xcamping
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Neuanschaffung winterfestes Wohnmobil


Ostfriese79 am 23 Okt 2014 08:50:01

Hallo liebe Mitmenschen,

ich bin neu in diesem Forum angemeldet und weiß bei der Fülle an Informationen noch gar nicht so richtig wo ich selbst mal was schreiben kann. Sollte mein Thema also nicht unbedingt ins Board passen, so könnte man dieses gerne auch verschieben.
Nun zu meinem ersten Anliegen.
Ich plane seit einiger Zeit mir ein Wohnmobil anzuschaffen, habe ein paar Mal eines Ausgeliehen und bin schwer begeisterter Anfänger.
Da ich auch vorhabe im Winter zu campen, überlege ich ob ich mir eines mit doppeltem Boden kaufen sollte oder ob man da auch drauf verzichten könnte weil die Suche nach passenden Mobilen mit doppeltem Boden mich schon deutlich einschränkt. Ich favorisiere zurzeit ein gebrauchtes Euramobil LS 580 > 600 < 660 oder vergleichbare Produkte von Chausson oder Challenger. Interessieren tun mich gerade die letzteren da sie oftmals über eine Dieselheizung verfügen.
Ich habe noch etliche Fragen aber ich möchte nicht den Rahmen sprengen. Um hilfreiche Antworten wäre ich jedem dankbar.

Mit freundlichen n

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 23 Okt 2014 09:56:17

Hallo Ostfriese,

ich gehe davon aus, dass auch Fahrzeuge ohne doppelten Boden und mit einfacherem Aufbau wintertauglich gemacht werden können.

Wir haben bewusst nach einem Fahrzeug mit doppeltem Boden und mit hochwertigem Aufbau ohne Holzleisten und ohne Styropor in Dach und Wänden gesucht und haben etwas passendes gefunden.

Der hochwertige Aufbau macht sich im Sommer, wie auch bei niedrigeren Temperaturen bemerkbar: Im Vergleich zu unserem Eriba Nova Wohnwagen, den wir vorher hatten, heizt sich der Wagen weniger auf und kühlt nicht so schnell aus. Besonders die geringere Fußkälte ist bereits im Herbst deutlich spürbar!

Ich empfehle Dir also ganz klar, nach einem Wagen mit Doppelboden zu schauen. Bei einem "richtigen" Doppelboden hast Du zusätzlich den Vorteil, immensen Stauraum zur Verfügung zu haben (aber auf das Gewicht achten!).

xs650 am 23 Okt 2014 10:52:51

Wenn du im Winter unterwegs sein möchtest, dann würde ich zu einem hochwertigen Fahrzeug mit Doppelboden raten. Dieselheizung ist nicht wirklich wichtig, da Fahrzeuge mit hochwertigem Aufbau meist über eine ALDE Heizung verfügen, die zusätzlich über Strom Wärme liefern kann. Schau mal nach Concord, PhoeniX, EURA, Carthago, Niesman & Bischhof, Wochner und noch einige mehr, die mir im Moment nicht einfallen. ICH tendiere dazu lieber etwas älter, dafür hochwertig und ohne Holz im Aufbau.

Matthias

Anzeige vom Forum


Gast am 23 Okt 2014 11:00:30

xs650 hat geschrieben:ICH tendiere dazu lieber etwas älter, dafür hochwertig und ohne Holz im Aufbau.

Matthias


:top:

wolfworldwide am 23 Okt 2014 11:05:50

"Winterfest" ist ein Anspruch an ein Wohnmobil der Geld kostet, weil ein höherer technischer Aufwand nötig ist. Wenn man auf den verzichten will, beispielsweise auf gute Isolierung, Doppelboden und frostfreie Unterbringung der Tanks, dann ist man gut beraten selber ausgesprochen "winterfest" zu sein.

Mein Kriterienkatalog als Minium-Forderung: Alkoven mit Volldinette und isoliert-abtrennbarem Triebkopf plus Doppelboden.

