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wir satteln um auf Wohnwagen


altenrather am 05 Mai 2014 19:56:18

Tja,
wie das so im Leben ist...
Es kommt so, wie man es sich in den kühnsten Träumen nicht vorgestellt hat.
Wir werden uns doch kein neues Wohnmobil kaufen sondern haben uns einen Wohnwagen zugelegt.
Ewigkeiten haben wir hin und her überlegt, heftigst miteinander diskutiert, auch Freunde mit Wohnwagen und auch Wohnmobilen mit einbezogen.
Nun steht er in Garten auf dem Stellplatz, ein Fendt Opal 560 SFR.
Als wir ihn sahen, waren wir direkt verliebt....so kanns gehen ....
Wenn jemand einen Frankia A 650 ED sucht.....unserer ist abzugeben, mit allem Zubehör.....
AAAABER: ihr werdet uns hier im Forum nicht los :lach:

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felix52 am 05 Mai 2014 20:03:08

Menno,
mit dieser Frage plage ich mich nach zig Jahren Womo seit 18 Monaten rum. 8)
So hier direkt an der Nordsee...... mit super CPs.

Die Entscheidung, das Abwägen, die Veränderungen. All das ist sooo schwierig.

Berichtet mal von Eurem "neuen Leben".

Viel Spass wünsche ich Euch in jedem Fall.


Felix52 :)

Gast am 05 Mai 2014 20:19:52

Dieser Frage, WoMo oder WoWa, beschäftigte uns von Anfang an -> ein WoMo wird es erst einmal nicht werden und beim WoWa sind wir beim Schauen :D

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bernierapido am 05 Mai 2014 20:44:21

Ich habe den Wohnwagen aufgesattelt, jetzt hab ich einen Zwitter und durch mein Autodachzelt auch noch ein ganz kleines All-Terrain-Womo-

Roman am 05 Mai 2014 21:20:02

Die alles entscheidende Frage bei dieser Frage ist doch, wie gestalte ich meinen Urlaub. Für uns wäre ein Wowa sicher nervtötend. Aber wer länger an einem Fleck bleibt, für den ist ein Womo andererseits reine Geldvernichtung....


Roman

Paul am 05 Mai 2014 21:38:48

Roman, ich muss Dir widersprechen:
Für uns ist das Fahren selbst einfach anders!

Mit Kindern dabei:
Die sitzen bequem wie am Wohnzimmertisch und können spielen, was sie wollen.
Nicht dauernd eine Pinkelpause nach der anderen (wer mal mit 3 Kindern gefahren ist.... runter von einem Park/Rastplatz schon ruft das nächste Kind "ich muss mal").
Während der Fahrt der Gang zum Kühlschrank und Versorgung möglich.
Ja, ich weiß, soll währen der Fahrt nicht sein....

Dann noch viel mehr Bewegungsspielraum im breiteren Fahrerhaus im Vergleich zum PKW!

Als wir mit Hunden fuhren:
Die konnten im WoMo sich mal aufrichten und 2-3 Schritte gehen, Wasser trinken, dann anders hinlegen - nicht wie zuvor im Fußraum mitfahren, wo das alles nicht möglich war.

Also: Wer viel längere Strecken fährt - mit Kindern und/oder Tieren - wird das WoMo ebenso bevorzugen, selbst wenn er dann 3 oder 4 Wochen auf dem gleichen Platz stehen bleibt!

Maggie am 05 Mai 2014 23:22:19

Roman, auch ich widerspreche dir - in die andere Richtung.

Wir sind ja auch derzeit Wowa-Fahrer. Wir fahren zwar nicht alle 2 Tage weiter, aber wechseln doch mehrmals während eines Urlaubs. Schließlich wollen wir unseren Urlaub nicht im Auto für lange Hin- und Rückwege zu irgendwelchen Ausflugszielen verbringen.

Wir haben Mover (durch dessen Batterie sogar voll autark) und (Sack-)Markise und Stauraumklappe von außen für unter's Bett und sind genau so schnell abfahrbereit wie ein Wohnmobil.

Und wir haben das Auto vor Ort zur Verfügung!!!

Eigentlich sollte es nur für eine Übergangszeit sein, aber nach 3 Urlauben gefällt es uns derzeit sehr gut, so dass wir uns vorstellen können, dabei zu bleiben.

Was die Fahrerei mit Kindern betrifft, so muss ich jedoch auch Paul zustimmen.

----

Glückwunsch an die neuen Fendt-Besitzer. Sind tolle Wowas. Vielleicht magst du ja hin und wieder mal bei "uns" drüben im Wowa-Forum reinschauen :razz: ?

ivthome am 06 Mai 2014 00:06:03

Wir haben ein WoMo mit AHK. Da könnten wir doch für die
Kinder ein Wohnwagen anhängen. :lach:

haballes am 06 Mai 2014 00:14:52

:( Was raucht ihr? Es ist auf jeden Fall nicht gut.

dieterk am 06 Mai 2014 07:44:14

Hallo,
wir waren ja auch Wohnwagenfahrer, zuerst ein Knaus Südwind 485TU, dann ein Knaus Südwind 450TF. Jetzt einen Carado T345 (gleiche Aufteilung wie der 450TF).
Hat beides Vor- und Nachteile, wie alles im Leben.
Ich bin auch gern mit dem Wowa weggefahren. Auf den Stellplatz gestellt, Vorzelt dran und fertig. Mobil am Urlaubsort durch Auto, hatte auch was.
Aber was genervt hat: die Kutscherei als Gespann, jeder LKW der auf der BAB bergrunter meinte er müsste überholen hat einen angesaugt, so dass die Karre einen Schlenker machte, trotzt Schlingerkupplung usw.
Dann die Einparkerei, ich kanns einfach nicht so gut, gebs zu. Bin halt kein Trucker. Rückwärtsfahren mit 7,50 Meter am Haken, der Horror.
Dann, die Situation zuhause: wohin mit dem Teil, darf ja nicht auf der Straße stehen (max. 14 Tage).
Und zuguter letzt: die Frau, die, je näher es an den Urlaub ging, immer mehr Bammel bekam, weil wieder mit dem Ding am Haken auf der BAB zu fahren war.
Letztendlich war Womo die Quintessenz der Überlegungen. Sollte nicht zu groß sein und, wie oben beschrieben, Aufteilung wie der Wowa.
Ich habe nun gemerkt: ich bin halb Wowa-Urlauber, halb Womo-Urlauber, d.h. ich fahre nicht jeden Tag woanders hin, bleibe meist dort wo ich hingefahren bin, wenns mir gefällt, bin aber flexibler.
Kann aber auch mal, wenn ich Richtung Ostsee fahre (für mich rd. 850 Km) auf halber Strecke auf einem Autohof übernachten, und trotzdem morgens warm duschen, ein herrliches Gefühl, dass ich vom Wowa nicht kannte (TrumaTherme funzt nur mit Strom...und lange Aufheizung), kein eingebauter Abwassertank, nur 40-50 Liter Frischwasser.
Oder nehme auch Ziele ins Auge, die ich mit Wowa nicht in Erwägung gezogen habe: im Sommer solls nach Südtirol gehen, Schnalstal. Mit dem Wowa undenkbar, zumindest für uns.
Letztendlich eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss und auch mit den Vor- und Nachteilen leben muss.

Dieter

altenrather am 06 Mai 2014 08:30:17

Genau das waren auch alles unsere Überlegungen.....
Wir probieren es jetzt für einen längeren Zeitraum mal aus.
Wenn es nichts für uns ist, werden wir wieder umsatteln....
Was ich persönlich momentan als einzigen Nachteil sehe, ist, wie du schon schriebst, die herumgurkerei auf der Autobahn....

Krabbe65 am 06 Mai 2014 08:48:32

Moin :)

also wir haben ja vor einen Dreiviertel Jahr auf WoWa gewechselt und wenn das Teil erstmal steht ist alles top. Irre viel Platz, ein super Komfort, immer mobil da PKW vorhanden. Aaaaaaber mittlerweile bin ich am fluchen da ich alles alleine machen muß( GöGa Sitz im Rollstuhl). O.k. ich hab einen Mover ( was auch super Spaß macht :D ). Aber dann die Kurbelstützen rein und rausfahren. Sicher, gibt es auch elektrisch aber dann liegen wir insgesamt schon bei € 40000,- für ein WoWa :eek:

Und nun keimt bei uns der Wunsch nach einem WoMo ungemein 8)

thomas56 am 06 Mai 2014 08:51:13

Wohnmobil fahren ist für mich Entspannung und Anhänger fahren ist für mich Arbeit!
Ausser dem finanziellen Aspekt würden bei mir keine Schönredungsversuche fruchten! Habe allerdings auch kein Problem, mit 9m zum Brötchen holen zu fahren. :D

mafrige am 06 Mai 2014 08:58:41

altenrather hat geschrieben:... Was ich persönlich momentan als einzigen Nachteil sehe, ist, wie du schon schriebst, die herumgurkerei auf der Autobahn....

