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Ducato 230, BJ 96, 2,5 L TD, Kühlmittel nachfüllen 1, 2


udo61 am 15 Nov 2014 21:49:00

Ich weigere mich schon seit vielen Jahren an Autos zu schrauben, das tat ich ich in meiner späteren Jugend und ich weiß noch wie schwarz die Hände dabei werden. Jetzt versuche ich es zu vermeiden.

Demnächst möchte ich dennoch einen Ölwechsel wagen und dabei auch den Kühlwasserthermostat gegen ein Wintermodell wechseln (91 Grad). All die vielen Kilometer blieb das Kühlwasserthermometer etwa bei 70 Grad stehen. Ich habe mir ein Fernthermometer besorgt (wohl sonst für Warmwasserspeicher eingesetzt) und es an einer metallischen Stelle festgemacht, könnte das Thermostatgehäuse sein. Beim Fahren kommt das Zusatzthermometer nicht so recht hoch, meistens nur so 60 Grad. Wenn ich den Motor abstelle, steigt es nach kurzer Zeit auf 70 Grad. Kein Wasserumlauf und alles bekommt für kurze Zeit die gleiche Temperatur, eben diese berühmten 70 Grad.

Eigentlich ist die klassische Kühlwassertemperatur doch etwa 87 Grad? Ich habe mal in den diversen Foren gestöbert und bin immer wieder auf diese "kalte" Kühlwassertemperatur von 70 Grad beim Ducato gestoßen. Die Heizung bringt auch nur bei sehr hoher Einstellung was. Wenn das Kühlwasser wärmer wird sollte das für die Heizleistung was bringen.

Das war die Einleitung, meine Frage: Wenn ich Kühlwasser nachfüllen muss, weil mir das vollständige Auffangen beim Ablassen nicht gelingt (ich wollte das Kühlwasser wieder einfüllen), womit darf ich nachfüllen? Die derzeitige Farbe der Flüssigkeit ist undefinierbar klar bis leicht grünlich, gibt es das? Ich habe Blau, Grün, Rot, Gelb, Violett und allerlei Mischfarben gefunden aber kein Wasserklar. Ich habe mich derzeit zu einer Sorte G12+ durchgerungen, soll mit allem mischbar sein und außerdem silikatfrei.
Laut Handbuch braucht der Fiat Kühlmittel welches eine italienische Norm Cuna NC 956-16 erfüllt, diese Spezifikation steht oft zusammen mit der ASTM D3306, das ist wohl eine US-Norm und mit BS 6580, wohl British Standards.
Was bedeutet silikatfrei? Mit Silikat und ohne Silikat soll man nicht mischen, G12+ soll aber ein Zaubermittel sein welches, obwohl silikatfrei, sich mit jeder üblichen Kühlflüssigkeit mischen lässt.

Wie entsorgt man Kühlflüssigkeit? Beim Recyclinghof? Bei Öl ist das recht einfach, das macht mir keine Sorgen. Es soll auch besser sein, das Kühlsystem zu entleeren und nur eine einzige Sorte Kühlmittel wieder einzufüllen. Das halte ich aber für Verschwendung.

Hat jemand eine Idee?

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Gast am 16 Nov 2014 00:52:12

Ich würde das Kühlsystem komplett entleeren,das Kühlwasser beim Recycling abgeben und dann neu befüllen wobei das Kühlmittel der Spezifikation des Herstellers entsprechen sollte,nach dem einfüllen dann spindeln um die Frostsicherheit zu gewährleisten.

Arno

Opus am 16 Nov 2014 01:16:20

Moin,

ich würde auch komplett austauschen.
Zudem würde ich zuvor noch einen Kühlsystemreiniger in die alte Kühlflüssigkeit geben.

Opus

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emil77b am 16 Nov 2014 04:20:41

Opus hat geschrieben:Moin,

ich würde auch komplett austauschen.
Zudem würde ich zuvor noch einen Kühlsystemreiniger in die alte Kühlflüssigkeit geben.

Opus


Komplett tauschen, .. Ähem, Sorry, wie willste denn das machen, haste nen Plan?????

ät Udo,
wennich mir Dein Symposiom reinziehe, würde ich vor jedwedem Eigeneingriff abraten.

Winterthermostat .. ich fasses ja nicht :cry:

Hoffe des mim ÖS geht nich schief 8)

Lass Fachleute ran

Emil

Gast am 16 Nov 2014 10:16:35

Moin Udo61
Vergiss erstmal die Sache mit dem Winter und Sommer Thermostat :lol: -> Es ist richtig , das es Thermostaten gibt die bei 87°C öffnen, einige bei 92°C oder gar bei 97°C - Wichtig ist eigentlich , das Motoren IMMER über 80°C Wassertemperatur laufen sollten (Öltemperatur natürlich viel höher ), so sind diese ausgelegt und halten auch demenstprechend länger als die "Kaltfahrkisten "...
Bei dir nehme ich einmal an , das der Thermostat hinüber ist -> bau Ihn aus und lege ihn mal in einem Topf mit heissen Wasser - du siehst es deutlich ob er schliesst bzw. öffnet-> Ich nehme an dein Thermostat klemmt und war immer offen.
Zum Frostschutzmittel:
Die derzeitige Farbe der Flüssigkeit ist undefinierbar klar bis leicht grünlich, gibt es das? Ich habe Blau, Grün, Rot, Gelb, Violett und allerlei Mischfarben gefunden aber kein Wasserklar. Ich habe mich derzeit zu einer Sorte G12+ durchgerungen, soll mit allem mischbar sein und außerdem silikatfrei.

