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Auflastung Ford Transit > 3,85 t 1, 2, 3


apnl am 08 Feb 2006 01:17:07

Hat jemand Erfahrung mit der Auflastung eines Ford Transit über 3,85 t?

Unser Womo wird auf einem 3,5 t Fahrgestellt aufgelastet auf 3,85 t mit Zwillingsbereifung ausgeliefert werden. Nach Auskunft von Ford sei bei 3,85 t zumindest bei Ford das Ende der Fahnenstange erreicht, ich solle mich jedoch mal mit der Fa. Goldschmitt in Verbindung setzen. Auch hier sieht man keine Möglichkeit der zusätzlichen Auflastung. Allerdings habe ich schon mal gelesen, dass es bis 4,25 möglich sein soll, finde aber die Quelle nicht mehr.
Hat jemand schon Erfahrungen machen können?


Armin

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Gast am 08 Feb 2006 08:17:34

Hallo Armin.

"Auflastung 4,25 t zul.Ges.Gew. für Einzelkabine FT 350 EL (inkl. Zwillingsbereifung, Tachograph"

Das habe ich auf der Seite von Hehn-Mobil gefunden. --> Link

Vielleicht können die dir ja weiter helfen.

Viel Erfolg
Stephan

pluspetit am 08 Feb 2006 11:14:07

Hallo Armin,

jetzt sind wir also schon mind. 4, die sich für eine Freigabe des Transit auf 4,25 t interessieren. Schau mal im nachfolgenden threat
--> Link
Ein Experte hier im Forum ist "seekater", der auch einen 3,85t Transit fährt.
M.E. ist es so, dass die 3,85 t in Wahrheit 4,25t sind. Ford behauptet aber immer, es seien aufgelastete 3,5 t Transit. Hintergrund ist nach meiner Meinung, dass Ford die 4,25 t eigentlich teuerer verkauft, um aber im Wohnmobilmarkt Fiat Marktanteile wegzunehmen die 4,25 t unter dem normalen Verkaufspreis verkauft hat. Da will man im Nachhinnein aber keine Freigabe für 4,25 t erteilen, damit das nicht Schule macht und alle zukünftig die 4,25 t zum 3,5 t Preis kaufen wollen...
Von Ford gab es bisher folgende Begründungen, warum eine "Auflastung" auf 4,25 t nicht möglich sei:
Fa Sawiko gegenüber: Die Bremsanlage sei nicht geprüft für das Gewicht.
Mir gegenüber: Der Rahmen sei nicht ausreichend tragfähig genug.
Seekater gegenüber: Es fehle am Rahmen ein zusätzlicher Stabilistator, der auf den Rahmen geschraubt sei.

Interessant ist dabei, dass immer nur einer, nie alle diese Gründe zur Ablehnung genannt wurden. Auf die Anfrage erhält man normalerweise nur eine Standartantwort, in der es heisst: "Eine Auflastung ist aus technischen Gründen nicht möglich" erst wenn man nachfasst und genauere Gründe wissen will, bekommt man die o.g. Angaben.

Die typischen Auflaster (Goldschmitt, Sawiko etc) wollen an das Thema nicht heran, da Ihnen der Transit im Verhältnis zum Ducato zu geringe Marktanteile hat. Man befürchtet dort, dass die Kosten für ein Gutachten, dass die Auflastung auch ohne Freigabe von Ford ermöglichen würde, nicht hereinkommen würden.
Unser Werkstattmeister kann im übrigen keinerlei Unterschied zwischen unserem Fahrzeug und einem "echten" 4,25 t feststellen.

Bei den Hehnmodellen wird es sich um als 4,25 t von Hehn gekaufte Fahrgestelle handeln, darauf deutet auch der eingebaute Fahrtenschreiber hin, den Du als privater Nutzer erst über 7,5 t brauchen würdest, aber in die überwiegend gewerblich genutzten 4,25 t von Ford wahrscheinlich serienmäßig eingebaut wird. - Das ist wahrscheinlich auch der einzige technische Unterschied zwischen unseren 3,85t und den 4,25 t.

Vielleicht finden wir ja genug Interessenten für eine "Auflastung" um mal eine Fa. zur Gutachtenerstellung zu bewegen? Ich denke, wenn wir 5-10 wirkliche Interessenten wären, könnten sich Sawiko und Co vorstellen das Risiko einzugehen.

Also wenn Du echtes Interesse hast an einer Auflastung, kannst du (und alle anderen auch) dich mal bei mir melden. Ich würde dann sammeln und mal versuchen die Firmen zu überzeugen.

Heike

Anzeige vom Forum


Rita B. am 08 Feb 2006 11:49:05

Ob man einen Ford von 3,85 t auf 4,25 oder einen Ford mit einem geringeren Gewicht auflasten will, der Hersteller gibt niemals sein ok über die von ihm zugelassene Tonnage. Wir haben unseren Ford bei Goldschmitt mit Zusatzluftfeder usw. ausstatten lassen, eine Auflastung war trotzdem nicht möglich. Mit dem zuständigen Ingenieur bei Goldschmitt habe ich mich über die Erstellung eines Sondergutachtens unterhalten. Dieses Sondergutachten ist so teuer wie ein Wohnmobil der gehobenen Luxusklasse (großer Clou etc.)
Da wäre auch die finanzielle Belastung für 5 - 10 Interessenten zu hoch.

pluspetit am 08 Feb 2006 12:20:26

Hallo Rita,

wenn man also mal von 1oooooo Eur Gutachtenkosten ausgeht, sind 10 Interessenten sicher zu wenig, um das zu finanzieren. Aber wenn sich 10 Interessenten schon mal melden und Interesse haben, signalisiert das der Firma, dass die Gutachtenkosten und ein Gewinn auf längere Zeit doch wieder reinkommen. Natürlich bleibt es immer ein Risiko für die Firma, aber je mehr Interessenten nachfragen, desto wahrscheinlicher wird sich so ein Gutachten für die Fa. lohnen und dann eben auch mal erstellt. Kuhn hat sowas übrigens für die kleineren Transit (die einzelbereiften) gemacht, an die großen wollte man aber zunächst nicht ran, da man abwarten wollte ob und wie groß da die Nachfrage ist. Zumindest hat mir das Herr Kuhn auf dem Caravwansalon 05 gesagt.´

