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Solarnachführung - Sinnvoll? Zuverlässig?


wosol am 28 Mai 2014 11:17:01

Hallo!

Da mir der Einsatz von Solarmodulen auf Wohnmobilen sehr vernünftig und praktisch erscheint, habe ich nun das letzte halbe Jahr über an einem Modell für eine nachgeführte Solaranlage gebaut.

Wie gesagt handelt es sich im Moment um ein sehr kleines Modell, welches jedoch gut funktioniert. Es richtet sich zuverlässig zur Sonne aus und ich habe eine Funktion integriert, sodass sich die Nachführung auch automatisch zusammenklappt, wenn man wieder losfahren möchte.
Zudem soll diese dann auch bei Dunkelheit bzw. stark bewölktem Wetter flach auf das Dach klappen, um sicher verstaut zu sein und bei diffusem Licht noch einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen.

Nun wollte ich mich mal erkundigen, ob ihr Erfahrungen mit Solarnachführungen habt. Macht es eurer Meinung nach Sinn aus dem Modell eine große Anlage zu konstruieren? Dazu sind natürlich noch diverse Änderungen der Mechanik und Berechnungen der wirkenden Kräfte sowie die Befestigungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Wie ist das mit käuflichen Systemen; funktionieren diese zuverlässig? Richten die sich vollautomatisch und richtig aus?

Ich hoffe, ihr könnt mir Einschätzungen und Erfahrungen schildern.
Besten Dank schon einmal im Voraus für zahlreiche Antworten!

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haballes am 28 Mai 2014 11:22:53

:gruebel: Hebt sich der Verbrauch fürs Aufstellen, Einfahren und Nachführen nicht auf?

Ein flaches Dachmodul kommt mir effektiver vor.

Gast am 28 Mai 2014 12:01:17

Ich habe einige Jahre bei einer Solarfirma gearbeitet, die sich auch mit Nachführsystemen beschäftigte. Höhepunkt war der sogenannte "Mover", der ein Riesenkonstrukt mit bis zu 8 kWp der Sonne nachführte. Horizontal und vertikal. Das brachte zur festen Südausrichtung mit 20° Anstellwinkel ein Mehr von ca. 30% Ertrag. Mit Azubis haben wir das mal modellhaft aufgebaut, mit einem 6- Zellen- Modul (8,5 W), welches sich nach der stärksten Lichtquelle ausrichtete. Der Lichtsensor war das Modul selbst, die produzierte Spannung wurde einfach auf den Analogeingang einer Siemens LOGO! gelegt und nach einem Vollschwenk hor. und ver. ausgewertet. Dann wurde die hellste Position angefahren und nach einer Stunde ging das Programm von vorn los. Superding für Messen und Ausstellungen.
Beim Wohnmobil liegen die Module meist flach auf dem Dach, was nicht ideal ist. Trotzdem behaupte ich mal so über den Daumen, mit einer ausgeklügelten Nachführung gewinnt man maximal ein Drittel mehr Energie (bei vollstem Sonnenschein). Kann man sich selbst berechnen, ob man das rentabel betreiben möchte.
Ich persönlich würde praktischerweise lieber die Dachfläche maximal ausnutzen und keine aufwendige Mechanik/ Steuerung verbauen.

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Gast am 28 Mai 2014 12:38:55

Bardo hat geschrieben:Das brachte zur festen Südausrichtung mit 20° Anstellwinkel ein Mehr von ca. 30% Ertrag.


Südausrichtung mit 20° Anstellwinkel bringt ja schon mal deutlich mehr als nur flach auf dem Dach. Auf Hausdächern ist das ja wohl üblich. Flach auf dem WomoDach mag im Sommerhalbjahr reichen, wenn die Sonne den Winkel aber im Winterhalbjahr verkürzt, wäre ein Aufstellmechanismus sinnvoll. Das Thema gab es hier schon mal.

Entweder selbst was bauen oder: --> Link

vg gerald

thomas56 am 28 Mai 2014 12:43:07

von der Idee her bestimmt eine gute Sache, auf dem Womo wohl nur als Kleinstanlage nutzbar. Auf dem Womodach wäre ja viel zu wenig Platz, da da noch Luken, Schornsteine, Antennen, Sat usw. im Weg sind. Wenn dann noch der Sturm auf eine 500Wp-Anlage drückt........?

tuboletti am 28 Mai 2014 13:09:59

Hi

Auch wenn ich viel Geld hätte, würde ich so eine Maschinerie nicht haben wollen. Technisch zwar auf jeden Fall interessant, mit einem gewissen Aufwand wahrscheinlich auch praxistauglich herstellbar.

Ich habe lieber platt auf dem Dach liegende Module um die ich mich kein Stück kümmern muss. Dafür nehme ich bewusst einen schlechteren Ertrag hin.

Bye

wosol am 28 Mai 2014 13:23:42

Hallo!
Danke schon einmal für die zahlreichen Antworten.

Das Ziel ist gerade, die Nachführung so zu programmieren, dass man damit nichts weiter zu tun hat, als auf einen Knopf zu drücken zum Aktivieren/Deaktivieren.
Von dem Ertrag her ist das bei diesem kleinen Modell schlecht auf größere zu übertragen.
Simulation einer nachgeführten gegenüber einer feststehenden flach liegenden Solarzelle zeigen jedoch vor allem im Herbst bis Frühjahr einen deutlich erhöhten Ertrag und eine "konstantere" Leistung über den Tag hinweg.

Gerade wegen der begrenzten Fläche war meine Überlegung, dass diese durch eine Nachführung besser ausgenutzt werden könnte. Die Mechanik könnte so ausgelegt werden, dass variable Größen von Solarmodulen einfach darauf befestigt werden könnten, um so die Nachführung an die
Gegebenheiten auf dem Dach anzupassen.

Liebe ; hat jemand Erfahrungen mit einem gekauften, nachgeführten System?

Gast am 28 Mai 2014 14:02:01

30% Mehrertrag ist ja gar nicht schlecht.

Ich hätte also statt meiner 300 Watt Anlage, nur ca. 220Watt gebraucht.
Wenn ich mir nun vorstelle, wie es aussieht, wenn die 220 Watt im passenden Winkel auf dem Womodach stehen ... höre ich direkt auf zu schreiben, und erfreue mich an meinen 300 Watt :D :D :D

Nicht missverstehen, anders denken ist toll, aber es sollte auch ein wirklicher Nutzen dabei rauskommen.
Wenn der Nutzen im Basteln besteht, auch gut, dann einfach weiter basteln :ja:

Gast am 28 Mai 2014 14:26:48

Ja genau,
Wenn man ehrlich ist kann eine nachführende platzraubende PV Anlage keine Anlage ersetzen die die max dachfläche ausnutzt.

Soll heißen, meine 360 Wp könnte ich nicht als nachführende auslegen sondern max die hälfte.


mrmikro am 28 Mai 2014 14:35:55

wosol hat geschrieben:Von dem Ertrag her ist das bei diesem kleinen Modell schlecht auf größere zu übertragen.
Simulation einer nachgeführten gegenüber einer feststehenden flach liegenden Solarzelle zeigen jedoch vor allem im Herbst bis Frühjahr einen deutlich erhöhten Ertrag und eine "konstantere" Leistung über den Tag hinweg.




Hallo zusammen,

von Herbst bis Frühjahr hat man zwar einen höheren Ertrag, sobald aber Schnee und Eis auf dem Womo-Dach liegen funktioniert die ganze Mechanik nicht mehr. Das ärgert mich schon genug bei der automatischen Sat-Antenne.

,
Stephan

Gast am 28 Mai 2014 14:40:46

Flach auf dem WomoDach mag im Sommerhalbjahr reichen, wenn die Sonne den Winkel aber im Winterhalbjahr verkürzt, wäre ein Aufstellmechanismus sinnvoll. Das Thema gab es hier schon mal.

Im Winter ist sowieso tote Hose in puncto Solar, jedenfalls in unseren Breitengraden. Ich habe eine Anlage auf dem Wohnhaus mit 45°- Dach, da kommt von Dezember bis Februar nix Nennenswertes bei raus.
Etwas besser gehen Dünnschichtmodule mit der dunklen und bewölkten Situation um, bringen dafür aber nicht so viel im Sonnenschein.
Meine Prozentangabe sh. oben bezog sich nicht auf das Modell, sondern auf die große nachgeführte Anlage mit 8 kWp. Die hat im übrigen die gleichen Standard- Siliziumzellen drin, wie die heute üblichen Module für Dächer und auch Womos.

felix52 am 28 Mai 2014 15:26:18

Vor drei Tagen habe ich wieder einmal in Harlesiel am neuen Stellplatz gestanden. Direkt neben mir sah ich dies:



Das Panel dürfte so bei 150 Wp an zu siedeln sein. Von Hinten erkannte man ein ganz normales Konstrukt mit auf auf einem angeschraubten, wohlselbstgefertigten
Alurahmen an die Gabel des Nachführungsmotors. Die Nachführung erfolgte vertikal wie horizontal.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Software dafür sehr genau arbeitet UND kaum Strom berbraucht wird.


Felix52 :)

viking92 am 28 Mai 2014 15:33:49

Der Grösse nach zu urteilen könnte das der SUN Mover von Ten-Haft sein.
Die Panele sind etwas grösser als bei den Teilen von Samy Solar.

Allerdings stolzer Preis für **% Mehrertrag. :top:

Man sieht sich :wink:


Frostnase am 28 Mai 2014 15:35:12

Aus einer alten, analogen Satellitenschüssel lies sich schon ein vernünftiger Mover basteln . . . .

Trialer am 28 Mai 2014 15:47:26

Hallo,
da ich in Vorbereitung einer Überwinterung eine Schüssel gebraucht habe, montierte ich die SamySolar von Ten Haaft. Morgens werde ich vom "Sonnenaufgang" geweckt (könnte leiser sein) , um halb 10 sind die beiden 90 Ah Batterien, im Oktober in Kalabrien, voll. Abends TV.
Bin zufrieden damit.

Gast am 28 Mai 2014 15:59:38

Es gibt auch genügend Leute, die ihr Dach nicht mit Solar zupflastern wollen, weil sie oben auch anderes transportieren als nur ihre Unterhosen oder E-Rollatoren.
Ideal scheint mir die Kombination von Sat mit Solar zu sein. Also Rückseitig an der Schüssel eine Platte anbringen die eben positionsgeregelt wird und dadurch mit 90 Grad stets optimal ausgerichtet ist. Dabei ist eine ca 75W Platte völlig ausreichend zur Ladeerhaltung für bis zu 2 x 90Ah.
Womöglich gibt es auch fertige Systeme = gesehen in Fra letzte Woche beim Return. 60ger Schüssel + Solar ca 65 x 55cm hinten dran. Braucht wenig bis keinen Platz mehr als die Satanlage, nur eben eine 2. Steuerung die die der Sat berücksichtigt. War wohl eine Art leichtes Expetitonsfahrzeug.
Sebst an einer alten BAS60 wäre das möglich. Wer einmal die dortige Elektromechanik gesehen hat .....könnte dies als Basis nehmen und umbauen. Mein E-Dealer hat so ein Ding offen stehen. Er ist auch Kathrein-Service.

