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Zuladung – Hersteller spielen mit gezinkten Karten 1, 2


wwolter am 20 Mär 2015 14:19:25

Auch ich gehörte zu der Fraktion der Unbedarften, die den Angaben der Hersteller bei „max. Zuladung“ voll vertrauten. Wenn es z.B. heißt es können 650kg zugeladen werden (Technisch zulässige Gesamtmasse minus Masse im fahrbereiten Zustand), ging ich davon aus, dass ich die vorgegebene Geometrie des Womo (Garage u.a.) dazu ausnutzen kann.
Dass das aber nicht immer der Fall ist, zeigte uns der Forumsteilnehmer Hhhermann im Alpa-Thread. Auch nochmal an dieser Stelle ein Dankeschön an Hhhermann, dass er so manchen Wohnmobilisten für dieses Thema sensibilisiert hat.
Denn die beiden Gewichtseinheiten zGG und Zulässige Hinterachslast stehen im direkten Widerspruch. Man sollte glauben, dass namhafte Hersteller nach jahrzehntelanger Erfahrung den Käufern eine stimmige Womo-Geometrie anbieten, zumindest was eine praktikable Zuladung angeht. Dem ist aber nicht so (siehe Hhhermanns Sieg vor Gericht)!
Um vor dem Kaufvertrag zu wissen, was ich den beiden Achsen an Zuladung zumuten kann, versuchte ich an genaue Gewichtsangaben des Herstellers zu kommen. Dies wurde mir letztendlich verweigert! Über so viel Ignoranz des selbsternannten europäischen Marktführers kann ich nur den Kopf schütteln.
Hier mein Emailverkehr mit dem Marktführer (die Antworten des Herstellers leider nur sinngemäß, da er mir die Veröffentlichung im Forum untersagte):

Email vom 9. März 2015:
Sehr geehrter Herr ……….,
ich benötige für eine Neuanschaffung (B544 wurde verkauft) technische Auskünfte:
Basis Mercedes (möglichst ML-I), Fahrgestell, zGG, zul. Achslasten u.a.
Das Ganze mit dem Hintergrund einer Heckbühne für Motorrad und Fahrräder.
Wer wäre dafür ein Ansprechpartner bzw. eine Auskunft gebende Stelle?
MfG
Wilhelm Wolter

Antwort vom 10. März 2015:
Fahrgestell: Mercedes-Sprinter
Vorderachslast Hinterachslast Gesamtgewicht
1800 2430 3500
1800 2430 3880
1800 2430 4200
Beim ML-I werden bei der Motorrad-Halterung max. 150 kg freigegeben.

Email vom 10. März 2015:
Sehr geehrter Herr ………..,
herzlichen Dank für die sehr zeitnahe Beantwortung meiner Fragen.
Trotzdem bleibt für mich noch folgendes Problem der Achslasten. Ohne diese zu kennen, kann ich eine Anschaffung eines Neufahrzeuges nicht machen.
Hintergrund meiner Frage:
Bei meinem bisherigen Fahrzeug (B544 mit wahlweise Motorrad-Bühne oder orig. Goldschmitt-Box) auf Basis DUCATO bin ich an meine Grenzen gestoßen bzw. darüber hinaus! Alpenpässe sind seit einem Negativerlebnis für immer gestrichen.
Vorab noch eine allgemeine Frage: Kann man sich bei Hymer einen ML-I 560 oder ML-T 560 auf Basis Sprinter 516 zusammenstellen lassen? Dann wären alle meine Fragen bzw. Bedenken erledigt!
Nun meine Frage:
Wie hoch ist die Zulademöglichkeit bei folgender Ausstattung, auch bezogen auf die Achslasten:
Hymer ML-I 560
316 CDI, 120KW -
Auflastung 4200kg -
Kraftstofftank 100l 10
Automatic 48
Luftfederung Hinterachse 42
Markise 40
Motorradhalter 57
Komfort-Stützen, hinten 9
GFK Dachbeschichtung 30
Power-Paket 68,5
Komfort-Line Paket 57
Alde-Arktis-Paket 101
Außendusche Garage 1
Flachbildschirm 19“ 12
Navi inkl. Rückfahrkamera 3,5
Satelitenanlage Oyster 14,5
Solaranlage ??
Gesamtgewicht: ca. 510kg

Besten Dank für Ihre Bemühungen!
MfG
Wilhelm Wolter

Antwort vom 10. März 2015:
Masse fahrbereit: ca. 3040 kg
• Sonderausstattung: ca. 510 kg
• Tatsächliches Gewicht: ca. 3550 kg
Bei einer max. möglichen Auflastung auf 4200 kg ergibt sich eine ca. Zuladung von 650 kg.
Eine Auskunft hinsichtlich Zuladungsmöglichkeiten der einzelnen Achslasten wird mir ausdrücklich nicht erteilt

