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Selbstverständlich leuchten auch bei Retarderbetätigung die Bremslichter!!! Rutsch mit PhoeniX 7200 und Kloft Retarder
zitat Wikipedia, dass die Bremsleuchten des Fahrzeugs nicht immer mit aktiviert werden. Starke Bremsmanöver mittels Retarder – welche dieser durchaus leistet – sollten dann vermieden werden. Geregelt ist die Zuschaltung von Bremsleuchten beim Einsatz von Zusatzbremsen wie Retardern im § 53 (2) StVZO, danach kann das Bremslicht zugeschaltet werden, muss es aber nicht zwingend Moin zusammen, ich auch mal wieder. Sicherheitsabstand für Lkw ist nicht mehr nur halber Tacho, sondern mindestens 50m. (Und da ist nix mehr mit WIndschatten.) Die braucht man, um wenigstens nicht mehr mit voller Wucht einzuschlagen und eine Chance zum Überleben zu haben. An ein unfallfreies "zum stehen kommen" wenn der Vordermann eine Vollbremsung macht, ist auf keinen Fall zu denken. Ich hab ja nur so ein altes Hudschifuddel und fahre auf der BAB (ohne Steigung) meine 85 km/h, weil da der Motor am besten läuft und ich mit 9,1 L/100km (Alkoven) recht günstig dran bin. Alles darüber ist zwar möglich, aber nur mit Gehörschutz. Es gibt Lkw, die die gleiche Geschwindigkeit fahren, da bleib ich hinten dran, aber dann hab ich 100m Abstand ... und es gibt tatsächlich welche, die langsamer sind und die ich dann (mit erhöhtem Tempo wegen der Zeit) überhole und mich dann wieder auf mein Tempo zurückfallen lasse. Ansonsten sehe ich in der Regel alle 3 Minuten neue Werbung vor mir, weil die meisten Lkw wie oben geschrieben schon deutlich an die 90 km/h ran gehen (auch wenn sie das nicht dürfen) und selbst wenn sie nur 86 km/h fahren und 5 Minuten zum überholen brauchen, das dann trotzdem tun. Windschatten fahren ist keine Frage der Logik oder der möglichen Ersparnis, sondern schlicht weg ein Unvermögen, die Risiken abzuschätzen, wie lange man selbst tot sein kann und die Beifahrer (wahrscheinlich die Ehefrau und eigenen Kinder) für den Rest des Lebens in den Rollstuhl oder das Krankenbett verfrachtet, falls sie das Ganze überleben sollten in der Dinette. In dem Sinne, Lothar Windschatten fahren ist keine Frage der Logik oder der möglichen Ersparnis, sondern schlicht weg ein Unvermögen, die Risiken abzuschätzen, wie lange man selbst tot sein kann und die Beifahrer (wahrscheinlich die Ehefrau und eigenen Kinder) für den Rest des Lebens in den Rollstuhl oder das Krankenbett verfrachtet, falls sie das Ganze überleben sollten in der Dinette. In dem Sinne, Lothar[/quote] Hallo Lothar, endlich die erste vernünftige Antwort. :daumen2: Liebe Mondmann Lest ihr eigentlich auch die Beiträge? Seit seite 1 hat keiner mehr ernsthaft davon gesprochen im Windschatten (sprich nah auf zu fahren) zu fahren. :roll: Davon abgesehen sind 100m sicherheitsabstand deutlich übertrieben. Der Bremsweg von Auto und LKW liegt bei tempo 100 idr. unter 40m...
