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Wassereindrang Dethleffs Esprit 5880 2001


camper88 am 30 Mai 2013 21:19:45

Moin zusammen
Wir haben uns am Montag einen Dethleffs Esprit 5880 2,8 JTD Jg. 2001 mit 49‘000 Km gekauft. Nun hat mich heute fast der Schlag getroffen, als ich eine Wasserpfütze auf dem Tisch sah. Nach der Demontage der Abdeckungen der Einbauschränke oberhalb sah ich, dass das Wasser vom Dach in den Innenraum eindringt.





Den Spuren zufolge scheint dies nicht das erste mal zu sein. Auch waren die Schauben in diesem Bereich korrodiert. Mit dem Daumen kann ich die Isolation nicht zusammendrücken.
Wenn ich das Dach betrachte, sind zwei Stellen zu sehen, bei den sich eine Leiste abhebt. Kann dies die Ursache sein? Wie wird eigentlich das Dach mit den Seitenwänden zusammenbaut?
Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Dies ist die erste Stelle, auch scheint sich da die Fuge (blauer Pfeil) gelöst zu haben:


Dies wäre die zweite Stelle:


Das Ganze nun noch von aussen gesehen:




Camper

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fuzzy am 30 Mai 2013 21:25:43

Vom Händler gekauft ? Was steht im Vertrag?

Rumbuddel am 30 Mai 2013 21:35:13

Hallo Camper,

ohne dies jetzt mit Gewissheit sagen zu können, sieht das auf dem ersten Photo schon nach einem
größeren Wasserschaden aus. Auf dem ersten Photo kann man sehr gut erkennen wie die Feuchtigkeit schon ein Stück in das Querholz gezogen ist.
Und das Sperrholz an dem Schraubenloch sieht schon sehr schwarz aus.

Wo das Wasser eindringt kann man an Hand der Photos sehr schlecht beurteilen.
Wenn Du es von einem Händler hast, sofort hin. Wenn von privat ... kommt drauf an was im Vertrag steht.

Anzeige vom Forum


camper88 am 01 Jun 2013 21:14:18

Danke für den feedback
Um das Leck reparieren zu können, möchte ich wissen, wie die Seitenwände mit dem Dach verbunden sind.
Zur Boden-Wand Konstruktion habe ich folgendes gefunden:



Etwas in dieser Richtung suche ich für die Dach-Wand Verbindung, rot markiert. Auch interessiert es mich, wie die Seitenleiste (blau markiert) montiert wurde.


Wer kann mir da weiterhelfen?
Camper

Rumbuddel am 01 Jun 2013 23:44:45

Also, einen Wasserschaden beseitigen ist nicht mal eben so ...

Erst einmal solltest Du feststellen wie weit das Wasser eingedrungen ist und welchen Schaden es bereits angerichtet hat.
Da wirst Du nicht umhin kommen, von innen die Verkleidung zu entfernen. Dabei ist es eigentlich relativ egal, wie die Wandverbindung gemacht wurde.

Wie ich vorgehen würde:

Im inneren im betroffenen Bereich die Wand aufmachen und schauen wie es dahinter aussieht. Erst wenn man weiß wie groß der Schaden ist und woher und warum Wasser eingedrungen ist kann man die weitere Vorgehensweise bestimmen.

Solltest Du im Großraum Ruhrgebiet wohnen würde ich ja sagen, komm mal vorbei ...

Oder Du sagst mal wo Du wohnst, vielleicht ist da ja ein Fori mit Fachwissen und Feuchtemessgerät in Deiner Nähe ...
Aber an Hand dessen was man so sehen kann gibt es keine Universallösung.

Rumbuddel am 01 Jun 2013 23:49:14

Btw, stell doch mal Photos ein die etwas mehr zeigen ...

camper88 am 02 Jun 2013 17:43:36

Hi Rumbudle,
Ich gehe mit dir einig, dass der Schaden von innen begutachtet werden muss. Das werde ich noch tun. Mein Fahrzeug steht draussen im Dauerregen (diese Woche jedenfalls) und darum wollte ich als Sofortmassnahme die neuralgischen Stellen kurz prüfen. Habs nun abgeklebt, aber nun regnet es nicht mehr!



Die Dachfenster scheinen dicht zu sein, da nach dem Entfernen der Rahmen im Dach alles normal aussah.

Eine für mich hilfreiche Prinzipdarstellung der Seitenwand-Dachverbindung habe ich bei LMC-T.E.C. gefunden.
In roter Farbe ist eine Schraube angedeutet.


Nun interessiert mich aber noch brennend, wie die zwei Seitenwände im Alkovenbereich (blau markiert im Bild unten) verbunden sind. Die Leiste ist stellenweise lose und als ich mit dem Daumen darauf drückte, kam Wasser zum Vorschein.


Danke für dein Angebot um mein Wohnmobil vor Ort zu begutachten! Ich wohne in der Schweiz im Raum Baden, also ein bisschen weit weg.

Camper

Rumbuddel am 06 Jun 2013 21:08:30

Hi, wie schauts denn aus?