Naja, mich stören die Straßen außerhalb der Autobahn.
Aber viel Glück mit euren WoWa.

bernie8 am 06 Mai 2014 09:21:04

Wir haben ein WoMo mit AHK. Da könnten wir doch für die
Kinder ein Wohnwagen anhängen.


Gibt es alles. Ein Kumpel von mir fährt einen Carthago T4 (2 Personen). Jetzt war halt das Bett nicht mehr so genehm.
Man(n) hat ja "Rücken" und so. Also anstatt ein anderes Fahrzeug mit bequemerem Bett hängt jetzt da hinten ein Eriba dran.
Haben jetzt alles doppelt dabei 8)



bernie

Asterixwelt am 06 Mai 2014 09:35:52

1. Jeder soll Campen wie es Ihm passt!
2. Ich hatte auch 7 Jahre ein Wohnwagen, aber jetzt habe ich ein WOMO und bin Glücklich. Klar muss ich Vorort die nähere Umgebung mit Fahrrad erkunden, aber da die "Rente" immer später kommt, hält man sich so auch Fit.

globeman am 06 Mai 2014 09:45:45

Bei uns war es so, dass wir uns einen feststehenden Wowa mit feststehendem Vorzelt zugelegt haben, so als Dauercamper auf einem CP, ca 65 km weg von uns, ist toll, wir verstehen uns mit den 2 Nachbarppaaren aufm CP sehr gut,
machen viel gemeinsam, grillen Ausflüge usw.
Aber dann so nach 4 Jahren, kam der Wunsch auf auch mal woanders zu campen, Südtirol, Nordsee usw. also haben wir noch einen Kawa dazugekauft. Super Lösung, jetzt haben wir alles, macht großen Spass.

Aber dann haben wir noch einen 2.Hund gewollt und da ist dann der Kawa zu klein geworden und haben uns vor 4 Monaten einen Carado 348 gekauft, optimal für uns alle, 2 Erw. 2 Hunde.

Gut, man braucht alles 3fach und geht schon bissle ins Geld, was solls....wir sind mit der Lösung sehr happy.

gruß rainer

haballes am 06 Mai 2014 09:52:18

Ihr werdet merken, daß euch die Spontanität entgleitet.
Wenn ihr die bisher hattet.

Wer wirklich nur drei Wochen im Sommer in den Süden fährt und Ostern und Herbst eine Woche an die Nordsee, der liegt mit einem Wohnwagen gar nicht so daneben.
Es gibt so gut wie keine Standschäden, die Kosten sind wesentlich geringer und heutzutage zieht jeder Golf einen Mittelklassewohnwagen, wo aber das Familienauto eh meist ein übermotorisierter SUV ist.
Auch ist ein Wohnwagen der Mittelklasse meist geräumiger als ein vergleichbares Wohnmobil. Wenn man zu viert fährt auf jeden Fall. Und nicht zu unterschätzen ist der Vorteil, stets einen kompakten Wagen am Urlaubsort zur Verfügung zu haben, um die Umgebung zu erkunden.

Als wir noch mit den Kindern fuhren, da war es für uns ein großer Fehler vom Wohnwagen aufs Wohnmobil umzusteigen.
Neben der Enge kamen die hohen Kosten für das "Zweitfahrzeug" dazu. Dies ist keinesfalls zu unterschätzen. Heutigst bin ich in der glücklichen Lage, das mich mein Fuhrpark in keinster Weise finanziell in die Knie zwingt. In den 90ern hat mir mein "Habenwilltick" die Konsequenz gebracht, daß ich das Wohnmobil nicht ordentlich warten konnte und letztendlich verkaufen mußte.

Heutigst, zu zweit ist uns der Wohnwagen zu sperrig geworden. Wir haben ja 2010 hauptsächlich wegen unseres Hundes wieder mit dem mobilen Reisen angefangen und hinter meinen Allradler einen Wohnwagen gehängt, der auch Motorräder laden konnte. Die Liebe hielt etwa ein Jahr. Es war für die Wochenenden einfach zu lästig und da wir oft nach Italien reisen, nervte dort das häufige Überholverbot für Anhänger in Verbindung mit dem Zwang dort 80 Stundenkilometer zu fahren, obwohl wir eine 100er Zulassung hatten.

Das man mit Wohnwagen oft nicht auf Stellplätze darf, daß war übrigens kein Nachteil für uns. Wir haben oft angekuppelt irgendwo in der Stadt oder der Pampa gestanden.
Wenn man hier die Regel der größtmöglichen Unauffälligkeit einhält, klappt das wunderbar.

dieter2 am 06 Mai 2014 10:19:33

Wir sind am überlegen den umgekehrten Weg zu machen, den Wohnwagen (Womo) vorne und den PKW hinten :)

Nach zwei WW und das dritte Womo werden wir beim Womo bleiben und für Urlaube die länger an einen Platz sind werden wir einen Smart oder Ähnliches dran hängen.

