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Liebe Foris, unsere Pläne zur Anschaffung eines WoMo werden jetzt konkreter und ich brauche mal dringend euren Rat. Welche (Preis)-Unterschiede bestehen bezüglich der Fahrzeuglänge und Höhe, z.B. bei Fähren nach Korsika/Sardinien oder in den nördlichen Ländern - hier insbesondere Norwegen - z.B. bei Fahrzeugen unter oder über 7 Metern Länge und unter/über 3 m Höhe? Welche ca.-Mehrkosten verursachen Fahrzeuge mit einem zGG über 3,5 t, z.B. auf Mautstrecken? Vielen lieben Dank schon mal im Voraus! Diese ADAC-Übersicht ist von 2013 ... so viel wird sich nicht geändert haben :) Schau mal DA : --> Link ich hab mir die Frage andersherum gestellt Welchen Einschränkungen unterliege ich, wenn ich ein Fahrzeug wähle das kleiner ist, als das von dir beschriebene??? Matthias Danke, Wolfgang, die ADAC-Liste hab ich gespeichert. Ich will meine Frage noch etwas konkretisieren: Unsere erste Reise im kommenden Frühjahr soll nach Süd-Norwegen gehen. Irgendwoher (man möge mir verzeihen, aber ich lese im Moment so viel im Forum, vor allem Reiseberichte) hab ich gelesen, dass bei einer Fahrzeuglänge von über 7 Metern sich die Fährkosten fast verdoppeln... das von uns ins Auge gefasste Fahrzeug ist zunächst mal der Carado T337 mit knapp unter 7 Metern Länge. Der hat Einzelbetten, die sich aber auch zu einer großen Liegefläche umbauen lassen, also Platz genug für zwei und auch bequem genug für ältere Semester. Dann gibt es aber noch z.B. den Carado T448, der uns auch ausgesprochen gut gefällt, der ist 7,38 lang und hat auch noch ein Hubbett. Daher jetzt die Frage bezüglich der Folgekosten: Im Prinzip würde der kleinere reichen; der längere ist aber auch nicht zu verachten und liegt als junger Gebrauchter preislich kaum höher. Wenn ich aber jetzt die Folgekosten im Auge behalten will und muss evtl. für den längeren die doppelten Fährkosten usw. einplanen dann ist das schon ein Entscheidungskriterium.
Meinst Du wirklich, daß der Zwanni oder Fuffi oder sogar Hunni an Mehrkosten für Fähren ein urlaubs- oder fahrzeugentscheidendes Kriterium ist ? Vergiß es :) Nimm gleich das für Euch bequemere und passendere Auto ... das ist allemal billiger, als das "falsche" nach zwei Jahren abzustoßen .. :) Edit : also ICH würde das so sehen und entscheiden .. :ja:
Da kann ich nur beipflichten. Wenn Ihr Euch wirklich über die Maut ärgern solltet, fährt Ihr vielleicht auch mal ein Stück Landstraße und freut Euch über interessante Orte, die Ihr sonst nicht gesehen hättet. Aber wenn Euch Euer Wagen "nicht passt" ärgert Ihr Euch, bis Ihr ihn wieder verkauft. Sehe ich auchso. Wir wollten unter 6 Meter bleiben. Die 30 cm mehr, die wir jetzt haben, sind alle (geringen) Zusatzkosten Wert und wir haben bisher nichts bereut Natürlich sind die Fähren teurer bei mehr Länge. Es fährt sich auch schwieriger bei mehr Länge. Man findet auch schwerer einen Parkplatz.... USW Gib doch einfach mal die Daten ein bei verschiedenen Fährunternehmen. Allerdings bedenke dabei auch, dass mehr Länge auch mehr Platz bedeutet. Höheres Gewicht, also mehr als 3,5 t bedeutet erst einmal eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland auf 100 und in anderen Ländern auch. Aber die Überlegung sollten doch erst andersrum gehen. Reichen mir 3,5 t? Man kommt über 3,5 t komplizierter und teurer über Mautstrecken. In Frankreich ist hier dann wohl auch noch die Höhe entscheidend. Unter 3 m ist billiger als über. Wichtig ist aber doch vor allem wie du dich im Fahrzeug wohl fühlst. Die Folgekosten sind zwar da, aber das ist das notwendige Übel das wir alle zu tragen haben. ... was Ihr auch nicht vergessen dürft: so weit ich weiß. Wird auf den skandinavischer Fähren die Länge einschließlich des eventuell vorhandenen Fahrradträgers am Heck gemessen. Damit wird man kaum unter sechs Metern bleiben können. Ich würde niemals auf meinen Traumgrundriss verzichten wollen, nur um dann ein paar Zentimeter weniger zu haben. Sucht das für euch passende Wohnmobil, fühlt auch wohl darin, dann ist das allemal ein paar Mehrkosten wert. bei den meisten fähren kostet der meter mehr irgendwas bei 25 ocken - sollnse haben! aber auf einen 3,5 tonner würde ich als 2er reisegruppe schon achten, klar auch wegen maut, aber mir war viel wichtiger das überholverbot. nach 20 minuten dauerüberholen im verbot hat sich bei mir immer ein schlechtes gewissen eingestellt.. :roll: seit dem 3,5 tonner bin ich richtich unbeschwert, verwechsle nicht mal mehr irgendwelche pillen :!: Unter 6 m wollen wir ja auch gar nicht bleiben. Der "kürzere" Carado hat 6,98m und der "längere" 7,38 m. Ist also nicht so erheblich, nur 40 cm. Würde mich aber doch ärgern, wenn diese so viel ausmahen würden bezüglich der Kosten. Deswegen hoffe ich, dass mir da erfahrene Norwegen-Fahrer noch mal einen Rat geben können. Das 3,5 t-Kriterium ist für uns auch ausschlaggebend, drüber braucht für zwei (leicht übergewichtigen :P) Personen nicht sein, wobei der "kleinere" Carado schon fast 700 kg Zuladung hat.
