mindfab am 03 Nov 2014 00:18:57
Gast am 03 Nov 2014 09:38:32 Willkommen im Club, oder herzliches Beleid. :?
Ich hab mir mal die Bilder angesehn und denke du wirst so nicht das ganze Ausmaß des Schadens einschätzen können.
Du solltest dir ein vernünftiges Messgerät besorgen und erst mal eine Bestandsaufnahme machen. Ein Grudrissplan der Kabine mit eingezeicheten Messpunkten hilft dir dann am Ende den Schaden aufzuzeigen und zu bewerten. Im Anschluss daran kannst du dann entscheiden ob sich eine Reparatur für DICH lohnt ober nicht. Solltest du dich zum reparieren entscheiden hast du hier jede Menge an Leuten die unterstüzen können...
Ich würde mir aber erst mal eine genauen Überblick verschaffen.
mindfab am 03 Nov 2014 20:57:54 Hallo Stefan,
danke für die freundliche Aufnahme in den Club der Feuchtraumfahrer :-o
Ich habe ein Feuchtigkeitsmessgerät und damit auch gemessen. Feuchtigkeit habe ich innen "nur" in der Wand im Bereich des Daches wo auch der Fleck auf den Foto sichtbar ist. Der Bereich erstreckt sich in der Wand auf eine Fläche von ca. 10cm * 25cm. Siehe auch erstes Foto in Verlängerung vom Kaminabzug ausgehend nach links. Ansonsten ist es lt. Messgerät "trocken", allerdings vermute ich das das Fahrzeug auch längere Zeit getrocknet wurde, denn die sichtbaren Wasserspuren an der Wand sind nicht mehr messbar.
Die Entscheidung bzgl. Renovierung oder nicht ist schon gefallen. Ich sehe keine richtige Alternative im Verkauf und denke das man das trotz allem Richten kann. Das Forum, und ihr als Mitglieder, habt mir auch bereits sehr mit euren Renovierungsbeiträgen und Tips geholfen. Werde einfach mal die Stelle oben öffnen und schauen was so zum Vorschein kommt :cry:
kurt2 am 04 Nov 2014 10:54:12 Hallo, hier etwas für Dich zum Lesen von einem begnadeten Handwerker mit einer Unmenge Tipps für Dein Vorhaben . --> LinkHoffe, es wird in der Summe nicht so umfangreich.
mindfab am 05 Nov 2014 10:00:24
kurt2 am 05 Nov 2014 10:21:58 Hallo, Deine Bilder offenbaren sehr schön die "Segnungen" von Verkleidungen. Ich bin kein "Profi" in diesen Dingen, aber befürchte hier schon längeres infiltrieren des Wassers und deswegen einen wohl größeren Schaden. Wasser kriecht nämlich nicht nur quer die Holzleisten entlang, sondern sickert, an einem "Steher" angekommen, auch mit Vorliebe nach unten. Genaues werden die Messungen ergeben. Da es sich bei dem WoMo um ein älteres Exemplar handelt, ist m. E. wohl eine Abwägung hinsichtlich des (Gesamt-)Reparaturaufwandes notwendig (so etwas wird schnell ein Faß ohne Boden).
Wende Dich mal an den Wasserschadenspezialisten "turbokurtla" im Forum. Der wird Dir auf Grund Deiner Bilder sagen was zu machen ist.
PS.: Bist Du sicher, dass "Styrodur" verbaut ist?
emil77b am 05 Nov 2014 15:07:13 Hallo Mindfab,
ne Abbildung zum Außenbereich der betroffenen Stelle wäre nicht schlecht. Ich wäre mir weder sicher, ob das Wasser am Kaminrohr reingekommen ist, noch ob das erkennbare Rockwoll-Zeug dort original verbaut war. Vll. ist dieAbdichtung der Eckleisten au0en die eigentliche Eintrittsstelle. Unterhalb sollte, wie erwähmt, nach ausdehnung des Schadens gefahndet werden
Emil
mindfab am 05 Nov 2014 22:41:27 Hallo, danke für die Ideen/Hinweise. Bzgl. "Styrodur" bin ich mir nur sicher das ein Schaumstoff verbaut ist, welcher kein Wasser aufnimmt. Es könnte auch Roofmate, oder anderes sein - auf jedenfall aber was geschlossenporiges. Dies vermute ich deshalb, weil das Feuchtigkeitsmessgerät (Kapazitiv) die Leiste als feucht anzeigt, die angrenzenden Bereiche aber als trocken. at EMil: Ich werde mal den Aussenbereich fotografieren und dann evtl. auch die Eckleisten abnehmen... Denke auch du hast recht mit deiner Vermutung, denn die eine Eckleiste (innen) (Übergang zum Alkoven) ist auch feucht. Werde mal noch ein anderes Foto machen, da sieht man dies mit der Leiste noch etwas besser... Die Aussage mit Kaminrohr als "kurzzeitigen" Eintrittsort habe ich vom Vorbesitzer. Dies erschien mir plausibel und erklärte somit den bereits sichtbaren "Schaden". Naja, irgendwie muss man ja lernen die feuchten Wohnmobile von den nicht ganz so feuchten zu unterscheiden :mrgreen: :nixweiss: Ich mache mal weitere Fotos... bis dahin vielen dank an euch.
