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Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage zum Thema Ladebooster über die ich noch nirgends gestolpert bin! Ich habe 2x 180Ah Bleiakkus in meinem Wohnmobil und bin dabei neue Ladetechnik anzuschaffen. Vorgaben sind: Ladebooster und Ladegerät im Netzbetrieb inkl. Temperatursensor. Ein hochwertiges Ladegerät mit Temperatursensor, IUoU Kennlinie und 40A Ladestrom aufwärts kostet ab 500,- (z. B. Waeco, MT) Der 45 A Ladebooster von MT kostet inkl. Tempsens 470,- Euro Mal vereinfacht: Der Booster optimiert die Ladespannung unter Berücksichtigung von Kabellängen und Batterietemperatur und stellt einen hohen Ladestrom zur Verfügung. Jetzt meine Idee/Frage: Was ist, wenn ich den Ladebooster im Standbetrieb des Womos, statt über die Lima mittels eines Industrienetzteils, 220V/12V, 600W, 50A speise? Ein Meanwell kostet ca. 140,- Oder anders, was kann das komplette Batterieladegerät mehr, was die von mir genannte Kombination nicht kann? Ich bin gespannt auf eure Meinungen:-) , Thomas Hi tommes2010, das wird sicherlich gehen. Deine Berechnung müsste aber leicht korrigiert werden. 45A x 14,4V x 85%Wirkungsgrad(Booster) sind eher 800W, d.h. das Netzteil müsste primär ca. 1KW leisten. Ohne Lüfter geht da nichts. Zusätzlich kommen noch Kosten für den Umschalter vor dem Booster zwischen Lima und Netzteil, der sollte dann schon 70A Dauerstrom aushalten. Vielleicht kann man beim Booster im Netzbetrieb den Strom runternehmen. Sonst wird das riesig. Uwe ich bin immer wieder erstaunt auf welche Ideen manche kommen. Aber nicht jede Idee macht Sinn, auch wenn sie funktioniert. 140 Öcken würde ich einfach in ein CTEK o.ä. investieren und hätte Ruhe, bzw. wenn der Booster ausfällt wenigstens noch eine weitere Option zum Laden. Zwischen 45A und 10-15A gibt es gewisse Unterschiede. Hy Thomas, um es vereinfacht zu sagen: Ja, es geht. Nur sollte dann, wie Uwe schon sagt, die Starterbatt. vom Booster getrennt werden. Für die Kosten vom NT, Schalter, Leitung usw. usw. bekommste ja fast schon 'n vernünftigen 50 A Lader --> Link Ich würd's mir nochmal überdenken :wink:
JEIN - klar sind 45A mehr als 10-15A ABER - was meinst du, was passiert, wenn deine 360Ah zu 80% voll sind? Dann geht der Ladestrom DEUTLICH nach unten. Wenn also deine Batts um ca. 70A entladen sind, lädst du weder mit 45A vom Booster, noch mit 40-50A vom LG Das ist etwa wie mit nem Ferrari oder Fiat Panda in der Zone 30 - da fahren beide auch nur 30, obwohl der Ferrari deutlich schneller könnte, wird aber gebremst durch Gesetze. Hier ist das Gesetz der Innenwiderstand der Batterie. Bei mir sind es 270Ah und ich hab nen 45A Booster. Mein CTEK MXS25000 hatte ich vor dem Booster. Der hat allerdings seitdem Booster nicht mehr viel zu tun. :mrgreen: Ansonsten wie viking92 schreibt. Es gibt auch für kleineres Geld gute Lösungen. Ich würde mir einen Booster jederzeit wiederholen, allerdings würde mir heute ein kleineres LG echt reichen. Man hat die Batts in der Regel durch die Fahrt wieder voll. ***Edit*** Falsch adressiert, inhaltlich bleibt es aber so Nutzungsverhalten sind verschieden. Beispiel: Man steht im Winter längere Zeit ohne Strom und lädt bei 50% Entladetiefe von einem Generator. Ob man dann mit 10A oder 40A auf 80% kommt, macht einen grossen Unterschied. Es hat auch eine gewisse Eleganz, wenn man anstatt X heterogene Gerätschaften mit jeweils Trafo und Ladeeinheit in verschiedenen Variationen zu betreiben, die Wohnmobilstromversorgung modular aufbaut. Vielleicht sollten die Hersteller auch mal ein wenig mehr