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Hallo, als Neuling habe ich jetzt eine Vielzahl an Beiträgen hier verfolgt, darunter auch solche, in denen es darum geht, wie und wo in welchen (europäischen) Ländern frei übernachtet werden darf. Mein Frau und ich werden dieses Jahr das erste Mal ein Wohnmobil mieten, um auszutesten, ob für uns ein Kauf sinnvoll ist - und wenn ja, was für ein Fahrzeugtyp. Mein Frage ist, ob wir uns damit überhaupt tiefer beschäftigen sollen, da wir aus vielerlei Gründen keine Campingfans sind und den Sinn von Wohnmobilreisen u. a. in der Unabhängigkeit des Parkens / Übernachtens sehen. Alle paar Tage einen Campingplatz auch wegen der V/E-Möglichkeiten aufzusuchen, ist für uns völlig okay. Macht es Sinn, sich ein Wohnmobil anzuschaffen und einen Urlaub anzutreten, wenn man den Vorteil des Wohnmobils primär darin sieht, dort zu halten (und zu bleiben), wo es einem gefällt? Adäquate Müllentsorgung, keine Umweltverschmutzung, keine Belästigung von Anwohnern etc. setzen wir dabei als selbstverständlich voraus. Die Frage hat explizit keinen finanziellen Hintergrund, sprich: Für einen individuellen Stellplatz "weit draußen" würden wir auch sofort das Doppelte zahlen. Es geht uns nicht ums Sparen, sondern um die Unabhängigkeit, die wir mit einer Wohnmobilreise verbinden. Ist das in Euren Augen blauäugig - dann macht es für uns keinen Sinn - oder machbar? Danke im Voraus für Eure Antworten, Fiver Moin Fiver, wir sind SP oder CP Mobilisten aber interessieren würde uns das auch. Opus Kurz und knapp: ja Ich weiß, dass hier im Forum viele "Nur-Freisteher" unterwegs sind und würde mich freuen, wenn die Fraktion der Paragraphenreiter sich in diesem Thread zurückhalten würde. Danke. :wink: Hallo! Auch wir antworten mit einem natürlich geht das .............................. ABER: Wir sind ebenfalls überzeugte Freisteher, stehen ca. 80 % frei (wir haben ein kleines Kind an Bord :eek: :eek: ), es kommt aber auch auf Zeit, Ort und persönlichem Einsatz für die Suche eines Guten Platzes an, und dann gibts noch ein paar Tipps am Rande. Zeit: je näher an den Ferien desto schwieriger: klar ist, dass in der Hochsaison, wenn die Wohnmobile wie die Heuschrecken durch die Lande schwirren die Suche nach DEM versteckten Platz schwieriger wird, evtl. steht da schon eine italienische Wagenburg, ein Kollege mit dem 10000-Watt-Stromerzeuger oder die PKWs mit den angelaufenen Scheiben :D ..... Auch stehen plötzlich Teppichstangen an den besten Parkplätzen, wo Du 10 Montate im Jahr "einfach so" stehen kannst. Ort: Auch hier gilt je näher am "Hot-Spot", desto schwieriger: in Heidelberg, Neuschwanstein und Rothenburg ist Freistehen schon schwierig, am Oktoberfest aber noch mehr und die guten Plätze am Meer in der ersten Reihe sind auch rar. Abseits der Ausgetretenen Pfade findet sich aber IMMER ein Platz => und das gilt sogar für die "verbotenen" Regionen wie Tirol, Schweiz, NL, ... Tipps: - den Übernachtungsplatz ausnahmslos bei Tageslicht suchen! - jede Stadt hat einen Treffpunkt für jugendliche "Kreisedreher" (mit dem Corsa der Mama mal die Handbremse rauchen lassen :lol: ) diese Plätze gilt es zu erraten und zu meiden. Beispiel: --> Link - wenn schon ein Wohnmobil steht weiterfahren, wenn an Deinem Platz ein zweites Wohnmobil kommt auch wieder fahren. => je mehr WoMos stehen (und UNS sind hier zwei schon zuviel) desto eher regt sich Widerstand von Anwohnern, Blockwarten oder Offiziellen. - "Fluchtweg" erkunden und evtl. in Fahrtrichtung stehen; man weiss ja nie was kommt. - den Platz IMMER sauberer verlassen als angetroffen, d.h. Müll, Abwasser :!: ... wieder mitnehmen und ordnungsgemäss entsorgen. Den Müll fährt man hierzu schon mal ein paar Tage unter den Vordersitzen mit! :? - zum VE fährt man eh meist auf einen SP, hier empfehle ich Euch als Neuling mal den "Flair" anzuschnuppern, es gehört halt auch dazu! - Zum Tankwart freundlich sein: wer für 100 EUR tankt, kriegt meist auch noch Wasser dazu. - Friedhof und Sportplatz sind immer gute Adressen: ausreichend Parkplatz, normalerweise ruhige Nachbarn 8) und in jedem Ort vorhanden. :) ...... ausprobieren!! topolino Matthias Hier ist eine Übersicht vom ADAC --> Link in einigen Ländern werden die Gesetze aber nicht so genau genommen zb. Griechenland, da hat uns noch keiner verjagt.
