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Solaranlage - Solarregler - Batteriecomputer - Hilfe


Bodyworks am 29 Jun 2014 17:50:04

Hallo liebe WoMo-Gemeinde,

wie schon der Titel dieses Tröhts verrät, möchte ich etwas Geld in die Energieversorgung meines WoMos investieren. Da ich durch das Lesen von zig anderen Tröhts hier im Forum, bei Tante Google & Co. usw. nun nicht mehr den Wald vor lauter Bäumen sehe, erhoffe ich mir hier einige Tipps bzw. Hilfe.

Die Ausgangssituation sieht so aus, dass ich folgende Gerätschaften betreibe:
- EBL-101
- 2 Wohnraumbatterien - VARTA LFD 90 (Blei-Säure, geschlossen, wartungsfrei)
- Wechselrichter mit 1.500 Watt
- automatische SAT-Anlage 65cm
- 2x Grundig TV (Sitzgruppe und Bett - ich weiß, ist dekadent aber praktisch) mit jeweils 30 Watt Leistungsaufnahme
- Beleuchtung komplett mit LED
- AES-Kühlrank Dometic 7xxx-Serie
- Heizung Truma C, Umluft
- Kaffeeautomat Senseo (mit glaube ich 1.300 Watt)
- Power-Notebook, das über Wechselrichter versorgt wird (ohne Strom hält der Akku durch das große Display max. 1,5 Std.)
- diverse Ladegeräte für Kamera-Akkus (ebenfalls über Wechselrichter mit Strom versorgt)
- Fön 1.200 Watt für die Herzdame
- Normale Tauchpumpe

1. Zunächst stellt sich mir die Frage, ob es tatsächlich gravierende Qualitätsunterschiede zwischen den Solarmodulen von Markenherstellern und günstigen Anbietern gibt und ob die teilweise sehr krassen Preisunterschiede gerechtfertigt sind. Kann man so etwas bei ebay & Co. kaufen? Konkret bräuchte ich 2x 100 Watt monokristalline Panels die eine Abmessung von jeweils ca. 110 x 55 cm haben. Das würde noch gut auf's Dach passen, welches bereits mit Sat-Anlage, Aufbau-Klimaanlage, großer HEKI-Luke, Dachträger mit Reling usw. bestückt ist. Hat vielleicht jemand eine Kaufempfehlung oder besser noch eine "Langzeiterfahrung" mit verbauten Modulen die preiswert und gut sind?

2. Solarr-Laderegler. Nachdem ich hier reichlich im Forum gestöbert habe, scheint der Votronic MPP 250 Duo Digital --> Link gut für 2x100W-Panels ausgelegt zu sein. Gut finde ich bei diesem Gerät, dass auch gleich die Starterbatterie über Solar geladen werden kann. Ebenfalls schick finde ich, dass der AES-Kühlschrank mit 12V versorgt werden kann, wenn "Überkapazitäten" Strom vorliegen. Wenn ich das richtig verstanden habe, muss eine einzelne Leitung vom MPP 250 Duo zum Kühlschrank verlegt werden. Wo aber zum Teufel befindet sich der Stromanschluss vom Kühli? :evil: Nimmt der EBL-101 Einfluss auf die Stromversorgung des Kühlschranks bzw. funktioniert das überhaupt? Ist es sinnvoll, den Solar-Laderegler am EBL anzuschließen oder lieber doch direkt an den Batterien? Fragen über Fragen.

3. Als technikverliebter Mensch möchte ich, auch wenn die Meinungen hierzu stark auseinander gehen, einen Batterie-Computer anschaffen. In die engere Wahl sind folgende Geräte gekommen:
- Vitronic BMV 702 --> Link
- Votronic LCD Batterie Computer S --> Link
Wie derartige Computer angeschlossen werden, habe ich mir zwischenzeitlich "angelesen". Ich habe verstanden, dass alle Stromverbraucher, die am Minuspol hängen stattdessen auf einen "Shunt" gehängt werden müssen. Was mir aber nicht klar ist, wie "stark" dieser Shunt bei meiner Konfiguration (s.o.) bemessen sein muss. Beim Vitronic wird ein Shunt mit 500A mitgeliefert. Das hört sich nach "VIEL" an, habe aber überhaupt keine Ahnung ob das ausreichend dimensioniert ist. Den Votronic gibt es wahlweise mit 100, 200 und 400A.
Ich möchte über den Batteriecomputer ungefähr ablesen können, wieviel Restkapazität sich noch in den Batterien befndet, um einschätzen zu können, wann ich wieder nachladen muss bzw. wie generell der gesamte "Stromhaushalt" aussieht, was momentan verbraucht wird usw. usw.