LG
Heike

apnl am 08 Feb 2006 13:17:12

Hallo,

Grundsätzlich habe ich schon Interesse an einer Auflastung, da es mit der Gewichtsbilanz schon etwas eng wird. Wie aus meinem Profil erkennbar haben wir uns für den Fortero aus dem Hause Dethleffs entschieden. Das Fahrzeug hat ein Leergewicht von 3120 kg zuzgl. Zubehör wie Solar, Klima, größer Motor usw. weshalb eine Auflastung von 3,5 t auf 3,85 t bei mir außer Frage stand (4 Personen, Hund, Fahrräder, Surfboard etc.) Zum Zeitpunkt der Bestellung bin ich blauäugig davon ausgegangen, dass die Zualdung dann ausreichend sein wird.
Zwischenzeitlich haben wir begonnen das Zubehör zu beschaffen und ich muss feststellen, das Restladevolumen wird immer geringer, da hier ein paar kilo und dort ein paar kilo, aber da erzähl ich euch bestimmt nichts neues. Die letzte Entscheidung, ob eine Auflastung auf > 3,85 t erfolgen sollte, wird sich nach den ersten Urlaubsfahrten ergeben und der Feststellung, dass wir möglicherweise "Illegal" überladen unterwegs sind.
:oops:


Armin

Rita B. am 08 Feb 2006 13:27:02

@ Heike,

da hast Dusicherlich recht, wenn schon mal 10 Womo-Besitzer signalisieren, dass man an einer Auflastung bzw. Gutachten interessiert ist. Und wenn die Fa. Kuhn das schon so etwas signalisiert hat, kann ich mit meinem einzel bereiften Womo ja noch hoffen. Ich wundere mich ohnehin schon, dass in dieser Richtung für Ford-Mobile noch nichts pasiert ist. Erlebt doch gerade Ford mit seinen Basis-Fahrzeugen augenblicklich einen regelrechten Boom. Viele neue Womos sind ja jetzt auf Ford aufgebaut. Für unsere Zwecke haben wir uns einen 1200 kg Kofferanhänger bestellt, um der dauernden Furcht vor einer Überladung zu entgehen.

alex am 08 Feb 2006 16:04:05

hallo

die technischen ausfluechte von ford sind beim nachrechnen nicht haltbar

der Transit FT350 wird als 3,5 tonner gefuehrt,hat aber eine serienachslast gesamt von 4,25 t

die vermutung wie schon weiter oben angedeutet,dass die fahrzeuge ohnehin 4,25 t gesamtgewicht haben duerfen ist richtig.

das ganze ist aber nicht am papier,da laesst sich ford nur bis 3,85 t ein


es ist auch fahrtechnisch kein unterschied zwischen 3.5 und ueber 4 tonnen festzustellen

ford gibt die 4,25 tonnen aber noch nicht frei,mit dem neuen transit aendert sich dass vieleicht,da kommt auch ein 170 PS motor am markt
der ist aber zur zeit nur fuer den mondeo gedacht,aber wer weiss ....


also auch mit allen technischen helferleins gibt es noch keine rechtliche freigabe


lg


alex

Eddy am 08 Feb 2006 16:14:05

Also wir fahren auch einen Ford Transit, Beisl Womo und das Fz ist zwillingsbereift. Eine Auflastung würde uns auch interessieren, muß natürlich auch preislich passen.
Ich glaube auch das bei genügend Interessenten die Fa Goldschmitt ein Eigeninteresse an der Vermarktung ihres Produktes hätte.
Denn der Boom bei Ford ist erkennbar.

Eddy

Seekater am 13 Feb 2006 17:38:34

Hallo Ford 4,25t Fans,

ich habe gestern den neuen Katalog von Goldschmitt erhalten...... etliche neue Standard-Produkte aus dem Ford-Bereich waren drin..... vielleicht tut sich ja 'was. Also auch bei Goldschmitt nachfragen.

Viele
Seekater

apnl am 14 Feb 2006 00:09:40

Seekater hat geschrieben:Hallo Ford 4,25t Fans,

Also auch bei Goldschmitt nachfragen.

Viele
Seekater


Hab ich vor einigen Tagen fernmündlich gemacht, man sah dort jedoch keine Möglichkeit der Auflastung.


Armin

apnl am 23 Jun 2006 08:33:29

Hallo Transit Fahrer

es tut sich tatsächlich etwas.

Mein Fortero wird am 14.07.2006 auf 4,0 t aufgelastet.

Ich erhalte bei Goldschmitt eine zusätzliche Luftfederung mit Bedienteil im Fahrerhaus. Die Achslasten bleiben gleich, zul. Gesamtmasse 4,0 t, aber Reduzierung der Anhängelast um 150 kg. Ist mir eigentlich auch egal, da ich eh nicht mit Anhänger fahre.

Kosten inkl. Einbau ~ 1.000,-- €.
Einzelgutachten TÜV ~ 110,-- €

jeweils inkl. Mwst.

Vorbereitend habe ich eine Kopie meiner Zulassungsbescheinigung Teil 1 an Goldschmitt gefaxt. Alles weitere wurde von dort mit dem TÜV abgeklärt.

Falls jemand Interesse haben sollte, solltet ihr euch direkt mit dem Geschäftsführer Herrn Stäble in Verbindung setzen.


Armin

Gast am 10 Okt 2006 08:29:42

Hallo Transitfahrer,

habe hier interessiert mitgelesen. Ich bekommen am 12.10.2006 meinen Fortero 6975. Dazu folgende Infos:

die Antworten von Dethleffs nicht sehr hilfreich.


