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Wieviel Wind verträgt ein Womo?


lonsome am 15 Sep 2013 15:40:50

Hallo,

damit meine ich nicht, dass es umfällt. Es geht mir um etwas anderes. Im Urlaub auf den Lofoten gab es mal wieder richtig Sturm. Auf einer der großen Brücken wurde eine Windgeschwindigkeit von 23 m/sec angezeigt, wenn ich es richtig umrechne, dann sind das etwas mehr als 80 km/h. Und natürlich musste ich oben auf der Brücke anhalten, weil eine Baustellenampel rot zeigte. Und natürlich kam Wind in voller Sträke. Das Womo hat ganz schön gewackelt, ich hatte sogar das gefühl, dass es etwas zur Seite gedrückt wurde. Ein Alkoven bietet da schon ziemlich viel Angriffsfläche. Als der Sturm in der Nacht aufkam, bin ich mit dem Womo an eine windgeschützte Stelle umgesiedelt, weil ich das Gewackle trotz hinterer Stützen nicht mehr ausgehalten habe und den Lärm durch den Wind.

Sorgen mache ich mir da vor allem, wenn zu den Windgeschwindigkeiten auch noch der Fahrtwind kommt oder an einigen Stellen der Wind durch die Landschaftsbedingungen noch stärker weht. Was hält da ein Womo aus? Sorgen habe ich mir da vor allem um das kleine Heki auf dem Alkoven gemacht oder auch das große Dachheki mit elektrischer Öffnung für den Innenraum.

An sich müssen diese Teile ja locker Windgeschwindigkeiten von 150 km/h aushalten können, denn so schnell fahren ja manche Womos. Aber da kommt der Wind dann von vorne. Was ist bei starkem Seitenwind, da gibt es neben dem Drcuk ja dann auch verstärkt einen Sog, wie sieht es aus, wenn sich die Windgeschwindigkeiten addieren, z.B. ich fahre 80 km/h, dazu eine Böe mit 90 km/h?

Hat von Euch schon einmal jemand einen Schaden durch Sturm erlitten ohne eigene Schuld, z.B. Fenster nicht richtig verreigelt, ist jemandem schon mal während der Fahrt unter solchen Bedingungen z.B. ein Heki abgerissen?

Ich selber bin relativ langsam und vorsichtig gefahren, schon alleine, weil bei solchem Seitenwind ein Akloven nicht unbedingt fahrstabil wird, aber auch, weil der Lärm aus dem Aufbau mich irgendwie gewarnt hat.


Klaus

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Schnecke am 15 Sep 2013 16:29:33

Hallo Klaus!

Wieviel Wind ein Wohnmobil verträgt, kann ich Dir nicht sagen.
Aber ich hatte in einer Orkanbura in Kroatien schon mal sehr große Angst - sowohl beim Fahren als auch nachher, als wir versucht haben, ein geschütztes Plätzchen zu finden.
--> Link

Das Wohnmobil trug keinen Schaden davon - die Fenster waren dicht ( sowohl auf der Seite als auch das Heki u.a., die Antenne war eingefahren, vibrierte jedoch auch im Stehen ständig).
Sei diesem Erlebnis lassen wir es nicht mehr drauf ankommen und fahren rechtzeitig auf einen geschützten Platz - Wenn große LKWs umgeworfen werden, hat auch ein Wohnmobil ( bei uns Alkoven, 5t) keine Chance. Das Umkippen geschieht bei einer Böe blitzschnell und ohne Vorwarnung.

Ich wünsche Dir jederzeit ein gute Fahrt!

Elke

Lancelot am 15 Sep 2013 17:24:10

lonsome hat geschrieben:Was hält da ein Womo aus?


Ob man das so pauschal sagen kann ... :nixweiss:

Kommt doch sehr auf Geschwindigkeit, Anströmwinkel, Fahrgestell und Aufbau an ... im blödesten Fall kann´s aber schon "umgeweht" werden, da haben wir das schon mal diskutiert : --> Link

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Acki am 15 Sep 2013 17:32:36

Bekannter aus MVP hat erzählt, dass bei Fahrzeug, das rückwärts auf dem Zug nach Sylt stand, die Satanlage weggeblasen wurde ( = Vorteil der Flachantenne :) ).
D.h. Wind von hinten mit 80-100 km/h könnte schon problematisch für gewisse Dachaufbauten sein, ev. Auch Heki :nixweiss:

lonsome am 15 Sep 2013 17:35:22

Hallo,

das ist ja ein toller Bericht .... brrrrrr ....