Kajakus am 06 Nov 2014 20:42:05 Moin moin zusammen, an den Kaminrohren gibt es oft auch Probleme mit Kondensat, Wasser muß nicht unbedingt von Außen eindringen. Nachsehen würde ich aber auch dort. Viel Spaß beim Suchen wünscht Kajakus.
mindfab am 07 Nov 2014 00:43:47
kurt2 am 07 Nov 2014 10:25:24 Hallo mindfab, da wurde ja offenbar schon mal kräftifg "fachmännisch" nachgebessert. Mein Eindruck, den ich anfänglich hatte verstärkt sich (leider) zusehens in Richtung "Fass ohne Boden" und "Generalsanierung". Hast Du auch gemessen? Bodenleisten nicht vergessen. Du solltest auch mal ein Gesamtbild machen, damit man die Stellen sieht, wo Du die Leisten abgezogen hast und wie die einzelnene Stöße/Kanten laufen (sh Emil).
emil77b am 07 Nov 2014 10:54:26 und was ist denn das für ne Leiste, kabel, keine Ahnung, vorn zur Dachhaube rüber? wo soll denn das Wasser vom Dach überhaupt ablaufen? In der Ecke am Schornstein scheints ja eh gestanden zu haben :cry:
Emil
mindfab am 07 Nov 2014 20:15:49 emil77b hat geschrieben:und was ist denn das für ne Leiste, kabel, keine Ahnung, vorn zur Dachhaube rüber? wo soll denn das Wasser vom Dach überhaupt ablaufen? In der Ecke am Schornstein scheints ja eh gestanden zu haben :cry:
Emil
Hallo, das was man auf Bild 1 sieht ist die Kante einer Platte welche im hinteren Bereich als Dachverstärkung aufgelegt wurde, es liegt dann noch eine Reling drauf. Und in der Tat kann Wasser dort nur schlecht ablaufen?!!? Im Prinzip ist es zwischen dieser Platte, den Eckleisten und den Alkovenübergang gefangen. Hat jmd. eine Idee wie man das beheben kann ohne die Platte hinten entfernen zu müssen? Im Moment ist da nämlich eine übelste Kitmasse (befürchte Silikon :cry: ) am Rande dieser Platte aufgetragen. Diese liegt auf den Eckleisten im Plattenbereich an. Deswegen ist da kein Spalt so das Wasser scheinbar wirklich stehen bleibt. Korrektur: Nicht Bild 1 sondern das letzte Bild wo die Dachhaube mit drauf ist.
mindfab am 07 Nov 2014 20:22:44 Hallo Kurt, ich habe das Fahrzeug jetzt in einer Halle und werde mir das am Wochenende nochmal genauer ansehen. Gemessen ja, nur traue ich den Messungen nicht mehr... Ich hatte immer Styropor in der Wand vermutet, da hätte man dann grossflächig Feuchtigkeit messen können und auch der Schaden wäre offensichtlicher gewesen. Nun da etwas anderes drin ist, habe ich echt Angst das sich die kleinen Stellen als grosser Schaden entpuppen ( Z.B. die Seite gegenüber) Naja, eigentlich wollte ich nur ne Solaranlage draufbauen und scheine wohl wirklich erstmal sanieren zu müssen :cry: Ich bin echt verärgert das ich das Silikongefusche so nicht wahrgenommen habe :x
kurt2 am 08 Nov 2014 12:11:38 Hallo mindfab, ich fürchte das "Silikongefuchse" ist wohl das kleinere Übel. Bei deinen Bildern ist erkennbar, dass hier jemand völlig unfachmännisch versucht hart, Undichtigkeiten abzudichten. Die Frage ist nur, wo noch?? Deshalb fürchte ich einen Wasseintritt über längere Zeit, was sich natürlich auf das ganze Bebälk innen, incl. der vertikalen Wandständer und der horizontalen Bodenhölzer ausgewirkt haben dürfte. Es hilft alles nichts. Du mußt den gesamten Innenbereich mit einem guten Meßgerät messen --> Link Alternativ natürlich, andere Bereiche innen öffnen und nachschauen. Erst nachdem über den Ausmaß des Schadens Klarheit herrscht solltest Du Dir die notwendigen Folgemaßnahmen unter Beachtung des monetären und temporären Aspekts klar vor Augen führen und dann entscheiden.
emil77b am 08 Nov 2014 13:46:36 Hallo Mindfab,
leider kenne ich Dein Fahrzeugmodell eher garnicht. Momentan fehlen mir ein paar größere Bilder, Fzg von außen, innen, Dach im Überblick. Vll. kannst Du solche nachreichen. Betreffs der hinten aufgesetzten Platte, frage ich mich, wozu die draufgepappt wurde :?: :?: Habe gerade garkein gutes Gefühl, wenn ich die ganze Flickschusterei lese und sehe :cry: Hast Du dir den Aufbauboden schon mal von Unten angeschaut, ne kleine "Einstichprobe" an den Ecken, insbesondere hinten, und Außenkanten gemacht :?:
Emil
