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Empfehlungen für grosse Solaranlage 1500W 1, 2


ragious am 26 Mai 2015 11:34:49

Hallo,

Dies ist mein erster Bericht hier, seit Jahren folge Ich den Freds über flexibele Solarpanele und LifeYPo4 hier mit großem Interesse.

Ich habe an meinem alten Wohni viel gebastelt, viel Fehler gemacht aber auch ein paar Sachen gebaut die gut funktionieren (525W Solar auf m Dach, 220V Kühli).

Jetzt komt dann also der Version 2.0. Das Basisfahrzeug ist ein N+B Clou 670P, mit 5t Zulassung also kein Sorgen mehr ums Gewicht.
Also passen jetzt 2x220Ah AGM drin (mit den LifeYPo4 warte Ich dann nog ein 'Zyklus'), 3000W Inverter und Verbraucher wie Kombi Mikrowelle, Geschirrspüler, 24V Wasserheizung (wenn Batterien geladen), 24V Kompressor Kühlschrank usw.

Ich mochte eine maximale Solarausbeute haben, und so sollen dann wenn Ich richtig gemessen habe, 14 Flexibele 100W Solarpaneele (Wattstunde) passen auf dem Dach. Vielleicht noch einer extra. Problem dabei ist dass mann mehr mit Verschattung rechnen soll als wenn mann lediglich zwei Paneele in de Mitte auf dem Dach hat. Der Dachreeling wird wahrscheinlich dann auch entfernt.

Die Frage ist hier natürlich welche Kombination aus parallel- und reihe Schaltung hier zu benutzen ist.
1. Alles parallel. Ich glaube das ist für so viele Panels keine gute Option. Ich habe auch noch keinen Controller gefunden der 100A verbraten kann
2. Alles parallel in drei Gruppen von fünf Paneele, jeder Gruppe hat ein eigener Controller.
3. Sieben mal zwei Paneele in Reihe. Die Sieben Gruppen dann parallel auf einem (70A) Controller. Ich kann dann 24V als Bordspannung benutzen, was Mir lieber ist als 12V.
4. Fünf mal drie Paneele in Reihe, die fünf Gruppen dann parallel auf einem 70A MPPT Controller. Wegen MPPT und Reiheschaltung dan bessere Eigenschaften bei Dämmerung, aber Nachteile bei Verschattung.
5. Drie mal fünf Paneele in Reihe, jeder der drei Gruppen hat sein eigener Controller (35A MPPT). Das Problem mit Verschattung ist hier natürlich noch schlimmer.

Ich konnte sowieso die kabel von alle Paneele nach unten ziehen so dass Ich später immer noch nachträglich 'umpatchen' kann. Leider ist es nicht so einfach später die Bordspannung zwischen 12V und 24V umzurüsten.

Also die Frage: Hat jemand Erfahrung mit diese Problematik der Konfiguration einer vergleichbare Anzahl Paneele? Gibt es noch andere Kombinationen? Da freue Ich mir wirklich auf Ihren Antwort!

schönen ,

Rogier aus Amsterdam

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Gast am 26 Mai 2015 11:43:03

Hallo Rogier,

ich meine, dein erstes Problem ist es eine harmonische Kombination von Solar-Einspeiseleistung, Batteriekapazität und Stromverbrauch zu finden. Bei Batterien von unter 500 AH macht eine Solaranlage über 600 Watt nach meiner Erfahrung keinen Sinn, außer du beabsichtigst damit eine Klimaanlage zu betreiben, dann hättest Du natürlich den Strom dann wenn du Leistung brauchst.

Schreib doch einfach mal ein wenig zum Strombedarf, dann ist es einfacher zu verstehen was Du eigentlich vorhast.

Bei 14 Panelen würde ich jeweils 2 in Reihe schalten und diese 7 Stränge dann auf 3 Regler aufteilen. Damit bleibst Du unter gefährlichen Berührungsspannungen und bei leicht erhältlichen Kabelquerschnitten und Stecksystemen. Auch Teilverschattung wird dadurch kein Problem. Im Fehlerfall hast du immer noch ca. zwei Drittel Leistung.

