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Der Traum von dem ultimativen mobilen Familien Zweitwohnsitz


cualquierCamino am 13 Jan 2014 15:34:51

Hallo Zusammen,
meine Partnerin unser Sohn und ich sind demnächst zu viert , und wir alle, auch wenn es noch nicht alle Wissen, wollen einen Kastenwagen für um so 6 bis 8 Kilo€ ohne Ausbau kaufen. Nach einem Basis Ausbau mit Isolierung von Seiten und Boden, usw, soll abhängig nach Zeit und Geld der weitere Ausbau geschehen. Nach einem längeren Prozess tendiere ich zu einem Mercedes Sprinter , VW LT oder Iveco Daily aus verschiedenen Gründen über die sich natürlich streiten lässt. Ab Baujahren 2008 wird sich mit viel Mühe und etwas Zeit schon was finden lassen.
Zwar habe ich noch nie ein Auto besessen, aber habe etwas KFZ-Reparaturerfahrung durch den VW T3 meines Vaters und sonst tech. und handwerklich versiert. Wir gehen auf die dreißig zu und haben ein noch Kleinkind.
Nun habe ich einigen offene Fragen von denen ich hoffe das Ihr mir die beantworten könnt:

-Wenn ich das richtig verstanden habe lastet man Fahrzeuge ab um sie mit einer kleineren Führerscheinklasse fahren zu dürfen und um Steuern zu sparen. Der ablasst Akt ist ein reiner Behördengang der nur die Eintragung in die Fahrzeugbriefe vorsieht. An der Versicherung ändert sich nichts?

-Um ebenfalls die laufenden Kosten zu minimieren sollte das Fahrzeug als WoMo registriert werden. Voraussetzung dafür sind wohl Einbauten wie Schänke, Herd, Spüle, Bett. Wie fest müssen die verbaut sein? Wäre modularer Ausbau von verschiedenen Einbauten mit sicheren aber lösbaren Verbindungen zulassungmäßig möglich? Die Gaßinstallation muss mir der TÜV abnehmen. Aber der Ausbau? Wer prüft/bescheinigt mir das nach welchen Voraussetzungen und wie werden die umgesetzt?

-Ähnlich die zweite Sitzreihe wie fest muss die eingebaut sein? Wenn z.B. 5 Sitze im Schein stehen und wir bei Bedarf ohne die hintere Sitzbank rumbrettern wollen?

-Um einen Durchgang von Fahrerkabine zu Wohnraum zu erreichen müsste ich die Trennwand zwischen Fahrerkabine ausbauen oder einen Durchgang schneiden. Ist das ohne weiteres möglich oder sollte das eingetragen werden o.ä.?

-Das Fahrzeug wird vor allem auf den schönen neuköllner Staßen stehen und somit nicht wenig der Witterung ausgesetzt. Was sollte ich in Sachen Rostschutz auf jeden Fall oder im optimal Fall überprüfen bzw. vornehmen.

-Hat Jemand gute Erfahrungen mit Sichtschutz & Isofolien die außen(wegen Graffiti) an die Scheiben angebracht sind.

-Einbau von Fenstern bzw anderen Lüftungsöffnungen muss das abgenommen und eingetragen werden?

Vielen Dank im voraus für eure Kommentare und Anmerkungen .
arno

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willi_chic am 13 Jan 2014 15:41:59

einen Hinweis:

der Ausbau wird viel Zeit und Schweiß kosten, vom Geld ganz abgesehen

also solltest Du nicht am Fahrzeug sparen, denn wenn Dir die Karre nach 2 Jahren unterm Hintern wegrostet war die ganze Mühe umsonst

grüße klaus

toli269 am 13 Jan 2014 18:41:03

Hallo

auch wenn ich die Vorteile eines KAstenwagens kenne (hatte selbst mal einen MB 208D), denke ich, dass ein Kasten für 4 Personen eigentlich zu klein ist. Bist Du Dir sicher, dass sowas reicht? Wäre ja ärgelich, sich den ganzen Aufwand zu machen und das festzustellen: Mist, das Ding ist zu klein.

VG
Thomas

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Gast am 13 Jan 2014 18:53:18

toli269 hat geschrieben: denke ich, dass ein Kasten für 4 Personen eigentlich zu klein ist. Bist Du Dir sicher, dass sowas reicht?

Hallo Namensvetter,

für mich wär's auch nichts. Aber es hängt von den Ansprüchen ab.
Hier hat sich einer einen neuen 6 m-Sprinter mit 6 Schlafplätzen ausgebaut:
--> Link

--> Link
--> Link

gespeert am 13 Jan 2014 19:08:24

Guck Dir nen alten Rettungswagen an, suche Fahrzeuge auf Kofferbasis.
Die kannst Du umziehen wenn die Basis zerfällt.