Wir haben nämlich gemerkt das wir langsam gerne mal ein paar Tage länger stehen bleiben möchten, da haben wir schon öfters die WW Fahrer beneidet wegen der Beweglichkeit.

Dieter

thomas56 am 06 Mai 2014 10:29:55

dieter2 hat geschrieben:
Wir haben nämlich gemerkt das wir langsam gerne mal ein paar Tage länger stehen bleiben möchten, da haben wir schon öfters die WW Fahrer beneidet wegen der Beweglichkeit.


In welchen Situationen trat der Neid bei dir auf? :D
Ich muss mit dem Womo eh in regelmässigen Abständen zur V/E fahren, das verbinde ich dann mit anderen geplanten Touren, z.B. Einkaufstour.

globeman am 06 Mai 2014 11:16:19

Wenn wir unterwegs mit Womo noch zusätzlich unterwegs mobil sein wollen, dann mieten wir uns einen kleinen Flitzer.
Das ist viel einfacher als Anhänger mit Smart und letztlich auch kostengünstiger und variabler.

dieter2 am 06 Mai 2014 11:48:07

globeman hat geschrieben:Wenn wir unterwegs mit Womo noch zusätzlich unterwegs mobil sein wollen, dann mieten wir uns einen kleinen Flitzer.
Das ist viel einfacher als Anhänger mit Smart und letztlich auch kostengünstiger und variabler.


Kostengünstiger nicht der Rede wert, Auto ist eh vorhanden, den Hängerunterhalt kann man vernachlässigen.
Hängeranschaffung ist nicht sooo teuer, nagelneu schon für knapp über 2 T€
Mieten ist nicht variabler, meist nicht möglich.
Das Auto soll ja nicht immer mit, nur bei bestimmten Urlauben

[thomas56]
Wir brauchen nicht zur Entsorgung fahren,stehen 95% auf CP :)
Wie Du schon geschrieben hast,wir verbringen unseren Urlaub auf fremden Klos :wink:

Dieter

dieterk am 06 Mai 2014 12:25:33

altenrather hat geschrieben:Genau das waren auch alles unsere Überlegungen.....
Wir probieren es jetzt für einen längeren Zeitraum mal aus.
Wenn es nichts für uns ist, werden wir wieder umsatteln....
Was ich persönlich momentan als einzigen Nachteil sehe, ist, wie du schon schriebst, die herumgurkerei auf der Autobahn....

ja, tu es....schaden kann es nicht.

Du wirst merken, es hat auch Vorteile. Beispiele:

- der Knaus war ein 450 TF, also ein franz. Bett, unten drunter Stauraum mit Aussenklappe. Auf der anderen Seite hatte der eine Rundsitzgruppe mit Tisch. Küche war identisch mit dem Womo. Das Bett war klasse zum schlafen, die Rundsitzgruppe super zum lümmeln abends an der Glotze. War schon besser als im TI die rumgedrehten Sitze und die Halbdinette mit dem Tisch, eindeutig beim WoWa größer und bequemer

- der größte Vorteil: die Bodengruppe ist komplett durchgehend gewesen, d.h. voll isoliert. Die Kabine aus einem Stück mit Doppelfenstern rundum. Da kanns draussen auch mal richtig kalt sein, innendrin immer mollig. Da zieht nix vorn im Fahrerhaus. Kantop Aussenmatten sowie Isoliervorhänge sind da ein Fremdwort. Heizungsverbrauch dadurch eine Ecke weniger als im Womo (zumindest im TI).

...und kostet in der Unterhaltung wirklich ein Appel und ein Ei.....alle zwei Jahre einen Hunni für Bremsen abschmieren und TÜV/Gasprüfung. Und Versicherung/Steuern fast nix.

Dieter

OnkelAchim am 06 Mai 2014 15:30:39

ich geb auch mal meinen Senf dazu :mrgreen:

Wir haben ja erst kürzlich ein Womo gekauft und hatten vorher einen Wowa.
Als erstes muss ich dem Dieter mal zustimmen, immer diese kutscherei mit insgesamt 12-13 Meter länge war schon nervig. Erst mit dem T4 als Zugfahrzeug war das alles etwas entspannter.

Wir haben festgestellt, dass wir nun doch öfters mal unterwegs sind als vorher. Ab ins Auto und erst mal zu Penny :mrgreen: und dann weiter.
Das haben wir mit dem WoWa so nicht gemacht.
Und wenn es irgendwo schön ist bleib ich halt stehen, was solls. Das bissi einkaufen kann man auch mit dem Fahrrad erledigen, oder man fährt mal mit den öffentlichen wenn es geht wohin.

