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Restauration eines Euramobils 1, 2, 3, 4, 5, 6


Gast am 08 Dez 2013 10:16:47

Mist, Link geht nicht und ich kann nicht mehr editieren: --> Link Aber immer den echten mit dem orangenen Deckel verlangen (gibt´s nur noch in Baustoffcentern, nicht mehr in Baumärkten), der mit dem grünen Deckel (nennt sich auch "greenline", also frei übersetzt: untauglicher Ökokram :wink: ) den man überall bekommt, ist nur eingefärbter Weißleim, da schäumt nichts auf und dichtet nichts ab.

Christian

EDIT: Fermacell-PU ist NICHT vergleichbar mit Bauschaum!!!! Bauschaum würde die Wände auseinanderdrücken beim Reagieren, Fermacell-PU schäumt nur leicht auf und bleibt feinporiger, also perfekt passend zu Styro von den Dämmeigenschaften her.
.....und immer Handschuhe tragen, das Zeug hat man sonst noch Wochenlang als "Erinnerung" an den Fingern kleben.... :lach:

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ENTDECKER am 08 Dez 2013 10:25:47

Christian, hättest Du mir den Tipp nicht eher geben können, bevor ich mir die Arbeit mache und am Übergang zum Fahrerhaus alles mit PU-Platten ausfülle/bastle :?
Ich dachte das ganze Schaumzeugs geht auf und verzieht mir alles.

Danke für den Tipp (für zukünftige Arbeiten)
Christian

Gast am 08 Dez 2013 10:47:17

Sorry.... :oops: :P

Der schäumt schon auch auf, aber eben nur leicht und mit viel weniger Druck als Bauschaum, sodass Ungenauigkeiten von bis zu ~5mm ausgeglichen werden können, wenn´s mehr ist, einfach 2x draufschmieren und je 12std warten. Zur Dosierung an der Wand und um in blöde Ecken zu kommen holt man sich am besten ein paar 20ml-Spritzen in der Apotheke. ...und immer Einweghandschuhe tragen, das Zeug ist wirklich fies und nichtmal mit Aceton mehr komplett von den Fingern zu bekommen.

Christian

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Gast am 08 Dez 2013 11:05:37

Also ich hab einfach einen Schneidedraht o,7 mm wie man ihn im Handel bekommt über einen Holzgalgen gepannt und an ein Batterieladegerät angeschlossen. Über die Länge des Drahtes kann man die Temperatur einstellen.. je kürzer desto heiß....
Aber das dauert natürlich etwas länger, ich werd mal den Tipp mit der Stichsäge versuchen...

Wenn ich die Platten auf Maß geschnitten hab bleiben keine Stellen wo ich Bauschaum einspritzen könnte. Die kleinen Unebenheiten die noch bleiben macht doch der Kleber zu.
Wofür genau verwendest du dieses Zeug nochmal....
Ich steh grad auf dem Schlauch

Ich hab nun einen anderen Kleber von Ruderer, der nennt sich Helmipur 26022, ist ein 2k-Kleber und soll sich laut Angaben auch bei sehr tiefen Tempraturen verarbeiten lassen. Leider steht mein Projekt nicht in einer warmen Halle und ich hoffe so zügig weitermachen zu können...

Gast am 08 Dez 2013 11:11:25

steundsa hat geschrieben:...wo ich Bauschaum einspritzen könnte...


Würde ich nicht probieren. Bauschaum ist grobporiger, passt also vom Dämmwert nicht so gut zu Styro und drückt wie´d Sau alles auseinander was sich ihm in den Weg stellt.

Christian

Gast am 08 Dez 2013 11:33:36

Ich meine ja auch das Fermzell-Dingens, nicht Bauschaum....
Setzt du dort wo die Rundungen sind am Alkhoven und am Heck des Fahrzeuges, Fermazell zum Einkleben des Styropor ein.....
oder wo setz du das ein ??

