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In Plusminus kam gerade ein Bericht über Elektroräder. Dabei wurde an einem Kreidler Vitality ein gravierender Mängel gezeigt. Es kann ab 30kmh lebensgefährlich aufschwingen. Hier könnt ihr den Bericht live sehen. --> Link (21:45-22:15 Uhr. Dürfte innerhalb einer Stunde online sein). Gemäß Bericht ist ein Rentner wegen dem Aufschwingen (Aussage eines Zeugen) schwer gestürzt und dauerhaft schwerst-verletzt. "Der vereidigte Sachverständige für Fahrräder Dirk Zedler bestätigt, dass das Fahrrad schon bei niedrigen Geschwindigkeiten fahrinstabil ist - wenn man schneller fährt - unter Umständen nicht mehr beherrschbar ist. Sein Fazit: Ein Fahrrad, das so fährt, gehört nicht in den Straßenverkehr." Quelle: link unten Er warnt ausdrücklich vor diesem Mängel. Im Bericht wurde auch bemängelt, dass die Räder ohne irgendwelche externen Prüfungen verkauft werden dürfen. Es wurde vorgeschlagen, dass die Hersteller ihre Modelle extern prüfen lassen sollen. Dagegen aber hat sich der Verband ausgesprochen, deren Leitung allerdings....... seht selbst. Danach kam dann noch ein kurzer Verweis auf den hier schon ausgiebig diskutierten ADAC-Fahrradtest. Hier vorab schon der Textlink --> Link schönen Dank für den Hinweis, interessiert mich im Moment ganz besonders, Mobilistin
Bist du gerade auf der Suche nach einem Pedelec? Diese Mitteilung war keine Wertung von mir, sondern nur ein Hinweis auf die Warnung gedacht. Zumindest hat sich hier in der Praxis eine Gefahr gezeigt, die im Labor nachgeahmt werden konnte. Das sollte nachdenklich machen. Der Videolink ist leider noch nicht online, aber im Textfile steht ja schon alles wichtige drin. Ich bin in der Informationsphase, schau mal: --> Link, und da sind Hinweise auf positive wie negative Aspekte sehr willkommen. Jetzt werde ich mich aber erstmal auf unseren Urlaub konzentrieren - heute Mittag geht's los :ja: :ja: :ja: Mobilistin Guten Morgen allerseits! Ein Problem dürfte allen Pedelecs (und Normalfahrrädern ) gemeinsam sein: die ungedämpfte Federgabel -gibts für viel Geld überhaupt Gedämpfte? Ich konnte auch feststellen dass bei Geschwindigkeiten deutlich über 30 Kmh (bergab) auf schlechter Strasse das Vorderrad ins Springen kommen kann.Eine generelle Neigung zum Aufschaukeln konnte ich nicht beobachten.Wir fahren Kalkhoff Agattu C8 mit Suntours -Gabel. logri 46 Hallo, haben den Bericht gestern auch gesehen, stimmt einen schon nachdenklich das solche Fahrräder überhaupt in den Handel kommen :gruebel: . Ola , Ich denke nicht dass es etwas mit pedelec spezill zu tun hat.eine unwucht imvorderradfuehrt bei allen fahrraedern zum aufschaukeln dh .es kann auch am schlauch' mantel oder felge liegen.fahre selbst pedelec und normalrad und kenn 'svon allen .chris sehr tendenziöser Bericht. Das Problem des Aufschaukelns hat mit Pedelecs NICHTS zu tun. Wenn das Fahrrad halt aus Billigmist gebaut wird, kann der e-Motor nicht als Grund für derartige Probleme herangezogen werden. Hat denn der ADAC mal ganz normale Fahrräder getestet? Da wäre ich mal gespannt auf die Ergebnisse. Ich fahre zeit 3 Jahren ein Fleyer Sport und bin hochzufrieden war aber auch nicht billig. vertan, vertan ....
