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Hallo, kann man sich in Zukunft neues Womo leisten? Ein Beispiel: Concorde bietet mittlerweile seinen Carver für schlappe 217 000 Euro an. Vor 10 Jahre ca. 100 000 !!! Wenn die Preissteigerungen bei allen Womoherstellern so weitergehen, wie ist das noch zu finanzieren. Damit man keine Zeit hat sich über die Preise zu ärgern, senkt man zusätzlich die Qualität. bussi Rechne doch mal. Das ist eine Preissteigerung von ca. 8% pro Jahr. Nun schau Dir die Entwicklung der Rohölpreise an, rechnest noch etwas Inflation hinzu, sowie die gestiegenen Personalkosten. Und schon wirst Du feststellen, dass es genauso kommen musste. Ja, kann man sich. Wenn das Einkommen ebenfalls in dem Umfang gestiegen ist. Der Vergleich hinkt, denn heute ist das Fahrgestell aufwändig und viel Technik im WOMO verbaut was die Kosten hochtreibt. Zusätzliche Sicherheitssysteme, Alarmanlagen, Rückfahrkamera, Isolierglasscheiben, Klima ......alles kostet. Wussten wir auch als wir unser WOMO bestellten, wir haben dann erst einmal eine Zusatzgewichtsliste erstellt. --> Link Ich nicht, da muß ich ehrlich sein, meine private Rentenvorsorgung kann ich mir in den A......stecken :!: Euch kriegen sie schon noch runter auf > = 3,5 To..... :wink: Spass beiseite: Womos kommen in der Regel aus der EU. Und für Fachkräfte in der Produktion sind die Löhne recht hoch, genauso wie Unsere.... :)
Jou Werner. Da gibt es nichts hinzu zu fügen.... :( Servus das ist Realitaet .... aus DM Preisen sind Euro geworden , das Ganze dann mal 2 und die Loehne der abhaenig Beschaeftigten sind die letzten 20 Jahre Minus . Also kein Wunder dass jeder ( fast ) finanzieren kann oder muss - :oops: :oops: :oops: Das sind halt die "Modernen Zeiten" :cry: :cry: :cry: Du hast wohl schon lange keine Gehaltsabrechnungen mehr gesehen. :) Nicht von Ein-Euro-Jobbern. Sondern von normalen IT-Mitarbeitern. Wenn ich da heute die Eingangsgehälter sehe......das sind die zukünftigen Käufer.... neues Wohnmobil ?? Niemals , es kommt nur ein Gebrauchtes in Frage , falls überhaupt noch einmal. Aller Voraussicht nach werden wir unser jetziges Mobil fahren bis das der TüV uns scheidet. Und dann satteln wir um auf Rollator und Regenschirm :( Jan Tja, das Problem mit den Preissteigerungen zieht sich doch durch alle Lebensbereiche. Aber um beim Auto zu bleiben: Heute kostet ja auch ein gut ausgestatteter VW-Passat beinahe soviel wie früher ein S-Klasse Mercedes. Was aber zum Teil auch der Fülle an mehr oder weniger sinnvollen Helferlein und technischem Schnickschnack geschuldet ist. Heute verlangt ja jeder nach 17-Airbags und anderem Quatsch in jedem noch so winzigen Kleinwagen, wobei man dann halt im Falle eines Unfalls mit den Ballons zusammengepresst wird. Als wenn die Menschheit ohne Abstandsradar / ESP / ABS / Airbags etc.. ausgestorben wäre. Sicherlich ist das eine oder andere eine tolle Errungenschaft und toll dass es so etwas gibt, aber es will halt auch bezahlt werden. Schade ist nur, dass man heute keine Wahl mehr hat und häufig gezwungen ist den ganzen Klimbim zu nehmen. Dafür wiegt heute ein Golf auch fast doppelt soviel wie vor 20-Jahren, trotz der ganzen Leichtbautechnik. : Frank
Die kippen dann wieder Diesel in den Wassertank und schon hat ein weiterer Wirtschaftszweig Arbeit :mrgreen: Neu möchte ich gar nicht, dann muß ich mich zu sehr Vorsehen und jede Schramme tut dan weh :lol: Als Rentner siehts dann anders aus , dann , ja dann vielleicht 8) -> und ich habe keine Kinder mehr mit , die was kaputtmachen können :lach: ist halt so wie mit den Immobilien -eine übersteigerte , schon beinahe panikartige Nachfrage regelt die Preise - nach oben selbstredend . wie heißt es so schön aus der Wucherbranche äh Immobranche : "Grundbuch statt Sparbuch" könnte man auf die Womobranche auch ummünzen in: "Typenschein statt Sparschwein " -- oder so ähnlich... :-o grüße schulze Dem stimme ich zu. Unser Betrieb hat mehrere in unserem Betrieb ausgebildete Handwerker "verloren", so das wir jetzt nicht mehr ausbilden. Wir zahlen einem Gesellen etwa 2 tsd brutto, in der Industrie bekommt der gleiche Geselle knapp 3,5 tsd Euros, rate mal was der macht. Fakt ist, dass gut ausgebildete Leute heute in der Regel immer noch viel Geld verdienen können, natürlich eine gewisse Flexibilität vorausgesetzt. Jepp, und pfiffig müssen sie sein. Staendig lernbereit und auch mal richtig mobil sein. Dann geht das mit den Euros schon. ....warum denn nicht? ......Ich denke mal das die Gerätschaften für 217.000 Euro ja wohl eher die Ausnahme bilden........ es gibt durchaus bezahlbare, sehr schöne WoMo. Es handelt sich um ein -zugegeben nicht billiges- Hobby, und das kostet ganz einfach. Die Fragestellung bzw. die angegebene Summe in Verbindung mit der Frage finde ich ja schon recht merkwürdig......... tsss :lach:
Wenn der 10-Jährige gut gepflegt wurde, bekommt er beim Verkauf seinen Einstiegspreis fast wieder. Also eine gute Investition! Das Problem wird irgendwann das wegfallen der Mittelschicht sein, die Gutverdiener können zwar die Neuwagen kaufen, aber es gibt keinen Marktwert mehr für neuwertige Gebrauchtfahrzeuge und genau da gerät der Neuwagenverkauf ins stocken! Das Problem, Thomas, hat schon begonnen..... :ja: Felix52 :)
Ganz sicher, viele versenken ihre Lebensversicherung in ein neues Wohnmobil (würde ich genauso machen), dann werde ich das gut gepflegt irgendwann aus dem Nachlass erstehen..so schließt sich der Kreislauf bis ich dann selbst dran bin :wink: Man kann. Und seit dem Hymer bin ich auch von dem Trip runter, alles neu haben zu müssen. Da lass ich den Geldsack vor mir lieber die Qualitätskontrolle fahren. Da es den Herrn Nobelschröder nach spätestens 9 Monaten eh zwickt und er was Neues braucht, da nehm ich dann sein Ding. :D Meine jetzige Kiste hat dem Vorbesitzer 26 Riesen verglüht und ich hab trotzdem noch ordentlich ( weit über meinem für einen FIAT würdiges Budget) löhnen dürfen. :wall: Das muß man sich mal überlegen, für 1,5 Jahre und 10.000km ist jemand bereit 26 Riesen Wertverlust zu opfern und die Kiste hat in der Zeit etliche Male zur Fehlerbeseitigung und Zubehöraufrüstung in der Werkstatt gestanden. Und auch ich hatte schon einen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt und werde nach meinem Urlaub wieder einen haben. Ich mach mir keine Sorgen. Bei derzeitiger Auslieferungsqualität im hochpreisigen Bereich werden viele Kunden die Schnauze voll haben, das Hobby aufgeben und den Nobelhobel auf den Kiesplatz stellen. Gerade in dem Bereich sind viele Kunden unerfahrene ältere Erstkäufer. Da werde ich wieder ein Schnäppchen machen. :mrgreen: Moin zusammen, nur in dem Zusammenhang mit dem Preis würde ich einräumen, dass ich kein neues WoMo kaufe, weil, wie oben beschrieben genug "Schätzchen" oder auch "Schnäppchen" rumstehen, die zwar ein paar Monate/Jahre und Kilometer auf dem Buckel haben, aber wo die Kinderkrankheiten beseitigt wurden. Und den Verlust darf auch gerne der Vorgänger gemacht haben, warum sollte ich also? Und aus genügend Berichten habe ich gelesen, dass "Niegel nagel neue WoMo's" ausreichend Probleme mit der Qualität haben, die ich mir nicht ans Bein binden muss, da macht mir ein ausgreifter und "mit Update versehener Gebrauchter" mehr Spaß. Also soll sich die Oberschicht das NEUE leisten, ich nehme dann das, was funktioniert! In dem Sinne, Lothar
Seit wann gehören diese genannten Ausstattungsdetails bei welchem Hersteller zum Serienumfang? Die (Aller)Meisten lassen sich das zusätzlich in der Aufpreisliste teuer honorieren. Und: wo bitte lag die allgem. Teuerungsrate bzw. die Tariferhöhung der Angestellten, auch die der WoMo-Hersteller, in den letzten Jahren bei >8%/anno? Doch sicher nicht und D/Europa!!