Entschuldige bitte, aber du bist in meinen Augen ein zukünftiger Selbstmörder, denn zum einen sind deine Behauptungen reine Theorie und zum anderen sieht die Praxis ganz anders aus. Geh mal von einer Geschwindigkeit von 100 km/h aus und einem Bremsweg von 40 m, okay? Jetzt fährst du schön gemütlich hinter deinem ausgewählten Lkw her, schaust nach rechts und links, willst ja auch die Gegend genießen, ist doch normal, und wenn dein Blick dann wieder auf den Lkw fällt, ist doch wahrscheinlich mindestens eine Sekunde vergangen. Dann sind aus deinen angenommenen 40 m Bremsweg und der einen Sekunde Ablenkung schon 76 m geworden und nun kommt noch deine Reaktionszeit dazu und weißt du was dann ist, dann hängst du auch schon hinten drauf. Und dieses Szenario bei einer Ablenkung von nur 1 Sekunde. Deine Fahrweise ist in meinen Augen verantwortungslos, nicht nur gegenüber deinen Mitfahrenden, sondern auch gegenüber allen Verkehrsteilnehmern. hallo: so ein windschattenfahren mit genügend abstand in der Lkw kolonne kann man noch steigern: ein Reisebus: denn der fährt lt. GPS fast immer 107 km/h und dessen windschatten beträgt fast 150 -200 meter!!! gute Fahrt bis zum einschlag :lenker: :augenauf: PS das anhängen spart sprit; den man hinterher nicht mehr braucht :cry: Genau so isses! Lebensgefährlich. Auf 100 km einen Liter Sprit sparen ist das Risiko nicht wert. Es gibt Fragen, über die wundere ich mich schon sehr, dass sie überhaupt gestellt werden. ...die Eröffnungsfrage gehört dazu ... Sicherheitsabstand ist notwendig um Leib und Leben zu schützen (Abstandsformeln, Bremswegberechnung ect. lernen wir rechtzeitig) als verantwortungsvoller Fahrer sollte jeder für sich entscheiden, wann er wieviel riskiert (möglicherweise auch ungeachtet von gesetzlichen finanziellen Folgen) meine Vermutung ist eine andere: ... in diversen Foren werden mit einer gewissen Regelmäßigkeit provokante Themen eröffnet um sich an der anschließenden Diskussion zu ergötzen (ist aber nur mein persönlicher Eindruck ...ohne Quellenangabe oder wissentschaftlicher Recherche) wünsche Allen immer entspanntes, knitterfreies und gesundes Reisen Hier in der Disskussion stelle ich fest, das kaum einer mehr weiß was er in der Fahrschule gelehrnt hat. Die einfache Formel zur Berechnung des Bremsweges lautet: Reaktionszeit + Bremsweg Reaktionszeit ist Geschwindigkeit/10x3 Ergibt bei 80 km/h 8 x 3 = 24m, Bei 100 km/h 10 x 3 =30m Bremsweg ist Geschwindigkeit/10x Geschwindigkeit/10 Ergibt bei 80 km/h 8 x 8 = 64m, Bei 100 km/ 10 x 10 =100m Summe Anhalteweg bei 80 km/H =88m, Bei 100 km/h = 130m Mir sagten einmal erfahrene Autobahnpolizisten: Die Gefahr auf der Autobahn kommt fast ausschließlich von hinten. Und wer wie oben in der Fahrschule aufgepasst hat, wird dieses Bestätigen können. Die meisten unterschätzen den Bremsweg und fahren zu dicht auf. Und weil ich mit meiner Familie gesund wieder zu Hause ankommen möchte reagiere ich auch sehr allergisch auf Fahrer die zu dicht auffahren. Wenn ich Diesel sparen will fahre ich langsamer! J.J. :daumen2: Pelle Im Windschatten fahren ist für uns schrecklich, da die Luftverwirbelungen hinter dem LKW unser Womo immer ein wenig "durchschütteln". Ist mir unangenehm :( Hier die Ausgangsfrage:
Hier die Frage, von der etwa 2/3 der Beiträge so taten, also ob sie gestellt worden wäre: - Ist es in Ordnung, wenn ich morgen mit weniger als den Sicherheitsabstand fahre, um tiefer im LKW-Windschatten zu sein? Nun gibt es Freud'sche Versprecher, aber auch Freud'sche Verhöher. Wieso zog es die Mehrheit der Antwortenden mehr dazu, diese verdrehte Frage zu beantworten, als die eigentlich Gestellte? Die Anwort lautet "NEIN" Aber dann kommt die Frage warum u. die wird im Vorfeld sofort beantwortet.