Mit besten n


Wolf

udob am 23 Okt 2014 11:40:14

Ich habe nun auch einen Doppelboden / Eura 580 LS und bin zufrieden. Zuvor hatte ich einen Weinsberg Meteor 540 M, ohne Doppelboden aber, der war auch Winterfest, d.h. ich bin mehrfach bei Minusgraden damit weg gefahren. Der Abwassertank war beheizt und der Frischwassertank stand unter der Sitzbank.
Eine großen unterschied habe ich bisher noch nicht festgestellt, aber im letzten Winter hatten wir ja sowieso nur Frühling :)

Wir waren lange auf der Such nach einem neuen, insbesondere sollte er nicht länger als 6 Meter sein und Stauraum bieten.
Einige Chausson und Challenger Modelle ( zum Teil baugleich) haben uns interessiert, aber der Stauraum war mir zu gering und es gab bei den Modellen, die wir uns angesehen haben immer nur eine Gasflasche, was mir nicht gefallen hat.

Ich bin von dem Komfort einer Truma Heizung mit integrierter Warmwasserheizung überzeugt und möchte nicht unbedingt zwei Systeme zum Heizen der Luft und des Wassers mit mir herumfahren. Gasheizungen sind m.E. auch lauter und ein Kompromiss, der oft von Herstellern sog Sommerfahrzeuge eingebaut werden, ich denke es geht auch um Gewichtsersparnis. Mit zwei Gasflaschen kommst du selbst bei Temperaturen unter 0 Grad mindestens 4-5 Tage über die Runden und must nicht frieren, ohne Versorgungsmöglichkeiten geht dir da eher der Strom aus oder die Toilette ist voll, von daher kannst du auch bequem immer mal Gas besorgen :)
Du solltest du dir die Angebote von Challenger und Chausson genau ansehen, ob deine Erwartungen und Ansprüche damit erfüllbar sind.

Verkäufer und Händler auf Messen haben mir zu diesen Themen schon die haarsträubendsten Erklärungen und Begründungen gegeben, die oft darauf schließen ließen, dass diese Personen zuvor noch nie selbst mit so einem Gefährt unterwegs waren.

BadHunter am 23 Okt 2014 12:01:34

xs650 hat geschrieben: ICH tendiere dazu lieber etwas älter, dafür hochwertig und ohne Holz im Aufbau.

Matthias


Sehe ich genauso!
Wie sieht denn das Budget aus?

Ostfriese79 am 23 Okt 2014 12:05:35

Hallo an Alle,

ich bin begeistert für die rege Teilnahme. :D Meine max. Obergrenze hatte ich mir mit 35-40 Tsd Euro gesetzt. Nun da ich mit meinen zarten 35 Jahren zum Frührentner mutiert bin gehe ich davon aus dass ich einige Minusgrade im Mobil erleben könnte. Ich selbst habe noch keinerlei Wintererfahrung mit einem Mobil und weiß auch nicht mit welchen Umständen ich da rechnen muss. Ursprünglich wollte ich ein Mobil welches nicht älter als Bj 07 ist, als ich jedoch erfuhr dass scheinbar die Einspritzung bei Modellen zwischen 08 und 10 fehlerhaft sein kann entschloss ich mich dazu ein Mobil ab 10 zu nehmen. Nach älteren Mobilen mit doppeltem Boden habe ich noch gar nicht geguckt, wobei ich in der vollintegrierten Klasse auch ältere schöne Mobile vermute, die jedoch meist über sehr wenig Zuladung verfügen. Da ich mit meinem Führerschein max. 3,5 Tonnen fahren kann liegt auch ein besonderes Augenmerk daran. Ich fahre meist allein, hin und wieder nehme ich mal eine Person mit, möchte aber gern min. 4 Schlafgelegenheiten haben. Ich tendiere zu einem Alkovenmobil da ich gehört habe dass diese ohnehin schon wintertauglicher sind aufgrund ihrer Bauweise als andere Mobile. Von der Alde-Wassserheizung habe ich schon mal gelesen, finde ich auch gut aber ich habe erst ein Mobil in der Preiskategorie entdeckt dass eine solche gehabt hätte also denke ich werde ich wohl eher warme Socken anziehen müssen wenn ich zur Toilette laufe. :) Könnte evtl. jemand schreiben was ich brauche um so Autark wie möglich zu sein, sodass ich TV + PC dauerhaft in Betrieb haben könnte? Welche Aufbaumöglichkeiten sind möglich aber auch wirtschaftlich? Eine Gasbrennstoffzelle ist eine schöne Sache aber zu teuer für mich. :) Ich bin um jeden Tipp dankbar...