4. Gibt es eventuell hier im Forum einen kundigen "Elektrik-Gott" aus dem Großraum 88400 Biberach (zwischen Ulm und Memmingen), der mir eventuell bei der Montage des o.g. Spielzeugs behilflich sein würde. Gegen Bezahlung, versteht sich.

Freue mich über jeden Tipp bzw. Hinweis.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 29 Jun 2014 18:41:16

...habe beide getestet.
Ich kann dir vom Votronic abraten.
Der Victron ist wesentlich präziser, zudem günstiger!

Nachteil vom Victron...kleines Display welches dann in Augenhöhe verbaut werden sollte.

Der batteriemonitor von Büttner kann ich auch empfehlen.


peter

kintzi am 29 Jun 2014 19:20:18

Zitat:
Der batteriemonitor von Büttner kann ich auch empfehlen.

Büttner u. Votronik hinter der Blende baugleich, Büttner läßt bei Votr.herstellen.

Bei der Belastung würde ich einen 200A Shunt nehmen.

Sind die Vartas wirklich wartungsfrei? Meines Erachtens sind es recht günstige Nasse mit Gasungsableitung.Vlies (Glasfasermatten) sind zur Stabilisierung der Seperatoren drin, also keine echte AGM. Oder irre ich? Gibt nämlich auch echte AGM v. Varta. Gr.R

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Gast am 29 Jun 2014 19:27:16

kintzi hat geschrieben:
Büttner u. Votronik hinter der Blende baugleich, Büttner läßt bei Votr.herstellen.

. Gr.R

Kann man das irgendwo nachlesen?
Baugleich kann eigentlich nicht sein da die Funktionen unterschiedlich sind. Zudem ist der büttner wesentlich teurer!

Gast am 29 Jun 2014 19:29:47

Moins,

ich habe auch Varta wartungsfreie " nass Batterien " sind geschlossen, sind 6 Jahre alt und verrichten zuverlässig ihren Dienst, sind " Antriebs und Beleuchtungsbatterien " so steht es jedenfalls drauf.

Batteriecomputer habe ich diesen --> Link bin damit sehr zufrieden, der hat automatisch einen 500 A Shunt.

WomoKindi am 29 Jun 2014 19:44:44

hennes hat geschrieben:Batteriecomputer habe ich diesen --> Link bin damit sehr zufrieden, der hat automatisch einen 500 A Shunt.


Dito, :top:
und wer bei dem die Bedienanleitung auch noch durchliest, und das Teil auf seine Batt. anpasst/einstellt,
hat eine richtig gute Batt. "Tankanzeige".
Selbst für weitere Spielereien (Warnungen/Steuerungen) zu empfehlen. :ja:

Bodyworks am 29 Jun 2014 19:44:55

kintzi hat geschrieben:Sind die Vartas wirklich wartungsfrei? Meines Erachtens sind es recht günstige Nasse mit Gasungsableitung.Vlies (Glasfasermatten) sind zur Stabilisierung der Seperatoren drin, also keine echte AGM. Oder irre ich? Gibt nämlich auch echte AGM v. Varta. Gr.R

So stehts mal zumindest bei VARTA. Die Batterien arbeiten mit Vlies-Technologie.
--> Link

Bodyworks am 29 Jun 2014 19:54:05

WomoKindi hat geschrieben: .... und das Teil auf seine Batt. anpasst/einstellt,


Muss dabei etwas besonderes beachtet werden ? Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man die Summe der beiden 90 Ah addieren und in den Computer 180 eingeben, oder liege ich da falsch und man muss hier etwas weniger eingeben ?? Sorry, bin total blond :roll: in dieser Hinsicht.

WomoKindi am 29 Jun 2014 20:08:17

Batteriekappa. einstellen ist der 1. natürlich wichtigste Wert der eingestellt werden muß,
es sind aber weitere Werte wichtige Werte die man anpassen kann, ich werde aber hier nicht die Bedienungsanleitung Abschreiben, einfach mal lesen,
und wenn Begriffe darin nicht bekannt, die Bedeutung ist immer erklärt und zur Not im Netz ergooglen. :wink:



Ps. wenn man einen Batt. Tester aller Bosch oder Ring hat, kann man natürlich die noch echte vorhandene
Battkappa. einstellen, desto genauer wird auch die Kappa. Angabe und auch die "Restreichweite" bei aktuellem Verbrauch usw.
weil Batt. Alterung/Kapazitätsverlust können die selber nicht Messen

Gast am 29 Jun 2014 20:31:35

...ja richtig!
Die Einstellungen umfaßt etwa 5 DIN A4 Seiten für den Victron . Aber genau dies macht den Victron zu einem sehr genauen Meßinstrument!
Die Anleitung vorher studieren macht wenig Sinn...da die ein zu stellenden Werte einem kaum was sagen wenn man den Zusammenhang nicht kennt!