Innovation zeigen. Wenn ich über Nacht meinen 100Ah-Akku auf 80% entladen habe und den Motor starte fließen 'ohne teuren Booster' 70A Ladestrom, im Abschaltmoment bei ca 95% Ladung sind es noch 20A Ladestrom. Allerdings mit Lithiumakku. Wie man selbst errechnan kann dauert das also auf jeden Fall immer weniger als 1 Stunde und nicht mindestens 12 wie bei Blei. Da muß die Industrie hin, dann sinken auch die Herstellungskosten. Uwe Uwe, du hast völlig recht, aber technische Innovationen sind nicht unbedingt eine Kernkompetenz der Womohersteller. Den allermeisten Womofahrern ist das ja auch völlig egal, kaum steht das Fahrzeug wird sofort ein Kabel gelegt ... Frank klar uwe, keine Frage, LiFeYPO4 gehört die Zukunft aber die Frage war klar auf Booster + Wandler / oder zusätzl. Ladegerät gerichtet. Da bringt weder eine zusätze. Variable wie Moppel noch LiFeYPO4 etwas. ICH würde den Aufwand mit dem Wandler so nicht betreiben und habe das heute schon erklärt. LiFeYPO4 halte ich für völlig genial. Mir würden sogar ein 90er Block reichen. Allerdings ist das i.M. nur etwas für Spezialisten. Ich wette das 90% nicht in der Lage sind den Einkaufskorb von LiTrade & Co. zu füllen, so dass das System hinterher funktioniert. Von der Verkabelung brauchen wir da gar nicht reden. ich zähle mich dazu.
Jooo Frank...da haste sowas von Recht :top:
Genau das ist es. Und für die paar die auch mal ohne Fremdeinspeisung stehen wollen wird die Gelddruckmaschine angeworfen. Da werden Booster entwickelt die es gerade mal schaffen eine Batterie auf 80% zu laden obwohl das Schnellladen von Bleiakkus bis 100% schon lange technisch möglich ist. Mit AGM und falscher Ladespannung lässt sich noch mehr verdienen, mein Händler sagte mir einige Kunden wechseln alle 2 Jahre die Akkus. Meine Lithium-Technik würde er nie für einen Kunden(Nachfragen gibt es) nachbauen obwohl ich ihm Unterstützung angeboten habe. Uwe Bei uns im Labor befinden sich derzeit Prototypen von Akkus auf Nanaobasis. Lt. dem Hersteller besitzen sie die 2-3 fache Kapazität bei identischer Baugrösse & eine extrem hohe Kapazitätsaufnahme & -abgabe. :top:
sorry uwe, den Satz kann ich so aus Erfahrung so nicht stehen lassen. Sehrwohl gelingt es einem Booster bis in die Erhaltungsphase zu gelangen. Natürlich gelingt das nicht mit GEL (wer fährt schon so lange), aber ich habe das schon x-fach selbst erlebt (off. BS) Hallo zusammen, es stimmt, in Anbetracht meiner ungenauen Watt Abschätzung und der preislich sehr attraktiven FraRon Ladegeräte relativiert sich das ganze Thema kostenmäßig. Eine Frage zum Ladegerät noch: Ich habe 2x 180AH geschl. Bleiakkus (gleicher Typ/Alter). Ist es durchaus üblich, diese parallel geschaltet an einem Anschluss eines Ladegerätes zu laden? Oder wären 2 separate Ausgänge sinnvoller? Das FraRon LG hat nur zwei Ausgänge und ich würde die Starterbatterie auch gerne mit dran hängen. , Thomas
Jepp :wink: sehr sehr üblich sogar. Dafür ist der zweite Ausgang da, um die Starterbatt. mitzuversorgen. Viel Erfolg Dir noch :wink:
Entschuldige das ich mich falsch ausgedrückt habe, es Boostet(45A) nur bis zum Erreichen der ja nach Akkutyp eingestellten Ladeschlußspannung, dann sinkt der Strom weil er jetzt vom Innenwiderstand der Batterie begrenzt wird, die Spannung steigt ja nun nicht mehr. Und das sind nun mal ca. 80% Ladung. Die restlichen 20% sind zeitgesteuerte Nachladung mit anschließender Erhaltungsladung. Mit Ladezeiten unter 1 Stunde geht da nichts. Sind nur 20% raus boostet es nur ganz kurz und dann gehts langsam je nach Akkutyp noch 3-12h. Ein Lithiumakku verträgt im Gegensatz dazu bis 100% Ladung den vollen Ladestrom. Hast Du einem 100Ah-Akku 10Ah entnommen und lädst mit 20A ist nach 30min alles wieder drin, lädst Du mit 60A dauerts 10min(Wirkungsgrad mal vernachlässigt). Das wollte ich doch nur sagen. Uwe
