen und Zelten auf einem Campingplatz mehrere Wochen Urlaub machen. Ansonsten hält es uns nur 3 bis 10 Tage auf einem Platz und unterwegs lassen wir uns Zeit um zu besichtigen und nehmen mit Parkplätzen vorlieb deswegen auch das Autodachzelt. als Ergänzung. Ich wollte immer den Unterwegs-Komfort des Wohnmobils mit dem Mobilitätskomfort eines Wohnwagens zusammenbringen und entschied mich daher 2009 für einen Wohnsattelauflieger. Er fährt sich auf langen Strecken wie ein großes Wohnmobil (nur nicht ganz so schnell). Der Wohncomfort, die Zuladung und die Autonomie sind enorm. 330W Solar, 2kwh Stromspeicher, je 250l Wasser/Abwasser, SAT-TV, Computer, Trockentrenntoilette, Motorroller und Fahrräder, Kanu .... Wenn es zu eng werden sollte, lassen wir den Wohnwagen auf einem preiswerten Campingplatz stehen und fahren mit den Allrad-Pickup, Autodachzelt, Kühlbox, Wassertank und Küchenbox weiter. (z.B. Korsika offroad). Ihr werdet sagen dassman das alles nicht braucht um Camping zu machen, aber wir wollen 2-5 Monate unterwegs sein und dann nicht nur auf einem Campigplatz sondern etwas von Europa sehen. Sicher gibt es Einschränkungen die man durch Vorplanung minimieren kann. 13m Gespannlänge und Kurvenradien wie ein Bus erlauben nicht die Zufahrt auf jeden Campingplatz aber 14m² Wohnfläche plus 6sitzer Auto mit 2 Schlafplätzen und Ladefläche kann man schon mit einem großen Wohnmobil vergleichen. In Düsseldorf auf dem Messeparkplatz stand ich zwischen zwei solchen Wohnmobilen und mein Gespann wirkte klein dagegen mit seinen 2,15m Breite und 2,99m Höhe. Und die beiden hatten noch nicht mal ein Auto im Bauch ;-) Ich fahre das Sattelauflieger-Gespann jetzt 8 Jahre und habe gerade meinen ersten Kratzer dran gefahren (beim Abbiegen eine Mauer leicht gestreift - nur Lackschaden) und würde nichts anderes haben wollen. Wir haben unsere Ideale Kombi gefunden. Polen/Litauen, Östereich/Schweiz, Bosnien&Herzegovina, Kroatien, Frankreich und Portugal haben wir damit bereist und auch das Autodachzelt ist öfter zurAnwendung gekommen, sei es um Familie oder Freunde zu beherbergen oder um an abgelegenen und unwegsamen Orten zu übernachten.
Hallo Karsten, tolles Fahrzeug! Mit dem haben wir auch geliebäugelt. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude damit! Hallo Karsten, Glückwunsch zum "Rücktritt vom Rücktritt" und damit wieder aktiver WOMO Fahrer. gruß Michael |
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