Gast am 08 Dez 2013 11:48:21

Um Holz mit Holz (dann aber bei guter Passung mit Schraubzwingen verpressen, nicht Spaltüberbrückend verbinden), Styro mit Holz und Styro mit Styro zu verkleben ist das Zeug perfekt. Um die Styroplatten an die Wand zu bekommen ist es nicht geeignet, da muss ein Kleber her der keine komplett harte Struktur bekommt, der sich also bei Bewegung der Aussenhaut durch Temperaturunterschiede, Fahren, Wind, ... nicht mit den Jahren zu Staub verbröseln würde. Da wäre also selbst Acryl geeigneter :wink:

Christian, der mit dem Zeug sogar Modellflugzeugtragflächen über 5m Spannweite an Stellen an denen keine CFK/GFK-Struktur drunter ist mit Abachifurnier Beplankt

turbokurtla am 08 Dez 2013 15:08:43

ENTDECKER hat geschrieben:
turbokurtla hat geschrieben:Styropor schneide ich immer mit der Stichsäge, geht sehr schnell und ist genau.


Franst das nicht aus an den Kanten? Was für eine Verzahnung nimmst Du dann? Grob oder Fein?

Nein, überhaupt nicht.
Und wenn man gerade anzeichnet und auch schneidet,
wirds sogar gerade. :D
Ich nehme ein ganz normales Holzsägeblatt.

Gast am 08 Dez 2013 18:40:30

Hallo,
ich hab meinen Heißschneidedraht wieder abgebaut, der Tipp mit der Stichsäge funktioniert perfekt.
Hab ich nicht gedacht das das geht, ich war der Meinung das zerreist das Styropor.

Aber das geht viel schneller und genauso genau.
Ich lerne dazu.... :D

Gast am 08 Dez 2013 18:47:29

...da ich eine CNC-Styroschneide habe, behaupte ich mal einfach das Gegenteil. :mrgreen:

Christian

Gast am 13 Dez 2013 14:54:20

Hallo Leute,
ich muss Entschuldigen. Es geht im Moment nicht so Vorwärts wie ich das gerne hätte. Es ist zu kalt und dem Weihnachtsstress ist nicht zu entkommen. Ich hoffe, wenn die Tage um sind, dass es dann zügig weitergeht. :(

Ich meld mich mit den nächsten Erfolgen wieder.

Gast am 21 Dez 2013 19:32:15

So weiter gehts,
Gestern habe ich die rechte Dachauflage eingeklebt. Hat ganz gut funktioniert.



Leider hat mich mein Schreiner im Stich gelassen ;D ,nun ganz so dramatisch kann man´s nicht ausdrücken. Er kommt halt derzeit nicht dazu und ich hatte keine Lust zu warten, so hat er mir die zugeschnittenen Holzteile vorbeigebracht und ich leime sie jetzt selbst zusammen. Ist doch auch was....

Heute hab ich dann die erste Dachhälfte geklebt.
Wenn ich gewußt hätte.....
Echt eine Sträflingsarbeit mit dem Kleber...
Aber das Ergebnis lässt sich sehen..



Ich hab zum Schluß mit Hilfe meines Sohnes noch die zweite Sperrholzplatte aufgeklebt.
Doch da das ganze noch beschwert ist hab ich noch kein Bild.

Morgen werde ich die Syroporteile im Wandbereich in unseren "rolling pile of Shit" kleben und die Sperrholzplatten im Innenbereich anpassen. Ich werd Bilder morgen nachliefern.

So jetzt genehmig ich mir mal ein Bier und die Füße hoch vorm Fernseher....

Gast am 22 Dez 2013 22:44:25

Heute bin ich ein bisschen spät, wir sind noch auf dem Weihnachtsmarkt hängengeblieben.
Aber vorher gabs gute Fortschritte bei unserem Problemfall.

Die Styroporteile an den Wänden sind nun vollständig erneuert..

und noch die rechte Seite...


und vielleicht ist euch aufgefallen dass da schon ein Teil des Daches aufliegt.