Die Frage, warum es (vermeintlich) nicht möglich sei, innerhalb des Sicherheitsabstandes von Windschatten zu profitieren, kann nur durch Testergebnisse oder, theoretisch, Aerodynamik-Berechnungen beantwortet werden - wovon ich hier nichts gesehen habe. Den einzigen mir bekannten Daten zufolge liegt bei 80km/h und einem Abstand von 30m eine Reduktion im Luftwiderstand von 20% vor - bei einem PKW. Daraus kann man nicht schließen, dass es bei einem Wohnmobil in 40-50m oder mehr Abstand nicht noch einen spürbaren Effekt geben könnte. Hallo zusammen, Ihr habt ja fleißig diskutiert :) Wir sind inzwischen nach unserer zweiten Etappe in Saumur an der Loire. Ich habe mich NICHT an irgendwelche LKWs angehängt. Vor allem wegen des Sicherheitsaspektes ist mir das zu gefährlich. Vermutlich habe ich meine Frage eingangs nicht unmissverständlich gestellt. Ich meinte eigentlich, ob bei Einhaltung eines vernünftigen Sicherheitsabstandes so etwas geht. Geht nicht - also lasse ich es. Davon abgesehen haben wir kaum LKWs gesehen ;). Bis hierher war es überhaupt extrem leer auf den Straßen. Karsten, dann weiterhin einen schönen und unfallfreien Urlaub. DAS Spiel habt Ihr ja nun auch gesehen ... An alle Experten, die hier meinen, hinter dem LKW sei es ruhig, entspannt, gefahrloser als auf der linken Spur etc. MACHT SCHON MAL EUER TESTAMENT! Ganz aktuell aus hna.de:
Ich werde jedenfalls weiter an den "Profis" vorbei ziehen, wenn es nur irgendwie möglich ist. Solche Berichte gibt es in unserer Tageszeitung (hna.de) fast täglich. Das ist sicherlich nicht nur in Süd-Niedersachsen und Nordhessen so! Auf der A7 gibt es gefühlt jeden zweiten Tag einen LKW Unfall. Da möchte ich nicht zwischengepresst werden... Tipp eines Autobahnpolizisten: Bist Du im Stau der letzte, dann halte 50 m Abstand zum Vordermann, lass den 1. Gang drin und gib Vollgas, wenn der Crash vom Hintermann droht.
:top: Hatte einmal einen derben Auffahrunfall. Seitdem geht der Blick, bei brenzligen Situationen, zuerst kurz in den Rückspiegel. Obwohl es nach vorne raus besser wäre :D Karsten noch einen schönen Urlaub.
Der Tipp ist zwar gut wenn man im PKW sitzt, aber dem WoMo fehlt da zwangsweise ein wenig das Anzugsvermögen (Masse x Beschleunigung) um noch schnellstmöglich aus der Gefahrenzone zu kommen. Habe gerade reichlich BAB-KM hinter mir und finde es viel merkwürdiger, dass es PKW-Fahrer gibt, die z.B. in Baustellen an meiner Stoßstange kleben ohne Abstand, um auf eine 3,10 hohe weiße Wand zu sehen anstelle a) Sicherheitsabstand zu halten und b) auch für sich selbst eine bessere Übersicht/Aussicht zu haben. Da finde ich den fehlenden Abstand viel schlimmer :oops: Ich finde eh, dass es immer übler wird mit dem zu dichten auffahren. Na da gäbe es noch was was mich zum Beispiel in der Beziehung aufregt. Ich fahre normal mit dem WOMO auf der BAB und hab einen normalen Sicherheitsabstand. Vor jeder Engstelle wird man als Womofahrer gezwungen sich immer weiter zurückfallen zu lassen, weil es jeder PKW Fahrer ganz eilig hat, noch vor dem Womo in die Baustelle einfahren zu dürfen. Letzte Woche hätte mir ein Fiat Punto, 5 m bevor die linke Spur dicht ist, das war im übrigen schon lange vorher angekündigt, fast die halbe Schnauze vom Womo abrassiert.