Hy Uwe, darum beneide ich Dich :wink: ....jetzt ernsthaft. Abermals hallo :-) Jemand schreibt in seinem Blog, das Fraron 50A Ladegerät hätte einen Einschaltstrom von 8A! Ich wollte das 60A Ladegerät bestellen. Hat jemand Erfahrungen mit 4 bzw. 6A abgesicherten Stellplätzen in Verbindung mit 50A aufwärts Ladern? Meint ihr das wird noch abgepuffert oder könnte das problematisch werden? Wie machen das denn die anderen stärkeren Ladegeräte? Haben die eine Anlaufbegrenzung verbaut? Könnte vllt. sein, dass die Fraron Ladegeräte deshalb deutlich günstiger sind in der Leistungsklasse, weil sie so etwas nicht haben? Ich habe nicht so stromhungrige Verbraucher, sondern ich will einfach nur möglichst schnell laden. Wäre ziemlich ungünstig, wenn ich mir schon mit meiner Ladetechnik den Ast absäge. , Thomas Wenn das nur der Einschaltstrom ist, kann dir das egal sein. Der wird nur in den ersten sekundenbruchteilen nach dem einschalten benötigt. Wichtiger wäre hier die Betriebsstromaufnahme. Kleine Rechnung zur 6A Sicherung am SP/CP: 6A x 230V = 1380W 1380W / 12V = 115A Verluste und cosphi mal nicht berücksichtigt, aber das ist hier wohl vernachlässigbar du kannst nur so schnell laden, wie es deine Batterien zulassen, bei uwes Dingern ist das anders. Wenn du die Hälfte aus deinen Batts nimmst wären das ja 180A. Glaubst Du, dass die Teile dann in 3h voll sind? Hallo ich-bins, Nach 3h sind sie sicherlich nicht voll. Mir geht es um das Verkürzen der Hauptladephase bis zu den 80% der Vollladung (und um evtl. zukünftige Batterieaufrüstungen). Bei mir wären 80% ca. 144Ah. Mit 18A (emphohlene 1/10 der Kapazität) dauert es 8 Stunden. Mit 36 A würde es daher nur 4 Stunden dauern oder sehe ich das falsch? Die Frage, ob meine Batterien das verkraften habe ich gerade recherchiert. Es sind Varta LFD 180 geschlossene, nasse Bleiakkus. Im Web gibt es keine Aussagen dazu. Wie ist das mit dem Schnellladen von Bleiakkus? Ist schnelleres Laden in der Praxis kein Problem aber die Hersteller geben es halt nicht offiziell frei? Oder sind Herstellerangaben absolut ernst zu nehmen in dem Fall? Ich dachte immer, der Akku bestimmt durch seinen Innenwiderstand den Ladestrom selber und zieht daher nur soviel, wie er auch verkraften würde?! , Thomas
Moin, so ist es. Du mußt nur darauf achten, daß die Ladeendspannung von 14,4 V für nasse Bleiakkus nicht überschritten wird. Sonst könnten die Hersteller keine Fahrzeuge mit 180 A / 14,4 V Lima und 100 Ah Akku ausliefern. , Charly Thomas, schreib mal was zu deinem Reise-/Wohnverhalten. (Standzeit/Verbrauch pro Tag/täglich zurück gelegte Strecke) Das ist nämlich bei jedem anders. Wenn ich an Landstrom gehe, dann für mehr als 8h. Insofern wäre es MIR egal. Allerdings musst du erstmal zur Steckdose hinfahren. Auf dem Weg wirst du schon pro Stunde 45A in die Batterie bekommen. Wenn Du 90min fährst sind ca. 68A wieder drin. Dann bleiben "nur" noch 76A über, die du nachladen mußt. Ob das 75min dauert (ausgehend von 60A-Lader) oder 4h (bei 18A Ladestrom) dürfte für die normal Standzeit an der Steckdose egal sein. Das mit dem Innenwiderstand hat Charly ja schon bestätigt. Bei meinem Batterietyp werden für die 180er 35A als max Ladestrom angegeben, mit TK 50A. Insofern brauchst du dir keine Gedanken über die Stärke des Ladegeräts machen. 