Ich habe zZ dem NASA BM 2 verbaut aber nach den Tests mit dem Victron, Büttner und Votronic werde ich auf den Victron wechseln!


Gast am 29 Jun 2014 21:28:34

Bodyworks hat geschrieben:
Muss dabei etwas besonderes beachtet werden ?


... wichtig ist, die Batterien müssen RICHTIG voll sein, damit der Batteriecomputer weiß, aha jetzt haben die auch die 180 AH :) und damit kann er dann " rechnen "
ich hatte auch schon welche die teurer waren, aber ich finde der Victron ist besser, ich möchte ihn als Freisteher nicht mehr missen.

Bodyworks am 29 Jun 2014 21:50:36

nethunter hat geschrieben:...ja richtig!
Die Einstellungen umfaßt etwa 5 DIN A4 Seiten für den Victron ...


Au weia, habe mir mal die Bedienungsanleitung heruntergeladen. Damit ist ein NIcht-Elektroniker völlig überfordert. Da ist die Rede von Schweifstrom, Zeit für Ladezustand-Kennung, Peukert-Exponent, Lade-Wirkungsgrad, Schwellwert-Strom, Einstellung-Nullstrom, Relais-Modus, usw. usw....) Alle diese Parameter kann man einstellen. Insgesamt sind das über 60 verschiedene. :roll:
Alles völlig böhmische Dörfer für mich. Ich will einfach nur den Ladezustand in V, den momentanen Verbrauch in Ah, die "geschätzte" Restkapazität der Batterie und ein Warnsignal, wenn sich der Ladezustand in der Nähe von 50% befindet. Gibt es eine Quick-and-dirty Anleitung darüber, welche Parameter unbedingt eingestellt werden müssen und welche man vernachlässigen kann?

hotdog am 29 Jun 2014 21:51:47

kintzi hat geschrieben:Zitat:
Sind die Vartas wirklich wartungsfrei? Meines Erachtens sind es recht günstige Nasse mit Gasungsableitung.Vlies (Glasfasermatten) sind zur Stabilisierung der Seperatoren drin, also keine echte AGM. Oder irre ich? Gibt nämlich auch echte AGM v. Varta. Gr.R


Richtig sind dieselben Vartas, die ich auch habe, haben einen Schlauch nach draußen. --> Link

Bodyworks am 29 Jun 2014 21:54:52

hotdog hat geschrieben:Richtig sind dieselben Vartas, die ich auch habe, haben einen Schlauch nach draußen. --> Link


Schlauch nach draußen??? Wo ist der denn. War beim Einbau beim freundlichen Bosch-Dienst dabei, habe aber keinen Schlauch gesehen.

Gast am 29 Jun 2014 21:59:11

Bodyworks hat geschrieben: ....welche Parameter unbedingt eingestellt werden müssen und welche man vernachlässigen kann?

...da du den 702 ausgewählt hast ...:
Zu 1. = alle
Zu 2. = keine
;D

Für einen der sich mit solchen Dingen auskennt ist das kein grosser Akt!
Also einbauen und einen finden der das kann.....dabei rate ich dir gleich von einer Werkstatt ab!

Alternativ können wir das zusammen online machen, dann weist du worum es geht!

Also einbauen und melden :lach:


hotdog am 29 Jun 2014 22:21:03

Bodyworks hat geschrieben:
Schlauch nach draußen??? Wo ist der denn. War beim Einbau beim freundlichen Bosch-Dienst dabei, habe aber keinen Schlauch gesehen.



Geht bei mir auf der Seite, wo der Minuspol ist durch den Fahrzeugboden nach unten raus.

Gast am 29 Jun 2014 22:31:38

Bodyworks hat geschrieben:Au weia, habe mir mal die Bedienungsanleitung heruntergeladen. Damit ist ein NIcht-Elektroniker völlig überfordert.