Nur zur Probe und um zu gucken ob´s passt habe ich das fertige Dachteil aufgelegt.
Sieht doch schon ganz anders aus als am Anfang...




Die Sperrholzteile für den Innenbereich habe ich auch passend angefertigt, aber leider ist Sonntag und morgen muß ich mir erst mal Kleber besorgen denn meine 4kg sind schon alle.
Auserdem hoffe ich dass ich diese Woche noch mit dem Aufbau der hinteren Kurve weiterkomme.

und das zweite Dachteil werd ich morgen anfangen...

turbokurtla am 23 Dez 2013 12:07:46

Hallo
Schaut richtig gut aus.
Doch täusche ich mich oder sind das an der Innenseite unbehandelte Dekorplatten ?
Wenn das welche mit Dekor wären, bräuchte man nix nacharbeiten und es wäre wie ein Werksaufbau.
Nochn Tipp für die Rundung.
Nicht komplett vorfertigen sondern Sperrholzplatte mit einigen angeklebten Querlatten von außen an den Rahmen tackern.
Erst dann weitere Latten und die Iso von außen reinkleben.
Kurt

Gast am 23 Dez 2013 20:02:10

Du hast Recht, das sind unbehandelte Platten. Meine Frau will dieses alte Plastikdekor nicht mehr.
Ich habe für das Innendekor Kunstleder auf PVC-Basis bestellt. Kommt aus der Möbelpolsterei und ist nur 0,9 mm dick. Dies werden wir vollflächig verkleben.
Im Bereich der hinteren Rundung sind keine Latten gewesen. Nur eine Sperrholzschicht mit Dekor auf Innenseite, unten an der Rückwand befestigt, umgebogen und eine Latte oben am Dachübergang.
In der Mitte war die gebogene Sperrholzplatte noch am Hängerschrank angetackert.
Der Rest war nur Styroporteile ca 2cm breit.
Sollten da mehr als nur eine Latten drin sein?

Ein Problem bei der Befestigung der Dachteile macht mir noch Gedanken.
Ursprünglich waren alle Möbelteile wie Schränke und Trennwände von obenher durch die Decke verschraubt.
Gibt es da eine eleganter Lösung?
Weil so kann man die Inneneinrichtung nicht ausbauen ohne das Dach abzunehmen.

turbokurtla am 24 Dez 2013 07:51:56

steundsa hat geschrieben:Sollten da mehr als nur eine Latten drin sein?

Ursprünglich waren alle Möbelteile wie Schränke und Trennwände von obenher durch die Decke verschraubt.
Gibt es da eine eleganter Lösung?

Stabiler wird's mit einige Latten.
In der Rundung nimmt man da keine 5 cm breiten sondern nur so 2 cm.
Mach da ein paar rein und achte hierbei auf die Stellen, an denen Du später die Möbelteile von innen anschrauben willst.
Das kann man entweder direkt durch den Rahmen der Schränke in die Wand, oder eben mit Möbelverbinder oder Winkeln.
Wichtig nur, dass man Holz i. d. Wand trifft.
Kurt

Gast am 28 Dez 2013 18:52:07

Hallo Leute,
heute hab ich mich an die hintere Dachrundung gemacht, leider war das nicht so erfolgreich weil ich das Sperrholz gegen die Maserung der äußeren Platten biegen wollte. Das Holz hat sich mit Händen und Füßen gewehrt so dass ich den Mist am Ende einfach wieder rausgerissen habe. Ich werd mir wohl neues besorgen müssen. Ich wusste nicht dass sich das Sperrholz nur in eine Richtung vernünftig biegen lässt.

Erfolgreicher war ich bei der rechten Seitenwand. Hier konnte ich alle noch fehlenden Holzteile einkleben so dass ich morgen verspachteln kann.