DAS wäre sicher einfacher und auch innovativ.

viking92 am 28 Mai 2014 16:40:08

Moin Paul,

gibt es schon, schau nach Samy Sat & Solar. :wink:
Wenn man günstig rankommt, ist es echt 'ne Alternative.


felix52 am 28 Mai 2014 17:22:31

Wikinger,
das Gerümpel auf der Rückseite scheint mir eher semiprofessional zu sein.
Du würdest das locker auch schaffen... ;D

Paul,
warum sollte Jemand tagsüber nicht TV schauen können, nur weil sich beide Systeme im Weg stehen... :?

troms am 28 Mai 2014 18:23:44

Ich habe seit ca. 18 Jahren 2x100 Wp auf dem Dach meines WoWa Aufstellbar und von Hand drehbar (Waschstange) möchte ich nicht missen. Betrieben werden mit drei AGM a 90 Ah, Kompressor Kühli Waeco 110 und Kühltruhe Waeco 35, im Norden für den Transport von eingefrorenen Fischen auch mal zusätzlich Waeco 45.

troms

viking92 am 28 Mai 2014 18:27:59

felix52 hat geschrieben:Wikinger,
das Gerümpel auf der Rückseite scheint mir eher semiprofessional zu sein.
Du würdest das locker auch schaffen... ;D

Evtl. war er so clever und hat das kleine Panel gegen ein Grösseres getauscht. :wink:
Würde sich mit Deiner Mutmassung decken, das es ein ca. 150 Wp Modul ist.


felix52 am 28 Mai 2014 19:06:52

troms hat geschrieben:Ich habe seit ca. 18 Jahren 2x100 Wp auf dem Dach meines WoWa Aufstellbar und von Hand drehbar (Waschstange) möchte ich nicht missen. Betrieben werden mit drei AGM a 90 Ah, Kompressor Kühli Waeco 110 und Kühltruhe Waeco 35, im Norden für den Transport von eingefrorenen Fischen auch mal zusätzlich Waeco 45.
troms


Jou Troms,
aber wer dreht denn tagsüber Deine Panels im Wohnwagen um mehr als 180 Grad?
Ich mag das nicht glauben, weil "ImOsten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter".... :ja:

Da muss doch Jemand "nachführen", wenn Du am Strand oder beim "Sight-Seeing" bist... :eek:

Und den Rest kann ich leider aus meiner Erfahrung sowieso nicht nachvollziehen....
Wie schaffst Du das? :eek:


Felix52 :)

schnatterente am 28 Mai 2014 20:18:28

Wir haben schon ein paar Eigenkonstruktionen gesehen. Für mich machen die auch nur Sinn, wenn man sich eh den ganzen Tag im Womo aufhält und nicht weiter zu tun hat. Aber trotzdem ist die ganze Aufstellerei entweder umständlich zu bedienen oder die elektrische Nachführung gegenüber einem zusätzlichen Modul steht in keinem finanziellen Rahmen.



Hinten dran hing hier noch ein WoWa, welcher ebenfalls mit manuell aufstellbaren Modulen ausgestattet wurde. Das muss man schon viel Spaß haben, ständig auf der Leiter hoch und runter zu spazieren ;-)



Das haben wir in Frankreich gesehen, auch eine Möglichkeit und sogar von innen bequem bedienbar. Jedoch möchte ich hier keine Dichtheitsgarantie übernehmen ;-)

macagi am 29 Mai 2014 07:51:50

Bardo hat geschrieben:Das brachte zur festen Südausrichtung mit 20° Anstellwinkel ein Mehr von ca. 30% Ertrag.


Beworben wird aber ein Faktor 2 bis sogar 3 im Vergleich zur Tagesausbeute von flach liegenden Panelen.

traveller-71 am 29 Mai 2014 08:06:00

Hallo zusammen,

als ich meine Platten 2x85Wp vor ca. 5 Jahren draufgebaut habe, habe ich auch so montiert, dass ich sie aufstellen kann. Wirklich aufgestellt habe ich Panels bisher allerdings nicht (was auch zum Teil an unserem Reiseverhalten liegt). Auch wenn der Ertrag schon um einiges steigen soll.
Wenn es der Platz erlaubt, würde ich eher etwas größere Platten empfehlen und gut is.

wosol am 29 Mai 2014 11:45:38

Hallo zusammen,

das Thema erfreut sich ja vielen Rückmeldungen. Danke!