Mit freundlichen n

sujokain am 23 Okt 2014 12:46:03

Wir sind das 3. Jahr mit einem Chausson im Winter unterwegs. Einen Doppelboden hab ich noch nie vermisst und die Jahre vorher hatten wir einen Wohnwagen, auch im Winter. Ein Teppich und Wollsocken und es ist kuschelig. Auf was ich nie mehr verzichten würde ist die Dieselheizung. Man ist einfach unabhängig vom Gas und Strom und das Ding ist leise und superwarm.Da das Gas nur noch für Boiler und Kochen benötigt wird, reicht eine Gasflasche locker 1 Jahr bei uns.

BadHunter am 23 Okt 2014 15:38:47

OK, führerscheintechnisch bis 3,5 t wird dann schon eng bei den älteren soliden Fahrzeugen wie PhoeniX, Concorde etc... Sind allerdings auch unter dem angegebenen Budget zu bekommen bei Baujahren um die 2000 (danach hat z.B. Concorde keine "kleineren" Alkoven mehr gebaut, nur noch ab ca. 8 m auf MAN oder Iveco...), dann würde ich persönlich sogar noch, weil ja finanziell noch Luft ist, den nächstgrößeren Führerschein machen!
Dann hat man auch jeden Fall was Grundsolides, absolut Winterfest, mit toller Ausstattung und großen Kapazitäten bei Zuladung, Stauraum usw..

Variophoenix am 23 Okt 2014 16:42:21

"Volldinette und isoliert-abtrennbarem Triebkopf plus" Kann mir das jemand eerklären was das ist?

Lancelot am 23 Okt 2014 16:50:24

hokeyass hat geschrieben:"Volldinette und isoliert-abtrennbarem Triebkopf plus" Kann mir das jemand eerklären was das ist?


Volldinette = 2 Sitzbänke mit Tisch dazwischen, für 4 Personen
Isoliert-abtrennbarer Triebkopf = Winterwand zwischen Wohnraum und Fahrzelle, typische Alkoven-Bauweise, vorn bleibts kalt, hinten warm

Ostfriese79 am 23 Okt 2014 17:57:56

dann würde ich persönlich sogar noch, weil ja finanziell noch Luft ist, den nächstgrößeren Führerschein machen!


Ich muss ehrlicherweise sagen dass ich mir da auch schon Gedanken drüber gemacht habe, da ich aber ja Frührentner bin weiß ich jetzt nicht genau ob man da eine Gesundheitsprüfung ablegen müsste oder ähnliches weil der nächstgrößere Führerschein wäre ja Klasse C.

Wir sind das 3. Jahr mit einem Chausson im Winter unterwegs.


Den Chausson Flash 3 zb gibt es 1-2 Jahre alt und netter Ausstattung für um die 30 Tsd Euro. Er hat zwar leider keinen doppelten Boden aber die Frage ist halt braucht man das wirklich? Sollte man dann zumindest darauf achten dass der Abwassertank isoliert ist oder ähnliches? Das Euramobil ist meist etwas teurer, hat weniger Zuladung, keine Dieselheizung aber dafür dann eben einen doppelten Boden.

Gast am 23 Okt 2014 18:20:29

Zwischen einem älteren Phoenix, Wochner, etc. und einem Chausson gibt es mehr unterschiede, als den doppelten Boden. Wir haben bei unserer Suche irgendwann gesagt, wir nehmen vll doch lieber einen jüngeren Eura. Wir haben sie uns angesehen und einen 19 (!) Jahre alten Wochner gekauft. Wir haben es nicht bereut

garagenspanner am 23 Okt 2014 19:31:52

schau Dir mal Diesen an :D

--> Link


Jan

xj-inside am 23 Okt 2014 19:43:11

Lancelot hat geschrieben:
Volldinette = 2 Sitzbänke mit Tisch dazwischen, für 4 Personen
Isoliert-abtrennbarer Triebkopf = Winterwand zwischen Wohnraum und Fahrzelle, typische Alkoven-Bauweise, vorn bleibts kalt, hinten warm


Hi
bei meinem Eurahändler standen letzten die Eura Profila auf Fordbasis mit alkoven, ca. 1/2 Jahr alt für 35.000,-.
Hoher Doppelboden, 3,5t, Triebkopf abkoppelbar, beide Wassertanks innen, viel Stauraum.