Liebe , Alf

andwein am 26 Mai 2015 12:13:36

Ich spinne einfach mal so vor mich hin. Meine Randbedingungen wären:
Keine Spannungen höher als 50V (Berührung, VDE)
Keine zu dicken Kabel von Solar weg ( also so um 48V pro Strang)
Eventuelle Aufteilung auf 24V Regler-Ausgangsspannung und 12V Regler-Ausgangsspannung. Damit können aller Verbraucher bedient werden.
Aufteilung auf mindestens 2-3 Regler, damit Ausfallsicherheit, Verschattungsminderung.
Intelliegente Verteilung der Panels auf dem Dach. Standplatzmässig wird entweder die linke oder rechte Seite, oder der vordere oder hintere Teil des Wagens verschattet. Da bietet sich an, vier eigenständige Kreise (vl, vr, hl, hr) zu verschalten.
Nur ein paar Gedanken, Andreas

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Acki am 26 Mai 2015 12:38:54

Ob da nicht ein Missverhältnis zwischen Produktion und Speicherkapazität vorliegt?

1500 Wp produzieren im Januar theoretisch etwa 100, praktische etwa 80 Ah bei uns pro Tag.
Im März 300, bzw. 230 Ah
Im Juli 670, bzw. 450 Ah

2 x 220 Ah AGM liefern 220 Ah Strom . D.h. 50% der Kapazität, damit hat man einen schonender Umgang mit dem Akku!
Von März bis Oktober werden diese 220 Ah problemlos ersetzt (bzw. es wird "überproduziert")!
Aber werden sie dann auch auch verbraucht?

Ich kann - nach meinen Tests im vergangenen Winter - nicht mehr als 80 Ah pro Winter-Tag verbrauchen.
Und im Sommer massiv weniger!

Also die ganze "Panel-Reserve" für 3 Monate im Jahr?
Oder doch besser mehr Kapazität und wenige Produktion für diese Zeit?

xbmcg am 26 Mai 2015 13:05:47

1500Wp ist schon eine ordentliche Hausnummer.
Meine 500Wp Anlage langweilt sich, wenn nicht gerade der Kühlschrank an ist,
ab 8:30 geht das AES an und ab 9:30 bis 16:00 läuft der Kühli ausschließlich aug Solar,
danach bis 17:00 wieder abwechselnd Gas/ Solar.

Ich habe eine Kapazität von 180Ah in AGM Batterien.

Die 3-Fache Leistung würde ich nicht unterkriegen. Wenn man tatsächlich Induktionsherd / Mikrowelle / Backofen / Geschirrspüler
betreiben will, sollte man vielleicht erst mal an die Batterien denken - und da eher in Richtung LiFeYPO4 mit 400Ah oder mehr,
die vertragen auch ordentliche Ladeströme.

Nur wenn man die stark schwankende Leistung effizient speichern kann, macht der Aufbau überhaupt Sinn, sonst langweilt sich die Anlage
die meiste Zeit.

Bei 1.5kWp könnte man auch über einen Profi-PV Regler aus dem stationären Bereich nachdenken.

Gast am 26 Mai 2015 13:16:47

xbmcg hat geschrieben:1500Wp ist schon eine ordentliche Hausnummer.

Bei 1.5kWp könnte man auch über einen Profi-PV Regler aus dem stationären Bereich nachdenken.


Das wird vielleicht eher keine gute Idee sein, da diese Geräte schwer und nicht für Vibrationen konstruiert sind.

Liebe , alf

ragious am 26 Mai 2015 13:41:34

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Batterie
Erstens gibt es ja (vorläufig) tatsachlich ein Missverhältnis zwischen Solar and Batterie. Die beiden 220Ah kommen von Boot, Ich hab mir dann auch vor später um zu rusten auf eine 360Ah 24V LifeYPo4. Das ist aber ein Project an sich und ich hoffe ausserdem dass die Lithium Preise noch etwas günstiger werden.

