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Hallo, ein etwas provokanter Titel :D , aber im Forum existieren ja einige Berichte über Restaurationen bei denen ja die Wohnmobile z.T. völlig entkernt und in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut werden. Einerseits habe ich höchste Hochachtung vor der Leistung der Restaurateure, andererseits frage ich mich ob sich diese monatelange Schufterei angesichts des zumeist hohen Alters dieser Fahrzeuge „Summa Summarum“ (Teile- einschl. Beschaffunsgkosten plus Arbeitszeit) tatsächlich lohnt. :( Am Ende hat man viel Zeit und Geld investiert, ein vermutlich trockenes, aber eben doch nur altes Schätzchen. Und wer weiß, vielleicht fängt anschließend dann das Fahrgestell an zu mucken. :eek: Die Alternative wäre, die Torfbude loszuwerden, die veranschlagte Zeit in Arbeit zu investieren (wenn möglich) oder einfach noch 1 Jahr weiter ansparen und dann ein zwar teureres aber jüngeres und trockenes Nachfolgemodell ohne Wartungsstau zu erwerben. Ich persönlich würde mich für die 2. Alternative entscheiden, vor allem wegen des i.d.R. höheren Komforts, der moderneren Ausstattung und nicht zuletzt des höheren Wiederverkaufswertes. Liege ich völlig falsch?? Hallo, darüber hat wohl jeder seine eigene Philosophie, die meisten rechnen die Arbeitszeit nicht weil sie das als Hobby sehen und Spaß daran haben sich ihr individuelles Mobil zu bauen. Ich bin einen anderen Weg gegangen und habe mir eine solide Kabine auf ein moderneres Fahrzeug gesetzt und den Innenausbau erneuert, großartig billiger ist das auch nicht aber eben genau auf uns zugeschnitten und ein absolutes Einzelstück.
Wer sagt dir denn das die "Torfbude" einen Wartungsstau hat? Unser Wägelchen ist jetzt 14 Jahre alt, hat aber erst 63.000km gelaufen und bekommt regelmäßig was es braucht. Wenn der jetzt undicht wird würde ich auf jeden Fall reparieren. Einen kleineren Wasserschaden habe ich schon hinter mir. Eine ungepflegte "Bude" mit 400Tkm würde ich auch lieber entsorgen. Außerdem hängt für viele noch ein ideeller Wert mit dran. Und eine Reparatur ist (bei Eigenarbeit) doch deutlich günstiger als ein neuer. Muß man wohl von Fall zu Fall abwägen. Lieber Kurt2 Was ich nicht verstehe - Du stellst eine Frage und hast auch schon eine Antwort. Sollen wir jetzt klatschen ? Alt ist ja nicht gleich Torfbude. Es gibt Aufbauten und Basisfahrzeuge die sind nach 20 oder 25 Jahren noch Top. Die muss man nur finden und erkennen. Nur bei der Basis muss man dann schon in der Lage sein einen Hammer von einer Kneifzange zu unterscheiden. Wombat1
Hallo, richtig, deshalb steht im Titel ja: "Lohnt die Rep. alter Torfbuden". Das Eigenschaftswort "alter" bezieht sich auf das Substantiv "Torfbuden", beschreibt also eine Eigenschaft der Torfbude, nämlich "alt". Klartext: Ich schreibe von WoMo`s die 2 Bedingungen kumulativ (nicht alternativ!) erfüllen, nämlich alt und Torfbude. Und um genau diese geht es, wobei ich "alt" in diesem Zusammenhang als > 20 Jahre definieren würde, wie sie halt in den o. g. Forumsbeiträgen meist sind. Niemand wohl ( bis vielleicht auf wenige Fachleute beschränkt wie "turbokurtla") kauft sich wohl wissentlich und willentlich ne alte Torfbude. Und andererseits wird Jeder, der sich ein älteres WoMo kauft und das dann beispielsweise 10 Jahre selbst weitergefahren hat, eine eigenen Kalkulation vornehmen, denn er kennt es ja aus dem "FF" und hat schon so seine eigene Erfahrung. Eine "alte Torfbude", die ich nicht selbst besessen habe, würde ich mir jedenfalls nicht antun. Es sei denn, es wäre ein Setra, ein Wellblech Citroen "H" oder ein Orion..... :D :ja: Dann würde ich auch durchdrehen. Felix52 : Vixen Motorhome hast Du noch vergessen.