Mit der Art der Kantenleisten von Wand zu Dach kenne ich mich leider nicht aus.

camper88 am 06 Jun 2013 23:06:13

Habe vor Ort (vor Ort bedeutet jeweils ca. 100Km donnern) mit zwie Dethleffs "Vertretungen" gesprochen. Nur Ersatzteile verkaufen ist uninteressant. Die brauchen mehr sales! So scheint es mir. Das einzige was mir angeboten wurde, war ein Termin, um mein Womo vorbeizubringen. Das aber in zwei Monaten!
Das bereits bestellte/ bezahlte Caisson VI-D3 braucht ellenlang, bis es bei mir ist. 2 Wochen warten liegt nicht drin! Habe inzwischen das Voltcraft FM100 bezahlt, mitgenommen und gemessen! Fühle mich nun besser, da das Wasser "nur" bei dieser Alkovenleiste jedoch auf der linken und rechten eintritt. Wissen beruhigt!
Diese vier Dachleisten werde ich neu abdichten. Weiss aber nun immer noch nicht, ob meine Seitenwand einteilig ist. Wenn ich beginne, das Zeugs abzudichten, möchte ich alles nötige Material zur Hand zu haben.
Bin ein wenig erstaunt, dass in diesem Forum niemand den Dethleffs Aufbau kennt, der u.a. 2001 gebaut wurde.
Camper

korikorakorinthe am 08 Jun 2013 14:30:15

Schreib einfach mal eine e-mail (evtl. mit Bildern) oder eine Kontaktanfrage über die Homepage unter Angabe des genauen Typs, Baujahrs und Dethleffs-Seriennummer.
Du wirst spätestens nach ner Woche einen Anruf oder eine e-mail bekommen, der/die alle Deine Fragen beantwortet.
Der Dethleffs-Werksservice ist einfach spitze.
Zu den im Vergleich dazu SEHR inkompetenten örtlichen Dethleffs-Händlern (bei mir in der Gegend zumindest) gehe ich nur noch zur Ersatzteilbestellung aber nicht mehr zur technischen Beratung.

camper88 am 09 Jun 2013 10:18:18

Danke für den Tipp, werde ich tun. Aus lauter Freude am Messen mit dem MF100 habe ich nun auch noch eine weitere Stelle gefunden, die undicht ist. Es handelt sich hier auch bei der umlaufenden Dachleiste, aber im Alkovenbereich an der Unterseite. (oberhalb der Beifahrertüre)
Dieser besagte Bereich habe ich schon einmal gemessen, aber erst dach Ausbau der Matratze und den Lattenrosten kam ich nahe genug in der Kante (mitte Kugel ca. 3cm von der Wand entfernt), um etwas messen zu können. Die selben Messpunkte auf der linken Seite ergeben einen trockenen Wert.
Also, wie schon von vielen Forumsmittglieder berichtet wurde, ist die Anschaffung eines Feuchtigkeit-Messgerätes ein muss. Die paar Euros sind auf die Dauer sehr gut investierten Geld!

pahia am 19 Sep 2013 20:30:01

Hallo camper88,
ich habe deinen Eintrag erst heute gesehen.
Mein 5880, BJ 2002 hat das gleiche Problem. Auch ein komplettes Abnehmen der Dachleiste und Auftragen einer neuen Dichtung brachte keinen Erfolg. Erst nachdem ich jede Schraube der Dachleiste mit Silikon abdichtete und zusätzlich den Übergang Dachleiste-Dachfläche und Dachleiste-Wand mit einer Silikonfuge versah war das Dach dicht.
Allerdings habe ich eine neue Baustelle:
Der Alkoven senkt sich, die Beifahrtertüre geht nicht mehr auf, ohne am Alkoven massiv zu kratzen. Mögliche Ursache: Gleich rechts neben der Wohnraumtüre ist im Boden und an der aufgehenden Wand das Innematerial komplett verrottet und Feuchtigkeit fühlbar. Bei demnächst hoffentlich trockener Witterung werde ich mal die Stelle öffnen.
War es da bei Dir trocken,wie geths mit dem Alkoven? Hat da jemand anderer Probleme?

Wäre um eine Rückmeldung sehr dankbar!

Pahia

ralle1967 am 20 Sep 2013 12:29:10

pahia,

oioioi, das klingt nicht gut. Wenn der Boden weich ist und sich der Alkoven senkt, würde ich auf 2 Dinge tippen. Die Bodenplatte senkt sich und somit der Aufbau auf der Beifahrerseite, zum Zweiten muß aber auch im Bereich des Alkoven der Hilfsrahmen, der auf den "Resten" des Führerhauses aufliegt, einen Schaden haben. Erste Sofortmaßnahme, stell den Wage auf eine möglichst ebene Fläche, nimm einen Zollstock und mess doch mal den Abstand von der Ecke zum Boden, direkt hinter den Fahrerhaustüren, wo der Aufbau sich verbreitert. Wenn der Abstand ungleich ist, wäre hier schon der Hinweis, daß der ganze Aufbau sich senkt. Ein Öffnen der Eckverkleidungen aussen / unten, aber besser noch von innen, sollte mehr zeigen.

Ebenso würde ich mal versuchen, ob Du innen am Alkoven die Verkleidungen lösen kannst (der 5880 hat doch den klappbaren Alkoven, oder?) Wenn da auch dunkles, faules Holz auftaucht, wird es eine grössere Aktion, wie es schon ein anderer Forsiti mit seinem Knaus gehabt hat.

camper88,

ich vermute mal, daß die Schrauben undicht sind, mit denen die Kantenleisten aufgesetzt sind. Wenn die Aussenleisten einen weichen eingelegten Keder haben, würde ich diesen mal herausnehmen (das Einsetzen kann wieder etwas fummelig sein) und die Schrauben darunter begutachten. Ist hier schon Rost, wird es höchste Eisenbahn. Aber drehe auch mal einzelne Schrauben raus, wie diese aussehen. Wennn komplett verrostet, ist Wasser bis in die darunterliegen Leisten eingedrungen und im Laufe der Zeit wandert es der Schwekraft folgend in den Wänden nach unten. Daher auch die feuchten Stellen an der Bodenpartie des Alkovens, die auch Pahia finden wird. Das ist leider die Krux mit den älteren Aufbauten, die diese geschraubten Leisten haben. Hier muß man immer ein Auge drauf haben und viele schwören darauf, die Schrauben frühzeitig herauszunehmen und Dekalin in das Loch zu geben, bevor die Schraube wieder eingedreht wird.

,

Ralf

heiinjoy am 20 Sep 2013 14:42:26

Hallo camper88,

versuche mal eine Werksbesichtigung bei Dethleffs mitzumachen. Die findet jede Woche statt, Anmeldung über I-Net. Danach weist Du über den Aufbau, Wandkonstruktion, Einbauten usw. Bescheid. Dies dürfte bei der anstehenden Reparatur sehr hilfreich sein. Ich habe dieses Jahr an einer teilgenommen, war für mich sehr aufschlussreich. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, zumindest nicht hier öffentlich.



Heiinjoy

fabio am 10 Okt 2018 23:48:55

Hallo zusammen,

seit kurzem bin ich auch stolzer Besitzer eines Dethleffs A 5880, jedoch in der älteren (!?!) Varinte mit dem zusätzlichen Alkovenfenster nach vorne.
Leider haben mich einige eigentlich eindeutige Anzeichen für einen Wasserschaden nicht vom Kauf abgebracht. Bei unserer zweiten Fahrt ist mir weißer, trockener Schimmel am Lattenrost im Alkoven aufgefallen. Nach Ausbau der Matratze und des Lattenrosts konnte ich feststellen, dass die Bodenplatte auf der Fahrerseite des Alkovens weich ist. Außerdem ist die Seitenverkleidung unten an der Rundung des Alkoven porös/aufgeplatzt.
Der in Fahrtrichtung verlaufende Holmen oberhalb der Fahrertür muss sehr verrottet sein, da die Schrauben des Winkels von der "Dach-Wand-Verbindung" durchhägen und die Schrauben nicht mehr fassen. Die Winkel hat nun Wasser sammeln können und ich vermute, dass so nun auch noch etwas Wasser reinlaufen konnte.
Die Vermutung liegt nahe, dass das Wasser durch einen Wassereinbruch am nachgerüsteten Solarpanel eingedrungen ist. Die Ursache wurde behoben, allerdings wurde das eingelaufene Wasser nie entfernt und so konnte es über lange Zeit seine Arbeit verrichten.
Als Sofortmaßnahme habe ich den Winkel mit sehr zuverlässigem und hochwertigem Dichttape aus dem Flugzeugbau abgedichtet.
Nun habe ich folgende Fragen:

    Kann ich das WoMo berühigt ins Winterlager stellen (Stellplatz ist trocken aber zu allen Seiten nicht vollkommen geschlossen und somit stark belüftet) oder muss ich den Alkoven direkt sanieren um ein weiteres Ausbreiten des Schimmels und der Verrottung zu verhindern?
    Muss ich den Alkoven vor der Entkernung abstützen? Der Holm unter der Bodenplatte scheint für Stabilität zu sorgen.
    Bekommt man von Dethleffs mehr Details zum Aufbau um bereits vor der Entkernung eine nötige Materialliste erstellen zu können und um zu wissen, was sich hinter den Wänden befindet?
    Wie kann ich den Winkel an der "Dach-Wand-Verbindung" sanieren, um hier für die Zukungt für Ruhe zu sorgen?

Danke schon mal im Voraus.

Grüße
Fabio

fabio am 11 Okt 2018 19:48:12

Hier mal ein paar Bilder:







camper88 am 12 Okt 2018 10:15:41

Hoi Fabio
Bei meinem WoMo waren die oberen Alu Dachkanten undicht. Das Wasser ist dann in den Holräumen zum "Alkovenboden" gelaufen, und somit war das Holz dort verfault. Habe alle Alu Dachkanten demontiert, Flächen gereinigt und neu abgedichtet. Bei der Alkove oberhalb der Fahrerkabine habe ich das verfaulte Holz rausgeschnitten (Alu Sandwich geöffnet) und neu zusammengebaut. Abstützen bei der Demontage ist sicherlich hilfreich, jedoch musst Du die Karosserie vorher abstützen, damit die Federung vom WoMo nicht auf die Abstützung wirkt. Habe damals viele Fotos gemacht, jedoch finde ich die Bilder nicht, da mein Server zurzeit streikt.
Wenn Du ein wenig handwerkliches Geschick hast, viel Geduld und eine Fein Multimaster, ist das Ganze keine Hexerei! ;-)
Gemäss Dethleffs ist das Problem der undichten Dachkanten bekannt. Ersatzteile gäbe es keine mehr, also Vorsicht bei der Demontage der Dachleisten!
Das Ganze ist sehr ärgerlich, jedoch machbar. Die erste Nacht nach erfolgter Reparatur schläfst Du besser als auf Wolke 7! ;-)
Wir können sonst gerne mal telefonieren.
Gruss
Patrik

camper88 am 12 Okt 2018 11:11:46

Habe die Bilder nun gefunden. Habe zuerst die rechte Seite repariert.