… auch hier schummelt der ADAC! :!: Viele Angaben zu den einzelnen Ländern sind falsch und/oder veraltet. Wir waren in fast allen genannten Ländern unterwegs und übernachten immer frei. Wie topolino schreibt: Ein, zwei Nächte stehen ist überall problemlos möglich, zumindest in der Nebensaison. Wobei ich dazu auch sagen muss; unser Womo ist seeehr unauffällig. Jedenfalls haben wir nie negative Reaktionen erlebt. Flatus . Wir stehen auch öfters frei, solange wir niemanden stören. Ich sehe hier auch kein Problem, allerdings ärgert es mich dann doch manchmal, wenn andere Zeitgenossen sich mit Ihren Schiffen z. B. quer in das Naturschutzgebiet stellen, nur um die beste Sicht auf die unzerstörte Natur zu haben. Da es hier meist keine Entsorgungsmöglichkeit gibt..., naja den Rest kann man sich denken. Freistehen ist eine wunderschöne Sachen, wenn man gegenüber Natur und Mitmenschen entsprechend verhält. Ganz wichtig ist noch, dass man sich immer auf das Bauchgefühl verlässt. Einen Platz den der Bauch nicht mag, sollte man nicht zum übernachten nehmen. Wir haben darauf einmal nicht gehört und wurden prompt mit einer Beule in unserem WoMo bestraft. Vemi Wir stehen im Urlaub auch immer viel Frei und zwar in allen Ländern Europas. Wir halten uns aber an folgende Regeln: -immer im hellen den Platz suchen und auch mal zu Fuß abschreiten nach Verbotsschildern und wann Markt ist :D -Stühle, Markiese und der Grill bleiben meist drinnen -nie länger als 2 Tage -der Müll kommt wieder mit, Abwasser sowieso -nie in großen Gruppen -wenn das Bauchgefühl nö sagt, fahre ich wieder -wir fahren nur in der Nebensaison also Frühjahr und Herbst -nie in der Nähe von Campingplätzen, das gibt meist Ärger mit den Uniformierten Matthias
:top: Klasse beschrieben!!! Könnte von mir sein :D Selbst in Großstädten (HH, München usw.) findet sich somit immer eine zentrale Übernachtungsmöglichkeit. Der Threadersteller sollte allerdings bedenken, dass die meisten Miet-Womos hinsichtlich des freien Stehens nur begrenzt nutzbar sind. Da fehlt es meist an der Solaranlage, Batteriekapazität , zusätzlicher Klokasetten bzw. Fäkaltanks und großer Wassertanks. Hallo Fiver, JA! Dein Eingangstext hätte vor mir sein können (Stand 2009)! Ähnlich ängstlich und besorgt habe ich anfangs die Nächte freistehend verbracht, in Deutschland und Italien. Nach ca. 300 Nächten "frei" bin ich schon lange sehr entspannt und habe das von den Kollegen beschriebene Gefühl immer gut und sicher zu stehen. Niemanden stören ist wichtig und umsichtig (für die emotionale Nachtruhe wie auch für die tatsächliche). Oft habe ich die Blicke von Anwohnern, Passanten oder gassigehenden Hundehaltern negativ oder kritisch gedeutet. Ich gehe jetzt immer auf die Mensch zu, freundlich, für einen kleinen Schnack, ggf. ob man hier wohl stehen könnte...oder ob der Hundehalter (kennt sich ja aus!) einen besseren Platz wüsste?! Und wie schön die Landschaft sei! Immer war das Ergebnis positiv und der "Blick" war oft mit der reinen Neugier verbunden. Man wollte wissen "woher - wohin - oder wie es sich so lebt im WoMo". Nach einer Weile bekommt man ein Gespür für schöne, ruhige Plätze. An Wäldern und Flüssen oder Kirchen, Friedhöfen, Schwimmbäder, Sportplätzen, Burgen, Museen...es gibt 1.000de... Neben diversen POI´s