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Ein paar Tipps zur Turbobehandlung...


Gast am 11 Okt 2014 21:57:00

Hallo,

fast jeder von uns fährt mit einem Turbolader, zumindest die neueren Fahrzeuge.
Hier steht etwas zur richtigen Behandlung des Turboladers: --> Link
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von Euch, dem Turbo ein langes und schadfreies Leben zu erhalten.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rkopka am 11 Okt 2014 22:30:28

Das hätte ich bei der Anschaffung meines alten Womos wissen sollen. War mein erster Turbo und ich hab wohl kaum was richtig gemacht. Dafür durfte ich dann den neuen Turbo zahlen :(

Was mir neu war, war die Aussage, daß man nicht länger(20min) im Leerlauf bleiben soll. Zum einen schließt das dann die Sache mit dem Laden der Batterie über den Motor aus, außer man legt einen Ziegel auf das Gaspedal. Andererseits muß ich den Motor doch vor Belastung warm laufen lassen. Da er aber im Stand nur langsam warm wird, zwickt sich das !?
Ist sicher nicht der Normalfall, aber wenn ich an einer steilen Straße stehe, oder zumindest kurz nach dem Start dort bin, dann brauche ich Vollgas und einen warmen Motor.

RK

kintzi am 11 Okt 2014 23:06:12

:lol: , besonders das Standladen über Lima. Ansonsten ist angepaßt dünnflüssiges Öl beim Kaltstart von Vorteil, braucht man vorzeitig höhere Leistung. Gr. Richi

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Gast am 12 Okt 2014 09:20:20

Der Link führt zu einer Beschreibung, welche sich mehrfach explizit auf Turbolader mit variabler Turbinengeometrie bezieht. Diese VTG sind natürlich aufgrund des verstellmechanismus wesentlich empfindlicher als die in den älteren Fahrzeugen verwendeten Ladern.
Die Lader in Fahrzeugen der Sprinter-Klasse (dazu zähle ich auch die starken Fiat und PSA Motoren) habe andere Lader als die PKW.
Laufleistungen von 300.000 km ohne Probleme sind für diese Fahrzeuge normal. Wenn ihr die Abgastemperaturen mal über Apps wie z.B. Torque verfolgt, seht ihr dass zum Beispiel nach einer Autobahnfahrt es schon reicht den Fuss 500 m vor der Ausfahrt oder dem Parkplatz zu lupfen und die Temperaturen sind wieder im Normbereich.
Da braucht es keine Nachlaufzeiten und auch keine spezielle Startprozedur. Einfach ganz normal und vorausschauend fahren reicht für ein langes und sparsames Motorleben.

Liebe , Alf

Gast am 12 Okt 2014 09:24:25

Hallo Alf,

Danke für die nützliche Ergänzung, ich lerne auch gerne dazu und versuche dabei immer
nur das beste für unsere Fahrzeuge zu tun, um diese möglichst lange gesund am Leben zu halten. :lol:

buccaneer am 12 Okt 2014 09:35:43

vielen Dank für den Artikel

kheinz am 12 Okt 2014 10:15:26

Der Beitrag bestätigt zum wiederholten mal wie gut es ist das Motorenöl ohne wenn und aber alle 15 tkm zu wechseln.

MfG kheinz

andwein am 12 Okt 2014 10:19:27

Das alles setzt aber voraus, dass der Turbo auch durch den Fahrtwind gekühlt wird. Bei manchen älteren Fiat-Motoren sitzt der Turbo aber im Windschatten des Motorblocks. Das ist eine Fehlkonstruktion, da nutzen auch gute Ratschläge nicht viel.
Andreas, der alles beachtet hat und bei 40.000km trotzdem einen neuen brauchte.

tuboletti am 12 Okt 2014 20:17:11

Der Motor darf also keine 20 oder mehr Minuten im Leerlauf drehen, weil im Leerlauf kaum Öl gefördert wird? Soweit ich die Druckumlaufschmierung verstanden habe, wird ein gewisser Öldruck erzeugt, hoher Druck bei hoher Drehzahl und dickflüssigem Motoröl, niedriger Druck bei niedriger Drehzahl und dünnflüssigem Motoröl. Was soll das für ein trauriger Ölkreislauf sein der sozusagen im Leerlauf zusammenbricht? Wenn sich wenigstens die minimale Ölmenge im Motor befindet sollte doch immer noch ein Öldruck von 0,5 bis 1,0 bar im System vorhanden sein, das dürfte genug für ein ausreichendes Ölpolster in den Lagern sein.