Camper83 am 04 Feb 2019 13:15:46

Hallo zusammen

Ich bin neu im Forum. Wir haben uns vor ca. zwei Monaten ein Wohnmobil Dethleff's A6880 JG. 2002 mit ca. 104tkm gekauft und sind bislang sehr zufrieden. Zurzeit fahren wir damit fast jedes Wochenende in die Berge. Ich hoffe wir werden noch lange Freude an unserem Woni haben.

Da ich mich ein wenig in Foren usw. herumgelesen habe, habe ich ein wenig Angst was die Dichtigkeit anbelangt. Aus diesem Grund, möchte ich dieses Jahr die Nähte beim Dach von unserem Wohnmobil erneuern. Dies in der Hoffnung, dass mir hoffentlich ein grösserer Wasserschaden erspart bleibt.
Bei der optischen Betrachtung unseres Dachs sind mir bereits einige Nähte aufgefallen, welche kleinere Risse aufweisen. Diese Nähte befinden sich bei den Dach-/Kantenleisten zwischen Dach und Seitenwand. Ebenfalls habe ich gesehen, dass schon einmal im Bereich des Dachs wo die ebene Fläche in die Ausrundung des Alkoven übergeht, ausgebessert wurde.

Nun zu meinen Fragen:
- Wie kann ich diese Nähte provisorisch ausbessern (ca. bis Ende Frühling)? Sobald das Wet-ter besser ist, möchte ich schrittweise die Leisten komplett neu abdichten. Welches ist bei der provisorischen und dann auch bei der definitiven Reparatur das geeignetste Produkt für diese Leisten (SIKA, Dekalin, mit/ohne Butylband)?
- Mit welchem Produkt hat Dethleffs diese Fugen abgedichtet?
- Kann mit einem Produkt A (z.B. Dekalin) an Produkt B (z.B. Sika) dicht angeschlossen wer-den?
- Hat jemand von euch Pläne wie der Aufbau des Daches aussieht?

An Camper88:
Könntest und würdest du mir deine Bilder von der Reparatur zur Verfügung stellen? Mich nehmen in erster Linie die Bilder der aussenliegenden Leisten und dem darunterliegenden Aufbau interessieren.
Du hattest geschrieben, dass Dethleff’s keine Ersatzleisten mehr anbietet. Konntest du die Leisten problemlos lösen und wieder montieren? Welchen Dichtstoff hast du verwendet? Deine Reparatur liegt nun doch schon einen Moment zurück, wie ist deine Erfahrung mit dem verwendeten Dichtstoff?

Ich wünsche einen angenehmen Wochenstart.
LG

camper88 am 12 Feb 2019 19:58:59

Guten Abend Camper 93
Sorry für die späte Antwort, es war Ferienzeit!
Bitte sende mir Deine E-Mail Adresse, oder noch besser deine Telefonnummer.

MfG
Camper

Ede69 am 21 Feb 2019 21:15:48

Hallo ,
wir haben seit 2017 auch einen Dethleffs A 5880 Bj. 2003 mit ca. 60000 Km und reihen uns in die Wassereindrankgechichten mit ein. Es ist unser erstes großes Wohnmobil vorher waren wir 25 jahre im VW T3 unterwegs. Im ersten Sommer hatten wir nach einem Regenguss eine Pfütze zwischen Sitzbank und Tisch . Hatte dem damals allerdings keine große Bedeutung zugefügt weil wir danach nie wieder dieses Problem hatten.Nachdem ich dann auf die Berichte hier aufmerksam wurde habe ich im Winterlager festgestellt das sich mein Alkoven auf der rechten Seite um 6mm abgesenkt hat und die Tür kurz davor ist am Alkoven zu scheuern. Werde nun am Wochenende mit einem Feuchtigkeitsmesser der Sache auf den Grund gehen.
Gruß
Ede

Gizmo am 22 Feb 2019 13:33:36

Hallo,
ich bin an der Ursache auch interessiert, da sich der Alkoven unseres Dethleffs rechts ca. 1 cm abgesenkt hat.
Gruß, Gizmo

Gouf123 am 25 Feb 2019 08:27:13

Hallo, muss mich leider auch hier einreihen, habe am Wochenende leider auch Feuchtigkeit im Alkoven messen müssen. Es handelt sich um einen A5830 Bj 97. Wo das Wasser herkommt kann ich leider noch nicht sagen, sind wohl mehrere Stellen undicht. Das Fahrzeug ist über den Winter leicht nach schräg vorne rechts gestanden. Zum einen ist die Leiste über dem Frontfenster des Alkovens in der rechten Ecke Naß, zum anderen hab ich leider links am Alkovenboden auch Nässe, weshalb ich auf mehrere undichte Stellen tippe. Um die Seitenleiste der Wand von innen zu erneuern muss ja erst der Holzrahmen am Boden, der über dem Fahrerhaus mit Winkeln verschraubt ist, entfernen. Ist dieser nur auf dem Blech geklebt oder irgendwo mit der Seitenleiste verschraubt? Wie bekomme ich die möglichst zerstörungsfrei ab? Hab auch schon mal ein erstes Bild gemacht. Rot markiert die Seitenleiste, blau der Bodenrahmen. Bin über jeden Tip mehr als dankbar!

Gouf123 am 25 Feb 2019 23:03:42

Noch mal das Foto, hoffentlich klappt es

Schweinehund am 26 Feb 2019 07:45:29

Moin, Moin
Unser 5880 hatte das selbe Problem. Wassereinbruch unter den Eckleisten.
Denke über die Jahre wäscht das Regenwasser das Dichtmaterial unter den Leisten raus. Bei uns lief das Regenwasser immer an den Seitenleisten links und rechts runter, manchmal wie ein kleiner Bach.
Habe es dann neu abgedichtet, musste nach einiger Zeit aber feststellen, das sich der Aufbau rechts abgesenkt hatte und die Tür schlief.
Habe dann noch kleine Wasserabweiser angeklebt, damit die Regenfluten nicht wieder entlang der Leisten abfließen konnte. Hatte ich bei anderen auch schon so gesehen.
Haben das Womo dann aber später gegen ein neues in Zahlung gegeben.

Gruß Schweinehund

Gouf123 am 26 Feb 2019 08:04:02

Hi, kannst du mir vielleicht sagen ob unter den Kantenleisten nur Dekaseal, oder auch eine Gummileiste war? Habe gestern die rechte Seite aufgemacht, sieht ähnlich aus. Kann man eigentlich den kompletten Alkovenboden ausbauen ohne an Stabilität zu verlieren? Würde zumindest gerne beide Seiten bis zu den geschlitzten Brettern aufmachen. Muss ja irgendwie feststellen wo überall Wasser Eintritt.

Schweinehund am 26 Feb 2019 08:34:21

Moin,
Hatte wohl Glück im Unglück und frühzeitig entdeckt.
Der Boden war noch nicht morsch, hatten nur Wasser in der linken Ecke.
Etwas Wasser unter den geschlitzten Brettern, hatte ich rausgeschnitten und dann mit Hartschaumplatten wieder aufgefüllt.
Aber das sich der Aufbau rechts absenkt kommt wohl öfters vor.
Von der ganzen Aktion hatte ich damals keine Fotos gemacht, wollte es schnellstmöglich abdichten.
Eine Gummileiste habe ich beim zerlegen nicht gefunden.
Wenn es mal regnet, schau dir mal die Ecken links und rechts an, bei unseren lief dort immer an den Leisten der Regen vom Dach entlang.

Gruss

camper88 am 26 Feb 2019 08:51:10

Hallo zusammen,
Bei meinem WoMo war keine separate Gummidichtung verbaut. Ich habe zuerst den Innenraum in zwei Etappen saniert. Wollte das Risiko einer Deformierung nicht eingehen. Danach habe ich die Aluleisten aussen demontiert und neu abgedichtet. Nach dem Entfernen der Schrauben unter der schmalen Zierleiste im Aluprofil, die Aluleisten mit dem Heissluftföhn vorsichtig wärmen und mit Holzkeilen ein wenig anheben, weiter wärmen und mehr anheben, usw., bis sich die Leiste entfernen lässt. Danach die Teile sauber reinigen (braucht ein bisschen Zeit!), neue Dichtmasse auftragen und mit neuen Schrauben montieren.
PS: Die undichten Stellen liegen mit grösster Wahrscheinlichkeit oben auf dem Dach und sind erst nach der Demontage der Aluschinen sichtbar. Das Wasser läuft dann nach unten wo es sich sammelt und dem Holz den Rest gibt.
Übrigens habe ich zuerst auch versucht, die Aluleisten 'notfallmässig' von aussen abzudichten, hat bei meinem Fall aber nichts gebracht, da sich das Wasser seinen Weg immer wieder gebahnt hat.
Viel Erfolg

Gouf123 am 26 Feb 2019 15:14:41

Hallo, schon mal danke für alle Antworten. Um die Leiste in der Wand begutachten zu können muss ja die Längsleiste vom Hilfsrahmen ab( der mit dem Fahrerhaus mittels Winkel verschraubt ist). Ist diese nur mit dem Bodenblech verklebt oder auch mit der Seitenwand verschraubt oder gedübelt? Will da nicht mit Gewalt ran!

camper88 am 26 Feb 2019 20:08:41

Meines Wissens wurde nur von aussen nach innen verschraubt. Keine Dübel und so.
Gruss
Camper