60A mit TK wären für 360Ah schon OK, aber ob sie nötig sind? Wenn du dann noch über Solar nachdenkst, tritt die Bedeutung deines Ladegeräts immer mehr in den Hintergrund. Hallo, es geht mir um zwei Dinge, zum einen möglichst genau zu verstehen, wie das Ganze funktioniert und zum anderen, falls ich mal nur für 1-2 Stunden am Feststrom hängen kann, möglichst viel aufzuladen. Mein Wohnmobilverhalten ist sehr unterschiedlich, so dass es durchaus vorkommt, dass ich mal kurz zwischendurch am Feststrom lade. Wenn ich Zeit habe über Nacht am Strom zu hängen, ist es natürlich Wurscht, wie lange der Ladevorgang im Detail dauert. Zu meinem Verständnis: Allgemeine Empfehlung der Batteriehersteller: 1/10 Ladestrom der Maximalkapazität. Die Batterie regelt durch ihren Innenwiderstand, wieviel Strom sie zieht. Wenn es jetzt notwendig sein soll, dass ich selber darauf achte, nicht mit mehr als 18A zu laden (bei einer 180AH B.), heißt das im Umkehrschluss, die Batterie könnte in der Lage sein, auch mehr als 18A zu ziehen (also einen entsprechend kleinen Widerstand haben). Folglich dürfte ich kein zu starkes Ladegerät verwenden. Umgekehrt, wenn die B. nie mehr zieht, als sie verkraftet, wozu dann der Hinweis mit dem 1/10? Bzw. falls sie in meinem Fall so konzipiert ist, max 18A zu ziehen, würden mir ein Ladegerät mit 60A gar nichts bringen, sondern bei 2 Batterien, würde eins mit ca. 36A reichen. Ich weiß, das ist alles ziemlich kleinlich und sicherlich nicht so praxisrelevant. Geht mir nur ums Verständnis. Da es ja wohl so ist, dass die B. nicht mehr zieht, als sie verkraftet, könnte ich durchaus das 60A Ladegerät kaufen, wenn es mir das Geld wert ist und im schlimmsten Fall, ist es halt ziemlich überdimensioniert. Hat denn jemand mal gemessen, wieviel A in der IU Phase tatsächlich gezogen werden? Freue mich über geduldige Leser, die sich nochmal mit meinen kleinlichen Fragen auseinander setzen :-D Viele , Thomas P. S. Solar ist erstmal kein Thema. Hi tommes2010, für Dein Problem wäre sicherlich der Lithiumakku ideal, den kannst Du mit 3C, d.h. in 20 Minuten zu 100% volladen. Was Deine Fragen anbetrifft, es gibt den vom Hersteller empfohlenen Ladestrom von 1/10C, der Hersteller gibt aber im allg. auch einen Maximalladestrom an, für EXIDE-Gel z.B. 1/4C. Ist der Akku stark entladen nimmt er auf jeden Fall mehr als 1/10C Strom an, sind nur 20% raus fließt von Anfang an weniger. Der Innenwiderstand kommt zum Tragen wenn mehr als 80% der Kapazität(C) im Akku sind, der Strom sinkt dann stetig bis nur noch 0,1-0,2A fließen. Du kannst also mit Deiner Methode, mal schnell in 1-2 Stunden, nur bis 80% der eigentlichen Kapazität reinladen. Für die restlichen 20% braucht ein Bleiakku mit der bekannten Ladetechnik immer viel Zeit. Machst Du das wiederum öfter und über einen langen Zeitraum sulfatieren die Platten und der Akku ist hin. Uwe
Hy Thomas, Uwe hat's schon sehr gut erklärt. :top: Diese 1/10 Regelung ist ein Richtwert, der von den Batt.-herstellern kommt. Natürlich kannst Du die Batt. auch mit mehr Ladestrom "füttern". Wieviel sie max. am Anfang der (I) Hauptladephase aufnehmen, bestimmen sie selber. Selbst wenn Du Deinen beiden 180 Ah Batt. 60 A zur Verfügung stellst, wird dieser Strom nicht dauerhaft fliessen. Je weniger Kapaziät sie zum Ladebeginn haben, umso höher liegt der Ladestrom. Aber so wie Uwe schon sagt.....die letzten ~ 20% sind recht zeitintensiv. Da ist es völlig unabhängig, ob das LG nun 40 oder 60 A kann. Bei 360 Ah Gesamtkapaziät würde ich persönlich doch schon eher zu einem ~50 - 60 A Lader greifen. PS: sorry, musste das Zitat leider so stückeln :?