Längere Leerlaufzeiten sammeln sich an wenn man im Stau steht und den Motor nicht abstellt, sollte das gefährlich sein?

Es gibt LKW mit angebautem Kran oder Bagger, deren Motoren tuckern oft im Leerlauf weil der Kran nur gelegentlich zum Einsatz kommt, ist das gefährlich für den Turbo (denn einen Turbolader haben diese Motoren vermutlich auch)?

Ich möchte mich um dieses Problem nicht kümmern und ich werde es ignorieren. Es gibt einmal im Jahr neues ÖL mit neuem Ölfilter (kurz vor dem Abstellen im Dezember, Januar und Februar), der Motor wird nicht ständig bis zum letzten Rest Leistung beansprucht, der Kühlwasserstand ist immer ausreichend.

Sollte ich bergauf mit kaltem Motor starten müssen und es verlangt beherztes Gasgeben so werde ich genau dieses tun. Es ist Öl drin, es wird schon da ankommen wo es hingehört.

Ich bin 8 Jahre mit einem Ford Transit Connect (kleiner Transporter) herum gefahren und da es das Auto vom Boss war, habe ich mir keine Gedanken um Schonung des Fahrzeugs gemacht. Der Boss hat mich gestresst, ich habe das Auto gestresst. 1,8 Liter mit 90 PS, soweit ich gesehen habe mit Turbolader.
Da die Heizung bei diesem Auto ein sehr schlechter Witz ist und der sparsame Motor sich weigert Verlustleistung zu produzieren, wurde der eben an so manchem kalten Morgen mit ordentlich Drehzahl losgescheucht. Das ergab dann zumindest einen schnellen Kühlwasserumlauf und die wenige Wärme konnte für die Heizung genutzt werden. Ich bin über 180000 km mit dem Wagen gefahren und er läuft immer noch (jetzt habe ich einen VW Caddy). Den Motor habe ich nicht geschafft, nur Kupplung und Getriebe bei etwa 170000 km.

Es könnte auch an der Konstruktion liegen, wenn ein Turbo sich früh verabschiedet.

Ich erwarte vom Fahrtwind keine merkliche Kühlung eines glühenden Motorbauteils. Es ist auch sehr die Frage ob der Fiat-Ducato Turbolader hinter dem Motor nicht doch Luft bekommt, Platz ist da schon.

Es fahren zumindest von den Ducato mit 2,5 Litern noch jede Menge herum und die wenigsten Benutzer kümmern sich um den Antrieb, ich bin der Ansicht, dass dieser Motor sehr robust ist.

Gast am 12 Okt 2014 20:53:20

andwein hat geschrieben:Das alles setzt aber voraus, dass der Turbo auch durch den Fahrtwind gekühlt wird. Bei manchen älteren Fiat-Motoren sitzt der Turbo aber im Windschatten des Motorblocks. Das ist eine Fehlkonstruktion, da nutzen auch gute Ratschläge nicht viel.
Andreas, der alles beachtet hat und bei 40.000km trotzdem einen neuen brauchte.


Es gibt schon lange keine luftgekühlten Motoren mehr.

Sobald man vom Gas geht wird der turbo durch die Ölkühlung am Lager und vor allem von innen durch den Luftstrom durch den Motor sehr schnell runtergekühlt.

Immer drandenken: beim Diesel wird die Verbrennungsluft nicht gedrosselt. Sobald kein Gas gegeben wird, ist das Abgas kalt.

Liebe , Alf

andwein am 13 Okt 2014 18:14:31

KudlWackerl hat geschrieben:Es gibt schon lange keine luftgekühlten Motoren mehr.Alf

Hat auch niemand behauptet. Hast du einen 290 gehabt und dir die Lage des Turbos angeschaut??? Das hat nichts mit luftgekühlten Motoren zu tun, das ist eine Frage des Hitzestaus. Den kann man aber durch Belüftung lösen, oder
Im Stau und Stand kommt kein Windchen an den Turbo, die Ölkühlung muss reichen (tut sie aber nicht!!)
Ölfilmabriss, Lagerschaden, neuer Turbo,.