Denke der preis ist interessant.

macagi am 23 Okt 2014 19:48:03

Also ich bin sehr happy mit unserem Eura.....so weit so gut. Er hat allerdings über 3,5t, kann aber abgelastet werden. Bzw es gibt auch eine Version mit zGG 3,5t, mit kleinerem Motor, 15" Rädern usw.

mafrige am 23 Okt 2014 19:53:01

Hallo Ostfriese79,

auch ich bin für einen Alkoven ohne Doppelboden.
Der Doppelboden kostet dir kostbare ca. 300-400 Kg an Zuladung (soviel wiegt in etwa ein Holzboden von ca. 12 m²)
Bei einer normalen Truma-Gasheizung sind die Luftauslässe in Bodennähe angebracht und es wird überall schnell warm, bei Bodenheizung dauert es.
Wir fahren unseren Hymer Alkoven jetzt schon 12 Jahre, auch im Winter.
Bei ca. -10 bis -15 °C kommen wir mit einer Gasflasche 3-4 Tage aus (Fahrerhaus ist mit einem Thermovorhang abgeschottet).

mafrige am 23 Okt 2014 20:03:41

Ich würde mal behaupten alle Wohnmobile über 6 m mit Doppelboden haben bei 3,5 t Gesamtgewicht, zu wenig Zuladung.
Wir haben mit unseren 6m Hymer-Alkoven ein Leergewicht von 2690 Kg.
Dann kommen 2. Batterie 36 kg, Markise, Ersatzrad, Werkzeug, Stühle und Tisch, Grill, Fahrradhalter und 2 Fahrräder, 2 Mitfahrer mit Bettzeug und Wäsche, ... und schon habe ich 3,5 t erreicht!

Gast am 23 Okt 2014 23:23:48

mafrige hat geschrieben:Ich würde mal behaupten alle Wohnmobile über 6 m mit Doppelboden haben bei 3,5 t Gesamtgewicht, zu wenig Zuladung.



Unser Wagen ist 6,40 m lang und wiegt inkl. Batterien und was so drin ist, vollgetankt mit mir als Fahrer 3.300 kg. Der Wagen ist aber auch nur 2,15 m breit. Man kann das Gewicht also nicht so pauschal an der Länge des Wagens festmachen.

Meine Empfehlung lautet nach wie vor: Nach Möglichkeit Doppelboden und holzfreier Aufbau mit hochwertiger Dämmung. Was ich auch zu bedenken gebe, ist dass ältere nicht ganz so aufwändig gebaute Fahrzeuge auf einer Holzplatte stehen! Bei immer guter Pflege kann die alt werden. ohne Pflege kann sie zum Problem werden!

Ostfriese79 am 24 Okt 2014 00:29:28

Ich habe die Befürchtung dass ich bei einem älterem Wohnmobil mehr Folgekosten haben könnte als bei einem Neuerem. Das Nachrüsten eines Partikelsfilters, Ersatzteile, die notwendige Ablastung da ich ja nur 3,5 to fahren darf etc. Auch würde ich eher was nicht so altes nehmen weil ich das Mobil anschließend vielleicht besser verkaufen kann wenn ich vorhabe was anderes zu kaufen. Von den Ausstattungsmerkmalen kommt es meinen Wünschen schon sehr Nahe.

BadHunter am 24 Okt 2014 07:14:27

Ostfriese79 hat geschrieben:Ich habe die Befürchtung dass ich bei einem älterem Wohnmobil mehr Folgekosten haben könnte als bei einem Neuerem.


Warum???
Das Alter sagt ja überhaupt nichts über den Pflegezustand aus, und Verschleißteile wie Bremsen, Reifen usw sind bei jedem Fahrzeug regelmäßig fällig....