Also wir haben denke ich die richtige Entscheidung für das Womo getroffen (Kids fahren ja auch nicht mehr mit ;D )

lg Achim

thomas56 am 06 Mai 2014 16:19:27

dieterk hat geschrieben:
- der größte Vorteil: die Bodengruppe ist komplett durchgehend gewesen, d.h. voll isoliert. Die Kabine aus einem Stück mit Doppelfenstern rundum. Da kanns draussen auch mal richtig kalt sein, innendrin immer mollig. Da zieht nix vorn im Fahrerhaus. Kantop Aussenmatten sowie Isoliervorhänge sind da ein Fremdwort.

scheint wohl sehr darauf anzukommen welches Fahrzeug man verlässt um einen Wohnwagen als besser Wahl zu empfinden.

uschi-s am 06 Mai 2014 16:31:57

Ich möchte nicht tauschen. Zwar haben wir persönlich keine Erfahrung mit einem WoWa gemacht, aber dich konnte immer beobachten, wie es bei meiner Schwester und Familie zuging, wenn wir uns auf einem CP getroffen haben.
Natürlich ist es schön, vor Ort ein kleines Fahrzeug für Ausflüge zur Verfügung zu haben, aber bisher konnten wir alles mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Dadurch hatten wir manch schönes, auch lustiges, Erlebnis.
Die Freiheit des WoMos möchte ich nicht missen. Es ist doch so viel einfacher, für eine Nacht mit dem Wohnmobil unterzukommen. Einen entsprechenden SP haben wir bisher immer schnell gefunden.
Gefroren habe wir im Winter noch nicht, auch nicht mit unserem ersten, eigentlich nicht wintertauglichen Modell. Und umständlich war und ist das Anbringen des Scheibenschutzes auch nicht.
Meiner Meinung nach kommt es auf die innere Einstellung an, wir sind Wohnmobilisten.

dieterk am 06 Mai 2014 20:29:11

uschi-s hat geschrieben:Gefroren habe wir im Winter noch nicht, auch nicht mit unserem ersten, eigentlich nicht wintertauglichen Modell. Und umständlich war und ist das Anbringen des Scheibenschutzes auch nicht.


Niemand hat geschrieben, dass man friert und niemand das es "umständlich" ist, den Scheibenschutz anzubringen.
Ich habe nur geschrieben, es ist bei Wowa Fremdwort, da die Kabine "aus einem Guß" ist. Es gibt keine Kalt-Warm-Zonen wie in einem "einfachen" TI mit nicht-isoliertem Fahrerhaus.
Natürlich ist es Einstellungssache. Ich kenne jetzt beides, Wowa über lange Jahre, tlw. als Dauercamper, tlw. als Reisecamper. Hat wie alles im Leben Vorteile und Nachteile und ist vorallem, wie Du schon mit dem Satz "wir sind Wohnmobilisten" schreibst,ist es Einstellungssache. Ich möchte mittlerweile mein Womo auch nicht mehr missen, da wir sehr flexibel sind, wie Du auch schreibst, mal für eine Nacht, und vorallem autark, das fehlt dem Wowa in Gänze.

Gast am 06 Mai 2014 21:50:40

Hallo,

vorab: beides macht spaß und ist eine spezielle Art Urlaub zu machen.

Wir sind letztes Jahr auch umgesattelt, vom WoWa zum WoMo und ich muss sagen, wir waren noch nie so oft unterwegs wie jetzt. :mrgreen:
Mein Empfinden ist: theoretisch können beide Systeme gleich genutzt werden, aber praktisch wir es bei WoMo`s gemacht, man ist einfach öfter unterwegs.
Für uns sind die Wochenenden- Städte- Trips wichtig, den Haupturlaub verbringen wir auch meistens an einem, höchstens an zwei Orten und den Mehrplatz vom WoWa, haben wir noch nie im WoMo vermisst.

