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Hallo zusammen, habe ein kleines Problem mit der Aufbaubatterie. Sie wird nicht mehr durch die Lichtmaschine geladen. Ich muss dazu leider gestehen, dass ich letzte Woche das Fahrzeug (Fiat Duc 244) nicht starten konnte, weil meine 10 Jahre alte Starter-Batterie zu schwach war. Habe deshalb das Fahrzeug mit dem Starterkabel von meiner Aufbaubatterie gestartet. Jetzt wird meine Aufbaubatterie nicht mehr durch die Lichtmaschine geladen. Kann mir da jemand helfen oder hat eine Idee? aus dem Werdenfelser Land Was soll man dazu nur sagen? So viele Möglichkeiten. Erste Frage, wurde die Aufbaubatterie ausgebaut zum Überbrücken? Lief der Motor und damit die Lichtmaschine und der Elektroblock wollte die Aufbaubatterie laden und konnte nicht weil keine angeschlossen war und ist jetzt defekt? Weil da oft draufsteht nicht ohne angeschlossene Batterie betreiben? Hallo Geo, hat das Fahrzeug ein Trennrelais? Wie ist der Zustand der Starterbatterie? Zu den Fragen: die Aufbaubatterie war noch angeschlossen. Habe lediglich beide Batterien mit einem Starterkabel verbunden wie bei einer Starthilfe. Die Fahrzeugbatterie war zu dem Zeitpunkt fast leer. Ich gehe davon aus, dass ich irgendwo ein Trennrelais sitzen habe. Die Fahrzeugbatterie wird immer noch ganz normal geladen, bei der Aufbaubatterie tut sich nichts mehr. Ich hatte das gleiche Problem - Schuld war das defekte Relais. Prüfe mal alle Hochlast-Sicherungen an der Starter-Batterie / Bordbatterie. Könnte Sein, dass durch die leere Batterie nach dem Starten und Entfernen des Überbrückungskabels starke Rückströme / Ladeströme von der Aufbaubatterie über das angezogene Trennrelais (D+) zur Startbatterie geflossen sind und diese die Sicherung geschossen haben. danke für den Hinweis. Werde dem mal nachgehen. Ich hoffe dass dann alles wieder funktioniert. Nur zum Verständnis: Wird das Womo mit Fremdbatterie gestartet, dreht die Lima und generiert D+. Dadurch werden jetzt auch die Aufbaubatterien zugeschaltet. Wenn die auch lerer waren fließ viel Ausgleichstrom aus Fremdlima/Fremdbatterie in die Womo Start/Aufbaubatterie. Wenn die Aufbaubatt nur mit 30A abgesichert ist, kann die auslösen. Dann ist die Aufbaubatt. "abgeklemmt" Andreas [quote="andwein"]Wird das Womo mit Fremdbatterie gestartet, dreht die Lima und generiert D+. Dadurch werden jetzt auch die Aufbaubatterien zugeschaltet. Wenn die auch lerer waren fließ viel Ausgleichstrom aus Fremdlima/Fremdbatterie in die Womo Start/Aufbaubatterie. Wenn die Aufbaubatt nur mit 30A abgesichert ist, kann die auslösen. Dann ist die Aufbaubatt. "abgeklemmt"/quote] Und, man erinnert sich, beim Fremdstart sollte die Spenderbatterie noch etwas dranbleiben UND die Beleuchtung das gestarteten KFZ eingeschaltet werden, damit durch das Hochdrehen des Motors rsp. der Lima die Spannung nicht zu hoch ansteigt. :idea:
Ah ja... und ich dachte immer jede Lichtmaschine hätte einen Regler der die Spannung einfängt und außerdem ist ja gerade die klapperleere Starterbatterie heftig am Ladestrom nuckeln, woher soll da eine Spannungsspitze kommen?