Leider sind nicht immer die guten dir gut bezahlten. Ich habe nie behauptet, dass das Serienausstattungskomponenten sind, ganz im Gegenteil habe ich durch den in dem Beitrag gesetzten Link deutlich gemacht, dass das Zubehör ist. Bei einem Concorde Carver werden diese Ausstattungen aber sicher verbaut sein. Welcher Käufer will dies Zubehör nicht, doch die wenigsten. Doch denke ich schon aber es werden weniger werden. Momentan wird ja die Altervesorgung einer ganzen Generation verbrannt, diese diente früher häufig dazu sich ein Womo zu kaufen, das können sich wohl viele in meinem Alter nicht mehr leisten. Ansonsten waren Womo auch schon früher reiner Luxus, bei unserem alten Hymer Bj 1986 habe ich die Originalrechnung mitbekommen, da standen in Summe 64.000 DM, das war in 1986 eine ordentliche Stange Geld für die man lange sparen musste. Zum Thema neu kaufen, bis jetzt habe ich nur 2 Motorräder in meinem Leben neu gekauft, eines davon besitze ich noch immer und könnte es heute für mehr als den Neupreis verkaufen :D Wohnmobile werde ich mir immer nur gebraucht kaufen, da halte ich es wie Sven, sollen andere die Kohle verbrennen. Matratze und das Klo sind in wenigen Minuten getauscht, alles andere kann nur besser als neu sein, weil schon getestet ;D Matthias Es gibt ja auch neue für 50'000.- Euronen. Meins hat jedenfalls soviel gekostet. Diese teuren sind eben nicht unsere Liga. So gesehen sind sie ja günstiger geworden.
Wie hat sich nochmals der Ölpreis seit den letzten 10 Jahren entwickelt? In 2004 lagen wir da noch bei rund 40 Dollar/Barrel in 2013 bei 113 Dollar/Barrel. Dementsprechend sind die Materialkosten/Herstellungskosten gestiegen. Wenn Du willst kannst Du Dir auch die Entwicklung der Strompreise anschauen. Die Inflation dürfte auch bei ca. 1-2% gelegen haben. Und ob die Lohnkosten noch auf dem Niveau von vor 10 Jahren bezweifle ich auch. Und jetzt kommst Du :-) die (Eingangs)Frage nach dem "leistenkönnen" stelle ich mir als Selbstständiger häufiger :) weniger im Zusammenhang mit einem neuen PKW oder Womo sondern z.B. wenn ich vom Bäcker komme und für eine Tüte mit 6 gemischten Brötchen und eine Zeitung ca. 5 - 7 € zahle ... mir ist aber auch auch durchaus bewusst, dass ich auf hohem Niveau klage und zufrieden sein sollte (ich begrüße unsere Marktwirtschaft und freue mich immer wieder ohne Neid über die vielfältigen Möglichkeiten mein Schicksal selbst zu gestalten) ein interessanter Beitrag zum Thema Preisentwicklung vom offizieller Stelle --> Link
Interessant und recht aufschlussreich sind auch die Geschäftsberichte der ehemaligen Hymer AG Da wird schnell ersichtlich, dass die Renditen nicht besonders hoch sind. In 2011/2012 lag die Umsatzrendite vor Steuern bei gerade mal 2,6%. Dabei sollte man wissen, dass Hymer auch Jahre hatte bei denen Verluste geschrieben wurde. Da sieht man sehr anschaulich, dass die Hersteller sich keine goldene Nase verdienen. Es muss stetig in Produktionsmittel investiert werden...
Also so ist es leider nicht ganz. Ich arbeite in als sog. IT-Mitarbeiter. Ich erhalte vielleicht mehr Geld als ein normaler Facharbeiter, aber ein Wohnmobil für 200000€ kann ich mir definitiv nicht leisten. Ich weiß nicht welche Gehälter die Mitarbeiter bekommen, die in deiner Firma arbeiten, bei uns in der Gegend sind die sicher nicht in einer entsprechenden Höhe.