Sorry, ist zwar jetzt nicht das eigentliche Thema, löst bei mir aber gerade etwas unangenehme Erinnerungen aus . Ich hatte ja durch einen Auffahrcrash letzten Herbst in Tschechien auf diese Weise mein geliebtes Wohnmobil verloren. Damals stand ich auf einer Landstraße als letztes Fahrzeug gerade wartend vor einer Baustellenampel. Von hinten kam dann auf gerader Strecke und mit total freier Sicht auf Ampel und stehende Fahrzeuge, ein Kleinlaster angerast, der vermutlich ( so Polizei) wegen einem Handygespräch die stehende Fahrzeugschlange zu spät erkannte. Ich bemerkte den herankommenden Kleinlaster nicht, sondern schaute die ganze Zeit auf die rote Ampel. Die Ampel schaltete dann endlich auf Grün und mein Vordermann hatte beim losfahren auch schon einen kleinen Abstand zu mir hergestellt, als ich plötzlich von hinten einen riesigen Schlag verspürte. So ein Wohnmobil ist oberhalb des Fahrzeugrahmens von der Stabilität her, ja nicht besser als ein Pappkarton. Den Eindruck habe ich jetzt zumindest. Der Kleinlaster fuhr ja voll in mich rein. Seine verstärkte Stoßstange ( war ein uralter Tschechenlaster) schob meine Heckküche und mein Bad durch die Wucht ein paar Meter ins Womoinnere. Als er dann nach dem Crash, ich saß noch geschockt auf dem Fahrersitz, dann zurücksetzte und Fahrerflucht beginn, da fiel der hintere Teil des Wohnmobils einfach in sich zusammen. Der Unfallverursacher drehte dann einfach hinter mir auf der Straße um, da hinter ihm weit und breit niemand kam. Mein Vordermann fuhr nach dem Crash ( vielleicht bemerkte es es auch nicht, oder wollte es nicht bemerken) einfach weiter, und der eigentliche Gegenverkehr stand ja noch 200 m weit vor der roten Ampel. Zu seinem Pech hatte der Fahrer beim Aufprall sein Nummernschild verloren, anhand dessen die Polizei den Halter später ermitteln konnte. Nutzte mir aber nichts. Denn der hatte seine LKW Versicherung schon länger nicht bezahlt, und angeblich auch seit über einem Jahr auch keinen gültigen Tüv auf dem Kleinlaster mehr, was das in Tschechien auch immer bedeuten mag. Seine Versicherung weigerte sich dann für den verurschten Schaden aufzukommen. Mein Anwalt der den ganzen Schriftverkehr mit Polizei und Versicherung führte, konnte auch nichts erreichen. Und beim Unfallverursacher selbst gab es angeblich auch nichts zu holen. Am Ende war ich dann froh, daß ein von der Polizei beauftragter tschechischer Unfallabschlepper und Autoverwerter, wo das Womo auch die ganze Zeit über stand,, mir das Wrack, nach dem ich vorher noch meine Solaranlage ausbauen konnte, dann kostenlos entsorgte. Das Womo selbst war ja schon 23 Jahre alt. Mit knapp über vierhunderttausend Kilometern und in letzter Zeit ständig anfallenden Reparaturen, die ich zum Glück in der Vergangenheit auch alle selbst machen konnte, war das Womo schon vor dem Crash wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen. Aus sentimentalen Gründen ( man hat ja vieles zusammen erlebt) hätte ich es aber bis zu seinem letzten Atemzug gefahren. Was ich ja auch tat. Zum Glück hatten meine Solarplatten auf dem Dach, und die erst kürzlich neuen Batterien den Crash heil überstanden. Von daher hielt sich der materielle Verlust in akzeptablen Grenzen. Nicht auszudenken, wenn mich der LKW bei noch roter Ampel dann auf den stehenden Vordermann aufgeschoben hätte. Bei seiner fehlenden Versicherung und der Rechtslage hätte dann ich bzw. meine Versicherung für den Schaden meines Vordermanns aufkommen müssen. Jammer und Heul... Ich will ja die Aussicht genießen... die trostlose Aussicht auf die Szenerie beiderseits einer Autobahn? Begeisternd. Wenn der Wind vierkant von vorn kommt bringt ein LKW schon etwas Erleichterung, auch wenn man den bei dieser Geschwindigkeit nötigen Abstand einhält. Mir geht es nicht um das Sparen, sondern um eine ruhige und gleichmäßige Fahrt. Es ist vermutlich eine Frage des persönlichen Temperaments, der übliche Fahrer in diesem Land hat gern freie Fahrt und fährt wohl nicht so gern hinter anderen her. Mir ist das egal, ich kann stundenlang aus dem Fenster sehen ohne mich zu langweilen, ob mit oder ohne LKW. Ein besonderes Risiko sehe ich nicht und ich habe schon einige Kilometer hinter mir, ich müsste wissen wie gefährlich das ist.
Ich hoffe für Dich, daß noch ein paar Kilometer hinzu kommen. Wie gefährlich es ist, weisst Du aber anscheinend nicht! Gestern berichtete ich von täglichen Artikeln in unserer Tageszeitung mit LKW Unfällen. Hier die Kostprobe von heute:
Lasst Euch mal alle schön einquetschen. Ich möchte nicht dazu gehören. Gerne stelle ich morgen, jedoch spätestens übermorgen den nächsten LKW Auffahrunfall aus der Region ein. Also am besten das Womo nur auf`n eigenen Hof bewegen :top: Ist halt das Risiko, wenn man tw. rechte Spur fahren muss, weil man über 3,5 t liegt. So what..... Hallo,
Den Abstand zum Vordermann kannst du schon selber beeinflussen. Und dem Hintermann musst du dann regelmäßig "abhauen". Anstrengend und Nervig - aber machbar. Wenn ich mir aussuchen kann ob ich auf den Vordermann oder der Hintermann auf mich, dann steht meine Entscheidung fest. Und flüchten kann ich nur nach vorn (Vorrausgesetzt die Motorisierung spielt mit). Ulrich Das wär mir alles zu nervig :wink: Ich bleibe beim geschätzten halben Tachoabstand (nach vorne natürlich) & der Rest ist halt Risiko. Jetzt täglich hier LKW Unfälle zu posten ist m.M. nach reine Panikmache. Da kannste ja gleich jeden Tag Bilder von 500 Betten zeigen :wink:
Das war auch gar nicht meine Absicht. Mir ging es nur darum aufzuzeigen, daß die rechte Spur nicht unbedingt nur von Profis befahren wird. Bzw. diese durch unterschiedlichste Umstände nicht immer auf "Ballhöhe" sind. Auch dort gibt es regelmässig Chrashs. Allerdings durch die Tonnage mit bösen Folgen. Stur rechts ist eben nicht "easy living"! Bei einem Stauende Konnte ich ohne groß in die Bremsen zu gehen anhalten wenn ich gewollt hatte, aber nach einem Blick in den Rückspiegel ließ ich die Bremen wieder los u. rollt noch ca. 15-20m weiter.War auf der li. Spur ganz links u. der Hintermann stand trotz einer Vollbremsung plötzlich rechts neben mir zw. den Spuren u. schwitzte Blut u. Wasser. :eek: Diesmal ist zum Glück nichts passiert. :roll: Hallo! Ich bin ja nun beides - Wohnmobilist und Fernfahrer. Deswegen lasse ich viel aus meinem Beruf in mein Hobby einfließen. Da ich beruflich ein mit allerlei Assistenzsystemen ausgestattetes Fahrzeug bewege, sind mir ein gleichmäßiges Tempo und dito der Abstand reine Routine. Beides wird vom Bordrechner gehalten. Dadurch schärft sich auch der Blick für die üblichen fünfzig Meter und wenn man mit dem Wohnmobil durch permanentes Hinterherfahren hinter einem Lkw Sprit sparen will, reichen diese fünfzig Meter nicht. Optimal sind 35 Meter, nur eben leider nicht legal. Voraussetzung für ein entspanntes Strecke machen hinterm Lkw ist eine klar umrissene Kontur des vorderen Fahrzeuges (am besten ein Kühl - bzw. Kofferzug, hingegen Tankzug und Autotransporter gehen gar nicht) und wenn es am Berg nicht langsamer werden soll, sollte der Lkw am Auflieger die erste Achse angehoben haben. Auch auf die Beschriftung an Tür oder Front achten. Bei Mercedes beispielsweise steht bei der Zahl 1841 die 41 für 410 PS. Nicht unbedingt genug, wenn es beispielsweise an lange Steigungen geht. Schwerfälliges Nachwippen nach Bodenwellen lässt auch auf volles Kampfgewicht schließen, manchmal reicht auch ein