Verteilung
Gut zu hören dass Ihr auch auf mehrere Regler setzen wurde. Ist mehr Aufwand aber besser kontrollierbar. Ich hab mir vor drei oder vier Victron MPPT 100/30 zu bestellen in Kombination mit dem ColorControl Display. Auf dem Display soll mann dann die Werte der individuelle Regler neben einander sehen können. So kann mann dann die Effekte der Verschattung tatsächlich einsehen und gegebenenfalls Anpassungen an der Konfiguration machen.

Den Tipp von Andreas mit den Kreisen hatte Ich noch gar nicht dran gedacht, super! Am Standplatz könnte Ich eventuell noch Umpatchen. Dann besser keine Spannung >50V.

Stromverbrauch
Wenn dass alles klapt soll in Sommer 700-800W Leistung übrig bleiben, also nachdem der Batterie wieder voll ist. Ich mochte damit tatsächlich eine Klima benutzen, obwohl der original Klima der firma Coleman sich dafür wahrscheinlich nicht eignet. Neben dem Klima ist auch der Plan, eine extra Vorrat wasser aufzuheizen, so dass wir im Sommer eigentlich nur Gas benötigen fürs Kochen.

Vielen Dank Acki fur den Produktionswerte! Ich hatte mal meine eigene Werte extrapoliert und war auch auf Minimalwerte um die 80Ah im December gekommen. Das ist wohl auf 24V oder? Und in Spanien? Wie ist der Konfiguration der Paneele und Regler bei Dir?

, Rogier

Acki am 26 Mai 2015 14:08:32

ragious hat geschrieben:...
Vielen Dank Acki fur den Produktionswerte! Ich hatte mal meine eigene Werte extrapoliert und war auch auf Minimalwerte um die 80Ah im December gekommen. Das ist wohl auf 24V oder? Und in Spanien? Wie ist der Konfiguration der Paneele und Regler bei Dir?

Ich habe 12V System / 540 Wp --> Link :
240 Wp an Votronic MPP duo digital 250 und
300 Wp an Votronic MPP duo digital 350

Am Samstag bei Sonnenschein gemessen 30 A Ladeleistung damit!

SaharaJoe am 26 Mai 2015 14:35:39

Hallo,

lass Dich nicht verrückt machen von manchen Beiträgen hier. (Batterie Ah = Solar Wp, und ähnliche).

Ich denke Du hast Dir schon entsprechende Gedanken gemacht. Ich richte die Größe der PV-Anlage immer nach den schlechtesten Bedingungen aus, bei den ich unterwegs sein will. Ich käme mit ca. 1100 Wp Autark über den Winter, habe allerdings im Moment nur 600 Wp (4 x 150) installiert. Daher vermute ich, dass 1500 Wp bei Dir dafür ausreichend dimensioniert ist.

Bei der Verkabelung war ich anfangs auch ein wenig Ratlos. Anfangs hatte ich 4 Module parallel, da hatte ich dann Probleme gescheit die 8 x 4mm Solarkabel Kabel ins Wohnmobil zu bekommen (hat gerade so geklappt, Marine-Außenverteiler-Dose aufs Dach geklebt und mit 40mm Bohrung ins Wohnmobil)
Bin dann auf 2 x 2 Umgestiegen und habe dann 6mm Solarkabel genommen und 2 Solarregler genommen. Da die Solarregler von verschiedenen Firmen waren und wohl unterschiedliche Strategien zum Laden anwendeten, fand ich das Ergebnis nicht gut. Zumal hatte ich des Öfteren eine Teil-Verschattung, damit viel dann ein Strang mit 2 Modulen aus.
Nun habe ich 4 in Reihe geschaltet mit ein 100V/50A Ladegerät und bin zufrieden. (Was man bedenken müsste, ab 60V gilt eine strengere VDE-Norm bezüglich der Verkabelung)

