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Kompakter Alkoven für "WoMo-Anfänger"


Discooooo am 27 Aug 2014 16:28:46

Zunächst ein freundlichen Hallo (oder auch Servus, was ja regional bei mir besser passen würde ;)) in die Runde.

Meine Freundin (28) und ich (30) überlegen schon seit einiger Zeit, ob wir uns ein Wohnmobil zulegen sollten. Insbesondere sie war als Kind sehr oft mit Onkel und Tante in deren Wohnmobil unterwegs und empfindet dies daher als die schönste Art des "Campens".

Ich habe mich nun schon ein wenig belesen (auch hier im Forum), was es so gibt und was wir davon brauchen könnten. Daneben haben wir uns im Freistaat schon diverseste Modelle in allen Kategorien angesehen. Letztendlich kommen wir aber immer wieder auf einen Nenner: Alkoven, Volldinette, unter 6 Meter, bis 3,5t, grüne Plakette und kein Ford Transit (1. Froschhaltung am Lenkrad, 2. Motorprobleme).

Grundsätzlich sind wir zunächst nur zu zweit unterwegs. Kinder sind aktuell nicht vorhanden. In den nächsten 5 Jahren dürfte sich das u. U. zwar noch ändern, aber mehr als ein Wurm wirds nicht werden (sofern keine Zwillinge, da hat man ja dann eher keine Wahl ;)). Allerdings ist geplant, meine Nichte (aktuell 3,5 J) mal mitzunehmen. Kurzum, es sollte Platz für 2 Erwachsene und mindestens 1 Kind sein.

Angesehen haben wir uns zuletzt den Knaus Sky Traveller 500D, welchen wir grundsätzlich sehr schick fanden und für Ende September für eine Woche gemietet haben. Allerdings gibt es ja im Bereich unter 6 Meter noch Alternativen. Soweit ich das gesehen habe aber meist mit einer Seitenbank, deren Sinn sich mir nur bedingt erschließt, da es m. E. verschwendeter Raum für z. B. ein "Sideboard" ist. Gibt es hier denn Empfehlungen, was man sich evtl. mal genauer ansehen sollte, oder könnte man (sofern die Ausleihfahrt gefällt) bedenkenlos zu dem Knaus greifen?


Zusammengefasst noch mal die Eckdaten, in deren Grenzen wir für alles an Tipps offen sind:

    - Länge max. 6 Meter
    - Platz für 2 Erwachsene und mind. 1 Kind
    - möglichst Alkoven (Hubbetten verbauen leider meist die Sitzgruppe)
    - Max. 3,5t
    - grüne Plakette
    - kein Ford Transit
    - Budget: bis zu 35.000,00 € (gerne darunter)

Vielen Dank im Voraus
Michael

Anzeige vom Forum

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haballes am 27 Aug 2014 16:33:37

Willkommen.

Zum Beispiel so etwas:

:wink: --> Link

BurnerWil am 27 Aug 2014 16:36:48

Hallo Michael,


Wir haben voriges Jahr auch vor der Entscheidung gestanden. Wir haben uns nach einem Test mit einem Einzelbetten-TI für einen Alkoven mit Volldinette und Seitenbank entschieden. Volldinette, da wir den Fahrbereich aus dem dem Wohnbereich getrennt haben möchten. Gerade die Seitenbank war für uns ein wichtiger Aspekt um sich am Tag auch mal gemütlich kurz hinzulegen, etwas ablegen zu können oder als "Reservebett" zur Verfügung zu haben. Außerdem ist sonst meist gegenüber der Dinette die Küche und da sind wir uns irgendwie im Weg :oops:
Stauraum haben wir ohnehin mehr als die Zuladung erlaubt :D
Fazit: die Bank kann Sinn machen

Anzeige vom Forum


silent1 am 27 Aug 2014 18:33:20

Hör auf Wilfried!

Die Seitenbank ist bestimmt gold Wert.
Ich habe leider keine und vermisse sie recht häufig.
Die Viererdinette ist zum Essen und dergleichen gut, aber wie gern möchte man vielleicht auch mal in etwas bequemerer Position Fernsehen oder wie Wilfried schreib sich einfach mal hinfläzen um etwas zu entspannen.
Für mich kein verschenkter Raum! :wink:

Engis am 27 Aug 2014 18:38:45

Auch wenn du keinen Transit willst:
Von der Aufteilung sind wir mit dem Euramobil 585 LS immer noch begeistert.
Und die leidige Diskussion über die Transen haben uns auch nicht abgehalten.
Die Längssitzgruppe (LS) bei so kurzen Mobilen macht ein tolles Raumgefühl.
Wir sind öfter zu dritt oder viert unterwegs und dann ist der Platz Gold wert.


