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Hallo zusammen, nachdem ich nun schon so viele Informationen zu allen möglichen Themen hier gefunden habe, habe ich mir überlegt, mal etwas zurückzugeben. Also, hier der Versuch einen Reisebericht einzustellen.
Ein bisschen Provence, die Cote d'Azur und gaaaanz viele Kreisverkehre
Vorab muss ich erwähnen, dass wir im Juni/Juli diesen Jahres bereits die Naturschönheiten in Norwegen genießen durften :lol: , also stellt sich die spannende Frage: Kann Frankreich uns begeistern? Aber nun los: Wir kommen leider erst am Montagmorgen los. Die erste Station ist Bad Nauheim – hier statteten wir meinem Onkel einen Besuch ab. Ich muss schon sagen, Bad Nauheim ist nicht schlecht. Aber wir wollten ja nach Frankreich. Also geht’s nach Kaffee und Kuchen weiter Richtung Süden. In Emmendingen (SP-Tipp hier aus dem Forum – vielen Dank) übernachten wir kostenlos. Gott sei Dank liegt der SP nicht weit außerhalb. Wir brauchten nämlich die Apotheke. Meinem Mann, war wohl die Schokotorte in Bad Nauheim nicht bekommen. Es meldeten sich gleich der Magen und der Darm! Na vielen Dank auch. :roll: Na ja, die Entsorgungsstation war funktionstüchtig. :lol: Nachdem wir uns in der Apotheke mit Medikamenten haben ausstatten lassen, ging es nun mit der Schweizer Vignette über die Autobahn. Am Bieler See haben wir eine Rast eingelegt. Ich bin mit unserem Hund durch den schönen Park spaziert, während mein Mann sich gesund schlief :hoppel: .
Ach so, eins och, wenn es langweilig wird, oder ich zu viel schreibe, dann sagt einfach Bescheid. Aber ich denke mir, vielleicht hilft mein Bericht einem Frankreich-Neuling, bzw. vielleicht haben einige "alte Hasen " ja was zum schmunzeln :P
alewolhav am 08 Okt 2014 16:24:45
Wir wollten auf jeden Fall noch bis zum Lac d’Annecy. Dort hatte ich mir im Vorfeld einen ACSI-Platz (CP du coer in Servier) rausgesucht. Den fuhren wir an und beschlossen 2 Nächte zu bleiben. Am Morgen, gibt es die ersten französischen Croissants (lecker lecker) bevor wir mit den Rädern nach Annecy fahren. Ich glaube die Franzosen kennen keine Anhänger, in denen Hunde transportiert werden. Auf jeden Fall hatte unser Hund im Anhänger alle Aufmerksamkeiten. Annecy ist wirklich nett. Man kann schön am See entlang fahren.
Für Frankreich hatten wir uns übrigens für die Mautfreie Streckenführung entschieden. Das Navi macht es möglich – hoffentlich!
Anzeige vom Forum
alewolhav am 08 Okt 2014 16:43:44
Am Donnerstag ging es jetzt Richtung Georges du Verdon. Das stand auf jeden Fall auf unserer Liste. Als Übernachtungsplatz hatten wir uns den SP in Moustiers de St. Marie ausgesucht. Dank Navi sind wir ohne Probleme dort am späten Nachmittag angekommen. Mein Mann stieg aus dem Pössi (Pössi ist übrigens unser Kastenwagen) schaute hoch und meinte: „Schau dort ist eine Seilbahn“! :klatschen: Ich musste schmunzeln und erklärte ihm, dass er den von mir gesuchten Stern gefunden hatte.
Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten und Kaffee getrunken hatten machten wir uns auf den Weg in den Ort. Gerade in der Abenddämmerung herrschte ein sehr schönes Licht. Es ist schon sehenswert, wie dieser Ort in den Berg gebaut ist. Wirklich schön. Am Abend probierten wir dann unsere mobile Sat-Anlage aus. Mit Erfolg. Wenn es abends schon früh dunkel wird, ist es für uns ganz nett, wenn wir die Möglichkeit haben ein wenig fern zu schauen (schreibt man das so?) :oops:
Vielleicht geht's später weiter. Ich denke, ich muss erst die Bilder verkleinern. Sonst dauert das Hochladen ja ewig.
Ganzalleinunterhalter am 08 Okt 2014 17:16:36
Fängt gut an - und macht Appetit auf mehr - weiter so, Bilder am besten per batch verkleinern - spart Arbeit. Moustiers gleich wiedererkannt . Bin schon gespannt wie's weitergeht... und weiß auch wie viel Arbeit solch ein Reisebericht --> Link macht, bin schon seit 1 1/2 Wochen am Aufbereiten meiner Bretagne Tour.
alewolhav am 08 Okt 2014 19:01:34
Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Fängt gut an - und macht Appetit auf mehr - weiter so, Bilder am besten per batch verkleinern - spart Arbeit. .
Hallo Horst, erst mal vielen Dank für deinen Kommentar. Ich muss sagen, ich bin neidisch. Du hast soooooo tolle Bilder in deinem Reisebericht :zustimm: . Den werde ich mir auf jeden Fall nochmal in Ruhe durchlesen. Vielen Dank auch für Deinen Tipp: AAH ha "per Batch" verkleinern. Ja, ist klar, sorry, dafür fehlt mir dann doch das Wissen :oops: . Ich habe die Bilder jetzt ganz konventionell im Bildbearbeitungsprogramm komprimiert. Aber trotzdem Danke. Ich werde mich mal schlau machen.
So, nun weiter im Text: Am Abend kam dann noch der Kassierer und verlangte 8,50€. Das ist o.k. Jetzt waren wir ja nicht weit weg von der Schlucht. Also ging es am Morgen erst über die Nord- dann über die Südroute der Schlucht von Verdon. Was soll ich sagen: „Ja es hat uns beeindruckt“ Das muss man einfach gesehen haben. Es lohnt sich. Wir würden immer wieder „so“ herum fahren, da man dann die fiese, spitze Felswand nicht auf der Fahrbahnseite hat. Unterwegs haben wir immer wieder angehalten, um die Natur zu bewundern.
alewolhav am 08 Okt 2014 19:46:07
Bis wir dann am Mittag am Lac du Croix waren.
Wir fuhren den Campingplatz Les Pins in Salles an. Ein sehr schöner Platz mit Zugang zum See. Ein wenig baden und die Sonne genießen – dafür waren wir ja hier.
Nach Aussage der Mitarbeiterin des CP ist es in der Hochsaison so voll, dass es nur so vor Womos wimmelt. Einen Campingplatz ohne Reservierung zu ergattern ist dann wohl nicht drin. Wir hatten uns auch noch den Stellplatz angeschaut. Waren aber der Meinung, dass wir unseren Urlaub nicht am Straßenrand verbringen wollen. Und mit 20 Euro Gebühr für den Campingplatz kann man doch Leben.
Im Ort Salles du Verdon
Am Lac du Croix
Nun wollten wir aber noch zur Küste, und so folgten wir den Anweisungen unseres Navis durch zig Kreisverkehre. Ich habe noch nie so viele Kreisverkehre in so kurzen Abständen gesehen. Einmal hat sich sogar unser Navi überschlagen. Vor allem nervt es irgendwann, wenn man ständig hört:“ Fahren Sie in …m in den Kreisverkehr und nehmen Sie die… Ausfahrt“ :box: Irgendwann habe ich es dann auf lautlos gestellt. Unterwegs haben wir noch die abgeernteten Lavendelfelder gesehen, viele Weingüter und eine sehr schöne Landschaft. Na ja, die Lavendelfelder würde ich ja schon gern mal blühend sehen?
Unterwegs einer der vielen Märkte
Wir folgten den Geheimtipp aus dem Womo-Reiseführer und fuhren nach Anweisung den CP Lou Pradeau in Hyeres – Giens an. Also ohne Beschreibung wären wir diese Zufahrt nicht runter gefahren. Man vermutet dort mit Sicherheit keinen CP. Was dann kam war echt der Horror. Man fährt also diesen engen Schotterweg runter und landet von einem verschlossenen Tor. Auf der rechten Seite noch ein verschlossenes Tor. Aber man kann dort vorfahren, ohne den ganzen Weg zu versperren. Nachdem wir dann sicher waren, dass das rechte Tor die Zufahrt zum CP sein sollte, klingelten wir. Nichts tat sich. OK. Am Tor stand: Öffnungszeiten des Büros ab 14 Uhr. Alles klar. Wir warten also eine gute Stunde. Es ist 14 Uhr und wir klingeln erneut. Nichts. In der Zwischenzeit sind etliche Fahrzeuge durch das andere Tor (gehört zu einem Restaurant) gefahren. Hier findet man nur mit entsprechender Reservierung Zugang. Deutsche Pünktlichkeit kann und sollte man in Frankreich nicht erwarten, also warteten wir weiter.
Dann kam ein weiteres Fahrzeug den Berg runtergefahren und stellte sich hinter uns. Mittlerweile war es dann kurz vor halb drei. Die Dame stieg aus und es stellte sich heraus, dass sie wohl zum Campingplatz gehörte. Sie ließ uns durch das „Restauranttor“ rein und bat uns, dass wir uns im Büro dann anzumelden. Ok. Wir fuhren also auf den Platz. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Deutschen Urlauber (endlich versteht uns jemand) suchten wir uns einen der wenigen freien Plätze aus und bauten uns auf. Unser Hund weigerte sich auszusteigen. Der ganze Platz war ziemlich dreckig und am Abend stellten dann auch wir (Hunde haben ja bekannter weise eine gute Nase) einen abartigen Abwassergeruch fest. Das ging mal gar nicht.