Heutiges Gespräch mit Herrn Vollmer vom technischen Kundendienst von Ford in Köln:

Die Ford Transit Fahrgestelle FT 350 sind bis zur 3,5 Tonnengrenze zugelassen (Baujahr 2006) Eine Auflastung ohne technische Veränderungen nicht möglich. Es sei denn, der Aufbauhersteller hat das Motorcaravan-Paket C2 mitbestellt:

es beinhaltet C3, wie Aufbaubreite 230 cm, veränderte Blinker, Auspuff seitlich links, Handbremse links usw... bei C2 kommt hinzu: zwillingsbereift mit verstärkter Hinterachse 2,6 Tonnen. Hier ist die Einzelabnahme bei Wohnmobilen zur 3,85 Tonnen-Auflastung kostenpflichtig möglich.


Anhand der Fahrgestellnummer meines Fahrzeuges konnte Herr Vollmer von Ford feststellen, dass dieses Paket integriert ist.

Durch ein kurzes Begleitschreiben mit der Bitte um Auflastung und Beifügen der Kopie des Fahrzeugbriefs per Fax versprach er, eine individuelle Einzelgenehmigung für das betreffende Fahrzeug zur Vorlage bei der Zulassungsstelle zu erstellen.


Somit ist die Frage nach 4,25 Tonnen noch nicht geklärt.

Ich habe als Anhang eine Fahrgestellübersicht mit Infos zu den C- Paketen angehängt.



Peter

apnl am 10 Okt 2006 12:57:57

Hallo Peter,

dein Hinweis verstehe ich nicht ganz.

1. Der Fortero wird von Hause aus (zumindest die Serie mit dem Vorgängerfahrgestell) als 3,5 t ausgeliefert.
2. Dethleff bietet (zumindest in der Preisliste 2005)) die Auflastung auf 3,85 t an. Ich meine mich hat das bei der Bestellung 400,-- € gekostet. Die Auslieferung des Fahrzeuges erfolgte mit Zwillingsreifen.

Also bis 3,85 t ist das bei dem Transit absolut kein Problem, da spielt auch Ford mit.

4,25 t geht nach meinem Wissen nicht. Ford Köln verneint dies genauso wie auch Goldschmitt.

Mit dem Einbau einer Zusatzluftfederung hingegen ist bei Goldschmitt bis 4,0 t möglich.

Auf welches Gewicht wird nun dein Fahrzeug aufgelastet?


Armin

Gast am 10 Okt 2006 14:02:16

Hallo Armin,

danke für Deinen Hinweis. Im Verkaufsprospekt 2006 ist die Auflastungsoption nicht drin. Der Handler hat eine weitere Zubehörliste, die eine Auflastung vorsieht.

Gestern habe ich bei Dethleffs angerufen: Auskunft: da müssen sie sich an Ford wenden... na prima.

Mein Fortero wird als 3,5 Tonner mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung und 101 kw ausgeliefert. Das Fahrzeug ist mit dem C2-Paket ausgestattet.

Weitere Informationen von Ford siehe oben. Ich brauche jetzt zur Auflastung auf 3,85 t die Typgenehmigung für das Fahrgestell von Ford zur Vorlage bei der Zulassungsstelle.

Hast Du Unterlagen vom Fortero A 6975 DB Modelljahr 2006 die mir weiterhelfen können?




Peter

apnl am 10 Okt 2006 16:49:21

Hallo Peter,

ich habe gerade einmal auf der HP von Dethleffs nachgesehen. In den technischen Daten wird das Fahrzeug im neuen Katalog serienmäßig mit 3,85 t angegeben, was auch Sinn macht.
Ich meine wenn dein Fahrzeug mit Zwillingsreifen ausgestattet ist, müsstest du eigentlich schon 3,85 t z.G haben alles andere ist eh Blödsinn, weil du überladen durch die Landschaft fährst.
Denke auch ruhig einmal über 4,0 t durch Zusatzluftfedern nach. Ich finde bei mir dass das Fahrzeughandling besser wurde, weicher vor allem und das Fahrzeug hängt nicht, d.h. steht absolut waagerecht. Neben der höheren Zuladung, die du bei 4 Personen brauchen wirst, hat die Luftfederung einen weiteren Vorteil.
Insbesondere bei Fähren oder etwas steilen, kurzen Auffahrten macht sich der riesige Hecküberhang des Fortero nachteilig bemerkbar, d.h. im ungünstigsten Fall kratzt es und du sitzt mit dem Heck auf.
Mit der Luftfederung kannst du das Heck ~ 5-6 cm anheben.
Einfach mal ein Gedankengang.

Ich selbst besitze die 2005er Kataloge und Preislisten noch. Da du aber offensichtlich das neue Modell hast weis ich nicht für was du die Kataloge verwenden möchtest.


Armin

Gast am 10 Okt 2006 17:59:08

Hallo Armin,

danke für Deine Infos. Tatsächlich wurden die Fortero A6975 im Jahr 2006 mit Zwillingsbereifung (hier ist das C Paket drin) regulär als 3,5 Tonner lt Prospekt eingestuft. Mein Händler hat ihn mir als 3,5 Tonner verkauft (Stand so noch am Lager). Ein Blick am 12.10.2006 in den Brief wird Klarheit bringen. Obwohl ich doch den Angaben von Dethleffs und dem Verkäufer hoffentlich vertrauen darf. Die 2007 Fortero 6975 sind bereits 3,85 t.

Zunächst werde ich das Womo nach Vorlage der Bescheinigung von Ford auf 3,85 t auflasten (ohne technische Änderungen möglich).

Aber der Gedanke zur Zusatzluftfederung..... ist gut. Das kann ich immer noch machen.




Peter

Gast am 10 Okt 2006 18:01:29

@ Armin,

hatte vergessen: ich brauch keine Kataloge, sondern die Typgenehmigung für den Ford. Aber da die ja Fahrgestellbezogen ist, wird mir so etwas von Dir nichts nützen.

