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...und wenn du dann Pech hast, hat das nächste Netto-Rad eine bessere Bremsanlage, aber die Sattelstange ist zu schwach ausgelegt. Oder der Rahmen bricht, weil der Monteur bei der Montage der Sekretärin hinterher geschaut hat....oder..oder... Ein Test gilt für das im Test vorhandene Fahrzeug. Wenn der Hersteller Pech hat, ist da genau der Wurm drin. Würden die 10 Räder der Marke testen, würde man vielleicht eine Qualitätsstreuung erkennen...oder?
Laut Handelsblatt wurden bei den Modellen mit Bruch die Tests bis zu 4 mal wiederholt, was schon seriös ist und eine klare Tendenz unter DEN Testbedingungen zeigt. Allerdings hätte man dies auch bei denen ohne Bruch machen müssen, denn vielleicht war da ein besonders gutes in der Qualitätsstreuung. Aber selbst der ADAC schreibt: "Weder der Name des Herstellers noch der Preis sind verlässliche Indikatoren für die Qualität eines Elektro-Fahrrads. Verbraucher können sich nur durch umfangreiche Produkttests informieren, um sich ein eigenes Urteil zu bilden." Da gebe ich dem ADAC recht. Wobei hier schon einige "Markenlober" sich geäußert haben. Ein Test ist eben nur ein Test. Erst mehrere Tests und umfangreiche Information lässt ein klares Bild erscheinen. Nicht anderes sage ich ja die ganze Zeit und werde deshalb kritisiert. Aber damit kann ich leben. :P "Nach Ansicht des ADAC ist es nicht akzeptabel, dass die Zukunft der Elektromobilität durch mechanische, sicherheitsrelevante Unzulänglichkeiten bei Pedelecs – wie sie im aktuellen Test vorliegen – gefährdet wird. Der Club fordert die Hersteller daher auf, umgehend dafür zu sorgen, dass Rahmen, Lenker und Bremsanlage der Elektroräder den Anforderungen Stand halten und ein Höchstmaß an Sicherheit für Nutzer sowie andere Verkehrsteilnehmer bieten." Auch hier gebe ich dem ADAC recht. Meine Kritik bezog sich nur darauf einen Test als das Maß aller Dinge darzustellen. Noch so ein Witz: Pegasus Premio E8 im aktuellen Test: Schlechte Note 4,3. Seite 1 der aktuellen ADAC Motorwelt: Werbung genau dieses Modells. ![]() Besonders lustig: ![]() Ja watt denn nun, gut oder schlecht? :?
Doch, hast Du. Du hast ganz grundsätzlich die Relevanz von Labortests bestritten, weil Du sie nicht mit deinen eigenen Erfahrungen in Einklang bringen kannst. Nichts für ungut, aber dir braucht man gar nicht widersprechen, da Du das nach ein paar postings selber tust.
Bitte zitiere, wo ich dies gesagt habe wenn du so schon dick aufträgst. Ich habe gesagt: "2) Ob so ein Labortest überhaupt der Realität entspricht halte ich für ........ manchmal eher fragwürdig." Und dazu stehe ich auch. Habe ich grundsätzlich geschrieben. Nein, ich habe manchmal eher fragwürdig geschrieben. Wo ist nun der Widerspruch? Zumal gleiches Rad vom ADAC zwei Jahre zuvor noch als gut getestet wurde. Georg, das Problem liegt wohl darin, daß keiner von uns zu sagen vermag, ob nur die Typenbezeichnung der Räder in beiden Tests identisch war oder auch alle -testrelevanten- Komponenten. Solange das unklar ist, können wir nicht die beiden Testergebnisse miteinander relativieren. Radelnde , Volker :wink: Mal zur Info für die, die dem Monteur am Band die Schuld geben, dass der Lenker bricht: Fahrräder werden im Karton ausgeliefert, den Lenker baut gewöhnlich erst der Händler dran. Wie sollte man das Ding sonst transportieren? Habe zwar öftern auf den dicken 31,8 mm Lenker bei mir geschimpft, weil man für alles Zubehör drauf achten muss, aber scheint mir ja ganz sinnvoll zu sein. PS: Wo sollte ein Lenker sonst brechen als direkt an der Befestigung??? PPS: Noch immer wird bei uns in der Familie die Geschichte von Omas Lenkerbruch erzählt, als sie Opa in den 1930'ern bei der Armee besucht hat (mit dem Rad), sowas gab es und gibt es eben. Das hat nichts mit China und nichts mit eBikes zu tun. #matthiast4 : Stimmt. Rahmen- und Lenkerbrüche hat es schon immer gegeben. Nur früher war es noch Stahl und der Bruch/Abriss kam nicht spontan. Alu aber verabschiedet sich fast von einer Sekunde auf die andere, was die Sache erheblich gefährlicher macht.
So könnte das sein. Es stört mich halt auch, wenn man immer gleich pauschal über die Hersteller herzieht, sie als geldgierig und unverantwortlich darstellt und fast schon Vorsatz unterstellt. Die Leichtmetallräder sind an der Grenze des Machbaren angekommen, die Toleranzgrenze dessen was ein Material ab kann wird immer geringer. Wer einen Ultralight-Lenker montiert sollte selbst kein Heavy-Fahrer sein, sonst ist der Bruch fast schon vorprogrammiert. Da ich von der etwas schwereren Fraktion bin, nehme ich auch keine solchen Ultralight-Komponenten, sonder lieber gleich die stabile Ausführung. Viele Fahrräder sind für ein Gesamtgewicht von 100kg ausgelegt! Zieht man mal die 25kg des Rades ab, bleiben noch 75kg für den Fahrer samt Kleidung, Schuhe, Gepäck.... Mein Händler hat mir mal gesagt, dass so 70% aller Fahrräder schon mit dem aufsteigen über diesem Gewicht liegen. Er hat mir vor Jahren einen Alu-Rahmen rausgesucht, welcher meiner Größe und Belastung gerecht wird und eine sehr stabile Lenkstange samt Träger. Die 3-4kg Mehrgewicht müssen der eigenen Sicherheit wegen halt sein. Und hier schließt sich schon wieder der Kreis. Je kompetenter ein Verkäufer ist, je mehr der Kunde Wert auf fachlich gute Beratung legt, desto besser wird das Gesamtergebnis. Ich bin sonst eigentlich gegen zu viel Vorschriften und Regelungen. Aber vielleicht macht es doch Sinn hier klare Sicherheits- und Prüfregeln einzuführen, an denen sich alle Hersteller messen müssen.
Hatte sie Opa auf dem Lenker sitzend mitgenommen...? :roll:
Was wäre denn von Verbundwerkstoffen à la Boeing 787 bzw. Airbus 350 zu halten? Wenn du die bezahlen willst...gerne... :D
Da die Preise dieser Ebikes m.E. sowieso überhöht sind, dürfte es doch eigentlich... :| Carbon heißt das Zauberwort: Bei gleichem Gewicht hat CFK die fünffache Zugfestigkeit und Steifigkeit von Stahl. 1 kg CFK kann 5 kg Stahl ersetzen. --> Link Da kostet aber auch schon der Rahmen alleine mehr als ein sehr gutes e-bike.
Hallo Georg, dieses Merkmal eint uns:
Nicht nur deshalb hatte ich auf meinem Geländemotorrad einen solchen Lenker von der Alb: --> Link Leicht und hochfest, dabei nicht korrosionsgefährdet. Im Zentrum verstärkt und zu den Enden hin konifiziert. Bei 191 cm Körperlänge und 108 kg Masse lastet nicht wenig Gewicht auf den Lenkerenden wenn man im Gelände hauptsächlich stehend fährt. Bei Sprüngen und Querrillen sind das insgesamt ca. 260 kg die vertikal ruckartig beschleunigt und gestoppt werden. Bei deutlich höheren Tempi (und viel mehr Masse) als beim Strampelrad hat mir der Lenker über drei Saisons beste Dienste geleistet. Sowas kann man sich auch auf's Pedelec schrauben.............dann klappt's auch mit der Oma, :lol: Volker :wink:
Aber es klappt dann nicht mehr mit der Gewinnmaximierung bei den Herstellern ... :evil: :evil: :evil: Habe die Ehre Gogolo
Ich hab Dir falscherweise den post eines anderen users zugeschrieben. Das tut mir leid und ich bitte dafür um Entschuldigung. Chapeau! :top: Volker :wink:
Angenommen und erledigt. Du hast mich geschockt. :)
Genau!
Ja, leider! Aber egal, er war doch ein schönes Geschenk, was ich mir zu letzten Weihnachten gemacht hatte!? :wink: ![]() ... noch was zum Thema Rahmenbrüche: Alle getesteten Bikes haben den Damenrahmen für erleichterten seitlichen Einstieg. Ich hatte heute zufällig ein Gespräch mit dem Betriebsleiter einer Fahrradfabrik, die Räder für Globetrotter ect. herstellen und ihre Rahmen noch selbst bauen. Er sagte mir, dass nur der klassische Diamantrahmen --> Link die erforderliche Rahmenstabilität hat. Alles andere wäre "Mist". Der Damenrahmen ist konstruktiv nicht stabil zu kriegen und erfordert höhere Kräfte beim Geradeausfahren und Treten (was beim eBike nicht sooo wichtig ist). Aber was will man machen, wenn die Damen mit lädierten Hüftgelenken ihr Beinchen nicht mehr über das Oberrohr schwingen können... :D [quote="tztz2000" Aber was will man machen, wenn die Damen mit lädierten Hüftgelenken ihr Beinchen nicht mehr über das Oberrohr schwingen können... :D[/quote] Haha, der ist gut. Deshalb hat Walter mit seinen zwei neuen Beinen auch ein Damenrad bekommen! Obwohl er sich heftig gewehrt hat ob der Zumutung! Aber es sah so schlimm aus, wenn er sein altes Fahrrad immer auf den Boden legte, wackelig ein Beinchen über den Rahmen schob, das Rad hochoperierte, sich auf den Sitz hiefte und Schlangenlinien fahrend entschwand. Jetzt mit dem Omarad radelt er fast wie ein junger Gott. :happy: Sabine und Walter Thomas, boah, ein tolles Rad, was ich da so sehe. Das mit dem Diamantrahmen stimmt, das Hebelgesetz lässt grüßen. Ich fahre NUR Diamantrahmen. Mit etwas Können, gutem Material und bester Verarbeitung bekommt man aber auch andere Formen (z.B.Y-rahmen) stabil. Nur den rein einrohrigen Tiefeinstieg halte ich für sehr kritisch, kommen dort doch alle Torsionskräfte ausgerechnet an der unteren Schweißung zum tragen. Und wenn man eben gesundheitlich nicht mehr kann, dann braucht man halt einen Tiefeinsteig. Und wer nicht mehr so fit ist, wird wohl auch nicht über Stock und Stein fahren wie ein "wilder Junger".
Aber bis zum Bruch und damit Totalschaden sah er goil aus... :evil: :twisted: :roll:
Sprich bis zum Ende. Ich kann deiner Argumentationskette sonst nicht folgen. Wäre doch schade, wenn so kluge Gedanken unausgesprochen der Nachwelt vorenthalten würden.... Schade das man das Gazelle E-Bike nicht getestet hat. Dieses Rad wird in Holland hergestellt ist meines erachtens im oberen € Bereich anzusiedeln und wird auch in Deutschland verkauft. Ich besitze seit Jahren eins und seit kurzem ein zweites für meinen Schwiegervater und bin voll zufrieden. An tztz2000: Gute Beiträge :bindafür: LG Danke für den Link. Auszug der Stellungnahme von Flyer: "Wir hatten in den letzten 10 Jahren, in denen mehrere 10‘000 Exemplare der C-Serie verkauft wurden, noch nie Kenntnis von einem solchen Fall. Trotz sofortiger Nachfrage hat uns Stiftung Warentest bisher die Testkriterien nicht zugänglich gemacht. Eine umfassende und technisch fundierte Stellungnahme ist deshalb aktuell nicht möglich. Aus diesen Gründen weisen wir die aus dem Test hervorgehenden Vorwürfe bis auf weiteres zurück." Als ich geschrieben hatte "2) Ob so ein Labortest überhaupt der Realität entspricht halte ich für ........ manchmal eher fragwürdig.", wurde ich hier in der Luft zerissen. Ich wiederhole es sinngemäß nochmals: Selbst bei größter Sorgfalt der Prüfer und gewissenhafter Vorgehensweise kann es sein, dass EIN Testverfahren zu weit neben der Wirklichkeit liegt und die Testresultate die Wirklichkeit nicht widerspiegeln. Dies ist keine Unterstellung an das Testlabor. Diese Skepsis habe ich immer, wenn nur EIN Testverfahren angewendet wurde. Für mich ist der faktische Status "sicher oder schlampig" noch offen. Auch stellt sich mir die Frage, ob überhaupt Sinn macht ein Tiefrahmen unter gröbsten Bedingungen zu testen. Wer Tiefrahmen kauft, ist wohl eher ein Fahrer "eher normalen" Fahrstils. Und wer wild durch das Gelände brettert, soll sich auch eine dafür gedachte Rahmenkonstruktion kaufen. Keiner käme auf die Idee, mit einem Vespa-Roller Motocross zu fahren und sich nachher zu beschweren. Das ist halt immer so, bei einem negativen Test werden die Testmethoden in Frage gestellt. Beschönigen, Beschummeln. Bescheissen. Es geht doch darum zu zeigen, das es auch Räder gibt, die bestanden haben. Flyer sollte sich Fragen, was der Besser macht. Wäre der test positiv gewesen, wäre daraus eine riesen Marketingkampange gestartet worden.
Das stimmt ganz sicher auch. Wenn es aber stimmt, dass in der Praxis noch nie ein Fyler-Rahmen gerissen ist, haben sie denn dann etwas falsch gemacht?
Genau das behauptet FLYER ja nicht. 8) Sowohl in der Pressemittelung, wie auch in der ausführlichen Stellungnahme von Herrn Schär und seinem Hausjuristen, wird eine Kenntnisnahme von FLYER bestritten - nicht aber die Tatsache eines Rahmenbruches selbst. Überhaupt sind beide Erklärungen voller wachsweicher Formulierungen, die einerseits juristisch vertretbar und andererseits beruhigend für die Kunden sind. Eine Gegendarstellung sieht anders aus! Volker :wink:
Sicher nicht. Allerdings, so wie die getesteten Bikes (tiefer Einstieg) konzipiert sind, werden sie durch die kaufende Zielgruppe auch nicht allzu sehr beansprucht. Dass Flyer auch anders kann, sieht man hier: --> Link
Wenn es stimmen würde, dass die Fabrikanten so gut wie die Werbeagenturen sind, hätten wir viele Probleme... nicht. Sind wir jetzt wieder auf dem "Alle Hersteller sind böse denken nur an sich Trip"? Ich finde es nicht fair, wenn man Herstellern pauschal nur und einzig Gewinnabsichten ohne Rücksicht auf die Kunden unterstellt. Viele Hersteller sind stolz auf ihre Produkte und haben Fleiß und Schweiß dafür investiert und produzieren nach bestem Wissen und Gewissen. Und da ist es doch nur recht, dass sie dafür auch gutes Geld verdienen. Natürlich gibt es solche und solche, aber rechtfertigt dies zu solcher Pauschalierung? Ich meine nein. Das Kapitel "Kunst oder Trug" in der Werbung möchte ich jetzt hier nicht auch noch eröffnen, das ist eine Welt für sich. #brainless: Ich würde auch nicht schreiben "ist noch nie gerissen" sondern "uns ist kein Fall bekannt". Nicht wegen irgendwelcher wachsweicher Formulierungen, sondern weil auch ein Hersteller nicht alles erfahren kann. Und bei mehreren 10.000 Rädern kann es sehr wohl schon sein, dass man eines gerissen ist ohne dass er es weiß. Und wie sollte denn eine knallharte Gegendarstellung aussehen, wenn das Prüflabor zum Prüfverfahren schweigt, was ich übrigens auch nicht sehr seriös empfinde, wenn es denn so ist. #Thomas: Danke für deinen kritischen aber sachlichen Umgangston mit der doch nicht einfachen Materie. Hallo! Wir haben uns auf Grund eines Berichtes hier im Forum mit Rädern von der Firma Haibike auseinandergesetzt --> Link (im Link ist die Damenversion zu sehen) und dann auch gekauft: Flottes und sportliches Design, Bosch-Mittelmotor über dem Tretlager, Magura-Scheibenbremsen vorne und hinten, 10 Gang - Kettenschaltung gekoppelt mit einer Dreigang-Hinterradnabenschaltung = 30 Gangabstufungen, 400 Wh Akku, 23 kg alles zusammen Wir waren damit jetzt 14 Tage in Südtirol und sind mehr als begeistert: Fahrverhalten, Reichweite, Fahreigenschaften und Qualität sind einfach nur top (der Preis allerdings auch). Wir haben für uns festgestellt, dass wir die Motorunterstützung nicht dazu nutzen, um bei gleicher Geschwindigkeit wie ohne E-Hilfe müheloser anzukommen. Wir erzielen eine deutlich höheren Geschwindigkeitsdurchschnitt und fordern uns selbst dadurch mehr. Aber insbesondere die Überwindung von Steigungen macht einfach nur noch Spaß: Wo es einem früher vor graute, das hakt man jetzt mit weniger Anstrengung schneller ab. Z.B. die Strecke von Bozen nach Eppan über die stillgelegte Bahntrasse ist mit solchen Rädern auch in Richtung Eppan ein Genuß. Und ich habe zusätzlich noch unseren Hund im Hänger dranhängen. Am Ende einer 80-km-Tour (davon rund 20 km mittelsteil bergauf) wurde mir immer noch eine Reichweite von 78 km (in der Fahrstufe Eco in der Ebene) angezeigt. Wir können diese Räder nur empfehlen! VG Eugen
Na ja, Polemik hilft nicht weiter und bringt keine Lösungen. In dem etwas ausführlicheren PDF heisst es: ...Stiftung Warentest wertet unser Modell C5R Deluxe aufgrund eines im simulierten Dauertest gebrochenen Ausfallendes ab. Das ist nun nicht wirklich ein Rahmenbruch, den man sich so vorstellt, als ob das Bike in zwei Teile zerbrochen wäre. Ob das zu einem grösseren Unfall geführt hätte... darüber kann man nur spekulieren. --> Link Die Stellungnahme von Flyer finde ich ok, dass neben dem Geschäftsführer der Jurist unterschreibt, ist "marketingtechnisch" nicht so gelungen, vertrauenerweckender wäre die Unterschrift des techn. Leiters oder Kundendienstleiters gewesen. moin wenn ich die Wahl hätte zwischen Bruch von Lenker oder Ausfallende würde ich letzteres nehmen, den Schaden hatte ich bereits und ausser dass das Hinterrad klemmte ist nix passiert bytheway denke ich auch dass ein Damenrad mit Elektromotor nirgendwo in der Praxis bereits 20000 km bewegt wurde Wir haben 2 Pedelecs im Einsatz. Eines vom Baumarkt und eines von ALD. Das vom Baumarkt ist hervorragend und die Akkus halten ewig. Das andere hat einen Akku, der bereits nach 2 Jahren den Geist aufgegeben hat. Neugierig, wie ich bin habe ich den Akku geöffnet und bin bald vom Glauebn abgefallen, als ich das Innenleben betrachtete. Die zehn einzelnen Akkus sind regelrecht zusammengebraten und dann mit breitem Tesafilm zusammengebunden. Als zwischenlagen lose Plastikplättchen, die auch mit Tesafilm drangeklebt wurden. Die Lötstelle sehen sehr nach Laienarbeit aus, eher gebraten als gelötet. Die einzelnen Akkus habe ich durchgemessen, die haben noch die volle Leistung. Also liegt die Vermutung nahe, dass das kleine Elektronikbauteil defekt ist und bereits nach wenigen Metern Fahrt einfach abschaltet. Leider weiß ich nicht, wo man so ein Teil herbekommt, sonst würde ich es einfach mal auswechseln und schauen, ob der Akku damit wieder funktioniert. Augenblicklich weiß ich noch nicht, ob ich mehr als 200 € für ein neues Akku-Machwerk ausgebe oder das fahrrad leiber als Ersatzteillager verwende. Was ich an der Stellungnahme gut finde ist, das man nach den Test Details gefragt hat um den Fehler zu reproduzieren. Dem sollte man auch nachkommen. Alles andere ist völlig irrelevanter Marketingsenf, der nett klingt und völlig aussagelos ist. Zum Thema "Feldstudien": Die Bahn transportiert jährlich Millionen von Menschen sicher und zuverlässig. Sie ist wohl unbestritten eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Im Schadenfall ist das aber völlig irrelevant und sagt überhaupt nichts aus, den vor Eschede hatte auch niemand Kenntnis davon, das brechende Radreifen zur völligen Zerstörung eines ganzen Zuges führen können. Passiert ist es trotzdem. Deshalb finde ich, schlechte Testergebnisse sind ein Segen, weil sie Weiterentwicklung ohne Schaden ermöglichen.
Wenn Du den Ladekreis mit einem Leistungswiderstand überbrückst... ob das dann auch ginge? --> raidy:
Hallo raidy, ich bin immer auf dem Trip "Alle Hersteller denken nur an sich." Andernfalls würde ich bei Aktionärsversammlungen sicherlich viele Unzufriedene um mich scharen können.
Ich finde es nicht nur fair, sondern überlebenswichtig für jedes Unternehmen, eine Gewinnabsicht als Handlungsmaxime zu haben. Unternehmen ohne das Ziel Gewinne zu erzielen (und diese zu optimieren, nicht maximieren) sind keine Wirtschaftsunternehmen. Natürlich werden Gewinne auf Kosten des Kunden angestrebt - wer sonst soll sie finanzieren?? Nenne mir bitte nur ein einziges Wirtschaftsunternehmen, das keine Gewinnabsichten verfolgt und ich verneige mich in Demut. Das hat nichts mit "böse" zu tun - so sind nun mal unsere Marktgegebenheiten. Kapitalistische , Volker :wink:
Das nenne ich "Das Wort im Munde umdrehen" Ich schreibe: "Ich finde es nicht fair, wenn man Herstellern pauschal nur und einzig Gewinnabsichten ohne Rücksicht auf die Kunden unterstellt. ", und du erklärst mir was von nur Gewinnabsichten. Natürlich hat jedes Unternehmen Gewinnabsichten, aber eben nicht nur und einzig. Ein gutes Unternehmen hat Gewinnabsichten und zufriedene Kunden. Denn zufriedene Kunden sind die beste Werbung und steigern den Gewinn. Also sind zufriedene Kunden eine Renditegarantie und kapitalistisch gesehen äußerst sinnvoll. Und wer nur an seine Gewinn denkt und die Kunden schlecht betreut, verliert sie auf Dauer. Ja, jedes Unternehmen verfolgt primär Gewinnabsichten, aber eben nicht nur. Georg Der selbst lange genug Unternehmer war und ganz bestimmt kein Kommunist ist.
Natürlich, denn auch hier ist ja die Gewinnerzielung Maxime: Sie (die zufriedenen Kunden) "steigern den Gewinn." Ich will dir kein Wort im Munde drehen, ich bin doch deiner Meinung. Nur will ich nicht das Bild eines Wirtschaftsunternehmens verklärt wissen - das Ding ist knallhart und unerbittlich: Gegen Wettbewerber, gegen Lieferanten, gegen mißliebige Politiker, gegen Steuerbehörden - eben gegen alles und alle, die dem Ziel "Profit" entgegenstehen könnten. Ich gehe soweit, zu behaupten, daß ein erfolgreiches Unternehmen, das erkannt hat, daß unzufriedene Kunden mittel- und langfristig höhere Gewinne erzielen lassen, diesen Trend nachhaltig fördern würde. Das ist natürlich rein hypothetisch und bar jeder Vernunft, aber ökonomisch wäre es notwendig. Erfolgreiche Unternehmen sind nicht lieb oder nett - sie sind profitabel, Volker :wink:
Aha... *gaga*
Hallo Eugen, habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht und an einem Wochenende an der Ahr (--> Link) das Pedelec mal ausgiebigig getestet, bevor es im Sommerurlaub in die Berge geht. Hier mal ein paar Fotos als Video: --> Link Lasst Euch durch solche Negativberichte nicht den Spaß am teuren Pedelec verderben. Michael |
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