Es gibt Grün -> nehme einmal an das Blau drauf war und würde Dir raten Blaue einzufüllen (Blau /Grün/Gelb sind immer Mischbar -> ausnahmen stehen auf der Verpackung - kommt evtl aus China :mrgreen: )

Rot und Violett sind eine andere Sache , vergiss
Laut Handbuch braucht der Fiat Kühlmittel welches eine italienische Norm Cuna NC 956-16 erfüllt, diese Spezifikation steht oft zusammen mit der ASTM D3306, das ist wohl eine US-Norm und mit BS 6580, wohl British Standards.

Meine Empfehlung -> Mach blaues Frostschutzmittel drauf und achte darauf , das min -35°C Absicherung vorhanden ist , Frostschutzmittel dient auch als Korrosionsschutz und deswegen auch verschiedene Farben (Silikatfrei und auch nicht ) , Rot dient in der Regel zum Schutzbestimmter Motoren (zb. Alumotoren) ...
Aber am Ende immer noch -> Deine Entscheidung ......

ahd250 am 16 Nov 2014 10:25:46

SIEHE: Beitrag von Emil77b :!:

udo61 am 16 Nov 2014 15:58:55

Ich bin ja mal wieder richtig erfolgreich...

Der "Winterthermostat" ist ein bekannter Begriff für den Ducato, ich dachte jeder würde den kennen, es ist eben ein Thermostat der bei ca 90 Grad aufmacht (oder 91, egal). Die rund 15000 km die ich mit meinem Wohnmobil gefahren bin seit über einem Jahr nervt mich die eisige Kühlwassertemperatur von 70 Grad bereits. Das Zusatzthermometer diente dazu, den angezeigten Wert nachzuprüfen, beide Thermometer zeigen nach dem Abstellen des Motors etwa 70 Grad an, also ist die Kühlwassertemperatur immer um 70 Grad während der Fahrt. Das kann doch nicht richtig sein. Übrigens vermute ich nicht dass der Thermostat dauerhaft offen ist denn die 70 Grad werden bei jeder Außentemperatur erreicht, entweder der Thermostat gehört so oder der Wert hat sich verstellt.
Nachprüfen werde ich den nicht sondern rauswerfen. Ein anständiges Kühlwasser hat zwischen 87 und 92 Grad.

Die derzeit eingefüllte Kühlflüssigkeit ist durchsichtig wie Wasser und hat einen wirklich nur ganz leichten Schimmer ins Grünliche, es ist mir bis jetzt nicht gelungen klare Kühlflüssigkeit im Handel zu finden, es ist kein reines Wasser (Geschmacksprobe :-)) und der letzte Winter wurde mit genau dieser Flüssigkeit überstanden. Ich habe gelesen, dass Spindeln heutzutage nicht mehr gehen soll, man braucht angeblich ein Refraktometer (?). Ich kann derzeit über die Frostfestigkeit meines Kühlwasser nichts sagen.

Nur, wie soll diese Flüssigkeit jemals blau gewesen sein? Zerfall des Farbstoffs? Kann man eine überalterte Kühlflüssigkeit irgendwie erkennen?

Eine Frage die mir besondere Freude bereitet: Was ist ein Fachmann? Jemand der jeden Tag Ölwechsel macht und es hasst aber leider nichts anderes kann? Oder auch jemand der die nötigen Handgriffe 1. Vor 30 Jahren bereits gemacht hat 2. Sich alles noch einmal angesehen hat und sich das zutraut? Was ist die Zauberkunst beim Ölwechsel? Unten Ablassschraube öffnen, Öl ablaufen lassen (Motor ist natürlich betriebswarm), Ölfilter mit großer Zange abschrauben, neuen Ölfilter mit leicht geölter Dichtung nur von Hand, eventuell mit Handschuh, anschrauben, nicht mit Werkzeug. Ablassschraube eindrehen, dichtet konisch beim Ducato, ist Imbus Größe 12, so fest wieder rein wie sie war, wie ein Mann einschrauben aber nicht übertrieben fest, nicht mit Verlängerung.
Öl oben einfüllen, ca. 6,5 Liter beim 2,5 TD. Die Öleinfüllöffnung ist schwer erreichbar weil darüber der Kühlwasser-Ausgleichsbehälter sitzt, man braucht einen Schnorchel. Soweit richtig?

Beim Kühlwasser so ähnlich, ich will nur soweit absenken dass ich den Thermostaten ohne Geplansche rausbekomme, das Kühlwasser wird aufgefangen und wieder eingefüllt. Aber sollte dabei was nicht so klappen und die Flüssigkeit landet im Putzlappen, muss ich was zum Nachfüllen haben. Meine Anfrage in diesem Kreis diente nur der Abrundung meines Wissens.
Wieso wird immer auf "Fachleute" verwiesen? Dann braucht man kein Forum mit Frage und Antwort weil die Antwort immer diese ist: "Wende dich an Fachleute". Die Hoffnung war ja dass diese Fachleute sich hier befinden und fachgerechten Rat erteilen können. Wenn man sich die endlosen Diskussionen über Akkufragen ansieht und über sonstige Stromthemen, dann erkennt man schon eine ganze Menge Fachwissen in einigen Beiträgen.

Dennoch Dank für die Antworten.