Martin :wink:

dieterk am 06 Mai 2014 22:09:06

Hallo Martin,
genauso ist es.
Seit wir Womo haben, fahren wir auch wesentlich öfters weg. Vorher haben wir ein oder zwei Urlaube im Jahr gemacht, selten mal drei, wirklich ganz selten. Da habe ich schon überlegt, ob es sich "rentiert", für ein paar Tage weg zu fahren.
Heute ist das ganz anders.
Ist aber wirklich ein persönliches Problem, gebe ich ganz ehrlich zu, ich fahre halt nicht sehr gern Gespann, und meine Frau noch viel weniger als Beifahrer :)
Mit dem Womo fahre ich wirklich sehr gern, klasse Fahrgefühl.
Oder anders ausgedrückt: früher war der Weg das notwendige Übel um irgendwohin zu kommen, heute gehört der Weg schon zum Urlaub, zumindest bei mir als Fahrer :)

Dieter

Gast am 06 Mai 2014 22:21:36

dieterk hat geschrieben: früher war der Weg das notwendige Übel um irgendwohin zu kommen, heute gehört der Weg schon zum Urlaub, zumindest bei mir als Fahrer :)



Sooo issses :mrgreen: auch unser Empfinden! :top:

bernierapido am 07 Mai 2014 08:41:02

Seit ich WoWa fahre, habe ich bei den gebraucht gekauften zunächst selbst ein Autark-Paket eingebaut und den letzten nach unseren Bedürfnissen, komplett autark bestellt. Hier habe ich nur die Batterietechnik (Lithium) und die Solarpanele selbst hinzugefügt. Im Sommer sind wir, was Strom betrifft komplett, und was Wasser, Abwasser,Toilette betrifft, 7 Tage autark.
Daher sind wir bezüglich unserer Übernachtungen nicht besonders wählerisch, ein ruhig gelegener Parkplatz, bei Städtereisen aber auch ein gebührenpflichtiger Parkplatz in der Stadt, Nähe einer Haltestelle, ein Campingplatz, ein nicht überfüllter Wohnmobilstellplatz, uns ist's egal und wir kommen auch nicht irgendwo an und suchen als erstes eine Steckdose oder stellen uns in den Stau an Entsorgungen an.
Die Zuladung ist groß genug für einen Roller am Heck. Wenn wir den mitnehmen (April bis Oktober) ist allerdings auch ein wenig mehr Zeit einzuplanen, um reisefertig zu sein. 20Min brauch ich schon, um den zu verladen.
Ansonsten:
Ankuppeln 5 Min., Wasser drauf, 5 Min, Lebensmittel umpacken aus dem Haus in den WoWa-Kühlschrank 10 Min.
Kleidung einpacken und Haus abwesenheitsfertig machen. 60 bis 90 Min. brauchen wir, um abfahrtbereit zu sein.

Zur Zeit gehts durchschnittlich einmal im Monat ein verlängertes Wochenende auf Achse (ja, ich arbeite noch). Meist Städtetrips (zu Tanzfestivals) aber auch 3 Mal auf Urlaubsfahrt. Dies Jahr Paris und Dordogne über Ostern, Portugal im Sommer und Dordogne im Herbst.

Das fahren mit einem Sattelzug ist nicht anders als mit einem Bus mit langem Radstand. Er läuft absolut stabil hinterher und nur bei rechtwinkligen Abbiegungen muss man weiter ausholen, teils auch auf die Gegenfahrbahn.
Bei 90kmh ist (rechtlich) Schluss aber in Frankreich (unserem Hauptreiseland) dürfen über 3.5Tonner sowieso nur 90 und die haben soooo viel Kameras ... Trotzdem, mit Tempomat ein gemütliches Reisen.
Einparken kann ich den Zug, meist besser als andere ihr WoMo, und viele gucken immer, wenn ich rückwärts fahre (vielleicht aus Angst, ich würde gegen ihr Fahrzeug fahren?) ;-) Habe aber 3 Kameras, zwei seitlich eine rückwärtig dran.
Zur Not kann ich aber auch abkuppeln und movern.
Angekuppelt bin ich ein WoMo von 12m, abgekuppelt ein WoMo ohne Führerhaus mit PKW.
Und wenn ich auf den Pick-Up noch mein Dachzelt setze, auf der Ladefläche meine mobile Küche, die Kühlbox und den Wassertank "installiere", dann hab ich noch ein ganz kleines, wendiges Allrad-WoMo dabei.
Ich will keinen von Euch überreden das selbe zu machen oder mich gar rechtfertigen. Aber eine Anregung soll es doch sein, wenigstens mal darüber nachzudenken.
Hier zu meinen Beweggründen: --> Link

Rudieins am 07 Mai 2014 10:30:29

Hallo,

schon mit 19 haben wir im Wohnwagen meiner Eltern Urlaub gemacht. Danach hatten wir fast lückenlos einen eigenen Wohnwagen. Wir haben diese Urlaube sehr genossen und waren damit auch teilweise sehr lange unterwegs. Damals war der Komfort allerdings noch sehr eingeschränkt. Zwei mal haben wir ein Wohnmobil für einen Urlaub geliehen. Daher stammt meine Schwerhörigkeit. Der Fiat war dermaßen laut, dass ich wohl davon einen Gehörschaden bekommen habe.