Laut Prospekt und ohne Extras?
Da hast Du Recht: Wir haben ja auch einen 3,5-Tonner und ich bleibe auch ganz entspannt, wenn wir trotz LKW-Überholverbot dauernd überholt werden. :D Achtung: d.ie Grenze, ab der die Fährkosten in N sehr viel teuerer werden ist 6 (SECHS) Meter! Ab dieser magischen Grenze erhöhen sich die Fährkosten um ca. 40%. Die nächste Stufe ist 7 Meter, aber da ist der Kostensprung dann nicht so groß. Habe die Ehre Gogolo Nur mal ein Beispiel von unserer Reise 2013 : ![]()
Nur gut, das unser Mobil länger als 8 m ist. Da fahre ich ja günstiger als die Kisten zwischen 7 und 8 m. mach doch mal nee online Probebuchung bei einer Fährgesellschaft, z.b. Colorline, dort wirst du dann sehen was es kostet, musst ja nicht buchen. Hallo, wenn ich mir über die Fährkosten Gedanken mache muss ich mein Reiseverhalten überdenken. Wie oft fahre ich nach Norwegen, England, Griechenland? In mittel Europa ist die Länge und Höhe des Wohnmobils kostenmäßig untergeordnet. In der Gewichtsklasse über 3,5t sieht es anders aus. Kann nicht so recht nachvollziehen, weshalb die Fährkosten beim Kauf eines Womos so wichtig sind. Wie oft fahrt Ihr mit einer Fähre und wievie Zeit verbringt ihr ansonsten im Mobil? Ist die Frage, was ihr höher bewerten wollt. Den Komfort oder die Fährkosten. Wenn man den Anschaffungspreis dagegen setzt, fallen Fährkosten kaum ins Gewicht. Julia Also mal ehrlich - so blauäugig mir über alle möglichen Folgekosten nach dem Kauf eines WoMo's keine Gedanken zu machen, bin ich GsD schon lange nicht mehr und halte das für unverzichtbar. Die Fährkosten/Mautkosten sind da nur ein winzig kleiner Bestandteil dieser Überlegungen; was ich z.B. vor dem Besuch eines Landes weiß ist was an Dieselkosten auf mich zu kommt und wie die Lebensmittelkosten sind und wenn ich dann in ein Land wie Norwegen fahre weiß ich von vornherein was ich tue. Danke an "Piloteur" Hanns, die Tabelle hat mir wirklich sehr geholfen, weiß ich doch jetzt das ein zwischen 6 bis 8 Meter die Preisunterschiede gering sind. Es war wohl Gogolo's Reisebericht, in dem ich schon über den Preisunterschied bei den Fahrzeuglängen gelesen hatte, aber ca. 5 Euro Mehrkosten bei über 7 m Länge sind in der Tat zu vernachlässigen.