fürs Navi hilft mir auch Google Maps, um unterwegs aus der Luft einen Stellplatz zu finden, der ruhig liegt. Wenn es dann mal keinen TOP-Platz gibt, dann stelle ich mich zum Einbruch der Dunkelheit dort hin und starte am Morgen gleich zum Brötchenholen und frühstücke an einer schönen Stelle unterwegs. Das aber oft nur in "Notfällen", wenn ich Strecke machen will... Die Nachbarländer sind unterschiedlich...Frankreich und Italien sowie die Nordischen Länder sind sehr freundlich gesinnt und haben oft schöne Plätze, kostenfrei und so klein, das man oft allein steht, in Holland und Dänemark tue ich mich schwerer was zu finden...aber du fragtest ja nach "grundsätzlich dabeibleiben?". TUE ES! Für mich gibt es keine schönere Art zu reisen und Du bist mit Deiner Idee auf dem richtigen Weg! :daumen2: Viel Erfolg! Christian
das geht schon, wir sind so alle 3-4 Tage auf einen Camping- oder Stellplatz gefahren, zum Duschen Ver- und Entsorgen. Batterien füllen sich während der Fahrt. Kühli auf Gas, Fernsehen brauche ich nicht, hatten wir auch nie im Mietwomo. Wir haben uns da schwer mit dem Womo Virus infiziert. Die Bücher aus dem Womo Verlag boten auch meist gute Anregungen, Betonung liegt auf meist :D Matthias
Naja, das Extrem wäre wohl, wenn die SP leer wären, weil jeder Camper sich dort niederlässt wo es für ihn am schönsten ist. Ist wohl eine Frage der kritischen Masse. Ist ja nichts gegen zu sagen, wenn da welche "freistehen". Aber dann sollte man dies genießen - und schweigen. Leider fühlen sich da manche hier als Helden und prahlen entsprechend. Reisemobilfahren ist für uns nur interessant, wenn wir frei und unabhängig parken und übernachten können, da wir das typische "Camping" überhaupt nicht mögen. Das geht, auch in der kalten Jahreszeit, bei uns mit der Basisausrüstung (2 x 11 kg Gas, 95 A/h Batterie). Fernsehen ist damit auch möglich (45 Watt LCD, DVB-t Empfang). Offizielle Stellplätze nutzen wir nur tagsüber und/oder wenn sie kostenlos sind, von zwei bis drei Ausnahmen pro Jahr abgesehen. Oft ist eine Übernachtung auch direkt neben oder in der Nähe von Stellplätzen gut möglich, dann hat man die Entsorgung direkt dabei. Von den Parkplatzschildern mit dem PKW-Symbol lassen wir uns in der Regel nicht abhalten. PKW parken auch ständig auf Reisemobilstellplätzen. Bisher hatten wir noch nie Schwierigkeiten (unterwegs seit 1995, durchschnittlich 120 bis 160 Übernachtungen pro Jahr). Auch sitzen wir bei schönem Wetter oft draußen. Was bei PKW "Picknick" ist, lassen wir uns nicht verbieten, nur weil wir mit einem Reisemobil da sind. Mittlerweile kennen wir eine Menge Stellen, an denen wir nicht alleine sind, und so gibt es dann auch gute Gespräche mit Gleichgesinnten. An touristisch populären Orten ist es teilweise schwierig, einen guten Stellplatz zu finden. Dann fahren wir ein paar Kilometer weg in den nächsten unbekannten Ort. Wer Camping möchte mit z. B. Toiletten, Waschräumen mit Duschen usw. muß auf Campingplätze oder Camping-Stellplätze, die es zu hohen Preisen (leider) immer mehr gibt. Korrektur: ... Dann parken wir dort irgendwo und fahren zum Übernachten ein paar Kilometer in den nächsten unbekannteren Ort. [quote="Frank W"]Reisemobilfahren ist für uns nur interessant, wenn wir frei und unabhängig parken und übernachten