Jürgen
P.S.: Kenne derzeit nur noch den Knaus (noch kürzer) mit LS, aber der war mir dann von der Staufläche her zu knapp und gebraucht deutlich teurer. (mehr wie ein neuer Motor kostet :-))

Gast am 27 Aug 2014 18:46:48

Hallo,

ich denke das gegen den Knaus nicht generell etwas spricht, außer das diese Serie mit (Außen)stauraum etwas knapp bemessen ist, hängt aber davon ab was man mit sich rumschleppt. Gibts baugleich übrigens auch von Weinsberg. Den Grundriss finde ich gelungen.
Ob man eine Seitenbank braucht? Muß jeder für sich selbst entscheiden, mir wär ein Bad mit vernünftiger Bewegungsfreiheit wie eben im Knaus oder LMC (weiter unten) wichtiger.
Hängt aber auch davon ob ob du z.B. in der kalten Jahrsezeit das Womo nutzt und dich öfter drinnen aufhälst. Dann macht die Seitenbank schon Sinn.

ansonsten z.B. :

Profila von Eura
--> Link
oder LMC A531 (ähnlicher Grundriss wie der Knaus)
--> Link

Kai

BurnerWil am 27 Aug 2014 20:46:01

Ja, das Bad war für uns auch noch ein wichtiges Kriterium. Ich nutze das Mobil während der Woche geschäftlich und wollte daher ein Bad mit getrennter Dusche in die ich passe: 186cm und 115kg :oops:
Geht mit der Lösung im Heck unseres WoMo sehr gut.

Standgaaaaas am 27 Aug 2014 21:58:25

Hallo und willkommen.
Ich habe den Carado A 160 vor kurzer Zeit gekauft. Der hat die Längsbank und ich möchte sie nicht mehr missen. Für das kurze Mittagsschläfchen einfach super praktisch. Auch als zusätzlicher Schlafplatz sehr gut. Dafür muss nicht groß umgebaut werden: nur das Rückenpolster raus nehmen und fertig.
Für ein Pärchen und mal eine 3. Person ist die Aufteilung m.E. Ideal. Zur Not finden auch 4 Personen genügend Platz!
Wir gesagt: ich finde die Aufteilung ideal und bietet ein sehr großzügiges Raumgefühl für ein WoMo unter 6 Meter!

Discooooo am 28 Aug 2014 08:28:08

Zunächst vielen Dank für die Tipps.

Wir werden uns jetzt am Samstag noch einen Sunlight A58 in Günzburg ansehen (findet man bei mobile - darf leider noch keine Links posten)


Gibt es zu den Modellen was zu sagen? Für nen Eindruck des Raumgefühls sollte er ja definitiv genügen. Auch sonst wäre die Auswahl mit Seitenbank spürbar größer.

Bzgl. Motorisierung hätte ich jetzt mindestens den 130 PS Diesel gewollt, oder reicht bei den kleineren WoMos auch der 100 PSer?


Michael

Gast am 28 Aug 2014 08:56:17

Discooooo hat geschrieben:Bzgl. Motorisierung hätte ich jetzt mindestens den 130 PS Diesel gewollt, oder reicht bei den kleineren WoMos auch der 100 PSer?


Nimm den 130er. Der reicht aus. Der 100 Ps ist etwas schwach.

Kai

udob am 28 Aug 2014 09:56:57

Wir haben seit Januar auch den Eura Profila 580 Ls, nach langer Suche haben wir uns dafür entschieden ( Anspruch: Alkoven, nicht im Fahrerhaus sitzen wegen Wintercamping, viel Stauraum und möglichst nicht über 6 Meter).
Bis jetzt sind wir von der Größe und auch dem Raumgefühl begeistert. Unseren Meteor 540 M haben wir schweren Herzens abgegeben, aber die Längssitzbank mit den Fenstern auf beiden Seiten, dem Doppelboden, in dem ich alles unterbringen kann ( und noch viel mehr) haben uns entschädigt.
Beim Transit hoffen wir, das das Baujahr 2013 nicht von den Motorschäden betroffen ist, ansonsten sind die 140 PS, im Gegensatz zu den 127 PS schon eine Nummer mehr, ich kann im 6 Gang noch 90 fahren wo mein alter Ducato schon den 4 Gang verlangt hat. insgesamt auch rund 1 Liter weniger Sprit.
Der Eura 580 LS wird oft gebraucht angeboten weil er in vielen Mietflotten vertreten ist.
Bisher kann ich ihn nur empfehlen.

Gast am 28 Aug 2014 10:07:48

Moin Michael

Schade, dass du die Transe schon von vornherein ausschließt, habe selber den kleinen Hobby 550 FS, den es auch als AK gibt.
Zum Ford:
er läuft super mit seinen 125 PS und ist Wartungsfreundlich, keinen Zahnriemen und akzeptable Inspektionspreise.
Schau dir einmal diesen Hobby 550 AK an, dass er auf Ford Basis läuft finde ich nicht als Nachteil, eher als Vorteil, da er leiser und durchzugsstärker läuft als z.B der Fiat, mein empfinden
--> Link

Der Hobby Aufbau macht nicht nur einen soliden Eindruck, er ist es auch und verschafft ein tolles Raumgefühl.
Wir wollten kein AK und sind mit dem FS mehr als zufrieden, wir sitzen super und dank der drehbaren Vordersitze (war uns wichtiger als eine Volldinette) ist das Fernsehen super bequem.
Der AK ist schon schön aufgeteilt, doch sind wir keine 30 mehr und wollten uns das abendliche Klettern sparen und wie schon ein User hier schrieb, ist das seitliche Sofa zum kurzen Ausruhen schön, das Bett dagegen super. Es ist halt da und auf knappen 5,8 m bleibt so auch die Sitzecke weiter frei begehbar.
Noch einmal zum Ford:
Es gibt nicht nur bei Ford defekte, Fiatfahrer und andere haben da nicht weniger zu leiden, haben auch ihre Probleme.
Ford Transit (1. Froschhaltung am Lenkrad, 2. Motorprobleme). Kann ich nicht bestätigen, trifft beides bei uns nicht zu. Hast du das schon ausprobiert, oder ist dein Wissen nur vom Hören und Sagen?

Wünsch euch jedenfalls viel Glück und Erfolg bei der Suche nach dem richtigen WoMo

Martin

Gast am 28 Aug 2014 10:20:32

Noch kurz:

In der AK Konfiguration hast du 4 ½ Schlafplätze, wir bei dem FS 3 ½ Schlafplätze. Für einen knapp 5.8m WoMo schon klasse.

Discooooo am 28 Aug 2014 11:09:20

Hallo Martin,

bzgl. dem Ford und der Froschhaltung - da half bei mir Probesitzen um (zumindest die aktuelle Generation, also den MK6 - den MK5 konnte ich dahingehend noch nicht probieren) das zu erkennen. Leider war es mir nicht möglich eine halbwegs komfortable Sitzposition zu finden, in der ich es auf langen Strecken aushalten könnte und das obwohl ich mit meinen 1,85m und 87 kg eigentlich ziemlich "normal" gebaut bin. Im Gegensatz dazu fühlte ich mich im Fiatcockpit sofort deutlich wohler und fand auf Anhieb eine für mich komfortable Position. Evtl. ist hier beim Transit das Problem, dass die Lenkräder nicht verstellbar sind, oder gibt es auch hier unterschiedliche Varianten?

Zu den Motorproblemen:
Einerseits rieten alle bisher gefragten Händler vom Transit, eben wegen der Anfälligkeit ab. Zudem warnte auch mein Schwiegervater, seines Zeichens in der Entwicklung für Motorendichtungen tätig und damit auch mit dem 2.2 Liter Ford Diesel sehr vertraut, dass Ford diese Motoren nicht im Griff hat und das bekannte Ölproblem nach gestorbenem Turbolader ein bauartbedingtes ist. Man kann natürlich Glück haben verschont zu bleiben, jedoch sprechen die Angebote bei Mobile und Autoscout mit einem hohen Anteil an Austauschmotoren schon bei niedrigen Laufleistungen eine deutliche Sprache.

Klar kann man auch mit dem Ducato pech haben (und mit dem Ford Glück), jedoch scheint dort die Anfälligkeit deutlich niedriger zu sein, da es kein bekanntes "Dauerleiden" wie beim Transit gib. Auch ein befreundeter Mechaniker, der immer mal wieder Nutzfahrzeuge unter die Finger bekommt sagte, dass die Ducatos deutlich unproblematischer sind. Die letzten beiden Ducs hatten Getriebeprobleme, einer nach ~200.000 km und einer nach ~350.000 km im Paketdienstbetrieb.