Ich fasse soweit mal zusammen:
1. Der Mehrertrag gegenüber liegenden Modulen ist gering.
2. Mehr Module können liegend befestigt werden.
3. Nachführung sehr teuer.
4. Zudem ist diese teilweise zu laut / zu umständlich, vor allem, wenn per Hand nachgeführt wird.

Für mich bzw. andere könnte das System trotzdem interessant sein, wenn es voll automatisch und sehr leise funktioniert. Zudem müsste es durch Selbstbau etc. günstig zu machen sein. Ein weiterer Grund könnte sein, wenn man nicht das gesamte Dach mit liegenden Zellen zupflastern möchte und man im Herbst bzw. Frühling unterwegs ist.

Danke für das Bild mit der Solarnachführung (SunMover?). Das gibt mal eine Vorstellung, wie das aussehen könnte. Ich find's gut! Ist was besonderes.

Erfahrungen mit gekauften Systemen scheinen ziemlich begrenzt zu sein!?
Noch eine Frage zur Kombination von Solar/Sat:
Wenn dann Fernsehen geguckt wird, wird das Modul nicht der Sonne nachgeführt, oder? Ist das nicht vom Ertrag her sehr behindernd?

Weiß jemand, ob diese Nachführungen bei Wind herunterfahren? Sind eure per Hand aufgestellten System sehr windanfällig?

Und noch eine letzte Frage:
Bei per Hand aufgestellten Systemen, müsst Ihr dann immer in einer bestimmten Richtung parken?


schnatterente am 29 Mai 2014 12:10:47

wosol hat geschrieben:Wenn dann Fernsehen geguckt wird, wird das Modul nicht der Sonne nachgeführt, oder? Ist das nicht vom Ertrag her sehr behindernd?


Das ist ja das "große" Problem, beide Systeme benötigen die südliche Ausichtung für den Empfang :-)

Gast am 29 Mai 2014 17:31:03

Wer schaut denne am Tag in die Glotze??? Höchsten die bescheuerten Fussballtreter "Fans".
Ansonsten doch wohl kaum, abgesehen von einigen Nachrichtensendungen oder mal am Tage länger bei Regen. Dann ist eh weniger zu erwarten. Dürften die Accus sicher überbrücken.
Auch Opa´s Ladegeräte für die E-Roller - die einige ja schlauerweise noch über Spannungswandler betreiben - müssen eben später aktiviert werden.

Und die Kosten sind doch wohl eher marginal wenn ich mir die Kosten für die unausgereiften HiTec - Accus LiFepo-blabla... ansehe.
Da scheint es keine Rolle zu spielen, bei Nachführsystem aber plötzlich doch?
Da biegen sich einige wieder mal die Begründungen zurecht.

biauwe am 29 Mai 2014 19:15:25

Um wieviel Wp kann ich den meine 700 Wp-Anlage reduzieren, um den gleichen Ertrag zu erreichen?

schnatterente am 29 Mai 2014 20:55:24

biauwe hat geschrieben:Um wieviel Wp kann ich den meine 700 Wp-Anlage reduzieren, um den gleichen Ertrag zu erreichen?


Reduzieren? So ein Käse :-D

rkopka am 30 Mai 2014 23:17:16

Die ganze Nachführung braucht aber oft mehr Platz als das normale flache Modul. Und das Gewicht wird auch steigen. Da kann ein weiteres flaches das gleiche oder mehr bringen. Das sehe ich ähnlich wie andere "extreme" Lösungen: efoy oder Windenergie. Wenn man in besonderen Situationen darauf angewiesen ist, auf jeden Fall noch Strom zu bekommen, dann kann es etwas bringen. Für den Otto Normalcamper nützt es nichts.
Auch bei den fixen Hausanlagen liest man oft diese Frage und die Antworten sind ähnlich. Platzbedarf, Energie und Aufwand für die Nachführung, dort noch das Windproblem, kosten meist mehr als es bringt.