Beduin am 27 Feb 2019 09:36:42

Diese Ecken sind auch für Schwitz- und Kondenswasser prädestiniert. Kommt dann wenn die Matratze immer anliegt und keine Luft hin kommt. Könntest ja mal beregnen lassen bevor du alles auf machst.
Spreche da aus eigener Erfahrung, hatte ich beim letzten auch so :x und auch viel unnötig Arbeit gehabt

Gouf123 am 28 Feb 2019 07:56:39

Hi, beim Vorbesitzer war definitiv das Alkovenfenster undicht, hab ich aber schon letztes Jahr neu gedichtet. Hab jetzt die recht Seite mal aufgemacht, da ist der Hilfsrahmen im Eck ganz morsch. Dafür sieht die Leiste in der Wand noch super aus. Das Bregnen übernimmt morgen der Wettergott :D . Hab noch keine Ahnung Warum die Leiste über dem Alkovenfenster naß ist. Hoffentlich seh ich morgen mehr. Die Seitenverkleidung habe ich ca. 15 cm unten über die ganze Länge geöffnet. Kann ich die auch mit Mdf verschließen oder muss es Sperrholz sein? Die Bodendecke würde ich wohl auch mit normalen 3mm Mdf Platte machen. 3mm Sperrholz ist nicht so leicht zu bekommen. Hoffentlich wird alles wieder richtig stabil :?

Gizmo am 02 Mär 2019 16:15:45

Ede69 hat geschrieben:…..Alkoven auf der rechten Seite um 6mm abgesenkt hat und die Tür kurz davor ist am Alkoven zu scheuern. Werde nun am Wochenende mit einem Feuchtigkeitsmesser der Sache auf den Grund gehen.

Hallo Ede, was hat sich ergeben?
Gruß, Gizmo

Ede69 am 03 Mär 2019 22:00:02

Hallo,
bin jetzt durch meinen Alkoven gegrabbelt und habe gemessen. Die Fahrerseite ist trocken und auf der rechten Seite habe ich unterhalb vom Seitenfenster ein wenig Feuchtigkeit. Wenn ich allerdings weiter Richtung Tür und dann zum Boden hin messe piept das Gerät fast immer
das kann aber auch mit den Elektroleitungen zu tun haben.
So richtig nen Plan wie und wann ich jetzt vorgehe habe ich noch nicht.
Gruß
Ede

Gizmo am 05 Mär 2019 10:07:16

Hallo Ede,
wie ich weiter oben geschrieben habe, hat sich der Alkoven unseres Wohnmobils auf der rechten Seite abgesenkt, so dass die Beifahrertür manchmal den Alkoven berührt hat.
Feuchte-Messungen an Wand und Bodenplatte haben ergeben, dass Feuchtigkeit nicht die Ursache sein dürfte.
Ich habe nun den Aufbau vorne rechts so weit angehoben (nach Lösen der dortigen Verschraubung der Bodenplatte am Längsträger), dass ich zwischen Bodenplatte und Längsträger ein etwa 1m langes Vierkant-Rohr quer zum Längsträger bis zur Außenwand einschieben konnte.

Gruß, Gizmo

Camper83 am 10 Mär 2019 19:12:02

Hallo Camper88

Nun sind auch meine Ferien durch und melde mich wieder bei dir. Ich wollte dir eine PN schreiben, leider kann ich dies noch nicht (Neuling im Forum).
Könntest du eventuell mir eine PN mit deiner E-Mail Adresse schreiben, so könnte ich darauf oder als Mail antworten. Ich hoffe dies funktioniert dann ;D

camper88 hat geschrieben:Guten Abend Camper 93
Sorry für die späte Antwort, es war Ferienzeit!
Bitte sende mir Deine E-Mail Adresse, oder noch besser deine Telefonnummer.

MfG
Camper

DarthMaul am 11 Mär 2019 21:36:25

Hallo,
haben uns nen '93 Ducato 290 mit Dethleffs-Aufbau gekauft. Wissend dass das Frontfenster im Alkoven eine Undichtigkeit hatte. Feuchtigkeitsmessung mit einem sehr guten Messgerät hatte dieses angezeigt und durch Druckprobe aufs Holz bestätigt. Nachdem ich dann die Sperrholzplatte unterm Fenster entfernt hatte, habe ich dann den Alkoven leergeräumt, d.h. Matratze raus, die Holzplatte, wo die Matraze draufliegt, raus. Habe dann festgestellt das auf der Beifahrerseite die beiden Holzleisten Aluseitenwand-Alublech über Türe auf einer länge von gut 30cm quasi nicht mehr vorhanden war. Nur noch Matsche lag darum. Habe dann auf der Fahrerseite geschaut und zum entsetzen dort ein ähnliches Schadensbild festgestellt, Holzleisten zwar noch vorhanden, doch arg angegriffen.Diesen Schaden konnte ich mit dem Messgerät nicht feststellen, leider.
Daraufhin habe ich an beiden Seiten die Sperrholzplatte zum Teil entfernt, das Styropor rausgekratzt und den Schaden freigelegt. Dabei habe ich bei unserem Modell festgestellt dass das Holz um die Fahrerkabine von unten blind mit einer Leiste verschraubt ist. Diese Leiste läuft um den kompl. Alkoven rum, da wo der Alkoven auf die Fahrerkabine aufliegt. Um diese Leiste wieder mit dem neuen Holz zuverschrauben, müsste man das Vordere Alublech quasi kompl. entfernen, das neue Holz aufkleben und dann die Leiste verschrauben. Dann wieder die Aluhaut montieren. Das erspare ich mir aber, ich werde die neue Holzleiste um die Kabine auf die alten Schrauben drücken, so die Stellen makieren, dann 1mm Löcher an diesen Stellen bohren und bei der Montage etwas Caravankleber auf die Schrauben geben und dann das Holz einkleben.
Da wir Outdoor stehen, haben wir eine WoMo-Plane kompl. übers Fahrzeug gezogen, Zugang zum Fahrzeug habe ich über den seitlichen Reissverschluss, klappt super.
Bis heute habe ich die seitlichen Holzleisten erneuert, die verfaulte Leiste von Frontfenster Alkoven erneuert. Nachdem ich das Alkovenfenster raushatte, konnte man auch erkennen das die Dichtmasse zwischen Gummi und Alu nicht mehr vorhanden war. Werde diese natürlich beim einsetzen erneuern. Das Wasser an den seiten wird wohl über die äusseren Aluleisten reingekommen sein, diese sind nur mit Dichtmasse abgedichtet.Jetzt warte ich wieder auf etwas wärmere Temperaturen, das ich endlich die Holzleisten auf beiden Seiten auf das Alu des Alkoven, über den Türen, kleben kann. Ein absenken des Alkovens habe ich bis heute nicht feststellen können.Ferner kann ich nur jeden raten, besonders bei älteren Fahrzeugen alle Fenster zu prüfen, die Stauklappen sowie Abdeckungen von aussen. Auch Duschtassen gut prüfen, weil oft bei kleinen Undichtigkeiten Wasser in den Boden läuft und da auf langer Sicht, Schaden anrichtet.
Keine Ahnung ob mein kleiner Bericht helfen kann, ist mein erster Beitrag dieser Art.

Lg DarthMaul

Gizmo am 12 Mär 2019 12:59:15

Hallo DarthMaul,
die Anregungen sind sicherlich nicht nur für Eigentümer von Dethleffs-Womos interessant.
Danke für den Bericht!
Gruß, Gizmo

Markus20175 am 16 Sep 2019 21:41:50

Hallo ist zwar schon einige Jahre her, aber es gibt die 5880 immer noch und auch das Problem. Kann mir jemand sagen woran es gelegen hat, das Wasser in der Ecke über dem Sitzplatz ins Fahrzeug kommt? Und was man an Material benötigt. Danke im Voraus

Camper83 am 14 Jan 2020 18:23:25

Hallo Camper88 und natürlich alle hier im Forum

Nach einem vollgepackten Reisejahr mit meinem Wohnmobil will ich nun endlich die letztjährig angedachten Arbeiten in Angriff nehmen.

Dieses Jahr soll die Abdichtung des Dachs meines Dethleffs im Frühling durchgeführt werden. Ein aberdachter Platz ist angemietet damit ich witterungsunabhängiger sein sollte.

Was mich bei deiner Sanierung aktuell interessieren würde, ist das Detail unterhalb der Eckprofile (Übergang Dach zu Wand). Wie sieht dies dort genau aus? Hast du hierzu auch noch Bilder, welche du einstellen könntest?
Ich bin gerade daran die Materialien am Zusammenstellen und wäre über deine Inputs zum Aufbau sehr dankbar.
Ich gehe davon aus, dass die Kunststoff-Eckprofile nicht wirklich die Abdichtungsebene sind, sondern dass die eigentliche Abdichtung unterhalb sein sollte? Benötigt man für die Abdichtung irgendwelche Gummi-Unterlegbänder oder kann dies mit Dekaseal (Butyl) erledigt werden?
Ich bin über jeden sinnvollen Kommentar + Bilder dankbar.
Ich wünsche nachträglich allen noch einen guten Start ins neue Jahr.
MfG
Tobias

camper88 hat geschrieben:Habe die Bilder nun gefunden. Habe zuerst die rechte Seite repariert.







hawkm0untain am 25 Jan 2020 20:46:42

Hallo,
ich habe leider auch einen Wasserschaden an meinen Dethleffs Esprit und informiere mich gerade etwas...
Habe es schon etwas freigelegt und es sieht so aus als ob der Übergang zwischen Wand und Dach mit einen Butyl-Dichtband abgedichtet ist.
Zwischen den Dichtband und Kantenleiste ist ein richtiger Hohlraum.

--> Link
In dem Thema ist auch von einen Dichtband die Rede, scheint wirklich so abgedichtet zu sein...

hawkm0untain am 10 Mär 2020 10:52:16

Hallo Camper83 und alles die es lesen...

weiß nicht ob es "zu spät" ist, aber ich hab meine Eckprofile jetzt ab und da sieht es so aus:

Lag ich also richtig mit dem Butyl-Dichtband.
Besten Gruß

Camper83 am 17 Apr 2020 21:17:13

Hallo hawkm0untain

Besten Dank für deine Bilder... ich habe diese leider nicht mehr rechtzeitig gesehen. Ich habe vor einem Monat begonnen das Wohnmobildach unseres Esprits neu abzudichten... hierzu habe ich eigens einen Unterstellplatz gemietet, welche noch bis Ende April läuft und bin eigentlich im Endspurt... hoffe das es gut kommen wird :-)

Mein Ziel war es vor der diesjährigen grösseren Reise nach Nordschweden das Dach neu abzudichten da ich viele Beiträge gelesen habe, welche von einem Wasserschaden beim Esprit berichteten. Dies hatte mich hellhörig gestimmt.

