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E-Bike - Diverse Fragen... 1, 2, 3


rolfblock am 02 Mai 2015 11:07:54

Lancelot hat geschrieben:
Falls man gewillt ist, den Preis für einen guten Zweitakku hinzublättern ...


Einen 2. Akku fürs Pedelec mit 625 Wh bei 3,35 kg hab ich für 400 Euro bekommen.
Ein Bleiakku, der die entsprechende Energie speichern kann, hat min. 120 Ah, kostet auch Geld, und wiegt 35 kg.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

trevor2 am 03 Mai 2015 11:03:58

Hallo Rolf, hallo Ihr anderen Pedelec-Erfahrenen,

hast Du einen Original-Zweit-Akku gekauft oder einen günstiger angebotenen Akku von einer anderen Firma? Wenn die Motorleistung und die Akkuleistung stimmen, wäre doch sicher ein 'Billiger Anbieter' auch möglich, oder? Auf was müsste ich sonst noch achten? :?:

Ich überlege nämlich auch, evtl. mal später einen Zweitakku dazu zu kaufen - wegen des Hundeanhängers, den ich damit ja vor allem ziehen werde und das ist jetzt schon mit meinem im Verhältnis zum E-Bike leichten Trekkingrad auf längeren Strecken vor allem noch bei Gegenwind oder Steigungen zu schwer! :roll:

Euch allen einen sonnigen Sonntag!

quax1968 am 03 Mai 2015 11:20:43

Hallo,

also ich habe mir damals einen zweiten originalen Bosch Akku gekauft.
Nun da ja sowieso jeder Akku nach xy Ladungen irgendwann schlapp macht, war das für mich im Grunde genommen keine Preisfrage, da sich die Ladungen ja nun auch halbieren.

Ich habe quasi immer einen vollen Ersatzakku dabei. Den habe ich im Rucksack, was sicher nicht so optimal (Sturz) ist.

Viele
Claus

Anzeige vom Forum


kissenschlacht am 03 Mai 2015 11:48:10

Hi, es hat lange gedauert aber dann wurde es wahr.
Meine bessere Hälfte stimmte den Kauf eines E-Bike
>Kalkhof < zu. Gebraucht 1 Jahr alt 1500 €.
Vorher sind wir an der kleinsten Erhebung abgestiegen und
die normale Geschw. war 9-10 Kmh.
Auch war die Regel, nur ein über den anderen Tag Rad zu fahren.
Jetzt fahren wir fast jeden schönen Tag Strecken von 50 - 70 km,
mit einer Durchschnittsgeschw. 18 - 20 Kmh.
Ein zweit Akku brauchen wir nicht, noch nicht,
da es überall möglichkeiten gibt nachzutanken.
Ich selber fahre ein Tourenrad der Marke Stevens, kein E-Antrieb.
Mehrmals im Jahr fahre ich noch kleinere Touren 90 - 400 km alleine.
Irgendwann bekomme ich auch ein E-Bike weil es so einfach leicht und genial
ist, die Umgebung zu genießen.


Georg

canyon59 am 05 Mai 2015 19:21:54

moin
ein sehr sachlicher :lol: Artikel zum Thema:

Spiegel online --> Link


Gast am 05 Mai 2015 21:40:13

canyon59 hat geschrieben:moin
ein sehr sachlicher :lol: Artikel zum Thema:

Spiegel online --> Link



..sehr schöne Signatur! :ja: Der Bericht hat schon was, aber ich kenne auch einige Leute die über das E-Bike fahren wieder zurück auf das normale Rad gefunden haben.

shorty am 05 Mai 2015 22:24:21

Tut mir leid aber sachlich ist anders. Sicherlich gibt es einige "Unsichere" bei EBikern,Autofahrern und sicherlich auch bei einigen Wohnmobilfahrern mit sehr wenig Fahrpraxis. Letzte Woche motzte mich ein Familienvater an ich wäre ja einen tolles Vorbild ohne Helm Rad zu fahren. Er hätte das seinem Kindern aus Pflichtbewusstsein beigebracht und zeigte stolz auf einen Sohn und eine Tochter. Ich sagte dann er solle bei seinen Kindern doch mal die Stöpsel aus den Ohren ziehen, den MP 3 Player auf Pause stellen und die 16 parallel laufenden Chats bei Whatsapp beenden . Wenn dann alle wieder auf die Straße schauen können die Helme zu Hause bleiben.

Viele der Ebiker sind sicherlich auch ältere Wohnmobilisten die vom Roller kommen. Dieser ist aber nun zu schwer und unhandlich geworden oder man kommt nicht mehr damit zurecht . Ich empfinde die Ebikes oder Pedelec's als sehr gute Alternative und Mobilitätserweiterung für diese Gruppen . Eine Verkehrssicherheit sollte natürlich in jedem Fall gegeben sein.das liegt aber nicht am Pedelec.

Zum Thema Verkehrssicherheit. In meinem Bekanntenkreis macht der Anteil der aktiven Rad Fahrer mit richtig Strecke und Training etwa 2 Prozent aus. Der Rest fährt Rad weil kein Pkw mehr bewegt werden darf. Macht in den Urlaubsgebieten doch mal die Augen auf mit welchen "HEIKOS" da so einige unterwegs sind. Von der Fahrtüchtigkeit mal abgesehen. :mrgreen:

quax1968 am 05 Mai 2015 22:54:55

Was für ein schwachsinniger Artikel.
Man merkt da, schreibt ein Radfahrer/Sportler, der noch nie ein Pedelec gefahren hat.
Mit Puls nahe der Null-Linie entlarvt sich der Autor als wahrer Nicht-Experte.

Traurig, dass sich heutzutage jeder Autor nennen darf. Vor allem das jemand einen solchen Artikel ungeprüft veröffentlichen kann. Das Motto ist eben "Spalten" um Leser anzuziehen. Ganz schlechter Stil ohne jegliche Hintergrundinformation.

Wichtig in dem Zusammenhang ist das Portrait des Verfassers:

Achim Achilles

Jahrgang 1964. Lebt verheiratet mit einer verständnisvollen Frau in Berlin, läuft aber überall, wo es wehtut. Motto des Wunderathleten und Kolumnisten: "Qualität kommt von Qual." Dabei ist es dem Vater eines lauffaulen Jungen egal, dass er trotz intensiven Trainings kaum von der Stelle kommt. Für ihn ist der Weg das Ziel. Seine Lieblingsfeinde auf dem Weg zum Ziel sind Walker und andere Pseudosportler.

FloMo am 06 Mai 2015 00:53:40

shorty hat geschrieben: ...ohne Helm Rad zu fahren...


Man kann auch ohne äußere Einwirkung von Dritten mit dem Fahrrad stürzen...wie bei mir. Ich war froh, dass nur mein Helm zweifach gebrochen war und nicht mein Kopf - mir reichte so schon die gebrochene Schulter, Rippen und Daumen. Seitdem auch beim nicht sportiven Radeln immer Helm auf.

trevor2 am 06 Mai 2015 07:56:07

FloMo hat geschrieben:Man kann auch ohne äußere Einwirkung von Dritten mit dem Fahrrad stürzen...


Stimmt. Ist mir auch schon passiert, gottseidank nicht so heftig wie bei Dir. Ich fahre aber nun seit einem Jahr auch mit Fahrradhelm.

In Riga wurde ich zudem von ignoranten Autofahrern zweimal trotz grüner Fahrradampel fast über den Haufen gefahren - es ging gerade nochmal gut, weil ich immer für die Autofahrer mitdenke und deshalb auch grundsätzlich (als zweitschwächster Verkehrsteilnehmer nach den Fußgängern) defensiv im Straßenverkehr fahre und so noch eine Vollbremsung in letzter Minute machen konnte. Trotzdem war ich heilfroh meinen Helm aufzuhaben!!! :ja:

Gast am 06 Mai 2015 08:38:54

Zitat aus dem Artikel:

"Wie fast immer ist das Problem ein mentales. Denn das Hybride des Fahrzeugs überträgt sich auf die Psyche des Piloten. Je nach Lage setzt er den selbstgerechten Ökoopferblick des Radfahrers auf oder aber das arrogante Motorengesicht des Tiefergelegten: auf dem Radweg der König, auf der Straße die schützenswerte Minderheit."

Mal von Rechtschreibfehlern abgesehen. Ein schwacher Artikel eines Menschen, welcher sich unbedingt ins Gespräch bringen muss. --> Link

Von irgendwas muss man ja leben.

Liebe , Alf

trevor2 am 06 Mai 2015 09:40:18

Hallo Ihr,

mich wundert, dass Ihr dem Herrn alle noch soviel Beachtung schenkt??? Ich finde es lohnt sich noch nicht mal, sich über solche Art von Publikation aufzuregen... :lach:

rolfblock am 06 Mai 2015 15:52:36

Meine E-Bikes laufen mit ca 25 V. Was der Vorteil von 36 V Systemen sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Möglicherweise geringfüg weniger Verluste in den Halbleitern. Die Kupferverluste im Motor sollten sich kaum unterscheiden.
Die 36 V Systeme sind wohl neuer und teurer. Besonderes leteres ist wohl der Ansporn der Hersteller diese Technik zu forcieren.
Dadurch wurden die 25 V Akks billiger, und ich hab gekauft.
Kennt jemand beide Systeme und kann über Erfahrungen berichten?

Gast am 06 Mai 2015 16:47:58

Der Vorteil der 36 Volt Systeme ist doch klar.

Vielleicht erinnert sich jemand an die Zeit als PKW mit 6 Volt Batterien ausgerüstet waren.

Höhere Spannung - mehr Leistung bei gleichem Strom/Leitungsquerschnitt.

Liebe , Alf

Gast am 06 Mai 2015 17:43:03

KudlWackerl hat geschrieben:Der Vorteil der 36 Volt Systeme ist doch klar.

Vielleicht erinnert sich jemand an die Zeit als PKW mit 6 Volt Batterien ausgerüstet waren.

Höhere Spannung - mehr Leistung bei gleichem Strom/Leitungsquerschnitt.

Liebe , Alf

Ja klar, das gilt aber nur für die Akkus, den Motor juckt das nicht ob er bei 36V oder 26V maximal 250 Watt Leistung abgibt. Wenn ich aber schon mit dem vorhandenen 10Ah (und es gibt noch Akkus mit Kapazitäten bis 18 Ah) Akku genauso weit komme wie ich will, ist das doch nur ein rein theoretischer Vorteil.
Bei meinem TD-PKW habe ich es einmal geschafft, weil's mich am Ende gereizt hat, die Strecke nach Berlin und zurück (1210 Km) mit einer Tankfüllung zu schaffen. Soll ich mich jetzt grämen das ich es nicht auch bis Moskau und zurück ohne zu tanken schaffe?
Wenn ich denn mal einen Ersatzakku kaufe, damit der tagsüber während wir unterwegs sind per Solar für den nächsten Tag geladen wird, freue ich mich das er günstiger sein wird als das 36V Modell. Immerhin planen wir da ja auch gleich 2 Akku's für uns ein, und super "günstig" finde ich das nicht mehr.

Gast am 06 Mai 2015 18:21:33

"detmobil"
Ja klar, das gilt aber nur für die Akkus, den Motor juckt das nicht ob er bei 36V oder 26V maximal 250 Watt Leistung abgibt. Wenn ich aber schon mit dem vorhandenen 10Ah (und es gibt noch Akkus mit Kapazitäten bis 18 Ah) Akku genauso weit komme wie ich will, ist das doch nur ein rein theoretischer Vorteil.
Bei meinem TD-PKW habe ich es einmal geschafft, weil's mich am Ende gereizt hat, die Strecke nach Berlin und zurück (1210 Km) mit einer Tankfüllung zu schaffen. Soll ich mich jetzt grämen das ich es nicht auch bis Moskau und zurück ohne zu tanken schaffe?
Wenn ich denn mal einen Ersatzakku kaufe, damit der tagsüber während wir unterwegs sind per Solar für den nächsten Tag geladen wird, freue ich mich das er günstiger sein wird als das 36V Modell. Immerhin planen wir da ja auch gleich 2 Akku's für uns ein, und super "günstig" finde ich das nicht mehr.


Du verwirrst mich:

Akkus, 36 Volt, 26 Volt, 250 Watt, 10 AH, 18 AH, Turbodiesel, Berlin und zurück, nicht bis Moskau, Ersatzakku, per Solar laden, günstiger als 36 Volt mit 2 Akkus.

Ziemlich viele Fakten in so wenigen Sätzen.

Tatsache ist, auch der Motor bringt bei höherer Spannung mehr Leistung bei gleichem Strom. Oder anders gesagt, ein 250 Watt Motor mit 36 Volt braucht weniger Strom für die gleiche Leistung als ein Motor mit 26 Volt. Damit benötigt er dünnere Drähte, das reduziert die Kosten und das Gewicht ... Deswegen geht der Trend immer zur höheren Spannung.

Im PKW demnächst auch mit mehr als 12 Volt. Warte ab!

Liebe , Alf

rolfblock am 07 Mai 2015 14:38:26

Lieber Kudl,
du unterliegst einem fatalen Irrtum. Machen wir es mal ganz einfach mit einem Gleichstrommotor.
Seine Drehzahl ist bei konstanter Erregung (nehmen wir an, es ist ein permanent Magnet.) NUR von der Spannung und der Anzahl der Windungen abhängig. Höhere Spannung = proportional höhere Drehzahl. Mehr Windungen proportional niedrigere Drehzahl.

Sein Drehmoment ist NUR vom Strom und der Anzahl der Windungen abhängig. Höherer Strom = höheres Drehmoment. Mehr Windungen höheres Drehmoment.

Leistung = Strom mal Spannung, oder Drehzahl mal Drehmoment.

Aber höherer Strom erfordert dickeren Draht.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, entweder hohe Spannung, kleiner Strom, dünner Draht, viele Windungen, langer Draht; oder kleine Spannung, viel Strom, dicker Draht, wenig Windungen, kurzer Draht.

Für den Motor ist es egal wie er dimensioniert wird. Er braucht bei gleicher Leistung immer die gleiche Menge an Kupfer.

Der Vorteil eines 36 V Systems bleibt mir daher immer noch unklar. Sicher ist, dass mehr Zellen in Reihe geschaltet sind, was ich eher nicht als Vorteil sehe. Sicher ist, dass 36 V Systeme teurer sind. Auch ein Vorteil, aber nicht für mich.

xbmcg am 07 Mai 2015 14:54:45

Die Leistungselektronik muss mit kleineren Strömen umgehen und die Verdrahtung kann viel dünner werden.
Das ist der Vorteil von höheren Spannungen.


Große Ströme = große Probleme

Und die Ah Angaben der Akkus sagen ja nichts über die Wh aus, die sie liefern. Die bekommt man erst beim Ausmultiplizieren.

So ist ein 36V 10Ah Akku 3 mal so leistungsfähig wie ein 12V 10Ah Akku.

rolfblock am 07 Mai 2015 15:41:56

Lass mal die Banalitäten weg. Die Leistungselektronik muss mit höheren Spannungen umgehen. Berührungsschutz kommt plötzlich wie aus dem Nichts dazu. Die Zuleitungen sind überwiegend sehr kurz. Ein Leistungshalbleiter, der 0,3 V Spannung verliert, verliert bei 10 A und 250 W am Motor bei 25 V gerade mal 3 W. Ein gleicher Halbleiter bei 36 V und 7,5 A verliert so 2 W. Also was solls?
Solange wir uns bei 250 W aufhalten, geht es um 10 A. Bei 400 W reden wir von 16 A. Und wo sind da die großen Ströme?

36 V sind ein Geschäftsmodell, mehr nicht, neuen Bedarf wecken, Inkompatibilität fördern, Umsatz anstacheln.

trevor2 am 14 Jul 2015 14:07:45

Moin zusammen!

Wollte nur nochmal kurz berichten...
Ich bin nun seit gut vier Wochen stolze E-Pedelec-Besitzerin.
Wie schon geschrieben, habe ich mich für ein Raleigh Dover Impulse 8R 8HS entschieden, da an diesem Rad alles für mich umgebaut werden konnte, was ich speziell aufgrund meiner Körperbehinderung anders brauche.
Dazu haben wir einen P22 Uebler Fahrradträger angeschafft. Alles funktioniert und klappt bestens.

... und was soll ich sagen, Ihr hattet Recht, die mich von einem E-Bike überzeugen wolltet. :ja: Es macht einen Heidenspaß damit zu fahren und auch meine alte Hündin freut sich, jetzt wieder im Hundeanhänger regelmäßig mit zu können!!! Momentan fahre ich täglich bei Wind und Wetter bis zu 20km mit Hundeanhänger und wenn ich mehr Zeit hätte, wären es auch noch mehr...

Also Danke nochmal für Eure Unterstützung!!!

Übrigens, falls jemand was zu Kalkhoff/Raleigh E-Bikes wissen will, nur zu. Die bringen übrigens in diesem Sommer/Herbst E-Bikes mit einem ganz neu überarbeiteten Motor raus, dem 'Impulse Evo'. Soll noch leiser und effektiver sein.
Mir reicht mein Motor allerdings aus und zusammen mit dem starken 17Ah-Akku habe ich genug Reserven - selbst mit Hundeanhänger kann ich in ebenem Gelände über 120km ohne Zwischenladen fahren.

In diesem Sinne, Euch allen einen wunderschönen fahrradfreundlichen Sommer - nicht zu heiss und nicht zu nass! :wink:

hantomsteini am 15 Jul 2015 17:15:27

Hallo Anne, dann hast du ja alles richtig gemacht mit dem E-Bike. Und wenn man sich erst mal an das Fahren mit einem E- Bike gewöhnt hat ist man für alle anderen Fahrräder verdorben, so meine persönliche Erfahrung.
Was mich sehr interessiert ist der Hundeanhänger. Unser Moritz kommt auch langsam in die Jahre, bis jetzt ist er zwar noch fit aber 20 km neben dem Rad möchte ich ihn nicht mehr laufen lassen. Einen Anhänger der sich auch am E-Bike anbringen lässt habe ich bis jetzt noch nicht gesehen. Vielleicht kannst Du mal ein Bild posten das wäre super. Hat Dein Bike einen Mittelmotor und wird der Anhänger an der hinteren Nabe befestigt?
Liebe aus dem hügeligen Wuppertal: Hanne

trevor2 am 15 Jul 2015 22:24:05

Hallo Hanne,

das stimmt. Ich habe mein bis dato wirklich geliebtes Giant Tourenrad seit ich mein E-Bike habe nur noch einmal ganz kurz benutzt und dabei tatsächlich gemerkt, dass mir mein E-Bike schon jetzt tausendmal besser gefällt... :ja:

Unser Hundeanhänger ist der 'Rolls Royce' unter den Hundeanhängern, was aber gerade für alte Hunde (meine Labbihündin Emma ist inzwischen 14 J.) klasse ist, weil er wirklich ruhig läuft und optimal gefedert ist. Es ist der Petego Hundeanhänger 'Animal Comfort Waggon' aus den USA. Du findest ihn hier Amazon Link Er ist leider nicht ganz billig, aber jeden Cent wert!

Wir haben damals vor dem Kauf genau geschaut und uns auch deshalb für diesen entschieden, weil er viel besser verarbeitet ist als die Konkurrenz und sich zudem wunderbar und ruckzuck mit paar Handgriffen zusammenklappen und im Womo mitnehmen lässt. Er ist bei uns nun seit zwei Jahren im fast täglichen Dauereinsatz und wir sind immer noch begeistert!

Wie Du auf dem folgenden Foto siehst, wird er genau wie ein Kinderanhänger an der Nabe befestigt. Ist kein Problem und geht schnell. Wir haben hier inzwischen drei Räder mit einer Anhängerkupplung ausgestattet...



Wir können ihn absolut empfehlen! :ja:

Nachtrag: Wir haben gleich noch die passende Regenhülle dazugekauft und in den Anhänger eine speziell für alte Hunde gepolsterte Vet-Matratze reingelegt. Jetzt fährt Emma bei Wind und Wetter 1.Klasse. :wink: :)

Jukayo am 16 Jul 2015 11:02:45

Ich denke, dass ein E-Bike absolut überflüssig und teuer ist. Mit ein wenig Muskelkraft und Sportlichkeit wirken diese Bikes wie Seniorenmodelle, die man nicht unbedingt braucht. Klar lässt sich damit über mehrere Strecken Kraft einsparen. Aber trotzdem sind Elektromdelle bei Bikes nichts für mich.

trevor2 am 16 Jul 2015 11:27:07

Hallo Jukayo,

erstmal schade, dass Du Dich nicht vorgestellt hast.

Wenn Du den ganzen Thread gelesen hättest, hättest Du gesehen, dass ich spezielle Gründe habe, warum ich ein E-Bike brauche.
Obwohl ich auch vorher jahrelang so gedacht habe wie Du, finde ich sie jetzt überhaupt nicht 'seniorenhaft', da man auch ganz sportlich damit fahren kann. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt jetzt mit Hundeanhänger (Anhängelast ca. 35kg) immerhin noch 17km/h und ohne Anhänger fahre ich locker durchschnittlich 20 km/h. Damit kann ich endlich mit meinem sportlichen Mann mithalten, der auch selbst kein E-Bike haben möchte, es für mich und meine Zwecke aber sehr nützlich findet. :wink:

quax1968 am 16 Jul 2015 11:37:08

Jukayo hat geschrieben:Ich denke, dass ein E-Bike absolut überflüssig und teuer ist. Mit ein wenig Muskelkraft und Sportlichkeit wirken diese Bikes wie Seniorenmodelle, die man nicht unbedingt braucht. Klar lässt sich damit über mehrere Strecken Kraft einsparen. Aber trotzdem sind Elektromdelle bei Bikes nichts für mich.


Du denkst falsch!

Mein Tipp:
Einfach mal über den Tellerrand schauen.

bonjourelfie am 16 Jul 2015 12:21:33

Jukayo, hast du selbst schon einmal ein ebike richtig getestet? Mach es mal.
LGELFIE, die mit dem ebike durchaus sportliche Touren macht

dramme73 am 16 Jul 2015 13:28:24

Hallo,
Jukayo; ich meine, dass Du Dir mal die Mühe machen solltest Dich etwas umfassender über E-Bike etc. zu informieren. Erst danach kannst Du darüber urteilen. Dass es für Dich persönlich nichts ist, mag ja richtig sein und wird auch akzeptiert. Ach übrigens, ich habe Dich leider nicht in der Starterliste
der Tour de France gefunden.

hantomsteini am 16 Jul 2015 15:25:53

Zunächst mal herzlichen Dank an Anne für die schnelle und ausführliche Beantwortung meiner Fragen.

Dann an den neuen User Jukayo: Keiner weiß wer Du bist, wie Du heißt, ob männlich/weiblich, wie alt und was Deine Beweggründe waren, Dich im Wohnmobilforum anzumelden. Es wäre wirklich schön, wenn das gemeine Volk etwas von Dir erfahren könnte, bevor reißerische Kommentare in ein Thema eingebracht werden.

Zum Glück sind wir ja alle Individien und so wie der eine seinen Porsche oder Audi Quadro mit 250 PS liebt und die Sinnhaftigkeit dieses Gefährts verteidigt bevorzugt der andere seinen Fiat Punto oder VW Lupo und es genügt ihm wenn er mit max. 100 kmh durch die Gegend tuckert.

In diesem Sinne: Ich/wir lieben mein/unsere E-Bikes und die dadurch gewonnene neue Fahrradfreiheit möchten wir nicht mehr missen.
Und unser alternder Hund bekommt in Kürze einen Luxus-Fahrradanhänger zum Mitreisen :lach:

glohm am 16 Jul 2015 15:44:25

Hallo,
wir haben seit 3 Jahren E-Bikes der Marke Kalkhof. Seinerzeit von einem Fachhändler als Vorführ-Räder sehr günstig gekauft und wir sind -wie viele andere auch- total begeistert.
Ich komme nochmals zurück auf das Thema
"Laden der Akkus im Womo"
Unsere Räder haben Akkus mit 8 Ah sowie 18 Ah. Die Solaranlage des Womo hat 2 Panele mit je 80 Wp und die beiden Aufbaubatterien je 100 Ah.
Und jetzt die Fragen eines Laien:
1. Wie groß muss der Wechselrichter sein ? (mögl. beide Akkus gleichzeitig laden)
2. Reichen die voll geladenen Aufbaubatterien für eine Ladung, wenn die Sonne (nachts) nicht scheint.

Ich hoffe, dass ich eure fachlichen Antworten als Laie auch verstehen kann. Danke für eure Hilfe !!

LG Gerd

Chameo am 16 Jul 2015 16:02:34

Hallo Gerd,

1. die benötigte Leistung des Wechselrichters hängt von der aufgenommenen Leistung der Ladegeräte der Bike-Akkus ab. Die hast Du aber nicht genannt.
2. Wenn Du beide Akkus voll laden möchtest benötigst Du theoretisch maximal 26Ah (8Ah+18Ah). Lass es mit ein paar Verlusten 35Ah oder 40Ah werden. Mit 200Ah Kapazität der Aufbaubatterien sollte da kein Problem entstehen.

- Micha

trevor2 am 16 Jul 2015 16:26:13

Hallo Hanne,

na, dann bin ich ja auf Deinen Erfahrungsbericht mit Moritz' erster Fahrt im Hundeanhänger gespannt... :wink:
Wir haben übrigens das spezielle 'Labbi'-Training :wink: für Anhängerfahren gemacht: Eingang hinten auf -> Leckerchen reingeworfen bis ganz nach vorne durch im Anhänger -> Hund hinterhergehopst -> Anhänger zugemacht. Funktioniert bei unseren verfressenen Hunden sehr gut! :ja: :lach: Aber jetzt mal ohne Flachs, die lernen das ziemlich schnell und da es ja immer mit einem tollen Erlebnis verbunden ist (neue oder zumindest andere Gassi-Gegend!), lieben unsere inzwischen den Anhänger total und flippen schon aus, wenn ich ihn ans Fahrrad hänge...

Viel Spaß bei Euren Fahrradtouren mit Moritz!

Chameo am 16 Jul 2015 17:11:46

Hallo Gerd (nochmal),

meine Aussage zu 2. ist natürlich so nicht korrekt, denn die Rechnung geht von 12V bei allen Akkus aus. Korrekt wäre: es kommt auf die Spannung der Fahrradakkus an. Bei 24V wird's noch gehen, bei 36V wird's schon langsam knapp, wenn Du abends auch noch was anderes als Akku laden machen möchtest. :D

- Micha

glohm am 16 Jul 2015 20:09:14

Hallo Micha,
ganz herzlichen Dank für deine Antworten.
1. die benötigte Leistung des Wechselrichters hängt von der aufgenommenen Leistung der Ladegeräte der Bike-Akkus ab. Die hast Du aber nicht genannt.
Auf meinem Ladegerät steht :
INPUT : AC 220-240 V 50/60 Hz 62 W
OUTPUT : DC29,3V 1,8A
Vielleicht kannst du mit diesen Angaben meine Frage nach der benötigten Leistung des Wechselrichters doch noch beantworten.
Vielen Dank schon mal vorweg.
Gerd

Chameo am 16 Jul 2015 20:43:31

Hallo Gerd,

ja, jetzt kann ich das! :D 62W! Ok, das ist mal wieder die Theorie... wenn Du nur dieses eine Ladegerät hast, so würde -ein bißchen Puffer eingerechnet- ein 100W Wechselrichter ausreichen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfielt sich ein Wechselrichter, der einen sinusförmigen Spannungsverlauf (echter/reiner Sinus, NICHT modifizierter Sinus) produziert. So etwas ist für unter 100€ zu haben.

- Michael

glohm am 16 Jul 2015 20:57:23

Vielen Dank Michael !!!

trevor2 am 02 Jun 2016 18:06:49

UPDATE nach fast einem Jahr:

Mein E-Bike rollt und rollt... inzwischen gute 1.500 km. Akkuleistung immer noch klasse, Motor sehr gut. Auch die ganze Verarbeitung meines Raleigh Tourenrades (Fahrrad fast identisch von den Bauteilen her mit Kalkhoff-Rädern, ist dieselbe Herstellerfirma) ist bis jetzt wirklich sehr gut - von den Magura-Handbremsen über den Impulse-Motor bis zum weich gefederten bequemen Sattel! Und das Rad erfüllt genau seinen Zweck. Ich fahre 90% mit Hundeanhänger und kann dadurch viel längere Touren machen. Und ich kann mit meinem Mann mithalten... ;) Bin ihm jetzt manchmal sogar auf Kurzstrecke überlegen. ;)

Ihr hattet also Recht. :ja: E-Bike fahren macht wirklich grooooßen Spaß und deshalb hat es für mich inzwischen sogar einen Suchtfaktor. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht wenigstens eine kleine Hundegassi-Runde drehe... :ja:

Danke nochmal für Eure ganzen Tipps!

Und für alle, die überlegen, sich auch ein E-Bike zu kaufen, kann ich nur zuraten. Der deutlich erhöhte Fahrspaß lohnt jeden Cent der höheren Anschaffungskosten! ;)

Irmie am 24 Sep 2016 22:55:11

AC 220-240 V 50/60 Hz 62 W

Hallo Gerd,

ich glaube, deine Frage hat noch keiner beantwortet. Bei nur 62W funktioniert auch ein sehr kleiner Wechselrichter! Die Leistung steht hat auch drauf!

Irmie

trevor2 am 06 Mai 2019 18:54:13

Update...

Nach weiteren 4500km, also jetzt insgesamt knapp 6000km sind neue Reifen, neue Kette und neues Ritzel fällig. Normale Verschleißteile...

Was aber wirklich ärgerlich ist, mein Impulse-Motor ist kaputt und muss lt. Fahrradwerkstatt ausgetauscht werden. Er setzte in letzter Zeit unter Volllast immer öfter komplett aus, zB. am Berg, bei Gegenwind, o.ä. und war erst wieder zum Weitermachen zu bewegen, wenn man den Tritt stoppte und ganz neu antrat. Manchmal bekam ich ihn auch erst nach ein paar Anläufen wieder in Gang. Hatte das jemand von Euch auch schon mal? Wie teuer war Eure Reparatur?

Freu' mich von Euch Kalkhoff-/Raleigh-E-BikefahrerInnen zu hören!

Herzlichen Gruß, Anne von der Trevor-Crew

FloMo am 04 Jun 2020 08:35:19

Ist dein Motorgehäuse sehr warm? Eventuell thermische Überlastung. Welche Stufe nutzt du bei den Aussetzern und besonders am Berg, wie schaltest Du die Gänge?

trevor2 am 04 Jun 2020 09:15:26

Das Ganze ist ja nun schon ein Jahr her.
Ich habe seitdem einen neuen Motor und seitdem ist alles gut.

Die Aussetzer waren bei höchsten Belastung (höchste Stufe, höchster Gang - 'Power' im 8.Gang) und mit Hundeanhänger. Der Motor war eben da schon kaputt, was ich garnicht gemerkt habe. Erst mit neuem Motor habe ich die Vorzüge eins E-Bike wieder neu schätzen gelernt. :ja:

mv4 am 04 Jun 2020 09:33:26

ich hoffe er hält noch lange...die Impuls Motoren werden nicht mehr produziert...es gibt aber noch Teile dafür und auch neue Motoren ca. 800€ generalüberholte natürlich günstiger.
die Entwicklung ist halt weitergegangen...es gibt bedeutend bessere Motoren auf dem Markt die sogar günstiger hergestellt weden, da lohnt sich die weiter Entwicklung dieses Motors nicht mehr.

trevor2 am 16 Apr 2021 17:47:09

Moin zusammen,

ja, ich weiß. Aber mein zweiter Motor (Impulse 2.0) hält immer noch, alles tiptop bei inzwischen 12.500km. Denke es lag an den vielen Hundeanhängerfahrten, die jetzt wegfallen, weil meine alte Hündin gestorben ist.
Obwohl ich also nach wie vor sehr zufrieden mit meinem Raleigh-Dover bin, wechsle ich in zwei Wochen zu einem Delta Trike der Fa. Hase. Einem 'Kettwiesel Evo Steps'. Ist damit auch noch jemand hier im Forum unterwegs? Mich interessieren Eure Erfahrungen mit dem Trike. Wie transportiert Ihr es am/im Womo?

Bleibt gesund!

Tervitused, Anne von der Trevor-Crew

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