mindfab am 10 Nov 2014 21:13:06 Hallo, ich habe am WE mal weiter "invasiv" geforscht, denn Messungen haben nichts weiter (negatives) ergeben. Scheinbar habe ich eines der seltenen trockenen Torfmobile erworben, wenn also jmd. am Erwerb Interesse hat bitte umgehend melden :roll: Ich habe aussen auf der Beifahrerseite erstmal alle Abdeckleisten entfernt, Schrauben begutachtet und dann begonnen alle Eckleisten zu demontieren. Weiterhin habe ich den Wasserlauf innen weiterverfolgt und bin dabei auf die senkrechte Holzleiste vom Türrahmen gestossen (natürlich super hinter dem Abdeckgummi der Tür versteckt :oops: . Diese ist im unteren Bereich total und im oberen Bereich teils hinüber. Ausserdem gibt es unten an der Tür einen Staupunkt wo das Wasser ebenfalls eine waagerechte Holzleiste + Verkleidung zerlegt hat. Etwas Glück scheine ich zu haben, da der Fussboden nicht kaputt ist. Scheinbar war die Sperrholzverkleidung der Innenwand, welche bei der Montage sich am Ende auch zwischen Aussenwand und Fussboden befindet, das schwächste Glied in der Kette der Materialien. Weiterhin gab es in dem Bereich noch Abflussmöglichkeit durch die Ansaugöffnung der Heizung und durch die Öffnung beim Kühlschrank. Wie dem auch sei, ich rechne inzwischen auch mit einer Totalsanierung. Die gegenüberliegende Seite ist offensichtlich auch betroffen, hier lief das Wasser mindenstens durch die Decke hinüber. Weiterhin gibt es im Alkovenfenster eine kleine Ecke und dann noch hinten rechts im Heck eine sehr kleine Stelle im Boden :cry: Für diese habe ich im Moment nur Mutmassungen, da die Schrauben der Kantenleiste von dieser Ecke trocken/nicht rostig waren.                Innen sind inzwischen 2qm Wand offen, ich befürchte das Küche usw. wohl komplett ausgebaut werden muss. Ich werde die Renovierung angehen, handwerklich sehe ich keine Probleme, auch Maschinen habe ich einiges. Bei Fragen ist dieses Forum mit den Beiträgen und Mitgliedern eine enorme Hilfe... Naja, und Geld rechne ich im Moment mit ca. 1500 EUR Zusatzkosten für Material bei 100% Eigenleistung und auch mit Reserve für die weiteren Eventualitäten. Wenn dabei ein ansehnlicher Innenraum entsteht, dann wäre das noch irgendwie okay. :) Anbei noch ein paar Fragen in die Runde: - Ich habe gelesen das man die Dichtmassen der Eckleisten usw. mit Petrolium lösen kann und somit die Aussenhaut säubern kann. Muss ich dann anschliessend beim Abdichten mit Dekaseal 8936 irgendwas beachten? Kann man die Flächen z.B. mit Spiritus entfetten oder muss man was anderes nehmen? - Meine Aufbautür war mit einer Art Dichtgummi eingeklebt, dieser wurde beim Ausbau natürlich zerstört. Kann man den Türrahmen nach Reinigung auch mit Dekaseal einsetzen? Dem würde ich am Ende sogar mehr trauen als so einem Gummi. - Wie bekomme ich die Silikonrückstände am Aufbau ab? Und wie kann ich die Fläche dann auch wieder haftbar fürs Dekaseal machen? Habe gelesen das dies wohl das grössere Problem sein soll. - Die verosteten Schrauben der Eckleisten würde ich später nach dem Wiederaufbau durch verzinkte Schrauben ersetzen. Edelstahl möchte ich nicht, da ich dann Wassereinbruch schlechter sehen würde. Vielen Dank an euch, Robert
mindfab am 10 Nov 2014 21:22:24 emil77b hat geschrieben:Hallo Mindfab,
leider kenne ich Dein Fahrzeugmodell eher garnicht. Momentan fehlen mir ein paar größere Bilder, Fzg von außen, innen, Dach im Überblick. Vll. kannst Du solche nachreichen. Emil
Hallo Emil, anbei mal ein paar Bilder die noch in diesem Sommer auf unserer ersten Tour entstanden sind.  Die momentan problematische/geöffnete Seite.  Innenansicht der Küche/auf den Fotos sieht es eigentlich ganz gut aus :) 
emil77b am 11 Nov 2014 01:21:29 Hi Robert,
ok, nun hab ich schon Bissel mehr den Überblick :) haja, sieht schon nach nem bischen Arbeit aus :ja:
Besorg Dir Grüne Schmierseife, Lampenöl (Drogeriemarkt), Benzin (Tanke), Silikonentferner, Aceton und Nitroverdummung (Baumarkt). Mit den letzten beiden Mitteln bischen vorsichtig umgehen, probieren. Mit rubbeln, Stecheisen und Silikonentferner, bekommst Du die Silkikonrexte schon ab. Ist halt ne Sträflingsarbeit :D Lass ALLE alten Dichtungen, bzw auch wenn welche Neuteilen beiliegen, weg! Mit benanntem Deka biste auf dem richtigen Weg :) Schrauben, mir persönlich ists eigentlich gleich, ob die verwedeten Neuschrauben für Folgegenerationen ein Indikator für Wassereintritt seien könnten. Vorteil der verzinkten ist, die größere Stabilität. Ich hab bei meiner Sanierung bisher, außen, nur Edelstahlsachrauben am Start gehabt.
Über die Kosten hab ich ehrlich gesagt, nicht wirlich und umfassend Buch geführt, andere Hobbys sind teurer :lol:
Vorerst Gutes Gelingen wünscht Emil
mindfab am 20 Nov 2014 02:04:19 Hallo, es gibt wieder etwas zu berichten... Das Sanierungsprojekt sieht momentan wie folgt aus: 1) Sanierung Wasserschaden im Küchenbereich (Einbruch Dachkamin+Kederleisten) -> momentan in Arbeit 2) Sanierung Wasserschaden im Bereich Mittelsitzgruppe (Einbruch Kederleisten+Wasser von Kamin) -> momentan in Arbeit 2.1) Sanierung Wasserschaden in der Decke zwischen Küchenbereich und Mittelsitzgruppe (Folgeschaden von 1+2) -> in Vorbereitung, erstmal 1+2 3) Sanierung Wasserschaden im Bereich Alkoven (Alkovenfenster + Kederleisten undicht, rostige Schrauben im Alkovenbereich) -> in Vorbereitung 4) Sanierung Wasserschaden 10*10cm linke Ecke Bodenplatte im Heck (Abwasser von Schaden 1+2, evtl. Kederleiste im unteren!! Wandbereich -> in Vorbereitung 5) Neueindichtung aller Fenster+Leisten usw... -> in Vorbereitung 6) Evtl. gibt es noch eine Ûberachung im Heckbereich in der Decke... konstruktionsbedingt geht nämlich Wasser was über die Dachplattenverschraubung eindringen könnte erstmal ins Sperrholz und sammelt sich in einer Art becken umrandet von der wasserdichten Vinyltapete. Bis jetzt gibt es aber keine Anzeichen hierfür. Nunja, die Liste ist lang, jedoch endlich :) Ausserdem gibt es tatsächlich Bereiche welche trocken und in guten Zustand sind. Geprüft wurden die Bereiche durch messen, durch entfernen der Kederleisten und durch Begutachtung des Holzes in Fensterbereichen. Zu 1. Leider musste der Küchenblock tatsächlich ausgebaut werden um die beschädigten Bereiche im Türbereich freilegen zu können.    Hier ist der Küchenbereich freigelegt, dies alleine hat schon mehrere Stunden gedauert, da man quasi nur Schrittweise die inneren Demontieren konnte.  Erleichterung bzgl. der Bodenplatte, es gibt keinerlei Beschädigung durch Wasser. Das Wasser hatte zum Glück etliche Öffnungen (Heizung+Kühlschrank+Wandverkleidung -> siehe nächstes Foto) wo es abfliessen konnte.  Hier wurde bereits die vertorfte, Leiste im Bodenbereich der Wand entfernt. Interessant ist auch das die Innenverkleidung (Sperrholz+Dekor) wohl der schwächste Punkt nach dieser Leiste war, jdf. hat sich hier das Wasser den Weg nach aussen gesucht. Ich habe hier also von der Tür ein ca. 4mm breiten Spalt auf einer Länge von ca. 30cm zwischen Aussenwand und Bodenplatte. Ich werde dies wieder mit Leisten + Sperrholz aufbauen.   Hier klebe ich bereits den neuen Unterbau ein... Ein ganzschönes Gefummel diese Leisten alle auf Mass zu bekommen. Auch das verkleben will gelernt sein. Das A und O sind wohl Schraubzwingen (oder wenn man die nicht passend hat ein bisschen Improvisation)...  So sieht momentan die Küchenseite aus. Aber auch Gegenüber gibt es was zu berichten - hierzu später noch mehr. Achja, als Kleber nehme ich den Ottocol P85, da ich den CaravanKleber leider nicht bekomme... Lt. Datenblatt und auch nach den Meinungen von einigen anderen Wasserschadenbetroffenen sollte dieser eine Alternative sein. Ich hoffe jedenfalls er "hält" was er verspricht (und mehr)
mindfab am 20 Nov 2014 02:10:16 emil77b hat geschrieben:Besorg Dir Grüne Schmierseife, Lampenöl (Drogeriemarkt), Benzin (Tanke), Silikonentferner, Aceton und Nitroverdummung (Baumarkt). Mit den letzten beiden Mitteln bischen vorsichtig umgehen, probieren. Über die Kosten hab ich ehrlich gesagt, nicht wirlich und umfassend Buch geführt, andere Hobbys sind teurer :lol:
Danke :-) Werde es mit den Kosten auch so halten... :D
kurt2 am 20 Nov 2014 09:57:41 Hallo mindfab, ich hatte es, wie am Anfang gepostet, bereits geahnt. :cry:
Es sieht aber auf den Bildern so aus, als hättest Du Ahnung und den Willen das Projekt, ähnlich wie Emil, durchzuziehen.
Ich wünsche Dir für Dein Vorhaben gutes Gelingen und hoffentlich keine weiteren unseligen Überraschungen.
mindfab am 20 Nov 2014 22:12:15 Hallo Kurt & alle anderen, danke für die aufbauenden Worte! Anfangs hatte ich ein echtes Tief. Was macht man mit einem Auto wo die Mängel umfangreicher sind als anfangs kalkuliert/erwartet. Auch der Kaufpreis war dann im Verhältnis vermutlich zu hoch... Ich hatte schon beim Kauf gesehen das es hier etwas zu tun gibt, aber halt nicht den Umfang des ganzes korrekt beurteilen können. Das nagt schon irgendwie... :cry: Dann gehen auch so Gedanken durch den Kopf wie Verluste begrenzen oder Geld nachschiessen?! Bekommt man überhaupt ein mangelfreies/wasserschadenloses Wohnmobil in dieser Preisklasse? Nun, ich hab dann folgende Optionen gesehen. Das Fahrzeug so mit schlechten Gewissen gleich wieder zu verkaufen war keine Option. Das Fahrzeug mit guten Gewissen zu verkaufen wäre eine grosse finanzielle Einbusse gewesen. Das Fahrzeug herzurichten war anfangs auch eine grosse Unbekannte, denn was kommt sonst noch alles, wo sind noch versteckte Mängel, wie weit hat das Wasser Schaden verursacht. Naja, mit eurer Hilfe, euren Postings und eurer Zusprache und dann vor allem auch den vielen Tips und Fotos der anderen "wasserschadenbeseitiger", bin ich momentan zuversichtlich das es machbar ist. Ich freue mich jedenfalls über jeden Kommentar, jede Anmerkung, jede Kritik, jeden Tip... Ich selbst habe sowas noch nie gemacht, ich habe nur das "Internet" und vor allem dieses Forum studiert.