Unser Concorde Bj. 1995 ist komplett rostfrei, Motor läuft wie ein Uhrwerk (hatte beim Kauf vor 8 Jahren 91.000 Km gelaufen, jetzt 142.000), in der Zeit haben wir einmal die Bremsen neu gemacht, aber auch nur deshalb, weil das Womo einen Winter sehr lange gestanden hat, vorher noch bei Schneematsch und Salz auf der Autobahn gefahren wurde und sich dann der Rost durch die lange Standzeit etwas in die Bremsscheiben eingefressen hatte. Gebremst hat er trotzdem gut, Bremswerte waren OK, aber der Tüv fand das nicht so gut...
Sowas kann schon in kurzer Zeit auch bei einem neuen Fahrzeug passieren, wenn es lange steht!
Reifen wurden auch vor 3 Jahren erneuert.
Umweltplakette, wenn denn überhaupt nötig, lasse ich noch gelten, wenn man denn in so ´ner Zone wohnt oder oft hinfahren muss. Das wird bei älteren Fahrzeugen schwieriger, viele sind aber schon nachgerüstet.
Und gerade den Verkaufspreis sehe ich ganz anders! Solide Fahrzeuge, holzfrei usw, wie Concorde oder PhöeniX, sind wesentlich wertstabiler, da kostet ein Gebrauchter von 1999 immernoch genauso viel wie ein anders "normales" Fahrzeug von 2005 oder 2007.
Und gerade da ist die Gefahr eines Wasserschadens nahezu ausgeschlossen, während es bei einem klassischen Aufbau schon nach wenigen Jahren zu einem nahezu wertvernichtenden Wasserschaden kommen kann.
Habe gerade von jemandem gehört, der sich ein 3 Jahre altes Womo gekauft hatte, Wassereinbruch wurde nicht bemerkt, und nach weiteren 5 Jahren war das Womo ein Totalschaden, weil es rumdum vergammelt war...

Bleibt noch die Führerscheinsache, wobei es auch gesundheitlich kein Problem sein sollte, den Schein für bis zu 7,5 t (oder wie auch immer das heute ist) zu machen, anders wäre es bei einem LKW-Schein...

Ich kann nur für mich sprechen, entscheiden muss letztendlich jeder selbst, aber ich würde IMMER einen 12 - 15 Jahre alten hochwertigen Aufbau einem 5 Jahre alten klassischen Aufbau vorziehen...

udob am 24 Okt 2014 07:32:21

"""""""Auf was ich nie mehr verzichten würde ist die Dieselheizung. Man ist einfach unabhängig vom Gas und Strom"""""""

Nun, ich verstehe, dass die Dieselheizung kein Gas benötigt, aber wie kommt die Wärme dann in den Innenraum, hat die kein Gebläse?
M.E. gefährliche Halbwahrheiten, die man einem Neuling nicht so ohne weiteres vermitteln soll.

sujokain am 24 Okt 2014 08:34:08

Natürlich braucht ein Gebläse Strom.Es reicht aber aufgrund des geringen Bedarfes fuer mehrere Tage.Ich muss aber keine Gasflaschen wechsen was in manchen Ländern ja nicht einfach ist.

eaglesandhorses am 24 Okt 2014 08:43:23

Ich habe die Kombination einer Tankflasche und eine Tauschflasche...und habe nie ein Gasproblem, ausserdem entfällt die Schlepperei.

Gast am 24 Okt 2014 09:11:29

Ich möchte Dich nicht von meiner Meinung überzeugen, da wirklich jeder seine Entscheidung selber treffen muss. Da wir aber vor einigen Monaten vor genau dieser Entscheidung standen, möchte ich Dich an unseren Überlegungen und Erfahrungen teilhaben lassen.

Wir haben, nachdem wir uns viele Wagen - hochwertig und älter, jünger aber weniger hochwertig - angesehen haben, für einen alten Wochner aus 95 entschieden. Der Kaufpreis lag deutlich unter unserem Limit. So könnten wir anfallende Reparaturkostenversicherung verschmerzen.

Zur Aufbauqualität: Die Wochners aus dieser Zeit hatten Holz im Wesentlichen in Form dünnen Sperrholzes an der Innenseite des Sandwiches. An unserem Wagen ist leider nie die Dichtmasse an den Stauklappen erneuert worden. Dadurch war diese Sperrholzschicht hinter allen Klappen verfault und nass! Das wussten wir beim Kauf. Bei einem klassisch gebauten Wagen wäre das evtl. schon sein Todesurteil gewesen. Wir brauchten nur das gammelige Holz abzunehmen (jetzt wissen wir, warum immer von Torf gesprochen wird). Darunter ist PU-Schaum, der annähernd kein Wasser aufnimmt. Nach der Trocknung wieder etwas drauf gemacht - fertig. Laut Rücksprache mit den Herren Wochner kein Problem.

