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Bergab bei Schnee gebremst? Was passiert bei Großen? 1, 2


Baer26 am 05 Jan 2015 08:22:30

Hallo Wintererfahrene Fahrer!

Wir waren am Wochenende unterwegs. Dann fing es zu scheinen an. Dann geht es bergab. Recht steil sogar. Mangels Ortskenntnis auch keine Alternative. Auch niemand zum Fragen da: "wird das noch steiler?" Wir tasten uns also höchst vorsichtig in's Tal runter. Gefühlt 10 Tonnen im Rücken (knapp 5 Tonnen Auto, 5 Tonnen geistig noch dazu) ist das irgendwie anders als im PKW mit Schwerpunkt auf Bordsteinhöhe :lol:.

Dabei habe ich mir dann also Gedanken gemacht: Was ist eigentlich, wenn es jetzt rutscht? Bleibt das Fahrzeug ganz "normal" beherrschbar oder wird eine undefinierbare Rutschpartie daraus? Klar, dass Beladung, Hecklastigkeit etc. einen großen Einfluss haben. Momentan ist die Heckgarage bis auf einen Mittagsruhe-Zerstörenden-4-Takter-Generator leer. Winterräder sind drauf - um das vorweg zu nehmen. Auf allen 3 Achsen. Aber wie stark bremsen die im Unterschied zu einem PKW.

==> Wer von Euch ist also bergab (sagen wir 12% Gefälle) bei Schnee schon mal gerutscht. Und wie ist es ausgegangen?
==> Ist der Grenzbereich nah am PKW dran oder weit weit früher?

Ich freue mich auf Eure Erlebnis-Berichte.

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Tipsel am 05 Jan 2015 08:30:31

Wir waren auf dem Grand Ballon. Festgefahrene Schneedecke und Splitt. Hoch gings prima und wir hatten uns auch garkeine großen Gedanken gemacht, hatten ja super Reifen. Aber wir mussten auch wieder runter....

Wir habens geschafft, aber brauchen sowas nie wieder, weil wir in jeder Kurve das Gefühl hatten, das Auto will geradeaus. Und ich bin sicher, wenn Peter gebremst hätte, wäre es geradeaus gefahren.

thomas56 am 05 Jan 2015 08:34:58

egal was ich gemacht habe, ob runter schalten, Hand- oder Betriebsbremse, das Heck wollte ausbrechen.
Da hat nur beten geholfen, dass ich nach 10km bei 10% unten heil angekommen bin.
Waren 8t mit Heckantrieb.

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mnk1200 am 05 Jan 2015 09:45:55

Fährt hier etwa jemand ohne Schneeketten in den Winterurlaub?!?!?!?!?!? :evil:

Tipsel am 05 Jan 2015 09:56:06

Bei uns wars im Osterurlaub und es sah nicht nach Schnee aus, als wir hoch fuhren :D Und wenden ging erst oben.
Tags zuvor auf dem Dabo sah es so aus, wer denkt da an Schnee?


Heimdall am 05 Jan 2015 10:01:37

Dass ein Fahrzeug immer lieber geradeaus Richtung Tal fahren will, ist ein Naturgesetz! Wenn es dem Lenkeinschlag nicht mehr folgt ist der Fahrer für die jeweiligen Fahrbahn Verhältnisse einfach zu schnell unterwegs. So einfach ist das.
Auf Schneefahrbahnen sollte man schon bevor man weiche Knie bekommt runter schalten und nicht erst wenn man spürt dass das Heck ausbrechen oder geradeaus fahren will. Dazu gibt es sogar Warntafeln die die Steigung/Gefälle angeben. Die sollten Flachland Tiroler nur nicht ignorieren!

Baer26 am 05 Jan 2015 10:05:03

Hallo Heimdall: OK, das war jetzt die Belehrung. Gefragt waren Erfahrungen.

wombat1 am 05 Jan 2015 10:20:36

Also ich weiß was Ihr meint.

Bei meiner ersten Lkw Führerscheinprüfung hatte ich so eine Situation die Prüfuing gekostet.
Ich bog in eine Talstraße ab, bei Neuschnee, ich habe von Anfang an gebremst, am Ende stand das Vorderrad eine Handbreit hinter der weißen Linie am Stopschild. Das was!

Baer26 und Thomas56 haben wohl kein ABS (?).

Wenn man sehr langsam fährt sollte ein modernes Wohnmobil mit ABS das meistern.
Nur wer tritt wirklich feste auf die Bremse damit das ABS greift ?