Peter

apnl am 10 Okt 2006 18:31:56

plo1111 hat geschrieben:Hallo Armin,

danke für Deine Infos. Tatsächlich wurden die Fortero A6975 im Jahr 2006 mit Zwillingsbereifung (hier ist das C Paket drin) regulär als 3,5 Tonner lt Prospekt eingestuft. Mein Händler hat ihn mir als 3,5 Tonner verkauft (Stand so noch am Lager). Ein Blick am 12.10.2006 in den Brief wird Klarheit bringen. Obwohl ich doch den Angaben von Dethleffs und dem Verkäufer hoffentlich vertrauen darf. Die 2007 Fortero 6975 sind bereits 3,85 t.

Zunächst werde ich das Womo nach Vorlage der Bescheinigung von Ford auf 3,85 t auflasten (ohne technische Änderungen möglich).

Aber der Gedanke zur Zusatzluftfederung..... ist gut. Das kann ich immer noch machen.




Peter



Ach so, jetzt ist alles klar, die erhälst den gleichen wie ich habe. Ich dachte deiner hätte bereits das neue Fahrgestell/Führerhaus.


Armin

Dietz am 10 Nov 2006 19:19:10

Hallo Armin
und alle Auflastungsinteressierten!

Ich habe ein Hehn-Mobil auf Ford Transit mit Zwillingsreifen, Baujahr 2005, das auch dringend eine Auflastung braucht.

Dank Armins Hinweis vom 23. Juni 2006 bekomme ich nun auch bei Goldschmitt die Luftfederung zur Auflastung auf 4 t.

Die Vorbereitung war auf Grund der Hinweise von Armin höchst einfach:
Anruf bei Goldschmitt. Herr Stäble hat Armins Unterlagen gefunden und mir unmittelbar ein Angebot zur Auflastung zugefaxt, nachdem ich ihm meine Zulassungsbescheinigung I gefaxt hatte. Gesamtkosten, inklusive TÜV-Gutachten und MwSt: 1007,99 Euro.

Hier die Telefonnummer von Herrn Stäble: 06283/2229-21 (Fax: 06283/2229-33)

Dank an Armi!

Dietz

mcduc900 am 10 Nov 2006 21:09:07

@Armin: Danke!

Ich hab auch schon einen Termin bei Goldschmitt!
Bin sehr gespannt!

Gary

Gast am 05 Dez 2006 21:34:42

:razz: endlich 30.11.2006

Das Schreiben von der Ford Werke GmbH ist da. Ohne technische Änderung für Fahrgestellnr..... auf 3850 kg.

Mehr wollte ich ja nicht. Das geht jetzt zu den Akten. Mal sehen wann ich das eintragen lasse.

Danke für die vielen Infos hier.



Peter

Dietz am 04 Jan 2007 19:59:04

Richtiger Luftdruck für Goldschmitt Luftfederung unklar!

An alle Besitzer eines Ford Transit 350L mit Zwillingsreifen und den Goldschmitt-Luftfedern für eine Auflastung auf 4 Tonnen:

Am 6. Dezember 2006 hat mein Ford Transit die oben genannten Luftfedern bekommen. Bei Abholung ergab sich fologende Frage: Das allgemeine TÜV-Gutachten (auf rotem Papier ausgedruckt und der
Bedienungsanleitung beigelegt) schreibt vor, die Luftfedern mit mind. 3, höchstens 6 bar zu fahren. Mein Einzelgutachten hingegen schrieb einen Druck zwischen 0,5 und 2,75 bar vor. Auf diesen Widerspruch angesprochen wollte man mir, nach Rücksprache von Herrn Stäbler mit dem TÜV, auch im Einzelgutachten die Druckgrenzen 3 und 6 bar eintragen und das neue Einzelgutachten nachsenden.

So fuhr ich mit 3 bar Druck in den Luftfedern los. Der Eindruck war aber, dass dies viel zu hart ist. Ich rief noch einmal bei Goldschmitt an, bereichtete von dieser Erfahrung und wurde dann gefragt, was ich denn eingetragen bekommen wolle. Das Egebnis ist, dass ich jetzt im Gutachen und somit in der Zulassunhg 1,5 bis 6 bar stehen habe.

Es bleibt die Frage, was der richtige Druck denn tatsächlich ist. Inm Augenblick fahre ich mit 2 bar.

Gibt es dazu irgendwelche Erfahrungen oder Überlegungen?

Dietz
(Dieter Bartussek
Mühlenstr. 3
54317 Korlingen)

apnl am 06 Jan 2007 20:49:15

Dietz hat geschrieben:Richtiger Luftdruck für Goldschmitt Luftfederung unklar!

An alle Besitzer eines Ford Transit 350L mit Zwillingsreifen und den Goldschmitt-Luftfedern für eine Auflastung auf 4 Tonnen:

Am 6. Dezember 2006 hat mein Ford Transit die oben genannten Luftfedern bekommen. Bei Abholung ergab sich fologende Frage: Das allgemeine TÜV-Gutachten (auf rotem Papier ausgedruckt und der
Bedienungsanleitung beigelegt) schreibt vor, die Luftfedern mit mind. 3, höchstens 6 bar zu fahren. Mein Einzelgutachten hingegen schrieb einen Druck zwischen 0,5 und 2,75 bar vor. Auf diesen Widerspruch angesprochen wollte man mir, nach Rücksprache von Herrn Stäbler mit dem TÜV, auch im Einzelgutachten die Druckgrenzen 3 und 6 bar eintragen und das neue Einzelgutachten nachsenden.

So fuhr ich mit 3 bar Druck in den Luftfedern los. Der Eindruck war aber, dass dies viel zu hart ist. Ich rief noch einmal bei Goldschmitt an, bereichtete von dieser Erfahrung und wurde dann gefragt, was ich denn eingetragen bekommen wolle. Das Egebnis ist, dass ich jetzt im Gutachen und somit in der Zulassunhg 1,5 bis 6 bar stehen habe.

Es bleibt die Frage, was der richtige Druck denn tatsächlich ist. Inm Augenblick fahre ich mit 2 bar.

Gibt es dazu irgendwelche Erfahrungen oder Überlegungen?

Dietz
(Dieter Bartussek
Mühlenstr. 3
54317 Korlingen)


Hallo Dieter,

also ich fahre generell mit ~ 2 bar. Alles was darüber geht ist, wie du selbst feststellen konntest, viel zu hart.
Bei stark beladenem Zustand variiere ich den Druck so, dass das Fahrzeug waagerecht steht.