RK

willi_chic am 31 Mai 2014 09:30:40

biauwe hat geschrieben:Um wieviel Wp kann ich den meine 700 Wp-Anlage reduzieren, um den gleichen Ertrag zu erreichen?

am 1. Dezember um 08:30 reichen mit einem Sunmover 100Wp, d.h. Du kannst gewaltig abspecken (grins)

ich habs früher mal nachgerechnet siehe --> Link vom 17. April 2010

grüße klaus

WomoKindi am 31 Mai 2014 12:08:38

Mich würde eher eine auf der Innenseite als Solarpaneel ausgelegte 85er Oyster Schüssel reizen.
Die steht eh immer Richtung Süden sobald das Womo steht.
Wenn es dann ganz extrem werden soll, könnte die auch bei nicht TV Empfang mit der vorhanden Technik nachgeführt werden.
(Wäre auch lustig wenn der neu angekommene Nachbar seine Schüssel nach dem schon da stehenden ausrichten will.) :mrgreen:

Bei eingefahrener Antenne könnte auch gleichzeitig die Rückseite als Modul ausgelegt sein,
bei den Wafer Preisen wäre das doch vom Mehrpreis her lächerlich und würde ein absoluter Vorteil beim Vergleich zu Mitanbietern (Sat-anlagen) sein.

Aber innovativ gibts bei den Herstellern wohl einfach nicht,
die denken nur entweder oder mit der hässlichen aufgeschraubten Platte auf der Rückseite. :?

WK

Gast am 31 Mai 2014 13:26:12

WomoKindi hat geschrieben:Die steht eh immer Richtung Süden sobald das Womo steht.
K


Ich weiß ja nicht auf welchen Satelliten du deine Antenne ausrichtest. Wenn ich über Astra schaue, zeigt meine Antenne nicht auf 180 Grad (Süd), sondern auf 19,2 Grad Ost, also etwa 160,2 Grad. Die Elevation ist je nach Standort auf der Kugel auch nicht gerade optimal für optimalen Sonnenempfang. Alle bisherigen Lösungen, Sat und Solar zu kombinieren, bleiben deshalb zwangsläufig ein Kompromiss. Falls man diesen nicht eingehen will, bleibt eigentlich nur als derzeitige kostenintensive Variante der Einsatz von getrennten Movern für Solar und Sat. Ansonsten bleibt ja auch noch der Totalverzicht auf Energiefresser im Womo (TV, Kaffeemaschine, Toaster, usw). Dann bleibt das Dach frei und gewichtsmäßig hat man auch ein paar Probleme weniger.

WomoKindi am 31 Mai 2014 16:42:16

Ja, hast natürlich recht,
nur grob Süden, würde aber gerade im Winterquartal trotzdem deutlich was bringen.

Mir geht es da eigentlich darum, das mit minimalen Mehrkosten einer solchen Anlage,
noch zusätzlich was sinnvolles raus kommt ohne zusätzlichen Platzverbrauch.
Ich hätte absolut kein Problem damit, dafür zB, den Preis eines 50Wp flex Moduls (oder etwas mehr) auf den Anlagenpreis drauf zulegen. ;)


WK

troms am 02 Jun 2014 11:04:47

Also kurze Klarstellung, sollte ich nicht am Fahrzeug sein Generator Nr. 1 in die Morgensonne, Generator Nr. 2 in die Mittagssonne und am späten Nachmittag bei der Rückkehr drehe ich beide Generatoren in die Nachmittags bzw. Abendsonne. So komme ich zur einer außergewöhnlich guten Ausbeute, denn gerade die frühe und späte Sonne ergibt eine zusätzlich hervorragende Bilanz. Nach Sonnenuntergang drehe ich beide Generatoren Richtung Sonnenaufgang. Das ganze wie gesagt mit der Waschstange, aufentern muss ich lediglich zum Aufstellen und Abklappen.

troms

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