Blick auf die Unterseite der Reifen. Oben nutzt nix, da sind sie alle rund. Wer CB-Funk an Bord hat und der Sprache des Landes mächtig ist, aus dem der Fahrer dem Kennzeichen der Zugmaschine entsprechend stammen müsste, sollte das absprechen. Soll ja mobile Kontrollen aus dem Wohnmobil geben und manch einer fühlt sich auf Dauer provoziert. Ich persönlich hab keine Probleme damit, wenn sich jemand hinten ran hängt, hab da schon so manch witziges Schwätzchen gehabt. Und natürlich sitzt nicht in jedem Lkw ein Profi mit Verantwortungsbewusstsein und Berufserfahrung, genauso wie nicht in jedem Wohnmobil ein erfahrener und entspannter Reisender sitzt. Die Berufszugangskriterien sind schließlich lächerlich und das Arbeitsamt schult gern mal völlig branchenfremde Leute um und bietet sie bei Speditionen, die sich darauf spezialisiert haben, mit Fördergeldern an wie Sauerbier. Irgendwie müssen ja die preiswerten Transportpreise für die Internetkundschaft von Amazon etc herkommen. Und was ich hier teilweise an Erfahrungen gelesen habe, die Wohnmobilisten mit durchgeknallten Pkw-Fahrern gemacht haben, das gehört für mich berufsbedingt zum Alltag. Ganz wichtig am Stauende: die Warnleuchten warnen nicht nur den nachfolgenden Verkehr, das rechtzeitige Anschalten zeigt auch dem Vorausfahrenden, dass man die Situation gecheckt hat und führt mitunter zu einem entspannten Ausatmen des Vordermannes. Und bittebittebitte: nicht in Baustellen mit dem Wohnmobil überholen. Seh ich wirklich oft! Grad in Baustellen mit angesetztem Asphaltstreifen zur Spurverbreiterung reicht ne kleine Verwerfung und die Fahrzeuge touchieren sich in drei Metern Höhe, obwohl unten alles heile bleibt. Erstmal jedenfalls. Kommt drauf an, ob alle cool bleiben oder jemand überreagiert. Simpelstes Mittel, um immer heil anzukommen - einfach so verhalten, wie man es sich von den Anderen wünscht. Und auch mal einen gedanklichen Perspektivwechsel wagen und sich selbst kritisch beurteilen. aus Berlin und allzeit gute Fahrt! knychen Moin Vielen Dank für den sinnvollen Bericht. lg Rheinberger Schön, auch mal die andere Seite zu hören. Danke dafür. Wow. Das war ja mal ein guter Beitrag. RICHTIGER Chauffeur halt :wink: sachlich und kompetent :daumen2: ...danke Es ist ja schon fast alles gesagt worden, gebe aber trotzdem "meinen Senf" dazu: - bei vernünftigem Abstand ist eine Ersparnis kaum oder gar nicht vorhanden PUNKT Ich fahre trotzdem im LKW Tempo und logischerweise hinter LKW's her, mit gutem Abstand. Das finde ich entspannter als ständiges Überholen mit 10 km/h mehr. Der günstige Verbrauch kommt dann durch das niedrige und gleichmäßige Tempo. Ich könnte meinen Alkoven auch um 40 km/h schneller bewegen, dann steigt der Verbrauch aber um locker 5 Liter. Bei einem Anreiseweg von zB 1000 km macht das fast 70 € aus, pro Weg! Also lieber ruhiger und so angepasst das ich entspannt mitrolle und so auch keine Kraftfahrer durch Überholen auf Krampf oder Bummeln nerve. An knychen: Solche Kraftfahrer (nicht nur unter den LKW Fahrern) wie Dich wünsche ich mir immer. Sehr überlegt und tolerant gegenüber Fehlern anderer. :top: |
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