Gesten habe ich die Lieferung des Kunstleders erhalten so dass ich mich dazu entschlossen habe in der kommenden Woche erstmal die rechte Seite fertig zu machen damit ich mal einen Fortschritt sehe.

turbokurtla am 28 Dez 2013 19:39:29

Hi
Wenn man Sperrholz richtig arg nass macht kann man es auch um enge Rundungen rumbiegen.
Mit Sprühflasche immer wieder ansprühen und schön langsam und immer mehr über z. B. eine Tischkante biegen.
Erst wenns zwar patschnass aber schon fast komplett vorgebogen ist einbauen, also verkleben und festtackern.
Kurt

Gast am 28 Dez 2013 19:57:51

Da hab ich auch drüber nachgedacht, erst nass und dann mit Heißluftfön. So hab ich bei meine Holzleistenkanadier die Steven gebogen. Aber ich hab mich beim Sperrholz wegen der Verleimung nicht getraut. Ich dachte die Verleimung geht dann auf. Ich werd´s morgen nochmal versuchen.
Dank dir für den Tipp.

Rumbuddel am 28 Dez 2013 21:49:25

gibt auch noch eine andere Möglichkeit. Auf der Rückseite auf der Tischkreissäge ja nach Stärke des Sperrholzes in geringem Abstand ein paar Millimeter einschneiden. Eben so, dass es sich in die Rundung fügt. Dann kann man es mit einem Gegenfurnier in die Rundung einleimen oder aber man macht sich eine Gegenform der Rundung auf der man das Sperrholz in Form leimt. Durch das Gegenfurnier bleibt das Sperrholz dann in Form. So haben wir das in der Tischlerei bei runden Elementen gemacht. Oder einfach entsprechend viele Lagen Furnier direkt rund verleimt.

Also, Sperrholz einschneiden. Dann großzügig Leim auf die Rückseite, der nach dem Aushärten die eingeschnittenen Rillen füllt und für Stabilität sorgt. Darüber das Gegenfurnier und dann in die Rundung mit entsprechenden Zulagen eindrücken und aushärten lassen.
Nass machen und biegen, hm, dann aber wasserfest verleimtes Sperrholz und dann ein PU-Leim der unter Feuchtigkeit sogar besser aushärtet ...

Rumbuddel am 28 Dez 2013 21:54:29

Achso, oder nimm dünnes MDF für die Rundung, das gibt es imho sogar schon fertig mit eingeschnittenen Rillen extra für Rundungen.
Trotzdem mit Gegenfurnier.

turbokurtla am 29 Dez 2013 10:43:59

Ja, das ist richtig mit dem Einschneiden,
hab ich auch schon bei ganz engen Rundungen gemacht.

Gast am 01 Jan 2014 19:43:52

Hallo Leute,
Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr.

Und dann waren da noch meine Biegeversuche von Sperrholz.
Das mit dem Einschneiden der Sperrholzplatte hab ich versucht aber leider ist mir dann das Holz gebrochen, der Versuch war nicht besonders erfolgreich.
Der nächste Versuch war dann das mit dem Nassmachen. Das hat ganz gut funktioniert wenn man das Sperrholz mit der Maserung biegt erst ein bisschen dann immer mehr.



ansonsten war ich damit beschäftigt mir in paar überdimensionale Schraubzwingen zu basteln. Damit hab ich dann die erste Dachhälfte eingepasst und probehalber befestigt. Passt absolut einwandfrei :D .



Detailaufnahme...



Morgen werde ich das Dachteil wieder demontieren und die Innenseite beizen und mit Lack beschichten...
Leider hab ich immer noch keinen Kleber besorgen können... mein Händler bekommt erst wieder mitte Januar welchen. Ich hoffe ich muß nicht zu lange warten....

Die Delle auf Bild 3 hat meine Frau an einer Dachkante reingefahren. Dort möchte ich die Entlüftung für´s neue Bad einbauen... dann ist die auch weg.