Zum Wertverlust habe ich auch eine andere Meinung: Diese alten Fahrzeuge haben ihren Wertverlust im Wesentlichen schon hinter sich! Selbst wenn das Basisfahrzeug darunter zusammen rechen sollte, kann man diese selbsttragenden Aufbauten auf eine andere Basis versetzen. Daher wirst Du sicherlich selbst in dem Fall wohl mit etwas Geduld noch einen Käufer finden.

Sollte für Dich eine Plakette wichtig sein, müsstest Du natürlich schauen, dass. Du dies bei Deiner Suche berücksichtigst.

Lancelot am 24 Okt 2014 09:39:09

eaglesandhorses hat geschrieben: .. Kombination einer Tankflasche und eine Tauschflasche... ausserdem entfällt die Schlepperei.


... zur Hälfte .. :)

Ostfriese79 am 24 Okt 2014 10:58:26

kostet ein Gebrauchter von 1999 immernoch genauso viel wie ein anders "normales" Fahrzeug von 2005 oder 2007


Und das ist auch was mich ein wenig wundert. Einige Discounter wie zb der Ahorn Kentucky (steht immer in diesen Zeitschriften, die ich mir seit Monaten kaufe) kostet "neu" mit guter Ausstattung und Interior 35 Tsd Euro, ich habe mir rund 150 Mobile im Internet angeschaut dieses Jahr und noch kein passendes gefunden weil ich nie das Gefühl hatte "Das ist es!". Gibt es dieses Gefühl überhaupt oder hat man immer einige Abstriche zu machen? Die Option des Führerscheins werde ich mir noch offen halten wobei ich mich gedanklich eigentlich darauf eingestellt hatte im Herbst diesen Jahres ein gutes Mobil zu finden. Ich bin reif und will gern auf die Straße.

Kombination einer Tankflasche und eine Tauschflasche

Grundsätzlich finde ich das auch ok. Nur dachte ich wäre eine Dieselheizung eine weitere Möglichkeit nicht so sehr abhängig zu sein. Außerdem ist es in meinem speziellen Fall eine große Erleichterung dass ich nicht oft die Flasche tauschen muss. Ich habe mal gehört dass man im tiefen Winter alle 2-3 Tage die Flasche wechseln muss. Wie sich die Heizleistung auf den Tankverbrauch auswirkt weiß ich nicht genau. Die Stromversorgung für das Gebläse habe ich hoffentlich mit einer guten Solaranlage abgedeckt. Wieviel Wp sollte man da eigentlich mindestens nehmen und wie groß sollte die Aufbaubatterie sein um alle nötigen Verbraucher + Tv + Sat + Pc am laufen halten zu können?
Verbraucht das Gebläse einer Gasheizung denn weniger Strom?

Ich nehme aus jedem Beitrag etwas für mich mit und danke allen die sich an der Diskussion beteiligen.

Gast am 24 Okt 2014 11:08:52

Da Du ja noch unerfahren bist, empfehle ich Dir um so mehr, ein älteres, nicht zu teures Mobil zu kaufen, dass nach Möglichkeit seinen wesentlichen Wertverlust schon hinter sich hat.

Wenn Du erst einmal losfährst, wirst Du mit der Zeit feststellen, was Du wirklich möchtest. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass Du nach einiger Zeit in der Praxis feststellen wirst, dass Du doch etwas ganz anderes möchtest. Hast. Du dann ein älteres Mobil, wirst Du es vermutlich ohne großen Verlust verkaufen können, um etwas anderes zu kaufen.

Im Übrigen solltest Du zu möglichst vielen Händlern Fähren und Dir Fahrzeuge in natura ansehen, Dich in Ruhe hineinsetzen, alles mal anfassen... So bekommst Du einen Eindruck und eine Vorstellung, was Dir gefallen könnte. Auf den Bildern im Internet siehst Du nicht wirklich den Unterschied einer Holzfront im Vergleich zu einer "Plastikfolie". Auch siehst Du nicht unbedingt die Unterschiede in der Verarbeitungsqualität.