Ist das berühmte Lenkerflattern - Shimmy - wenn man mal freihändig fährt, das gibts Motorrädern genauso wie bei Fahrrädern. Man muß halt den Lenker dann wieder rechtzeitig fest in den Griff nehmen wenns beim Freihändig Fahren mal anfängt zu flattern. Muß nicht an der Fahrradqualität liegen, kann z.B. beim Moped auch nur von den Reifen kommen... Also ich glaub der alte Herr, der gestürzt ist, ist den Berg runter mal kurz freihändig gefahren und dann hats angefangen zu wackeln. Bei höheren Geschwindigkeiten geht das danz ganz schnell. Dann muß man eben den Lenker gleich wieder fest zupacken, danach ist Ruhe.. Traurig daß es zu einem Pflegefall führen musste.. Ciao Didier
Dem war laut Aussage des Zeugen nicht so! Fairerweise muss man aber sagen, dass der 78 jährige Rentner mit etwa 40kmg bergab fuhr, als es passierte. Es geht also nicht um das E von E-Fahrräder sondern um den Rahmen des Fahrrads. Trotzdem, ein Fahrrad darf nicht so schnell aufschwingen. Das lässt sich konstruktiv beheben. Der Bericht ist nun online: --> Link Gemäß des Test ist das Produkt mangelhaft. Unsere sind zwar nicht getestet worden, aber ich glaube das hier ähnliche Probleme bestehen ( --> Link ) Auch unsere Pedelecs sind bei 40 und mehr sehr unruhig, was ich auf das höhere Gewicht zurückführe und auf den tiefen Einstieg. Wir fahren normalerweise bis 30 km/h würden nicht 40 km /h einen Berg runterfahren, dies halte ich für leichtsinnig. Gerade in dem Alter von knapp 80 Jahren sollte man das wissen und beherzigen, das jeder Stein oder Ölfleck das AUS bedeuten kann. Na ja, die Folgen sind auf jeden Fall Mist. Aber die zwei Freunde waren das erste mal mit ihren neuen Pedelecs unterwegs. Wenn ich das mir in dem Bericht so anhöre, könnte es nicht sein das bei den beiden die Jugend durchgekommen ist und die beiden mal sehen wollten was geht. Den Berg runter mit 40 km/h und das ist der Wert der gesagt wurde. Waren es vielleicht mehr? Das waren nur so meine ersten Gedanken zu dem Ganzen. Und dann noch bei plusminus, da wird ja noch ein bisschen reißerischer darüber berichtet. Ich kann nur wünschen das es dem Herren bald wieder besser geht. Udo
Muss mich meinem Vorschreiber anschließen. Kenne das noch aus meiner Krad Zeit - Enduro mit 21 Zoll Vorderrad. Wenn man da im Schubbetrieb - so um 60 km/h - also vom Gas ging und nicht gebremst hat - Bremsen hat wieder stabilisiert bzw. der kritische Resonanzbereich ist schnell durchfahren worden - da hat es ganz schön gewackelt am Lenker. Hat mich das erste mal fast gemault. Und ich bin nicht freihändig gefahren! Kann mir daher so rein von der Physik her gut vorstellen, dass das beim E-Fahrrad auch auftritt. Vielleicht nur eine Hand am Lenker, Kopfkratzen, was weiß ich. Denke mit der radqualität hat es erst mal nix zum tun.
Doch, hat es. Mein schon älteres Eisen-Jungherz-Rennrad flattert freihändig nicht, egal wie schnell ich fahre. War aber auch für damalige Verhältnisse ganz schon teuer. Mein Alu-Trecking/Geländerad (~1100€, kein e-bike) aber kommt ab 30kmh ins flattern, obwohl es eine gedämpfte Gabel hat. Ich denke, hierfür ist in erster Linie die Steifigkeit des Gabelträgers verantwortlich. Gute Räder erkennt man schnell beim fahren. Umgekehrte weise bedeutet es aber nicht, dass teure Räder auch immer gut sind. L Da bin ich anderer Meinung, ich halte den Tiefeinstieg für das Flattern verantwortlich. Unsere sind auch so gebaut wie das Kreidler Vitality und wir haben dies Problem des Aufschwingens bei ebenfalls etwa 40 km/h auch. Deshalb fahren wir jetzt nur noch max. 30 km/h weil wir es vorsichtig ausprobiert haben und es uns gemerkt haben. Mein Rennrad hatte oben die "Stange" und mit diesem hatte ich dies Problem auch nicht. Deshalb vermute ich, dass es an den Tiefeinsteig - Modellen liegt. Hallo Ullrich, Kann sein, dass du recht hast, kann aber auch sein, dass es daran liegt: "Der Steuerkopfwinkel hat großen Einfluss auf die Lenkkraft. Steilere Steuerkopfwinkel führen grundsätzlich zu leichter lenkbaren Rädern, allerdings steigt auch das Lenkerflattern, da die Schwingungen des Vorderrads durch die dann meist ebenfalls steiler positionierte Radgabel weniger gedämpft werden. Die geringere Lenkpräzision kann zu einer erhöhten Unfallgefahr führen. Wer sich ein Tourenrad zulegen möchte sollte sich nach einem Rad mit einem steilen Steuerkopfwinkel von 73 Grad oder etwas darüber umsehen. Hier wirkt sich dies nicht negativ aus, da diese Velos in der Regel oft sehr schwer bepackt werden; eine Folge ist die Reduzierung des Lenkerflatterns. Bei besonders flachen Winkeln - wie sie das Hollandrad hat (ca. 66 Grad) - macht sich bei langsamer Fahrt das Gewicht des Fahrers beim Lenken negativ bemerkbar. Da der Lenker sehr träge reagiert, kann dies gerade im Stadtverkehr zu Unfallsituationen führen, wenn Sie nicht rechtzeitig einem Hindernis ausweichen können." Quelle: --> Link Klar, dass sollte ich auch damit sagen, nur denke ich die Tiefeinstiege, die bei älteren Leuten sehr begehrt sind, hauptverantwortlich sind. Zitat aus Deinem Link: "Rahmenrohre halten besonders lange, wenn sie nur auf Zug oder Druck in Längsrichtung belastet werden; empfindlich sind sie dagegen für seitliche Biegebelastungen. Demzufolge muss es Ziel einer sicheren Geometrie sein, die Biegebelastungen zu vermeiden" Biegebelastung treten aber bei Tiefeinstiegen auf, da diese oben nicht verbunden sind. Wir haben und vorne und hinten hingestellt und konnten das Rad in sich leicht verdrehen. Seit wir die Elektroräder haben, wissen wir natürlich auch, dass diese wesentlich schwer sind. Im Sinne von einem längeren Bremsweg u.a. Also das mit der Unwucht der Räder ist Quatsch, sorry. Das kannt sich bei diesen Geschwindigkeiten schon garnicht in einem Lenkerflattern wiederspiegeln. Abgesehen davon werden diese minimal wirksamen Unwuchten von der Eigenfederung des Reifens weggebügelt. Es gibt zwei Faktoren die zu einem Lenkerflattern führen. Zum Einen die Geomerrie des Rahmens und der Gabel, wie Raidy schon sehr richtig beschrieben hat und zum Andern die Verwindungssteifigkeit des Rahmens. Es ist klar. Dass ein einzelnes tief liegendes Rohr, niemals so verwindungssteif wie z.B. ein Diamantrahmen sein kann. By the way, beim Crosser oder bei der Enduro ist der steile Lenkkopfwinkel gewollt, wegen der Wendigkeit. Muss ein solches Gerät mit dieser Geomerrie also unbedingt auf nicht artgerechten Terrain, also der Straße Gefahren werden, sollte man schon wissen was man tut. Tank zwischen die Knie klemmen reicht im beschrieben Fall meist schon, dass dies erst überhaupt nicht passiert. Sollte dies nicht ausreichen, Gas geben und Druck aufs Hinterrad. Dann stabilisiert sich die Kiste wieder. Sollte dies in einer Kuve auftreten, dazu noch richtig Druck auf die kurvenäußere Fußraste geben und dazu das Knie in den Tank pressen. So lässt sich dann sogar ein netter Drift zaubern. Dies nur am am Rande. ;-) Das dies alles bei einem Elektrorad nicht geht, ist klar. Da hilft dann nur Lenker festhalten und im Extremfall eine starke Bremsung nur mit dem Hinterrad, ohne dass es blockiert bitte. Letztlich ist es doch aber so: Wenn man ein Elektrofahrrad mit Argumenten wie.."...kraft-schonendes fahren" "...für Rentner optimal geeignet..." ". das ideale Ausflugsrad..." anpreist, dann sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Denn dann muss man davon ausgehen, dass der Fahrer kein Sportler oder Athlet ist und auf solche Situationen (flattern) nicht gezielt und geübt reagieren wird. Jeden Superleichtrad-Rennfahrer ist klar, dass er seinen Rahmen nicht über Gebühr strapazieren darf und wie er sich in kritischen Situationen verhalten muss. Also darf man erwarten, dass ein Elektrofahrrad "fürs Volk" auf robust, einfachem Handling und Sicherheit konstruiert werden muss. Hinzu kommt, dass man bei den Preisen von einem Elektrofahrrad (meist weit über 2000€) genau diese Qualität auch erwarten darf. Meine Meinung zu dem Thema. Eigentlich bin ich gegen immer noch mehr Regelungen und Vorschriften, aber in Fall vom Elektrofahrrad bin ich schon für eine Art einmalige TÜV-Typenzulassung oder ein verbindliches, genormtes Prüfverfahren. So isses! In dem Thread ist doch so ziemlich klar herausgekommen, dass das Problem der Instabilität nun wirklich nichts mit dem E-Antrieb zu tun hat. Welchen Grund soll es also geben, E-Bikes einer besonderen Prüfung zu unterziehen? Wenn hier eine einmalige Typenzulassung gefordert wird, dann muss diese doch konsequenterweise für ALLE Fahrräder gefordert werden. Hätte der ältere Herr diesen Unfall ohne E-Motor gehabt, würde sich kein Mensch darum kümmern. Das Thema E-Bikes wird nach meiner Ansicht von den Medien gern benutzt, um wieder mal mit - fragwürdigen - Experten eine Show zu veranstalten. Insbesondere ARD und ZDF holen hier alles aus der Angst-Ecke, um ihrer Grufti-Klientel ein Diskussionsthema zu liefern. In Wahrheit geht es um Rahmenbrüche, mindere Rahmenqualität, schlechte Rahmengeometrie, billige Bremsen, flatternde Gabeln - also alles wie gehabt. Und ob da nun ein E-Motor dranhängt oder nicht, macht nicht den geringsten Unterschied.
Der Link zeigt schön die physikalischen Zusammenhänge auf. Es ist wohl vielmehr eine konzeptionelle Frage, Ursache - Steuerkopfwinkel, Lastverteilung usw. Das muss bei dem Rad wohl sehr negativ gewesen zu sein. Tiefeinstieg macht den Rahmen wohl weich und kann eine Schwingung - vom Vorderrad her kommend - negativ wirken lassen. Die Ursache ist es jedoch nicht. Und wenn man die Qualität ansprechen mag: hier hat der Hersteller wohl ein ungnstiges Konzept - Rahmen-Lenker-Geometrie - gewählt. Ist das ein Qualitätsmangel? So wie das Unfallgeschehen beschrieben wurde, kamen viele ungünstige Faktoren zusammen und führten letztendlich zum Desaster: - Erste Ausfahrt mit dem neuen Fahrzeug, - der Fahrer ist mit dem Fahrzeug nicht vertraut - Schutzhelm wird nicht getragen, - Pedelecs sind konzeptbedingt auf eine normale V-max von 25 - 30 km/h ausgelegt, - der Hinterherfahrende gab die Unfallgeschwindigkeit mit 40 km/h an - war es vielleicht gar mehr? Ob es Lenkerflattern, Lenkerschlagen oder womöglich nur ein Stein auf dem Weg oder eine Querrille war, weiß niemand. Der "Experte" hat ein Lenkerflattern bei höheren Geschwindigkeiten attestiert - aber war das tatsächlich unfallursächlich? Die reißerische Regiearbeit des TV-Filmchens ist nicht dazu angetan, dem Geschehen eine seriöse Basis zu verschaffen. Ich finde, wir haben schon Vorschriften genug und brauchen nicht für Pedelecs auch noch die Graukittel, :roll: Volker Hallo, ein klein wenig kann ich das Problem nachvollziehen. Vor dem Kauf habe ich verschiedene Pedelecs zum Vergleich zur Probe gefahren. Darunter war auch das Rad (Kein Kreidler!) eines Bekannten mit gebogenem Lenker und einem Trio-Vorderradmotor. Natürlich bin ich zum testen auch mal sehr schnell, auf einen Feldweg und über Kopfsteinpflaster gefahren. Im Gegensatz zu den anderen getesteten Pedelecs fühlte sich das Lenkverhalten und der Geradeauslauf bei höherer Geschwindigkeit bei dem Rad mit Vorderradmotor nicht so toll an, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein ungeübter Fahrer, bei höheren Geschwindigkeiten, die Kontrolle verlieren kann. Michael |
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