Gast am 01 Jan 2014 20:00:44

Moin

"Freiluftbiegen" ist immer bissl kompliziert :wink: Nächstes mal nimmst ein paar Bretter die du im Radius zusägst und dann deine Sperrhölzer für ein paar Tage drüberspannst, das ist deutlich Erfolgsversprechender. :D

Christian

Gast am 01 Jan 2014 20:07:54

Das mit dem Freiluftbiegen war ja nur ein Test ob das Holz dann in diesem Zustand bleibt oder ob es bricht oder ob durch die Nässe die Verleimung aufgeht.
Wenn ich dieses Teil jetzt anfertige werde ich dann eine Form verwenden...

ahd250 am 02 Jan 2014 20:32:56

Halloundso,

Deine "Schraubzwingen" gefallen mir. Klasse Idee.

Bootskip am 02 Jan 2014 20:50:03

Hallo,
ja echt toll diese Riesenschraubzwingen! Und genau diese großen und kleinen "Erfindungen" bereichern dieses Forum. Hätte von diesem Forum bereits vor der Wasserschadensreparatur unseres damaligen 92er Euramobil gewusst, wäre mir so manche schlaflose Nacht erspart geblieben. Danke für Eure Beiträge die überaus ermutigend wirken und handwerklich geschickten Leuten sicher Mut machen.

Gutes neues Jahr!

Frank

emil77b am 02 Jan 2014 23:45:51

.. Nächstes mal nimmst ein paar Bretter die du im Radius zusägst und dann deine Sperrhölzer für ein paar Tage drüberspannst, das ist deutlich Erfolgsversprechender. :D

Christian


zum drüberspannen, oder drunterspannen, eignet sichl eine stabile plane, wird vielfach so im modellbau praktiziert.
hoffe du verstehst wie das gehen kann :ja:

emil

Gast am 04 Jan 2014 19:11:17

So...
heute hab ich mich an den Auffahrschaden gemacht, eigentlich wollte ich ja an die Innenausstattung und wände mit Kunstleder beziehn aber ich hab festgestellt das bei so goßen Flächen 2 Hände zu wenig sind. Leider hatte ich keine zusäzlichen....
Nicht so schlimm weil der Rest ja auch erledigt werden muß.
Also hab ich mir alle benötigten Holzteile zugeschnitten und dann mit Sika 221 die Seitenwandteile verklebt.




Mit dem Kleber hab ich mich etwas verschätzt..
der ist dann überall rausgekommen

Die Bodenplatte ist im Kantbereich mit irgendeiner schwarzen Teermasse ??? bestrichen. Hat einer eine Ahnung was das ist?

Eine weitere Frage hätte ich noch bezüglich der Unterbodenbeschichtung, ist das was spezielles oder ganz normaler Unterbodenschutz/Steinschlagschutz?
Morgen werde ich die Rückwandholzteile einkleben...

turbokurtla am 05 Jan 2014 09:42:27

Moin
Jeder Hersteller behandelt den hölzernen Unterboden anders, überwiegend aber wird ganz normaler schwarzer Lack verwendet.
Das sieht man z. B., wenn der älter ist und stellenweise abbröselt.
Ich behandle erneuerte, offene Holzflächen auch mit so nem ganz einfachen, schwarzen Sprühlack. Der zieht etwas ins Holz ein und nach einem 2. Arbeitsgang wirkt er sehr gut wasserabweisend und trotzdem etwas offenporig. Schnell, gut, günstig und wie der Hersteller.
Genauso gut wären aber auch irgendwelche öligen Anstriche.
Keinesfalls sollte herkömmlicher, zähflüssiger Unterbodenschutz verwendet werden,
da sich hier drunter, also am Holz "Feuchtigkeitsnester" bilden können.
Kurt

Beduin am 05 Jan 2014 10:11:55

steundsa hat geschrieben:wände mit Kunstleder beziehn


Weiss jetzt nicht, so vom Bauch raus.............. der meint nichts gutes :(
Mag ja sein das du machst weil du es schön findest, aber wie ist es mit der Luftfeuchtigkeit und damit das das Kunstleder ja nicht Atmen kann? Wenn schon beziehen, warum nicht Teppich? Der nimmt bisschen was auf und gibts wieder ab.
Könnte mir auch denken das du beim Kunstleder, weil das ja fester beschichtet ist, nicht gleich siehst wenn wieder Wasser rein kommt?

tobi02 am 05 Jan 2014 11:04:09

Eine weitere Frage hätte ich noch bezüglich der Unterbodenbeschichtung, ist das was spezielles oder ganz normaler Unterbodenschutz/Steinschlagschutz?


Man kann beim WOMO-Dealer das Zeug in Dosen kaufen was zB. Dethleffs wohl auch im Original draufmacht. Hatte ich mir mal gekauft aber ich finde die Dose jetzt nicht. Von der Verarbeitung, Konsistenz und und Geruch her tippe ich auf eine Art Lack mit Bitumenanteil. Man sollte am Unterboden die Stösse und Übergänge mit machen. Die Dose war nicht ganz billig. Aber sie hält ewig. Vermutlich hat normaler Lack aber eine ähnliche Wirkung.

Gast am 05 Jan 2014 11:33:46

Danke für die Tipps bezügich des Unterbodens . Einfachen mattschwarzen Lack hab ich noch.....

damit das das Kunstleder ja nicht Atmen kann?


Hallo Ina, die orginale Plastiktapete die verbaut wurde ist ja auch ganz dicht, meinst du das macht dann einen Unterschied ???
Auserdem will ich ja gar nicht das die Wände atmen können, sonst hab ich ja ständig Luftfeuchte in den Wänden. Stell dir mal vor 10°C und Dauerregen, da ist ja dann alles patschnass beschlagen....
Ich denke mal, es ist sinnvoller wenn alles dicht ist...

Und wenn wirklich wieder Wasser von aussen kommen sollte ( was ich nicht hoffe) dann müsste das doch genauso zu messen sein wie vorher beim Orginal, oder?

turbokurtla am 06 Jan 2014 11:54:45

Beduin hat geschrieben: ... aber wie ist es mit der Luftfeuchtigkeit und damit das das Kunstleder ja nicht Atmen kann? Wenn schon beziehen, warum nicht Teppich? Der nimmt bisschen was auf und gibts wieder ab.

Grundsätzlich hat ein Bezug von Wänden mit Kunstleder keinerlei Nachteile in Bezug auf Luftfeuchtigkeit im Inneren.
Erstens gibt's sehr viele Mobile ( z. B. Hobby 600 ) die mit sowas verkleidet sind und zweitens sind auch die meisten herkömmlichen Wanddekore aus Kunststoff und somit "wasserdicht". Ausnahmen sind hier Echtholzfurniere wie z. B. teilweise bei Fendt oder aufgeklebte Papierdekore.
Die unvermeidbare Luftfeuchtigkeit macht aber auch gar nix aus.
Sie legt sich bei kalten Wägen gleichmäßig an Wänden, Polstern oder Vorhängen an, klar natürlich hier besonders an/in der Oberfläche von Stoffen.
Beim Aufheizen schauts dann etwas anders aus. Die Feuchtigkeit kondensiert an den kalten Stellen des Mobils und selbst bei längeren Heizperioden sollte man da vorsichtig sein. O.K., heutzutage haben alle eine Umluftheizung und es wird von unten her, also über an den unten verlegten Luftschläuchen, geheizt. Hier sind die üblichen Winterrückenlehnen mit ihrem Wandabstand und Luftdurchlass ganz wichtig für die Luftzirkulierung besonders an kalten Fenstern und Wänden. Durch gutes Lüften, besonders beim Aufheizen, bringt man die Feuchtigkeit raus.
Eine ganz große Schwäche ist hier ein Alkoven. Den sollte man im Winter grundsätzlich ( auch wenns manchmal schwer fällt ) mit heizen, denn sonst kann hier die kondensierte Feuchtigkeit Schaden in Form von Wasser- oder Schimmelstellen anrichten.
Zurück zum Kunstleder.
Von Vorteil, zumindest wenn ein Schaumrücken dran, ist eine deutlich wärmere, weil zusätzlich isolierte, Wand.
Nachteil ist, man kann bei beginnenden Wasserschäden keine Wasserflecken sehen. Das ist aber bei Kunststoffdekoren genauso.
Ein ganz großer Nachteil könnte es sein, wenn im Kunstleder oder dem Schaum Materialien drin sind die eine spätere Feuchtigkeitsmessung fast unmöglich machen. Dies wären metallische Fasern, die jedes Messgerät vollflächig ausschlagen lassen.
Das sollte man zuvor vielleicht mal mit einem kapazitiven Gerät testen.
Ansonsten funktioniert auch hier eine ganz normale Feuchtigkeitsmessung.
Kurt

Gast am 06 Jan 2014 18:43:24

Hallo,

danke Kurt für die ausführliche Erklärung, darunter kann man sich als Laie auch was vorstellen.

Heute bin ich ein klein wenig gefrustet weil ich die Zeit die ich zum restaurieren brauche mir nicht so einräumen kann wie ich das gern hätte... was soll´s, kann ich derzeit nicht ändern...

Trozdem ging´s auch Heute ein klein wenig vorwärts,
den Heckschaden habe ich nun vollständig verklebt..
Da ich aber zur Zeit keinen Caravankleber habe, hab ich das ganze mit Sika 221 geklebt.
Das ist aber im Vergleich zum Kleber eine wahre Schinderei.....
so nun lass ich Bilder sprechen...



Fertig



und dann nochmal von der anderen Seite



na hoffentlich habe ich Morgen etwas mehr Zeit,
Wir wollen ja Anfang März wieder los.....

grafluemmel am 06 Jan 2014 19:14:32

Schöne Arbeit am Heck....

Da hab ich mal ne Frage, wie hast du die Zwingen unter dem Auto festgemacht, bzw. wo????
Mir steht die Arbeit, welche du schon hinter dich gebracht hast noch bevor und es ist schon klasse bei dir was abzuschauen....


Gast am 06 Jan 2014 21:46:08

Hallo grafluemmel,
auf Bild 1 siehst du die mittlere Leiste, die ist mit dem Fahrzeugboden verschraubt. Alles was unterhalb ist ist von innen frei zugänglich. Die Rückwand steht also ca 8 cm weiter nach unten als der Fahrzeugboden.
Ich mußte nur aufpassen weil auf der Innenseite die Kabel für die Heckbeleuchtung entlangläuft. Nach oben bin ich durch die Klappe der Toilette gegangen.

grafluemmel am 06 Jan 2014 22:15:46

Hallo Stefan,

danke für deine schnelle Antwort....

Das mit der Seite kann ich fast genauso machen, da habe ich ne Klappe von nem Staufach.
Am Boden muss ich dann wohl improvisieren, dort hab ich leider keine Kante.

Noch mal's danke!!!


Ron

Gast am 12 Jan 2014 18:21:31

Hallo,
nach eine kleinen Zwangspause bin ich nun wieder am Ball...
Leider habe ich mir beim Brennholzmachen eine Nerv geklemmt, aber Dank Schmerzmittel und Wärmepflaster konnte es heute weitergehen....
Zu Beginn haben meine Tochter und ich die rechte Seitenwand in der Mitte mit Kunstleder beklebt. Hierzu haben wir einen Montagekleber 100% von Pattex benutzt. Zuerst haben wir einen speziellen Kleber für Kunstleder versucht, allerding waren wir bei der großen Fläche zu langsam, bis wir den Kleber unten fertig aufgetragen hatten war er oben schon getrocknent. Mit dem anderen Kleber hatten wir dann ausreichend Zeit das Kunstleder flächig aufzubringen, auszurichten und mit einer Walze anzupressen.



danach hab ich mit meinem Sohn den Hängeschrank auf der rechten Seite wieder eingebaut....



Das Ausrichten und Befestigen war ein bisschen ein Geduldsspiel bis alles so eingepasst war wie es vorher war. Aber mit ausreichend Geduld ist auch das dann gelungen...
Wenn jetzt noch die Kantleisten wieder montiert sind sieht das aus als wäre es schon immer so.... nur heller als das Orginal.

Nächste Woche hoffe ich dass mir ein Freund bei der Elektrik helfen kann... der hat sowas gelernt.

Ziggi am 12 Jan 2014 18:35:18

Respekt !!!!!
Aber man wächst mit den Aufgaben..............
Weiter so.

lg Ziggi

tobi02 am 12 Jan 2014 20:19:52

Mit dem Kunstleder hatte ich mir ehrlich gesagt von der Optik her richtig schei**e vorgestellt. :D - Sieht aber wirklich ganz gut aus. Jedenfalls auf dem Foto.

Was ist denn das für ein Zeug? Kannst du mal einen Link posten? Wer weiss ob man das nicht auch noch mal braucht.
Pattex stinkt immer so eklig. Und meist auch sehr lange. Dünstet das gut aus? Sonst brauchst du später kein Alkohol mehr. Die Kannst den Klebstoff wegschnüffeln. :P Ich habe mal Treppenstufen mit Pattex verklebt. Das hat wochenlang in der ganzen Bude gestunken wie der Teufel. Bäh!

Gast am 12 Jan 2014 20:39:05

ät tobi02,

also Geruchsbelästigung merk ich keine, ich hab auch nicht den flüssiggen Kleber sondern das Gel genommen, nennt sich Pattex 100% und der ist Lösungsmittelfrei.
Das Kunstleder hab ich aus folgendem Internetshop.
--> Link

das ist sehr dünn und läst sich fast wie ne Tapete kleben.

Gast am 16 Jan 2014 21:26:13

Hallo Gemeinde,

ich war in letzter Zeit etwas Schreibfaul :scherzkeks:
Aber heute hab ich ein klein wenig zu berichten...
in den vergangen Tagen habe ich die linke Seitenwand mit Holz verkleidet und verspachtelt.. ist ganz gut geworden.
Morgen, wenn der Spachtel trocken ist werde ich die Wand schleifen und wenn die Zeit reicht auch tapezieren.. dann folgen auch Bilder.
Die zweite Dachhälfte ist nun auch endlich fertig. Ich werde sie nächste Woche mal Probelegen... :D
Wenn alles passt hoffe ich bis Ende nächste Woche das Dach montieren kann :lol: ...

Gast am 17 Jan 2014 21:22:18

So ,
die linke Seite ist nun auch fertig zum beziehen....
Alle Holzteile verklebt , verspachtelt und geschliffen. Morgen bin ich auf der CMT, deshalb werd ich morgen nichts machen.



Auch das zweite Dachteil ist nun fertig...... mit Fensterausschnitt für Midiheki



Es geht voran...... :bindafür:
:bia: und jetzt erstmal Prost....

Gast am 19 Jan 2014 20:41:22

So, gestern waren wir auf der CMT und ich muß sagen dass ich doch etwas entäuscht war, weil ich erhofft hatte etwas mehr zum Thema Technik zu sehen.
Wie gesagt... falsche Erwartungen :?
Trotzdem hab ich gesehn das Eura meinen Grundriss fast unverändert immer noch baut, und das nach 20 Jahren..... welche Innovation.... :lach:

Na ja, jetzt weiter bei meinem Mobil.
Heute habe ich bei der Fahrerseite die ersten Kunstlederverkleidungen geklebt. An einer Stelle hab ich wohl etwas geschludert, aber ok. wenn der Kabelschacht davor ist sieht man´s nicht mehr...



nun noch mal von der andern Seite....



Morgen werde ich die Schrankrückwand beziehen und die Wand zum Badezimmer wieder einbauen... Wenns nicht zu kalt wird. Es lässt sich echt schwer arbeiten wenns zu kalt wird. Wenn ich so was nochmal anfange organisiere ich mir vorher eine warme Alternative.

Jetzt sieht man endlich mal ein Stück.....

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