können, da wir das typische "Camping" überhaupt nicht mögen. Frank, ich fürchte, jetzt geht es gleich wieder los. Wenn nicht, umso besser. Wir machen es, mit wenigen Ausnahmen, ebenso. Albert Hallo, also erst Mal: Was für eine Masse an Antworten! Vielen Dank für Eure Mühe, danke auch für den höflichen und hilfsbereiten Ton. Und jetzt bin ich durch Eure Beiträge sehr, sehr erleichtert, dass unser Traum nicht zu naiv war. Am liebsten würde ich jetzt gleich mieten und losfahren. :) Da wir zeitlich flexibel sind, werden wir die offiziellen Ferien überwiegend meiden können und auch wollen. Und natürlich werden wir uns auch der Situation auf einem Campingplatz nicht dauerhaft entziehen. Es geht uns weniger um die anderen Camper dort, sondern um das "Zusammengepferchte" und das "Gruppenerlebnis" insgesamt (das ist aber eine rein persönliche Wahrnehmung und bitte nicht als abfällige Wertung in Richtung jener zu verstehen, die mit Leib und Seele ihren Urlaub auf Campingplätzen verbringen). Wäre von Euch nun aber überwiegend geantwortet worden, dass das freie Übernachten überhaupt nicht in Frage kommt, hätte das schon die Sinnfrage nach einem Wohnmobil bei mir ausgelöst. Schön, dass dem nicht so ist. Und prompt scheint hier jetzt die Sonne. Danke & herzliche , Fiver Wir fahren einen Wohn-Sattelauflieger, können also bei Bedarf den Motorwagen vom Wohnteil trennen. Der Sattelauflieger ist genau wie ein Alkoven-Wohnmobil mit doppeltem Boden aufgebaut nur dass eben die Fahrerkabine fehlt. 250l Wasser/Abwasser, 300W Solar, 160AH Batterie, 20kg Gas, Sat-Radio-WLAN-Antenne, 2 Toilettenkassetten, geben uns im Winter 3-4 Tage und im Sommer 7 -8 Tage völlige Autonomie. Wir sind weder überzeugte Freisteher noch überzeugte Stellplatz/Campingplatz-Nutzer. Eine Doktrin wollen wir daraus nicht machen sondern jeweils frei entscheiden. Seit Oktober sind wir 3 Mal 4 Tage in Deutschland unterwegs gewesen und haben auf teilweise gebührenpflichtigen teilweise auf gebührenfreien Parkplätzen in Großstädten gestanden. Einmal wurde dabei versucht, über unsere Dachhauben einzusteigen (Tür ist Alarmgesichert). Aber auch auf dem Campingplatz in Paris wurde in drei benachbarte Wohnmobile eingebrochen (wir blieben verschohnt). Im Sommer sind wir auf Etappen meist auf Park-/Wohnmobilstellplätzen (nutzen dann keinen "Land-"Strom), bei längeren Aufenthalten in einer Gegend auf Campingplätzen. Meist fahren wir auf Campingplätze, wenn wir vorhaben, die Gegend näher zu erkunden und abkuppeln wollen. Wir haben aber auch für die nähere Umgebung (bis 40km vom Abstellplatz) einen Elektroroller dabei, den wir aber laden müssen und somit sind wir dann auf Camping oder Stellplätze mit Strom angewiesen. Frank W: Kann man alles genauso machen. Aber NICHT ins Forum schreiben, das war eine Einladung an die Paragraphenreiter. Fiver: Es wurde alles Wesentlich gesagt, ich würde mich nur wiederholen. Kannst aber auch nochmal hier nachlesen: --> Link Bernhard - danke. Das ist natürlich auch eine Alternative. Ich glaube, ich sehe das ähnlich wie Du. Einen Campingplatz zu nutzen, ob von dort aus die Gegend näher zu erkunden, macht ja durchaus Sinn. Carbonunit: Hatte ich schon gelesen. Wenn man sich im Netz über das freie Übernachten informiert, taucht auch Dein Link auf. Danke dafür.