Armin

Mobilos am 19 Nov 2008 20:18:25

Wir haben im Januar Luftfedern Fabr. Firestone/Goldschmitt an der Hinterachse einbauen lassen. Fahrverhalten und Federung ok.
Auflastung über 3,85 to laut Goldschmitt aber nicht möglich.

Gibt es vielleicht neue Erkenntnisse?

die Mobilos

seid nett zueinander

apnl am 19 Nov 2008 23:32:07

Mobilos hat geschrieben:Wir haben im Januar Luftfedern Fabr. Firestone/Goldschmitt an der Hinterachse einbauen lassen. Fahrverhalten und Federung ok.
Auflastung über 3,85 to laut Goldschmitt aber nicht möglich.

Gibt es vielleicht neue Erkenntnisse?

die Mobilos

seid nett zueinander




Hallo Mobilos,

ruf nochmals dort an und verlange Herrn Stäbler. Erste Auskunft bei mir war auch, dass > 3,85 nicht möglich. Ich habe Herrn Stäbler mein Fahrzeugschein überlassen, dann kam das ok.

Wenn Stäbler nein sagt, dann kannst du davon ausgehen, dass dem auch so ist.


Armin

Mobilos am 22 Dez 2008 01:01:05

Hallo Armin,

vielen Dank für Deinen Hinweis auf Herrn Stäbler.
Nach einem Anruf und einem Ortstermin fahren wir jetzt
offiziell mit 4 to.
Nochmals vielen Dank,
frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und allzeit
gute Fahrt.

Die Mobilos

seid nett zueinander :)

ingemaus am 22 Dez 2008 15:20:31

Hallo Dietz und Auflaster!!

Mit der Angabe des Luftdruckes von 2-6 bar hat man Dir wohl den schwarzen Peter zu geschoben.
Je nach Überhang, die vom Fortero kenne ich nicht, glaube aber mich zu erinnern ,dass dieser groß ist, gibt es mit Sicherheit Probleme an der VA Entlastung.
Als ich vor ca 2 -3 Jahren gemerkt habe, dass ich bei meinem WM, damals auf Fiat Ducato 18, auch bei einer nicht vollen Beladung der Garage, schon die VA Mindestlast unterschritten hatte, habe ich beim TÜV nachgefragt.
Hier kannte man den Begriff VA Entlastung und die vorgeschriebenen Werte von Fiat nicht.
Mit meinem WM- Ford Transit mit Zwillingsreifen habe ich Schwierigkeiten einen Roller in der Garage mitzunehmen, weil die VA durch den Überhang von ca 2.40 m und der damit verbundenen Hebelwirkung bei Seitenwind oder LKW- Überholmanöver, ins schaukeln kommt.
Wenn ich nun ohne Probleme auflaste, auf 3.850 kg, werde ich nicht, wie Ihr auch, viel erreichen!
Wo soll ich laden? Vorne Sitze, dahinter der Tisch mit der Sitzbank.
Diese ist bereits von der VA 2.4 m entfernt. Zur HA sind es nur 1.6 m.
Bereits die Mitfahrer auf der Sitzbank belasten die HA mehr als die VA.
Meine Anfrage vor einiger Zeit zum Anbau eines M-Trägers wurde folgender Maßen zu- abgesagt:
TÜV, soll ich vergessen, die VA wird zu weit entlastet( der Mensch ist doch lernfähig).
Fa Kuhn, nicht zu empfehlen, VA Entlastung wird zu groß, genaues erst nach wiegen.
Fa Sawitzko, würden gerne verkaufen, VA Entlastung wird aber zu gering.
Fa ... aus Bremerhaven, kein Problem.
Händler, kein Problem.
Dies hat alles im ersten Augenblick nichts mit Eurer Auflastung zu tun°! Oder doch? Hier sieht man wie unterschiedlich die einzelnen Institutionen mit Gewichtsproblematik umgehen.
Wollt Ihr eine so hohe Auflastung, kann es zu Problemen führen. Dann wird man sagen: Für die ordnungsgemäße Beladung ist der Fahrer aber selber zuständig.
Geht mich nichts an, was wollt Ihr eigentlich alles mitnehmen, um bis auf 4.0 t oder mehr zu kommen?
Ist da der Ford, oder welches Fahrgestell sonst, nach Ausreizung der höchsten Zuladung, überhaupt noch das richtige Transporter -FG -Chassis?
Wer sagt Euch, dass ein neues Gutachten für Euren TYP überhaupt zu dem Ergebnis führt, welches Ihr hören wollt?
Wenn selbst 50 Leute mitmachen, wird es nicht funktionieren, weil jeder Typ WM anders aufgebaut ist. Jeder WM Typ braucht eine Einzelzulassung nicht das Fordchassis.

schöne Feiertage und tschüss ingemaus

apnl am 22 Dez 2008 19:54:31

ingemaus hat geschrieben:Hallo Dietz und Auflaster!!