Moin, als Vergleich kann ich Dir nur 4 x 100 Ah Blei/naß anbieten. Bei einer Restkapazität von 50 - 60 % "genehmigen" sich die Akkus zu Beginn des Ladevorgangs einen Strom von ca. 130 A. Der fällt natürlich laufend, aber nicht linear ab. Da ich den BC nicht vor Augen habe, sondern immer einen Blick nach hinten werfen muß, habe ich es auch noch nicht protokolliert. Im Gegensatz zu meinen Vorpostern kann ich nur bestätigen, daß die letzten 10 % der Kapazität länger braucht, alles andere geht ratz fatz. Also wird ein 50 - 60 A Ladegerät bei einer Restkapazität von 50 - 60 % bei 360 Ah 1 - 2 Std an der Grenze seiner Leistungfähigkeit "arbeiten". Ich bin nur Praktiker, jetzt kommen die Theoretiker. :ja: , Charly Hi bestager, im Prinzip bestätigst Du ja was wir gesagt haben. Ob nun die letzten 10% oder 20% langsam gehen ist wohl eher ein Meßproblem. Welchen BC verwendest Du mit welchen Einstellungen für Peukert und Wirkungsgrad ? Wie ist Dein Belastungsverhalten z.B. mit Wechselrichter ? Woran erkennt Dein BC wann die Batterie voll ist ? Ich denke mal Dein System läuft optimal, wenn Du 130A Ladestrom schaffst. Uwe Hy Charlie, 130 A? Respekt.....das ja mal 'ne Hausnummer :top: Bei mir wird der LS durch den B2B begrenzt. Irgendwo bei ~36 A ist Schicht im Schacht. Müsste mal im Sommer Solar & B2B zusammen laufen lassen und schauen was da max. fliesst. ja schafft die Lima das? Und was für Kabel gehen von der Lima übers Trennrelais zum Akku? Welches Trennrelais?
bei solch optimalen Werten würde ich auch grübeln ob ich die Leistung mit einem Booster begrenzen würde. Allerdings sagt der Wert noch nicht viel aus, wenn die Ladespannung nicht bekannt ist. Batterien -egal welcher Art - bekommt man halt nur mit der passenden LS voll. Meine Batterien stehen in einem ungeheizten Teil.Einen Heizschlach dort hinzulegen wäre zu aufwendig. Im Winter bin ich dann sehr dankbar über die LS-Anpassung.Mir würden hohe Ströme mit geringer LS nicht helfen. Ich möchte aber nicht so verstanden werden, dass ich an deinen Werten/Erfolg zweifle. Sag doch mal was zur LS - wäre interessant. Moin, es sind ja noch ein paar Fragen aufgetaucht, dann werde ich mal versuchen, die zu beantworten. Ich habe das Zweikreissystem umgebaut in ein Einkreissystem ohne separaten Starterakku und ohne Trennrelais. Die gesamte Fahrzeugelektrik wird darüber versorgt. Akkus sind 4 x zyklenfeste Blei/naß 100 Ah von Berga. Verkabelung komplett ab Lima in 50 mm². Lima leistet 180 A/14,4 V. BC ist von MT, baugleich mit Votronic mit Anzeige von A/Ah/V. Die paar % kann ich gerade noch selbst ausrechnen. :ja: Die Einstellungen weiß ich nicht mehr, müßte ich mal nachsehen. Bei 14,4 V und einem Ladestrom von 0,5 - 1 A sind die Akkus 100 % voll geladen. Einen 600 / 1200 W Wechselrichter habe ich nur in der Heckgarage, um die Akkus der E-Bikes zu laden. Elektrischen Kaffee mögen wir nicht. :ja: Temperaturkompensation habe ich auch nicht, da der Regler über den CAN-BUS des Fahrzeugs gesteuert wird. Das System läuft jetzt seit 4 Jahren zur vollsten Zufriedenheit und ohne die geringsten Probleme. Ein Leistungsverlust der Akkus ist gefühlsmäßig noch nicht