... is nicht schwer, das habe ich sogar hinbekommen :D

bei meinem Victron ist die Werkseinstellung für 200 Ah und ich habe genau 200 Ah :D

WomoKindi am 29 Jun 2014 23:12:13

hennes hat geschrieben:bei meinem Victron ist die Werkseinstellung für 200 Ah und ich habe genau 200 Ah :D


Ja Hennes,
waren es bei mir anfänglich auch mal,
und habe alles so gelassen wie es war,
bis ich im Winter trotz Anzeige 92%, früh die Unterspannungswarnung der Heizung bekam,
weil die Batt. durch zu wenig Sonne seit geraumer Zeit trotzdem fast leer waren.
Auf die von Dir verlinkte Seite von AMUMOT stehen aber schon die allerwichtigsten Sachen die man berücksichtigen sollte. :D :wink:


kintzi am 29 Jun 2014 23:29:51

Habe nochmal bei Varta-automotive nachgesehen, definitiv Nass-Batts wie oben geschrieben.
Model 930090. Preise sehr günstig ab 115 €, dafür kriegt man keine AGM. Vlies nur zur Versteifung der Seperatoren (Vibration) , wird v. Varta als wartungsfrei angegeben, gegenüber anderen Nass-Batts
angeblich doppelte Zyklenzahl. Trotzdem muss sie Entlüftung auf Schmalseiten,evtl.mit Stopfen verschlossen, haben. Keine Rekombination u. Überdruckventile (VRLA) wie bei GEL/AGM.
Füllung auf Lebenszeit = 400 Zyklen , aber wenn zu hohe Schlussspannung (normal 14,4V bei Norm-Temp.) gasen, dann Wasser fällig. Kann bei hohen Temp. ohne Temp. Kompensation leicht passieren, meine Lader haben bei den Temp.hier im Süden in den letzten Wochen die Schlußspannung auf 14,2 runtergeregelt. Gr.R

kintzi am 29 Jun 2014 23:34:30

Noch was: die aus Spannung, Strom u. Zeit mit max. Ah-Einstellung hochrechnenden BC sind nicht sehr
genau, eher eine Pseudogenauigkeit. Aber zu Schätzung gut zu gebrauchen. Gr.R

Gast am 30 Jun 2014 10:57:15

Stimmt!
Nur schätzen kann man/frau auch selber, da brauchste keinen BC. Alles Quatsch!
Ein einfaches Multimeter ist da genauer. Nur die Ablesewerte muss man/frau deuten können.
DA liegt das Problem.
Wenn ich eh andauernd ablese und nachsehe, brauche ich nix an Regelung außer dem EBL.

uwet am 30 Jun 2014 11:21:01

WomoKindi hat geschrieben:bis ich im Winter trotz Anzeige 92%, früh die Unterspannungswarnung der Heizung bekam,
weil die Batt. durch zu wenig Sonne seit geraumer Zeit trotzdem fast leer waren.

Hi,
die Victron-BC sind sehr genau. Sie messen bis auf 0,01A. Allerdings ist im Kaufzustand der Nullpunkt nicht geeicht, also alles abklemmen außer dem BC und die Nulleichung durchführen. Dann stimmt auch die Anzeige im Winter bei nur geringen Ladeströmen.
Mein Victron BMV-600 hatte z.B. im Werkszustand immer einen Ladestrom von 0,1A(auch nachts) obwohl ohne Sonne ein Entladestrom von -0,07A für den Eigenbedarf des Solarcontrollers hätte fließen müssen.

Uwe

Gast am 30 Jun 2014 11:32:08

Moins,

wenn ich Dezember - Januar - Februar - März in Frankreich unterwegs bin, ohne an 230 V zu sein, ist es schon schön zu wissen, wieviel Ah bei 5 Stunden Fernseh, 5 Stunden Laptop und Heizung aus der Batterie verbraucht werden, auch wenn es nur ungefähr ist.

Damit der Batteriecomputer einigermaßen genau " rechnen " kann, sollten die Batterien in regelmäßigen Abständen mal wieder richtig voll geladen werden, dafür habe ich dann einen 25 A Sterling Ladegerät, wo ich dann kurz beim Frühstück für 230 V den Kipor anschmeiße.

Fahre dabei schon Jahre sehr gut.

WomoKindi am 30 Jun 2014 13:21:25

uwet hat geschrieben: Allerdings ist im Kaufzustand der Nullpunkt nicht geeicht, also alles abklemmen außer dem BC und die Nulleichung durchführen. Dann stimmt auch die Anzeige im Winter bei nur geringen Ladeströmen.

Uwe


Ist doch wohl klar das er kalibriert wird bei der Installation.

Das reicht aber nun mal nicht, hier wurde doch schon drauf eingegangen oder war es auf der Seite von AMUMOT,
das der Wert der Ladeendspannung im original Zustand zB. völliger Blödsinn ist.
Lag bei mir bei 20°C 1V unter der echten. hat also viel zu früh immer auf "Voll" geeicht.
Genau deswegen verrechnet sich der BC jeden Tag wenn es nicht trotz Weiterladung zu einer wirklichen Vollladung kommt.
Und die erreiche ich halt im Winter auch mit 500Wp Solar meistens nicht, schon gar nicht bei sonnenlosen Zeiten , auch mal 4h Fahrt bringen keine 600Ah wirklich voll.
Amüsiere mich immer hier zu lesen, "Gegen Mittag sind unsere Akkus immer schon proppenvoll"
Wie soll das gehen wenn der Akkuhersteller je nach Typ selber angibt, das nach Beendigung der Hauptladephase es noch bis zu 8h dauert bis 100% erreicht wird.