Na ja, zurück zur Ankunft: nach mehreren Versuchen jemanden im Büro (eine Art Lagerhalle) anzutreffen, gelang uns dies dann am späten Nachmittag, nachdem wir eine schöne Wanderung an der Küste entlang unternommen hatten. Zwischendurch waren wir natürlich auch noch in einer schönen Bucht schwimmen.
Das ist übrigens unser Hund Ronja - ehemaliger Straßenhund aus Griechenland
Unterwegs sind wir noch an einer Appartement-Anlage vorbeigekommen. Nun wissen wir wieder genau, warum wir unseren Pössi haben. Wer will denn in diesen „Garagen“ seinen Urlaub verbringen? :nixweiss:
Beduin am 08 Okt 2014 19:55:19
Schön machst du das :) kannst gerne weiter machen :)
alewolhav am 08 Okt 2014 20:12:47
Die Gegend ist wirklich schön. Nur der Geheimtipp entpuppte sich als Katastrophenplatz. Zumindest für uns. Wir beschlossen am nächsten Morgen einen etwa 5 km entfernten ACSI Platz (CP Olbia) anzufahren. Aber erst mal wollten wir ja noch unsere Schulden (Platzmiete) bezahlen. Wir hatten am Abend zuvor einen Chip bekommen, womit wir das Tor öffnen konnten. Also fuhren wir Pössi erstmal vor das Tor, um dann zu versuchen jemanden im Büro anzutreffen. Vergeblich. (Wofür schreiben die eigentlich ihre Öffnungszeiten für das Büro an die Wand?) Irgendwann sprach ich einen Hausmeister(?) an, der uns behilflich war. Kurzum wir haben für eine Nacht 16,20€ (ohne Strom) bezahlt. Ich bin ja nicht geizig, aber das empfand ich dann doch als Abzocke, zumal der wesentlich besser ausgestattete CP Olbia mit ACSI Karte 16 Euro kostete. Von der Lage her sogar noch besser.
Dort kamen dann auch unsere Räder wieder zum Einsatz. Dieses Mal ohne Hundehänger. Übrigens ist unser Hund am CP Olbia sofort wieder ausgestiegen und fühlte sich wohl.
Auch hier genossen wir wieder die Sonne und das Meer. Ach, was war das schön.
Unsere Errungenschaft - lecker -lecker
Mit den Rädern waren wir in Giens. Ja, hab ich was verpasst? Weihnachtsbeleuchtung?
Da wir ja nun an der Cote d’Azur waren, wollten wir natürlich diese weiter erkunden. Navi programmiert (immer die 559 lang) und los. Nächstes Ziel war Port Grimaud. Klein Venedig. Auch schön anzusehen. Als CP hatten wir uns den CP La Plage ausgesucht. Der war bezahlbar. Kostetet aber immerhin 29,20€ ohne Strom. Wofür nehmen die alle Kurtaxe? :nixweiss:
So, das wars für heute. Morgen geht's dann mit Port-Grimaud weiter. Jetzt nehme ich mich mal mein Pastis :lol: und lümmel mich auf' Sofa.
reisetanteuta am 08 Okt 2014 21:47:14
Hab mit viel Freude gelesen und bin gespannt auf die Fortsetzung.
Vielen Dank.
Herzliche
Uta
Ganzalleinunterhalter am 08 Okt 2014 22:11:08
Orte alle wiedererkannt, in Giens waren wir etwas länger auf dem CP La Tour Fondue --> Link, hatten auch eine Küstenwanderung dort gemacht und waren auch eine Tag auf der l'Ile de Porquerolles - auch sehenswert. Bin mal gespannt, was Du uns noch zu berichten hast.
alewolhav am 09 Okt 2014 11:31:40
Tausend Dank für Eure Kommentare. Das motiviert unheimlich :dance2:
Nun aber zurück nach Prort-Grimaud:
Das Eis war nicht gerade lecker :(
Nach der Besichtigung in Port Grimaud fahren wir etwa 8 km mit dem Rad bis St. Tropez. Ja, wir waren angekommen im Land der Reichen und Schönen. Die Villen, die Jachten, teure Autos alles konnten wir bestaunen. Es ist schon der Wahnsinn, wieviel Geld dort zur Schau gestellt wird. Ich fand’s toll zu sehen.
Ich würde aber meinen Pössi nicht eintauschen wollen :lol:
Ein Klamottenladen, wo man nur weiße Sachen kaufen. Bitte, welcher Mensch braucht denn sowas?
Da ganz hinten ist unser Campingplatz
Ein nettes Plätzchen
Zurück am CP fing es leicht an zu regnen. OK, wir fahren morgen ja eh weiter Richtung Cannes.
Nach dem Frühstück geht’s dann am Dienstag weiter. Unser Navi führt uns wieder über wunderschöne Straßen.
Unterwegs mussten wir dann tanken. Man informiert sich ja vorher und weiß, dass die Tankstellen an den Supermärkten günstig sind. Auch, wenn man häufig nur mit Kreditkarte zahlen kann. Aber dafür haben wir sie uns ja angeschafft. Also, der Courrefour (?) wird angesteuert. Zapfsäule gefunden, Karte in den Schlitz gesteckt und.. Nichts! Hä, wie jetzt? :cry: Nochmal von vorne. Ne, kein Erfolg. Also schauen wir mal, wie die Franzosen das machen. :idea: Wir sind immer noch nicht schlauer. :( Auf einmal sagt mein Mann: “Du da kommt Diesel raus“. :lol: Ok, dann ist doch wohl alles richtig. Gleich muss ich bestimmt noch den Pin der Karte eingeben. Falsch. Es gibt ein Fach, wo ein Ticket rauskommen soll. Steht zumindest dran. Aber nix Ticket. :evil: In der Zwischenzeit haben nämlich auch wir bemerkt, dass es eine Art Kassenhäuschen gibt. Was tun. Kein Ticket. Also bin ich zum Kassenhäuschen und habe der wirklich netten und geduldigen Dame versucht zu erklären, dass wir ein Problem mit dem Ticket hätten. Irgendwie verstand sie mich nicht :help: . Irgendwann ist sie dann mit mir gekommen und hat sich mein Problem an der Säule angeschaut. Am liebsten hätte sie glaube ich laut gelacht :oops: .
Also für alle, die es das erste Mal richtig machen wollen: Einfach zum Kassenhäuschen fahren, die Nummer der Säule nennen und bezahlen. So einfach. :razz:
Oh Mann was war das peinlich. So, weiter geht's heute Abend.
alewolhav am 09 Okt 2014 20:41:09
Nun zurück zu unserer Strecke. Wir fuhren durch schöne Orte, an tollen Häfen und einer sehr schönen Küste entlang. Cote Corniche – Cote Esterelle – St.-Maxime – St.Aygulf – Frejus – St. Raphael - immer wieder hielten wir an. Das war schon schön.
Wir wussten ja, dass das Parken jetzt schwierig wird. Deshalb fuhren wir den CP Cigales in Mandelieu an. Von dort sollte es dann nach Cannes gehen. Der CP ist im ACSI-Campingplatzführer aufgeführt und der Zeitraum passte auch. Aber die junge Dame an der Rezeption sagte uns, sie habe keinen Platz zum ACSI Tarif :evil: , wir müssen schon den Normaltarif zahlen. Da hilft ja alles Klagen nicht. Ich wollte nach Cannes und so willigten wir ein. Der Platz ist aber auch sein Geld wert. (Wir bekamen dann 20% Nachlass).
der Campingplatz:
Zu Fuß ging es am Strand lang. Kilometerweit. Unser Hund hat tapfer durchgehalten. Aber zurück mussten wir den völlig überfüllten Bus nehmen. Es war nämlich mittlerweile richtig am Regnen. Wir haben uns in Cannes den Hafen, das Radison Blue Hotel von außen (DZ ab 415,- die Suite ab 1765,- € natürlich pro Nacht) und die Altstadt angeschaut.
Da weiß man dann gleich Bescheid
Abends überlegen wir uns, am nächsten Tag nach Nizza zu fahren. Dank Womo-Reiseführer wissen wir ja wo wir parken können :D . Und außerdem brauchen wir ja noch ein Mitbringsel für unsere Töchter (die bekommen immer ein entsprechendes T-Shirt aus einem Hardrock Cafe – und in Nizza gibt es ja eins)
Da es ja bis Nizza nicht so weit ist, frühstücken wir erst einmal ausgiebig . Leckere Croissants und Baguett. Dann geht 'los. Also um es vorweg zu nehmen, wir haben natürlich aufgegeben einen Parkplatz in Nizza zu finden. Es ist unmöglich. Man liest es ja immer wieder. Nicht mit dem Womo nach Nizza fahren, es hat keinen Sinn. O.k. jetzt glaube ich es. Ich dachte immer ein Kastenwagen ist ein normales Fahrzeug. Nachdem uns aber der Parkplatzwächter nicht auf den Parkplatz am Hafen (kostet übrigens 2,20€ pro Stunde – fand ich jetzt nicht so teuer) lassen wollte :evil: , bezweifle ich mittlerweile, dass man als Kastenwagenfahrer Vorteile beim Parken hat. Wieso sagt er, dass unser Auto too big ist? Ich verstehe es immer noch nicht. Mein Mann hatte wirklich die Faxen dicke :eek: . Ich habe während der 2stündigen Stadtrundfahrt wenigstens Fotos gemacht.