Wäre ich mir nicht so sicher .......Ich habe es auch einmal gemacht und als Hobby auch meinen Spaß dabei gehabt . OK. man sollte , bei solchen Projekten , wenigstens einen "Nagel in die Wand bekommen ", ohne sich auf die Finger zu hauen :lol: Es kaufen Leute Youngtimer, deren Zustand ,jenseits von gut und böse ist und haben trotzdem Ihren Spaß daran , auch wenns Geld und Zeit kostet. Ich hatte mit meiner , wissentlich gekauften Torfbude (mein erstes Womo, das nur einen Urlaub halten bräuchte) sehr sehr viel tolle Urlaube und Fahrten und ehrlich gesagt war mir auch die Arbeit nicht zuviel, denn der Kaufpreis war billiger als ein 14 tägiger Urlaub auf dem CP 8) Irgendwann habe ich es dann doch verkauft und denke heute noch oft an dieses tolle Fahrzeug , selbst als der Nachfolger schon da war. PS: verkauft habe ich es nur, weil ich keine Arbeit mehr reinstecken wollte und einfach ein moderneres WoMo wollte -> heute merke ich , das es auch viele Vorzüge hatte. Für Mich hat es sich gelohnt. Die Frage müsste eigentlich heissen -> für Wen Lohnt die Restauration alter Torfbuden? ich denke es kommt auf den Besitzer an. Was ist er/Sie bereit zu unternehmen um das Fahrzeug zu halten. Wieviel Eigenleistung ist möglich etc.pp. Ich habe vor meinen ollen Rimor noch ein Paar Jahre zu fahren. Und bin willens , Geld , Zeit und Arbeit in dieses Projekt zu investieren. Bei mir ist es halt so , das ich zum "ollen Kamel" eine emotionale Bindung verspüre :D Wenn ich mir z.B. das Projekt von emil77b anschaue , kann ich nur die allergrösste Hochachtung empfinden. Da war Jemand mit absoluter Hingabe am Werk. Jan
Diesen Flachbomber mit BMW Motor im Heck hatte ich..... :D Vixen Motorhome wie war der ? Ich möchte noch einen weiteren Aspekt in die Runde werfen. Es gibt mit Sicherheit mehr Laien als "Profis", die sich eine Torfhöhle kaufen. Allerdings ohne es zu wissen und ohne dessen bewußt zu sein. Die kaufen sich die Torfhöhle, fahren damit in etliche oder wenn sie Glück haben in viele Urlaube und haben Spaß dabei. Ich bin durch dieses Forum "versaut", :wink: ich würde niemals ein altes WOMO kaufen, einfach deshalb, weil ich weder Geduld, noch Zeit noch Geld noch Talent habe, um mit so einem alten Schätzchen Freude zun haben. Die Angst, unterwegs eine Panne zu erleiden oder plötzlich mit einem Fuß "ein Stockwerk" :eek: tiefer zu stehen, würde mich daran hindern. Deshalb käme für mich die Restauration einer alten "Torfbude" auf gar keinen Fall in Frage und ich würde lieber auf ein eigenes Reisemobil verzichten und stattdessen weil die Finanzen nicht reichen, ein solches gelegentlich mieten. Außerdem bin ich von dem neumodischen Kram sehr angetan, den neue, neuwertige Reisemobile so an Bord haben. :D
Es gibt aber auch Leute die sich für ein neues Wohnmobil niemals Geld leihen würden und deshalb ein Altes fahren und damit glücklich sind.
Es aber soll auch Leute geben, die Ihr neues Reisemobil bar bezahlen können, weil sie ein schon vor Jahren neu erworbenes bar bezahlt haben ;D und nun ihr "altes" Reisemobil für ein neues in Zahlung geben konnten..... ;D und den Rest drauf legen können........ :D :wink: :ja: ;D
Bei den vielen Smileys fühlst du dich doch irgendwie angesprochen! :ertrink: Aber ist mir auch Latte! Für die Restauration eines alten Womos brauchst du Spass an der Arbeit Geschick Geld Geduld und Zeit. Freunde die helfen Wenn du das alles hast, lohnt sich die Restauration eines Alten Da ich nur bedingt ein wenig basteln kann an der Wohnausstattung und weniger an der motorisierten Technik habe ich nach 5 Jahren " basteln" mir ein fast neues gegönnt, da ich es leid war immer wieder neue Baustellen aufzureisen. Immer gab es irgendwas zu tun. Am Anfang noch mit Spass und Elan dabei, später nur noch genervt an der Arbeit. Roland Ich denke es ist auch eine Frage des Kapitals. Und zwar in Form von Geld UND Arbeit. Manche haben wenig von ersterem und ordentlich Spaß and letzterer sowie das nötige Geschick. Die, die viel Geld haben, werden sicher das neue Womo kaufen. Die, die sich eigentlich keins leisten könnten, aber geschickt und willig sind, die restaurieren sich dann eben eine "Torfbude" für wenig Geld aber in unendlichen Arbeitsstunden. Beide haben nachher Spaß am eigenen Womo. Doof is, wenn man kein Geld hat UND zwei linke Hände. Da wird's dann schwierig. Mein erster Gedanke war auch ein neuers Mobil mit Wasserschaden kaufen und selbst in Stand zu setzen. Ich habe eine größere Garage mit Montagegrube und ausreichend Werkzeug. Mein Freund ist Tischler und ich denke mal selbst keine zwei linken Hände zu haben. Es sind ja öfters nur keinere Wasserschäden angegeben. Was dahinter stecken kann habe ich erst aus dem Forum erfahren. Aber wenn der Preis passt und man gerne bastelt warum nicht. Mein Mobil steht immer in der Garage wenn es nicht benutzt wird. Ich messe es aber trotzdem regelmässig mit meinem Greiser durch. Falls es mich mal doch treffen sollte würde ich aber trotzdem selber sanieren. Bei einem Garagefahrzeug wird ein Wasserschaden wahrscheinlich extrem Zeitverzögert auftreten gegenüber einem Mobil welches immer der Witterung ausgesetzt ist. bert
Und Platz, der sich zum Arbeiten eignet, vorzugsweise unter Dach. Ich hatte keine kompletten, aber doch beträchtlichen Wasserschaden (20 Jahre alt). Meine Überlegungen waren damals: - das Womo in dem Zustand zu verkaufen, wäre an sich schon schwierig und würde nur minimalen Ertrag bringen. Außerdem hätte ich dann kein Womo mehr, bzw. bräuchte viel Geld für ein neues/gebrauchtes. Außerdem war es von Rost/Motor recht gut in Schuß. - Werkstatt kam nicht infrage, weil die Reparatur wohl nahe an den Restwert rangekommen wäre. - Ich bin handwerklich nicht ganz unbegabt und habe eine Menge (Hobby-)Werkzeuge. Außerdem gab es ja eine Menge Info hier im Forum und anderswo. Daher habe ich es dann selber gemacht. Hat immer noch einiges an Material und viel Zeit gekostet. Einiges war dann auch nicht gerade perfekt, aber es war ja auch nur für mich. Und ich habe etwas später noch einen vernünftigen Verkaufspreis erzielt. Solange man die Stunden nicht rechnet, hat es sich also gelohnt. Und einige der Werkzeuge kamen das erste Mal richtig zum Einsatz :-) Einen richtig großen Schaden hätte ich nicht gemacht. Meine Arbeiten fanden einfach auf dem Parkplatz vor der Tür statt. Da war das schon so ziemlich das Maximum. Wenn alles (Basisfahrzeug noch gut in Schuß, Zeit, Platz, Werkzeug, Fähigkeiten, idealerweise auch eine günstige Materialquelle) zur Verfügung steht und man Spaß dran hat, kann man es machen. Wenn aber einer der Punkte nicht erfüllt ist, sollte man es IMHO lassen, weil es nur Frust und/oder mehr Kosten als Wert bringt. Es ist sicher anders, wenn man sowieso spezielle Wünsche und Ideen hat und ein eigener Bau/Umbau sowieso erforderlich ist. Sonst lieber ein etwas neuerer Gebrauchter. RK finanziell wird sich das in den allerwenigsten Fällen lohnen. Bei den Meisten die ein Schätzchen mit 10-14 Jahren auf dem Buckel komplett zerlegen steht ehr der Gedanke "ich kanns" und das Hobby basteln im Vordergrund. Wenn man kein Mobil als neu oder als guten Gebrauchten bezahlen kann mag das uU. ebenfalls eine Lösung sein wenn man 1. handwerklich topfitt und ein Allrounder ist und 2. viel Zeit hat und 3. eine Unterstellmöglichkeit zur Verfügung steht in der man basteln kann.