Oder mach es wie jonson (jonsonglobetrotter), hol Dir nen Kühlanhänger/Transporter und baue diesen aus.

cualquierCamino am 13 Jan 2014 23:28:34

Wir haben uns, auf Eure Anregung, noch mal mit der Größe auseinander gesetzt und wir sind uns beide sehr sicher das wir uns mit der Größe nicht verschätzen. Diskussionen über Autotypenauswahl für den WoMoausbau haben schnell einen religiösen Charakter. Die Bandbreite der Meinungen ist groß und jeder hat recht...

Wir sind recht genügsam und noch geht es nur um Reisen mit Kleinkind und Baby. Komfort brauchen wir nicht nur nen gutes Fahrzeug. Ein großes Bett und ein Kinderbett/Hängematte reichen, keine Toilette, wenn irgendwann ein Schlafplatzmangel eintritt wird wohl ein kleines Zelt zur Option. Wenn man sonst als Backpacker(bisher nur mit einem Kind) reist dann ist ein WoMo schon ein Fortschritt.
Nach einem Grundausbau von Boden, Decke, Wand und Lüftung soll der weitere Ausbau Stück für Stück nach Zeit und Mitteln geschehen.
Ich schaue mit hoffentlich morgen die Links von "tztz2000". Danke sehr.

Könnt Ihr mir mit den konkreten Fragen weiterhelfen? Die ersten beiden und die zur Trennwand sind mir am wichtigsten. Meine bisherigen Recherchen lieferten wenig eindeutige Antworten.

Gute Nacht
arno

Gast am 13 Jan 2014 23:39:22

hallo,

-Um ebenfalls die laufenden Kosten zu minimieren sollte das Fahrzeug als WoMo registriert werden. Voraussetzung dafür sind wohl Einbauten wie Schänke, Herd, Spüle, Bett. Wie fest müssen die verbaut sein? Wäre modularer Ausbau von verschiedenen Einbauten mit sicheren aber lösbaren Verbindungen zulassungmäßig möglich? Die Gaßinstallation muss mir der TÜV abnehmen. Aber der Ausbau? Wer prüft/bescheinigt mir das nach welchen Voraussetzungen und wie werden die umgesetzt?

:idea: schau mal bei flexebu in sachsen, die haben ihren eigenen tüv mann. da klappt dann auch die abnahme im haus.

-Ähnlich die zweite Sitzreihe wie fest muss die eingebaut sein? Wenn z.B. 5 Sitze im Schein stehen und wir bei Bedarf ohne die hintere Sitzbank rumbrettern wollen?

:idea: die 2. sitzreihe wird eingerastet, lässt sich leicht lösen und rausnehmen
wir haben auch 7 sitze im schein stehen und fahren mal mit 4 mal mit 5 und mal mit allen 7 rum :mrgreen:

-Um einen Durchgang von Fahrerkabine zu Wohnraum zu erreichen müsste ich die Trennwand zwischen Fahrerkabine ausbauen oder einen Durchgang schneiden. Ist das ohne weiteres möglich oder sollte das eingetragen werden o.ä.?
:idea: nimm doch einen mixto.

-Das Fahrzeug wird vor allem auf den schönen neuköllner Staßen stehen und somit nicht wenig der Witterung ausgesetzt. Was sollte ich in Sachen Rostschutz auf jeden Fall oder im optimal Fall überprüfen bzw. vornehmen.
:idea: unterbodenschutz, dann ist ruhe!

-Hat Jemand gute Erfahrungen mit Sichtschutz & Isofolien die außen(wegen Graffiti) an die Scheiben angebracht sind.
:idea: wir haben dunkelfolien drauf, lumartec glaub ich, schaut keiner rein aber wir raus :)

-Einbau von Fenstern bzw anderen Lüftungsöffnungen muss das abgenommen und eingetragen werden?

viel freude beim suchen und finden :)

grüsse team espumas

ps: bei flexebu ist das rausklickbare kinderhochbett ne feine sache, mit rausfallschutz :ja:

selbstschrauber am 14 Jan 2014 11:28:58

Hallo, meine Erfahrungen und Kenntnisstand vom Ausbau unserer beiden VW T 3:

Um ebenfalls die laufenden Kosten zu minimieren sollte das Fahrzeug als WoMo registriert werden. Voraussetzung dafür sind wohl Einbauten wie Schänke, Herd, Spüle, Bett.
Voraussetzungen sind nach meiner Erinnerung: Bett, Sitzgelegenheit, Fenster im Wohnraum, Spül- und Kochgelegenheit, wobei letztere auch so gestaltet sein können, dass sie nur draußen benutzt werden. Und ganz wichtig, eine "Stehhöhe" von mind. 1,7m im Fahrzeug. Diese kann auch durch ein Aufklappdach erreicht werden.