Michael

fellinirom am 28 Aug 2014 11:12:53

Hallo Michael,

Du bringst mich ein wenig ins Grübeln mit deinem explizieten Ausschluß für den Ford Transit. Wir standen im letzten Herbst als WoMo-Neueinsteiger vor der gleichen Entscheidung mit genau den gleichen Kriterien. Wir haben uns für den Challenger Genesis 31 auf Ford Transit (EZ 05/13; 22.000 km) entschieden haben. Ich kann jetzt noch nicht wirklich über große Erfahrungen berichten, aber unsere erste große Tour (5 Wochen Italien, Kroatien) lief ohne Probleme (bis auf eine selbstverschuldete Reifenpanne am Abfahrtstag). Gut, das kann man bei einem fast neuen Fahrzeug auch erwarten. Was mich allerdings beruhigt, sind die vielen Ford Challenger, die wir unterwegs gesehen haben. Allein auf dem CP in Kroatien standen um uns herum 5 oder 6 Womos dieser Marke. Und das Fahren hat echt Spass gemacht. Wenn das 'Froschhaltung' ist, dann mag ich Froschhaltung.

LG Volker

Discooooo am 28 Aug 2014 11:21:09

Hallo Volker,

vermutlich muss man bei dem 'Transit auch ein wenig mehr unterscheiden. Der 2.0 125 PS TDCI (den Martin vorschlägt) sowie der 2.4 TDCI sind beide wohl unauffälig. Jedoch ist der 2.2 TDCI, der leider in recht vielen WoMos verbaut ist überdurchschnittlich problemanfällig. Diesen Motor würde ich definitiv nicht wollen, auch wenn sicherlich 75 % der Fahrer des Motors nie Probleme haben werden, ist mir die Gefahr zu groß, zu den übrigen 25 % zu gehören.

Ich werde mich am Samstag noch mal bewusst in einen Transit setzen und noch ein wenig am Sitz rumspielen. Vielleicht findet sich ja doch eine bequeme Position, denn ohne den Ausschluß des Fords wird die Suche natürlich deutlich einfacher und sicherlich auch preiswerter. Ich denke ein Argument, dass schon mal kam darf ich sicher auch nicht vergessen - wenn ich bei einer Fordbasis 6.000,00 € spare, dann kann ich Glück haben und es passiert nie was (und ich habe 6.000,00 € gespart), oder es kommt zum Motorschaden und ich kann das gesparte Geld dorthin investieren.

Letztendlich ist ja bei allen Schilderungen von Schäden immer die Frage, wie tatsächlich von allen Beteiligten mit dem Motor umgegangen wurde und dies kann man bei einem Gebrauchten nie mit völliger Sicherheit prüfen.


Michael

janamarcel6878 am 28 Aug 2014 11:38:00

Hallo,

wir fahren den Miller Winnipeg und sind voll zufrieden. Noch keine Probleme gehabt und platzmäßig voll ausreichend und die lange Bank ist super zum Fernsehen.

gruß jana

Gast am 28 Aug 2014 12:05:18

Hallo Michael,

den 2.2 Liter Ford Diesel kann ich nicht beurteilen, habe den 2 Liter Motor und der läuft bis jetzt super.
Das keine Lenkradhöhenverstellung vorhanden ist, ist ein Minuspunkt, den größere Personen sicherlich vermissen, da geb ich dir recht.

Desweiteren sollte man sich darüber klar sein, dass in den meisten Fällen so ein WoMo lange Standzeiten hat und einige Kriterien beachtet werden sollten, wie:
1. Vorglühzeit etwas länger wählen
2. Nach langer Fahrt nicht sofort aus machen
3. Jährlich den Ölwechsel machen
4. Untertouriges fahren vermeiden, gerade an Bergen

Es gibt bestimmt noch mehr, aber das halte ich immer ein und hoffe, der Ford dankt es uns. Es gibt immer Modelle bei den Fahrzeugfirmen, die von Anfang an Probleme machen. Bei Fiat gab es mal eine Reihe mit vielen Getriebeschäden, deshalb ist Fiat aber nicht grundsätzlich die schlechtere Wahl.

Man muss sich wohl fühlen in dem Fahrzeug und das war ja bei dir und dem Fiat der Fall, dann ist das doch auch gut und nu muss nur noch der richtige Aufbau dazu gefunden werden.