Meine Angst ist jetzt nicht unbedignt das Kippen, das habe ich ja geschrieben, sondern einfach das Halten von teilen, gerade, wenn man auch noch fährt. Die Berechnung mit dem Kippen kenne ich schon noch.


Klaus

thomas56 am 15 Sep 2013 17:35:48

ich habe mein Heki von innen festgebunden auf dem Zug, wohl war mir die ganze Fahrt nicht.

Lancelot am 15 Sep 2013 17:52:08

"Weggeweht" hat´s uns noch nix ... gefährlicher ist glaube ich sind andere Teile, die im Sturm plötzlich Deine Fahrbahn kreuzen könnten ..

Standen mal in Sankt Peter Ording auf dem Strand, bei Sturm : da haben 2 Surfer EIN Brett getragen. Der Sturm hat das denen aus den Händen gerissen und so bestimmt 50 m über den Strand getragen .. hat uns knapp verfehlt.

Hab unser Auto dann auch in Windrichtung gestellt ... :)

Gast am 15 Sep 2013 19:12:38

Schnecke hat geschrieben:Hallo Klaus!

Aber ich hatte in einer Orkanbura in Kroatien schon mal sehr große Angst - sowohl beim Fahren als auch nachher, als wir versucht haben, ein geschütztes Plätzchen zu finden.
--> Link

Elke

Hallo Elke,
dein Bericht ist ja mal richtig klasse, ich wusste gar nicht von diesem Wetterphänomen, gibt es das dort nur im Winter?

RaiWo am 15 Sep 2013 19:23:12

Servus!
Bora gibt es auch im Sommer! Das ist ein Fallwind, der aus der Höhe des Küstengebirges zum Meeresspiegel rast. Ist so stark, dass er Fahrzeuge von der Strasse bläst. Wir waren mal mit zwei WoWa dort und mussten die Küstenstrasse in Richtung Norden fahren. Plötzlich kam eine Boe von der Seite und hob den WoWa auf einer Seite an.
Wichtig ist bei Seitenwind die eigene Geschwindigkeit zu reduzieren. Gilt übrigens auch bei uns. Ein WoMo ist bietet ähnlich wie ein Lkw eine riesige seitliche Angriffsfläche. Da werden auch schon mal Brückengesperrt.
Allzeit "windschwache" Zeit wünscht
Vutschko

wibbing am 15 Sep 2013 20:04:07

Hallo,

Es macht auch viel aus, wie unsere Womos beladen sind.

Wenn viel schwere Sachen tief unten untergebracht sind, wird das Fahrverhalten besser und der Wind hat wenig Chancen uns umzuschmeissen.

Die Hersteller können aber auch das Ihre dazu tun. Z.B. habe ich jetzt gesehen, dass die Franzusen den Frischwassertank IN die hintere Sitzbank gebaut haben. Bei unserem alten Knaus ist das Ding UNTER der vorderen Sitzbank......
100 kg Wasser in Höhe der Achse stemmt sich dem Umschmeissen entgegen. Weiter oben hilft es ab einem bestimmten Punkt beim Umfallen.

Wichtig ist, bei Sturm langsam fahren, denn lange bevor ein stehenden Fahrzeug umkippt, wird ein fahrendes instabil und kommt von der Fahrbahn ab. ( so erst vor kurzem unserem lieben Dieter in Spanien widerfahren )

Und bei Sturm stelle ich das Auto gern mit der Nase in den Wind ( aber das wurde schon ein paar mal gesagt).

m.f.g.
Lothar

lonsome am 15 Sep 2013 20:16:23

Hallo,

wie gesagt: Es geht mir NICHT ums Umfallen!


Klaus

kintzi am 15 Sep 2013 20:16:57

Am sichersten ist Parken u. Schnauze in den Wind. Das Womo hält ganz sicher Windgeschw. bis zu seiner Höchstgescgwindigkeit u. sicher noch 30% darüber aus. Wenn nicht möglich, langsam weiterfahren bis zum geeigneten Abstell- Platz. Übrigens: meine Oyster hat schon 120km/h
überstanden, hatte sie idiotischerweise Ausgefahren stromlos gemacht. Allerdings hat sie sich in der Gabel auf den Rücken umgelegt. Nach dem Lösen der Hutmuttern fuhr ich den Kopf in Ruhestellung durch Ausschalten und zog die Muttern abgelegt wieder fest. Angezeigter Winkel stimmt dann wieder Gr. R

Schnecke am 15 Sep 2013 21:46:36

vario614 hat geschrieben:, ich wusste gar nicht von diesem Wetterphänomen, gibt es das dort nur im Winter?

Wie RaiWo schon schrieb- die Bura gibt es in HR zu jeder Jahreszeit - aber die heftigste Bura weht im späten Winter - und dann oft als "crna bura" ("schwarze Bora" mit Schnee) ( Februar/ März) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200km/h.

Da hilft nur eins: sich windgeschützt verkriechen , oft 3 und mehr Tage, und alles festbinden, was locker ist.
(Und beim Türeöffnen aufpassen, dass dieTüre nicht weggerissen wird. Ich habe bei der Beifahrertüre bei Bura einmal nicht aufgepasst, sie wurde mir aus der Hand gerissen und es hat sie so verzogen, dass sie nicht mehr richtig schloss und in der Werkstatt neu eingehängt werden musste)

Im Sommer dagegen ist der Himmel bei Bura oft blitzblank und blau.

Man erkennt sie dann meist an den typischen Wolkenwalzen, die vom Velebitgebirge "herunterrollen"





,
Elke

Gast am 15 Sep 2013 21:55:22

Ich habe mal in Dranske / Rügen direkt in der ersten Reihe bei 10 Bft. übernachtet, da ist nichts passiert.

Gizmo am 16 Sep 2013 15:51:52

Siehe --> Link

, Gizmo

kurt2 am 16 Sep 2013 16:12:13

Hallo Klaus,
Deine Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen:
--> Link

pitb am 16 Sep 2013 16:41:08

Kollege lonesome geht es nicht ums umfallen - ich unterstelle mal, dass er das Womo meint.


Meine Erfahrung: ab 120 km/h Fahrtgeschwindigkeit und zusätzlichen Windböen ist bei meiner Wohnbude mit plötzlichem Aufklappen der DachLuken zu rechnen. Und zwar nach vorne in Fahrtrichtung - also sehr ungünstig. Ich habe da diverse Erlebnisse - einmal hat es mir dabei auch das Scharnier vom Innenrollo zerbröselt.

Beim Stehen und leichtem Sturm - Windstärke weiß ich nicht - habe ich einmal eine nach hinten gklappte Luke ganz offen gehabt - also die mache ich nu immer zu - auch bei leichter Puste.

Die Luken halte ich somit für die Schwachstelle.

EasyAmerica am 16 Sep 2013 17:22:29

Ja, ich bin auch gespannt, wie mein soeben erstandenes WoMo mit dem Wind zurecht kommt. In Amerika ist es mir schon passiert, dass der Gegenwind so stark, bzw. das WoMo so windanfällig war, dass ich nur im 2. Gang mit Tempo 30 mi/h (ca. 50 km/h) vorwärts kam. An den enormen Spritverbrauch dabei will ich gar nicht denken...

kurt2 am 16 Sep 2013 18:45:13

[quote="pitb"]
Meine Erfahrung: ab 120 km/h Fahrtgeschwindigkeit und zusätzlichen Windböen ist bei meiner Wohnbude mit plötzlichem Aufklappen der DachLuken zu rechnen. Und zwar nach vorne in Fahrtrichtung - also sehr ungünstig. Ich habe da diverse Erlebnisse - einmal hat es mir dabei auch das Scharnier vom Innenrollo zerbröselt.
Die Luken halte ich somit für die Schwachstelle.[/quote]


Hallo Pit,

da stimme ich Dir uneingeschränkt zu.
(sh. hierzu auch meinen Beitrag unmittelbar vor Deinem).

Gast am 16 Sep 2013 19:22:15

Lancelot hat geschrieben:...
Standen mal in Sankt Peter Ording auf dem Strand, bei Sturm : da haben 2 Surfer EIN Brett getragen. Der Sturm hat das denen aus den Händen gerissen und so bestimmt 50 m über den Strand getragen .. hat uns knapp verfehlt.


ist ja auch keine Wunder - da waren zwei Vollprofis am Werk ;D

Man trägt sein Equipment ja auch alleine und NIE zu zweit.
Das hat eine guten Grund: Aus ner Fahne wird sonst ein Drachen - und der reisst einen dann um


also immer schön alleine schlören . ist sicherer :lach:

ät Elke
solche Wetter Fotos faszinieren mich immer wieder
Dies ist am Brouwersdam in NL entstand.

Gast am 16 Sep 2013 19:31:42

Tolle Bilder.

Hier ist eine massive Regenzelle über der Elbe, die heftige Böen und Schlagregen brachte.


Gast am 16 Sep 2013 19:42:20

ja, sowas kann schon echt Angst bereiten

leider hat sich dieses Unwetter einen Kiter geholt :(

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