Selbst mit einem Einkommen von 3500€ brutte ist ein Womo für 200000€ sicher nicht zu finanzieren. Also ich denke auch, dass die Kosten, nicht nur für Womos, aber da schon sehr auffallend, extrem gestiegen sind. Mein Gehalt hat sich jedenfalls in den letzten 10 Jahren nicht verdoppelt :cry: Micha 2,6% Umsatzrendite sind nicht viel, aber vielleicht sind die Prozesse ineffizient und die Rendite könnte deutlich besser sein. Unterstellen möchte ich aber nichts. vg
Danke für deine Antwort, der stimme ich nämlich voll zu :)
Klar, warum denn nicht, wird immer welche geben die das können. :ja: Die Frage wird sein, "wer" in Zukunft zu den "man" gehört und wer nicht. :D WK Micha, Du zitierst mich da aus dem Zusammenhang heraus falsch. Meine Aussage bezog sich auf die Aussage eines Users, der der Ansicht ist, die Gehälter wären in den letzten Jahren nicht gestiegen. Natürlich kann sich nicht jeder ein Womo in der Preisklasse leisten. Das habe ich aber so auch nicht behauptet. Wenn ich in dieser Preisklasse denke, dann wäre der letzte Gedanke wie ich es finanzieren muss oder kann :!: Allein der Unterhalt dürfte eine ganz andere Gehaltskategorie sein wie bei einem 70.000€ Womo :mrgreen:
Diese Lebensversicherung-Generation gibt es aber irgendwann nicht mehr! Im Übrigen denke ich, dass es auch vor 10 Jahren nicht so viele gab die sich ein Womo für 100.000 Euro leisten konnten bzw. wollten. Außerdem sollte man nicht verkennen, dass die nun kommende Erbenfraktion sich ein solches Wohnmobil durchaus leisten kann. Dann stellt sich noch die Frage: Wer kauft eigentlich Wohnmobile? Der Großteil dürfte über 50 Jahre alt sein. In dieser Zeit hat man evtl. auch schon einiges angespart, sein Häuschen abbezahlt, Kinder aus dem Haus ... Gegenfrage: .... wenn ich mir heute keinen PKW für ca. 200.000 € leisten kann/will muss ich dann auf`s PKW fahren verzichten?
die wollten nicht, prozentual sind die superteuren Womos über die Jahrzehnte nach meiner Meinung gleich geblieben. Ich denke auch der grosse Boom wird da nichts dran ändern.........ausser dass 90.000,-€-Mobile die Billigversion werden! :eek: 1983 hat ein Tabbert 560E (der goldene) schon über 130.000,- DM gekostet!
Hallo Wolfherm. Sorry, wollte natürlich niemanden zu nahe treten. :sorry: Die Gehälter sind natürlich gestiegen. Rein zahlentechnisch. Nur Realeinkommen sind, so meine Einschätzung, schon gesunken oder höchstens gleich geblieben. Außerdem wollte ich auch darauf hinweisen, dass nicht alle die einen einschlägigen Beruf haben auch überall gleich verdienen. Naja, verdienen würden sie es vielleicht. Aber bekommen? :nixweiss: Und auch mit relativ gutem Einkommen ist ein neues Womo nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Selbst gute Gebrauchte kosten noch viel Geld. Ich muss das leider im Moment bei meiner Suche so erleben. Micha Hallo, es ist eine Lohn-Preis-Spirale über was hier diskutiert wird. Möglichst hohe Löhne auf der einen Seite und darausfolgende Preiserhöhungen auf der anderen Seite. Gerade bei den Wohnmobilen gibt es noch sehr viel Handarbeit und diese Arbeiter, egal ob in Deutschland oder den Nachbarländern würden auch gerne so gut verdienen um sich eventuell so ein Wohnmobil mal zu leisten. Michael wer neu kaufen tut, ist selber schuld oder hat zuviel Geld :!: Liebe Leute, Ihr streitet hier über des Kaisers Bart! Hochpreisige Wohn- oder Reisemobile werden normalerweise nicht über einen Privatkredit finanziert sondern über eine ausbezahlte Lebensversicherung oder eine kräftige Erbschaft. Und macht Euch da keine Sorgen! Derzeit werden in Deutschland (übrigens zum ersten Mal in der deutschen Geschichte) große Vermögen vererbt. In 2012 EUR 250 Milliarden. Tendenz steigend - mittelfristig erwartet unser lieber Herr Schäuble jährliche Erbschaften in Höhe von EUR 400 Milliarden! Bei durchschnittlich 30% Erbschaftssteuer sind das ca. 130 Milliarden - ein Viertel des gesamten Bundeshaushaltes. Schönen an die Verantwortlichen bei Concorde, Phönix und alle anderen... PS: Was glaubt Ihr? Warum sind Stellplätze wie z.B. Greetsiel oder Norddeich zu den Feier- oder Brückentagen nicht nur ausgebucht sondern zu 100% überbucht?
Vermutlich deshalb, weil - VIELE mit möglichst wenig Urlaubstagen maximal viel Freizeit haben wollen - die Zahl der angebotenen SP-Plätze in der HS einfach zu klein ist - Ausweichmöglichkeiten wie z.B. auf CP´s nicht oder nur unzureichend wahrgenommen werden. Mit Investitionen ins Fahrzeug hat das imho weniger zu tun :) Hallo Wolfgang, diesen Gedanken würde ich gerne zu Ende führen. Dass gerade hochpreisige Wohnmobile auf CPs und SPs verstärkt anzutreffen sind, das hat sehr wohl was mit den Lebensversicherungen und den Erbschaften zu tun. Insofern reiben sich die Verantwortlichen bei den entsprechenden Herstellern nicht nur heimlich die Hände... |
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