Gast am 16 Nov 2014 16:50:12

Ich habe gelesen, dass Spindeln heutzutage nicht mehr gehen soll, man braucht angeblich ein Refraktometer (?). Ich kann derzeit über die Frostfestigkeit meines Kühlwasser nichts sagen.

Ammenmärchen :lol:
Wir Spindeln noch wie vor 100 Jahren , wird wohl Jede Werkstatt machen und ist auch Dir zu empfehlen .....
Amazon Link

Kühlwasser sollte auch alle 2 Jahre ersetzt werden -> sind ja nur Peanuts was es kostet -> mach den Kühlschlauch unten am Kühler auf und lasse auch den Motorblock leerlaufen-> neues drauf (idR. 1:1)und fertig - Messen nie vergessen :wink:

PS: Gelbes Glysantin /Frostschutzmittel ist nicht immer Postgelb beim anschauen -> kann schon mal als "Fast Weiß" durchgehen ....

udo61 am 16 Nov 2014 20:10:17

Vielen Dank einstweilen.

Ich habe mir eine rote Frostschutzflüssigkeit silikatfrei G 12+ bestellt, mal sehen was da kommt. Ich entscheide dann dynamisch während ich den Thermostaten wechsle was ich mit der vorhanden Flüssigkeit mache.

Gast am 16 Nov 2014 20:32:39

udo61 hat geschrieben: Ein anständiges Kühlwasser hat zwischen 87 und 92 Grad.



Hallo, kannst du mal Begründen warum man das so sein soll?

udo61 am 16 Nov 2014 20:56:14

Hallo, kannst du mal Begründen warum man das so sein soll?


Nein.

Aber... ich fahre gerade einen nagelneuen VW-Caddy, da zeigt das Thermometer wenn er warm ist 90 Grad an.
Die 90 Grad Markierung ist bei meinem Ducato in der Mitte der Skala, es würde harmonischer aussehen.

Ich hatte mal einen VW Polo der von mir einen 92 Grad Thermostaten bekam, damit die Heizung etwas wärmer wurde, serienmässig war 87 Grad.

Ich habe mal einige Zeit auch Ölheizungen gewartet (schmutzige Arbeit...) die historischen Teile die das ganze Jahr mit rund 90 Grad gelaufen sind hatten nur leicht absaugbaren Staub im Brennraum, keine grobe Asche. Die modernen Kessel die man mit gleitenden, auch niedrigen Temperaturen gequält hat, hatten geradezu gipsartige Rückstände im Brennraum oder waren dort nass.

Ich kann mich eigentlich nur an anständige Kühlwassertemperaturen erinnern, egal welches Auto das war, immer war es irgendwas mit 85-90 Grad.

Aber andersherum, hat es denn einen besonderen Sinn dass mein Ducato so kalt läuft und viele andere das offenbar auch tun?

Man spricht auch vom warmen Motor, wann ist ein Motor warm? Gibt es Motoren die mit 70 Grad warm sind und andere sind es erst mit 100 Grad? Ich dachte die Physik ist für alle Motoren gleich und der Brennstoff brennt eben erst ab einer bestimmten Temperatur vernünftig an.

Gast am 16 Nov 2014 21:46:04

udo61 hat geschrieben:

Aber andersherum, hat es denn einen besonderen Sinn dass mein Ducato so kalt läuft und viele andere das offenbar auch tun?

Man spricht auch vom warmen Motor, wann ist ein Motor warm? Gibt es Motoren die mit 70 Grad warm sind und andere sind es erst mit 100 Grad?.


Ich kann vom Gegenteil berichten, ich hatte einige Jahre und mehrere Austauschmotoren von VAG Typ 2,9 VR6 der für seine thermischen Probleme bekannt ist und noch mehr Zylinderköpfe wie AT Maschinen durchgeschnupft hat als einem lieb war, der lief immer um die 90-100 Grad° das war aber auch nicht gesund, von daher halte ich es wie bei den wassergekühlten Zweitaktern die laufen bei 80° am optimalsten, mein Iveco auch.

kintzi am 17 Nov 2014 07:34:20

Nur so: Bevor ich Thermostat wechsele, würde ich's auf alte Weise mit Pappe vor dem Kühler probieren.
Ansonsten bei der alten Type G11, 12+ geht auch, ist auch reines Glykol, nur teurer. Gr. Richi

udo61 am 17 Nov 2014 20:39:47

Nur so: Bevor ich Thermostat wechsele, würde ich's auf alte Weise mit Pappe vor dem Kühler probieren.


Das kann nicht wahr sein. So ein Vorschlag von einem der kenntnisreichsten User hier? Ein anderer Thermostat geht bei mir als Originalzustand durch, die Pappe vor dem Kühler ist einfach nur Pfusch.

Ansonsten bei der alten Type G11, 12+ geht auch, ist auch reines Glykol, nur teurer. Gr. Richi


Das Geld ist in diesem Fall egal, es geht um die technische Machbarkeit. Aber wie alle mir immer wieder erklären: Lesen bildet usw.
Jetzt habe ich das Handbuch vom Fiat mal richtig gelesen und da steht dann alle 60000 km oder alle 2 Jahre das Kühlmittel erneuern, daher ist meine Frage sinnlos. In der ersten Zeile auf der entsprechende Seite steht Nachfüllen von Flüssigkeiten (Motorkühlung,...) alle 15000 km, dann lese ich natürlich nicht weiter. In der 6. Zeile jedoch kommt die Erneuerung des Kühlmittels. Ich bin mir aber recht sicher dass bei meinem PKW in 160000 km noch nie was erneuert wurde, böse Werkstatt? Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen sehr viel über das Kühlmittel an sich gelernt.

andwein am 18 Nov 2014 18:05:52

udo61 hat geschrieben:Jetzt habe ich das Handbuch vom Fiat mal richtig gelesen und da steht dann alle 60000 km oder alle 2 Jahre das Kühlmittel erneuern, daher ist meine Frage sinnlos. I In der 6. Zeile jedoch kommt die Erneuerung des Kühlmittels.