Email vom 11. März 2015:
Sehr geehrter Herr …….,
besten Dank für die weiteren Infos.
Trotzdem nochmals 2 Fragen:
1. Heißt das, auf Basis Sprinter 516 nicht möglich bei den beiden Baureihen ML-I und ML-T?
2. Sie haben doch sicherlich bei den beiden ausgelieferten ML-I 560 ein Wiegeprotokoll. Kann man nicht den Empfänger schwärzen? Dann könnte ich wenigstens über die Methode „Pi-mal-Daumen“ bei der ausgelieferten Sonderausstattung meine Ausstattung „hochrechnen“.
Mir geht es doch um die Gewissheit, dass ich auch wirklich die von Ihnen genannten 650kg (ca.) zuladen kann. Denn: Bei einer Auflastung auf 4200kg gibt es lt. Ihrer Aufstellung lediglich 30kg „Jongliermöglichkeiten“ zwischen den Achsen. Sprich bei einer geeichten Straßenwaage praktisch keine!
Ich hoffe sehr, meine Fragen wirken bei Ihnen nicht penetrant, sind mir die Auskünfte doch sehr wichtig!
MfG
Wilhelm Wolter

Antwort vom 12. März 2015
Der ML-I wird ausschließlich auf Basis 316/319 angeboten. Ein Wiegeprotokoll wird generell nicht herausgegeben, auch wenn Käuferdaten geschwärzt werden.

Mein Fazit: Obiges Beispiel und die Erfahrungen vom Forumsteilnehmer Hhhermann mit Dethleffs zeigen mir, dass es der Womo-Industrie viel zu gut geht. Anders kann ich mir die Ignoranz gegenüber dem Endverbraucher nicht vorstellen. Es ist für mich ein Unding, dass dem Käufer vor dem Kaufvertrag bewusst keine Angaben (auch bei expliziter Nachfrage) über die Achslasten des auszuliefernden Womo machen.
P.S. Meine obige Frage nach der Möglichkeit eines MB Sprinter 516/519 in der 3,5t/4,2t Klasse hatte den Hintergrund, dass das Fahren eines Womo mit max. Komfort und Sicherheit verbunden mit ausreichend Reserven z.B. bei Alpenpässen für einen Teil von Nutzern wünschenswert wäre. Aber dieses Thema wäre vielleicht gut für die Eröffnung eines neuen Thread’s.

Viele
Wilhelm

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Gast am 20 Mär 2015 15:03:42

Mein Wohnmobil wurde laut der vom Vorbesitzer überlassenen Unterlagen bei der Übergabe an den Kunden vom Händler komplett mit aller gekauften Zusatzausstattung gewogen und der Wiegeschein den Fahrzeugpapieren beigeheftet.

Es geht also! :lach:

Liebe , Alf

Acki am 20 Mär 2015 15:24:58

KudlWackerl hat geschrieben:Mein Wohnmobil wurde laut der vom Vorbesitzer überlassenen Unterlagen bei der Übergabe an den Kunden vom Händler komplett mit aller gekauften Zusatzausstattung gewogen und der Wiegeschein den Fahrzeugpapieren beigeheftet.

Es geht also! :lach:

Liebe , Alf

Alf,
Der TE will es doch VORHER wissen - bevor er bestellt und kauft!

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gerhardo am 20 Mär 2015 15:26:40

Hallo Wilhelm,

ich stimme dir zu, dass man eine bessere Informastion des Herstellers erwarten kann.

Wenn ich deine Angaben allerdings ansehe motiviert mich das zu folgendem Kommentar:
Du hast eine umfangreiche Ausstattung zusammengestellt. Daher ist klar, es muss eine Auflastung auf 4200kg sein.
Ich fahre einen vom Konzept ähnlichen Exsis i auf Fiat mit 7,2m Länge auf Maxifahrwerk mit 3,0l-Motor, ebenfalls gut ausgestattet.
zGG 4250kg, HA 2400kg, VA 2100
Mit 2 E-Fahrrädern in der Garage, 2 Personen und voll urlaubsgerecht beladen mit vollen Tanks wiegt das Fahrzeug ca. 3950kg. Dabei ist die Vorderachse unkritisch 1700kg und die Hinterachse bei 2250kg. 2 weitere Fahrgäste vorne sind o.k.
Radstand ist 3900mm.
Der ML-i ist etwas kürzer, ebenso der Radstand. Hecküberhang ähnlich. - Damit ist für mich klar: So wie bei meinem Exsis i, ist auch beim ML i ein Motorradträger am Heck nicht sinnvoll, wenn man auch die Garage nutzen will. Die weit hinter der Achse stehende Last erhöht die Last auf die HA überproportional durch die Hebelwirkung. Einzige Möglichkeit für eine Motorrad-Mitnahme wäre die Verladung in der Garage.
gerhardo

Gast am 20 Mär 2015 15:35:08

Ja, Acki, schon aber:

der Punkt ist, dass das Gewicht im vorgesehenen Rahmen ist. Darauf kommt es an. Wenn also der TE ein Fahrzeug kauft und spezielle Anforderungen an die Zuladung hat, schriftlich vereinbaren, dass die Zuladung soundso sein muss. Dann nachwiegen!

Nachwiegen vor Zulassung und vor Übernahme!