Ich wäre ja so gerne an den Strand gegangen. Das Wetter war super und das Wasser türkisblau. Aber na ja, sollte nicht sein :cry: . Nachdem mein Mann mir dann offerierte weiter nach Monaco fahren zu wollen, war mir eigentlich schon klar, dass das in die Hose geht. Aber o.k. Wenn mein Mann sich was in den Kopf setzt :roll: . Also Navi programmiert und los. Ziel: Monaco. Die Strecke ist sehr schön, unterwegs findet man dann noch einen Gedenkstein für Gracia Patricia von Monaco – ich denke mal, dass sich genau an dieser Stelle umgekommen ist?
Was soll ich sagen, das selber Spiel von vorne, nur dass die Straßen viel, viel enger, steiler und vor allem voller sind als in Nizza. Immerhin ist er einen Teil der Forme lEins Strecke mit Pössi gefahren (leider ohne Foto). Das hatte er sich nämlich vorgenommen.
Auch nicht schlecht: Kreisverkehr im Tunnel - aber das kannten wir ja schon aus Norwegen :lol:
Dank Womo Reiseführer, wussten wir ja, dass es in La Tourbi einen SP geben soll. Also, Berg hoch um die unzähligen Kurven, bis wir oben feststellten, dass keiner der SP zur Verfügung standen. Es war Kirmes.
So langsam war ich dann auch genervt :x . Denn nicht nur Nizza war flöten (was soll ich nur den Kindern mitbringen?), sondern Monaco auch noch. Denn der nächste Campingplatz ist in Menton. Ok-vielleicht können wir ja von dort dann morgen noch Monaco besuchen. Also Navi programmiert und auf nach Menton. CP St.Michel.
in Menton
Also die Zufahrt war echt der Hammer. Offen ist die Zufahrt für Fahrzeuge bis 3,5 t und einer Gesamtlänge von 10 m. Unser Pössi ist 6,36m, also kein Problem. Denkt man. Der erste Anstieg und die erste Kurve haben es echt in sich. Vor – zurück – vor und rum, dabei aufpassen, dass man nicht aufsetzt. Also mittlerweile glaube ich dem Parkplatzwächter aus Nizza, dass auch ein Kawa too big ist. Vielleicht liegt es auch an der Ausschilderung :evil: . Es ist mir ein Rätsel wie ein 9,90m Fahrzeug dort hoch kommen soll. Ist aber auch nicht mein Problem. Das dicke Ende kommt ja noch…… :cry:
Also Berg und Kurven sind geschafft und aufgegeben habe ich Monaco auch noch nicht :D , bis, ja bis wir das Schild am Campingplatz sehen und wir direkt aufgefordert werden, wieder runter zu fahren :( . Unser Auto ist too big für den Platz. Ja, haben die se denn noch alle???? :evil: :evil: Wir haben ein Kawa und kein Riesenmobil mit 9 m.
Aber was nützt es. Wir dürfen nicht bleiben und brauchen eine Lösung. Den einzigen Campingplatzführer den ich dabei habe (ACSI) aufgeschlagen und nachgeschaut, wo der nächste offene CP liegt. Es ist Italien. Na gut, dann halt Italien. Wir sind ja flexibel. Vor der Abfahrt noch das entsprechende Warnschild hinten die Räder gemacht und los. Noch mal ein Blick zurück. Das war’s nun endgültig mit Nizza, Monaco und Co :cry: :cry: :cry:
Der CP delle Rose liegt etwa 20 bis 30km Landeinwärts. Na gut, so soll es eben sein. Angekommen am Platz empfängt uns eine sehr sehr nette Italienerin. Ein wirklich schöner Platz mit Top-Sanitäranlagen. Leider liegt der Platz in der falschen Umgebung.
Am Donnerstag sind wir dann nach einem ausgedehnten Frühstück Richtung Lago Maggiore gefahren. Eigentlich wollten wir auch in Italien mautfrei fahren. Bis folgendes passiert: Also, eigentlich ist auf unser Navi absolut Verlass. Die Fahrzeugdaten sind hinterlegt. Also führt unser Navi uns Richtung Norden und vermeidet – wie von uns gewollt – die Mautpflichtige Autobahn. Nach etwa einer Stunde fahren wir eine Straße (S???)hoch. Wir quälen uns durch eine enge Gasse, in der auch noch eine Tagesbaustelle eingerichtet ist. Aber, die Italiener sind ja nett und lotsen uns durch, indem sie sogar den Gegenverkehr aufhalten. Ich wundere mich noch, dass eine etwas ältere Dame kopfschüttelnd am Fenster steht. Nun ja, Diese Straße wurde immer steiler und enger, die Kurven ebenfalls. Freigegeben war die Straße übrigens für Fahrzeuge bis 3,5to und einer Gesamtlänge von 8 m. Müsste ja passen. Passte auch, bis zu einer Kurve, die so steil war, das wir nicht in einmal rumkamen. Also, vor – zurück usw. (das kannten wir ja schon) nur diesmal gings nicht mehr vor, da die Vorderräder durchdrehten. Hinter uns mittlerweile drei Pkw. Wir zwängten uns an den äußeren Rand der Kurve, sodass die Pkw durchkamen. Selbst bei denen drehten die Reifen durch. Wir sind erst mal ausgestiegen und sind den Berg noch ein Stück hochgelaufen, um zu sehen, wie die Strecke weitergeht. Kaum am Pössi zurück, kommt ein Italiener hupend den Berg runtergerauscht. Wir halten ihn an und fragen, ob die Strecke mit unserem toobigcar zu bewältigen ist. Er gab uns zu verstehen, dass wir nur die Hupe nutzen müssten und dann alles gut geht. Na ja, vertrauenswürdig war das nicht. Nach weiteren Überlegungen hat mein Mann beschlossen, lieber zurück zu fahren, da wir nicht wissen was noch kommt. Eigentlich machen uns enge und steile Straßen nichts aus. Aber das war schon ziemlich krass. Also einfach Fahrzeug umdrehen ging ja nicht – wie auch war ja viel zu eng – also, rückwärts zurück. Ich bin dann zu Fuß vorgelaufen um eventuellen Verkehr aufzuhalten. Gott sei Dank sind wir da wieder heile runter gekommen. An der Baustelle war mittlerweile Mittagspause und die alte Dame war auch nicht mehr zu sehen. Da wir noch zum Lago wollten, haben wir kurzerhand die mautpflichtige Autobahn in Italien gewählt. Wir sind also zurück zur Küste, diese entlang gefahren, bis kurz vor Genua. Dort ging es dann aber wirklich endgültig landeinwärts. Im Endeffekt haben wir für die gesamte Mautstrecke 33 Euro bezahlt, was sich auf jeden Fall gelohnt hat.
Am späten Nachmittag erreichen wir den Stellplatz in Cannobio. Wir erkunden noch den Ort und essen abends noch Pizza am Ufer des Lago Maggiore. Es ist mittlerweile merklich kühler geworden.
alewolhav am 09 Okt 2014 21:15:51
Hier noch die Bilder vom Lago:
Unser Urlaub neigt sich dem Ende zu. Wir müssen so langsam aber sicher nach Hause. Aber nicht, ohne Straßburg einen Besuch abgestattet zu haben. Am Freitag nach dem Frühstück geht es wieder los. Damit wir Zeit sparen, müssen wir dieses Mal durch den Gotthardtunnel fahren. Eigentlich ist das gar nicht unser Ding. Normalerweise fahren wir nur Pässe. Aber was soll man machen. Auch ich, mit meiner Tunnelangst muss irgendwie über bzw. durch den Berg. Um es sofort klar zu stellen: Das nächste Mal fahren wir wieder über den Pass!!! 17km Tunnel – ist nicht gerade eine Freude für mich :?
Irgendwie müssen wir ja auf die andere Seite :(
17 in Worten siebzehn Kilometer: Ich krieg die Kriese :roll:
Irgendwann sind die 17km gefahren und wir rauschen aus der elendigen Röhre.
Vorbei ging es u.a. auch am Vierwaldstättersee.
Wir sind frühzeitig in Straßburg. Wir versuchen mal wieder mitten in der Stadt einen Parkplatz für Pössi zu finden. Natürlich ohne Erfolg. Mein Mann will schon wieder eine Stadtbesichtigung canceln :cry: . Aber nicht mit mir!!!! :evil: Wenn schon nicht Nizza, Monaco und Co dann aber auf jeden Fall Straßburg. Unser Navi führt uns zum kostenlosen Stellplatz. Der liegt wirklich schön. Hätte ich nicht gedacht. Wir gehen mit unserem Hund noch im angrenzenden Park spazieren.
Nachdem der Hund genug hatte, holen wir unsere Räder wieder hervor und fahren noch in die wunderschöne Stadt Straßburg. Das Radfahren ist hier lebensgefährlich. Aber das kennen wir ja schon aus Münster. Wir drängen uns durch das Gewusel bewundern den Dom sowie die tolle Altstadt.
Am Samstag nehmen wir dann die letzten 500km von insgesamt 3000 km in Angriff und sind passend zum Kaffee – aber ohne Mitbringsel – wieder zuhause.
Unser Fazit zur Frankreich-Reise: Frankreich ist toll, wir werden sicherlich im nächsten Jahr wiederkommen. Aber ganz bestimmt nicht mehr an die Cote d'Azur fahren. Ich habe es aber auch nicht bereut, dort gewesen zu sein. Die Gegend von Nizza bis Monaco ist tatsächlich nicht Womo-geeignet. Trotzdem sollte man es mal gemacht haben. Die Schlucht von Verdon war der echte Hammer auf dieser Reise - auch wenn wir durch Norwegen schon sehr verwöhnt sind, was Naturschauspiele angeht. Unser Zeitraum (Mitte September) war genau richtig. Es war absolut nicht überfüllt. Man konnte sich gut bewegen. Das Wetter war top (1Tag Regen in Cannes). Die Franzosen sind sehr aufgeschlossen und freundlich, solange man ein Bonjours oder Merci von sich gibt. Selbst mit meinen bescheidenen Französichkenntnissen (4 Jahre Schulfranzösich - und das ist schon eine halbe Ewigkeit her) konnten wir uns sehr gut verständigen. Eine Anmerkung noch: Ich weiß nicht, wie wir es geschafft haben beulenfrei durch einige Straßen zu kommen, aber es wäre schon hilfreich, wenn man sein Womo mit Beule genau so gern hat wie ohne Beule. Oder halt die Hupe benutzen, so wie es uns der Franzose geraten hatte :lol:
Ach ja, nächstes Jahr geht es dann in die Bretagne :lol:
So, nun seid Ihr erlöst. Das war mein erster Reisebericht für dieses Forum, Ich muss sagen, das ist schon eine Menge Arbeit und ich danke allen, die regelmäßig ihre Berichte einstellen. Ich verspreche hier hoch und heilig - ich werde NIE wieder einen Reisebericht lesen, ohne einen Kommentar zu hinterlassen. Denn nur durch Kommentare wird die Arbeit belohnt!
Advantage am 09 Okt 2014 23:35:39
Hallo,
sehr schöner Bericht, zumal wir am Samstag in die Richtung starten. Jetzt überlege ich mir tatsächlich, ob wir tatsächlich an der Cote entlang, oder lieber den Weg durch den Gotthard wählen sollen, da unser Ziel Sanremo ist.
Hatte die Strecke gar nicht mehr sooo eng in Erinnerung. Wenn ich bedenke, dass unsere WOMO jetzt 8,00 Meter lang und 3,40 hoch ist (5300kg), kommen mir leichte Zweifel..... habe ja noch einen Tag zum Überlegen :D
Vielen Dank, war echt schön zu lesen :wink:
wackeldackel am 10 Okt 2014 07:01:34
Hallo Alexandra, danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Wir waren vor 4 Jahren noch mit Wohnwagen in der Ecke Frankreichs, konnten also einiges mit dem Auto in Angriff nehmen. Aber wir haben mit dem Van (Peugeot 807) in Cannes und Nizza auch keinen Parkplatz bekommen :oops: - hier eignen sich mehr Vespa-Roller :mrgreen:
hundaufreisen am 10 Okt 2014 08:09:10
Hallo Alexandra, vielen vielen Dank für Euren Reisebericht, Teile unserer Tour vom letzen Jahr, ach was schöne Erinnerungen, tolle Fotos (stell mich auch immer beim hochladen an). Ich habe schallend gelacht über die Tankgeschichte... sehe uns noch mit allen Plastikkarten vor dem Automaten stehen :D Und mit dem Hundeanhänger.. das ist wirklich immer ein Hingugger, wir sind mehrfach angesprochen und fotografiert worden.
alewolhav am 10 Okt 2014 09:52:28
Advantage hat geschrieben:Hallo,
...Hatte die Strecke gar nicht mehr sooo eng in Erinnerung. Wenn ich bedenke, dass unsere WOMO jetzt 8,00 Meter lang und 3,40 hoch ist (5300kg), kommen mir leichte Zweifel..... habe ja noch einen Tag zum Überlegen :D
Vielen Dank, war echt schön zu lesen :wink:
Hallo Dieter, wir wünschen Euch ein tollen Urlaub, den ihr mit Sicherheit haben werdet. Lasst nicht die Cote d'Azur aus. Die Straßen sind gut ausgebaut. Euer Womo ist ja über 3,5to, deshalb wirst Du gar nicht in Versuchung geraten in eine Straße einzubiegen, die für Fahrzeuge über 3,5to gesperrt ist. (Monaco nehme ich hier jetzt mal raus). Die Hauptstraße geht aber auch. Ja, zum Gotthardtunnel: Was soll ich sagen? Ich persönlich habe ja absolut Schiss in den langen Röhren, deshalb: Wenn es nicht unbedingt sein muss, meide ich die dunklen, grässlichen Dinger. (Ich weiß gar nicht wie ich das in Norwegen gemacht habe? Da geht's ja nicht ohne Tunnel - aber die waren nicht so lang:)) Nochmal Euch einen wunderschönen Urlaub. Ich hoffe, das Wetter spielt mit.
Liebe aus dem Münsterland
alewolhav am 10 Okt 2014 09:56:14
wackeldackel hat geschrieben:Hallo Alexandra, danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Wir waren vor 4 Jahren noch mit Wohnwagen in der Ecke Frankreichs, konnten also einiges mit dem Auto in Angriff nehmen. Aber wir haben mit dem Van (Peugeot 807) in Cannes und Nizza auch keinen Parkplatz bekommen :oops: - hier eignen sich mehr Vespa-Roller :mrgreen:
Hallo ihr Beiden, vielen Dank für Euer Feedback. Ja, so einen schicken, kleinen Roller, den hätte ich gerne da unten gehabt :razz: . Aber, Rollerfahren an der Cote d'Azur, ist ungefähr so wie Radfahren in Straßburg oder Münster - nämlich lebensgefährlich :lach:
Liebe
alewolhav am 10 Okt 2014 10:00:48
hundaufreisen hat geschrieben:Hallo Alexandra,
Und mit dem Hundeanhänger.. das ist wirklich immer ein Hingugger, wir sind mehrfach angesprochen und fotografiert worden.
Hallo Conny, auch Dir vielen Dank. Ja, ja die Hundis, man erlebt doch immer wieder tolle Geschichten mit denen. In Norwegen ist unser Hund öfters fotografiert worden. Wir wollten schon 20 Kronen pro Foto nehmen, Dann hätten wir unseren nächsten Kurztrip bestimmt damit finanzieren können :lol: .
Dein Zitat ist übrigens super (mit der kalten Hundeschnauze) :ja:
Liebe
iwoi am 10 Okt 2014 10:20:56
hallo Alexandra, toller Reisebericht. Du hast Dir viel Mühe gemacht. Genau richtiges Verhältnis zwischen Bericht und Bildern. Hat Spaß gemacht zu lesen,
inzman am 10 Okt 2014 12:32:57
Man kann es nicht oft genug und deutlich sagen wie im Bericht erwähnt: Die Cote d' Azur ist für Wohnmobile nicht ideal. Es sind wohl die Namen wie Monaco, Cannes, etc. die anziehend sind. Und jetzt muss ich mal Werbung für die andere Seite Frankreichs machen. Das Languedoc-Rousillon oder von der Rhonemündung bis nach Perpignan ist sehr schön, man kann überall halten und alles besichtigen. Die Strände sind feinsandig, Stell- und Campingplätze gibt es en masse und wer ein Weinliebhaber ist kommt auch auf seine Kosten.
inzman
xbmcg am 13 Okt 2014 13:15:02
Frankreich ist immer eine Reise wert, und der Süden ist einfach toll. Bin früher mit Motorrad und Zelt viel herumgekommen.
Die Französischen Alpen sind für Leute, die gerne Schlangenlinien fahren topp!
Grand Canion du Verdon ist sehr schön, aber auch die Ardeche hat einiges zu bieten (Rafting, Höhlen besichtigen etc.), Avignon und Chateuneuf du Pape (besonders zum Weinfest :-) ) sind sehenswert... Freistehen ist in Touri-Gegenden leider meist verboten (vertändlich, die Leben von Vermietungen). Man kann auf vielen Bauernhöfen nächtigen, da gibt es auch so eine Clubkarte im Bordatlas... --> Link), Camping Municipal im Sommer ist relativ günstig - oft umfunktionierte Sportpläteze etc. als Saison Camping...
Ich finde die kleineren Privaten Plätze viel schöner als Großanlagen dicht-an dicht. (Camping a la ferme...) Oft kann man auch den Wein des Bauern verkosten und im Kanister für unterwegs mitnehmen....
Wir fahren immer wieder mal gerne hin und versuchen möglichst immer neue Routen zu probieren und Mautstraßen zu vermeiden - Entschleunigung halt, dann sieht man mehr von Land und Leute...
Gast am 13 Okt 2014 14:12:09
inzman hat geschrieben:Man kann es nicht oft genug und deutlich sagen wie im Bericht erwähnt: Die Cote d' Azur ist für Wohnmobile nicht ideal. Es sind wohl die Namen wie Monaco, Cannes, etc. die anziehend sind. Und jetzt muss ich mal Werbung für die andere Seite Frankreichs machen. Das Languedoc-Rousillon oder von der Rhonemündung bis nach Perpignan ist sehr schön..
Ja, kann ich nur beipflichten. Es gibt allerdings auch an der Küste des Roussillon ziemlich grausige touristische Auswüchse, so daß die Zahl unserer Lieblingsplätze überschaubar sind. Aber auch das Hinterland hat massig zu bieten, Canal du Midi, Corbieres, Pyrenäen usw, also insgesamt ist die Gegend gegenüber der Cote d' Azur "underrated", aber das ist vlt. auch ganz gut so :wink: .