Mit der Angabe des Luftdruckes von 2-6 bar hat man Dir wohl den schwarzen Peter zu geschoben.
Je nach Überhang, die vom Fortero kenne ich nicht, glaube aber mich zu erinnern ,dass dieser groß ist, gibt es mit Sicherheit Probleme an der VA Entlastung.
Als ich vor ca 2 -3 Jahren gemerkt habe, dass ich bei meinem WM, damals auf Fiat Ducato 18, auch bei einer nicht vollen Beladung der Garage, schon die VA Mindestlast unterschritten hatte, habe ich beim TÜV nachgefragt.
Hier kannte man den Begriff VA Entlastung und die vorgeschriebenen Werte von Fiat nicht.
Mit meinem WM- Ford Transit mit Zwillingsreifen habe ich Schwierigkeiten einen Roller in der Garage mitzunehmen, weil die VA durch den Überhang von ca 2.40 m und der damit verbundenen Hebelwirkung bei Seitenwind oder LKW- Überholmanöver, ins schaukeln kommt.
Wenn ich nun ohne Probleme auflaste, auf 3.850 kg, werde ich nicht, wie Ihr auch, viel erreichen!
Wo soll ich laden? Vorne Sitze, dahinter der Tisch mit der Sitzbank.
Diese ist bereits von der VA 2.4 m entfernt. Zur HA sind es nur 1.6 m.
Bereits die Mitfahrer auf der Sitzbank belasten die HA mehr als die VA.
Meine Anfrage vor einiger Zeit zum Anbau eines M-Trägers wurde folgender Maßen zu- abgesagt:
TÜV, soll ich vergessen, die VA wird zu weit entlastet( der Mensch ist doch lernfähig).
Fa Kuhn, nicht zu empfehlen, VA Entlastung wird zu groß, genaues erst nach wiegen.
Fa Sawitzko, würden gerne verkaufen, VA Entlastung wird aber zu gering.
Fa ... aus Bremerhaven, kein Problem.
Händler, kein Problem.
Dies hat alles im ersten Augenblick nichts mit Eurer Auflastung zu tun°! Oder doch? Hier sieht man wie unterschiedlich die einzelnen Institutionen mit Gewichtsproblematik umgehen.
Wollt Ihr eine so hohe Auflastung, kann es zu Problemen führen. Dann wird man sagen: Für die ordnungsgemäße Beladung ist der Fahrer aber selber zuständig.
Geht mich nichts an, was wollt Ihr eigentlich alles mitnehmen, um bis auf 4.0 t oder mehr zu kommen?
Ist da der Ford, oder welches Fahrgestell sonst, nach Ausreizung der höchsten Zuladung, überhaupt noch das richtige Transporter -FG -Chassis?
Wer sagt Euch, dass ein neues Gutachten für Euren TYP überhaupt zu dem Ergebnis führt, welches Ihr hören wollt?
Wenn selbst 50 Leute mitmachen, wird es nicht funktionieren, weil jeder Typ WM anders aufgebaut ist. Jeder WM Typ braucht eine Einzelzulassung nicht das Fordchassis.

schöne Feiertage und tschüss ingemaus



Hallo Ingemaus,

fakt ist, das Fahrzeug wurde sowohl mit Luftfederung wie auch mit Sawiko Träger bis 120 kg Traglast vom TÜV abgenommen.

fakt ist die TÜV-Eintragung Druck 0,5 - 2,75 bar

fakt ist, dass VA 1600 kg und HA 2600 kg verträgt

fakt ist aber auch, dass ich voll beladen auf die Waage fuhr und diese mit ~ 4,2 t verlassen habe, wobei die HA nur geringfügig ~ 50 kg überladen war.

Ich kenne zwar deine Reisegewohnheiten nicht. Wenn ich aber 2 Erwachsene habe, 2 Kinder in der Größe eines Erwachsenen und ein Hund im Gewichtsbereich eines Erstklässlers, dann wird es schon eng, bei jedem Fahrgestellhersteller. Wenn ich das Fahrgestell dann noch mit einem Alkovenaufbau mit ~ 7,5 m versehe wird es noch enger Daher auch die Auflastung zunächst werkseitig auf 3,85 t und später auf 4,0 t.

Was die Fahrsicherheit anbelangt. Trotz voll beladenem Zustand keine Probleme, im Gegenteil.

Auch dir schöne Weihnachten.


Armin

ingemaus am 23 Dez 2008 12:28:33

Hallo apnl!

Ich habe am Anfang geschrieben, daß ich den Überhang von Fortero nicht kenne. Ob und was der TÜV bei der Abnahme Deines Trägers gemacht hat, auch nicht kennen kann.
Es sollte im großen und ganzen nur zeigen, wie unterschiedlich die einzelnen Behörden reagieren können. Einmal Hü und einmal Hott!

Wenn Dein Alkoven WM bei einer Vollbeladung besser auf der Straße liegt, als wenn nicht vollbeladen, ist dies mit der Windangriffsfläche zum Gewicht eigentlich schon erklärlich.

Von einem Überhang, bei meinem WM sind es 2.4 m,. hängt aber die Stärke der VA Entlastung ab.
Bei Deinen WM mit Alkoven ist die Lastverteilung außerdem bedeutend besser als bei meinem teilintegrierten.
Zum Gewicht: Ich fahre mit 2 Personen, in der Heckgarage befindet sich ein Roller mit einem Gewicht von ca 100 kg.
Mit allen Vorräten, nur wenn es ins Ausland geht, hier gibt es nicht genug Aldi und Lidl zum Einkauf an Ort und Stelle, wiegt mein WM mit einer Gesamtlänge von 7.30 m ca 3.600 kg.
Wasser ist selbstverständlich nur mit 30-40 Liter zur Fahrt gebunkert.
2 Kinder, mit sagen wir 100 kg , dazu Dein Hund mit 3o kg, Motorradbühne mit ca 30 kg, wären es bei einem anfänglichen Leergewicht von 2.900 kg, insgesamt ca 3760 kg. Bis zur ohne Schwierigkeiten genehmigten 3.850 kg immer noch fast 100 kg frei.
Dies soll keine Aufrechnung sein, an die Du Dich halten sollst oder kannst, sondern nur eine rechnerische Feststellung zu meinen WM - Bedingungen.
Was bei Dir zusätzlich noch alles an Bord ist, weißt Du selbst am Besten. Ob hier abgespeckt werden könnte auch.
Was hat Dein WM bei der Abholung zunächst leer gewogen?
Wenn ich auf CP an geöffnete Heckgaragen vorbei gehe, ist es schon oft erstaunlich, welcher Erfinderreichtum, hier alles eingeladen hat.
Provokatorisch gefragt:
Muss ich, wenn ich an die See fahre, Bergsteigerstiefel mitnehmen ?
Muss ich, wenn ich in die Berg fahre ,das Schlauchboot mitnehmen ?

schöne Weihnachtstage und tschüss ingemaus

pluspetit am 14 Jul 2010 12:28:06

Hallo zusammen,

4 volle Jahre haben wir gebraucht um das Thema Auflastung endlich zum Abschluß zu bringen. Für alle Interessierten fasse ich mal das Ergebnis meiner Recherchen zusammen:

Es gibt 4,25t Fahrgestelle des Transit 2000-2006. Für diese Fahrzeuge gibt es jedoch keine ABE, sondern Ford bringt diese Fahrzeuge im Wege der Einzelabnahme beim TÜV in den Straßenverkehr.