Das ist halt Ansichtssache. Worin bitte, besteht der höhere Komfort? Das liegt doch immer im Auge des Betrachters. Wenn Du Spiegelglas und Sektglashalter meinst und bevorzugst, hast Du Recht. Alles Andere ist heute so, wie vor 20 Jahren. Einen Euro 1 Schlitten kannst Du auch nicht durch ein Jahr sparen in einen Euro 4,5,oder6 verwandeln. Und kommst Du in den Bereich der Com -Rail Schnapsglasklasse, kannst Du sowieso kaum noch selber werkeln. Aber, das willst Du ja nicht. Also musst Du noch mehrere Jahre sparen und wirst nie der Gefühlswelt teilhaftig, die Selbstgeschaffenes Dir bereitet. Schau mal, wie begeistert viele hier sind, wenn sie ein altes Stück zu neuem Leben erweckt haben. Ist aber wie alles im Leben reine Ansichtssache. Albert
:daumen2:
Einiges ist schon besser geworden bei der Innenaustattung. Vor allem aber beim Basisfahrzeug.
Bei einem alten Fahrzeug können einige noch selber werkeln, dafür ist die Anfälligkeit meist höher und Ersatzteile werden auch nicht einfacher zu finden. Und für Umweltzonenbetroffene geht das sowieso nicht.
Das kann man aber auch mit einer Leerkabine. Wenn du ein altes Womo herrichtest ist halt die Frage, wie lange macht das Fahrzeug noch mit. Und ist man gut genug, daß es etwas wird, auf das man stolz sein kann, oder gerade so, daß es funktioniert.
Mir gefiel mein wieder zusammengebautes Womo auch gut. Aber deshalb war der Motor trotzdem noch 20 Jahre alt. Und hatte immer noch wenig Leistung. Und ich hatte immer noch nicht mehr Stauraum. Bei mir war es eben einfach der Not gehorchend und nicht weil ich unbedingt rumwerkeln wollte. RK Hallo rkopka, ich sehe das ähnlich. Bei manchen "Torfbuden" wäre der Neubau vielleicht sogar billiger. wie schrieb Peter: ...Es gibt mit Sicherheit mehr Laien als "Profis", die sich eine Torfhöhle kaufen.... Also geplant ist da oft nichts. Blauäugig. Es gibt hier natülich auch einige schöne Renovierungen oder auch Chassiswechsel. Machen würde ich das nur bei ganz wenigen Fahrzeugen. Garagenspanner der gräbt manchmal solche Teile aus. Nur hier wird oft das potential von den ursprünglichen Fragestellern garnicht erkannt. Wombat1 Moin, als Besitzer eines (kleinen) Amis treibe ich mich natürlich auch im entsprechenden Forum herum.Dort gibt es viele relativ alte Mobile (meines ist auch schon 23 Jahre jung).Einige dort haben aus Kernschrott tolle Mobile gezaubert.Da wird sich mancher Fragen warum tun die das? Nun,sie lieben ihr Mobil.Da bringt man eben Opfer.Das werden sehr viele hier niemals verstehen (andererseits gibts natürlich auch hier tolle Menschen die das nachvollziehen können :) ). Grundsätzlich steht eine Menge User hier alten Wohnmobilen überkritisch gegenüber. Handwerklich unbegabte MÜSSEN selbstverständlich die Finger von Mobilen lassen die einen gewissen Reparaturaufwand oder gar eine Restauration efordern - sonst wird es teuer. Allerdings gibt es ne Menge Leute die sich den Traum vom alten Schätzchen das wie neu dasteht oder dem individuellen Mobil erfüllen.Und genau diese Repräsentieren die "Gesichter in der Menge". Ich möchte nicht die schön hergerichteten Düsseldorfer,Hanomags,Uralthymer und Konsorten,die spacigen alt-Amis etc. missen.Denn genau da gucke ich hin. Das Komfortargument sticht auch oft nicht.Wer unter Komfort elektronische Spielereinen etc. versteht hat Recht.Für mich bedeutet Komfort Platz,bequemes Gestühl,praxisgerechtes Kochen,entsorgen usw. - hier sehen die "Alten" dann doch oft sehr gut aus.Die Fahrzeugtechnik ist bei den neuen ganz klar ausgefeilter.Auch sind sie meist stärker (wozu?).Manche sparsamer - klarer Vorteil! Einen Liebhaber seines Mobils wird das alles nicht kümmern,weil er sein Mobil eben mag.So lässt es sich mit unzulänglichkeiten gut Leben.Vermodert das Wohnmobil wird es eben wieder aufgebaut.Lohnt also die Restauration alter Torfbuden? NATÜRLICH :!: Fred (Altwohnmobilbetreiber) Hallo, ob sich so ne Womo-Sanierung lohnt oder nicht, ist / war für mich nicht der ursächliche Frageansatz .. denk, die meisten kennen meine Womo-Geschichte. --> Link Ein nicht ganz zu vernachlässigender Grund für die Anschaffung des Fahrzeugs, war und ist mein, unser, Gedanke, mit dem Womo den Urlaub zu verbringen. Per Zufall lief mir das Mobil über den Weg. Form, Größe, Alter usw. sind sicherlich auch bischen Geschmackssache. Für mich passts. Sicherlich ist am Anfang, selbst wenn ein gewisses Schadensausmaß am Mobil erkennbar ist, die Größe des Projekts eher schlecht überschaubar. Für jemanden, für den der Weg der Sanierung, nicht Teil vom Ziel ist, für den die Aufbauerei zum Krampf wird, dem sei abgeraten, sich solch ein Projekt an Land zu ziehen. Meine Überschrift lautete und lautet, von Beginn an, >>Rettet die Wohnmobile<< .. nicht rettet den Urlaub, oder die Haushaltskasse :lol: Letzte Woche habe ich den Zahnriemen erneuert und ein Teil der Vorderachse zum Ersatz poröser Gummis ausgebaut, Batterie rein, an den Scheinwerfern gebastelt. Gestern Vorderachsseite rechts rein, Keilriemen, einen etwas breiteren als den originalen, rein .. Schlüssel ins Zündschloss und gestartet. Nur den Bruchteil einer Sekunde hat der Starter gedreht, dann lief der Motor :) :) das macht Spass, so solls sein :!: :!: Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit komme ich an einem Gebrauchtwomoplatz (keine Vertretung) vorbei, schaue mir die dort vertretenen Modelle regelmäßig an. Was da so an Preisen für die Teile aufgerufen wird, kaum zu fassen :( --> Link Da müßte einermeiner ja bis zum St. Nimmerleinstag sparen, nö nö, .. jedenfalls für hier und jetzt ist das nicht mein Weg Es grüsst der Emil Also ich möchte auch mal ein paar Argumente in den Ring werfen: Alte Fahrzeuge haben eine simple Technik, die man mit etwas Draht und einer Kneifzange in der Pampas reparieren kann. Da gibt es kein Bordcomputer, OBD, komplizierte Einspritzung, Turbo Gedöns... Man muss ab und an mal Ölwechseln und den Keilriemen erneuern, vielleicht mal den Verteilerdeckel erneuern und die Ventile einstellen, das war es aber auch schon. Großvolumige niedrig verdichtete Motoren, dickes Blech, Leiterrahmen Chassis - unkaputtbar. Es ist auch das Fahrgefühl, die Entschleunigung, und mit H-Kennzeichen spielt die Umweltplakette auch keine Rolle mehr. Jede Dorfschmiede im Hindukusch kann das Teil reparieren - für die ist es noch ein modernes Fahrzeug. Wenn man in abgelegene Regionen Abenteuerurlaub machen will, der braucht was robustes. Unter dem Gesichtspunkt lohnt eine Restaurierung immer, so was wird leider nicht mehr gebaut. Eine 8 Jahre alte Billig-Torf-Weißware zu restaurieren wird sich dagegen wohl eher nicht lohnen. Die ist schon Torf by Design, ein Mobil, das damals schon 200k€ und mehr gekostet hat aber vielleicht schon, wenn man sie günstig schießen kann und noch genug Substanz da ist... Der nächste Grund ist Einbruch / Diebstahl. Ein altes Fahrzeug wird bestimmt seltener geklaut / aufgebrochen, weil es nicht mehr nach Geld riecht. Der Innenausbau kann ja trotzdem luxuriös sein, sieht man dem Teil von außen nicht an. Das ist gut für Ausflüge in weniger sichere Urlaubsregionen, mit einem neuen N&B oder Morello würde ich in manche Länder nicht unbedingt reisen wollen, ich würde mich darin nicht wohlfühlen. Hallo zusammen, nach dem so viele stellvertretend für die Ausbaues / Sanieren geantwortet haben, möchte ich meine Sanierung noch mal kurz vorstellen ... hier Bilder nach der Sanierung --> --> Link Bilder von der Sanierung gibt es auf meiner Homepage --> --> Link Ich habe das WoMo für kleines Geld gekauft, im Wissen das ich da was dran machen muss ... Das Ausmaß einer solchen Sanierung liegt auch im Interesse des desjenigen der es Macht. Bei der Sanierung habe ich mich nach kurzer Zeit für eine komplett Sanierung entschieden. Also A L L E S komplett raus und neu aufbauen, der Ausbau ist jetzt so wie ich mir das vorstelle es gibt keine Altlasten ... alle Leitungen und Rohre(Schläuche) sind neu. Das WoMo ist mit etlichen Features ausgestattet worden, da würden so manche die ein neues WoMo kaufen wollen viel Geld für ausgeben, wenn es das bei den geben würde. Klar habe ich viel Zeit ( über 9 Monate jede freie Minute ) rein gesteckt und auch so mancher Euro wurde ausgegeben ... Aber im Endeffekt, habe ich einen neuen Aufbau und ein überarbeitetes Fahrgestell / Zugmaschine, was ich so auf den freien Markt für den Preis nicht bekommen würde ... Wer Zeit und Geschick hat, soll es probieren ... das finanzielle Risiko ist gering und am Ende hat man ein Unikat worum so einige ein beneiden .... Ich wurde nun bereit schon mehrfach angesprochen ob ich es nicht verkaufen wolle ... das Teil ist mir(uns) aber so ans Herz gewachsen, das wollen wir erst mal selber nutzen :D Die Frage ob sich das lohnt, kann nur jeder für sic selber entscheiden, da gibt es so viele Antworten wie Torfbuden. Ich bin gerade dabei, meinen soweit abzuschlissen, gelohnt hat es sich mit Sicherheit. Habe das Fahrzeug in der Familie übernommen und war mir eines Wasserschadens durchaus bewusst, des Ausmaßes nicht. Was wäre die Alternative gewesen? Verkaufen, nicht annehmen? :gruebel: Dann baue ich lieber und weiss, was ich habe. Ein anderen gebrauchten zu kaufen und dann einen Wasserschaden festzustellen :) lieber nicht. Da neu keine Thema ist und wir uns selbst einen guten gebrauchen wohl in den nächsten Jahren nicht leisten können. Für mich also hat es gepasst, auch weil ich den Platz, die Werkzeuge und ein wenig handwerkliches Geschick mitbringe, das kann das Zünglein an der Waage sein, bei mir war es aber vor allem das Forum als Plattform um dort die Beiträge und User zu finden, die das erst möglich gemacht haben. An dieser Stelle auch mal einen riesen Dank dafür :top: Mario Mario schrieb: .. vor allem das Forum als Plattform um dort die Beiträge und User zu finden, die das erst möglich gemacht haben. .. Wahre Worte, auch wenn ich persönlich schon einiges handwerkliches vor dem Womo zu Wege gebracht habe, man wird nicht als Womobauer geboren. Die viele Hilfe der Forianer ist absolut Spitze :!: :!: :!: Dank Allen die mir mit ihren Tips geholfen haben, so dass man, mit seinem Tun und Schaffen, dem Bericht, auch ein bischen Ansporn für andere ist :) Emil Ich muss auch sagen: Ich liebe Berichte über die "Torfbudensanierung". Ich finde es so genial, was dann am Ende für tolle, individuelle Wohnmobile rauskommen. Neu kann ja jeder. Hallo Nicole, Du hast sicher noch kein Fahrzeug neu aufgebaut. Es wurde einem Neuaufbau nicht von Neukauf gesprochen. Genau das hat sie doch geschrieben nämlich das bei einem Neuaufbau interessante Autos entstehen. Arno
Genau meine Rede. "Neu kann ja jeder" war ein gekürztes "Neu kaufen kann ja jeder" :ja: Neu aufbauen natürlich nicht, deshalb finde ich das ja so faszinierend. Ich habe zwei linke Hände, insofern sind das für mich echte Künstler, die so eine Womo-Renovierung hinkriegen. Ich finde, hier wurde noch eine weitere Voraussetzung vergessen, die für viele sicherlich ebenfalls wichtig ist. Alle (irgendwie) beteiligten Personen müssen zu der Sanierung stehen und das stemmen wollen. Habe meinen Bus ja auch gerade komplett zerpflückt, inklusive Blechhaut runter und Fußböden raus, Rohrrahmen zum Teil erneuert (bisher knapp 60m Stahlrohr eingeschweißt). Wenn die Familie und vor allem der Partner das nicht mit durchsteht, wird das nichts. Auch wenn meine Frau bisher nicht mitarbeitet, die wird beim spachteln und lackieren einsteigen, so schaufelt sie mir doch den Rücken frei, kümmert sich um die Kinder, erledigt anderes, so dass ich an manchen Tagen unter der Woche und am WE bis zu 6 Stunden schrauben und machen kann. Wenn das nicht läuft, oder womöglich Eifersucht oder sonstiges entsteht, dann gibt es wieder einen Abbrüche mehr, die man immer wieder mal sieht. Gehäutete und verrostete Gerippe, leergeräumte und vollgemüllte Kästen, die dann noch versucht werden, in Foren oder online Marktplätzen, zu verkaufen. Solange nur das Auto dann kaputt ist, geht es ja noch, wenn dann aber die Familie kaputt ist....... Ich kann von mir sagen, dass ich nach dieser Aktion, (die rechte Seite vom Auto ist bald durch, fehlt noch links) JEDES Rohr und fast jedes Blech in meinem Auto kenne. Innenausbau kommt vermutlich dann Ende des Jahres, erst mal muss ich durch den TÜV. Entrostende Thomas
Hallo, ist ein interessanter Fred geworden, wie ich finde. Danke für Eure Meinungen, wobei ich den Gedanken von "kiteliner" für höchst wichtig erachte.
Sehe ich auch so. Sonst kann es so enden: :eek: --> Link Hallo Peter, Dein Link ist genau das Paradebeispiel bei dem ich mich frage, ob so was lohnt. Die dortigen Bilder (unten) jagen mir einen gewaltigen Schauer über den Rücken :eek: .
Irgendwie suchst du die ganze Zeit ein Haar in der Suppe, lass die Leute doch machen wenn sie Lust dazu haben, das es davon mehr als genug gibt müsste dir dein eigener Tread doch gezeigt haben. |
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