Wie fest müssen die verbaut sein? Wäre modularer Ausbau von verschiedenen Einbauten mit sicheren aber lösbaren Verbindungen zulassungmäßig möglich? Ja war zumindest früher im Grunde kein Problem, feste Verankerung vorausgesetzt.

Die Gaßinstallation muss mir der TÜV abnehmen. Nein der Gasprüfer. Meistens hat der TÜV gar keinen.

Aber der Ausbau? Wer prüft/bescheinigt mir das nach welchen Voraussetzungen und wie werden die umgesetzt? Ermessensfrage des TÜV oder neue Länder der Dekra. Es dürfen keine scharfen Kanten sein, der Wohnraum muss wohnlich sein. Er muss Fenster haben, zu belüften sein, es müssen ausreichend Fluchtmöglichkeiten aus dem Wohnraum sein, der Wohnraum braucht mindestens eine Sprechverbindung zum Fahrerraum etc.

-Ähnlich die zweite Sitzreihe wie fest muss die eingebaut sein? Wenn z.B. 5 Sitze im Schein stehen und wir bei Bedarf ohne die hintere Sitzbank rumbrettern wollen?

Ab einer bestimmten Erstzulassung (glaube 1992?) sind nur noch Crash geprüfte Sitze und Verankerungen zulässig. Bei den älteren Womos hätte man sogar Omas Gartenbank als Sitzbank einbauen dürfen:-) Verwendest Du einer Original Sitzbank des Fahrzeuges an den Originalbefestigungspunkten- kein Problem. Ansonsten wird's aufregender.
Ab irgendeinem Baujahr müssen die Sitze in Fahrtrichtung auch geprüfte Gurte haben. Genaueres vor dem Ausbau mit dem TÜV absprechen.
Bei der Umschreibung zum Womo wird eine technische Begutachtung beim TÜV fällig, der legt dann auch fest wieviele Sitze maximal zulässig sind. Mit weniger Sitzen darfste rumfahren, nur ned mit mehr.

-Um einen Durchgang von Fahrerkabine zu Wohnraum zu erreichen müsste ich die Trennwand zwischen Fahrerkabine ausbauen oder einen Durchgang schneiden. Ist das ohne weiteres möglich oder sollte das eingetragen werden o.ä.?
Ob es möglich ist, hängt von der Stabilität des Fahrzeugs ab. Beispiel Alter VW T 2 mit Trennwand: Ausbau nicht ohne Verstärkung zulässig, neuerer VW T 3 Ausbau kein Problem. Eintragung nicht erforderlich. (Außer es ändert sich damit die Fahrzeugart von LKW in PKW oder eben Womo.)

-Einbau von Fenstern bzw anderen Lüftungsöffnungen muss das abgenommen und eingetragen werden?

Idr nein, außer du greifst massiv in die Statik des Fahrzeuges ein. D.h. alle Säulen (A,B:C:D: etc) des KFZ sind tabu, Verstärkungen dazwischen können manchmal, aber nicht immer entfernt werden. Wenn du nur da Fenster einbaust, wo die PKW Versionen ab Werk Fenster haben, gibt's idR keine Probleme.

Sprich am besten mit einem TÜV Prüfer wenn Du weißt was du für ein Basisfahrzeug hast. Er muss das ganze später auch abnehmen, daher vorher fragen, was er will.

Viel Spaß und Erfolg beim Ausbau!

Selbstschrauber

Kochgenie am 14 Jan 2014 11:38:58

Hi, guck dir mal unseren Ausbau an, haben ihn auch für 4 Personen gebaut incl. 2.Sitzbank hinten.


--> Link

cualquierCamino am 14 Jan 2014 17:06:24

Viel Dank Espumas, vielen dank Selbstschrauber, vielen Dank auch an alle anderen mit Ihren Beiträgen,

ich werde ein paar Tage brauche um mich mit eueren Antworten und Anregungen tiefer gehend zu beschäftigen da gerade Klausuren anrücken. Eure Beiträge werden mir sehr helfen. Daher verzeiht mir meine eher kurze Rückmeldung.