feststellbar. , Charly Sind die 4 Batts über Dioden oder direkt parallel verschaltet ? Wird wichtig, wenn eine Batt. krank wird. Woher weisst Du, daß bei 1/2 bis 1 A 100% voll sind ? Voll geladen sind`s am IUoU-Lader bei 14,4 V noch 0,1-0,2 A, in Erhaltung 0 A auf BC, mit Fluke gemessen 0,04A. Habe auch seit 8 J Votronik, im Gegensatz zu Spannung u. Strom ist die Kapazitätsanzeige , auch wenn alterskorrigiert, recht ungenau. Gr.R Moin, jetzt wird es lustig :lol: :lol: Ich nehme an, daß Du die Parallelschaltung einer Batteriebank kennst. Was möchtest Du durch Dioden erreichen bzw. verhindern ? Ich kenne meine Patienten jetzt 4 Jahre. Wenn einer krank wird, merke ich es sofort an der Gesamtleistung. Dann wird eben Fieber gemessen. Bei dem Ladestrom brauche ich nicht mal ein Thermometer, sondern nur die Hand an den Ar... zu legen. Dann wird er mittels 10er Schlüssel von der Arbeit befreit und die anderen müssen diese übernehmen. Bei nächster Gelegenheit werden dann alle ersetzt. C´est la vie :ja: Wenn Du bei 100 Ah noch 0,1-0,2 A Ladestrom hast, entspricht das bei 400 Ah 0,4-0,8 A. Am Netzladegerät sind es bei 13,8 V Erhaltungsladung 0,0 A. Und ob die Akkus jetzt zu 99 % oder 100 % ist mir scheixxegal. Ich bin PRAKTIKER und kein Theoretiker. :ja: , Charly Bestager: Ich nehme an, daß Du die Parallelschaltung einer Batteriebank kennst. Was möchtest Du durch Dioden erreichen bzw. verhindern ? Batterien, in Batteriebänken parallel geschaltet und ohne Trenndioden eingesetzt, sind immer ein Risikofaktor. Ist eine Batt. defekt(Zellenschluss), entzieht diese den intakten die Leistung, Resultat: leere Batts. Profis schalten bei Vierer-Bank 4+4 meist Schottkydioden , 4(je Batt eine) hinter Generator am Eingang der Bank u. 4 am Ausgang zu den Verbrauchern. Fällt eine Batt. aus oder ist defekt, werden die anderen weder beeinträchtigt noch beschädigt. Und wenn der Praktiker meint, mit der W-Kennlinie des Lima-Reglers seine zyklenfeste Batts voll zu kriegen, muß man ihn, bevor er ausfällig wird, in dem Glauben lassen. Die meisten Idioten dieser Welt laden mit IUoU, wenn W auch reicht, warum? Bestager gegen den Rest der Welt. Empfehle die Lektüre von -12-Volt Batteriestrom für Yachten und Wohnmobile von Lothar Jürgens, ISBN 3-512-03243-5 Gr.R
...Warum ist man ein Idiot wenn man dies tut? :| Steht das auch in dem Buch??? :?: Ist doch ironisch gemeint,s. Rest der Welt. Gr.R Moin R., ich hoffe, daß Dir die Nachteile der Dioden bekannt sind, und Du sie trotzdem erfolgreich in die Parallelschaltung Deiner Batteriebank integrieren konntest. DC 14,4 V = DC 14,4 V Egal ob von einem Booster mit IUoU Regelung, oder sonstwoher, und die benötigt man, um einen Akku Blei/naß mit einer Ladeendspannung von 14,4 V 100 % ig zu laden. Oder habe ich etwas verpaßt ? Haben unsere Poliker einige physikal. Gesetze geändert, ohne das ich es mitbekommen habe ? Zuzutrauen ist es Ihnen. :ja: Dann, und nur dann, könntest Du Recht haben. Ich habe nie etwas gegen Booster mit einer IUoU Regelung gesagt. Manchmal ist der Einsatz sinnvoll, anderenfalls sogar erforderlich, um die Akkus 100 % ig zu laden. Nur in meinem Fall für meine Zwecke ist er kontraproduktiv. :ja: Tja, wer gegen den Strom schwimmt, lebt und entdeckt Dinge, an denen Andere nur vorbeitreiben. Das o.g. Buch kann für mich höchstens eine Lektüre zum Schmunzeln sein. Die Planung und Durchführung der Stromversorgung an Bord von Segel-, Motoryachten und Fischkuttern habe ich schon vor über 30 Jahren beruflich gemacht. Und schon damals konnten wir die Akkus ohne IUoU zu 100 % laden. :ja: , Charly Hallo Charly, in den letzten 30 Jahren hat sich einiges geändert, natürlich nicht die Physik, aber die Technik der Batts. Wie Du lädtst, ist etwas für Starterbatts aber doch nicht f. Zyklenfeste, auch wenn`s Nasse sind. So haut man anfänglich,von initialer Pulsladung ganz zu Schweigen, nicht den vollen Strom v. 120A drauf, sondern fährt soft hoch. Bulk, mit was das Zeug in Grenzen hergibt, ist dann voll ok. In den letzten 20% (Absorption) ist zusätzliche Strombegrenzung nötig, Ladung sollte langsamer appliziert werden, deshalb ist diese Phase zeitgesteuert, bes. wichtig bei Verschlossenen. Und was ist im Sommer bei höheren Temps, na ja, da füllst Du eben mehr Wasser nach. Das können sich Kameraden mit Gel u. AGMs nicht leisten. Daß die Dioden oder mehrkanalige Spannungsverteiler Spannungsverlust verursachen (bei Schottkys 0,3 V) ist klar, was wir bei direktem Laden aus Lima durch Verstellen des externen Reglers kompensierten . Intelligente LGs (Calira seit ca. 15J, auch heutige Booster (Votronik/Büttner )machen das durch Spannungssensorik mit entsprechender Erhöhung der Ladespannung. Bzgl. Literatur gibt`s bei Google unter Yachtelektrik reiche Auswahl, aber da Du schon seit 30 J alles weisst..... Wenn`s für Deine Zwecke reicht, ist aber hoffentlich keine generelle Empfehlung. Na ja, manche Leute machen eben heute noch das Licht mit dem Hammer aus. Gr.Richi Habe ein 6A Solarladeregler rumliegen , und dachte ich könnte mir ein Batterieladegerät selbst fertigen . Regelbares Netzgerät Strom 5A Spannung bis 30 V hab ich auch eins . Statt Solarplatten Netzteil als Stromversorgung ----Solarladeregler -----Batterie Würde das gehen ?? und Dank Chypie Ja, wenn der Regler pulsierenden Gleichstrom verträgt. Gesamtwirkungsgrad? Gr. Richi
Ich wäre vorsichtig. Wenn das ein Shuntregler ist, versucht er die Spannung einfach über Kurzschließen der Solarzelle (hier NT) zu regeln. Das geht aber nur, wenn du eine Stromregelung am NT hast. Wenn das NT genau in der Spannung einzustellen ist, dann einfach die Ladeendspannung einstellen und anschließen. Viel was andere macht der (vermutlich simple) Solarladeregler auch nicht. RK Nein, vielmehr macht der Solarregler auch nicht, aber die Stromquelle bekommt halt Probleme. Wenn die Batterie voll ist, muß der Solarregler die Ladung abschalten. Meist macht er das indem er seinen Eingang entweder abschaltet oder kurzschließt. Bei Solarpanels ist das kurzschließen des Ausgangs kein Problem, bei einem Netzteil schon. Auch eine Überlastabschaltung hält wahrscheinlich keine 3 Tage durch. Nur meine Meinung, Andreas Hab mir heut ein Batterie lader zugelegt Automatic 80€ Danke für die Antworten |
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