Liebe , Alf

chrisc4 am 20 Mär 2015 16:36:28

Ich muss auch immer nur den Kopf schüttel, wenn ich sehe, dass Wohnmobile bis 3,5 to mit 7,5m Länge und 4 Schlafplätze mit großer Garage und Vollausstattung von gewissenlosen Verkäufern an ahnungslose verkauft wurden.
Die sind fast immer auf der Hinterachse gnadenlos überladen. Mir wurde vom einem Stellplatznachbar schon gesagt, dass er das weiß, dass die Hinterachse dauerhaft über 400Kg überladen ist, er aber darin kein Problem sieht ("mache ich schon seit einem Jahr so") und das dann mit den 215er 15 Zoll Reifen Traglast 109 (1030Kg). :stupid:


Hans

willi_chic am 20 Mär 2015 17:23:37

KudlWackerl hat geschrieben:und spezielle Anforderungen an die Zuladung hat, schriftlich vereinbaren, dass die Zuladung soundso sein muss. Dann nachwiegen! Nachwiegen vor Zulassung und vor Übernahme!


das find ich richtig gut!

weil die Pappnasen das im Werk mit hoher Sicherheit verschludern werden vor der Unterschrft erst mal einen Rechtsanwalt konsultieren, wieweit von den zugesicherten Eigenschaften abgewichen werden darf um nicht auf den Prozeßkosten sitzen zu bleiben

grüße klaus

Lancelot am 20 Mär 2015 17:37:29

willi_chic hat geschrieben: das find ich richtig gut!


ICH auch .. :lach: . Es zeugt von einem frischen Optimismus :!:
Leider wahrscheinlich wenig praxisgerecht. Erst vor wenigen Wochen hat das ein Bekannter (bei einem Knaus-Händler) probiert - vergeblich :(
Der Händler hätte die Bestellung nicht akzeptiert, ganz einfach !

Also kann man auf seinem Standpunkt beharren und eben (mindest dort) KEIN Auto kaufen .. oder Du ziehst ihn ein, den Schwanz :?

Gast am 20 Mär 2015 17:37:47

Ich hatte den Fall mit Fehlen der zugesicherten Eigenschaften schon mal beim Firmenfahrzeug. Konfiguration war falsch, Händler wollte nachrüsten.

Ihr dürft auf keinem Fall dem Händler die Zulassung durch Vollmacht erlauben. Solange das Fahrzeug nicht auf euch zugelassen ist und nicht übergeben, könnt ihr ohne jedes Prozessrisiko die Abnahme verweigern.

Habe ich gemacht, Dreizeiler reicht. 4 Wochen später war ein anderes passenderes Auto da. :D

Liebe , Alf

wwolter am 20 Mär 2015 18:16:04

Ich meine: Der Käufer muss VOR dem Kauf wissen, auf was er sich einlässt! Schaut Euch doch mal den Fall Dethleffs-Hhhermann an. Ich konfiguriere doch kein Womo ins Blaue und nach Monaten Wartezeit stelle ich fest: April April. Soll ich dann nochmals das Prozedere wiederholen, bei welchen Hersteller auch immer?

Beste
Wilhelm

Gast am 20 Mär 2015 18:18:33

Der Wilhelm (TE) wurde doch vom Händler/Hersteller erst gar nicht bedient.

Da muss er sich sowieso einen Händler kümmern welcher seine Wünsche ernst nimmt und verkaufen will. Andere Mütter haben auch schöne Töchter (bzw. Mobile)

Ich mein ja blos, Alf

Gast am 20 Mär 2015 18:24:07

Moin Wilhelm,
wenn ich das richtig verstehe willst du wg. Roller/Fahrräder wissen, wie hoch die Achsbelastung hinten ist. Der Hersteller hat dir aber doch mitgeteilt, dass max. 150 kg zulässig sind. Damit kannst du doch rechnen.
Eine noch zulässige Achsbelastung für jede beliebige Fahrzeugkonfiguration einzufordern halte ich für übertrieben, da der Aufwand herstellerseitig wohl sehr groß ist.

Rolf

kurt2 am 20 Mär 2015 18:37:34

wavemaster hat geschrieben:.... Der Hersteller hat dir aber doch mitgeteilt, dass max. 150 kg zulässig sind. Damit kannst du doch rechnen.
Rolf



HAllo,
so wie ich das lese, hat der Hersteller mitgeteilt dass Wilhelm eine Bühne hinten anbauen kann mit höchstens 150 kg Nutzlast.
Zitat: "Beim ML-I werden bei der Motorrad-Halterung max. 150 kg freigegeben".

Wilhelm möchte wissen wieviel Zuladekapazität er insgesamt noch "netto" auf der Hinterachse hat.

rolf51 am 20 Mär 2015 18:46:33

wwolter hat geschrieben:Ich meine: Der Käufer muss VOR dem Kauf wissen, auf was er sich einlässt! Schaut Euch doch mal den Fall Dethleffs-Hhhermann an. Ich konfiguriere doch kein Womo ins Blaue und nach Monaten Wartezeit stelle ich fest: April April. Soll ich dann nochmals das Prozedere wiederholen, bei welchen Hersteller auch immer?

Beste
Wilhelm


Hallo Wilhelm,

ich finde die Antwort von Hymer in Ordnung. Da die Achslasten je nach Fzg. variieren, kann ich verstehen, dass keine Aussagen gemacht werden. Vereinbare eine Probefahrt mit deinem Wunschmobil und fahre auf eine Waage, dann hast Du es schwarz auf weiß.

Gast am 20 Mär 2015 18:56:14

Wilhelm möchte wissen wieviel Zuladekapazität er insgesamt noch "netto" auf der Hinterachse hat.[/quote]

Moin Kurt,
und da schrieb ich, dass man das nicht vom Hersteller verlangen kann, da der Aufwand für diese Angaben zu hoch ist.

Rolf

kheinz am 20 Mär 2015 19:25:10

Das immer wieder kehrende Theater mit dem zulässigen Gesamtgewicht bzw. der Zuladung doch nur, weil die Wohnmobilfahrer meinen mit ihrem ganzen Gelumpe auf Reise gehen zu müssen. Wenn unser Wohnmobil mit zwei Fahrrädern, vollem Wasser und Dieseltank beladen ist, haben wir noch die Möglichkeit weitere 100 kg einzuladen. Zur Überprüfung darf ich auf die Waage im nahen Kieswerk. Und sollten wir den Spielraum von 100 kg überschreiten gibt es nur einen Weg: Entrümpeln

MfG kheinz

Gast am 20 Mär 2015 19:32:17

Heinz,

Welches Leergewicht?

wwolter am 20 Mär 2015 19:52:29

Hallo Kheinz,
warum verstehst Du mich nicht? Der Hersteller bietet sogar zum Modell eine Motorradbühne (150kg freigegeben) an. Warum darf der zukünftige mündige Womo Eigner im Vorfeld keine Angaben zur Achslast (vor allem HA) erfahren? Wir sprechen von einer Anschaffung um die 100.000 Euro.
Beste
Wilhelm

maredo am 20 Mär 2015 20:20:09

Das Thema ist so unerschöpflich.

Man beachte folgendes: Fahrzeuge über 3,5 t unterliegen genau so wie ihre noch schwereren Brüder den gleichen gesetzl. Bedingungen. Eingeschränkt durch Bauart, Fahrgestell und Wünsche des Käufers zum Thema Antrieb. Da muß man halt nicht mehr geizen mit der Zuladung, es sei denn man möchte an anderen Dingen sparen.

Mehr Probleme haben doch die, die nur bis 3,5t gehen. Die sind eigentlich grundsätzlich überladen ab 7m länge.

Zur Sache: Die Hersteller tun sich unheimlich schwer mit Gewichtsangaben, da die Fahrzeuge ja vom Kunden schon bei der Bestellung erhebliche Unterschiede an Ausstattung aufweisen. Da sehe ich aber genau den Spielraum, jedes auszuliefernde Fahrzeug auch mit dem richtigen Leergewicht zu protokollieren. Ansonsten hat man als Käufer kaum eine realistische Chance die Zuladung zu errechnen.
Bei der Konstruktion der Fahrzeuge wird ja auch nicht mit pi mal daumen gerechnet, also sollten die Gewichte der Komponenten vorhanden sein.

Grundsätzlich sollte man sich leider mit dem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5t auseinander setzen.

Schlimm ist jedoch das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber den Herstellern und Verkäufern, die nehmen wohl an Womofahren wäre Glückssache.

maredo

Gast am 20 Mär 2015 20:48:49

wwolter hat geschrieben:Hallo Kheinz,
warum verstehst Du mich nicht? Der Hersteller bietet sogar zum Modell eine Motorradbühne (150kg freigegeben) an. Warum darf der zukünftige mündige Womo Eigner im Vorfeld keine Angaben zur Achslast (vor allem HA) erfahren? Wir sprechen von einer Anschaffung um die 100.000 Euro.
Beste
Wilhelm


Hallo Wilhelm,
irgendwie verstehe ich das noch nicht wirklich. Was willst du genau wissen?
a. die mögliche HInterachszuladung im Serienzustand
b. die mögliche Zuladung bei deiner Konfiguration.
Wenn sie a. nicht 'rausrücken ist das sehr arm, aber problemlos herauszubekommen.
bei b. schrieb ich schon, dass das zu aufwendig für den Hersteller ist.

Rolf

tober am 20 Mär 2015 20:54:32

ICh denke mal die 3,5t sind beim TE egal.Er hat "Achslastprobleme". Das hängt - es soll nix entschuldigen - wohl auch am Kunden. Wenn die Hinterchse überladen wird gibt es mehrer gründe. Klar ist die Garage oft "zu gross" aber sie muss ja nicht mit Blei gefüllt werden :lol:
Wenn ein Roller hintendrann soll darf ich halt kein Womo nehmen was einen ellenlangen überhang hat. Aber die Längsbetten + Riesengarage soll es ja sein (ich weis, der TE hat den560er ausgesucht mit Querbett). Das wird schnell zum problem - aber die Kunden wollen anscheinend große und hohe Garagen. Das geht halt erst nach der Hinterschse vernünftig.
Irgendwie muss das Gewicht so tariert sein das man auch ohne "Heckbelastung" fahren kann. Es hilft also nix die Hinterachse in unbeladenen Zustand superleicht für max. zuladung zu haben wenn dann die Vorderachse überladen ist.
So ist es halt auch eine Sache das Wohnmobil an seine Verhältnisse und Wünsche anzupassen. Ich weis - sagt sich so leicht. Aber ich behaupte mal das viele wünsche des Kunden sich gegenseitig total in "die Haare kriegen". Und wie Andreas in einem anderen Tread schon sagte. " Der kunde will oftmals vom Verkäufer nicht Hören das es so nicht funktioniert. Er geht dann solange weiter bis er einen Verkäufer hat der ihm das so Verkauft wie er es will.

a.miertsch am 20 Mär 2015 21:06:52

Die Hersteller tun sich unheimlich schwer mit Gewichtsangaben
Das ist unbesehen richtig. Aber die Wünsche mancher Kunden stehen denen in keinster Weise nach. Wer da mit gezinkten Karten spielt,
wird sich uns nicht erschließen.
Grundsätzlich sollte man sich leider mit dem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5t auseinander setzen.

Ich behaupte, ab 6m wird es bei den heutigen Ausrüstungsansprüchen problematisch. Erfahrung: 2 Personen (95 und 65Kg), B524 Leergewicht 2898Kg, mit allen Flüssigkeiten,2x11kg Gas, Klamotten , Verpflegung für 10 Tage Norwegen, ein Klapprad, Solar 100 Wp., Batterie240Ah, 10kg Hund mit allem Krams und Futter, gewogen in Östersund 3521Kg ,(HA= 1926kg bei 2120Kg.Zul. G. ) also überladen. Wer was anderes behauptet, hat entweder zu wenig Klamotten an Bord, ist beidseitig außergewöhnlich mager(Spagettisultan), oder kann schlicht nicht rechnen. :lach:!! Die Hebelgesetze will ich mal außen vor lassen.
Albert

wwolter am 20 Mär 2015 21:12:09

Hallo,
schaut mal nach, ich spreche von einer Auflastung auf 4200kg.
Beste
Wilhelm

wohnmobilbenutzer am 20 Mär 2015 21:12:46

Hallo,

es scheint leider einen immer mehr um sich greifenden Trend zu geben, daß speziell große Firmen dem Kunden gegenüber keine verwertbaren Angaben über wichtige technische Eigenschaften machen wollen. Das ärgert mich auch.

Im Prinzip gibt es nur zwei Alternativen:

1. Das Fahrzeug nicht kaufen

2. Versuchen mit einem Händler eine Vereinbarung zu treffen, daß er die Achslasten eines entsprechenden Lagerfahrzeuges wiegt. Dann gibt es unter --> Link eine Excel-Tabelle, mit der man sich die Lastverteilung mit seiner Wunschausstattung in etwa berechnen kann. Vorausetzung ist allerdings, daß man außer dem Gewicht auch die ungefähre Position des Zubehörs in Bezug auf das Fahrgestell kennt oder sich aus dem Grundriß ermittelt. Dann hat man einen (unverbindlichen) Anhaltspunkt.

Ansonsten kann es natürlich immer Überraschungen in alle Richtungen geben. Ich hatte mit meinem Händler vereinbart, daß ich eine kostenlose Auflastung bekomme, wenn das Soll-Gesamtgewicht bei Auslieferung um mehr als 100 Kg überschritten wird. Die Wägung hat ein Gewicht von etwa 100 kg unter dem Sollwert ergeben.


diehilde am 20 Mär 2015 21:20:01

Hallo, mag sein das ich jetzt klugsch...,aber der Hersteller spielt hier nicht mit gezinkten sondern mit verdeckten Karten.
Meiner Meinung nach hat jeder Kunde das Recht und die Möglichkeit ein Womo dort zu kaufen ,wo er den besten Service bekommt und auf seine Wünsche eingegangen wird.
DieHilde

heiinjoy am 20 Mär 2015 22:05:34

Hallo,

was der TE Ersteller wissen will, ist meiner Meinung legitim und lobenswert, da er sich vorher Gedanken macht. Nach meiner Berufserfahrung ist es jedoch sehr schwierig bis unmöglich die Garage voll zuladen und noch eine Heckbühne mit Roller oder ähnlichem zu bestücken. Hier hilft nur ein Fahrzeug mit Zwillingsbereifung und entsprechender Achslast. Aber das wollen viele nicht hören, da hier die Fahrzeuge mit Singlebereifung wegfallen.



Heiinjoy

handyman2 am 20 Mär 2015 23:56:12

Da hast Du völlig recht, Heiinjoy.
Schau mal was die Amis machen! Ford chassis mit Zwillingbereifung, zunemend auch auf Mercedes 516, YES .... Auch fast ohne ausnahme mit Zwillingsbereifung, sogar Airstream baut einen schönen MB Sprinter Kastenwagen um .... Auf Zwillingsbereifung. Und dan gibt es noch Leute die sagen, die Ami-Wohnmobielen wären nichts. Die haben da mit ihre Slideouts und oft sehr starke Lösungen, viel mehr KnowHow als mancher, sich selbst : "Wir sind oh-so gut !" Auf die Brust klopfenden EU-Hersteller.

Wenn Europäsche Hersteller das machen würden, sicher bei Fahrzeugen mehr als 3500kg, wären viel Achslastproblemen gelösst.

M.fr. Gr. Daniël

brainless am 21 Mär 2015 01:07:18

Hallo Wilhelm,

danke für Deine Initiative, dreimal den Hersteller wegen des identischen Vorhabens ("Wie ist die dezidierte Achslast vorne bzw. hinten bei vorgegebener Ausstattung für das Modell XY") anzuschreiben.
Das zeigt uns aber, daß -zumindest dieser- Hersteller nicht seine Karten auf den Tisch legen will.
Übertrage ich diese Haltung auf meine Lebenserfahrung, so muß ich sagen, da stinkt was...............
Mit seiner Weigerung, Dich über dieses wichtige technische Detail belastbar zu informieren, macht er doch klar, daß er an Dir als zukünftiger Kunde überhaupt nicht interessiert ist.

Das wiederum könnte für viele von uns Anlaß sein, ebenso dezidierte Anfragen an den Hersteller zu senden, der für unser nächstes Mobil in Frage kommt.
Antwortet er nicht zufriedenstellend, werden wir wieder nachfragen und wieder und wieder und wieder..........bis endlich mal Verantwortliche in den Läden merken, daß man die zukünftigen Käufer nicht als "Dumme Jungs" abtun kann.

Wäre schön, wenn sich mehrere zu solch einer Anfrage entschliessen könnten - ich bin aber pessimistisch,



Volker ;-)

DigiMik am 21 Mär 2015 05:35:43

wwolter hat geschrieben:Man sollte glauben, dass namhafte Hersteller nach jahrzehntelanger Erfahrung den Käufern eine stimmige Womo-Geometrie anbieten, zumindest was eine praktikable Zuladung angeht. Dem ist aber nicht so (siehe Hhhermanns Sieg vor Gericht)!

Dort schlichtweg nicht kaufen! Geht es denen echt so gut, auf ein Geschäft zu verzichten?
Ich habe auch das Gefühl, dass die meisten Händler und sogar Hersteller den Kunden für blöde halten und aus Gründen der Verkaufsoptimierung verarschen. Wenn sie wollten, könnten sie sehr wohl zumindest überschlägige Angaben machen.
Ich bin da voll bei brainless
Ich denke, wenn Hhhermanns erstrittenes Urteil mal den Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden hat, wird sich vielleicht mal was ändern, weil es den Verarschern richtig Geld kosten kann.

Bei all den unterschiedlichen Sonderwünschen der Kunden ist es kaum möglich, ein exaktes GesGew oder die Achslastverteilung im Vorfeld zu berechnen. Es gibt aber genügend Händler, die in der Lage sind, das zumindest überschlägig zu berechnen und von einem Kauf ggf. abraten.

Die Misere sind die WoMo-Fahrer IMHO aber zum Teil selbst schuld. Kaum jemand macht sich Gedanken über GesGew oder Achslastverteilung, "alle" möchten unter 3,5 T bleiben, gleichzeitig aber möglichst groß und alles mögliche Gerümpel mit sich herum schleppen, das passt iwie nicht.

Vorher Gedanken machen, was man will, sich das entsprechende Fahrzeug (Fahrgestell) aussuchen und den Anbieter wählen, der das mit seinem Aufbau realisieren kann, das wäre mein Tipp.
Dann stellt sich das Gewichtsproblem meist nicht, bzw. sie spielen mit offenen Karten...

LG vom Mikesch

womo1972 am 21 Mär 2015 06:54:29

Hallo Wilhelm,
Wäre ein Gebrauchtkauf eine Option?
Dann könntest du vor dem Kauf wiegen fahren.
vg

Gast am 21 Mär 2015 07:35:26

Hallo
Es spielen nicht alle mit gezinkten Karten. LMC wiegt seine Fahrzeuge am Bandende.
Dann sind auch schon mal alle Extras die man bestellt hat mit gewogn worden. --> Link
Und dann die Differenz bis 3499 KG ausrechen müßte ja wohl noch möglich sein oder :D

LongJohn

wolfherm am 21 Mär 2015 08:10:50

LongJohn hat geschrieben:Hallo
Es spielen nicht alle mit gezinkten Karten. LMC wiegt seine Fahrzeuge am Bandende.
Dann sind auch schon mal alle Extras die man bestellt hat mit gewogn worden. --> Link
Und dann die Differenz bis 3499 KG ausrechen müßte ja wohl noch möglich sein oder :D

LongJohn



Ja, hier geht es aber um die verbindliche Auskunft vor dem Kauf......

Pooh335 am 21 Mär 2015 10:14:21

Bei Sunlight haben wir gesehen, dass die im Katalog von Neufahrzeugen das Zubehörgewicht für die Konfiguration angegeben hatten. Also was drauf kommt wenn man die Markise oder den Ofen nimmt. Für die Achsverteilung steht da nichts. Allerdings wenn ich solche Aussagen von Hersteller bekäme auf konkrete Fragen, dann würde ich davon ausgehen, dass es dort schlichtweg Nicht möglich ist.

thomas56 am 21 Mär 2015 10:24:08

meine letzte Markise wog 60kg. Ohne Wiegenote kann ich wohl nicht feststellen wieviel von den 60kg der VA und wieviel kg der HA zuzuordnen ist.

Wenn der Hersteller schreibt, das die Motorradbüne mit max. 150kg zu belasten ist, heisst das wohl, dass für die Garage an Zuladung nichts mehr übrig bleibt.
Also entweder Garage beladen oder Bühne.
Klar, dass das der Hersteller nicht erzählen mag. - Denke ich -.

handyman2 am 21 Mär 2015 11:03:26

Mal ein Vorbild.
Unser leer gewogenen Hymer T698CL, MIT MIR ALS fahrer, 2 Alutankflaschen, kein Wasser, fast voller Dieseltank, und wirklich, alle Zubehör, schon mit dabei, von Markise, bis zum Alphatronics Fernseher, sogar die Hymer Dokumappa (wiegt auch schon ein paar Kilo!) fahrzeug, auf AL-KO MaxiChassis. .... 3420kg ....

Im Prospekt, kämen da leer so um die 3150kg für Maxi Chassis ...
Weil Ich hier ein RM mit relativ lange Radstand habe (Bin Ich froh drüber) nämlich: 4,435 mtr, ist in diesem "Leerzustand" ... Die Verteilung relativ gut, vorne war es 1700kg, Hinten 1720kg.

Und dan haben wir mal wirklich alles reingepackt, ohne, wie vorher beim T674CL auf Light Chassis, auf alles aufzupassen, und trotzdem fast 150kg, und das nicht nur im Ganzen, aber auch noch auf der Hinterachse, überladen zu sein. Es waren beim T698CL, 3900kg, auf dem Punkt, ohne Fahräder!
Aber sonst alles inclusive Bücher, voller Wassertank von 155ltr, und Ich hatte noch 5ltr Wasser in der Toilettentank ingefühlt. Alle Kleinkram usw, uund so fort ...
Jetz waren es an der Vorderachse 1760kg, Hinterachse 2140kg, also alles im Grünenbereich, bei zwei Räder hinten drauf, kämen da, wegen der Hebelwirkung vielleicht noch mal 60kg hinten dabei, aber noch kein Problem.

Mein Punkt, sogar beim Maxi, wo man relativ viel Reserve hat, sieht man den meisten zuwach, fast ausschlieslich auf der Hinterachse, und wir sind nur zwei Personen, die einzeln, so um die 75kg und 50kg, auf die Waage bringen, unser Labrador, 30kg.

Wäre der Radstand, kürzer was man oft sieht, ändert sich die Hinterachslast drastisch! Und das geschiet zu oft. Man hat eine schöne Garage, kann aber nichts mehr reintun....

Es wäre fast eine Plicht das die Unternehmen RM, länger dan 6,5 mtr, ausschlieslich auf Maxi Chassis bauen, bei einem Max Technisches Masse von 4,25 bis 4,5 tonnen, und dan den Kunden die Wahl lassen, richtig informieren, und nicht das Problem dem Kunden überlassen.

Mit freundlichen n, Daniël

brainless am 21 Mär 2015 15:13:29

handyman2 hat geschrieben:Es wäre fast eine Plicht das die Unternehmen RM, länger dan 6,5 mtr, ausschlieslich auf Maxi Chassis bauen, bei einem Max Technisches Masse von 4,25 bis 4,5 tonnen, und dan den Kunden die Wahl lassen, richtig informieren, und nicht das Problem dem Kunden überlassen.




Hallo Daniel,

das werden sie nicht tun, weil z.B. beim Ducato das Maxi-Fahrgestell 50 kg schwerer ist als das Light-Chassis - damit wäre bei einem 3,5 t Mobil die Zuladung um die genannten 50 kg verringert.
Ich gebe Dir Recht, daß die Hersteller wahlweise Heavy oder Light anbieten sollten,



Volker ;-)

brainless am 21 Mär 2015 15:23:19

Pooh335 hat geschrieben: Für die Achsverteilung steht da nichts. Allerdings wenn ich solche Aussagen von Hersteller bekäme auf konkrete Fragen, dann würde ich davon ausgehen, dass es dort schlichtweg Nicht möglich ist.




Die Möglichkeit zu schaffen, ist aber kein Hexenwerk.
Du kannst heute schon mit einer App auf Deinem Smartphone sehen, wie die einzelnen Radlasten am Mobil sind - wenn das Mobil die nötigen Sensoren verbaut hat.
Warum sollte es nicht möglich sein, ein kleines Programm zu schreiben, das für jeden einzelnen Grundriß/Aufbau

- das Basisgewicht,
- das jeweilige Komponentengewicht und
- den dazugehörigen Installationsort über Koordinaten

im Mobil enthält.
Das könnte sogar auf der Homepage im Konfigurator enthalten sein. Dann könnte der Interessent Optionen verschieben und die möglichen Achslasten entsprechend seinen individuellen Ansprüchen nutzen,



Volker ;-)

weser13 am 21 Mär 2015 15:26:22

Alles gut und schön. Schon einmal in Erwägung gezogen,
dass nicht jeder Wohnmobilbesitzer sich mit Smartphone, App & Co. auseinander setzen will?

aus NI

wwolter am 21 Mär 2015 18:56:00

Hallo Weser13,
Volker meinte doch bloß, dass die Ermittlung der Achslast kein Hexenwert ist! Wenn es Apps schon können, dann sollte es für den Hersteller des Womo doch nur an den Willen liegen. NEIN, die wollen nicht!!
Beste
Wilhelm

weser13 am 21 Mär 2015 19:13:13

wwolter hat geschrieben:Hallo Weser13,
Volker meinte doch bloß, dass die Ermittlung der Achslast kein Hexenwert ist! Wenn es Apps schon können, dann sollte es für den Hersteller des Womo doch nur an den Willen liegen. NEIN, die wollen nicht!!
Beste
Wilhelm


Ich habe mich doch nicht beschwert ...

aus NI

didje3 am 21 Mär 2015 19:43:06

Ja die Hersteller sollen wahlweise Heavy oder Light anbieten ,und dann bittet Sunlight(Carado) ein WomMo mit 7,43m länge an, das man nur mit dem Light Fahrgestell bekommt.
Und ich frage mich sind die Käufer alle Neulinge, oder es sind erfahrene WoMo Fahrer und fahren nur mit Leere Garage durch die Welt. Ich finde die Fahrzeuge nicht schlecht, ich würde mir sofort ein Carado kaufen aber nur mit Maxi Fahrgestell und mit dem 170 PS Motor
didje

rkopka am 22 Mär 2015 11:21:59

wavemaster hat geschrieben:Wenn sie a. nicht 'rausrücken ist das sehr arm, aber problemlos herauszubekommen.
bei b. schrieb ich schon, dass das zu aufwendig für den Hersteller ist.

Pooh335 hat geschrieben:Bei Sunlight haben wir gesehen, dass die im Katalog von Neufahrzeugen das Zubehörgewicht für die Konfiguration angegeben hatten. Also was drauf kommt wenn man die Markise oder den Ofen nimmt. Für die Achsverteilung steht da nichts.

Ist es aufwendig, ja. Unmöglich, nein.

Moderne Produktion geht doch nur noch mit CAD/CAM... Also sind alle Teile bekannt und können (mit gewisser Unsicherheit) auch berechnet werden. Gilt genauso für die Zubehörteile in der Fabrik. Zumindest die Gewichte findet man ja in manchen Listen (siehe Sunlight/Carado). Ich hab auch damit rumgerechnet, und nach Wiegung aller eigenen Sachen bin ich halbwegs beim angegebenen Wert gelandet. Und der Hersteller braucht ja sowieso eine gewisse Eingangskontrolle. Da wäre das stichprobenartige Wiegen sicher kein Fehler.
Ein Individualausbauer hat es da sicher schwerer. Und solange die Hersteller von Zubehör ehrlich mit den Gewichtsangaben sind, kann man auch nachträgliches Zubehör einigermaßen berechnen.
Auch für die Achslast ist das keine höhere Mathematik, sondern einfache Statik und nicht mehr als Multiplikation/Division. Einfach mit APPs oder Excel, aber auch am Papier machbar. Natürlich hat man am Ende einen Unsicherheitsspielraum, aber auch so was kann mit berechnen.

Und zu den üblichen Aussagen, dann doch gleich auflasten... Für viele kommt das aus verschiedenen Gründen eben nicht in Frage. Und der Anteil der >3,5t mag hier im Forum recht groß erscheinen (wäre mal interessant genaue Zahlen zu haben), aber selbst in D ist das eine eher Minderheit (~16% der zugelassenen Womos), in anderen Ländern, wo die Verhältnisse das nicht derart begünstigen sicher noch deutlich weniger.

RK

wohnmobilbenutzer am 22 Mär 2015 11:35:24

rkopka hat geschrieben:Auch für die Achslast ist das keine höhere Mathematik, sondern einfache Statik und nicht mehr als Multiplikation/Division. Einfach mit APPs oder Excel, aber auch am Papier machbar. Natürlich hat man am Ende einen Unsicherheitsspielraum, aber auch so was kann mit berechnen.

rK


Hallo,

eine solche Excel-Tabelle gibt es ja bereits, wie ich vorher hier im Thema schon geschrieben habe. Die kann man auf der Seite von Rainer Klasani (Reisemobilist) hier --> Link herunterladen. Ich habe sie zwar selber noch nicht ausprobiert, aber der Mann hat sich da viel Arbeit gemacht und wie ich den von seinen sonstigen Veröffentlichungen her einschätze, passt das auch.


ganderker am 22 Mär 2015 13:06:01

hallo,
bei all den Zuladungspostings hat noch keiner auf die Reifentragfähigkeit hingewiesen. Bei 15-Zollrädern kann es sein, dass eher hier der Hund begraben liegt, da geht es dann um die eigene Sicherheit und nicht um evtl. Punkte oder Bußgelder.

wwolter am 22 Mär 2015 13:12:06

Hallo Gandeker,
da hast Du zwar Recht, aber vielleicht sollten wir uns in diesem Thread auf die Zuladung beschränken. Ich habe bei der Eröffnung dieses Thread's geschrieben:
P.S. Meine obige Frage nach der Möglichkeit eines MB Sprinter 516/519 in der 3,5t/4,2t Klasse hatte den Hintergrund, dass das Fahren eines Womo mit max. Komfort und Sicherheit verbunden mit ausreichend Reserven z.B. bei Alpenpässen für einen Teil von Nutzern wünschenswert wäre. Aber dieses Thema wäre vielleicht gut für die Eröffnung eines neuen Thread’s.
Beste
Wilhelm

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