Interessant wird es, wenn ich vom Hänger einen SMART rollen lasse und neben dem Picknick machen. Was dann wohl die gesetzestreuen sagen :?: :D Vielleicht noch ein Nachtrag: wir fahren, wenn möglich, auf Niedrigpreiscampingplätze mit möglichst wenig Komfort, da wir incl. einer geräumigen Dusche alles an Board haben (sogar ein außen ausziehbares Spülbecken mit Gasanschluss). Die Campingsanitäranlage nutzen wir, wenn sie uns zusagt. Wenn wir "nur parken" dann wirklich unauffällig: Kein Picknick , keine Stühle oder sonstiges draußen. Außer zum Ein- oder Aussteigen sieht man uns dann nicht in der Nähe des Wohntrailers und wenn wir Innen Licht machen, sind die Rollos hochgezogen. Letztes WE haben wir in einer deutschen Großstadt 4 Tage für insges. 21€, 100m von der U-Bahn, gestanden. Wir waren zu viert. Tanzfestival, jeder jeden Tag Duschen/Haare waschen, kein Föhn oder sonstigen Großverbraucher. PS: in Paris haben wir leider keinen solchen Parkplatz gefunden und mussten 10 Tage auf den teuren Campingplatz ich finde, das Freistehen wird auch erleichtert, wenn das Fahrzeug eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Bei über 6,50m tut man sich schon manchmal schwer, auf einem normalen Parkplatz Platz zu finden. Diese Probleme haben Pössel oder andere Bus`le-Fahrer nicht. Dafür haben die dann halt andere Probs.....kleinere Tanks ect...
Deine Einstellung kann ich nicht teilen und finde es unfair. Lass die Anderen ruhig die Stellplatzgebühr bezahlen damit du dann umsonst die Entsorgung mitbenutzen kannst. Na ja, jedes Ding hat 2 Seiten: Wir haben schon in Berlin im Winter am Wochenende in einem Baustellengelände übernachtet, weil bei der Berlinale oder der Jahresaufzeichnung der Silvestershow kein SP in der Nähe war. Aber wenn die Arbeitenden dort am Sonntag morgen eine Extra-Schicht fahren, muss man früh auf stehen.... :wink: Wenn wir jetzt mit felix jun. jun. unterwegs sind, braucht es schlicht und einfach auch Sozialkontakte. Da haben wir auch schon mal auf dem Parkplatz eines Kindergartens übernachtet, ein paar € spendiert und der Kleine hatte viel Spass. Wir wollen frei sein. Das können wir sogar auf einem CP oder SP.... :) Hallo, wir sind keine konsequenten Freisteher und ebenso wenig stehen wir regelmäßig auf Stell- oder Campingplätzen, sondern je nach Lust und Laune bleiben wir wo es uns gerade gefällt oder uns der Sinn steht. Das kann der einsame Strand sein oder der Komfortcampingplatz mit Spaßbad und Riesenrutsche, weil unser Sohn das so brauchte. In Großstädten oder deren Umgebung stehen wir meist aus Sicherheitsgründen auf Stellplätzen oder z.B. in Paris auf dem Campingplatz. Viele Peter Das erleben wir nur mit "Freistehen": ![]() Als wir vor drei Jahren die "Frischlinge" waren, hatten wir gehörigen Respekt vor dem unorganisierten Übernachten. Auf unserer ersten Tour sah das dann so aus: ![]() Das war auch gut, da wir unsicher mit vielen Dingen waren: :arrow: wie lange hält die Batterie :arrow: wann ist das Wasser leer :arrow: wie schnell ist der Abwassertank voll ![]() 2012: noch stehen wir auf einem Stellplatz. Diesmal an der Mosel. Das ist auch schön. Machen wir heute manchmal noch, wenn wir aus dem Süden kommen. ![]() So schön können Stellplätze sen. Dieser war lehr und kostenlos mit Ver-und Entsorgung Wir stehen gerne frei aber das handhaben wir undogmatisch. Mal so mal so. Zum Freistehen gut sind: :arrow: unsere später installierte 2.Aufbaubatterie :arrow: die später installierte Solaranlage. Jedoch: wir schauen sehr genau, wo wir Freistehen, ebenso, wo wir auf einem Stellplatz übernachten. Das muss auch nicht immer der Hit sein. Schön am Wohnmobilreisen ist eben die Unabhängigkeit. Hilfreich für unsere Reisevorbereitungen sind die Bücher aus dem WOMO-Verlag. Fabi Der kostenlose Stellplatz schaut sehr schön aus, wo ist er??? Der Platz ist am Lago di Cei. Die genauen geografiechen Angaben muss ich nachher aus dem WOMO holen. Danke :top: Wo es irgendgeht stehen wir frei, SP ist auch noch akzetabel aber CP nur wenn es sich garnicht vermeiden läßt. Bisher hab