Lancelot am 24 Okt 2014 11:17:47

Ostfriese79 hat geschrieben: ... weil ich nie das Gefühl hatte "Das ist es!". Gibt es dieses Gefühl überhaupt oder hat man immer einige Abstriche zu machen?


Das Gefühl gibt´s :!: Und zwar gaaanz deutlich ... aber schon eher "in natura". Klar kann im I-Netz vieles anschauen und langsam ein Gefühl dafür entwickeln, was man eigentlich sucht. Da fehlt aber dann noch der Pflegezustand und die Realität - mal reinsetzen und 10 Minuten den Tagesablauf durchdenken. Paßt das für mich ? Bin ich zufrieden/kann damit leben ? Oder isses doch Krampf ?
Gewisse Abstriche sind´s schon immer, fraglich bleibt, ob man die akzeptieren will ...


Ostfriese79 hat geschrieben: Nur dachte ich wäre eine Dieselheizung eine weitere Möglichkeit nicht so sehr abhängig zu sein.


Damit "tauscht" Du Abhängigkeit - von Gas nach Diesel :)
Wenn Tank "leer", dann ist halt "leer" - egal ob Gas oder Diesel.

Zusätzlich brauchst Du bei Dieselheizung auch noch ziemlich Strom. Den kannst Du (grade im Winter) nicht/nur schwierig mit Solar abfangen.

bambiball am 24 Okt 2014 11:26:50

Ich schreib mal was zu der Dieselheizung.

Wir haben so ein Ding und sind noch nicht erfroren.
Allerdings wollen wir im nächsten Mobil keine mehr haben.
Für jemanden der nicht ständig im tiefsten Winter unterwegs ist, reicht sie bestimmt aus.
Für uns als Wintersportler hat sie Vorteile wie auch

Nachteile:

- Gebläse benötigt viel Strom (da kommst du mit dem Strom einer Solaranlage nicht lange hin)
- Gebläse ist laut
- Alle Webasto Heizgeräte sind für einen Einsatz in Höhenlagen bis zu 1.500 m getestet und freigegeben, was für die meisten europäischen Gebirge ausreichend ist.
( Nach Livigno auf 1800 m kannst du z.B. nicht fahren)

Vorteil ist das deine Nachbarn dir nicht so nah auf die Pelle rücken :wink: , das Ding qualmt und ist auch Außen zu hören.


Zu einer Gasheizung kann ich dir nichts sagen. Hatten wir noch nicht.
Im nächsten Mobil hätte ich gerne eine Alde. Es gibt aber noch nicht viele Gebrauchte die eine drin haben.

Es dauert bstimmt 3 Wochen bis ein voller Dieseltank mit der Webasto leer ist im Winter.
Nach 1 Woche bei -15°C war bei uns höchstens 1/3 raus.

buccaneer am 24 Okt 2014 11:42:06

für jede Heizungsart gibt es Vor- und Nachteile
- Im Westfala T3 hatte ich eine Eberspächer Dieselstandheizung ( nach 4-5 Stunden schalte sie auf Störung wg. zu geringer Spannung)
- Truma Gasheizung funktioniert in kleinen Womo ohne Gebläse ( Wärme ist nicht gleichmäßig / Gasverbrauch)
- Alde kann ich nicht beurteilen da keine Erfahrungswerte
- wenn ausreichend Platz vorhanden gefällt mir soetwas als Zusatzheizung --> Link (hat sich bei unserem Wintersegeln sehr bewährt)

bambiball am 24 Okt 2014 11:44:29

Ich hab noch was vergessen.

Für Warmwasser brauchst du auch Gas und neben der Dieselheizung ein extra Gerät.
Bei uns war das mal defekt und die Reparatur hat richtig Asche gekostet.
Dann noch das Gas für den Kühlschrank (wenn du keinen Landstrom hast) und für das Kochfeld/ Herd.
Also Gas musst du eh nachkaufen wenn du länger im Winter unterwegs bist.