Bis die Tage
arno

felix52 am 14 Jan 2014 17:56:25

cualquierCamino hat geschrieben:Wir haben uns... noch mal mit der Größe auseinander gesetzt und wir sind uns beide sehr sicher das wir uns mit der Größe nicht verschätzen. ... und noch geht es nur um Reisen mit Kleinkind und Baby. . Ein großes Bett und ein Kinderbett/Hängematte reichen, keine Toilette, wenn.. ein Schlafplatzmangel eintritt wird wohl ein kleines Zelt.. arno


Ist das nicht ein Widerspruch zu Deiner Thread-Überschrift?
Brauchst Du kein Klo? Willst Du im Winter zelten? Oder bist Du nur ein Sommer-Campingplatz-Genießer?
Oder suchst Du nur eine optimale Reisemöglichkeit in warme Gefilde?
Sorry, bei "Zweitwohnung" fällt mir schon etwas Anderes ein, auch auf Reisen. :)

sujokain am 14 Jan 2014 18:05:21

Ob das Ganze so eine gute Idee ist? Ich hab so meine Zweifel.

mk9 am 14 Jan 2014 20:34:49

Die Vorstellung vom Traum hört sich zunächst gut an.

Meine Bedenken: Selbstausbau eines Kastenwagens für 4 Personen zwar als Reisemobil geeignet, als Wohnmobil aber nur dann, wenn schönes Wetter am Urlaubsort herrscht. Mit 4 Personen wird es sehr, sehr eng, auch dann, wenn ein Kleinkind als 4 Person gemeint ist.

Ein verregneter Vor- oder nachmittag wird für alle zur Prüfung. Dann ist das Lied mit dem ultimativen Familien Zweitwohnsitz schnell gesungen.

Ansonsten will ich Euch nicht die Laune für den Ausbau verderben. Ist zwar viel Arbeit, macht Spaß setzt aber viel Planung im Vorfeld voraus. Planung der Inneneinrichtung auf Papier ist zwar schön und sinnvoll, täuscht aber u.U. über den wirklichen Platz, den man zur Verfügung hat.

Spreche aus Erfahrung - habe selbst 2 Kastenwagen zu " Wohnmobilen " ausgebaut. Nur für 2 Personen ausgebaut, reicht zwar, aber auch nicht mehr. Bei der 3. Person fängt es schon damit an, daß ein Sitz vorhanden sein muß, der den TÜV-Richtlinien entspricht. Und was ist mit dem Kleinkind ?


Mir schein es sinnvoller zu sein, dass man sich ein gebrauchtes und gutes Wohnmobil kauft und erst mal sieht, wie man dann der 1. Urlaub mit 4 Personen verläuft.

Ach so, noch etwas bzgl. der Stehhöhe für einen Kastenwagen. Nach meinem Wissensstand ist seit neuer Regelung die Stehhöhe von 1,70m n i c h t mehr vorgeschrieben. Irgenwo habe ich das gehört. War ohnehin ein Witz.


vom linken Niederrhein
Manfred

morena am 14 Jan 2014 20:42:20

bin voll der Meinung von Mkd9

felix52 am 14 Jan 2014 20:59:04

Manfred,
Du hast das viel qualifizierter ausgedrückt als ich... :ja: .
Aber der Thread-Eröffner ist, so scheint es mir, garnicht so "unvorbelastet".

Ich wünsche Arno "viel Erfolg". :)

Gast am 17 Jan 2014 07:52:09

hallo arno,

eile mit weile ist ein guter vorsatz.
vielleicht leiht ihr auch erstmal aus? in der vorsaison gibt es ja noch gute angebote.
oder das adac special für 1000 euro für einen monat.
das gilt glaub ich bis vor die osterferien aber auf jeden fall bis ende märz.
3000km sind inklusive.

was ich noch sagen wollte, unsere suche nach dem wagen bis zum kauf hat doch gute 3 monate gedauert!
aber das war klasse, denn als wir den richtigen wagen sahen, wussten wir der isses.
er war noch zu teuer, wir haben gewartet, er sank dann noch gute 4000 euro im preis.
das hiess aber auch, das er für den sommerlichen familienurlaub noch nicht fertig war.
erst ab mitte august konnten wir ihn voll nutzen.
nur matratze reinschmeissen wollten wir halt nicht.
dafür ist der urlaub zu wichtig :)

also wenn das euer weg ist, dann legt bald los!

viele grüsse espumas

ps: wir haben auch schon 3 regentage am stück überstanden.
aber wir sind trocknungstechnisch sehr an grenzen gekommen.
ohne cp wäre das schief gegangen.

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