Ja, meine Mutter hat behauptet, dass Lesen bildet. Anscheinend hat sie recht.
Grinsend, Andreas

kurt2 am 18 Nov 2014 18:33:47

Hallo,
nachdem die Kernfrage des TE weitgehend geklärt ist und er seine Entscheidung kundgetan hat, kann ich mich mit einer Zusatzfrage für die Mechaniker unter Euch reinhängen:

Ich habe einen Kühlmittel- Frostschutzprüfer zu Hause zur Prüfung des Scheibenwischerwassers Amazon Link.
1)
Kann man mit diesem Gerät auch das Kühlmittel der Motorkühlung messen?
2)
Mißt man das am Besten am/im Überlaufbehälter?

udo61 am 18 Nov 2014 20:06:10

Die Antwort von mir lautet: Grundsätzlich nein. Die verschiedensten Alkohole und sonstigen Substanzen in diesen Flüssigkeiten lassen oft die Prüfung mit dem nicht geeigneten Werkzeug ins Leere laufen.

Quelle: Eigene Erfahrung in fortgeschrittener Jugend, selbe Idee gehabt, Frostschutz von Waschwasser und Kühlwasser jeweils mit dem anderen Prüfer geprüft, keine verwertbaren Werte ablesbar.
Weitere Erfahrung mit Solarflüssigkeit und spezieller Wärmeträgerflüssigkeit für sog. Rampenheizungen (Tiefgaragenzufahrt, außen), die spezielle Flüssigkeit brauchte eine eigene Prüfspindel. Kühlerfrostschutz-Prüfspindeln zeigen die Frostfestigkeit dieser Flüssigkeit falsch an.
Hinweis im Fiat Handbuch auf falsche Anzeige der Frostfestigkeit wenn bestimmte mischbare Kühlflüssigkeiten gemischt werden.
Eventuell geht ein Refraktometer besser, arbeitet optisch, nicht als Dichtemesser.
Genauer weiß ich es derzeit auch nicht, wollte nur sagen, alles was angezeigt wird kann komplett falsch sein.

alex30193 am 18 Nov 2014 20:42:33

Hallo,
wir habe letzten Sommer ein 70°C Thermostat eingesetzt weil dann im Sommer noch mehr Luft nach oben ist und der Motor bei Bergfahrt länger braucht bis er in einen kritischen Bereich kommt.
Unsere E-Lüfter gehen bei 80°C und der 2. bei 85°C an und heizen tut er wie immer zu stark.
Mfg Alex und Doro aus dem Neckatal

Gast am 18 Nov 2014 21:05:44

kurt2 hat geschrieben:Hallo,Ich habe einen Kühlmittel- Frostschutzprüfer zu Hause zur Prüfung des Scheibenwischerwassers
1)
Kann man mit diesem Gerät auch das Kühlmittel der Motorkühlung messen?
2)
Mißt man das am Besten am/im Überlaufbehälter?

Mit diesem Gerät kannst Du NUR das Kühlmittel prüfen :!: Entweder hast Du das falsche Gerät oder den Falschen Link .
Ich kenne keine Geräte die Beides können (unterschiedliche Zusammensetzung) ...

Am besten am Ausgleichsbehälter messen -> Bei offenen Kühlsystemen am Kühler :wink:

udo61 am 18 Nov 2014 21:15:20

Von mir aus. Nur ist 70 Grad bis jetzt für mich keine ordentliche Kühlwassertemperatur. Das Material muss eine bestimmte Temperatur haben damit es "trocken" bleibt, es ist nichts schlimmer als saures Kondenswasser. Und das entsteht nach meiner Einschätzung wenn die Maschine zu kalt läuft, ob im Sommer oder Winter. Man beachte meine Äußerung bezüglich alter und neuer Ölheizkessel, auch wenn das keine Dieselmotoren sind.
Der Zeiger des Thermometers gehört in die Mitte der Skala, das ist derzeit mein Ziel und dort ist die 90 Grad Markierung mit Zahl.
50 Grad haben eine Zahl und 90 und 130, 70 hat keine Zahl, das schätze ich entsprechend der Anzahl der Striche.
Aber ich will niemanden überzeugen, das ist alles derzeit meine Vorstellung von der Sache.

Gast am 18 Nov 2014 21:28:34

udo61 hat geschrieben: Man beachte meine Äußerung bezüglich alter und neuer Ölheizkessel, auch wenn das keine Dieselmotoren sind.


