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Hallo, ich habe mich nun doch dafür entschieden, meine Solarmodule nicht auf dem Wohnmobildach fest zu installieren, sondern statt dessen einen mobilen Solarkoffer zu bauen, den ich (gut ausgerichtet und angeschlossen) vor die Tür des Wohnmobils platzieren kann. Hier meine Module: Siemens M110-24 Nennleistung Pr 110W Spitzenleistung* Pmpp* 110W Spitzenspannung Vmpp 35V Leerlaufspannung Voc 43,5V Kurzschlussstrom Isc 3,45A Spitzenleistung min Pmpp min 104,5W Folgendes habe ich mir überlegt: Ich möchte diese mobile Anlage so gestalten, dass ich sie erweitern kann. Im Moment habe ich eine recht kleine Boardbatterie verbaut (70Ah). Deshalb werde ich nur 1 Modul anschließen. Falls ich jedoch irgendwann eine größere Batterie anschließen möchte, sollte dies unkompliziert möglich sein. Bisher habe ich wie gesagt diese Module, die 70Ah Batterie sowie einen Steca PR 303 Laderegler (ist sicher etwas überdimensioniert, aber den habe ich günstig bekommen). Meine Fragen an euch: Könnt ihr mir konkret sagen: -welche Kabel (Querschnitte und sonstiges Wissenswertes) brauche ich zum Verbinden von 1 oder 2 Modulen an den LR - welches Kabel vom LR zur Batterie - Welche Sicherungen (auch welche Art von Sicherungen...die aus dem KfZ Bereich oder Sicherungsautomaten o.ä.) - Welche Verbindungen/Stecker, damit ich das/die Modul(e) felxibel auf- und abbauen kann - sonstiges Wissenswertes Vielen Dank für eure Antworten!! Zunächst einmal passen das Panel und der Regler nicht zusammen, wenn du 12 V Akkus hast. Das geht nur im 24 V Netz. Warum? Weil das Solarpanel mehr als 36 Zellen hintereinander geschaltet hat und damit keine ca 21 V Leerlaufspannung hat. Der Steca ist kein MPP Regler und kann nicht transformieren. Oh da habe ich mich vertippt. Ich habe den STECA PRS 3030 -30A 12V/24V Laderegler. Dieser sollte doch eigentlich eine automatische Spannungsanpassung haben. Hat er auch. Er kann sowohl mit 12 V als auch mit 24 V Systemen arbeiten. Aber er kann nicht wie ein MPPT Regler "transformieren". Also aus viel Spannung viel Strom machen. Ich halte die automatische Erkennung ob 12 V oder 24 V für einen Nachteil. Besser, weil sicherer wäre ein Schalterlein. Hey, man kann auch das einfachste Prinzip so gestalten, dass es unübersichtlich wird. Einfach gesagt, kauf Dir einen Solarkoffer im Net, Kosten ca. 120€, Regler ist dabei. sind 3x 40 Wp, nimmst einen davon für deine 70Ah Batterie und die restlichen als Reserve. Ein Fotostativ als Halterung, bedarf einer gewissen handwerklichen Fertigkeit, ist aber machbar, und schon hast du die optimale Solarversorgung . Funzt bei mir seit Jahren. Aber ich habe 280Ah Batt. - Kapazität und nutze im Urlaub auch die 2 Reserveplatten. Noch nie Energieprobleme gehabt. Albert Nun habe ich aber diese Module hier und einen guten Steca PRS 3030 Laderegler. Die von Dir vorgeschlagene Variante für 120€ wird insgesamt recht kritisch gesehen (schlechte Regler, Module mit unzureichender Leistung). Die Frage bleibt also, wie ich mit meinen vorhanden Komponenten arbeiten kann. Schlichte Antwort: Theorie ist, wenn alles stimmt, aber nix klappt. Praxis ist: Wenn alles klappt, aber keiner weiß warum. Meine Anlage funktioniert, und die Module sind sicher nicht schlechter als deine. Dessen ungeachtet, was mit " schlechten Modulen und ebenso schlechten Reglern" funktioniert, sollte doch mit besseren, weil teureren Teilen auch gehen, oder? Nicht immer hat die Großmutter recht, von wegen, was nix kost, taugt nix! :lach: :lach: :lach: Albert Albert, kannst Du mir sagen wo Du genau welchen Solarkoffer gekauft hast? Wenn Du mit deinem zufrieden bist würde ich mir den gern mal ansehen. Danke Habe meinen gerade intensiv in der Bretagne genutzt, da ich auch noch keine Zellen auf dem Dach habe ![]() 7 Tage auf dem Stellplatz in Lampaul-Plouarzel ohne Landstrom. behalte die Platte und besorge dir einen MPPT-Regler, oder behalte den Regler und besorge dir eine Platte bis 19V. Ich habe ein 8m-Kabel am System und speise es in eine 12V-Normsteckdose im Fahrzeug ein. Die Steckdose ist mit 15A abgesichert und geht direkt zur Batterie. Ich habe so einen 120W-Koffer. Link zum eBay Artikel
Du hast also ein Kabel und speisst den Ertrag des Solarkoffers über eine 12V Buchse ins Boardnetz ein? Ich überlege ebenfalls einen Solarkoffer zu kaufen, aber ich hatte bislang keinen Plan wie ich den Ertrag ins Netz einspeise. Mach ich ähnlich, bei mir geht über die Buchse ins EBL99 und von dort zur Batterie
Ja, habe mir dafür extra eine zusätzliche Dose in die Heckgarage gebaut. Optimal wäre natürlich eine Aussensteckdose. Bequemer sind allerdings die Platten auf dem Dach, die arbeiten nämlich auch ohne mein dazutun.
Du sprichst aber schon von der automatischen Erkennung 12/24 Ausgang bzw Batteriesysteme! Die 12/24V Erkennung hat nichts mit den Ausgangsspannungen der Solarpanel zu tun. Deine Antwort im Kontext zu der Frage könnte man missverstehen. Sorry für den Einwand, Andreas Was wiegt denn so ein Solarkoffer ? Der vom Thomas ist es! Es gab hier vor ca. 2 Jahren schon mal einen Disput über diese Koffer. Ausgelöst vom User einem Bastler vor dem Herrn. Alle Koffer, die in den nachfolgenden Beiträgen (3Platten) sind identisch von der Platte bis zum Regler.Gibt es haufenweise In der Bucht. Ich habe den Koffer halt gedrittelt, weil ich in D selten Strom zusätzlich brauche. Da nehme ich halt nur eine Platte mit. Speise den Sonnensaft über einen Billigregler( früher sogar ohne diesen) in meinen Batterieblock von hinten ein. D.h. ich habe in der Garage eine Normsteckdose als Abzweig einer Leitung für ein Antischnarchgerät. Über diese Strecke schiebe ich die enorme Strommenge von 2A oder mit der Doppelplatte eben 4A in meine Batteriebank. Als Kabel habe ich ein 2,5mm² KFZ-Kabel aus der Bucht mit 8m Länge, also rechnerisch 16Meter. Auf meinem Bordpaneel lese ich bei Sonnenschein die vom Hersteller versprochenen 2A/4A Ladestrom ab. Was will man mehr! Eine Sache ist aber mir unerklärlich, wenn ich die Solarzelle im Betrieb habe und am Bordpaneel den Hauptschalter auf "Aus" habe, leuchtet trotzdem die grüne Kontrollampe und ich habe Saft an allen Bordgeräten. Weiß nicht warum, aber als Laie kann man sich schon ein paar Wissenslücken leisten. :lach: Vielleicht kennt sich jemand aus. Schuss vor dem Bug, Username wurde von mir gelöscht. Albert
Hallo Albert, Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich finde es total logisch, das bei dieser Art der Einspeisung bei ausgeschaltetem 12V Netz trotzdem Strom an allen Stellen anliegt: Mit dem Ausschalten des 12V Stromkeises wird nur die Verbindung von der Batterie zum 12V Netz getrennt. Wenn nun auf der Seite des Netzes (bzw direkt ins Netz) der Solarstrom anliegt, werden natürlich auch alle Verbraucher damit versorgt (sofern die Solarzellen genug Strom liefern)! Nur die Batterie wird nicht geladen, ist ja durch das Ausschalten von den Verbrauchern/Netz getrennt! Vielleicht bestätigt das ja einer unserer Stromprofis, dann hätte ich das Gefühl mal was verstanden zu haben?!? [quote="Standgaaaaas"][quote="a.miertsch"] Hallo Albert, Ich bin zwar kein Fachmann, Mit dem Ausschalten des 12V Stromkeises wird nur die Verbindung von der Batterie zum 12V Netz getrennt. Wenn nun auf der Seite des Netzes (bzw direkt ins Netz) der Solarstrom anliegt, werden natürlich auch alle Verbraucher damit versorgt (sofern die Solarzellen genug Strom liefern)! Nur die Batterie wird nicht geladen, ist ja durch das Ausschalten von den Verbrauchern/Netz getrennt! Jetzt, wo Du es sagst, sehe ich das auch :lach: . Nur mit dem Laden der Batterien stimmt es nicht, weil ich diese quasi von hinten lade. Also vom Laderegler direkt an die letzte, 3. Batterie. Ist zwar nicht optimal, aber die Kabel sind eh schon sehr lang und + an 1.B und -an 3. B würden nochmals 2m Kabel bedeuten. Danke Horst für die Links. Erstaunlich, was im laufe der Jahre so alles vergessen wird. Im ersten Link das Bild mit der Solarplatte, Batterie und dem Messgerät, vom Gast, das ist der gelöschte Name. Für Fehmarnklaus: der Koffer wiegt um 8Kg. Albert
Das kann aber Probleme machen. Bei den Solarreglern heißt es ja auch oft, erst die Batterie anschliessen, damit das System 12V erkennt, sonst evt. 24V und dann kommt (bei entsprechenden Solarzellen) zuviel Spannung auf die Verbraucher. Bei sehr einfachen oder sehr guten Reglern vermutlich weniger ein Problem. RK Nee Du, das habe ich nicht geschrieben. Mein Beitrag beginnt erst nach dem Absatz. Ich weiß aber eines definitiv, ich habe keinen mittelmäßigen Regler, denn ich habe vorher gemessen was da ankommt. Es waren immer nur 12+ Volt. Albert |
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