saschaberlin am 23 Nov 2013 09:23:29 Guten Morgen, nachdem ich viele Beiträge rund um das Thema Solarmodule und Batterietechnik im Forum gelesen habe wäre ich dankbar für einige Ratschläge zu meinem Ausbauvorhaben am Sprinter 316CDI lang + hoch Bj 2010. Der Beitrag von Raidy --> Link umschreibt u.a. die Befestigung der flexiblen Module auf einem glatten Dach. Hier nochmal ein großes Dankeschön für die detailtreue Beschreibung an Raidy .. Momentaner gedanklicher Planungsstand: zwei flexible Module a 80-100W ohne zusätzliche Unterkonstruktion aufs Dach kleben. Meine Frage: das Dach vom Sprinter hat Sicken, die Solarmodule können also nicht durchgängig verklebt werden sondern hängen an den Sicken frei. Was passiert im Winter mit Schnee und Eis? ist das überhaupt ein Problem oder mache ich mir zuviele Gedanken? danke Sascha
Gast am 23 Nov 2013 10:05:25 Ich habe meins auch nur am Rand verklebt, in der Mitte ist es unbefestigt. ( 80 W )
Kochgenie am 23 Nov 2013 11:49:44 wir haben nicht verklebt sondern geschraubt, Schnee rutscht drunter. Ich würd nicht kleben, ausser du machst dir ne breitere Auflage, da die Erhöhungen doch nicht plan sind sondern abgerundet sind.
kawaianer am 23 Nov 2013 14:44:32 hallo Sascha gehe davon aus dass du das "normale" MB-Hochdach hast ... dann würd ich keine FlachModule nehmen und nur kleben, die Auflagefläche ist zu schmal/klein... Die meisten Sprinterausbauer verbauen feste Module auf das Blechdach. An meinem neuen CS kommen so 3 Module mit total 290Wp auf's Dach ... ok das ganze wird damit ein paar cm höher ober wenn du noch Luken auf dem Dach hast spielt das wiederum keine Rolle ... Es gibt ja Komplettanlagen im Zubehör ...
Nic
rs270550 am 23 Nov 2013 16:37:22 ich würde keine Flex-Module nehmen! 1. teurer, 2. nicht so effektiv! Wurden mal für Segelboote entwickelt. Ganz "normale" Module tun es auch und sind besser, da im Sommer von unten belüftet, sehr wichtig für die Leistung! Und demontierbar, auch wenn ne Garantie hast, wie kriegst Du Verklebte im Schadensfall ab? Ich habe die "Normalen" auf dem Dach, aber wenn man mal im Sommer im Schatten stehen möchte gibt's, klar, Probleme. Hole mir demnächst noch so ein mobiles System, ich im Schatten, Module in der Sonne. Nachteil: wegräumen wenn man sich entfernt! Trotzdem überlegenswert, oder? Rolf
saschaberlin am 24 Nov 2013 01:01:26 rs270550 hat geschrieben:ich würde keine Flex-Module nehmen! 1. teurer, 2. nicht so effektiv! Wurden mal für Segelboote entwickelt. Ganz "normale" Module tun es auch und sind besser, Hole mir demnächst noch so ein mobiles System, ich im Schatten, Module in der Sonne. Nachteil: wegräumen wenn man sich entfernt! Trotzdem überlegenswert, oder? Rolf
Hallo Rolf, Eine Demontage im Garantiefall wäre knifflig, der Preisunterschied hingegen ist mittlerweile nicht mehr so dramatisch. Ein mobiles, temporäres System ist eine Überlegung wert. Lediglich auf- und abbauen kann anstrengend werden. Mal sehen wohin die Reise geht. Sascha
rs270550 am 25 Nov 2013 15:55:40 Nee, ist ein flacher Koffer, aufklappen, alu-stützbein ausklappen, ausrichten, Stromkabel anschließen, fertig! oder einzelnes modul kaufen plus Regler und Alustütze aus dem Baumarkt. Mit Scharnier befestigen. Kannst Du auch aufs Dach legen. Rolf
rombert am 28 Nov 2013 12:24:01 Hallo, flexible Module auf das Dach kleben halte ich für keine gute Idee. 1. Man bekommt sie kaum zerstörungsfrei wieder herunter. 2. Je wärmer ein Modul wird um so schlechter ist der Wirkungsgrad, deshalb ist ein starres Modul was mit entsprechenden Haltern auf dem Dach befestigt wird günstiger, da es hinterlüftet wird. 3. Nur die Halter werden aufgeklebt und die Module lassen sich leicht auswechseln. Schau Dir die Halter mal bei Büttner an.
Rombert
schnatterente am 20 Okt 2014 21:54:39 Ich sehe in den flexiblen Modulen nur den Sinn der Gewichtseinsparung, da eben meist nur 3,5t zur Verfügung stehen ;-)
wolli32 am 30 Nov 2014 08:20:04 Die flexiblen Solarmodule brauchen nicht hinterlüftet zu werden. Erstens heizen sie sich bauartbedingt nicht so stark auf und zweitens kann die Wärme sehr gut nach oben abgeleitet werden. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Was die Demontage angeht: Wenn ein Modul kaputtgeht und ausgetauscht werden muss, ist es ja egal, dass man grob vorgehen muss. Neues Modul auf die gleiche Stelle, und man sieht nichts mehr. Einfach abschrauben und mitnehmen zum nächsten Fzg. mitnehmen geht natürlich nicht mit flexiblen. Auf meinen Wohnwagen kommen flexible wegen dem Gewicht und Diebstahlschutz. Hätte ich ein Wohnmobil und ausreichend Gewichtsreserven, würde ich wohl feste Module nehmen, da ich diese dann aufstellen könnte.
shorty am 30 Nov 2014 08:54:56 Bei unseren Modulen ist der Kleber bereits vorhanden. Er ist auf Bitumenbasis. Folie abziehen erhitzen und aufkleben. Sollte ein Modul mal ausgetauscht werden müssen ist das auch kein Problem. Erhitzen , abziehen und fertig. :D
Gast am 30 Nov 2014 12:05:38 Wir verbauen Klebemodule, lassen uns die Anschlußdosen auf die Unterseite montieren und kleben mit Sika. Die Sicken kann man rel. leicht auffüllen. Es kommt natürlich darauf an, wieviel Strom man wirklich braucht, allerdings ist es ja so, daß man im Gegensatz zu einem Segelboot rel.leicht hat, sich ggf. mit externem Strom zu versorgen. Wir verbauen auf unseren Minimobilen 100Wp, mit 200Wp sollte man auch bei einem größeren Mobil ziemlich autark sein. Die Demontage ist kein Spaß, geht aber mit 2 Personen und einem Schneiddraht doch zumutbar (à la Scheiben entfernen).
Thomas
andwein am 30 Nov 2014 15:54:09 wolli32 hat geschrieben:Die flexiblen Solarmodule heizen sie sich bauartbedingt nicht so stark auf und zweitens kann die Wärme sehr gut nach oben abgeleitet werden.
Das ist so einfach nicht richtig. Die Ableitung nach oben erfolgt auf jeden Fall durch die Deckfolie/Deckglas. Alles dunkle (Solarzellen) heizt sich auf, das ist Physik. Und die Physik der Photovoltaik bestimmt, dass bei höheren Temperaturen weniger Elektronen freigesetzt werden. Ideal sind also Minustemperaturen, die Leistungsdaten gelten für 25°C und bei 75°C Oberflächentemperatur hast du bereits eine Einbuße von ca. 20%. Man braucht diese Ausführung nicht zu glauben, das lässt sich besser alles nachlesen. Das einzige, was sich wirklich diskutieren lässt, ist ob ein flexibles Modul vielleicht einfacher zu installieren ist und die Gesamtinstallation ggf. weniger Windwiderstand aufweist. Andreas
shorty am 30 Nov 2014 17:35:00 Flexibles Modul ist aber auch nicht flexibles Modul. Es gibt gute und schlechte. Das gilt für die Montagefreundlichkeit, Wärmeableitung, Leistungsausbeute und Robustheit. Sicherlich hat so etwas seinen Preis.
|
|