mindfab am 20 Nov 2014 22:41:14 Hallo, wie bereits gestern angekündigt gibt es noch einen 2. Teil (von gestern)... In meiner Liste der Todos der Punkt nummero Zwo... oder auch genannt die andere Seite (der Macht), ja eigentlich sind beide Seiten böse :D Eigentlich völlig unscheinbar für einen unbedarften Womo Einsteiger wie mich :) Sieht doch super aus auf diesen Foto (von weitem).  Naja, beim nähreren Hinsehen sieht man schon das hier etwas nicht stimmt... Eine aufgequollene naht der Holzverkleidung und etwas "rostiges" an der Decke sowie im Bereich Wand/Decke. Mit den Erfahrungen beim Kampf mit der anderen Seite (die Küchenseite) gewappnet erwarte ich hier eigentlich auch nichts gutes und schäden bis hinunter in den Fensterbereich.  Als erstes entferne ich den Elektroblock und alle Verschraubungen des Hängeschranks. Anschliessend drücke ich mit einen Holzstück und dosierten Gummihammerschlägen die Decke von den Schrank ab, denn diese ist mit tausenden Klammern mit dem Schrank vertackert.  Nun ist es Zeit für die Wahrheit, wie schlimm ist es?! Also schrittweise in die Deckenverkleidung gestochen und begonnen alles aufzumachen. Mit dem ersten Stich roch es dann auch gleich torfig/modrig. Ich verstehe jetzt auch immermehr was Emil mit "Segen der Verkleidungen" oder so ähnlich meinte :D. Warum gibt es für diese Kisten eigentlich noch keine Sensoren die im Laminat/Sandwich eingearbeitet sind und bei Feuchtigkeit sofort Alarm schlagen?!?!    Auch hier scheint der Schaden durch Wasser aufgrund einer Komination aus undichten Dach/Kederleiste in diesem Bereich, sowie durch zusätzliches Wasser von dem Kaminschaden, zu sein... Weiter geht es im Wandbereich... Eigentlich hatte ich hier zumindest eine vergammelte Leiste erwartet, aber (noch) nichts derartiges gefunden. Vermutlich floss das Wasser hier nur oberflächlich (das Schaummaterial nimmt keine Nässe auf). Ich vermute aber das vorne zum Alkoven hin noch ein "Steher" ist, dort wird das Wasser vermutlich nach unten gegangen sein und wird wahrscheinlich auch Schaden gemacht habe?!  Hier ist Wand und Decke auf, und es sieht "garnicht so schlimm" aus. Was denkt ihr, sollte ich noch weiter in Richtung Alkoven öffnen, ich hatte dort am Blech (siehe Foto rechte Kante) ein paar rostige Schrauben entdeckt. Kann man diese Bleche (Verschraubung Aufbau/Basisfahrzeug) ohne weiteres entfernen und bekommt man die dann auch wieder dran?! Könnten dies Schrauben am Blech auch aufgrund von Wasserkondensation gerostet sein?  Robert
emil77b am 21 Nov 2014 00:14:54 Hallo Robert,
beim Anschauen Deiner Bilder, dem Lesen Deiner Fragen, wird mir erst richtig bewußt, was ich meiner geneigten Leserschaft abverlangt habe, Irgendwie bekomm ichs beim Anschauen Deiner Bilder, lesen Deiner Beschreibungen, nicht immer hin, zu erkennen was Du meinst .. bezieht sich konkret gerade auf die Anbindung des Aufbaus zum Führerhaus, rostige Schrauben. Sicherlich wird dort nichts auseinanderfallen, wenn Du die rausschraubst :)
Rein intuitiv hab ich diese ominöse, aufs Dach aufgepappte, Platte weiterhin als Problembereich im Hinterkopf :(
Irgendwo hast Du die Herausforderung der Instandsetzung angenommen. Du wirst das packen :!: Jede neue klebung kann die karre ja nur stabiler machen :wink:
Emil
mindfab am 21 Nov 2014 01:05:07 Hallo, naja, es liegt sicher daran das ich manchmal etwas schneller denke als ich schreibe, bzw. das ich mich auch nicht gut genug bzw. mit zu wenig Text ausdrücke. Ich versuche zukünftig meine Anliegen noch genauer zu Beschreiben. Btfs. der Frage mit den Stahlblechen: Konkret geht es um diese Stahlplatten, welche am Fahrerhaus und am Aufbau mit Maschinenschrauben verschraubt sind... Im Bild habe ich mal die rostigen Schrauben markiert, ich vermute das hier von oben das Wasser aus der bereits freigelegten Schadstelle gekommen ist, denn der Alkoven auf dieser Seite ist zumindest oben dicht! Bedenken habe ich bei der Demontage dieser Bleche nur aufgrund der untypischen robusten Bauweise/Verschraubung und einer daraus geschlossenen wichtigen tragenden evtl. Funktion?!  
mindfab am 21 Nov 2014 01:26:43 Hallo Emil, wegen dem Dach... Hab ich hier noch 3 Bilder gefunden.    Die Platte hinten geht über die komplette Fahrzeugbreite und ist ca. 2m lang. Auf dieser befindet sich eine Dachreling. Die Dachreling wurde natürlich mit grossen Schrauben befestigt, welche mit Silikon "abgedichtet" wurden. :cry: Ich bin mir bei der Platte unsicher ob ich diese abnehmen soll oder nicht... Geplant ist auf jedenfall alle Schrauben richtig einzudichten, sowie auch die Platte mit Dekaseal am Rande neu zu dichten... d.h. ich entferne alle Silikonfugen... Die Alternative wäre wohl die Entfernung der Platte, dann hätte ich allerdings auch viele unschöne Löcher im Dach :D Im Moment sieht es im Inneren echt nicht danach aus als würde hier ein Schaden schlummern. (Und ich hoffe ja auch insgeheim noch immer, das ich nicht komplett entkernen und dann komplett neu Aufbauen muss. Dies wäre wohl der Fall falls es auch im hinteren Bereich einen Schaden gibt.) Hm, wenn ich jetzt mal rechne, dann hat die Platte ca. 2*2m Fläche und ist 1cm Dick! Das macht summa sumarum um die 100kg an Alu auf dem Dach!!! Omg, das muss ich jetzt erstmal verdauen... :roll:
topolino666 am 21 Nov 2014 07:13:37 .... 1 cm -> Zentimeter?????
War der Vorbesitzer öfters in Kriegsgebiet unterwegs?? ;-)
emil77b am 21 Nov 2014 10:43:57 Hallo Robert,
die Maschinen-Schrauben vorne haben Muttern? Ggf Stück für Stück wechseln oder so lassen. Hubschrauberlandeplatz würd ich auch lassen. Kantenabdichtung ist kein Deka-Fall. Eher was für Sika, nach ordentlicher Reinigung etc.
Emil
Bodenseenessie am 22 Nov 2014 11:01:48 Hallo Robert, ich kann leider nicht erkennen, ob die rostigen Schrauben Maschinenschrauben sind oder Holzschrauben. Wenns Holzschrauben sind drehe ich immer 1-2 SChrauben oder alle raus, prüfe wie stark verrostet sie sind und drehe sie dann wieder rein. Wenn sie greifen, d.h. fest werden, dann nehme ich sie wieder raus, Dekalin ins Schraubloch und SChraube wieder ein. Ev. SChraube (neue!) zuvor in etwas Seifenwasser einlegen, damit das Dekalin nicht rausgezogen wird. WEnn die Schrauben fest werden, ist die darunter liegende Leiste in sich nicht total verrottet. WEnns nimmer fest wird... Beim Kleben helfe ich mir oft mit einem Malerkrepp Klebeband. Das klebe ich über Stöße, an denen Kleber, der ja leicht aufquillt beim Trocknen nach außen kommt und dann entweder die Leiste zum Gegenhalten mit festklebt oder sonst unschöne Kleberreste hinterläßt. Ich sehe, Du arbeitest an den Stößen der Leisten auch mit Überblattungen. An Stellen, an denen ich mit den Schraubzwingen nicht hingekommen bin, habe ich manchmal die Überblattung vertikal gemacht und denn eine SChraube durch die Überblattung gedreht, damit der Kleber angedrückt wird. SChraubenlänge beachten. Viel Erfolg, die Arbeit sieht professionell aus. Und ich bin neidisch auf Deine Halle, in der Jahreszeit hätte ich die auch gerne. MfG Nessie
mindfab am 24 Nov 2014 00:40:58 topolino666 hat geschrieben:.... 1 cm -> Zentimeter?????
War der Vorbesitzer öfters in Kriegsgebiet unterwegs?? ;-)
Hihi, naja, wahrscheinlich Kampfsurfer... Naja, andere finden Geld unter der Dusche, ich hab es als ALU auf den Dach :D
mindfab am 24 Nov 2014 00:57:11 Hallo Nessie,
danke für die Praxistips mit den Dekalin und mit den Krepp. Apropo, als Tip zum Kleben und Stützen: Ich habe mir jetzt ein paar von diesen Türspannern besorgt um immer punktgenau Druck beim Kleben aufbauen zu können. Damit habe ich jetzt die Lattung auf der anderen Seite geklebt und stütze momentan auch meine Decke ab, die im mittleren Bereich quasi freischwebend ist. Bilder gibt es morgen...
Ja, die Halle ist Gold Wert und kostet auch Gold :-o Naja, ich habe Glück das man mich dort bauen lässt, so kann ich das Womo über den Winter wieder flott machen. Was ist mit deinem Wasserschaden?
Robert
mindfab am 02 Dez 2014 00:18:34 Hallo, es gibt bei mir wieder etwas neues zu Berichten. Ich habe begonnen den Heckbereich freizulegen um den Schaden weiter eingrenzen zu können. Dazu erstmal den Leuchtenträger demontiert und anschliessend von unten die weiche Stelle freigelegt. Als es von dort nicht mehr weiterging habe ich von innen weiter freigelegt. Es war sehr beruhigend zu sehen, das es wirklich keinen Schaden in der Wand im Heckbereich gibt! Die Quelle des Wasser für diesen Schaden führe ich auf folgende gefundene Fehlerquellen zurück. 1) Kamin von der Heizung (Hauptschaden) + 2) möglicherweise ein Boilerschaden der für längere Zeit für Feuchtigkeit sorgte oder/und auch 3) Undichtigkeit am Wassersystem vom Küchenblock. Hier fand ich bei der Demontage ein paar verkalkte Schrauben...     Anschliessend, bzw. parallel hierzu habe ich die Lattung der linken Seite angefertigt und verklebt. Achja, die roten Stützen/Spreizen sind echt wie ein paar weitere Helfende Hände.   Natürlich, so wie es halt immer ist, geht das wichtigste Werkzeug genau dann kaputt wenn alle Läden geschlossen haben. Also war improvisieren mit Boardmitteln angesagt :D  Das schönste ist aber, es geht merklich voran... Ich habe begonnen die Küchenseite mit Sperrholz neu zu verkleiden. Langsam sieht es wieder richtig wie eine Wand aus, und es wird auch wieder stabil. Ich verwende Birkensperrholz in 3mm Stärke welches somit mit der Originalbeplankung dickenmässig abschliesst.    Hier noch ein vorher    und ein nachher Vergleich  Sobald die Seitenwände neu aufgebaut sind wird es mit der Begutachtung des Schadens im vorderen Deckenbereich weitergehen. Ich bin hier noch unschlüssig wie ich die Decke zur Reparatur öffnen kann ohne das ich hier die Deckenverkleidung (komplett) erneuern muss. Bis jetzt beschränken sich ja die Deckenöffnungen auf die Schrankbereiche. Robert
emil77b am 02 Dez 2014 01:31:44 Hallo Robert,
Gratulation, geht doch zügig voran :daumen2: Betr. der Decke wirst Du eine Lösung finden, da bin ich mir ganz sicher :wink:
vom Emil
mindfab am 20 Dez 2014 20:54:53 Hallo,
es geht voran, wenn auch momentan etwas schleppend... Die Decke bereitet mir noch kopf zerbrechen, ich suche quasi mein Dekor...
Es gibt aber auch noch ein paar andere Fragen:
Hat jemand eine Idee wo ich preiswert ein Alkovenfenster bekomme (auch gebraucht) was die Abmessungen 137,5 x 33,5 cm (Ausschnittmass für Rahmen) hat? Ich kann meinen Rahmen des Fensters auch auseinanderschrauben, d.h. theoretisch könnte man ja auch einfach das Innere (den Fenstereinsatz) tauschen? Wo bekäme man sowas her?
Mein Küchenfenster ist auch ziemlich ramponiert, wie kann man so eine Scheibe (ohne Rahmen) wechseln? Kann man die Scheibe auch nach Einbau des Rahmens noch wechseln? Weil dann hätte ich weniger Zeitdruck um ein passendes Ersatzfenster zu finden.
Vielen Dank für eure Tips...
PS: Es gibt bald neue Fotos.
emil77b am 21 Dez 2014 05:37:07 hallo robert,
preiswert is relativ- wenn du seitz-fenster drin hast, ist fast alles möglich. für meine fehlende alkoven-seitenscheibe warn so gegen 150 euronen fällig :-( ich habs aufgegeben übers elend nachzudenken :-)) .. heteller findst ggf auf der scheibe, oben rechts, nen aufkleber betr mein dekor .. ja das such ich auch .. ausser d.c.fix scheints nix bezahlbares zu geben, jutt für seitenflächen gibts schon was textiles auf schaumstoff. wenn du da nen tip brauchst, kann ich gern geben .. guggsu meine alkoveninnenohrenbeklebung im thread. kunstlederimitat mit unterfüllung, sehr angenehm anzufassen
das emil
mindfab am 28 Dez 2014 12:48:23 Hallo, anbei mal ein Bericht was sich so in den letzten Monat getan hat. Hier wurden bereits alle Wände im Mittelbereich des Fahrzeuges mit Holz neu verkleidet.    Auch im Alkoven wurden die kleineren Schäden beseitigt und neu die Lattung und Verkleidung an den entsprechenden Stellen erneuert.  Die Decke hingegen bereitet(e) mir seit langen Kopfzerbrechen. Es ist offensichtlich, das hier ein Schaden war und dieser auch entlang der Verkleidung gewandert ist. Ich wollte den Aufwand möglichst minimal halten, d.h., die Deckenverkleidung möglichst nicht im Sichtbereich erneuern. Es hat einige Wochen gedauert bis ich dann schliesslich die Decke aufgetrennt habe und...    Das auftrennen selbst habe ich entlang der Klebekante am zum Alkoven gemacht, dies möglichst so, das sich das Dekor nicht beschädigt. Anschliessend konnte man dann auch den ersten Blick in die Mitte der Decke werfen. (Dieser Blick war ziemlich beruhigend, da das Sperrholz nur sichtbare Nässeschäden hatte aber nichts bleibendes.) Das Öffnen der Decke bot natürlich auch gleich die Chance ein grösseres Dachfenster einzubauen. Nach einigen Recherchen entschloss ich mich hier für das Midi-Heki, da es von den Abmessungen her ganz gut passte (so dachte ich es jedenfalls). Jdf. das Fenster bestellt, geliefert bekommen und dann voller Vorfreude mit den Auspacken usw. begonnen. Als ich dann die Ausschnittschablone und das Fenster auflegte, da wurde mir dann offensichtlich das beim Heki die Haube ca. 10cm über den Auschnitt übersteht. :( Dies ist ein Problem da der Auschnitt meines alten Fenster ca. 7cm zur Reling hatte... Nach einer Woche überlegen und telefonieren (wegen Rücknahme, Kosten, usw.) entschloss ich mich dann doch den Auschnitt zu versetzen. Ein Blech muss nun einige cm zur Reling hin verschliessen. Dieses wurde dann mit Sikaflex 221 eingeklebt.   
mindfab am 28 Dez 2014 13:03:14
Gast am 01 Jan 2015 15:21:22 Hi, Sieht doch schon richtig gut aus. Willst du den Kork natur lassen? Ich finde Kork richtig angenehm vom Material her aber wenn du alles so machst wird es ganz schön dunkel sein..
mindfab am 05 Jan 2015 19:58:37 Hallo Stefan,
danke für die Blumen :) Naja, es geht langsam voran, mir eigentlich nicht schnell genug, es muss noch einiges getan werden :-( Den Kork werde ich so Natur (gewachst) lassen, der Farbton ist minimal dunkler als das Original vorher... Zumindest fühlt es sich so an... Ich hoffe jedenfalls das es am Ende nicht zu dunkel ist...
Viele ,
Robert
GeoCamper am 05 Jan 2015 20:33:26 Hallo Robert,
ich habe mit großem Interesse deinen Sanierungsbericht verfolgt und ich kann mir vorstellen mit wie viel Herzblut du an die Sache heran gehst. Lass dich nicht entmutigen. Ich hoffe, das die Basis technisch ok ist. Davon hast Du leider noch nichts berichtet.
Carsten
mindfab am 09 Jan 2015 01:07:30 Hallo Carsten,
danke für die aufbauenden Worte! Du glaubst gar nicht wie sehr das hilft! Vor 2 Wochen stand ich einmal in der Halle und hatte kurz überlegt was noch alles zu tun ist. Schlagartig war dann die Laune und Motivation stark angebrochen :( Ich hab dann einfach versucht wieder etwas von der Todo Liste zu erledigen... Was am meisten nervt sind die Arbeiten aussen am Aufbau, das entfernen der alten "Dichtmasse" und hier vor allem das Bereinigen vom Silikon :? Leider muss das wohl ziemlich restlos runter, damit eine PU Dichtmasse dann auch wirklich dichtet. Das wichtigste was ich also gelernt habe ist: Kaufe niemals wieder ein Wohnmobil wo mit Silikon "gedichtet" wurde...
Btfs. deiner Frage zur Technik: Ich weiss das ich eine grosse Wartung machen muss. D.h. alle Flüssigkeiten und der Zahnriemen. Der Motor selbst läuft gut und bisher ohne Probleme, ich bin nach dem Kauf ca. 1200km unterwegs gewesen. Die Karosserie sieht für meine Begriffe sehr gut aus, bis jetzt habe ich keine Rost gefunden. Wenn man der Aussage des Vorbesitzers glauben schenken darf, dann stand das Fahrzeug auch die kalte Jahreszeit immer in der Halle. Ein Problem gibt es evtl. am Fahrwerk/der Lenkung, ich hatte bei der Fahrt keinen perfekten gerade Auslauf. Vielleicht hat ja jmd. eine Idee was hier mögliche Ursachen sein könnten.
Danke nochmal an alle die mich begleiten, ich werde auch weiter berichten in der Hoffnung etwas Erfahrung an andere Betroffene und Interessenten weitergeben zu können.
mindfab am 09 Jan 2015 01:43:59 Hallo, anbei gibt es noch ein Update: Ich bin inzwischen dabei die Innenwände neu zu verkleiden und habe auch damit begonnen die Hängeschränke im vorderen Bereich wieder zu montieren... Den Kork selbst habe ich auch hinter die Schränke geklebt, um einen guten Abschluss und auch Problemlose Auflage des Schrankes auf den Wänden zu haben.  Anschliessend habe ich die alten Schränke zur Montage vorbereitet. Hierzu habe ich die alten Tackerklammern (die Schränke waren mit der Decke von oben durch Tackerklammern verbunden) entfernt. Anschliessend habe ich ALU Winkelprofile aus dem Baumarkt entlang der Kante zur Decke hin montiert. Diese sollen nun die Verbindung zur Decke wiederherstellen.  Jetzt konnte ich den ersten Hängeschrank (Küchenseite - rechte Seite Fahrzeug) wieder montieren. Dabei sind die Spreizen echt eine enorme Hilfe, sie ersetzen quasi die 3. und 4. Hand :D   Eine Woche später habe ich dann auf der linken Fahrzeugseite im Sitzbereich begonnen die noch offene Stelle in der Decke zu schliessen. Der ausgeschnittene Bereich in der Decke wurde hierzu so erweitert, das er bis zu der Kante reicht, wo später der Hängeschrank an die Decke ansetzt. An dieser Kante wurden dann dickere Hölzer (15mm Leisten) auf das Sperrholz der Decke geklebt. Damit will ich die Krafteinleitung des Hängeschrankes in die Decke verbessern. (Auch auf der anderen Seite wurde dies so realisiert)  Anschliessend wurde der Bereich mit Mineralwolle neu eingedämmt und durch 4mm Sperrholz (Buche) geschlossen.   Während der Kleber aushärtet habe ich mit der Vorbereitung des Hängeschrankes begonnen. Dazu habe ich die Kantenbereiche schonmal mit Möbelfolie beklebt, die ALU Profile montiert und auch wieder begonnen den Bereich mit Kork auszukleiden.    So, dieses WE geht es hoffentlich weiter... Bis dahin, Viele Gruesse an Alle PS: Leider gibt es auf meiner schwedischen Tastatur kein "sz" und auch sonst wenig Umlaute :roll:
Gast am 09 Jan 2015 07:08:47 Hut ab, das sieht nach viel erledigter Arbeit aus, das Ergebnis kann sich sehen lassen! :top:
GeoCamper am 09 Jan 2015 22:46:17 mindfab hat geschrieben:Ein Problem gibt es evtl. am Fahrwerk/der Lenkung, ich hatte bei der Fahrt keinen perfekten gerade Auslauf. Vielleicht hat ja jmd. eine Idee was hier mögliche Ursachen sein könnten.
Was den Geradeauslauf betrifft, könnte ich mir vorstellen, das die Spur verstellt ist. Du kannst mal nachsehen, ob die Spurstangenköpfe erneuert worden sind. Wenn die neuen Spurstangenköpfe nicht exakt wieder mit den gleichen Umdrehungen wieder auf die Spurstange gedreht worden sind und mit der Kontermutter gesichert worden ist, kann es sein das die Vorderräder leicht schief stehen. Steht das Lenkrad beim Geradeauslauf auch gerade? Was den Zahnriemen angeht, würde ich den schnellstmöglich nach der Sanierung erneuern, denn sonst ist die ganze Arbeit umsonst, da der Motor beim Zahnriemenriss ja bekanntlich im A...ist. Mein 75 Ps Duc hatte einen Peilstab für´s Getriebeöl, der nur schlecht von hinten an der Motorspritzwand erreichbar war. Auf jeden Fall den Getriebeölstand und die Getriebeentlüftung kontrollieren, sonst gibt das Getriebe bald auf. PS Nicht aufgeben, die Jahreszeit ist jetzt so wieso nur gut zum Basteln
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