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Anschlüsse der Gasanlage überprüft


mk9 am 22 Aug 2013 20:01:23

Bei der letzten Wiederholungsprüfung nach Arbeitsblatt G 607 wurde alles überprüft und in Ordnung befunden und entspr. auch bestätigt.

Vorher hatte ich aber auch selbst alle Geräte auf richtige Funktion überprüft. Im Urlaub fiel die Heizung aus. Thermofühler wurde gewechselt, weil dort der Fehler lag. Anlage auf Dichheit überprüft, nachdem ein neuer Druckminderer für 50mbar und ein neuer Gasschlauch montiert wurde.

Gestern und heute wurde von mir nochmals die Funktion des Druckminderers mit Manometer überprüft. Anhand der Bilder kann man sich nun ein Bild davon machen, wie die Druckverhältnisse sind.

Zuerst wurden alle Ventile ( Hauptventil an derGasflasche, der Gasfernschalter eingeschaltet und die einzelnen Absperrventile ) geöffnet. Kein Druckabfall, wie auch erwartet. Danach wurden die Absperrventile geschlossen und der Gasfernschalter ausgeschaltet. Natürlich vorher das Hauptventil an der Flasch. So war nun lediglich noch Druck zwischen Hauptabsperrventil bis zum Gasfernschalter. Anhand der Bilder ist nun zu sehen, dass der Druck nicht abfiel. sondern noch geringfügig anstieg. Dies ist auf die steigende Tmperatur am Nachmittag zurückzuführen.

Soweit alles in Ordnung. Heute wurde der Versuch ebenfalls noch einmal unternommen. Also nur die Druckverhältnisse vor und hinter dem Manometer. Siehe da, ein Druckabfall in der Zeit von 14.24 Uhr und 19.17 Uhr. Obwohl die Anlage einwandfrei dicht ist. Dieses Phänomen habe ich aber vor Jahren ebenfalls festgestellt.

Von der TÜV-Prüfstelle wird natürlich nur die Verbindung: Gasschlauch ( hinter Gasfernschalter ) bis zu den Verbrauchern
geprüft, mit 150 mbar für geschätzte 30 Minuten.

Wie ist der Druckabfall zu erklären ? Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bei allen Gasinstallationen auftritt. N u r ,
wer ein Druckminderer mit Manometer installiert wird diesen Vorgang feststellen, ob mit 30 oder 50 mbar.

Bin mal gespannt, wer zu diesem Thema eine fachlich begründete Erklärung abgibt.

Schönen Abend wünscht vom linken Niederrhein
Manfred


Das waren die Bilder vom 21.08.

danach die Bilder von heute

Man beachte den Druckabfall am Manometer von 2,5 bar :!: . Alle Anschlüsse sind absolut dicht.

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Scout am 22 Aug 2013 20:59:41

Und, was sollen wir jetzt mit der Info anfangen?

Dein System ist dicht und gleichzeit aber auch undicht.


Gast am 22 Aug 2013 21:28:54

Dumme Frage: Hast Du dieselbe Temperatur an der Flasche gehabt?
Bei der ersten Messung sehe ich 6bar, danach 6,5bar (!) und einen Tag später, und abends 4 bar.

Wenn Du 60/40 Butan/Propangemisch in der Flasche hättest würde das Tempertauren von knapp 30°C (6 bar), 32,5°C (6,5 bar) und 6°C (4 bar) entsprechen. Würde beinahe schon bei den zu erwartenden Temperaturen mittags (14-16 Uhr) und abends (20:00) passen. Vielleicht schaust Du nochmals mittags bei > 25°C... vielleicht kommt Dein Gasdruck dann zurück.

Druck über Temperatur auf --> Link ... hab' aber nicht nachgeprüft ob die so exakt sind.

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Gizmo am 23 Aug 2013 12:01:17

Die Druckänderungen sind m.E. temperaturbedingt.
Nach meiner Erfahrung geht der Druck bei einer auch nur kleinsten Undichtigkeit allmählich auf Null.

, Gizmo

mv4 am 23 Aug 2013 12:34:48

2,5 bar Druckabfall ...ist auf keinen Fall mit der Temperatur zu erklären..wie sieht der Druckabfall über einen längeren Zeitraum aus?

a.miertsch am 23 Aug 2013 12:57:04

Manfred,
Bleibt ja nur noch der DM oder das Manometer übrig. Da ich unlängst das gleiche Teil eingebaut hatte muss ich Dir sagen, ich hatte kein sonderliches Vertrauen in das Manometer und tippe darauf als Fehlerquelle. Mein TÜV-Mann hat auch nur an den üblichen Verschraubungen geprüft. Habe für mich das Manometergewinde abgepinselt und nix entdeckt. Druckverluste =0. Aber so richtig traue ich dem Klapperdingen noch immer nicht. Hast Du nix gerochen?
Albert

schnatterente am 23 Aug 2013 14:05:55

a.miertsch hat geschrieben:Manfred,
Bleibt ja nur noch der DM oder das Manometer übrig.

Das könnte man ja testen, indem man ein Absperrventil zwischen Manometer und T-Stück verbaut und dieses nur zu Messzwecken öffnet. Aber ob die Bastelei es wert ist :gruebel: Wir haben das bei uns in der Wasserleitung zwischen Manometer und Schlauchsystem.

a.miertsch am 23 Aug 2013 16:14:25

schnatterente hat geschrieben:
a.miertsch hat geschrieben:Manfred,
Bleibt ja nur noch der DM oder das Manometer übrig.

Das könnte man ja testen, indem man ein Absperrventil zwischen Manometer und T-Stück verbaut und dieses nur zu Messzwecken öffnet. Aber ob die Bastelei es wert ist :gruebel: Wir haben das bei uns in der Wasserleitung zwischen Manometer und Schlauchsystem.

Ja gut, eine Möglichkeit,
aber, bei 2,5 bar Druckabfall muss man das doch einfacher ermitteln können. Bin sicher, der Manfred weis auch schon wie. :lach:
Albert

pepe53 am 23 Aug 2013 16:37:11

Bei der geringen Füllmenge sind 2.5 bar schnell erreicht. Neben dem Mano könnte ich mir auch das Fernventil vorstellen. Wurde es denn zwischen den Messungen bewegt? Es ist ja nicht auszuschließen, dass es nicht immer gleichmäßig schließt.

mk9 am 23 Aug 2013 20:14:41

Zunächst mal vielen Dank für Eure Kommentare.

Ich werde mich zu den einzelnen Antworten am Samstag äußern. Dazu muß ich aber erst alles textlich einmal vorbereiten.
Schließlich sind es unterschiedliche Meinungen.

vom linken Niederrhein.

Manfred

mk9 am 24 Aug 2013 11:22:24

Zunächst mal guten Tag.

Möchte jetzt auf die einzelnen Antworten Stellung nehmen. Es wird zwar etwas umfangreich. Ich halre es aber für ein Gebot des Anstandes, dass ich nicht so einfach über alle Antworten hinweggehe und kurz angebunden antworte. Dafür ist mir die Teilnahme zu wichtig.

1. zur Frage von SCOUT: natürlich war es nur eine Info, um Deine Meinung zu hören und ein plausible Erklärung zu bekommen. Ich stimme Dir zunächst zu: dicht und dennoch undicht. Aber wo, das ist die Frage. Kann man sich überhaupt auf dieses Mittel: LECKSPRAY verlassen ?

2. zur Frage und Antwort von SNOOPY33: gleiche Temperatur, zumindest keine großen Unterschiede . Gaskasten im WOMO ist nicht direkter Sonneneinwirkung ausgesetzt. Wie die Zusammenstellung und menge des gasgemisches ist kann ich nicht sagen. Interessant ist aber der von Dir erwähnte Link.

3. zur Antwort von GIZMO: Minimaler Druckanstieg am 21.08. durch etwas höhereTemperatur ist denkbar. Aber am nächsten Tag, bei fast gleicher Außentemperatur, erfolgte aber ein Druckabfall von 2,5 bar in der allerdings längeren Zeit
von 14.24 Uhr und 19.17 Uhr. Irgendwo muß es doch undicht sein, aber wo. Mit Leckspray alle relevanten Verschraubungen eingespüht. Keine Blasenbildung, die ansonsten auf Undichtigkeit hinweisen. Aber wo :?:

4. zur Antwort und Frage von MV4: Druckabfall über Nacht auf 0 Anzeige am Manometer :!: Dieser Druckabfall war bei beiden unterschiedlichen Messungen der Fall, also am 21. und auch am 22.8.

5. zum Kommentar von Albert ( a.miertsch ). Manometer und Gasschlauch Mitte d.J. Juli gekauft. Prüfung des TÜV nach Bestimmungen DVGW hinter dem Manometer, also nur die Leitung zu den Ansperrventilen für Herd, Heizung und Kühlschrank. Auf die einwandfrei Qualität des Druckminderers mit Manometer muß ich mich doch verlassen können.
Und Gasgeruch war auch nicht feststellbar.

6. zu Markus ( schnatterente ): Sorry, ich verstehe das mit dem versuch mittels T-Stück verstehe ich nicht. Aber ich werde heute den Gasfernschalter entfernen und dann erneut die Überprüfung vornehmen.

7. zu Jürgen ( pepe53 ): Ich schätze mal. dass nur 1/3 der Gasmenge in der Flasche ist. Sollte der Gasfernschalter nicht einwandfrei schließen, so müßte zumindest an der unteren Verschraubung ( siehe Bilder ) Gas austreten. Da aber auch da
mit Leckspray eingesprüht war, trat keine Bläschenbildung auf.