Der 4,25t hat an der Vorderachse verstärkte Federn und an der Hinterachse besonders starke Blattfedern. Ansonsten unterscheidet ihn nur der Wagenheber vom 3,5 bzw 3,85t.
Um einen 3,5 bzw 3,85t aufzulasten sind somit diese besonders starken Blattfedern hinten und vorne neue Schraubenfedern nötig. Die Bremsanlage etc braucht nicht verändert zu werden.

Bei unserem 3,85t waren an der Hinterachse bereits die stärksten Blattfedern verbaut. Vorne haben wir auf die stärkeren Federn des 4,25t umgerüstet. Somit stand einer Auflastung nichts im Wege Diese erfolgt beim TÜV im Wege einer Einzelabnahme. Die Höhe der Auflastung steht dabei im Ermessen des jeweiligen Prüfingenieurs, Obergrenze sind dabei aber nat. in jedem Fall die 4,25t.

Die Details unserer Odyssee erspare ich Euch, aber wir haben volle 4 Monate intensiver Recherchen und Gespräche mit den verschiedensten Leuten hinter uns, bis wir das zusammen getragen hatten.

Somit bestätigt sich mein Verdacht, den ich vor 4 Jahren äußerte: die 3,85t sind eigentlich 4,25t bzw die 4,24t sind auch nur 3,5 Tonner. (von den Vorderachsfedern mal abgesehen) nur Ford gibt keine Auflastung über 3,85t frei. Vom Werk erhält man, gelinde gesagt, überhaupt keine Unterstützung, außer der Empfehlung sich einen neuen Transit zu kaufen.-lach

Kosten der Auflastung: ca. 250 euro für die neuen Federn, (ohne Einbau) und ca 100 euro TÜV / KBA Gebühr.

LG

pluspetit

apnl am 14 Jul 2010 12:56:20

Hi Pluspetit,

danke für deine Vorarbeit.
Bei welchem TÜV hast du die Abnahme machen lassen? Hast du da auch noch den Namen des Prüfingenieurs?
Da ich nicht so weit von KA entfernt wohne, würde ich dort direkt mal anfragen und wenn sich mit der Materie bereits jemand beschäftigt hat muss man das Rad nicht immer wieder neu erfinden.


Armin

pluspetit am 21 Jul 2010 08:38:45

Hallo Armin,

Du hast ja KN von mir bekommen.

LG

pluspetit

apnl am 21 Jul 2010 12:49:47

pluspetit hat geschrieben:Du hast ja KN von mir bekommen.

LG

pluspetit



Ja Danke,

bin auch schon am Rödeln...


Armin

vpower am 23 Jul 2010 23:02:20

Mal so zwischen durch gefragt was würde sich den sonst noch verändern außer die zuladung,und wie steht es den nun bei der ford freigabe mit der anhängelast?

vpower am 23 Jul 2010 23:05:05

Achso hab ich fast vergessen ich hab nen laikax695 baujahr 2008,laut laika mit verstärkter vorderachse aber trotzdem 3,85 möglich

pluspetit am 26 Jul 2010 15:16:55

vpower hat geschrieben:Mal so zwischen durch gefragt was würde sich den sonst noch verändern außer die zuladung,und wie steht es den nun bei der ford freigabe mit der anhängelast?


Hi Vpower,

Du musst unterscheiden zwischen zulässigem Gesamtgewicht, Anhängelast und dem sog. Zuggesamtgewicht. Um Deine Frage vorweg zu beantworten, die Anhägelast wurde nicht verändert, ABER

Jetzt wirds technisch:

Der Transit hat ein sog. Zuggesamtgewicht von 5500 kg. Dies bedeutet, Transit + Anhänger dürfen zusammen eine maximale Masse von 5,5t haben.
(theoretische) Anhängelast sind 1600 kg. Die Anhängelast gibt der Fahrzeughersteller vor. In unserem Fall also 1,6t. Das ergibt nun folgendes:

5500 kg - 1600kg Anhängemasse = 3900kg maximal zulässige Masse des Transit.
Die Gesamtzugmasse darf nicht überschritten werden. Wiegt der Transit mehr als diese 3,9t, darf man nur entsprechend leichtere Anhänger ziehen.
Beispiel; Transit 4,1t schwer. 5,5t - 4,1t = 1,4t Restanhängelast

Das Zuggesamtgewicht steht auf dem Typenschild an der B-Säule. Die meisten haben von dieser Problematik noch nie gehört und denken, die Anhängelast wird nur durch den Eintrag unter Anhängelast begrenzt, was aber bei schweren Fahrzeugen nicht immer zutrifft.

Uns ists egal, wir fahren nie mit Anhänger und haben ja auch keine Kupplung. Außerdem würden uns 1300kg immer reíchen. - Wie sich ein Zug von 5,5t fährt, möchte ich eigentlich auch gar nicht ausprobieren... Wird dann ähnlich "spritzig" sein, wie unser luftgekühlter T3 mit 50PS und 2,3t war.

LG

Pluspetit

PS
die neueren Transit haben ein Zuggesamtgewicht bis 6t oder sogar 6,5t

vpower am 27 Jul 2010 15:05:19

alles gar nicht so einfach aber wenn wir von der ostsee zurück sind melde ich mich noch mal.Es giebt doch bestimmt dann auch noch die auflagen wie 80 und jährlich zum Tüv oder so

vpower am 13 Aug 2010 16:25:25

So da sind wir wieder ich hab nochmal meinen
Fahrzeugschein studiert.
Achslast vorne 1750
Achslast hinten 2600
und reifen mit höherem last index habe ich auch schon eingetragen
195/75R16c 105/107R
Gesamt steht leider nur 3500.
Die anderen reifen sollen sowieso drauf wegen wechsel von sommer auf ganzjahresreifen.wenn jetz ne einzelabnahme existiert von Ford für eben diesen FT430 wie komm ich da dran,und vor allen dingen bin ich dert meinung das dieser super technikcenter uns ganz schön im regen stehen lässt.

rudicol am 17 Aug 2010 01:16:48

pluspetit hat geschrieben:Hallo Armin,

Du hast ja KN von mir bekommen.

LG

pluspetit


Es wäre schön wenn Du das noch mal posten würdest.
Ich darf in diesem Forum leider keine kn empfangen.

Helmutk am 29 Aug 2010 10:57:23

Hallo Fordfahrer,
ich glaube ,das sich der Ford auflasten läßt.
Habe mein Mercedes Womo von 3,88 To.ohne weiteres auf 4,2 To. auflasten können.Habe zwar ein Jahr lang gesucht,bin dann aber pfündig geworden.
Wenn eine Luftfederung eingebaut wird, kann fast immer mit einer Einzelabnahme aufgelastet werden.

Wer die Adresse haben will, bitte melden.


Helmut javascript:emoticon(':roll:')

pluspetit am 10 Sep 2010 11:21:59

vpower hat geschrieben:So da sind wir wieder ich hab nochmal meinen
Fahrzeugschein studiert.
Achslast vorne 1750
Achslast hinten 2600
und reifen mit höherem last index habe ich auch schon eingetragen
195/75R16c 105/107R
Gesamt steht leider nur 3500.
Die anderen reifen sollen sowieso drauf wegen wechsel von sommer auf ganzjahresreifen.wenn jetz ne einzelabnahme existiert von Ford für eben diesen FT430 wie komm ich da dran,und vor allen dingen bin ich dert meinung das dieser super technikcenter uns ganz schön im regen stehen lässt.


Hallo,

ich unterstelle, Du hast den zwillingsbereiften Transit ab 2000- 2006, wobei Deine Achslast vorne höher liegt als sie es bei unserem früher war. (1600 kg)

Von Ford bekommst Du eine Bescheinigung zur Auflastung auf 3,85t, wenn das Campingpaket bei Dir verbaut ist, dass ist problemlos dann beim TÜV.
Nur wenn Du mehr als 3,85t willst wirds schwíerig. Da hilft dir Ford nicht, wie übrigens nach unserer Erfahrung bei allen Problemen / Anliegen mit dem Transit. Sobald der Wagen aus der Gewährleistung ist, meinen die immer man habe einen Oldtimer und soll lieber einen neuen Transit kaufen...
Eine Einzelabnahme "bekommst" Du nicht einfach, sondern die nímmt der TÜV Ingenieur in deinem Auftrag vor und deren Ergebnis ist auch nur für dein Fahrzeug gültig. Die Einzelabnahmen von Ford für die "originalen FT 430" sind nichts anderes. Wenn Du 2000- 2006 einen FT 430 ab Werk bestellt hättest, hätte Ford den Wagen dem TÜV vorgestellt und dies abnehmen lassen.- Das ist gerade der Unterschied zur ABE, hier ist keine Einzelvorstellung des KFZ mehr nötig.

LG

pluspetit

pluspetit am 10 Sep 2010 11:31:07

Helmutk hat geschrieben:Hallo Fordfahrer,
ich glaube ,das sich der Ford auflasten läßt.
Habe mein Mercedes Womo von 3,88 To.ohne weiteres auf 4,2 To. auflasten können.Habe zwar ein Jahr lang gesucht,bin dann aber pfündig geworden.
Wenn eine Luftfederung eingebaut wird, kann fast immer mit einer Einzelabnahme aufgelastet werden.

Wer die Adresse haben will, bitte melden.


Helmut javascript:emoticon(':roll:')


Hi Helmut,

dein Glaube ist ja auch richtig, wir liefern ja in diesem Treat den Beweis. Erfahrungen mit Mercedes sind übrigens nur bedingt auf Ford übertragbar. Es kommt immer entscheidend auf die Mitwirkung des Herstellers oder TÜV Ingenieurs an.
Der Clou bei unserer Lösung ist übrigens, dass keine Luftfeder benötigt wird. Die hinteren Blattfedern sind bei uns stark genug, die Gewichte zu tragen. Vor unserer Tour habe ich den Wagen gewogen und hatte bei 4,2 t Gesamtgewicht und 2,6t Hinterachslast noch immer 5 cm Luft zwischen Blattfeder und Gummianschlagpuffer.
Somit war immer noch ein erheblicher Restfederweg vorhanden und wir können uns eine Luftfeder sparen.

LG

pluspetit

godesburger am 24 Apr 2011 15:52:20

Hallo,
da wir dem ständigen Kampf gegen eine nicht zu vermeidende Überladung unseres Womos endlich ein Ende setzen wollen, bin ich auf der suche nach Lösungen auf Euren Dialog gestossen. Und ich hoffe, dass ich mit Eurer Hilfestellung unser WoMo noch vor unserem Urlaub (in 3 Wochen) ohne große Umschweife, am Besten mit Hilfe des GTC in Polch auf 4,25t aufgelastet bekomme.
Vielen Dank und Beste
Der Godesburger

selbstschrauber am 05 Mai 2011 14:44:45

Hallo Godesburger,

wie per mail schon geklärt, habt Ihr den Flachboden-Transit. Den gibt Ford nur bis 3,5t frei, Goldschmitt schafft 3,85t, dann aber ist Schluß. Schreib es hier nur nochmal für spätere Leser.
Unter uns gesagt, denke ich, dass der Flachboden mehr als 3,85t mechanisch auch kaum mitmacht. Bei unserem Leiterrahmentransit sind die 4,25t m.E. auch eine Grenze, die man nicht überschreiten sollte. Die neueren Transit gibts ja mit bis zu 4,6t, abder da vermute ich, dass doch einige Änderungen im Vergleich zu den "alten" 4,25 - Tonnern vorliegen.

LG

Selbstschrauber

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