Zitat Wiki
Bei Erreichen der gewählten Ladeschlussspannung am Akku wird von Strom- auf Spannungsregelung umgeschaltet und in der zweiten Ladephase mit konstanter Spannung weiter geladen, dabei sinkt mit zunehmendem Ladestand des Akkumulators der Ladestrom selbsttätig ab.

Als Kriterium für die Beendung der Ladung kann bei Blei- und Li-Ionen-Akkus die Unterschreitung eines gewählten minimalen Ladestroms angewendet werden.


Diese zweite Ladephase dauert nun mal, und kann vom BC gar nicht gewertet werden, wenn der so eingestellt ist, das nach 3min. nach erreichen Ladeschluss-Spannung und durch Unterschreitung des minimalen Ladestroms schon als 100% gwertet wird. Kommt bei Solarladung schon mal vor das mehr als 3Minuten nicht allzu viel geladen werden kann, insbesondere wenn das Fahrzeug gleichzeitig in Nutzung ist, sprich auch noch Verbraucher in Betrieb sind.


hennes hat geschrieben:Damit der Batteriecomputer einigermaßen genau " rechnen " kann, sollten die Batterien in regelmäßigen Abständen mal wieder richtig voll geladen werden, dafür habe ich dann einen 25 A Sterling Ladegerät, wo ich dann kurz beim Frühstück für 230 V den Kipor anschmeiße.


hennes,
da haste völlig recht, macht man das nicht siehe oben.
Aber mit kurz beim Frühstück wird das auch nicht erreicht, klappt aber wenn man es wie Du regelmäßig macht, weil die Abweichung dann zur Kapazität sich dann eben nicht immer weiter aufsummieren kann.
Sprich die negative Dauerabweichung wie bei mir Damals so nicht auftritt.
Deine Fehlanzeige also bis max. 10-15% ausmacht, nicht wie bei mir, wo sie zum Schluss bei wohl etwa 80% lag.

Im Sommer bei normaler Nutzung mit ausreichend Solar, kommt es ja auch in der Regel bei den allermeisten gar nicht so weit.


kintzi am 30 Jun 2014 13:56:08

hennes hat geschrieben:
Damit der Batteriecomputer einigermaßen genau " rechnen " kann, sollten die Batterien in regelmäßigen Abständen mal wieder richtig voll geladen werden, dafür habe ich dann einen 25 A Sterling Ladegerät, wo ich dann kurz beim Frühstück für 230 V den Kipor anschmeiße.

Hanno, kurz nach dem Frühstück.....

Eine Batterie ist dann voll, wenn sie keinen Strom (Ampere) mehr aufnimmt.

Eigene Werte:
Morgends bei 50% Entladung = 80Ah =Leerlaufspannung 12,1V (Exide Gel 2x80Ah 6 Mon.alt) über Moppel (20i) initial 45A Ladestrom, auf BC (Votronik) 1 Ah geladen in ~1Min45Sek. Spannung steigt rel. rasch (10Min) auf 13,5V , dabei Ladestromabfall auf 30A . 2' 20'' für 1Ah.
Klar: bei immer mehr abfallendem Strom immer längere Dauer für 1Ah.

Bei 2h Laufdauer um 50 Ah geladen= 80%, Aufnahme noch knapp 10 A, Spannung 14,2V.
Wenn 14 h am Netz 0,0-0,1A Stromaufnahme, dann wirklich voll.
Gr.R

Gast am 30 Jun 2014 14:09:31

Bei meinem Votronic BC steht folgendes in der Anleitung:
-----
Nach Einstellung der Batterie-Kapazität und nach Wegfall der Versorgungsspannung wird die entnehmbare
Kapazität automatisch auf 75 % gesetzt (Werkseinstellung). Für eine ordnungsgemäße Kapazitätsanzeige ist danach
unbedingt die Ladung der Batterie von mind. 24 Stunden mit einem geeigneten Automatik-Ladegerät erforderlich.
Erst wenn der Vollladezustand der Batterie erreicht ist, stellt sich das System auf „seine“ Batterie ein und die
Anzeige zeigt 100 % bzw. die Restkapazität der Batterie in Ah an. Die Ersteinstellungen und das Vollladen der
Batterie sind für eine ordnungsgemäße Kapazitätsanzeige unbedingt erforderlich und müssen nach jedem
Abklemmen des Geräts oder der Batterie erneut durchgeführt werden!
-----