Hallo Udo,
du scheinst ja bezüglich Heizungen ein Fachmann zu sein daher eine kleine Zwischenfrage, kannst du mir bei diesem Thema: --> Link mal behilflich sein?

emil77b am 18 Nov 2014 23:15:31

An Vario,

soweit ich das erkennen kann, hast Du doch das angesprochen Thema einschlafen lassen. Was fragst Du denn nun hier weiter?? :-o

An Udo.

mit den 90"C Motortemperatur hätte ich persönlich kein Problem. :wink:
Soweit ich den Fall Transporter bewerten kann, sind die Kühlsysteme nicht immer optimal aufgestellt. In dieser Konstellation könnte es ggf. zu partiellen thermischen Problemen, im Sommer, kommen. :x

Emil

Gast am 18 Nov 2014 23:42:09

emil77b hat geschrieben:An Vario,

soweit ich das erkennen kann, hast Du doch das angesprochen Thema einschlafen lassen. Was fragst Du denn nun hier weiter?? :-o



Eingeschlafen? :roll: Mangels Fachwissen zwangsläufig ohne zielführende Antworten totgelaufen...aber darum hier OT.!

udo61 am 19 Nov 2014 00:24:15

an User Vario614: Ich habe dortselbst einen Vorschlag unterbreitet.

Zum Kühlsystem des Ducato 230 mit einem 2,5 Liter Turbodiesel, mir kommt die Kühlung extrem leistungsfähig vor. Auch bei sommerlichen Temperaturen und Autobahnjagerei oder im Stau gab es nie ein Hitzeproblem, immer ziemlich genau 70 Grad.

Eine höhere Kühlertemperatur sollte einen größeren Wärmeabtrag zur Luft haben. Davon abgesehen, fahren dem Internet zufolge sehr viele mit einem 90 Grad Thermostaten herum.

emil77b am 19 Nov 2014 00:48:13

[quote="

Eingeschlafen? :roll: Mangels Fachwissen zwangsläufig ohne zielführende Antworten totgelaufen...aber darum hier OT.![/quote]

Ich hoffe, Deinem mangelnden fachwissen wurde inzwischen auf die Sprünge geholfen :wink:

Emil

emil77b am 19 Nov 2014 00:57:30

udo61 hat geschrieben:Zum Kühlsystem des Ducato 230 mit einem 2,5 Liter Turbodiesel, mir kommt die Kühlung extrem leistungsfähig vor. Auch bei sommerlichen Temperaturen und Autobahnjagerei oder im Stau gab es nie ein Hitzeproblem, immer ziemlich genau 70 Grad.

Eine höhere Kühlertemperatur sollte einen größeren Wärmeabtrag zur Luft haben.


Absolut korrekt, wenn man das Kühlmittel rechtzeitig über den Kühler zirkulieren lässt, was Du gerade erfolgreich zu unterbinden versuchst. 8)

Gleichwohl, ich klink mich hiermit aus beiden Freds, dem von vario und seiner B10-Webasto-Kombi und dem hiesigen von Udo aus :!:

Gutes gelinegn wünscht Emil :wink:

kurt2 am 19 Nov 2014 11:13:12

Hallo,
weiß jetzt Bescheid. Dank an Carsten und Udo.

udo61 am 19 Nov 2014 20:13:55

Absolut korrekt, wenn man das Kühlmittel rechtzeitig über den Kühler zirkulieren lässt, was Du gerade erfolgreich zu unterbinden versuchst. 8)


Auch wenn sich emil77b abgewandt hat, so ist doch folgendes anzumerken: Es gibt soweit ich den Ducato-Motor verstanden habe mindestens 2 Kreisläufe des Kühlwassers, den inneren des Motors an dem auch die Heizung hängt und den äußeren des Kühlers.
Der Übergang zwischen den beiden ist am Kühlwasserthermostat, dieser ist bei jeder Temperatur unterhalb seiner Öffnungstemperatur geschlossen bis auf ein winziges Loch in der Ventilscheibe (so gesehen bei dem von mir erworbenen 91°C Thermostat). Der längere Zeit abgestellte Motor nimmt die Umgebungstemperatur an, das kann sehr kalt sein, z.B. -4° C.
Sobald der Motor in Betrieb gesetzt wurde erzeugt er Abwärme die ihn aufheizt, die Kühlwasserpumpe läuft ab der ersten Umdrehung und fördert das Kühlwasser im Motorblock und im Heizungswärmetauscher herum. Der Kühler ist im Prinzip in dieser Phase nicht erforderlich.

Ein Motor unter Belastung erwärmt sich schneller, daher soll man nach dem Anlassen bereits losfahren. Die Kühlwassertemperatur im Motorkreislauf steigt stetig und erreicht irgendwann die Öffnungstemperatur des Thermostaten, dieser öffnet langsam und sehr warmes Kühlwasser wird Richtung Kühler geleitet, gleichzeitig kommt recht kaltes Wasser vom Kühler zurück zum Motor und lässt dessen Temperatur abfallen, das kann zu einem Schließen des Thermostaten führen. Die Kühlwassertemperatur im Motor steigt dann wieder und der Thermostat öffnet. Dieses Spiel geht immer so weiter wobei sich die Öffnungsintervalle verlängern wenn die Wärmeentwicklung im Motor größer ist und wenn der Kühler nicht in der Lage ist, entsprechend abgekühltes Wasser zur Verfügung zu stellen. Ob die Temperatur des Kühlwassers stabil gehalten werden kann, gleich ob 70 oder 90 Grad hängt nur vom Wärmehaushalt an sich ab. Wenn der Kühler im Prinzip zu klein ist oder die Umgebungstemperatur zu hoch, dann kann die erzeugte Wärme nicht abgeführt werden und die Kühlwassertemperatur steigt trotz vollständig geöffnetem Thermostat.

Fazit: Wenn ein Motor ein thermisches Problem hat, ist grundsätzlich der Kühler und/oder die Wassermenge zu klein. Ein schlecht durchlüfteter Kühler ist als zu klein zu betrachten, bei sehr hoher Umgebungstemperatur wird der Kühler im Prinzip auch kleiner.
Nicht wörtlich nehmen, aber die Wirkung ist so.