Vor 15 Jahren haben wir mal genauer darüber nachgedacht, ob neuer Wohnwagen oder Wohnmobil. Wir haben dann für das gleiche Geld mehr Vorteile bekommen: Wir haben einen ML 270 und einen Bürstner 440 TS Wohnwagen gekauft. Dieses Gespann konnte man auch locker bei 130 Km/Std. lenken. Und billiger als ein gleich großes Wohnmobil war es auch. Zusätzlich hatten wir viel mehr Zuladung und konnten noch ein 480 cm langes Holzboot auf dem Dach vom Zugfahrzeug mitnehmen.(siehe Bild) Wir waren viel in Frankreich und Skandinavien und dafür hatten wir eine gute Entscheidung getroffen. Dazu muss ich noch bemerken, dass wir Auto und Hänger sehr gerne fahren. Ich bin damit aufgewachsen und nach der Führerscheinprüfung durfte ich zuerst unser Auto mit Pferdeanhänger fahren. Es ist also alles Prägungssache.

Da wir nun älter sind, haben wir uns vor ein paar Jahren dazu entschlossen, ein Wohnmobil zu kaufen. Das schöne Holzboot haben wir verkauft. Jede Zeit geht einmal zu Ende und wer was aufgibt, gewinnt was Neues wieder. Wir haben jetzt als Rentner viel Zeit und können mit dem Wohnmobil, nachdem ich auch meine Brieftauben abgegeben habe, viel unterwegs sein. Dafür eignet sich das Wohnmobil sehr gut und der Motor ist jetzt auch so leise, dass er nicht mehr stört, wie früher.

Ich glaube, es kommt weitgehend darauf an was man möchte, will man einmal im Jahr in den Urlaub fahren, ist man wohl besser mit dem WW bedient. Will man viel, auch kurzzeitig unterwegs sein, vielleicht noch in Deutschland, ist ein Wohnmobil sehr gut dafür geeignet.

Rudi

hast29 am 08 Mai 2014 12:53:54

Also unserer Erfahrung hat gezeigt das es kein Problem ist mit dem Wowa genauso viel unterwegs zu sein wie mit dem Womo.

Zum Einpacken brauchten wir auch nicht länger wie jetzt. Der Wowa war immer gepackt.
Da allerdings seinerzeit die Kinder noch kleiner, es noch nicht modern war auch Womo Stellplätze zu fahren,
Campingplätze bezahlbar waren..waren wir zufrieden und glücklich.

Wir sind im Urlaub nach einer Woche weitergezogen..mit dem größer werden der Kinder wurde das geraffel drum herum immer weniger.
Zum Schluß brauchten wir keine halbe Stunde mehr um alles einzuräumen und abfahrbereit zu sein.

Oft vermisse ich unseren Wowa..war eine schöne Zeit.

Aber jetzt so ohne Kinder, macht es einfach Spaß nicht mehr umzudrehen...Campingplätze fahren wir nur noch an zum Wintercamping...wobei wir wohl in diesem Winter
auch auf diese verzichten können. Jetzt haben wir ein voll Winterfestes Womo..

Aber wir sind uns beide einig...sollten wir anfangen lange an einem Ort zu stehen...dann haben wir fix wieder einen Wowa...allerdings ist der dann Autark mit festen Abwassertank und
min. 50 liter Frischwasser...am liebsten richtung Kabe...

Und die Zugmaschine...das wird dann ein schöner Geländewagen ...und wenn ihr jetzt mal rechnet...ja dafür kriegste ein richtig tolles Womo!!!

monie am 08 Mai 2014 13:26:12

Pauschal kann man das glaube ich nicht sagen, was besser ist Wowa oder Womo. Wir haben mit beidem schon Urlaub gemacht und fanden beides Super.
Wichtig ist nur, man fühlt sich wohl. Aktuell wäre für uns vielleicht auch ein Wohnwagen angebracht. Ist aber eine Kostenfrage der Anschaffung, denn wir müssten nicht nur den Wohnwagen kaufen, sondern auch ein entsprechendes Zugfahrzeug. Daher haben wir für uns die Lösung gefunden, dass wir unser Wohnmobil auf längeren fahrten wie einen Wohnwagen auf einem CP stellen. Wenn wir Tagesausflüge machen, kann ich dies auch mit unserem Wohnmobil, da es nicht ganz so groß ist.

aus dem trüben Niederrhein.

Monie

altenrather am 08 Mai 2014 13:54:41

Beide Varianten sind mit Sicherheit sehr sehr schön.
Wir haben während unserer Wohnmobilurlaube sowie auch die Wochenendtrips immer viel spaß gehabt und nichts bereut.
Letzten Sommer standen wir mit dem WoMo auf einem Campingplatz in Südfrankreich, Freunde hatten dort ein Mobilheim gemietet und waren mit Pkw dort.
Diese Flexibilität , mal mit dem Wagen nach Monaco rein, oder mal ebend hier oder dorthin hat uns die Veranlassung letztendlich gegeben, zu überlegen, auf den Wohnwagen umzusteigen.
Da ich noch nie mit Wohnwagen in Urlaub war, bin ich wirklich, gespannt, was es für einen Unterschied macht....vielleicht werden auch nicht glücklich damit sein, wer weiß, aber eine Erfahrung ist es allemal....
Dann werden wir uns sicherlich wieder für ein Wohnmobil entscheiden....es heißt also für uns ausprobieren.....

Gast am 08 Mai 2014 14:17:40

altenrather hat geschrieben:Beide Varianten sind mit Sicherheit sehr sehr schön.

dem ist nichts hinzuzufügen!

Da ich noch nie mit Wohnwagen in Urlaub war, bin ich wirklich, gespannt, was es für einen Unterschied macht....vielleicht werden auch nicht glücklich damit sein, wer weiß, aber eine Erfahrung ist es allemal....
....es heißt also für uns ausprobieren.....


:mrgreen: nur so findet ihr es heraus!

bernierapido am 08 Mai 2014 15:54:28

Da ich noch nie mit Wohnwagen in Urlaub war, bin ich wirklich, gespannt, was es für einen Unterschied macht....vielleicht werden auch nicht glücklich damit sein, wer weiß, aber eine Erfahrung ist es allemal....


Dann achtet auf jeden Fall darauf, einen autarken WoWa, incl. Abwassertank und genügend Zuladung zu nehmen, sonst seid ihr gleich enttäuscht. Mehr als 230cm Breite sollten es auch nicht sein, wenn ihr "beweglich" bleiben wollt.
Aber vielleicht habt ihr daran schon gedacht.

nanniruffo am 08 Mai 2014 16:48:35

Hallo bernierapido,

Du schreibst oben:

--Bei 90kmh ist (rechtlich) Schluss aber in Frankreich (unserem Hauptreiseland) dürfen über 3.5Tonner sowieso nur 90 und die haben soooo viel Kameras ... Trotzdem, mit Tempomat ein gemütliches Reisen.---

Ist es nicht doch so ?: ---Kfz/Gespanne über 3,5 t: außerorts 80, auf Schnellstraßen (2 Fahrspuren in jeder Richtung) 100, auf Autobahnen 110 km/h---

Hab´ich jedenfalls gerade so gefunden. Gilt angeblich für Einzelkfz über 3,5 To und für Gespanne über 3,5 To, und das wird Eurer ja wahrscheinlich sein, oder ?

Mit fragendem
Tom

PS. das schöne an den Kameras ist auch, dass sie, egal von welchem Blickwinkel sie "schießen", die Tonnage des Womo/Gespannes nicht erkennen können, sondern immer so auslösen, wie bei einem normalen PKW :mrgreen:

bernierapido am 08 Mai 2014 22:38:08

Ich habe i mfranzösischen Forum die Diskussion mitbekommen.
Demnach dürfen alle Fahrzeuge unter 3,5t auf Landstraßen 90, auf Kraffahrstraßen mit Mittelleitplanke 110 und auf Autobahnen 130 fahren egal ob sie nun einen Anhänger dahinter haben oder nicht. Über 3,5t gilt 80/90kmh. Dabei gilt aber immer das Gesamtzuggewicht.
Es ging sogar soweit, dass ein Bekannter bezahlen musste, weil er einen Anhänger dahinter hatte und obwohl die tatsächliche Masse des Zuges 3,5t nicht überschritt, sein zulässiges Gesamtzuggewicht die 3,5t aber überschritt. Halte ich persönlich für eine Fehlentscheidung.

Mein Zugfahrzeug hat 3,49t, der Anhänger 3,3t und das zul. Gesamtzuggewicht (800kg Aufliegelast) ist 5,8t. Damit darf ich in Frankreich außerorts 80 und auf Autobahnen 90 fahren.
Für Einzelfahrzeuge ohne Anhänger zwischen 3,5 und 12t gelten (Autobahn/Kraftfahrstraßen, außerorts) 110/100/80.

Hier ist das nochmals dargestellt:
--> Link
PTAC = zulässige Gesamtmasse, PTAR = Zulässiges Gesamtzuggewicht, Ensemble = Fahrzeug und Anhänger zusammen

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