ich nur gemietet, hab also einfach mangels Verfügbarkeit weniger Erfahrung wie manche hier. Aber wenn ich mit so nem Gerät rumfahre, setze ich mir keine Schranken. Ich nutze, was geht und sinnvoll ist. Manchmal passt ein CP (von Waschmaschine bis vielleicht Swimming Pool, ne gewisse Sicherheit in Stadtnähe etc. Stellplätze (am liebsten die Certified Places in GB), wenn sie praktisch auf der Strecke liegen. Freistehen, wenn das Schlafbedürfnis zu groß und Alternativen nicht da oder unpraktisch sind - oder wenn es einfach eine schöne Stelle dafür gibt. Irgendwie hatte ich da bisher nich mal mit mir selber Diskussionen, was jetzt besser wäre. Es gab fast immer eine naheliegende Möglichkeit, welche auch immer. Warum soll ich mir von vornherein eine Möglichkeit verwehren? Wir stehen auch schonmal "frei", wenn es sich ergibt. Dann aber ganz spontan, wenn wir auf längerer Fahrt sind. Da wir als Berufstätige aber gern einfach die Wochenenden nutzen gehen wir dann auf ganz normale Stellplätze, suchen uns ein Ziel/eine Gegend aus und gucken dann nach entsprechendem Stellplatz. Ich möchte mir einfach den Stress nicht antun, ein Ziel anzusteuern, wo ich erstmal ein Plätzchen zum Übernachten ausfindig machen muss, und wenn es nur ein Wochenende ist möchte ich auch gern einen ruhigen schönen Platz, idealerweise mit schöner Aussicht bzw interessanter Lage. Preis/Leistung sollte stimmen, aber das weiß man ja vorher. CP wird meist nur im Urlaub angesteuert, wenn wir mindestens eine Woche an einem Ort bleiben wollen. Wüsste jetzt nicht, was an einem CP schlimm sein sollte, ausser, dass die manchmal etwas teurer sind, besonders allerdings in der Hochsaison. Wenn wir aber dieses Jahr wieder mit meinem 8-jährigen Sohn für 2 Wochen in den Sommerferien wegfahren werden wir wohl wieder eine Woche ein paar interessante Ziele ansteuern und auf Stellplätze gehen, die zweite Woche dann auf einen CP, wo er Spielkameraden für eine Woche findet, man nicht jeden Tag wieder weiterfahren muss usw.... Ich habe absolut nichts gegen das Freistehen, früher war das absolut normal, weil es die Stellplatzsituation wie heute, wo man für jeden Geschmack und Preis oder auch kostenlos offizielle Stellplätze findet, vor 20 Jahren noch nicht gab. Heute ist das bei vielen Verboten etwas schwieriger, aber auch heute findet man noch genügend Plätze, wo es noch nicht verboten ist und ich einfach hoffe, dass ein angemessenes Verhalten der Nutzer solcher Plätze diese auch erhält und nicht immer mehr Verbotsschilder aufgestellt werden ( was aber ja leider die Realität ist...). Wie oben gesagt steuern wir meist vorher über Stellplatzführer oder Internet recherchierte offizielle Stellplätz an, gern kleinere, aber eben immer je nach Lage und Geschmack ausgesucht, und wenn wir da meist nicht allein stehen habe ich da nichts gegen, weil man doch unter Gleichgesinnten ist (von Ausnahmen mal abgesehen).
Mit dem Wohnmobil kann man tolle Reisen machen, die alternativ nicht so möglich sind. Alles hat vor und Nachteile finde ich. Wir stehen zu etwa 50 % frei, was aber vom Reiseziel abhängt. Auf einer Tour mehr und auf der anderen weniger. Wenn ich mir die aktuelle Tour ansehe, dann kommen wir diesmal sogar auf 100 % "Freistehen" ( --> Link ) Wir stehen in der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle "frei" - und sind dabei immer gut gefahren und nie von irgendwem weggeschickt worden. Trotzdem habe ich mir angewöhnt, immer einen Plan B für die Übernachtung zu haben, sprich: einen Ausweichplatz. Denn es könnte ja sein, dass auf den ersten Platz zu viele Womos kommen und meine Ruhe stören. Habe die Ehre Gogolo Mit dem Eröffnungspost sprichst du uns aus der Seele :) Auch wir möchten in unserem Urlaub dort übernachten wo es uns gefällt ... wenn das ein Campingplatz ist gut, wenn nicht dann eben nicht :) Uns geht es vorallem um die zeitliche Flexibilität, an einem Ort auch mal ein paar Tage länger zu bleiben, oder wenn ganz schlimm dann auch gar nicht anhalten ;) Erzählt von Euren Erlebnissen :) Wo soll es denn überhaupt hingehen?