Hier hat einer geschrieben, der mit 2 Erw. und 2 Kindern mit Zeug und Markise und Fahrradträger + Fahrräder... in den 3,5t geblieben ist. Man darf nur nicht mit Dachbox, Solar... anfangen, dann kann es wirklich eng werden. Siehe auch andere Threads, was noch alles mit soll (Küche...) und was da alles an Gewicht zusammenkommt. Ich hab (Carado) laut Liste 650kg Zuladung. Aber lies mal genau, was da inkludiert ist (75kg Fahrer, Diesel, 20kg Wasser, Gas 25kg, Kabeltrommel), dann noch die Aufschläge für die Ausstattungspakete und Optionen. Ich hab z.B. am Dach (Dachbox leer, Solar, Sat) 64kg. Mit anderen fixen Anbauteilen (Markise) sind es 144kg, dann nochmal 204kg loses Zeug (Kabel, Gas, Geschirr...). Damit sind schon 350kg von der Zuladung weg. Und es sitze nur ich ohne Wasser drin... Und mit Fahrrädern unter 6m bedeutet ca. 5,5m. Das bekommt man heute kaum noch neu. Außerdem darf man dann kaum Gepäck mitnehmen, weil wenig Staumöglichkeiten da sind. RK Bei der Auswahl des Wohnmobils kann ich dir leider nicht helfen, aber was die Fährpreise angeht, hier die Liste der Fjord1 Fährgesellschaft, die viele der Fjordverbindungen betreibt. Da sieht man, das es ab 7m deutlich teurer wird. Die Preise sind in NOK. ![]() Ich sehe auf der Preistabelle, dass es schon ab 6m und nicht erst ab 7m erheblich teurer wird. , Christian Ich hab in N immer nur die Frage >6m gehört !? Südlicher Teil. Muß ich mal messen. Mit Fahrradträger könnte ich auch schon über 7m sein. Aber bei meinen derzeitigen Ansprüchen ist mein Womo gerade so ausreichend. Weniger ginge nicht :mrgreen: RK
Äh ja, meinte ich eigentlich auch. ;) 6 und 7 liegen leider zu dicht bei einander.
Hallo Hanne, wenn Du schon so rational dem Thema "Wohnmobil" begegnest, solltest Du die grundsätzliche Entscheidung noch einmal überdenken. Ich kenne nämlich niemand, der sein Wohnmobil rational ökonomisch argumentieren kann. Wohnmobil und Kostenökonomie stehen sich diametral gegenüber, Volker ;-)
Hallo Volker, ich komme noch aus der Volksschul-Generation und weiß jetzt grad nicht was "diametral" ist, werd das aber gleich mal googeln :lol: Nee mal im Ernst: Es ist mir vollkommen klar, dass allein schon die Anschaffung eines WoMos, auch wenns "nur" so in der 40tEuro-Klasse sein soll, sich rein rechnerisch oder wirtschaftlich nicht erklären lässt. Wie wohl die meisten hier müssen wir für so eine Summe ganz schön lange sparen und wenn da nicht dieser unheimliche unbekannte Virus wäre müssten wir in der Tat die Finger davon lassen. Könnten wir uns doch von dieser Summe auf Jahre hinaus so manchen All-In-Urlaub leisten, zumal wir jetzt endlich Ruheständler sind und frei über unsere (Reise-)Zeit verfügen können. Unser erstes WoMo - einen Ford Nugget - kauften wir uns 1991, das war auch damals schon keine "wirtschaftliche" Entscheidung ; unsere jüngste Tochter, ein Nachzügler nach zwei 1970 und 1972 geborenen Söhnen, war damals gerade mal drei Jahre alt und hat mit uns viele schöne WoMo-Urlaube erlebt. Es folgte ein Auf und Ab mit WoMo Ver- und Neukäufen, der sich bis 2011 hinzog, als wir unser letztes von bis dahin sieben WoMo's, einen im Jahr zuvor neu gekauften Knaus Sport Traveller 550D, wieder abgegeben haben, weil er uns schlichtweg zu klein und ungemütlich war. Vielleicht bin ich - sind wir (aber mein GöGa ist hier im Forum der weniger Aktive) ein zu spontaner Mensch und musste deshalb schon viel Lehrgeld bezahlen. Trotzdem steht für uns fest: Wir wollen im nächsten Frühjahr wieder mit einem WoMo auf Achse. In unserer momentanen Phase der Entscheidungsfindung gehen mir halt immer wieder diese Fragen nach den Folgekosten durch den Kopf und ich meine schon, dass man nicht so blauäugig sein kann, das bei seinen Überlegungen zu vernachlässigen. Wenn das WoMo einmal gekauft und der Kaufpreis "abgehakt" ist verfüge ich ja trotzdem nicht über ein unendliches Budget zum Reisen, erst recht nicht, wenn man - wie wir - längere Zeit unterwegs sein will und kein Stellplatz- oder Campingplatz-Verweigerer ist. Hallo Zusammen, ich meine rechnerisch und wirtschaftlich kann man schon rechnen. Beispiel: 150 Reisetage, Selbstverpflegung mit dem Wohnmobil a. 50€ Tag 7500€. Das gleich mit 3* Hotel und Verpflegung kann man das Doppelte rechnen. Also, ggf. in weniger als 10 Jahren hab ich die 40tsd€ gespart. Bitte nur Rechnerisch betrachten! Hallo, zu dem Aspekt Länge / Fährkosten ergibt sich aus den 2 obigen Beispielen, dass es relativ unerheblich ist, ob das Womo 6, 7 oder sogar 8m lang ist. In Euro ist das in letzteren Beispiel 20,53 zu 24,20 Euro. Im ersten Beispiel ähnlich. Für uns ist Platz und Komfort wichtiger, als den letzten Euro zu sparen. gerhardo |
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