Ich hindere das Kühlsystem in keiner Weise denn an den Wassermengen und an der Kühlfläche ändere ich nichts (Pappe vor dem Kühler würde eine Änderung bedeuten), ich verschiebe nur die Temperatur des Kühlbeginns von 70 auf 90 Grad.

Doch genug der Possen :)

emil77b am 20 Nov 2014 02:28:33

Oh je .. ich will mich nochmals bemühen :) .. zu Deinen Ausführungen ..

kleiner Kreis, Grosser Kreis, Trennung ist der Thermostat, das hast Du richtig erkannt.
Das kleine Loch, in der Ventilscheibe des Thermostat, hat lediglich eine Funktion betr. der Entlüftung des Kühlsystem.

Aber:
-Der Thermostat ist kein Schalter, kennt auch den Zustand teileoffen. Nicht also nur zu oder offen, sondern zu, über teilgeöffnet, zu offen, je nach Bedarf.
-reicht voll geöffnet nicht mehr aus, wird ein Lüfter am Kühler zugeschaltet. Erst wenn trotz auf Maximaldrehzahl laufenden, teils mehrstufigen, Lüfter, die Temperatur des Kühlmittels weiter steigt, wirds betr. der Kühlmitteltemperatur kritisch.
- Der Motor ist keine thermisch homogene Zone. Es gibt thermisch höher und weniger hoch belastete Zonen. Hohe Kühlmitteltemperatur bedeutet ein erhöhtes Risiko, in Belastungssituationen einen kritischen Punkt (thermische Zerstörung von Bauteilen) , in Risikozonen, zu überschreiten.

Wenn Du den °Winterthermostat" im Winter benutzt, sollte es im Regelfall keine Probleme damit geben. Sagst Du ner werke, Du möchtest in Zukunft alle halbes Jahr den Thermostat gewechselt haben ... :D :D .. die zeigen Dir nen Vogel :wink:

Hauptprob betr. Deinen Bemühungen ist es jedoch, dass man ne Fachausbildung, oder Berufserfahrung, nicht in wenigen Beiträgen zielführend transferieren kann.
Ich hoffe, Du hast für diese meine Gedanken Verständnis.

Emil

udo61 am 20 Nov 2014 19:36:15

Was soll ich dazu sagen, ich habe mich geradezu Jahrzehnte mit dem Wärmetransport durch fließendes Wasser beschäftigt.

Mir ist die Wirkungsweise eines Thermostaten mit Dehnstoffkörper mehr als klar.
Wenn Metall von fließendem Wasser umspült wird, dann ist es sehr schwierig dem Metall eine hohe Temperatur zu geben. Erst wenn es gelingt an so einer Stelle Dampfblasen zu erzeugen steigt die Temperatur heftig an. Versuche mal mit einem Schweißbrenner ein Loch in ein Rohr zu brennen durch das Wasser fließt.

Mir will das "Risiko" der Temperatursteigerung um rund 20 K nicht einleuchten, von ca. 70°C auf ca. 90°C, immerhin geht die Skala noch bis 130°C, was passiert denn dann? Solange das Kühlmittel an keiner Stelle Dampfblasen bildet passiert auch nichts. Mein lausiges Reparaturhandbuch (das rote) schreibt Öffnungsbeginn des Thermostaten 85°C, ich gehe jetzt auf 91°C, was soll daran schlimm sein? 70°C Kühlwassertemperatur ist auf jeden Fall zu kalt.

Der Kühlwasserthermostat und die Kühlerlüfter haben sich nie miteinander bekannt gemacht, die Lüfter laufen wenn es dem Kühler zu warm wird. Der wird zu warm, wie beschrieben, wenn der Wärmehaushalt des Systems nicht mehr stimmt. Das kommt aber nicht durch eine angehobene Temperatur sondern durch die Wärmeenergie die zuviel erzeugt und zuwenig abgeführt wird.

Temperatur und Wärmemenge (Energie) haben nicht direkt etwas miteinander zu tun.

Das mit den Risikozonen vermag ich nicht zu beurteilen. Ich verlasse mich auf eine robuste Motorkonstruktion die vermutlich mindestens 30 Jahre alt ist und darauf, dass das Kühlwasser ungehindert fließen kann.

Selbstverständlich bleibt der 91°C Thermostat ab Einbau immer drin. So, Friede sei mit euch, ich werde zu gegebener Zeit vom Ergebnis des Umbaus berichten.

Gast am 20 Nov 2014 21:24:14

... ich habe das sogenannte " Winterthermostat " 91° seit 3 Jahren eingebaut, seitdem hat meine Frau endlich wieder warme Füße im Winter.

Ich lasse es natürlich auch ganzjährig eingebaut und der Kühlerlüfter ist auch im Sommer noch nie " angesprungen "

und ja, der Lüfter und Lüfterschalter funktionieren.

udo61 am 20 Nov 2014 22:13:04

Demnach bin ich auf dem richtigen Weg. Vielen Dank für diesen Beitrag :)

emil77b am 21 Nov 2014 01:05:20

Das Ding unter Deiner Motorhaube ist jedoch keine Wasser- oder Dampfmaschine, sondern eine Verbrennungsmaschine, geschmiert mit öl. gekühlt durch Öl, und Wasser.

Fürs Motoröl, welches wichtige Kühlarbeit leistet, gilt 140°C als kritische Temp. , darüber besteht Gefahr des Reißen des Ölfilms.

Dieselmotor, Temperatur und Druck im Arbeitstakt, aus Wikipedia:

Beim Dieselmotor sind es zwischen 1800 und 2500 °C und 160 bar

Sollte Dein Motor zu einem der bekannterweise Hitzeproblematischen gehören, kannste Jahrhudertelanfg sonstewas studiert haben und hier erklären.
Wenn Du dem die Kühlung die er braucht nicht gönnst, kann er Deinen Motor halt ereilen ..

der brutale auftretende plötzliche Motortod :wink:

Viel Glück wünscht Emil

udo61 am 21 Nov 2014 20:31:55

Zum Glück habe ich nichts papiermäßiges studiert, alles Praxis :)

140°C will doch keiner.
Es ist wie erwähnt und in der Überschrift genannt, der 2,5 Liter mit Turbolader, Code 8140.47, 85 kW.

Der Verbrennungsdruck hat mit dem Kühlwasser aber auch so gar nichts zu tun. Innen Verbrennung, außen in den Kühlwasserkanälen das Kühlwasser (das Gemisch), dem Kühlwasser ist es auch egal ob da Gas, Diesel oder Benzin für die Abwärme sorgt.

Und nochmals, 70°C sind einfach zu kalt, man spürt förmlich wie die Schwefelsäure den Motor zerfrisst.
Und mir ist es im Prinzip egal dass der Heizkessel unter der Heizkesselhaube auch noch Bewegung herstellt, obwohl ich zugeben muss, das sich dieser Effekt im Wohnmobil vorteilhaft einsetzen lässt. Für meine Vorstellung ist es völlig unerheblich ob ich einen Motor, einen Heizkessel oder ein Atomkraftwerk kühlen muss.
Wenn die Maschine mein Experiment nicht vertragen sollte werde ich an die Warnung von User emil77b denken und demütig einräumen dass dieser recht gehabt hat.

Gast am 21 Nov 2014 21:41:32

udo61 hat geschrieben:Wenn die Maschine mein Experiment nicht vertragen sollte werde ich an die Warnung von User emil77b denken und demütig einräumen dass dieser recht gehabt hat.


... er wird nicht recht haben :D

ich werde ab nächsten Monat wieder mit " Winterthermostat " ca. 10 000 km fahren, es ist in dem aktuellen Motor ca. 40 000 km drin :D

70° ist für einen Motor einfach zu kalt und im Winter bekam man das Führerhaus überhaupt nicht warm !

mein ja nur ma so :D

JACKYONE am 21 Nov 2014 23:50:54

Hallo. Als ehemals gelernter KFZ`ler ( vor 40 Jahren) ist mir eine normale/optimale Kühlwassertemp. von ca. 90° in Erinnerung - und so stehts auch im Fachkundebuch.

MfG Robert

emil77b am 22 Nov 2014 00:24:39

Wer meine Beiträge zum Thema gelesen hat, wird feststellen, dass ich Befürworter einer hoher Betriebstemperatur bin.

Mal abgesehen vom Eröffnungsbeitrag, sehe ich das ehrliche bemühen des TE, nicht nur irgendwas zu wechseln, sondern sich auch Gedanken drüber zu machen. Hochachtung bei seiner zum Ausdruck gebrachten Einstellung zum Schmuddelgewerk :D

auch bei 90°C muß nicht Schluß sein. Nicht umsonst steht das Kühlmittel unter Druck, kocht erst bei ca. 115°C.

Den Begriff Winterthermostat kann man getrost in die Mottenkiste stopfen, der suggeriert ja geradezu einen regelmäßigen Wechsel, Saisonabhängig.

In sofern der Te sich als vermeindlicher Kfz-Laie eingeführt hat, und genau da sehe ich ihn auch weiterhin, habe ich versucht vor ggf. möglichen Schäden zu warnen.
Wer hier welchen Motor auf welcher Nachrüststufe des Herstellers fährt, kann ich nicht wissen.
Gern mag jeder probieren oder sich zu seiner Motorkennung, damit verbundenen Problemen, explizied informieren.

Für mich wird der Thermostatwechsel des Te weder Nutzen noch Schaden zur Folge haben. Ich schreib hier nicht um jemanden zu ärgern :!:

Jupp .. also sorry für meine Beiträge.

Emil

JACKYONE am 22 Nov 2014 00:37:27

emil77b hat geschrieben:
Den Begriff Winterthermostat kann man getrost in die Mottenkiste stopfen, der suggeriert ja geradezu einen regelmäßigen Wechsel, Saisonabhängig.


Nun, man suche im Net nach Thermostat Dukato 230 - und was kommt da ganz offiziell ? richtig : Winterthermostat 91°
Ist also ein Begriff, der anscheinend nicht nur hier verwendung findet, sondern weiter verbreitet ist - warum wohl?
Übrigens "suggeriert" das für mich was ganz anderes, nämlich dass es für überwiegend kältere Landstriche eben ein Thermostat gibt, das den Motor auf 90° Betriebstemp. hält, und für überwiegend heissere Gegenden eben eines mit niedriger Temperaturöffnung, damit ein überhitzen des Motors bei großer Beanspruchung verhindert wird.

MfG Robert

emil77b am 22 Nov 2014 01:04:00

Hallo Robert,

das Ersatzteilprogramm der Hersteller enthält durchaus Ausrüstungen für "kalte Zonen" .. woimmer das auch sei :D
Ich weiß nur gerade nicht, inwiefern as für das Vorhgaben des TE relevant ist *grübel* .. Deutschland ist NICHT kalte Zone, und wenns im Sommer nach Italien geht, hm ja .. rate mal, was das für eine Zone ist :D
Nu können wir hier sicherlich noch viel mehr Worte drum machen.
Vll liest Du Dir nochmals den Eröffnungsbeitrag, weiterhin den von mir folgenden, den von meier, ahd, durch. :wink:

übrigens gibts auch die Möglichkeit eine defekten Thermostat, gegen einen funktionierenden zu erneuern. Da muss man nicht unbedingt gleich Sibirien aufrufen. Einen mit 70° Thermostat gibts definitiv nicht :!:

Emil

murksmax am 22 Nov 2014 12:30:44

...
übrigens gibts auch die Möglichkeit eine defekten Thermostat, gegen einen funktionierenden zu erneuern. Da muss man nicht unbedingt gleich Sibirien aufrufen. Einen mit 70° Thermostat gibts definitiv nicht :!: [/quote]

Moin auch,

den letzten Satz bestreite ich! Ich kenne durchaus Motorenhersteller, die für ihre Aggregate Thermostate mit einer max. Öffnung bei 60° im Programm haben. Derartige Teile findet man i. d. R. im Schiffsdiesel mit einer direkten Seewasserkühlung. Ziel ist es, die Kühlmitteltemperatur möglichst unter 60° zu halten, damit sich kein Kesselstein bilden kann.

Und bei Volvo habe ich auch schon 70° und 75° Thermostate gesehen!

Auch Ford baut übrigens Motoren für Sportboote - weshalb da also keine 70°-Thermostate, die man ja auch im PKW oder Transporter einbauen kann?

Gast am 22 Nov 2014 13:00:30

emil77b hat geschrieben:Für mich wird der Thermostatwechsel des Te weder Nutzen noch Schaden zur Folge haben.


... für mich hat der TE Nutzen dadurch, daß er das Führerhaus warm bekommt, was ich mit dem 70° nicht hatte, ist der Ducato ja bekannt für.

udo61 am 22 Nov 2014 13:26:17

Mir geht es nicht nur um die Heizleistung, da bin ich leidensfähig, ich will keine sauren wässrigen Rückstände im Motor haben.

Das mit den 60°C Thermostaten ist interessant, das bringt mich ins Grübeln, wovon hängt denn die optimale Betriebstemperatur eines Kolbenmotors ab? Ist diese Temperatur konstruktiv festgelegt? Kesselstein entsteht tatsächlich wenn ständig frisches Wasser zu hoch erwärmt wird.

Zu den 90°C die sowohl an den "Kühler" der Heizung, den Heizungswärmetauscher nennt man diesen wohl, als auch an den eigentlichen Kühler hinter der Frontmaske abgegeben werden, wenn sich die Heizleistung nach innen verbessert, dann verbessert sich auch die Heizleistung nach außen. Wenn es der Kühler schafft, praktisch die Lufttemperatur an den Motor zurückzuliefern, nehmen wir mal an diese würde barbarische 40°C betragen, dann würde bei 90°C zu 40°C mehr Wärmeenergie transportiert als bei 70°C zu 40°C .

Und noch ein Hinweis: Sollte die Kühlwassertemperatur durch hohe Außentemperaturen und durch hohe Motorabwärme sowieso Richtung 100°C betragen, würde sowohl der 70°C Thermostat als auch der 90°C Thermostat voll geöffnet sein. Es kann daher eigentlich nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung keine Überhitzung geben die es nicht sowieso geben würde.
Leider wird die Zeit für mich knapp, ich befürchte ich werde dieses Jahr den Umbau nicht mehr schaffen.

Gast am 22 Nov 2014 14:19:37

udo61 hat geschrieben:Leider wird die Zeit für mich knapp, ich befürchte ich werde dieses Jahr den Umbau nicht mehr schaffen.


... Thermostat wechsel dauert nur 15 min. :D

udo61 am 22 Nov 2014 14:35:06

So schwierig mag das vielleicht nicht sein, nur muss ich in die Selbsthilfewerkstatt die nicht endlos offen hat und der eigentlich vorgesehene Wechsel der Kühlflüssigkeit dauert mit Sicherheit länger. Und es wird nur noch eine Tour geben, weil ab Dezember Winterpause ist. Es ist ein eher nicht so wintertaugliches Gefährt. Daher ist das auch eine Gewissensentscheidung, fasse ich das Herz noch an oder lasse ich das in Ruhe, denn derzeit läuft ja alles soweit. Wir wissen ja, never change a running system.

JACKYONE am 22 Nov 2014 20:47:30

emil77b hat geschrieben:Hallo Robert,

Einen mit 70° Thermostat gibts definitiv nicht :!:

Emil


Nun, hab keine Lust und Zeit hier lange zu suchen - aber mit 2 Klicks hab ich welche mit 79° - 82° - 83° - 88° - 89° und eben auch 91° gefunden. Ist ja auch schon ein klitzekleiner Unterschied.
Und übrigens, was soll ich denn in deinem 1.Beirag lesen? das hier? :
Winterthermostat .. ich fasses ja nicht
Mit meinen Beiträgen dürfte ja wohl klar sein, dass es dieses "Winterthermostat" def. auch gibt! Soll ich auch noch den Link einstellen?
Du musst nicht glauben, dass du immer alles besser weisst als alle anderen.
MfG Robert

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