Das hat nach dem Einbau sehr gut funktioniert und nach einigen Ladezyklen war die Ladeanzeige dann schließlich auch bei 100% angekommen. Eine vorherige Volladung ist demnach nicht unbedingt erforderlich. Das system pendelt sich auf die aktuelle Kapazität der Batts ein.

uwet am 30 Jun 2014 14:12:22

WomoKindi hat geschrieben:das der Wert der Ladeendspannung im original Zustand zB. völliger Blödsinn ist.
Lag bei mir bei 20°C 1V unter der echten. hat also viel zu früh immer auf "Voll" geeicht.
Genau deswegen verrechnet sich der BC jeden Tag wenn es nicht trotz Weiterladung zu einer wirklichen Vollladung kommt.

Hi,
die Synchronisation habe ich durch sinnlose Werte deaktiviert und dann im Winter am Wirkungsgrad geschraubt bis auch ohne Sync wieder 100% erreicht wurden. Dann habe ich die Synchronisation mit sinnvollen Werten wieder eingeschaltet.
Vollladung schon vorm Frühstück sollte man nicht generell ausschließen. Im Süden/Sommer schaffe ich schon während des Frühstücks den Energieverbrauch des Toasters locker wieder rein, 600Wp und 100Ah-Lithium-Akku machen's möglich.
Den Victron würde ich immer wieder empfehlen, hatte mal den BM-1 der zeigte im Winter nur noch Mist an.

Uwe

rkopka am 30 Jun 2014 14:24:52

uwet hat geschrieben:die Victron-BC sind sehr genau. Sie messen bis auf 0,01A.

Ist das die Auflösung oder die Genauigkeit ? 0,01A bei Maximal ? 100A ? wären 0,01% . Das ist schon in der Labormeßtechnik sehr gut und im Auto mit den ganzen äußeren Einflüssen nur schwer oder sehr teuer zu schaffen.

Allerdings ist im Kaufzustand der Nullpunkt nicht geeicht, also alles abklemmen außer dem BC und die Nulleichung durchführen.

Eichen kann nur das Eichamt. Was man selber macht, ist kalibrieren,

RK

WomoKindi am 30 Jun 2014 14:27:07

Na siehste Uwe,
da sind wir dann ja eigentlich einer Meinung.
Wenn man sich mit dem Teil etwas mehr beschäftigt, ist es sehr gut,
er lässt sich dank seiner Möglichkeiten, zu einem relativ genauen Werkzeug machen.

In wie weit Du mit Lithium-Akkus auf deutlich kürzere echte Vollladezeiten kommst, kann ich nicht beurteilen.
Das Thema Lithium-Akku, steht bei mir bis jetzt noch nicht an, wenn mal günstiger in ein paar Jahren aber bestimmt.


WomoKindi am 30 Jun 2014 14:31:07

rkopka hat geschrieben:Eichen kann nur das Eichamt. Was man selber macht, ist kalibrieren,

RK


Pfennigfuchser,
ja klar hast ja recht, habe ich oben auch schon mal fälschlicher Weise so geschrieben. :mrgreen:

Gast am 30 Jun 2014 17:45:22

uwet hat geschrieben: hatte mal den BM-1 der zeigte im Winter nur noch Mist an.

Uwe

...woher wusste der BM1 das Winter ist? :idea:

uwet am 30 Jun 2014 18:01:26

Er hat es am geringen Ladestrom(Solar Dezember, Januar) erkannt. Ich kann die Batterie nie abklemmen, dann komme ich nicht mehr ins Auto, keine Schlösser dran. Die Auflösung dieses BC ist 0,1A alles was drunter ist geht nicht in die Berechnung des Ladezustandes ein. Dieser BC merkt nicht mal wenn man heutzutage eine einzelne LED-Leuchte im Fahrzeug einschaltet. Der Victron löst mit 0,01A auf, kleine Ströme z.B. die 0,08A einer LED berechnet er mit.

Uwe

Ich hoffe ich wurde trotz 'Eichen' statt 'Kalibrieren' verstanden.

det203 am 01 Jul 2014 21:14:36

Bodyworks hat geschrieben:
Zunächst stellt sich mir die Frage, ob es tatsächlich gravierende Qualitätsunterschiede zwischen den Solarmodulen von Markenherstellern und günstigen Anbietern gibt und ob die teilweise sehr krassen Preisunterschiede gerechtfertigt sind. Kann man so etwas bei ebay & Co. kaufen?


Nachdem mich Antworten auf genau diese Fragen auch gerade brennend interessieren und die Antworten ziemlich einseitig in Richtung Laderegler abgedriftet sind, erlaube ich mir mal den Beitrag nochmals anzuschieben. 8)

WomoKindi am 01 Jul 2014 21:33:57

det203 hat geschrieben:Nachdem mich Antworten auf genau diese Fragen auch gerade brennend interessieren


Es wird immer noch Unterschiede bei den Modulen geben,
ein Indiz ist der Wirkungsgrad.
Und dann kann man auch immer noch selbst eine Flächenberechnung Wp/m² anstellen,
zusätzlich das Gewicht wenn es für Einen relevant ist. ( beides ist für Womofahrer oft der wichtigste Aspekt)
Das alles im Verhältnis zum Preis.
Wenn Du rein auf die Verarbeitung abzielst, es gab mal einige Marken, (BP Module zB. )
da war die Verarbeitung und die Selektion der Wafer schon sehr gut.
Inzwischen ist meiner Meinung nach der Unterschied nicht mehr sehr frappierend.

Man muß halt selber das Passende für sich raus suchen, und entscheiden wie viel einem die nur noch relativ kleinen Unterschiede hinsichtlich zum Preis wert sind.

WK

det203 am 01 Jul 2014 21:39:11

Relativ kleine Preisunterschiede?
Der Markt bietet 160WP für unter 200 €, aber auch 175 WP für 900 €. :roll:

WomoKindi am 01 Jul 2014 21:54:58

det203 hat geschrieben:Relativ kleine Preisunterschiede?
Der Markt bietet 160WP für unter 200 €, aber auch 175 WP für 900 €. :roll:


Sorry war wohl zu unverständlich,
lies es nochmal.

WomoKindi hat geschrieben:Man muß halt selber das Passende für sich raus suchen, und entscheiden wie viel einem die nur noch relativ kleinen Unterschiede der Module, hinsichtlich zu ihrem Preis wert sind.


:wink:

WK

Bodyworks am 01 Jul 2014 22:06:32

Danke an det, dass dieser Tröht noch mal in eine andere Richtung geht. Es sind ja noch viele Fragen offen geblieben.
Bei der Auswahl eines Solarpanels würde ich mich (nachdem ich reichlich im I-Net herumgelesen habe) nach dem Wirkungsgrad orientieren und ob ggfs. Bypass Dioden zum Einsatz kommen. Unterm Strich bin ich jedoch keineswegs ein Fachmann, der das objektiv beurteilen könnte.

Zur Zeit überlege ich, ob ich mir 2 von diesen Panels kaufen soll. --> Link
100 Wp für < 100 Eur, 19% Wirkungsgrad und Bypass Dioden.
Kann mir jemand sagen, ob man so etwas unbedenklich kaufen kann?

WomoKindi am 01 Jul 2014 22:20:37

Bodyworks hat geschrieben:Zur Zeit überlege ich, ob ich mir 2 von diesen Panels kaufen soll. --> Link
100 Wp für < 100 Eur, 19% Wirkungsgrad und Bypass Dioden.
Kann mir jemand sagen, ob man so etwas unbedenklich kaufen kann?


Liest sich anhand der Papierform nicht schlecht, und auch der Preis ist ansprechend.
Steckeranschluß auch dabei.
Mehr als 19% Wirkungsgrad wirste zu dem Preis auch nicht bekommen, das wären dann die mit der rückseitigen Wafer-Verdrahtung, die habe ich aber für den Preis noch nicht gefunden.

Ps, Bypass Dioden haben die ab 50Wp eigentlich alle schon drin bei 12V (18V) Klemmung,
schreibt nicht mehr jeder überhaupt rein

det203 am 01 Jul 2014 22:34:26

[quote="WomoKindi"]
lies es nochmal.

[/quote="WomoKindi"]

Okay, ich habe die Wörter beim lesen neu sortiert. :?

Sehe ich das also richtig, dass ein Großteil der Preisdifferenz in der Händler/Hersteller-Marge liegt?
Ich meine 10-20% wäre ja normal, aber in der Größenordnung ist das schon heftig.

WomoKindi am 01 Jul 2014 23:20:03

det203 hat geschrieben:Okay, ich habe die Wörter beim lesen neu sortiert. :?

Sehe ich das also richtig, dass ein Großteil der Preisdifferenz in der Händler/Hersteller-Marge liegt?
Ich meine 10-20% wäre ja normal, aber in der Größenordnung ist das schon heftig.


Ich will/kann bestimmt nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt ja auch einige Super/Duper Neuheiten usw. die ich nicht beurteilen kann.
Aber bei dem von was wir hier alle meistens Schreiben, ist von mir aus auch bis 50% im Rahmen,
der Rest ist nun mal in einer Marktwirtschaft oft nur Marketing/Image usw. :oops:

Meine ältesten Module (Polys) sind jetzt 20jahre alt, und machen immer noch 80% der Nennleistung.
Dann wie gesagt die BP Monos , die nun auch schon 14Jahre alt sind, und vor 2Jahren beim Einzeltest noch in der Neutoleranz lagen.
Dann Ebay China-Dinger (deutscher Händler) vor 7Jahren, gut verarbeitet und bis jetzt wie neu.
was soll ich sagen, ich hatte bisher noch nicht einen Ausfall.
Habe immer versucht die zu bekommen, die auf der geringsten Fläche die meisten Wp haben,
allerdings bis auf die BP immer davon die günstigsten.
Nie bei sogenannten Womoausrüstern aller Büttner und Co gekauft,
mein Bier kauf ich auch nicht in der Apotheke als Heilsaft. :wink:

Meine Meinung inzwischen, außer beim Preis kann man da nicht mehr viel verkehrt machen.
Selbst wenn mal in einer Anschlussdose eine Lötfahne nicht richtig sitzt, das schaut man sich vorher an und lötet bei Bedarf halt mal nach.
Bei mir wird auch alles in den Anschlussdosen noch mal mit Schutzlack überzogen, da ich Module fest verbaue, und wegen einer eventuellen Korrosion in den Anschlüssen die nicht mehr runter schneiden möchte. Kondenswasser kann immer mal vorkommen.
Das sind so Sachen/Kleinigkeiten, die macht kein Händler für Dich, warum denn auch, da muß es schnell gehen, will Verkaufen und Verdienen, und über seine Gewährleistung hält das ja auch meist.

Ich behaupte auch, das 95% der Selbstaufbauer diese Arbeiten im Ganzen deutlich sauberer und genauer ausführen, man muß sich halt vorher etwas schlau machen, ist ja heute kein Problem mehr,
und Solar ist keine Herz-Transplantation.

WK

det203 am 01 Jul 2014 23:40:17

Danke WK, mit diesem Erfahrungsbericht kann ich etwas anfangen.
Dass die preiswerten Module aus China kommen ist mir sonnenklar *g*, das kann bei den Preisen ja auch nicht anders sein.
Leider ist mein Dach schon ganz gut belegt, sodass ich auf ein einzelnes Modul gehen muss, aber nach meiner Rechnung komme ich auch ganz gut damit klar.
Was du zur Montage bzw. Selbstmontage geschrieben hast, kann ich auch nur unterstreichen. Ich habe mich bei einem Werkstattbesuch nach dem Montagepreis erkundigt und war schon etwas geschockt. Ich kenne den Zeitaufwand für den Einbau einer automatischen Sat-Anlage und nicht mal die hätte ich für den genannten Preis montieren lassen. :roll:

thomas56 am 01 Jul 2014 23:42:56

WomoKindi hat geschrieben:
Dann wie gesagt die BP Monos , die nun auch schon 14Jahre alt sind, und vor 2Jahren beim Einzeltest noch in der Neutoleranz lagen.

Hallo,

min. 15,5 Jahre alt. Aber egal, hat du die mal gemessen, wieviel Wirkungsgrad die haben? Haben schliesslich damals ca. 2000,-DM/100Wp gekostet!

WomoKindi am 01 Jul 2014 23:52:01

thomas56 hat geschrieben:min. 15,5 Jahre alt. Aber egal, hat du die mal gemessen, wieviel Wirkungsgrad die haben? Haben schliesslich damals ca. 2000,-DM/100Wp gekostet!


Thomas hast recht, waren ja von Deinem Liner original. :ja:
Die Zeit fliegt nur so an einem vorbei. :oops:

Werde mal schauen ob ich das Datenblatt noch finde.


WK

uwet am 02 Jul 2014 08:14:56

Hi,
der Wirkungsgrad ist sicherlich bei beengter Fläche wichtig, für uns die wir die Module flach aufs Dach kleben scheint mir die Leistungsabgabe im Verhältnis zum Einstrahlungswinkel der Sonne eher ein Auswahlkriterium zu sein. Leider schweigen sich die Hersteller dazu gerne aus. Ein schöner Versuch dazu --> Link
In D erreicht der Einstrahlungswinkel im Juni maximal so 60° über dem Horizont, da die Module flach liegen fehlen rund 30 Grad zum Maximum. Also werden im Juni Mittags rund 75% der Maximalleistung, vorher und nachher weniger erzeugt. Da müsste man was bezahlbares finden.

Uwe

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