Dazu viel Glück :wink:

Discooooo am 23 Okt 2014 15:43:53

So nun gibt es eine Rückmeldung nach der 1.700 km Tour über Ulm an den Bodensee, durch den Schwarzwald, nach Speyer, einem Abstecher nach Leipzig und der Rückfahrt nach München - es hat sehr viel Spaß gemacht und der Entschluss ein Mobil zu kaufen steht fest.

Ich bin mit meiner Freundin mehrmals im Jahr in Kurzurlauben in diversen "besseren" Hotels unterwegs (wir gönnen uns das gerne als Ausgleich für den stressigen Arbeitsalltag) - so gut wie in dem Wohnmobil habe ich aber bisher in keinem einzigen Hotel geschlafen. Ich war lange nicht so erholt und das obwohl ja doch einges an Strecke in der Woche runtergerissen wurde.

Es sind jedoch auch Erkenntnisse gereift, die ich euch nicht vorenthalten möchte und hier auf weiteren Input und ggf. sogar eine konkrete Hilfe hoffe:

1. Das WoMo sollte unter 6 Metern bleiben. Die 5,70 Meter des Knaus waren super um auch in engeren Situationen recht entspannt wenden zu können.
2. Wir wollen eine Seitenbank! Es haben hier ja schon einige bestätigt, dass sie sehr angenehm für Raumgefühl und Zusatzstauraum ist und das mussten wir auch feststellen. Der Aufbau des 500D ist zwar sehr edel und hochwertig, jedoch gingen wir uns beim morgentlichen Toilettengang schon etwas im Weg rum. :/
3. Es ist garnicht so einfach die gewünschte Kombination zu finden. :(


Zu Punkt 3 - ca. 2 Minuten mit dem Auto entfernt ist bei mir der Freistaat - Alkoven mit dem von uns bevorzugten Grundriss, oder wenigstens unter 6 Metern Länge? Praktisch Fehlanzeige!

Es gab ein Angebot für einen Sunlight A58 in Günzburg für ~ 35.000,00 €. Ich habe mir das Fahrzeug angesehen und nach der dritten Delle an der Außenwand überlegt, ob sich der Händler evtl. in der ersten Zahl seiner Preisvorstellung geirrt hat...

Das aktuell interessanteste Angebot findet sich jedoch in Hamburg und damit unerträglich weit weg von uns. Ein A58 jüngeren Baujahres für 25.900,00 €. Und hier würde ich um konkrete Hilfe bitten - kennt jemand diesen Händler, oder hatte evtl. sogar Gelegenheit das Fahrzeug in Augenschein zu nehmen? Ähnliche Fahrzeuge finde ich zwar für 2.000,00 - 3.000,00 € mehr auch hier im Umkreis von 150 km, jedoch würde ich bei einem ehrlichen Fahrzeug auch die Strecke nach Hamburg in Kauf nehmen (ich hab zu lange in Schwaben gewohnt um bei der Preisdifferenz nicht einerseits hellhörig, andererseits aber auch interessiert zu werden ;))

Alternativ gäbe es ja noch den Carado A160 - jedoch noch seltener zu finden.

Eura 580 LS wäre aufgrund der hier berichteten Feuchtigkeitsprobleme sowie dem Transitchassis eher zweite Wahl (auch wenn ich hierzu übrigens feststellen muss, dass ich in den aktuelleren Transen tatsächlich eine gute Sitzposition finden konnte, da dort wohl die Sitzaufnahme flacher sein soll als früher und damit der sitz tiefer runter kann).

Dann sehen wir uns aktuell auch nach älteren Modellen vom Schlage eines Hymer Eriba 544 (GT) um. Gibt es hier Schwachstellen, die es zu beachten gilt?

Wir sind nicht zwingend darauf aus ein Fahrzeug zu haben, dass erst 2 Jahre alt ist. Das wird sicher auch das Budget nicht hergeben. Auch sind wir zwischenzeitich der Meinung, lieber 20.000,00 € in ein ehrliches, älteres Fahrzeug zu investieren, als 30.000,00 € in ein neueres Modell von einem windigen Händler zu stecken. Auch ist der Anspruch an eine grüne Plakette mittlerweile etwas gewichen, da es für Vergehen keine Punkte mehr gibt und ich mich für die Kosten einer Nachrüstung oder ggf. den Aufpreis beim Gebrauchtkauf eines älteren Fahrzeuges verdammt oft erwischen lassen kann...

Puh - schon wieder ne ganze Menge Text - aber ich möchte vermeiden beim ersten eigenen WoMo ins Klo zu greifen :)


Michael

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