Tja, da denkst du halt falsch! Das gilt nur für die eigene Produktion, nicht für die Fremdeinspeisungen. Dazu kommen Überspannungen durch induktive/kapazitive Lasten und Hochstromfunken. Immer das komplette System betrachten! Man soll auch keine modernen Autos (Drehstrom-Lima, elektr. Motorsteuerung) anschieben/anschleppen bei ausgebauter Batterie. Aus ähnlichen Gründen. Andreas Alles fast richtig, nur am Thema vorbei. Die Starthilfe wurde mittels voller Bordbatterie gegeben, die beim Abtrennen der Kabellage über das mittlerweile angezogene Trennrelais wahrscheinlich die total leere Startbatterie mit Strom versorgt hat, was die 30A Sicherung durchaus hätte auslösen können. Ob die Sicherung tatsächlich ausgelöst hat, wissen wir noch nicht.
... aber nur, wenn die Anschussdrahtenden eine Schleife wie ein Lasso haben... Ernsthaft: Es sollte eigentlich einleuchten, dass beim Anschieben eine Batterie (möglichst eine funktionsfähige) angeschlossen ist.
Was soll ich dazu nun wieder sagen? Induktive/kapazitive Lasten? Wo sollen die denn sein? Hochstromfunken? Hübsch. Ich lehne mich aus dem Fenster und gebe folgendes zu lesen: Die Autobatterien schlucken wie die Löcher alles was da von außen an ihre Pole gerät, sozusagen ein immens großer Kondensator. Eine entladene Starterbatterie zieht jedes Elektron in Reichweite gnadenlos an, es gibt kein Entrinnen. Alles was direkt an den Polen einer Starterbatterie geklemmt wird und möglicherweise Spannungsschwankungen erzeugen könnte, wird von der Batterie geradezu aufgesogen. Hypothese: Startvorgang, Motor dreht und schaltet Motor- und Aufbaubatterie zusammen, Aufbaubatterie liefert rückwärts Strom in die Starterbatterie und überlastet eine Sicherung. Das wurde so in etwa bereits in den Raum gestellt. Es wird eine Sicherung in der Nähe der Starterbatterie geben und eine in der Nähe der Aufbaubatterie. Wenn es um Starthilfe geht bin ich ein Mensch ohne Innenleben, noch nie ist irgendwas danach kaputt gewesen. Der Hochstromfunke ist ein Hoch_STROM_funke, viel Strom , wenig Spannung , was soll davon zerstört werden? Die Fremdeinspeisung, die Spannung beträgt ziemlich genau Bordnetzspannung, ein nachteiliger Einfluss ist nicht denkbar. Vorschlag zur Güte: Fahrzeuge vollgestopft mit Mikroprozessoren reagieren eventuell völlig anders und damit jenseits meiner Erfahrung. Bei mir war in einem solchen Fall ganz einfach die D+ - Leitung unterbrochen. Ich hatte beim Hantieren mit Akku und Kabeln versehentlich einen Kabelschuh abgezogen. Prüfen, ob am Trennrelais D+ anliegt! Wenn das Trennrelais im Ladegerät verbaut ist, D+ - Eingang des Ladegerätes prüfen. Wenn nicht, - D+ - Leitung verfolgen. Wenn ja, Ladeausgang des Ladegerätes prüfen, dabei Ladeleitung zur Aufbaubatterie trennen. Damit müsste man den Fehler eingrenzen können.
So hoch wird der Rückstrom wohl nicht sein, aber was soll's. Ich frage (mich) vielmehr, was die beiden Sicherungen überhaupt dort zu suchen haben. Mein PKW und Camper haben dort jedenfalls keine.
Du bist schon ein harter Brocken, es gibt noch viel zu lernen, packen wirs an: Induktive Lasten: Anlasser Kapazitive Lasten: Batterien Hochstromfunke: Überschlagsfunke beim Anschluss/Trennen von Hochstromleitungen (Motor fremdstartem bei leerer Batterie ca. 200A Spitzenstrom) dabei entstehen hohe Spannungsspitzen (im Millisekundenbereich) Spitzenstrom: kurzfristige Stromspitze im millisekundenbereich. Alle Erklärungen auf dem Level von Physikunterricht, bitte keine Korrekturen von der vereinfachten Darstellung durch Physikern, Elektrikern oder Elektronikern. Wo kann ich dir noch mit Erklärungen zu Spannung/Strom/Elektrik oder Elektronik weiterhelfen?? Hilfsbereit, Andreas Hi Andreas, Sorry wenn ich mich hier einmische, aber deine Begriffsdefinitionen sind schon sehr, sehr, sehr abenteuerlich. Bei der Wortschöpfung "Hochstromfunken" mag das noch lustig sein, aber andere Begriffe wie z.B. "kapazitive Last" oder "Spannungsspitzen" sind definiert. Da dienen deine interessanten Posts eigentlich nur der Begriffs-Verwirrung. Ich verstehe wenn man dich versucht zu bremsen, da den Hilfesuchenden damit nicht gedient ist. Liebe , Alf
Sowas ist auch eines der Kriterien bei Automotive Tests. Da gibt es sogar genormte Spannungspulse, die Geräte fürs Auto überstehen müssen, weil sowas beim Start auftreten kann. Eine Batterie dämpft solche Spitzen tatsächlich. Nur ist zwischen dem Erzeuger und der Batterie immer noch etwas Kabel, das die Dämpfung verringert. RK
Sagen wir ich bin eine gut durchgerührte Mischung aus relativ gebildet was den elektrischen Teil angeht und ganz ordentlich sibirisch was den praktischen Teil betrifft. Der Anlasser ist wohl eine induktive Last, der dreht beim Startvorgang bis der Motor läuft, dann wird er abgeschaltet und zwar so wie er das immer wird. Daher hat der Anlasser ab Abschaltung keinen Einfluss mehr. Kapazitive Last, die Batterien, die bügeln uns alles glatt und sind dem ganzen eher förderlich, richten keinen Schaden an. Die Spannungsspitzen bestreite ich, wohl wird eine mehr oder weniger volle Batterie an eine ziemlich leere Batterie angeschlossen und es funkt in der Tat ein wenig, aber jede Spannungsspitze verschwindet sofort im Akku. Alles was beim Anklemmen der Starthilfekabel an Stromspitzen entsteht hat keinen Einfluss weil nur diese Kabel betroffen sind. Theoretisch ist jedes Stück Draht eine Spule und schlägt daher zurück, ein dickes Starthilfekabel hat aber vermutlich eine sehr geringe Induktivität und der Rückschlag ist im Pipifaxbereich. Ich möchte es so ausdrücken, da man manchmal Taxifahrer losschickt um Starthilfe zu geben muss es ein sehr eigensicherer Vorgang sein. Ich sehe keine Probleme und das wird durch meine bisherigen Erfahrungen bestätigt. Selbstverständlich kann ich einfach immer nur Glück gehabt haben. Und dann noch das Märchen mit dem sicherheitshalber eingeschaltetem Licht, wenn der Motor sich dazu bequemt selbst zu drehen und wenigstens Leerlaufdrehzahl erreicht, dann liefert die Lichtmaschine eine Spannung und damit auch einen Strom. Faustregel ist wohl, bei Motorleerlauf hat man die halbe Nennleistung der Lichtmaschine bereits zur Verfügung. Die Spannung wird sofort ohne jede Verzögerung vom Regler der direkt auf der Lichtmaschine sitzt auf die Nennspannung eingestellt, irgendwas um die 14 Volt. Es gibt kein unkontrolliertes Hochschwingen der Lichtmaschinenspannung. Daher ist es nicht erforderlich die Scheinwerfer einzuschalten um die Spannung zu begrenzen. Außerdem ist immer noch mindestens ein Akku angeschlossen und dämpft jeden Spannungsanstieg. Wenn man den Spenderakku abtrennt (Starthilfekabel abklemmen) dann gibt es eventuell einen Abrissfunken, aber auch dessen Einfluss wird auf beiden Seiten des Kabels von jeweils einem Akku stark gedämpft. Ich sehe keine Probleme. Hallo zusammen, ich habe jetzt jetzt viel gelesen, aber komme nicht weiter. Ich möchte noch bemerken, das ich kein Mechatroniker bin. Nochmals zur Erläuterung: Fahrzeug Joint Die Bordbatterie wird normalerweise durch die Lichtmaschine oder über Ladegerät geladen. Die Fahrzeugbatterie wird nur über die Lichtmaschine geladen. Habe eine etwas schwache Fahrzeugbatterie, die bei niedrigen Temperaturen nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug zu starten. Habe bis jetzt in solchen Situationen immer die Fahrzeugbatterie mit der Bordbatterie (sitzt unter dem Beifahrersitz) mittels Starterkabel verbunden. Hat bis jetzt immer gut funktioniert. Beim letzten mal roch es etwas nach Ampere und meine Bordbatterie war schlagartig leer. Habe dann das Fahrzeug mittels Starterkabel von einem Fremdfahrzeug gestartet, funktionierte einwandfrei. Meine Bordbatterie wird seitdem nicht mehr von der Lichtmaschine geladen. Habe nach defekten Sicherungen gesucht aber keine gefunden. An der Bordbatterie kommen die Leitungen vom Ladegerät, die auch abgesichert sind (Sicherungen in Ordnung). Bei den Leitungen zur Lichtmaschine habe ich keine Sicherung gefunden. In den Sicherungskästen (Führerhaus und Motorraum) waren alle Sicherungen in Ordnung. Kann es möglich sein, dass es darüber hinaus noch Einzelsicherungen gibt?
Schön wärs. Eine Induktivität, der man den Strom abdreht, hat eine Energie gespeichert und versucht den Strom beizubehalten. Dabei kommt es zu Spannungsspitzen (Selbstinduktionsspannung). Da der Widerstand des geöffneten Kreises sehr hoch ist, braucht es eine hohe Spannung um einen Strom zu erzeugen. Ist das gleiche Prinzip wie bei Blitzröhrenzündungen und Zündspulen im Auto. In diesem Fall kommt auch noch die Spannung des zu diesem Zeitpunkt zum Generator gewordenen Starters dazu.
Nur ist die Batterie kein Ideal. Genauso hat sie auch einen Innenwiderstand, der bei Stromspitzen(hinein) an den Klemmen eine Überspannung erzeugt. Wenn sie so ideal wäre, könnte man mit keinem Ladegerät eine zu hohe Ladespannung erzeugen, weil die Batterie die ja vernichten müßte !?
Das wird die Autoindustrie freuen, daß sie ein Problem weniger hat. --> Link --> Link RK Das Abschalten des Anlassers wird auch in vollelektronischen Fahrzeugen immer noch so gemacht wie zu den Zeiten von Robert Bosch, mit einem robusten Magnetschalter. Trotzdem zerlegt es offenbar höchst selten die Elektrik nur weil der Motor gestartet wird. Und wenn der Startvorgang per zweiter Batterie stattfindet ist die Starterbatterie im elektrischen Sinn eben nur etwas größer, alles andere ist unverändert geblieben. Wenn ich eine Batterie mit 12,6 Volt auf eine mit 11 Volt klemme dann bratzt es ein wenig und dann war es das auch schon, sodann lädt die volle Batterie die leere und man sollte sich beeilen den Schlüssel zu drehen bevor sich die Ladungen zu sehr ausgeglichen haben. Wo soll bei dieser geringen Spannungsdifferenz denn die sagenhafte Spannungsspitze herkommen? Es wird wohl eine kurze Schwingung geben aber deren Ausschlag ist eher klein. Mit welcher Drehzahl startet ein Motor eigentlich? 300/min? Irgendwer wird es wissen. Jedenfalls scheint mir die Anlassdrehzahl kleiner zu sein als die Leerlaufdrehzahl. Und aus dieser Drehzahl läuft der Motor dann hoch und die Lichtmaschine wird ganz sanft aus ihrem Schlaf erweckt und der Regler auch und es gibt kein Überschwingen der Bordspannung. Zur Zerstörung von Bordelektrik durch Ladegeräte, es wurde angeraten die Batterie vom Fahrzeug zu trennen vor dem Anklemmen des Ladegerätes, das waren aber auch sehr primitive Ladegeräte und es war wohl nicht immer sicher ob da nicht doch Steckdosenspannung hindurchleckt. Sicher ist Sicher. Dieser Hinweis kam eigentlich erst mit der breiten Einführung der Drehstromlichtmaschine auf, denn die enthält Halbleiterdioden und die sind gefährdet. Heutzutage dürften selbst billige Gleichrichter eine recht hohe Sperrspannung haben und die Ladegeräte sind bestimmt auch besser. Ich habe ein primitives Ladegerät mit einem französischen Auto BJ 2002 verbunden ohne die Batterie vom Rest zu trennen, nichts ist zerstört worden. Zu dem eigentlichen Problem: Da muss man jetzt im Fahrzeug herumkriechen und die Drähte verfolgen und schlicht und einfach nachsehen. Ich regelmäßigen Abständen mit einer spitzen Elektrode durch die Isolierung stechen und sehen ob noch Spannung anliegt. Auch kann die Nase helfen weil von dem elektrischen Geruch vielleicht noch was da ist. Vielleicht sieht man dort auch was passiert ist. Jedenfalls ist was abgeraucht, wobei das mit der Starthilfe nichts zu tun haben muss. Danke, udo61, leicht zu erkennen: Hier sprach der Praktiker... 8)
Ich wiederhole mich: Selbstinduktion. Am besten mal nachlesen. Ja, das ist meist nur ein kurzer Impuls, aber für Elektronik kann das reichen. Es passiert deshalb normalerweise nichts, weil die Hersteller das Problem kennen und deshalb ziemliche Mühen auf sich nehmen, die Geräte dagegen zu schützen. Siehe die genormten Testpulse. Nur kann das in extremen Fällen (Starthilfe, Batterie tot...) u.U. nicht reichen. Und das ist auch der Grund, daß viele 12V Geräte in der Anleitung stehen haben, daß sie beim Start nicht angeschlossen sein dürfen, weil sie eben nicht den nötigen Schutz haben. D.h. nicht daß sie sofort kaputt gehen, aber garantieren kann das auch keiner. Das Problem zeigt sich an verschiedensten Stellen. Relaisspulen werden mit Freilaufdioden versehen um den Spannungspuls kurzzuschliessen. Bei Wechselstromschützen nimmt man Parallelkondensatoren. Ohne kann empfindliche Elektronik in der Nähe resetiert werden (auch schon erlebt). Im Modellbau dürfen Kabel vom Akku zum elektronischen Regler eine gewisse Länge nicht überschreiten, sonst kann es den Regler (durch Überspannung) zerlegen. Hatte ich auch schon. Jedes Schaltnetzteil nutzt diese Aufrechterhaltung des Stroms für seine Funktion (hier in kontrollierter Form). RK
Ich wiederhole mich: Selbstinduktion.[/quote] Nach meiner Kenntnis ist der erzeugte Impuls beim Öffnen eines Kontakts aber erheblich grösser als beim Schliessen.
Hallo Geo, sorry für Hochstromfunken etc, das hilft dir nicht . Ich bin auch kein Fiatexperte, aber ich habe eine gefahren. der Duc 244 hat auch einen Stromverteiler auf der Starterbatterie, ich glaube, da sitzen auch dicke Sicherungen. Mit Bordbatterie meinst du ja sicherlich die Aufbaubatterie (schon wieder unterschiedliche Begriffe) Von der Fiat Startbatterie geht ein dickeres Kabel zum Ladegerät (EBL), Marke ?, dort sitzt irgendwo (vielleicht im Ladegerät) ein Trennrelais, das Start und Aufbaubatterie trennt wenn der Motor nicht läuft. Läuft der Motor kommt von dort, über eine "fliegende Sicherung 2-3A", in einer dünneren Leitung das D+ Signal. Mit diesem Signal zieht das Trennrelais an (nur für Udo61: das jetzt kein Trennrelais sondern ein Verbindungsrelais ist). Vom Ladegerät/Trennrelais geht jetzt eine dickere Leitung über eine "fliegende Sicherung 30-50A, zur Aufbaubatterie. Beide Sicherungen sind nicht in den Sicherungskästen von Fiat verbaut. Suche beide Sicherungen und messe sie durch, eine davon ist besimmt defekt. Andreas
Bei Anlasserdrehzahl kommt auch D+ noch nicht, die Bordbatterien werden also auch nicht zugeschaltet. ciao Ludo Danke Andreas, ich werde mich Morgen drum kümmern, da ich Heute noch Termine habe. Werde dann berichten. aus dem Werdenfelser Land!
Schau mal das Massekabel von der Statbatterie zum EBL an,ist es noch belastbar? Mit einer Birne 12V 45Watt prüfen. Hanton warum eigentlich so viel Aufwand? ich habe das gleiche Problem vor einiger Zeit auch gehabt, habe das Versorgungskabel an das Wohnmobil angeschlossen und über das Ladegerät im E.Block beide Batterien wieder aufgeladen. Nach 2 Tagen war das Fahrzeug wieder fahrbereit so einfach war das für mich! Korrektur, ich habe bei meiner Bemerkung vorher nicht beachtet, dass die Batterie nicht mehr aufgeladen werden kann, folglich ist meine Bemerkung nicht richtig! Hallo zusammen, ich habe alle Sicherungen überprüft, alles ok. Ich kann allerdings die Sicherung für die D+-Leitung nicht finden. Sie geht von der Lichtmaschine weg und verschwindet in einem Kabelbaum. Vielleicht habe ich sie auch nur übersehen. Genauso finde ich das Trennrelais nicht. Hat jemand eine Idee? Fahrzeug DUC 244, 2,0 JTD, Aufbau Joint 33 (VMA566). Ich bin ja bestimmt nicht der einzige, der mit einem Joint 33 aus 2005 unterwegs ist.
Ob die überhaupt eine hat? Das Trennrelais ist, glaube ich, im EBL verbaut (falls vorhanden), ob D+ anliegt kann man einfach mit Voltmeter oder Prüflampe checken, Motor aus, kein Signal, Zündung an - kein Signal, Motor läuft - D+ hat Spannung. (Auch am EBL zu prüfen). Wie schon beschrieben, haben die 244er einen (Plus) Verteiler auf der Starterbatt.,mit diversen Sicherungen im Hochstrombereich. Hier ist auch der abgesicherte Anschluß f. den Aufbau (4-6mm²) sowie das abgesicherte D+ Kabel (max 3A). Gemeinsam ziehen diese zum Fußraum(seite)im Beifahrerbereich, um meist in der Beifahrerkonsole zu verschwinden. Dort findet sich auch oft das Elektroversorg.-gerät (EVS), wenn nicht, laufen die Kabel zur anderweitig untergebrachten Elektrozentrale unter Gummiboden in Konsole. Das ominöse Trennrelais ist heute sehr selten " stand alone", meist in die EVS integriert. D+ wird nun zur Ansteuerung a) des Trennrelais, b) des Kühlschrankrelais genommen, um Limastrom in Aufbaubatts oder Küli über die dicke Leitung zu schicken. Daß D+ in die Fiat-Verkabelung funktioniert, ist sicher, denn sonst würde die Ladekontrolllampe bei Motor/Limalauf nicht verlöschen, die kriegt nämlich von e.Seite Batt. +, v. d. anderen Seite D+. Bei stehendem Motor/Lima wirkt D+ wie Minus, mit Plus der Batt. leuchtet die Lampe (Zündung an). Mit drehender Lima kriegt D+ 12V v. Lima, 12V auf bd. Seiten der Birne ergibt 0 Spannungsfifferenz, die Kotrolllampe erlischt= Lima tut (Ausnahme:Birne kaputt). Fehlersuche jetzt klar: Beifahrerfußraum oder Konsole bd. Kabel suchen, verfolgen, messen. Auf beiden muß 12V (bei laufendem Motor) sein, bei stehendem Motor 12 V nur auf dickem Kabel, dünn=0V. Wenn dick auch 0 V , Sicherung auf St.-Batt-Verteiler? Wenn nicht, Fehler weiter vorne, wenn ja, Fehler weiter hinten. Wo hat es denn elektr. gerochen, nach Isolierung oder Metall? Geht eigentlich die bordeigene elektr. 12V Kühlschrankversorgung bei Motorlauf? Wenn ja, scheint D+ Versorgung n. hinten i.O.zu sein, wobei die EVS heute meist Trennrelais u. Külirel. integriert haben =ein D+-Anschluß. Wenn Küli geht, kann's nicht an D+ liegen, dann ist Trennrel. faul oder sonstige U-brechung. Gr. Richi Hallo Richi, habe nachgeschaut, der Kühlschrank funktioniert bei laufendem Motor nicht, so dass d+ irgendwo unterbrochen sein muss. Gerochen hat es im Beifahrerbereich als ich die beiden Batterien mit dem Starterkabel gebrückt habe, ging allerdings sehr schnell wieder weg. Muß die Leitung noch durchmessen. Haben zur Zeit 2 Grad minus und mein Fahrzeug steht auf einem öffentlichen Parkplatz im Freien, da macht die Suche nicht wirklich Spaß. Habe jetzt erstmal die Starterbatterie erneuert, damit ich damit keine Probleme mehr habe.