Ich bin Anfang Januar 2010, nachts während der Schneekatastrophe die vereiste Costa Brava Küstenstraße gefahren, alles anderen Straßen waren gesperrt.
Von Rosas nach Perpinan 4 Std. Ich fand das sehr nervig. Ich habe dem Auto vertraut. Es hat funktioniert.
Und ich möchte es euch eigentlich garnicht erzählen ich hatte noch Sommerreifen drauf (nie mehr).

Wombat1

thomas56 am 05 Jan 2015 10:24:35

Heimdall hat geschrieben:Auf Schneefahrbahnen sollte man schon bevor man weiche Knie bekommt runter schalten und nicht erst wenn man spürt dass das Heck ausbrechen oder geradeaus fahren will. Dazu gibt es sogar Warntafeln die die Steigung/Gefälle angeben. Die sollten Flachland Tiroler nur nicht ignorieren!


Wenn du schon im ersten Gang bist, schaltest du nicht mehr runter und doch wirst du immer schneller. Jeder Bremsversuch kann im Chaos enden!
Klar wird die Gefällestrecke angezeigt, dann war ich aber schon über der Kuppe. Wer rechnet schon damit, dass im Tiefwinter so eine Strecke weder gräumt, noch gestreut wurde? Bin leider kein Hellseher, sonst hätte ich vorher Ketten aufgezogen!

Wombat1, weisst du wieviel 10% Gefälle sind, was willst du da mit ABS auf vereister Strecke?

wombat1 am 05 Jan 2015 10:45:32

thomas56 hat geschrieben:Wombat1, weisst du wieviel 10% Gefälle sind, was willst du da mit ABS auf vereister Strecke?


Thomas es funktioniert wirklich. Aber Wunder kann ABS nicht vollbringen.
Ich kenne diese Situationen auch vom 26t. Der Unterschied mit und ohne ABS ist sehr groß.

woslomo am 05 Jan 2015 11:35:01

Als wir mal zum Skifahren einen Paß bei viel Neuschnee hoch wollten, kamen uns viele Heimfahrer entgegen. Die meisten hatten Ketten drauf. Mit Ketten auf der Hinterachse hatte keiner Probleme. Wenn aber ein Frontriebler um eine Kehre kam und den Gegenverkehr sah, bremste er meist und schon begann das Heck die Vorderräder zu überholen. Wir mußten viele Fahrzeuge wieder talwärts ausrichten.
Das im Hinterkopf wollte ich für das Womo zumindest eine Spurkette auf der Hinterachse montieren. Das wird von Alko strikt untersagt, weil dann Mechanik zu dicht an den Ketten liegt.
Wie ist die Erfahrung bei einem größeren frontgetriebenem Womo mit vorne montierten Ketten? Ich habe immer noch Bedenken, dass mich das Heck trotz Winterreifen überholt, wenn ich bremse und dabei nur etwas schief zur Falllinie ausgerichtet bin. Dann dürfte die Strasse für einige Zeit blockiert sein.

brawo1 am 05 Jan 2015 11:37:07

Solche Situationen entstehen nicht nur beim Abwärtsfahren, sondern auch berghoch. Am 01.02.12 auf dem Peleponnes wollten wir von Leonidi nach Peleta. An der Küste alles im grünen Bereich, dann ging es bergauf und am Straßenrand immer wieder leicht angewehter Schnee,



dann auf einmal offensichtlich geschlossene Schneedecke, lediglich auf der linken Seite einige Stellen, die schneefrei zu sein schienen.



Also auf die linke Seite gewechselt und Gas gegeben, damit ich die letzten Meter bis zur Passhöhe hochkomme. Dann erkannte ich, dass es sich bei den schneefreien Stellen nicht um Asphalt handelte, sondern um pures Eis, also wieder nach rechts gezogen, das Womo wurde immer langsamer und dann ging nichts mehr für einige Augenblicke. Aber dann rutschte das Wohnmobil unkontrolliert zurück und kam glücklicherweise am linken Straßenrand kurz vor einer Felswand zum Stehen.



So ein Erlebnis wünsche ich niemandem, aber ich war um eine Erfahrung reicher.

thomas56 am 05 Jan 2015 11:56:17

Wombat1, da funktioniert gar nichts. Wenn du auf einer Eisschicht mit 10% bremst, drehst du dich und mehr nicht!

woslomo am 05 Jan 2015 12:06:08

thomas56 hat geschrieben:Wombat1, da funktioniert gar nichts. Wenn du auf einer Eisschicht mit 10% bremst, drehst du dich und mehr nicht!

...wenn die Strasse breit genug ist und keine massiven Sachen rumstehen wie Leitplanken oder Felsen oder Eisbrocken oder...
Da wird es dann schnell seeeehr teuer.

bernierapido am 05 Jan 2015 12:43:32

Hab's in Österreich/Steiermark mit meinem Sattelgespann erlebt, es waren 14% und auf dem Weg nach oben fing es an zu schneien. Berg runter geschlossene Schneedecke aber viel zu dünn für Ketten.
Bergauf war mit 4x4 und Tandemachse auf dem Trailer und 8 Winterreifen kein Problem.
Bergab: 4x4 mit ABS für das Zugfahrzeug kein Problem aber am Trailer ohne ABS --- sobald man bremst, blockieren die Räder und der Auflieger versucht zu überholen rechts oder links , wo's ihm gerad passt.
Ist eigentlich das Selbe als führe man ein Tandemachser Wohnmobil nur das bei mir die Vorderachse der Zugwagen ist, da der Trailer aktiv gebremst ist (Luftdruck) bremst er nur, wenn ich das Bremspedal betätige.
Da ich schon im Flachland die Erfahrungen mit schneebedeckten Straßen und blockierenden Tandemachsrädern gemacht hatte und nur der Splitt auf der Bankette das Gespann einigermaßen gerade gehalten hatte, kannte ich das Verhalten.
Mit Untersetzung und Automatik auf ersten Gang hab ich das Gespann dann nur mit Motorbremskraft den Berg runter manövriert, nicht ein Mal gebremst, auch nicht vor Haarnadelkurven. Ging zwar sehr langsam aber stressfrei (für mich :wink: meine Frau als Beifahrerin hat das anders empfunden) und wir kamen nicht ins Rutschen.

xbmcg am 05 Jan 2015 15:02:57

Bisher kenne ich das "nur" vom PKW (Allrad-X-Drive) auf überfrorener Fahrbahn, unter Schrittgeschwindigkeit,
starkes Gefälle, Anhalten trotz ABS unmöglich, alle Räder blockieren und Wagen wird unkontrollierbar
und dabei auch noch schneller.

Automatik auf 1. Gang begrenzt und rollen lassen, hab ganz schön geschwitzt und war froh, dass mir
niemand entgegen kam oder am Berg sich festgefahren hatte. Stotterbremse hat auch wenig geholfen,
die Fahrbahn war zum Graben hin nach rechts abschüssig, so dass der Wagen beim Bremsen immer
versucht hat in den Graben zu rutschen. Da ist man machtlos, habe vergeblich nach eine Schneewehe oder
Leitplanke Ausschau gehalten, um das Auto gezielt festzufahren, um anzuhalten. Ich war heilfroh, als ich
unten angekommen bin.

Mit einem WoMo wäre das bestimmt nicht gut ausgegangen.

rolfblock am 05 Jan 2015 17:03:37

Mal eine Überlegung:
Frontantrieb, vorne Schneeketten, hinten nur Winterreifen. Bei starkem Bremsen rutschen die Hinterräder und neigen zum Blockieren. Das Heck bricht aus.
Was passiert, wenn man vor der Bergabfahrt die Zusatzluftfederung kräftig aufpumpt? Das Heck kommt hoch und der Bremskraftregler verringert hinten die Bremsleistung. Es wird fast nur noch vorne gebremst.
Macht es Sinn, bei Schneeketten nur vorn und Bergabfahrt die Luftfedern aufzupumpen?

Gast am 05 Jan 2015 17:22:35

Ich erlebe das jeden Winter als Busfahrer im Überlanddienst.Ich habe zwei besonders üble Stellen auf meiner Tour,einmal 12% Gefälle und einmal 15%,da geht bei Glätte nur eins: Automatik 1.Schaltstufe,Retarder stufe 3,dann ganz langsam runter.Mit Fahrgästen an Bord: Anhalten und keinen Meter weiter,Meldung an Zentrale und warten bis der Streuwagen da ist.Fahrzeug immer in Bewegung halten,beim Versuch anzuhalten kann die Karre ausbrechen,dann gibt es Kleinholz.Ich hatte vor einigen Jahren ein recht apartes Erlebnis an einer Gefällstrecke,die Straße war nass aber griffig,als ich etwa ein drittel des Gefälles hinter mir hatte bemerkte ich das die Nässe in Glatteis übergegangen war und ich den Omnibus nicht mehr halten konnte.Unten kam der Ortseingang näher und ich zog den Bus nach rechts um ihn in den Strassengraben zu fahren,dann merkte ich das die Reifen grip auf der rechten Seite bekamen.Ich habe 4 Strassenleitpfähle und 3 meter Gartenzaun niedergemäht aber der Bus stand.Wie sich später herausstellte war dem Streufahrzeug das Salz ausgegangen ausgerechnet da wo es am dringendsten gebraucht worden wäre.

Arno

didje3 am 05 Jan 2015 17:36:48

Sollte ich mal mit einem Frontantrieb im Winter in die Berge fahren, würde ich 2 Sätze Schneekette aufziehen für die Hinterachse und für die Vorderasche wen es den Berg ab geht.Das kann auch bei einem Heckantrieb von vorteil sein.
Ich hoffe ja das ich nicht in so eine Lage komme, obwohl ich Heckantrieb habe, und außerdem mit einem Frontantrieb würde ich im Winter nicht in die Berge fahren, aber das ist wieder mal meine Persönliche Meinung.
didje

dl3ro am 05 Jan 2015 17:37:21

Hallo,
Also es gibt sicher nicht mehr fahrbare Straßenzustände. Was man/frau sich zutraut und händeln kann glaube ich ist doch sehr vom Menschen selbst abhängig. Und was dem einen gelingt muß der andere auch nach Übung nicht können.
Was man machen kann denke ich ist weitestgehend bekannt. Ketten wird man sicher nur an den Antriebsräder auflegen wenn man es vorher nicht besser weiß. Klartext ich habe schon vorn und hinten je eine Kette gefahren wegen der Spurhaltung aber das war ein spezieller Weg abschüssig und schräg und bekannt....
Ich glaube halt diese Frage: Schnee und steil nach unten. Es gehört auch Mut dazu einfach oben stehen zu bleiben wenn es nicht geht.
Aber ein Grundsatz habe ich schon: Je schwerer mein Fahrzeug je unbedingter sollte es nicht rutschen. Ein 1000kg Pkw kann man relativ leicht dorthin rutschen lassen wo man will. 3,5t oder 7,5t oder gar 40t auch ein Bus naja ich denke besser er rutscht überhaupt nie. Ich denke man merkt doch ob das schafft oder nicht. Nur überschätzen ist falsch. Getreu meinem Grundsatz:ich fahre gut und danke allen die mir ausgewichen sind.
Nur so ich habe schon mehrfach auf besseres Wetter gewartet und eimerweise Splitt geschleppt ach ja und Kaffee getrunken wenns nicht mehr ging.

xbmcg am 05 Jan 2015 17:40:23

Mit Frontantrieb hat man bei Glätte Vorteile gegenüber Heckantrieb, die Heckschleuder bricht eher aus und bleibt schneller am Hang hängen.

buccaneer am 05 Jan 2015 17:51:31

gut wenn man Vergleichsmöglichkeiten hat
ich muss mit Frontantrieb meinen Gasfuß im Gebirge schon bei Nässe sehr gefühlvoll im Zaum halten, bei Schnee und Eis wie auf rohen Eiern :wink:
das Ausbrechen des Hecks beim Bremsen bergab hat m.E. wenig mit der Antriebsart zu tun

didje3 am 05 Jan 2015 18:03:45

xbmcg hat geschrieben:Mit Frontantrieb hat man bei Glätte Vorteile gegenüber Heckantrieb, die Heckschleuder bricht eher aus und bleibt schneller am Hang hängen.

Ich habe mal eine Frage an dich, der Post- Bus in der Schweiz hat er Frontantrieb oder Heckantrieb
didje

bestager am 05 Jan 2015 18:08:25

Moin,

ich glaube, xbmcg hat nur den smiley vergessen. :ja:

, Charly

Gast am 05 Jan 2015 18:20:44

Hallo, Didje

Alle Busse haben Heckantrieb,auf Island gibt es sogar Busse mit Allradantrieb.

Arno

Gast am 05 Jan 2015 18:22:36

xbmcg hat geschrieben:Mit Frontantrieb hat man bei Glätte Vorteile gegenüber Heckantrieb, die Heckschleuder bricht eher aus und bleibt schneller am Hang hängen.


Das gilt bei PKW,aber bestimmt nicht bei Wohnmobilen wo die größte Last hinten ist und der Antrieb vorne entlastet und dadurch weniger wirkungsvoll ist.

Arno

Flatus am 05 Jan 2015 18:38:07

didje3 hat geschrieben:Ich habe mal eine Frage an dich, der Post- Bus in der Schweiz hat er Frontantrieb oder Heckantrieb

Die meisten Postbusse haben Heckantrieb, aber es gibt auch viele mit Allrad.
Hier bei mir zuhause fahren zwei mit Allrad und einer mit Heckantrieb. Und das in den Voralpen und auf unter 500 Meter über Meer.

Flatus
.

pwglobe am 05 Jan 2015 19:02:04

Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, bergab ist es egal ob Heck-, Front- oder Allradantrieb wenn man bremsen muss und die Räder blockieren geht die Fuhre hinten weg oder schiebt über die Vorderräder weiter geradeaus. Beim Defender 130 mit Wohnkabine konnte ich mich selbst befreien nachdem ich erst hinten und dann auch noch vorn die Ketten aufgezogen habe, Schäden hatte ich zum Glück keine, nur ein Leuchtpfosten musste dran glauben. So geht es halt, eben mal schnell auf unseren Hausberg zum Langlauf.

Spassvogel am 05 Jan 2015 19:12:49

ät Peter....Du hast uns beschrieben wie Du den Berg runterkommst, jetzt noch die Variante mit dem Berg hochfahren :D :D

bestager am 05 Jan 2015 19:16:02

pwglobe hat geschrieben: bergab ist es egal ob Heck-, Front- oder Allradantrieb wenn man bremsen muss


Moin,

das ist richtig.
Aber Frontantrieb ist schon sicherer, denn wenn man den Berg nicht hochkommt, braucht man bergab auch
nicht bremsen. ;D

, Charly

Gast am 05 Jan 2015 19:17:21

rosselarno hat geschrieben:Das gilt bei PKW, aber bestimmt nicht bei Wohnmobilen wo die größte Last hinten ist und der Antrieb vorne entlastet und dadurch weniger wirkungsvoll ist.

Magst Du das mal erklären? Motor/Getriebe ist doch vorne. Bei meinem ist der Wassertank direkt hinterm Fahrerhaus. Abwasser ungefähr mittig und in der Heckgarage ist 1 Fahrrad und 1..2 Getränkekisten. Und bissl Kleinkram, der nicht soviel wiegt.

Spassvogel am 05 Jan 2015 19:28:22

Magst Du das mal erklären? Motor/Getriebe ist doch vorne. Bei meinem ist der Wassertank direkt hinterm Fahrerhaus. Abwasser ungefähr mittig und in der Heckgarage ist 1 Fahrrad und 1..2 Getränkekisten. Und bissl Kleinkram, der nicht soviel wiegt.[/quote][/quote]

Volle Getränkekisten :lol: :lol: ???

pwglobe am 05 Jan 2015 19:33:17

Spaßvogel hat geschrieben:
ät Peter....Du hast uns beschrieben wie Du den Berg runterkommst, jetzt noch die Variante mit dem Berg hochfahren


Bergauf war hiermit nie das Problem.

Spassvogel am 05 Jan 2015 19:35:58

Bergauf war hiermit nie das Problem.
[/quote]

Tolles Spaßmobil :D :D

Gast am 05 Jan 2015 19:37:42

Spassvogel hat geschrieben:Volle Getränkekisten :lol: :lol: ???

Muss ich das jetzt verstehen??

P.S. Üb mal zitieren... :mrgreen:

bestager am 05 Jan 2015 20:03:10

Hundefreund02 hat geschrieben:Muss ich das jetzt verstehen??


Moin,

das vielleicht nicht, aber etwas Statik.
In der Ebene ist die Achslastverteilung evtl. ausgeglichen, aber an einer Steigung nicht mehr.
Zu der statischen kommt dann noch die dynamische Achslstverteilung beim Beschleunigen.

Grß, Charly

Gizmo am 05 Jan 2015 20:08:44

rosselarno: "Das gilt bei PKW, aber bestimmt nicht bei Wohnmobilen wo die größte Last hinten ist und der Antrieb vorne entlastet und dadurch weniger wirkungsvoll ist."

Hundefreund: "Magst Du das mal erklären? Motor/Getriebe ist doch vorne. Bei meinem ist der Wassertank direkt hinterm Fahrerhaus. Abwasser ungefähr mittig und in der Heckgarage ist 1 Fahrrad und 1..2 Getränkekisten. Und bissl Kleinkram, der nicht soviel wiegt."

Hallo,
unser Wohnmobil z.B. hat beladen (incl. 2 Personen + vollem Frischwassertank auf der Vorderachse)
vorn eine Achslast von 1500 kp und hinten von 1800 kp.
, Gizmo

Gast am 05 Jan 2015 22:57:39

Was ist denn schwerer,der Aufbau mit Inhalt hinten oder der Motor evtl.mit Führerhaus vorne?Warum sind denn Fahrgestelle mit Hinterradantrieb so begehrt?Warum werden so viele Wohnmobile aufgelastet?Etwa weil sie vorne zu schwer sind?

Arno

didje3 am 06 Jan 2015 00:27:16

Warum werden so viele Wohnmobile aufgelastet?Etwa weil sie vorne zu schwer sind?
rosselarno aus diesem Grund haben die WoMo mit Frontantrieb ja auch die Luftfeder vorne, die Garage ist ja meistens leer außer mal Kasten Bier drin, wenn er natürlich über die3, 5 Tonnen aufgelastet ist gehen auch mal 2 Kasten Bier :lol:
didje

brawo1 am 06 Jan 2015 00:31:05

didje3 hat geschrieben:rosselarno aus diesem Grund haben die WoMo mit Frontantrieb ja auch die Luftfeder vorne,

Mein Fronttriebler hat aber die Luftfederung hinten :mrgreen: , was nun?

Gast am 06 Jan 2015 00:33:36

Kistenweise Bier? Pfui Deibel,der ware Genießer trinkt Wein !

Arno :D

Gast am 06 Jan 2015 00:36:16

brawo1 hat geschrieben:Mein Fronttriebler hat aber die Luftfederung hinten :mrgreen: , was nun?



Ich weiß ja nicht, welche Mobile der TE kennt, aber bei meinem ist die Luftfederung auch hinten (auf der Tandemachse).

didje3 am 06 Jan 2015 00:47:25

Wie Tandemachse und Luftfederung hinten, dann hast du ein Alkoholproblem
didje

Gast am 06 Jan 2015 00:57:23

didje3 hat geschrieben:Wie Tandemachse und Luftfederung hinten, dann hast du ein Alkoholproblem
didje


Und du keine Ahnung von aufgelasteten Tandemmobilen! -> besser mal die Schn.. halten,

Weiß auch nicht, was das jetzt mit Alkohol zu tun haben soll, damit habe ich überhaupt kein Problem

Gast am 06 Jan 2015 01:08:18

rosselarno hat geschrieben:Was ist denn schwerer, der Aufbau mit Inhalt hinten oder der Motor evtl.mit Führerhaus vorne? Warum sind denn Fahrgestelle mit Hinterradantrieb so begehrt? Warum werden so viele Wohnmobile aufgelastet? Etwa weil sie vorne zu schwer sind?
Arno

Danke für die vielen Fragen auf meine Frage! Antworten wären mir lieber gewesen. :twisted:

bestager hat geschrieben:In der Ebene ist die Achslastverteilung evtl. ausgeglichen, aber an einer Steigung nicht mehr.
Zu der statischen kommt dann noch die dynamische Achslastverteilung beim Beschleunigen.

Danke, das leuchtet ein. Praktisch ein Hebel, der je nach Überstand und Gewicht hinter der HA wirkt.
Gizmo hat geschrieben:unser Wohnmobil z.B. hat beladen (incl. 2 Personen + vollem Frischwassertank auf der Vorderachse)
vorn eine Achslast von 1500 kp und hinten von 1800 kp.

Auch danke, muss dann auch mal auf die Waage, wenn ich wieder unterwegs bin. Kanns mir aber bei meinem kaum vorstellen, daß der hinten schwerer wie vorne ist.

P.S. Die Ausgangsfrage war wohl sinngemäss: Was passiert wenn man mit dem Womo auf Schnee bergab bremst? Naja, die Antworten zeigen, je glatter, desto mehr rutsch :P egal ob Front-oder Heckantrieb. Dann kommen halt Faktoren wie Reifen, Gewicht, usw. ins Spiel.
Ab von der Ausgangsfrage wurde diese immer mehr zu "wie schaff ichs den Berg hoch". Und ja, da hat vermutlich der Hecktriebler zumal bei Zwillingsreifen die deutlich besseren Karten!

P.P.S. Mich würden echte Erfahrungen bei Glätte beim Fronttriebler bergauf/bergab brennend interessieren! (Mit/ohne Schneeketten)

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