War wieder einmal ein langer Kommentar von mir. Aber bin zumindest auf alle Antworten eingegangen.
Bleibt vermutlich nur die Verschraubung des Manometers am Druckminderer oder doch der Gasfernschalter :?: :?:

Werde in jedem Fall mich melden.

und Danke für Eure Teilnahme.

Manfred

wohnwagen-otto am 24 Aug 2013 12:49:40

Der Druckminderer hat ein Sicherheitsventil PRV --> Link. (orangener Gnubbel = Entlüftungsstopfen)

Das Sicherheitsventil soll Überdruck auf der Verbraucherseite ableiten. (Die genauen Abblasedrücke weiß ich nicht.)
Genau für dieses Abblasen hat der Flaschenkasten auch unten die Entlüftung.

Der Test war nachmittags -> Aufheizung der Seite bis zum Magnetventil --> Abblasen des Sicherheitsventils bei Druckanstieg über Schwellwert
Das Sicherheitsventil hat eine Gewisse Hysterese zwischen Öffnen und Schließen.
Das was nach dem Abblasen auf der Verbraucherseite bis zum normalen Betriebsdruck (50mbar) fehlt,
wird von der Flaschenseite des Reglers -mit dortigem Duckabfall- ergänzt. ->Manometerabfall.

In diesem Fall gewollter, technisch bedingter, normaler Druckabfall.

Scout am 24 Aug 2013 13:06:39

Mit bestandener Gasprüfung ist die Analage technisch dicht.
Sie ist aber nicht in physikalischem Sinne dicht. Durch Gummischläuche können Gasmoleküle diffundieren. Sobald ein Gummischlauch mit im Spiel ist, geht immer etwas Gas verloren. Das ist so allerdings äußerst wenig. Mit Spray kann man da nichts feststellen.

Zu einem unerklärlichen Druckverlust kann folgendes führen.

Der Regler hat ein Leckgas-Sicherheitsabblaseventil.
Wenn durch Temperaturänderungen im System nach dem Regler der Druck sich ändert gleicht der Regler den Druck aus.
Bei Temperaturerhöhung (Druckerhöhung) bläst er Gas ab.
Bei Temperaturerniedrigung (Druckerniedrigung) holt er Gas aus der Flasche.
Da die Flasche geschlossen ist kommt kein Gas aus der Flasche um den Druck konstant zu halten.

Genauer beschrieben ist es hier.
--> Link


Scout

mk9 am 25 Aug 2013 11:43:33

Zunächst möchte ich auf den Link von Scout einmal hinweisen, der sehr informativ ist.

Nun zum Schlußergebnis meiner Überprüfungen. Ich habe den Gasfernschalter ausgebaut, wer der mir als "Schwachstelle"
vorkam. Das war er auch. An der Verschraubung zum Druckregler und zum Gasschlauch war er dicht. Vermutlich direkt am Magnetventil .

Also den Gasschlauch direkt am Ausgang des Druckregler angeschlossen . Ergebnis laut den Bildern. In der Zeit am 24.8.
von 18.01 Uhr bis 25.08. 10.18 Uhr , also über nacht kein Druckabfall, max. 0.1 bar - also unerheblich.
Dann habe ich die 3 Absperrventile ( Kühlschrank, Heizung und Herd ) geöffnet. Danach der Druckabfall lt. Manometer.
Das war insofern in Ordnung, da die Leitungen alle leer waren.

Bild:

Damit ist für mich die Angelegenheit erledigt. Ob ich zu einem späteren Zeitpunkt einen Gasfernschalter einbaue ?




Letztes Bild, nachdem die 3 Ventile am Verteilerblock geöffnet waren. Die Leitungen zu den Verbrauchern waren vorher leer. Gas hatte ich vorher ausströmen lassen, also kein Druck zu den 3 Verbraucherstellen.

Druckanzeige um 10.19 Uhr am 25. 08. :

Ob ich wieder einen Gasfernschalter einbauen werde ? Kann ich im Moment nicht sagen. Wärend der Fahrt ist die Gasflaschen ohnehin immer geschlossen.

Bedanke mich für die rege Beteiligung. Schwachstelle beseitigt und kann beruhigt sein, dass die Gasanlage dicht ist.
Einer erneuten Gasprüfung kann ich unbesorgt entgegensehen.

Was ich allerdings nicht verstanden habe: wann schaltet das Überdruckventil am Manometer ( roter Knopf am Druckgehäuse ) :?: Und wenn es einmal geöffnet hat, was dann :?: Entweicht dann alles Gas aus der Gasflasche :?:

Schönen Sonntag wünscht vom linken Niederrhein
Manfred

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