Und haste auch durchgemessenen, dass keine schleichenden Verbraucher aktiv sind...? Ich glaube, die Starterbatterie war altersbedingt am Ende (min. 9 Jahre alt). Ich hatte zwar schon einmal die Fahrzeugbeleuchtung in Verdacht bzw. die dazugehörige Schaltung. Beim DUC ist die Fahrzeugbeleuchtung bei eingeschaltetem Licht und gezogenem Zündschlüssel aus, ich bin mir aber nicht sicher, ob hier nicht doch noch Strom gezogen wird. Schalte jetzt lieber zusätzlich die Beleuchtung aus. Auf Zündung aus = Licht aus = kein Strom, möchte ich mich nicht verlassen. Das hat aber nur was mit der Starterbatterie zu tun.
Hallo, eventuell liegt hier schon das Problem. Ggf. kommt von der Lima keine Spannung. Schlage folgendes vor: - An den Klemmen der Lima die Spannung messen (bei ca. 2000 rpm): sollte mehr als 13,6V betragen - danach an der Motor-Batterie messen (gleiche rpm). Die Spannung sollte nur geringfügig kleiner sein - danach (selbe rpm) an der Aufbau-Batterie messen (Spannung sollte ähnlich hoch sein) Sofern Du eine niedrigere Spannung vorfindest, hast Du ein potentielles Problem entdeckt: - Korrosion an Verschraubungen vom Kabel (hatte mein Womo) - Defekte Lima (hatte mein Womo) - Defekte Streifensicherungen - Defektes Trennrelais - Defekte Batterie (Motor oder Aufbau) Vielleicht posttest Du mal die gemessenen Spannungen. Viel Erfolg, Martin
Verständlich, bei dem Alter... 8) Hallo Martin, - Lima liefert 14,2V - Streifensicherungen in Ordnung - an der Starterbatterie liegt bei ca. 2000rmp ebenfalls 14V an - an der Aufbaubatterie kommt nichts an - Trennrelais kann ich nicht finden
Ich habe aber eines für Dich gefunden...: Amazon Link
Dass der Kühlschrank bei laufendem Motor nicht funktioniert, ist ein ziemlich eindeutiges Indiz für eine unterbrochene D+ - Leitung. Soweit ich weiß, ist in der D+ - Leitung keine Sicherung. Es bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als die Unterbrechung zu suchen. Zweckmäßigerweise sucht man dort zuerst, wo man zuletzt hantiert hat. Erfahrungsgemäß baut man sich die meisten Fehler selber ein. Das Trennrelais ist vermutlich im Ladegerät verbaut. Dieses hat dann eine Eingangsklemme für D+. Dort kann dann mit einem Spannungsprüfer oder besser einem Spannungsmesser die Rückwärtssuche beginnen. Also, wenn Absorber-Küli auf 12V auch nicht geht, würde ich auch zunächst auf U-brechung D+ tippen. Ist die EVS unter Beifahrersitz? Wenn ja, müßte sie mit ihren Anschlüssen u. Sicherungen zugänglich sein. Hier mal kontrollieren/Spann.messen. Evtl. hast Du ebenfalls so viel Glück wie ich gestern Morgen in Bad Wörishofen: die vordere linke elektrische Stütze ließ sich (im Naßschnee bei 1°C) nicht mehr einfahren. Sah mich schon sie im Dreck liegend ausbauen, wackelte unlustig per distance mit dem Regenschirm an den Kabeln und oh Wunder: sie fuhr ein. Muß demnächst vom Carport in die Halle, den Wackler suchen. Richi Übrigens: Mach Dir ein Prüfkabel 12V, eine Seite Zig.-Anz.-Stecker (internat.), andere Seite blank, Klemmen oder Spitzen. Man kann dann LiMa-Lauf simulieren u. das Trennrelais, wo es auch ist, klacken hören. D+ -Sicherung von/zu Lima sollte sicherheitshalber aber raus sein. Aber nur, wenn Du auch durchblickst. |
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