Gast am 13 Okt 2014 18:18:02

Und nun kommt sicher gleich die Mär vom kirschrot glühenden Turbolader (welchen aber noch niemand selbst in seinem Auto gesehen hat). :?

Liebe , Alf

tuboletti am 13 Okt 2014 18:23:25

Im Stau und Stand kommt kein Windchen an den Turbo, die Ölkühlung muss reichen (tut sie aber nicht!!)
Ölfilmabriss, Lagerschaden, neuer Turbo,.


Aus irgendeinem Grund ist der Turbolader kaputt gegangen, warum ist wohl nicht mehr feststellbar. Aber ich frage mich, wieso stirbt der Turbolader bei niedriger Belastung welche doch wohl im Leerlauf gegeben ist? Auch die Abgasmenge und die Temperatur des Abgases dürfte im Leerlauf geringer sein als bei hoher Belastung.

viking92 am 13 Okt 2014 18:26:52

Bei Fahrzeugen. It VTG Lader sollte man ab & an auch mal beherzt beschleunigen.
Aufgrund der doch eher ruhigen Fahrweise bei Womos, wird nicht der ges. Regelbereich der VTG Mechanik genutzt, so das diese dort letztendlich verrust. Schlimmstenfalls bleibt die Mechanik hängen und kann den geforderten Druck nicht mehr regeln.
Der "Freundliche" ist dann schnell dabei den kpl. Lader zu tauschen.


kissenschlacht am 16 Okt 2014 15:54:00

Hi
guter Artikel. Obwohl vieles mir bekannt vor kommt,
ist es immer wieder mal gut das eine oder andere mal
nach zu lesen. Irgend etwas ist immer neu.

gruß
Georg

rolf51 am 16 Okt 2014 18:02:52

Hallo Zusammen,
in den Bedienungsanleitungen steht nichts über die besondere Behandlung des Turboladers.
Es gehen mehr Injektoren über den Jordan, wie Turbolader.

Gast am 16 Okt 2014 19:23:04

rolf51 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
in den Bedienungsanleitungen steht nichts über die besondere Behandlung des Turboladers.
Es gehen mehr Injektoren über den Jordan, wie Turbolader.


Wo steht das, Du hast da sicher mal ein paar Zahlen/Daten ? :wink:

rolf51 am 16 Okt 2014 20:05:14

Hallo Peter,

Zahlen, na ja. Zeitraum ca. 10Jahre 3,5 Mil Motoren, > 300000 Injektoren, Turbolader lt. Kundenrückmeldung < 5000.

Gast am 16 Okt 2014 20:15:43

rolf51 hat geschrieben:Hallo Peter,

Zahlen, na ja. Zeitraum ca. 10Jahre 3,5 Mil Motoren, > 300000 Injektoren, Turbolader lt. Kundenrückmeldung < 5000.


Tja Rolf,
ich behaupte einfach mal das Gegenteil, kann es leider auch nicht mit Fakten unterlegen........ :lol:

Gast am 16 Okt 2014 20:38:28

Die Hersteller gehen vielleicht davon aus das jeder weiß wie die Turbos zu behandeln sind.Sollte eigentlich zum Grundwissen gehören.

Arno

rkopka am 16 Okt 2014 21:59:12

rosselarno hat geschrieben:Die Hersteller gehen vielleicht davon aus das jeder weiß wie die Turbos zu behandeln sind.Sollte eigentlich zum Grundwissen gehören.

Woher ? Damals kam das in der Fahrschule nicht vor, k.A. wie es heute ist.
Als ich meinen ersten Ducato bekam, war der gebraucht und ohne Handbuch. Google und Wiki gabs auch noch nicht (glaube ich). Also bin ich ihn einfach gefahren. Genauso werden heute lang nicht alle diese Sachen wissen. Wer liest den schon ein Handbuch ? Oder es ist ihnen egal. Turbo hat ja schon fast jeder Wagen inzwischen. Also nichts besonderes mehr. So fährt man ihn einfach ganz normal ohne sich um etwas zu kümmern.

RK

Gast am 16 Okt 2014 22:02:35

rosselarno hat geschrieben:Die Hersteller gehen vielleicht davon aus das jeder weiß wie die Turbos zu behandeln sind.Sollte eigentlich zum Grundwissen gehören.