Ludo am 24 Okt 2014 11:51:27

bambiball hat geschrieben:- Alle Webasto Heizgeräte sind für einen Einsatz in Höhenlagen bis zu 1.500 m getestet und freigegeben, was für die meisten europäischen Gebirge ausreichend ist.
( Nach Livigno auf 1800 m kannst du z.B. nicht fahren)

Im nächsten Mobil hätte ich gerne eine Alde. Es gibt aber noch nicht viele Gebrauchte die eine drin haben.




Hi,

unsre Dieselheizung (D3LP) lief auch in 2200m noch tapfer :)

Alda kann ich nur empfehlen, sollte eigentlich in jedem N&B Flair drin sein..........und DIE gibts reichlich und in allen preislagen.

ciao

Ludo

eaglesandhorses am 24 Okt 2014 13:42:24

Lancelot hat geschrieben:] .. Kombination einer Tankflasche und eine Tauschflasche... ausserdem entfällt die Schlepperei.


... zur Hälfte .. :)[/quote]

naja, wenn ich immer nachtanke ist die "Reserveflasche" maximal einmal im Jahr fällig. Die wechsel ich dann beizeiten und "vergrille" den Rest.

Ostfriese79 am 24 Okt 2014 18:12:33

Mir wurde ein Wohnmobil angeboten über den privaten Bereich. Ich kann jedoch leider noch nicht privat zurückschreiben. Die Diskussion hier zeigt mir dass ich noch nicht bereit bin mich zum jetzigen Zeitpunkt auf ein Mobil festzulegen. Ich werde auf jeden Fall sämtliche Ratschläge beherzigen und weiter suchen. Bitte schreibt gern weiter und gebt wertvolle Tipps und Erfahrungsberichte :)

Lancelot am 24 Okt 2014 18:20:21

Ostfriese79 hat geschrieben: Ich kann jedoch leider noch nicht privat zurückschreiben.


"Eigentlich" solltest Du trotzdem auf eine PN antworten können. Also nicht neu schreiben, sondern auf die PN antworten.
Probier´s mal .. :)

BadHunter am 24 Okt 2014 19:40:11

Ostfriese79 hat geschrieben:Und das ist auch was mich ein wenig wundert. Einige Discounter wie zb der Ahorn Kentucky (steht immer in diesen Zeitschriften, die ich mir seit Monaten kaufe) kostet "neu" mit guter Ausstattung und Interior 35 Tsd Euro,


Naja, dafür gibt´s eine einfache Erklärung: hochwertige Fahrzeuge kosten eben neu um Einiges mehr, weil die Aufbauten wesentlich aufwändiger und solider gebaut sind, mit teureren Materialien, umfangreicher ausgestattet, eben mit Doppelboden, anderen Installationen, größeren Wassertanks usw....
Deshalb fahren davon auch nach 15 Jahren im Verhältnis zu den verkauften Fahrzeugen noch viel mehr Fahrzeuge rum als von Mobilen, die statt 120.000 € "nur" 35.000 € neu gekostet haben.

Sicherlich fahren auch noch sehr viele Mobile aus den 80ern und Anfang 90ern rum, in die aber auch laufend viel Liebe und Arbeit gesteckt wird und werden muss.
Unser Mobil wird nächstes Jahr 20, was man ihm bis auf normale Gebrauchsspuren nicht ansieht, und ich weiß, dass es uns auch die nächsten 10 Jahre noch viel Freude ohne großen Aufwand bereiten wird.

Das ist einfach der Grund, warum ich jederzeit wieder so handeln und lieber für das gleiche Geld ein älteres, qualitativ höherwertiges Mobil kaufen würde als ein jüngeres "normales"...

Aber eigentlich ist es auch nicht sooo schwer: man muss Messen besuchen, Händler abklappern, viele Mobile live vor Ort angucken und vergleichen, und wenn das richtige dabei ist wirst Du es erkennen! Und nicht von einem Altersunterschied von 10 Jahren abschrecken lassen, wenn man sich einen Concorde, PhöeniX, N&B oder Wochner oder was auch immer anguckt. Die Qualitätsunterschiede erkenn man dann schon...

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Kompakter Alkoven für "WoMo-Anfänger"
WoMo Empfehlung gewünscht - Alkoven mit großen Bett hinten.
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt