|
Ich war im Februar nach einem Jahr zur Dichtigkeitsprüfung beim Campinzentrum Braun in Rüsselsheim. Es handelt sich um einen Mobilvetta Icaro P7. Das Messgerät zeigte ständig und überall "Land unter" an. Laut Aussage des Herrn Braun soll es sich beim Icaro P 7 um eine Alu-Sandwichkonstruktion handeln, bei der ein Messen nicht möglich ist, da das Messgerät auf Metall reagiert. Was meint ihr dazu?
Er hat dann eine 15 Minuten dauernde Sichtprüfung gemachht und dafür die von Mobilvetta vorgeschriebenen 140 € kassiert. Stimmt! Bei Metall schlagen die Geräte VOLL an. Warum aber eine Sichtkontrolle vorgeschrieben ist? Da kann man nur was erkennen, wenn es schon zu spät ist.
, Rolf Bei uns ist auch eine zusätzliche Sichtprüfung vorgeschrieben und es ist dann nicht immer schon zu spät, sondern vielleicht rechtzeitiger als gar keine Prüfung.
Ich denke mal, dass aus Gründen der Schadensbegrenzung innerhalb der Garantiezeit diese Prüfungen gemacht werden müssen. Es werden alle Fenster- und Türdichtungen kontrolliert (was man natürlich auch selbst tun kann), ebenso die Außenkanten des Womos. Bei Carthago und bei N & B ist auch nur eine Sichtprüfung vorgeschrieben.
Das langt doch auch, denn zu spät ist es niemals. Wenn denn irgendwo mal eine Undichtigkeit vorkommen sollte, wird sie behoben und dann ist´s gut. Die Aussage des Händlers stimmt für Meßgeräte, die nach dem Induktionsprinzip arbeiten.
Es gibt auch andere. Die wiederum können Spuren hinterlassen, was evt. unerwünscht ist. Diese Geräte messen mit Nadeln (-> winzige Löcher), die in die Verkleidung gestochen werden (Leitfähigkeit). Mal nachfragen, bei Deinem "kompetenten" Händler... Irgenwie verstehe ich das nicht! Ist es nicht Sinn der Feuchtigkeitprüfung anhand eines Meßgerätes, evtl. Feuchtigkeit zu erkennen, bevor diese sichtbar wird? Sobald innen ein Fleck sichtbar wird, ist der Schaden hinter der Verkleidung doch schon relativ größer! Und erst dann erkennt man ihn durch eine Sichtkontrolle! "Betrachten" der Außenkanten ist auch nur eine relative Angelegenheit.
Zu Meßgeräten: wir arbeiten hier mit beiden Versionen. Bei Geräten mit "Nadeln" muß man GENAU den Punkt treffen, wo eine Undichtigkeit vorhanden ist. Somit würde eine Verkleidung zum schweizer Käse, womit der Kunde bestimmt nicht einverstanden sein dürfte. , Rolf Hallo,
so langsam zweifel ich an der Sinnhaftigkeit dieser Dichtigkeitsmessungen. Nachdem ich mich mal ein wenig mit dem Thema befasst habe komme ich zu folgenden Schlüssen: 1) bei Messungen mit verschiedenen Messgeräten ergeben sich auch verschiedene Messergebnisse. Die lassen dann den Interpretationsspielraum auf mögliche Schäden. Von solchen Dingen wurde auch hier im Forum schon berichtet. 2) deshalb bin ich nicht davon überzeugt, das bei einer Messung die keine Undichtigkeiten ergeben haben, auch tatsächlich keine da sind. Man kann doch nicht überall messen. 3) Leider sind diese Messungen für den Garantieerhalt von nöten. M.E. verdienen die Händler aber nur Geld damit. 140 € for nothing !!! 4) Sichtprüfungen sind m.E. fast genauso aussagefähig. Eben auch mal von außen sehen, z.B. an den Kanten und Türen, Fenstern und besonders an den Dachluken, ob dort die Dichtmasse noch richtig fett da ist. Und wenn denn mal wirklich was undicht ist wird's halt repariert. Bei meinen ersten Wohnwagen ( ist aber schon 15 Jahre her ) hatte ich das auch und der Reparaturaufwand hielt sich in Grenzen. Wenn man ein wenig aufmerksam ist geht das schon. Im grossen und ganzen sehe ich das wie Frank26264, finde aber das es bei Womo's mit normalem Aufbau schon eine kleine Hilfe ist. Ich überlege mir gerade so ein Messgrerät selber anzuschaffen, kommt billiger und ich kann messen sooft und wann ich will. Klar, in der Garantiezeit muss man leider zum Händler.
Vielleicht besteht ja mal bei einem Treffen die Möglichkeit verschiedene Messgeräte zu testen. Dann kann man mal verschiedene Erfahrungswerte hier veröffentlichen, um zu sehen welches Gerät für welchen Aufbautyp geeignet ist. Hallo,
laut dem Händler meines Vertrauens kosten Messgeräte, die was taugen, so ab 700-800 €. Alles andere sind Schätzeisen. Ich lasse das mal so als unkommentierte Aussage meines Händlers Unser Mobi ist außen auch mit "Aluminiumblechen beplankt" .
Dann kommt Styropor als Isolierung und Innen im Fahrzeug ist eine Art Holzpressplatte . Da alle Materialien miteinander verklebt sind , handelt es sich um eine sogenannte Sandwichplatte . Diese Art der Verklebung und der Materialien wird sehr oft bei Wohnmobilen und Wohnwagen verwendet . Mit unserem Messgerät haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und auch schon bei Anderen ähnlich gebauten Fahrzeugen die berühmten Feuchtigkeitsschäden festgestellt . Optisch zu sehen waren diese Schäden vorher nicht ! Das Aluminium hat bei unserem Gerät keinen Einfluß auf die Messung ! Das möchte ich hier noch einmal betonen ! Somit kann ich einige Aussagen meiner Vorredner nicht bestätigen ! Also : Wenn Ihr den Feuchtigkeitsschaden seht , ist meistens schon zu spät !!
Und dann gibt es auch welche ohne Holz und ohne Styropor. Bei einem Alu-Sandwich ist innen und aussen Aluminium und da nützt die ganze Messerei nichts. Hallo Andre ,
welche Fahrzeuge haben auch Innen Aluminium ? Hat Niesmann im Innenbereich Aluminium ? Hallo Andre ,
hier bin ich nochmals . Habe gerade bei Niesmann im Internet nachgesehen . Auch diese Fahrzeuge haben "nur" Außen Aluminium . Die Isolation ist in diesem Fall Styrofoam . Mich würde aber trotzdem interessieren , welche Fahrzeuge auch im Innenbereich Aluminium haben . Über den Hinweis / Info würde ich mich freuen . Danke . Hallo Andre ,
so wie ich das sehe , hat der Flair nur an den Ecken im Innenbereich Aluminium . Beim Carthargo ist Innen komplett Aluminium . Hi Rudi,
die Bilder hab ich mir nie angeguckt aber beim Bohren (natürlich innen) gibts Aluspäne. Dies ist der Text aus der N+B-Homepage: Ein Aufbau à la Flair. Die solide 40-mm-Aluminium-Styrofoam- Aluminium-Bauweise von Dach und Wänden verleiht dem FLAIR eine außergewöhnliche Stabilität, Wertigkeit und Langlebigkeit. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Hallo Andre ,
das hatte ich auch gelesen . Aber dem ist wohl nicht ganz so . Trotzdem : Die Niesmann und auch die Carthargo´s sind schon Super- Wohnmobile . Ich vermute auch , das es bei einer Styrofoam-Isolierung wohl keine extremen Dichtheitsprobleme geben wird . Grund : Das Material ist ein "geschlossenporiger Schaum" , der keine Feuchtigkeit aufnimmt . Anders ist es mit Styropor . Styropor nimmt Feuchtigkeit auf . Styropor ist "kein geschlossenporiger Schaum" . Aber das hatten wir ja schon hier im Forum diskutiert . Hallo , ich kann das nur bestätigen . Wir fahren einen 2005er Arto .
Außen : Alu Dämmung : Styrofoam Innen : Alu mit Teppich verkleidet . Der Teppich reguliert die Feuchtigkiet. Ohne Teppich würde der Wagen von Innen schwitzen . Die Flairs und Clous sind genauso gearbeitet . Haben aber etwas mehr Isolierung . Das Foto von der Niesmann-Internetseite sagt aber etwas anderes über den Flair aus . Schau mal genauer hin . Hallo nowe Hallo Rudi
Ich fahre auch ein Mobilvetta und habe meine erste Dichtigkeitsprüfung machen müssen. Beim Mobilvetta sind innen und außen Aluwände, schwitzen im Innenraum gibt es auch nicht. Die Dichtigkeitsprüfung kostet aber nicht 140€, sondern 40€ selbst vor zwei Monaten Bezahlt.
Hi Rudi, ich habe aber in das Dach gebohrt und nicht in das Foto :D Ehrlich da ist Alu. Hallo Rudi,
auch Concorde baut seine WoMo’s so wie ms-r6 beschrieben hat. Es gibt da eigentlich keine Dichtigkeits- Probleme bis auf die Fenster- und Klappenausschnitte. Die Wände sind ja miteinander verklebt so das keine Feuchtigkeit in die Wände eindringen kann und Schaden nimmt.
Wenn ich in unser Dach bohre , habe ich auch Aluspäne... :D Ok,ok,ok...ich gebe mich geschlagen . :wink: Komme gerade von der Werkstatt, Kundendienst und Feuchtigkeitsproblem an der Dachhaube beheben lassen.
Vorher hab ich mir das besorgt: --> Link Meßwert des Meßgeräts der Werkstatt: 21% Meßwert von meinem "Spielzeug": 20,8% An verschiedenen Stellen fast identische Werte. Ich war begeistert, der Meister wars auch. Zur Selbstkontrolle ab und zu, halte ich das Gerätchen für vollkommen ausreichend, vor allem bei dem Preis. Hallo bernie,
und wie schließt Du die vielen Löcher nun wieder? Dieses Gerät ist für eine zerstörungsfreie Messung total ungeeignet und wenn Du es nur "auf" die Oberfläche hälst wirst Du kein echtes Messergebnis erhalten, Du mußt schon hinein stechen!! Daß der Werkstattmeister begeistert war, sagt auch nichts aus! Mal so nebenbei: ich könnte unsere Messgeräte soooo einstellen, daß sie entweder nichts oder auch sehr viel anzeigen. Ich hoffe, Du verstehst, was ich damit ausdrücken möchte. , Rolf Hallo Rolf,
die zwei Piekser sieht man ich der Decke nicht. Es ist eine rauhe Kunststofftapete, da fällts nicht auf. Den Rest verstehe ich nicht. :oops: Hallo berni,
das ist genau das, was ich meine! Um die gesamte Decke zu prüfen, mußt Du zig Mal in die Decke stechen und nicht nur in die Tapete!!! Was Du nicht verstehst: Gute Meßgeräte lassen es zu, je nach Umgebungsfeuchtigkeit oder sonstigen Einflüssen, den "Null-Punkt" neu zu justieren. Und genau damit könnte ich, wenn ich wollte, das Gerät so manipulieren, daß ein gutes oder schlechtes Ergebnis herauskommt. Zur Kontrolle ab und zu: Das Meßgerät sollte immer sehr genau arbeiten. Man fährt ja auch keine abgefahrenen Reifen auf einem Wagen, den man nur ab und zu benutzt. Nur zur Info: ich verkaufe keine Meßgeräte, aber ich arbeite damit. Ich habe auch schon eine Menge Meßgeräte weggeworfen, weil sie nichts taugten! Wenn Du in älteren beiträgen gleichen Inhalts mal nachschlägst, so wirst Du z.B. auf einen Bericht kommen, worin mein Schwager sein Womo immer beim gleichen Händler hat prüfen lassen - ohne Befund. Dann bei einem anderen Händler wurde ein Schaden festgestellt. Den haben wir hier behoben und dabei einen weiteren Schaden gefunden!! Die Händler arbeiteten auch mit "Meßgeräten"! , Rolf Jetzt hab ichs verstanden. :D |
Anzeige
|