Arno


Schön wärs,

unser Forum und die täglichen Neuanmeldungen hier sind doch ein schönes Beispiel dafür,
wie wenig oft manche Kollegen von ihren Neuerwerbungen wissen und deshalb verständlicherweise händeringend
hier um Rat und Tat nachsuchen.
So ein Turbo, so er denn überhaupt vorhanden ist, tut mehr oder weniger leise pfeifend seinen Dienst so lange,
bis er "verraucht".
Dann und erst dann beginnt sich manch einer dafür zu interessieren, für was und wofür und warum so ein Ding gut ist. :lol:

RaCu am 16 Okt 2014 22:22:18

rkopka hat geschrieben: Damals kam das in der Fahrschule nicht vor, k.A. wie es heute ist.
Als ich meinen ersten Ducato bekam, war der gebraucht und ohne Handbuch. Genauso werden heute lang nicht alle diese Sachen wissen. Turbo hat ja schon fast jeder Wagen inzwischen. So fährt man ihn einfach ganz normal ohne sich um etwas zu kümmern.

RK


So ist es leider, aber das Grundwissen der heutigen Fahrzeugführer lässt nicht nur bei der Technik zu wünschen übrig und ich möchte auch nicht alle über einen Kamm scheren aber wer sich bei der heutigen Verkehrsdichte mit einem KFZ bewegt der sollte die Verkehrsregeln und die Technik in seinem Fahrzeug beherrschen. Nur leider erlebt man im heutigen Straßenverkehr genau das Gegenteil.

Ralf

kintzi am 17 Okt 2014 07:24:11

Ich glaube, daß das Abkühlen des TL durch Standlauf hier etwas überschätzt wird. Standlauf ,wenn's nicht anders geht, denn im Stand fehlender Fahrtwind u. damit Hitzestau. Man sieht es daran , daß Lüfter meist im Stand viel häufiger anspringen als beim Fahren.
Viel gesünder ist,wie hier schon erwähnt, wenn die Motorleistung 1 bis 2 Min vor dem Abstellen zurückgenommen wird,weil Fahrtwind das System mitkühlt u. kein Hitzestau entstehen kann. Der Ölkühler braucht auch Fahrtwind.
Praktisch nach Vollgasfahrt auf AB zum Parkplatz 2km davor Leistung auf 2/3 oder 1/2 z.B. auf 70km/h zurücknehmen+ das Rollen zum Abstellen reicht , danach kann man gleich Abstellen.
Längeren Nachlauf brauchen nur Hubschrauber, da sie mit viel Turbinenleistung landen. Flächenflugzeug-Triebwerke (Kolben-TW) kühlen im Endanflug meist zu stark aus, weswegen im Winter bei längeren Sinkflügen ab u. zu noch Gas zum Aufwärmen gegeben werden muß.
Gr.Richi

pelle1 am 17 Okt 2014 12:01:44

und die Kühlluftklappen schliessen :D

kintzi am 17 Okt 2014 12:35:15

Richtig! Vergaservorwärmung oder Alternate Air sowie mixture full rich u. Prop Pitch auf kl. Steigung nicht vergessen . Gr. Richi

pelle1 am 17 Okt 2014 12:40:01

:lol:
Pelle

kintzi am 17 Okt 2014 13:37:34

Hallo pelle, Wir haben noch die elektr. Kraftstoffhilfspumpe, Klappen u. das Fahrwerk vergessen . Schon wieder abgestürzt :D Gr. Richi

pelle1 am 17 Okt 2014 14:59:06

na das gehört doch zum Landecheck, nu aber genug:-)

Gast am 17 Okt 2014 15:17:18

kintzi hat geschrieben:
Ich glaube, daß das Abkühlen des TL durch Standlauf hier etwas überschätzt wird. Standlauf ,wenn's nicht anders geht, denn im Stand fehlender Fahrtwind u. damit Hitzestau. Man sieht es daran , daß Lüfter meist im Stand viel häufiger anspringen als beim Fahren.

Ist der Lüfter nicht dafür da, den Hitzestau zu vermeiden ? :nixweiss: :gruebel:

Viel gesünder ist,wie hier schon erwähnt, wenn die Motorleistung 1 bis 2 Min vor dem Abstellen zurückgenommen wird,weil Fahrtwind das System mitkühlt u. kein Hitzestau entstehen kann. Der Ölkühler braucht auch Fahrtwind.

Geht nicht auf der Autobahn.... :eek:
Praktisch nach Vollgasfahrt auf AB zum Parkplatz 2km davor Leistung auf 2/3 oder 1/2 z.B. auf 70km/h zurücknehmen+ das Rollen zum Abstellen reicht , danach kann man gleich Abstellen.

geht nicht auf der Autobahn, ist auch wirklich nicht zu empfehlen :eek:


Hallo Richi,

mit welchem WOMO muß/kann man dauernd Vollgas fahren ?
Kein vernünftiger Mensch fährt mit seinem fast immer grenzwertig beladenen/überladenen WOMO
dauernd Vollgas oder sehe ich da etwas verkehrt ?
Unser oller Transit von 2007 drehte bei Tacho 100 2300 UpM im 6ten Gang
Unser Ducate dreht bei Tacho 105 ca. 2000 UpM im 6ten Gang.
Vollgas muß er sehr selten, z.B. an längeren Steigungen, da schalte ich gelegentlich ganz gerne
wenn möglich für 2 -3 Minuten zurück in den 5ten und putze so bei dieser Gelegenheit den gesamten Abgasstrang. :ja:

kintzi am 17 Okt 2014 19:30:54

Hallo Peter, ich kann jederzeit gefahrlos verkehrsangepaßt auf der rechten Spur verzögern. Muß aber nicht sein. Der Abbiegestreifen reicht zum verzögern u. Leistungsreduzierung, ebenso Rollen auf den heute immer weitläufigeren Parkanlagen. Im anderen Fall halt nachlaufen lassen, wo ist das Problem?
Mein 2,8JTD läuft auf AB häufig Vollgas, 118-127 km/h nach GPS bei 3500 RpM im 5., bis jetzt 130Tkm gesamt.Dieselverbr. mit D-Zugzuschlag bis 16l :D , Ölverbrauch 0,5l auf 10 Tkm. Abgasstrang mit offenem Feinst.-Filter seit 90Tkm problemlos. Gr. Richi

Gast am 17 Okt 2014 19:56:00

:respekt: vor Deiner zügigen Fahrweise und dem daraus resultierenden Verbrauch. :eek:
Wir lassen uns lieber etwas mehr Zeit, es pressiert uns nicht so sehr,
dadurch auch fast nur die Hälfte Verbrauch gegenüber Deinem Ducaten. :D
Was mich wirklich beeindruckt, denn wir fahren schneller als mit dem Vorgänger Ford,
ist allerdings auch nur ein TI und kein Alkoven mehr * :cry:
und brauchen echte 2 - 3 Liter weniger Diesel, also um die 10 l,
da macht sich der getankte ultimate Diesel bezahlt. ;D
* neue bezahlbare Alkoven mit vernünftiger Rundsitzgruppe im Heck und Zwillingsbereifung
gibt es nicht mehr bei Weißware WOMOs. :cry:

a.miertsch am 18 Okt 2014 10:07:22

ja,ja,
ist halt leider so, dass jeder beliebige Autofahrer der bessere Konstrukteur für Antriebsmaschinen ist.
Hat schon mal jemand einen Motor gesehen, wo der Turbolader vor dem Motor, oder in ähnlicher Position, also direkt im Fahrtwindbereich angeordnet ist? Oder ist es nicht vielmehr so, dass große Temperaturunterschiede zwischen bestimmten Bauteilen und Materialien zu erhöhtem Verschleiß führen und deshalb eine moderatere Abkühlung durchaus gewollt ist?
Und wieso soll Standgas den Turbo schädigen, er setzt doch erst weit oberhalb dieser Drehzahl ein? Ist zumindest bei meinem ollen Duc so.

Sind aber auch nur Überlegungen eines beliebigen Autofahrers, der auch noch keine Behandlungsanweisung für Turbolader gelesen hat, obwohl es solcher sicher irgendwo in Net gibt. Die sind aber auch meist nur von beliebigen Autofahrern verfasst.
Albert

Wickinger am 18 Okt 2014 12:57:59

Der Turbo gehört zum Motor u. ist ein Teil das Ganzen. Genauso könnte man sich über jedes Bauteil vom Motor bzw. Fahrzeug Gedanken machen. Wenn man vernünftig mit seinem Gefährt umgeht es nicht immer an seine Leistunggrenzen bringt u. es pflegt macht es einem lange Freude (Montagsfzh. ausgeschlossen :mrgreen: ). Habe selbst früher Zy.Kopf gewechselt o. aus 2 Turbo´s ein gemacht, also ganz Blauäugig bin ich nicht. Aber vorher mit der Geschwindigkeit runter auf unter 80km/h, im Standgas laufen. o. anderes, davon halte ich nichts. Selbst mit meinem PKW bin ich erst einmal Vollgas auf der AB gefahren u. das nur zum testen welche V-Max ;D . Mit dem WoMo nie schneller als um die 100km/h. Bin auf der Reise u. nicht auf der Flucht.