Bilder kann ich noch einstellen... habe diese noch auf dem Handy...

Was ich bislang gemacht habe:
- Solarzellen, welche auf der Dachreling befestigt waren, abgehängt und demontiert

- Dachreling abgeschraubt (soll nicht mehr gebraucht werden)

- Satelliten-Mast augebaut (Wir hatten nie eine Schüssel oben drauf, sondern schauen jeweils übers Internet TV, Netflix usw.--> ja dies auch im Ausland ohne WLAN und es funktionierte immer super)

- Dachdurchführung der Solarzellen ausgebaut und erneuter. Nun sind 3 Dichtungsebenen drin:
Ebene 1: Gekonterte Verschraubung welche mit Dekaseal abgedichtet wurde und höher steht als das Dach
Ebene 2: ABS-Haube mit Sikaflex 252i aufs Dach geklebt (angeschliffen, Aktivator und Primer verwendet) und Dichtungs-Verschraubungen für die Schrauben verwendet
Ebene 3: 3M 4411N Dichungsband (mit Primer 94) das Dach mit der Haube zusätzlich verklebt

- Abdeckung der Eckprofile, sowie die Eckprofile demontiert. Darunter war Dekaseal Dichtungsmasse (kein Butyl Dichtband)
Ebenfalls war auf der Aussenseite der Eckprofile überall Sikaflex zum zusätzlichen Dichten der Kanten.
Bis ich das Dach und die Eckprofile komplett gereinigt waren, vergingen sicherlich 4 Tage Arbeit. Und dies mit viel Bremsenreiniger, Keramit-Kochherd-Schaber usw....
Unter den Eckprofilen zwischen Alkoven und dem waagrechten Dach, habe ich eine feuchte Stelle beidseits entdeckt. Dies war wohl schon früher einmal ein Problem.
Dies habe ich dann rund 2 Wochen austrocknen lassen

zwischenzeitlich habe ich alle Löcher (Relingbefestigung und Satelliten-Mast) verschlossen... dies wieder mit mehreren Dichtungsebenen.
-Ebene 1: Löcher mit Dekaseal verschlossen
- Ebene 2: Rostfreies Blech zugeschnitten und mit Sikaflex 252i (ebenfalls mit Anschleiffen und Aktivator) mit mehreren Ring-Wulsten um das Loch heruntergeklebt
- Ebene 3: dieses Blech am Folgetag mit dem 3M 4411N Dichtband zusätzlich abgedichtet

Nun waren die Eckprofile an der Reihe
- gefühlt mehrere Kilo Dekaseal (Abtupfbar) an die Eckprofile geschmiert und diese an das Dach gedrückt und verschraubt. Die Schrauben wurden vorgängig noch beim Gewinde mit Dekaseal "umgarnt".
Alles überflüssige Dekaseal wurde abgetupft.
Auch hier habe ich wieder alles mit Primer behandelt und dann auch mit dem Dichtband von 3M zusätzlich abdichtet.

Dieses Wochenende will ich nun noch die Solarzellen einmal testen, diese auf ABS-Spiler montieren und diese dann auf dem Dach verkleben.
Sollte die Zeit noch ausreichen werde ich noch die Dachluke vom Badezimmer ersetzen und die anderen Dachfenster neu abdichten. Ich denke aber dass ich dies auch zuhause machen kann, wenn an einem Wochenende gutes Wetter in Aussicht ist.

Wenn ich dies noch beendet habe, kann ich für dieses Jahr in Ruhe in den Urlaub (Wenn Corona dies erlaubt). Bis ich mein nächstes Vorhaben eruiert und geplant habe.

Ich hoffe mit diesen Massnahmen für die kommenden Jahre ausgesorgt zu haben was das Dach betrifft. Es war eine recht intensive Arbeit, aber es hat auch Spass gemacht.

Wenn Interesse besteht, könnte ich noch Bilder hochladen.

Liebe Grüsse und gute Gesundheit (und hoffentlich können wir alle bald wieder mit unseren Wohnmobilen verreisen...!)

karlausw am 25 Mai 2020 20:54:12

Moin
Wenn man das so sieht , und liest, ... Wenn das bei PKW,s um die 40-60000€ auch so wäre, das Geschrei wär fürchterlich,
scheint fast so, als müßte man das bei Wohnmobilen als gegeben hinnehmen..
Kann ja wohl nicht sein.
Gruß Karl

Markus20175 am 17 Jun 2020 21:39:23

Hallo es ist zwar sehr lange her, aber vielleicht kann mir einer sagen, wo an dem Esorit 5880 am Dach das Wasser eindringt. Wir haben jetzt das gleiche Problem. Die Leiste am Dach wurde schon entfernt und neu abgedichtet aber es kommt immer noch Wasser über dem Fenster ins Fahrzeug.
Bin für jede Hilfe dankbar.

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