Ich gehe beruflich vermutlich im März das erste Mal nach Norwegen, da kam die Idee auf, an die Arbeit ein, zwei Wochen mit dem Wohnmobil dranzuhängen. Die Temperaturen dort haben meine Frau allerdings dazu bewogen, stattdessen einen alten Wunsch auszugraben und den als Reiseziel im Mai oder September vorzuschlagen: Istrien. Istrien ist für mich okay, ich bin allerdings der Meinung, wir sollten vorher für ein paar Tage was Kleineres ausprobieren, also Schwarzwald, Elsass, Schweiz, um einen Wohnmobiltyp auszutesten, bevor wir dann mit diesen Erfahrungen im Rücken eines mieten, mit dem wir nach Istrien fahren. fabi: Danke für die Fotos! 2. Aufbaubatterie und Solar hatte ich mir dank der vielen Beiträge im Forum bereits notiert. Vermutlich kommt als Nächstes die 3,5 to.-Problematik, weil meine Frau und ich uns beim Fahren abwechseln möchten. Schönen Abend, Fiver PS: Danke auch noch an alle anderen für Eure Antworten, Beiträge und Anregungen. Und um das mit den Campingplätzen etwas zu korrigieren - es geht uns um Unabhängigkeit und die Entscheidungsfreiheit. Wir müssen das Freistehen nicht ständig nutzen, aber es tut gut zu wissen, dass wir es könnten, wenn uns danach wäre. Damit habt Ihr uns hier sehr geholfen. PS: Das mit dem Abwechseln abhängig vom Gewicht ist natürlich Unsinn, sorry.
Hallo Fiver, wir stehen auch gerne frei, konnten aber bei unseren letzten Istrien-Touren nicht so locker Plätze finden wie in anderen Ländern. Haben dann halt schöne naturbelassene CPs gesucht und gefunden. Also mein Tip: Wenn Du in Istrien frei stehen willst solltest Du Dir vorher ein paar Adressen besorgen und/oder Dich mit Alternativen anfreunden. Viel Spaß beim Reisen! Berndt Hallo Berndt, danke. Ja, ich lese gerade Reiseberichte im Internet, und heute war auch ein entsprechendes Buch im Briefkasten. Das alles bestätigt Deine Erfahrungen. Aber es schreckt uns (noch) nicht, weil wir im Zweifelsfall einfach ein anderes Land erkunden. Bisher sind wir ins Zielland geflogen, haben uns einen Mietwagen genommen und eine grobe Vorstellung einer Route gehabt. Wenn es uns beim Durchstreifen der Region / des Landes irgendwo gefiel, haben wir uns nach einem Hotel umgesehen. Diese Flexibilität ist uns enorm wichtig, weil sie die Qualität unserer Urlaube maßgeblich beeinflusst. Jetzt möchten wir in einer schönen Gegend bzw. am Abend die Hotelsuche gegen einen Platz für das Wohnmobil tauschen. Und vielleicht lassen wir uns von den Dir erwähnten "naturbelassenen CPs" in Istrien ja positiv überraschen und legen ein paar unserer (überwiegend theoretischen) Vorbehalte bezüglich Campingplatzferien ab. Danke aber für die "Warnung", was Istrien betrifft. Schönen Abend, Fiver ![]() Lago de Cei: meine Angaben: ca.:N 45 Grad 57,057`E 011 Grad 01,344` Diese Angabe ist nicht ganz exakt der Platz, kommt aber aus einem WOMO-Reiseführer durchs Trentino. Der Stellplatz liegt aber beschildert am Rande der Parkplätze des Sees. Es gibt dort nicht viel. Eine Restauration am See, ein Beucherzentrum (war geschlossen). Es war aber einfach herrlich in der Bergkullisse draußen zu sitzen und italienische Leckereien zu genießen. Viel Freude beim Aufenthalt. Fabi Hallo Fabi, wow, das ist ja traumhaftes Eckchen Erde :) |
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