RaCu am 18 Okt 2014 16:52:39

Zitat von einem Motoreninstandsetzers von vor über 10 Jahren !!!
"Was ein Motor hergibt muss er abkönnen" und Recht hat er.
Habe meinen alten T4 mit Chip-Tuning über 300 Tkm gefahren und wenn er warm war wurde er nicht immer geschont und es gab am T4 nicht ein Problem mit Motor oder Turbo.
Etwas anders sah es beim Chipgetunten T5 aus, den habe ich nur 180 Tkm mit Chip gefahren und da gab es nur Probleme mit dem Abgastemperaturfühler hinterm DPF wenn der T5 auf der Autobahn Vollgas über längere Zeit bekommen hat ist der Fühler wahrscheinlich durch Überhitzung verbogen und hat beim nächsten Motorstart ne Fehlermeldung gebracht.
In der heutigen Zeit können die Motormanagmentsysteme soviel Daten verarbeiten und auswerten das kein Motor einen Hitzetot stirbt.

Ralf

andwein am 19 Okt 2014 11:42:18

rosselarno hat geschrieben:Die Hersteller gehen vielleicht davon aus das jeder weiß wie die Turbos zu behandeln sind.Sollte eigentlich zum Grundwissen gehören.
Arno

Wieso Extrabehandlung mit Zusatzwissen?, es gibt seit 10-15 Jahren keine signifikanten Probleme an Turboladern aller Herstellern.
Für den Fiat 290 ist das allerdings nicht so. Das ist halt eine seiner Schwachstellen, so wie beim Ford sein 2,2l Motor.
Andreas

kintzi am 19 Okt 2014 11:45:49

Das wichtigste f. d. TL bzw. seine Lager ist geeignetes Öl u. der Öldruck (Gleitlager). Die vorgeschriebenen Spezifikation (ACEA) ist unbedingt einzuhalten, egal ob Öl teuer oder günstig. Falsche Angaben des Herstellers sind eine Straftat (Betrug), ein größerer Hersteller kann sich sowas nicht leisten. Ich selbst kaufe gern Markenöle in Frankreich in den großen Supermärkten, Liter um 5€ , meist Shell, Total, Elf...Teil-Synthetic reicht.
Bezgl. Viskosität nehme ich bei Turbo wegen den Kaltstarts gern etwas "flüssiger", sprich ein Visk-Klasse tiefer. 10W40 für vorgeschr. 15W40, 5W40 für 10W40, 0W40 f. 5W40, besonders bei Winterbetrieb. Viskostät ist ja v. durchschnittlicher Umgebungs-Temp. abhängig (Arktis-Äquator). Viskosität hängt aber auch v. den Fertigungstoleranzen ab, je mehr, umso höhere Viskosität wird v. Hersteller vorgeschrieben, wegen des Ölverbrauchs. Motor mit 15 vorgeschrieben braucht bei 10 kaum, aber bei 5 ganz schön mehr Öl. Bei geschlossenen DPF-Systemen ist Aschegehalt wichtig (Low Saps, "ashless"). Gr. Richi

Gast am 19 Okt 2014 13:18:42

Die Gleitlager im Turbo sind hydrodynamische Lager, keine Hydrostatischen.

Das heißt, der Öldruck ist gar nicht so wichtig, solange nur überhaupt Öl kommt.

Liebe , Alf

kintzi am 19 Okt 2014 13:28:40

Ok. Pumpen-Druck aber wichtig in der Phase des An- u. Auslaufens (Mischreibung), um Festkörperkontakt zu vermeiden. Gr. Richi

Gast am 19 Okt 2014 14:54:31

Genau da gibt's leider keinen Pumpendruck.

gr.Alf

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