xcamping
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Nass im Womo


Haase am 22 Feb 2006 17:51:20

Hallo

bei der Dichtheitsprüfung stellte man Feuchtigkeit an der Dachhaube
und unter dem linken Fenster fest. ich habe die Dachhaube und das Fenster
abdichten lassen. Bei der Haube war die Feuchtigkeit leicht ins Dach ein-
gedrungen. Das Dach hat 30 mm Alu Sandwich, ausen Alu, innen Sperrholz
4 mm mit zusätzlicher GFK Schicht außen. Nach abdichten mit Sikaflex
und einsetzen der Haube ( natürlich nicht mit Sikaflex) wäre es wieder dicht.
Nach Ausbau des Fensters konnte man nicht sehen wo das Wasser eigedrungen ist. Man hätte also die Verkleidung abmachen müssen um
die Stelle zu finden diese war mir zu aufwendig. Da beim Rapido die
Wände ausen GFK Sandwich 1,8 mm, innen 4 mm Sperrholz,Isolierung 25 mm
Styrofoam sind könne also nur die Sperrholzplatte kaputt gehen da alles andere kein Wasser aufnimmt. Wir solllen mit einem Lufenfeuchter versuchen
die Feuchtigkeit zu entfernen und dann im halben Jahr nochmal neu überprüfen.
Ist das so in Ordnung. Danke für Eure Antworten.

MFG Haase

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Haase am 22 Feb 2006 17:57:14

Hallo

noch ein Zusatz bei den Innewänden ist zwischen Sperrholz und Styrofoam
noch ein Alublech

Gast am 22 Feb 2006 20:36:33

...hm

und dein Holzlattengerüst im Mobil - betroffen? oder hat der keines?

Anzeige vom Forum


Lothar May am 23 Feb 2006 09:04:03

Wenn es Sandwichplatten sind, und das schreibst du ja, ist das ok so.
In den Schaum kann keine Feuchtigkeit eindringen (geschlossenporig), Lattengestell gibst es nicht, ergo wird wirklich nur die innere Sperrholzwand feucht. Ich würde auch den Luftentfeuchter benutzen uns später nochmal messen.
Aber, wozu denn jetzt das Sika?
Lothar

Gast am 23 Feb 2006 11:04:54

Lothar May hat geschrieben:......In den Schaum kann keine Feuchtigkeit eindringen (geschlossenporig), Lattengestell gibst es nicht, ergo wird wirklich nur die innere Sperrholzwand feucht. Ich würde auch den Luftentfeuchter benutzen uns später nochmal messen.


Na, wenn du dich da man nicht täuscht! Freunde von uns haben gerade einen Wasserschaden an einem 2002 Frankia I 700. Diebe hatten doe Solarplatten vom Dach geklaut (abgehebelt), dabei wurde die GFK-Verkelidung beschädigt, was nicht sofort auffiel......

z.Z. ist das Mobil in Rep. Der Aufbau besteht aus verklebten Sandwichplatten mit Styrofoamisolierung und Holzversteifungen! Die Feuchtigkeit hat sich trotz Styrofoamisolierung deutlichst ausgebreitet, ca. 60% des Dachaufbaus sind nass!

Wir müssen unterscheiden zwischen expandiertem Polystyrol (Styropor) und extrudiertem Polystyrol (Styrofoam) und PU-Schaum (Polyurethan).

Ausbreiten kann sich Feuchtigkeit in allen drei Materialien. Den besten Wiederstand gegen Feuchtigkeit bietet der PU-Schaum, der sich durch seine Festigkeit, m.W. auch als einziger wirklich Versteifungsfrei (keine zusätzlichen Streben) in selbsttragende Sandwichplatten pressen lässt. Styrofoam (meist blau) "leitet" Feuchtigkeit, obwohl "geschlossenporig" schon deutlich besser, Styropur saugt sich im Vergleich dazu schon richtig voll :wink:

Haase am 23 Feb 2006 12:19:05

Hallo Lothar

mit Sikaflex wurden die Kanten am Dach abgedichtet wo die Haube
eingesetzt wird. Bist Du dir denn sicher das kein Lattengerüst in der
Wand ist . Die Werkstatt konnte mir das auch nicht genau sagen.

MFG Haase

Lothar May am 23 Feb 2006 16:43:31

Hallo Haase,
nein, bei deinem Rapido bin ich mir nicht sicher, daß keine Holzlatten drin stecken. Siehe den Beitrag von Dakota bzgl. Holzversteifung bei Frankia und Styrofoamiso.. Bei meinem Mabu-Aufbau bin ich mir sicher, daß keine Holzverstärkung in den Platten ist. Und ich dachte Sandwich ist Sandwich. :oops:
Und wieso geschlossenporiger Schaum Wasser weiterleiten kann ist mir auch ein Rätsel.
Trotzdem bleibts bei meinem Tipp mit dem Entfeuchter und in ein paar Wochen wieder messen.
Lothar

yello am 26 Feb 2006 00:43:19

Hallo Haase,

das mit dem Heizlüfter kannst du vergessen. Hatte auch einen Wassereinbruch. Der Werkstatt wurde nach Rücksprache mit dem Importeur von diesem empfohlen die Fensterrahmen auszubauen und das Fahrzeug eine Woche lang zu beheizen um dann nochmals die Feuchtigkeit zu messen. Ergebnis: Null Erfolg und ein herausgefallenes und dadurch zerbrochenes Fenster (der Kleber wurde durch die Wärme weich).

Das wußte ich aber schon vorher, da ich bis dahin mit Infrarotstrahlern (3,5 KW) ca. 1 Quadratmeter nasse Wand ebenfalls eine Woche bestrahlt hatte (Oberflächentemperatur 60°C aussen 40°C innen). Die einzige Veränderung war eine Verlagerung der Nässe von der warmen zur kalten Seite hin.

Daraufhin habe ich die Innere Wandbeschichtung mit einer Stecknadel mehrere tausendmal minimal und praktisch unsichtbar eingestochen. Das ganze hat etwa 3 Stunden gedauert, der Erfolg war aber durchschlagend; täglich verringerte sich die Feuchtigkeit bei normeler Beheizung bzw. auch ohne. Nach 2 Wochen war ich unter dem kritischen Wert angekommen. Heute ist lediglich noch im Bereich der Latten ein minimal erhöhter Wert messbar (1,6 zu 2,5, vorher 20 bis 30 bei Greisinger Gerät).

Fazit:
Lauter ahnungslose Dilettanten, hilf dir selbst.

mfg
yello

Haase am 26 Feb 2006 12:31:03

Hallo Yello,

tolle Idee mit der Stecknadel,nur bei mir ist eine Holzverkleidung innen
da komme ich mit einer Stecknadel nicht durch ausbauen ziemlich
kompliziert. Die Nässe ist unter einem eingehängten Tisch. So könnte man
mit einem kleine Bohrer Löcher bohren und nach erfolgter Trocknung
wieder verschließen.
Sag mir mal ob ich mit meiner Idee richtig liege.
Es gibt bestimmt noch andere Forumsmitglieder die auch etwas dazu
sagen können.

MFG
Haase

yello am 26 Feb 2006 23:36:47

Hallo Haase,

es reicht die "Tapete" in der näheren Umgebung zu perforieren. Der Wasserdampf sucht sich dann schon seinen Weg. Es dauert nur länger.

Meinst du mit Holzverkleidung die innere Sperrholzschicht? Wenn ja, dann ist das kein Problem, denn das Holz wirkt wie Löschpapier und befördert nach und nach sämtliche Feuchtigkeit zur trockensten Stelle und das ist die bei der Perforation.

mfg
yello

Nille am 27 Feb 2006 10:13:49

yello hat geschrieben:.....
Fazit:
Lauter ahnungslose Dilettanten, hilf dir selbst.

mfg
yello


Harte Worte von jemandem der in der Garantiezeit mit einer Stecknadel sein Wohnmobil perforiert....da fällt mir jetzt nicht mehr viel ein.

Vielleicht solltest Du Dich zur Beratung an einen anderen Wohnmobilhändler in der Nähe wenden, der einen Caravantechniker beschäftigt hat. Mir wurde es so erklärt: Undichtes Bauteil ausbauen, Dichtmasse entfernen, betroffene Stelle und feuchtgewordene Wand komplett durchtrocknen (mit ausgebautem Bauteil), dann Bauteil wieder sachgerecht einbauen. Ich glaube, das das Durchtrocknen mit ausgebautem Bauteil, die einzige Möglichkeit ist, das Ganze wieder richtig trocken zu bekommen. Leider gibt es aber aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse beim Caravan/Wohnmobilhändler aber kaum einen Betrieb wo diese Reparaturart durchgeführt werden kann.

c.melchers am 27 Feb 2006 11:12:16

Nille hat geschrieben: Mir wurde es so erklärt: Undichtes Bauteil ausbauen, Dichtmasse entfernen, betroffene Stelle und feuchtgewordene Wand komplett durchtrocknen (mit ausgebautem Bauteil), dann Bauteil wieder sachgerecht einbauen.

Ich glaube, das das Durchtrocknen mit ausgebautem Bauteil, die einzige Möglichkeit ist, das Ganze wieder richtig trocken zu bekommen. Leider gibt es aber aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse beim Caravan/Wohnmobilhändler aber kaum einen Betrieb wo diese Reparaturart durchgeführt werden kann.


Ja, nur dieser Weg verspricht - auf Dauer gesehen und Folgeschäden ausschließend - Erfolg!

yello am 28 Feb 2006 01:11:16

Also was nun?!

Garage mieten, Wohmobil zerlegen und 1 Jahr warten ?

Bei mir war bereits nach 4 Wochen Schimmel in den Fensterausschnitten zu sehen. Ich habe die von dir beschriebene Methode ausprobiert und noch einige andere, jeweils messtechnisch protokolliert - ohne kurzfristigen Erfolg.

Nach der von dir genannten Methode ist es doch so, daß mehrere Liter Wasser abgesackt auf Bodennähe über die Schnittkante einer 4mm Sperrholzplatte ca. 1 m oder mehr hochgesogen und verdunstet werden müßten! Dazu ist das Wasser nur sehr schwer zu bewegen.

Ich sehe kein Problem darin wenn die innere Beschichtung perforiert ist. Bei mir zu Hause ist die Wand schließlich auch dampfdurchlässig, außer vielleicht im Bad. Ich will aber an meiner Dinette gar nicht baden...

Ich weiß, daß mein Womo jetzt absolut trocken ist, nachweislich geprüft und bestätigt durch den genannten Händler/Werkstatt. Und das Beste, man sieht nichts und es hat nichts gekostet außer ein paar Stunden Zeit.

Dir aber "fällt nicht mehr viel ein", na ja...

mfg
yello

Gast am 28 Feb 2006 01:27:02

yello hat geschrieben:
Ich sehe kein Problem darin wenn die innere Beschichtung perforiert ist. Bei mir zu Hause ist die Wand schließlich auch dampfdurchlässig, außer vielleicht im Bad. Ich will aber an meiner Dinette gar nicht baden...



Ist Deine Wand zu Hause außen auch mit einem Blech verkleidet?

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Seitz Midi Heki Nachrüsten
Heki Dachaube mit + ohne Zwangsentlüftung
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt