Rubbedidupp hat geschrieben:Das Angebot steht ja schon ein wenig länger bei mobile.de, dass verunsichert mich etwas,
Gibt es noch weitere Besonderheiten die ich beim Check vor Ort in jedem Fall prüfen sollte?
Vielen Dank euch...
Ist halt schon etwas älter, macht aber auf den Fotos einen sehr gepflegten Eindruck.
Man sollte sich auf alle Fälle die Unterlagen zeigen lassen und wenn möglich ein Feuchtigkeitsmessgerät mitnehmen und, auch sehr wichtig : einen KFZ Mechaniker, der sich das Teil auch mal von unten ansieht. (und auch wenn der etwas kosten sollte!)
Wenn das nicht machbar ist fahrt doch auf eigene Kosten zum TÜV und lasst es prüfen
Bremsen Auspuff Rostbefall Feuchtigkeit Reifen (ALTER DER REIFEN) usw.
denn was habt ihr davon, wenn der Aufbau TOP und die Basis Flop sind.
Wenn der Besitzer nix zu verbergen hat wird er nicht dagegen haben.
Und mit 95 PS bekommt ihr dann ein Reisemobil, wobei man Reisen nie mit Rasen verwechseln sollte. Aber auch unser alter Heku hat uns langsam aber sicher immer zum Ziel gebracht!
mfG Stefan
Wenn du sicher gehen willst, hier die Check-Liste :
Eine
Checkliste hat mal unser Experte für Wasser, Beulen und Löcher : TurboKurtla
erstellt :
--> LinkCheckliste Aufbau
Außen :
1.
Unterboden in den Ecken, vor und hinter den Radkästen, unterhalb von Nahtstelle Führerhaus/Aufbau und Tank/Boiler/Küche/Bad und unter der Tür auf weiche Stellen kontrollieren; abklopfen und abdrücken. Ev. auf ausgebesserte oder erneuerte Stellen achten. Neue Farbe ist verdächtig.
2.
Dach, wenn möglich, auf Hagelschäden und schlecht eingebaute oder abstehende Anbauteile untersuchen.
3.
Im Außenbereich alle Fenster auf Risse untersuchen
4.
Alle angeschraubten Leisten begutachten, besonders Fensterleisten im Bug- oder Heckbereich und Kantenleisten ganz unten, auf guten Sitz und ev. Abstand zum Blech, also einen Schlitz, auf deren Oberseite, achten.
5.
Alle Anbauteile, hier besonders Radträger am Heck, im Außenbereich besonders begutachten. Auf gute Festigkeit achten. Radträger sollten, zumindest im oberen Bereich, mit Durchgangsschrauben und innen mit großen Beilagscheiben befestigt sein.
6.
Jede zusätzlich aufgetragene Silikonabdichtung im kompletten Außenbereich deutet auf Undichtheit und ev. Schäden im Innenbereich hin.
7.
Jede farbliche Umgestaltung, an Blechen oder Kunststoffverkleidungen sehr genau untersuchen, denn auch hier könnten kaputte Stellen durch Farbe verdeckt sein.
8.
Alle Kunststoffverkleidungen wie Spoiler, Leuchtenträger, Radkastenabdeckungen und Ähnliches genauestens auf Brüche und Risse untersuchen.
9.
Alle Blech- oder GFK Wände auf Löcher, Risse oder Farbtupfer untersuchen. Auf beiden Seiten längs am Fahrzeug entlang schauen und auf Ausbeulungen oder Wellen der Wand achten. Besonders horizontal verlaufende Ausbeulungen könnten auf, durch Wasserschäden entstandene, aufgequollene Hölzer hindeuten.
Großflächige Ausbeulungen bei Sonneneinstrahlung oder großer Hitze deuten auf abgerissene Möbelverschraubungen im Innenbereich hin. Hier auch im Dachbereich darauf achten.
10.
Speziell bei Wowa`s sollte der Gaskasten im Inneren auf Nässeschäden überprüft werden. Neben dem Boden auch auf Seitenwände und den oberen Bereich achten. Abdrücken und Klopfen.
Alle 4 Rangiergriffe auf Festigkeit überprüfen.
Innen :
1.
Im Bug- und Heckbereich rechts und links die Innenkanten von oben, Oberkante Fenster, bis unten, in die Staukästen, auf Wasserflecken untersuchen und nach weichen Stellen abdrücken. Wenn möglich unten bis zum Radkasten.
2.
Auf beiden Seiten durch alle Oberschränke die Eckkanten untersuchen.
3.
Unterhalb aller Dachaufbauten den inneren Dachbereich untersuchen, besonders im Kleiderschrank beim Abgaskamin oder
Antenne und alle Dachluken oder Lüfter.
4.
Alkoven komplett untersuchen, hier auch unter Matratzen nach Flecken schauen.
5.
An der Naht zwischen Führerhaus und Aufbau die Seitenwände senkrecht und das Dach quer besonders untersuchen.
6.
Um jedes Fenster und um Rangiergriffe die Wände auf Flecken untersuchen und nach weichen Stellen abdrücken.
7.
Im Einstiegsbereich der Aufbautür den Boden abdrücken und die Festigkeit des Rahmens daran überprüfen.
8.
Wenn möglich Wasser an allen Abnahmestellen laufen lassen und dann darunter auf nasse Stellen überprüfen. Gleiches an Boilern.
9.
Alle Gasgeräte auf Funktion überprüfen und wenn möglich laufen lassen.
10.
Wenn möglich alle Elektrogeräte auf Funktion überprüfen.
11.
Alle Fenster und Rollos auf Funktion und Defekte überprüfen.
12.
Alle Schränke und Türen überprüfen.
13.
Auf erhöhte Spaltmaße zwischen Oberschränken u. Dach, und zwischen Schrankwänden u. Seitenwand, hier besonders Küchenblock, achten. Bei Sonneneinstrahlung oder großer Hitze könnten sich Wände ausdehnen und Möbelverschraubungen durch den Spalt ausreißen.
Grundsätzlich sollte beim Suchen nach Feuchtigkeitsschäden nicht nur optisch überprüft werden, sondern unbedingt alle vakanten Stellen mit den Fingern abdrücken oder abklopfen.
Durch die, von Herstellern oft verwendeten, Kunststoffdekore an den Wänden,
sind solche Schäden meist luft- und wasserdicht abgeschottet.
Es gelangen keine Flecken oder auch faulige Gerüche an die Oberfläche.
Durch das Drücken erkennt man weiche, also darunter schon verfaulte, Stellen und durch das Klopfen hört man den Unterschied zwischen guten/festen und weichen/angefaulten Wänden und Böden.
Grundsätzlich ist der Einsatz eines Feuchtigkeitsmessgerätes sehr empfehlenswert !