Nun zu Deinen Fragen, es gibt von Victron ein 150V/85A Solarladeregler, der kann auch bei 24v-Systemen eingesetzt werden. Damit hättest Du schon mal keine Probleme mit den vielen Ladereglern mehr, der deckt dann Deine komplette PV-Anlage ab.
Nun geht es um die Aufteilung. Um bei 24v-Anlagen den optimalen Wirkungsgrad bei mppt-Ladereglern zu erreichen müssten 3 x 12v Module in Reihe geschaltet werden, nur lassen sich 14 Module nicht sinnvoll durch 3 Teilen (12 oder 15 wäre passend)
(Wenn mehr Module parallel geschaltet werden, wird der Ertrag im Sommer schlechter, dafür im Winter besser)

Die Wattstunden Module haben 21,6v Leerlaufspannung dh. damit kannst Du max. 6 Module in Reihe schalten (150 / 23 = 6,5)

Hieraus ergeben sich folgende mögliche Kombinationen
1.) - 12 Module -> 3 in Reihe davon 4 Blöcke
2.) – 15 Module -> 3 in Reihe davon 5 Blöcke
3.) - 12 Module -> 4 in Reihe davon 3 Blöcke
4.) - 15 Module -> 5 in Reihe davon 3 Blöcke
5.) - 12 Module -> 6 in Reihe davon 2 Blöcke

Würde ich mir jetzt die Frage stellen 12 oder 15 Module.
Wenn sich eine Teil-Verschattung sich nicht immer vermeiden lässt, würde ich 1.) bei 12 Modulen und 2.) bei 15 Modulen verbauen.
Wenn ich auf max. Ertrag im Winter aus bin, dann eher 3.) oder 4.).
Bei 5.) ist der Ausfall der halben PV-Anlage bei einer Teilverschattung zu hoch.

Jochen

xbmcg am 26 Mai 2015 14:46:39

Bei 5 in Reihe bist du bei 100V, da brauchst Du einen Regler, der das verkraftet und ungefährlich ist die Spannung auch nicht.

Ich würde sie maximal paarweise in Reihe Schalten und die Blöckgröße an den Regler Parametern ausrichten.
Bei einer 24V Batterieanlage ist das auch am günstigsten, es wären 7 Stränge (14 Panele) : ein mal 3 Strings (18A) und ein mal 4 (24A).

SaharaJoe am 26 Mai 2015 15:10:53

In Deutschland ist eine Berührspannung von 120 V Gleichstrom (bzw. 65 V Wechselspannung) zulässig, in Badezimmern allerdings nur 60 V Gleichstrom (bzw. 25 V Wechselspannung).

Über diese Spannungen sollte man keins von beiden berühren können, auch nicht "aus versehen". Daher gelten ab 60 V Gleichstrom VDE-Richtlinien bezüglich des Verkabelns. Nur irgendwo offen Enden herumliegen haben, sollte man aber auch bei niedrigen Spannungen nicht mehr. Wenn alles sauber verkabelt ist sehe ich kein Problem in den Spannungen, oder hast Du Dein 220 V Wechselstrom komplett aus Dein Wohnmobil ausgebaut?

Jochen

Gast am 26 Mai 2015 15:23:05

SaharaJoe hat geschrieben:In Deutschland ist eine Berührspannung von 120 V Gleichstrom (bzw. 65 V Wechselspannung) zulässig, in Badezimmern allerdings nur 60 V Gleichstrom (bzw. 25 V Wechselspannung).

Jochen


Jochen, deinem WoMo möchte ich nicht nahe kommen.

Bei gesunden erwachsenen Menschen geht man ab einer Berührungsspannung von 50 V Wechselspannung (AC) oder 120 V Gleichspannung (DC) von einer lebensbedrohlichen Situation aus. Unter anderem bei Kindern und Nutztieren ist die Berührungsspannung nur auf maximal 25 V Wechselspannung oder 60 V Gleichspannung festgelegt.

Das bedeutet nicht, dass Spannungen bis 120 V Gleichspannung zulässig wären! Wer das Thema vertiefen möchte, dem sei IEC 479-1 als Literatur empfohlen. Auf diese Norm wird in VDE 0100 Teil 410 Bezug genommen. Hier: --> Link kompakt.

Vermutlich verwechselst Du das mit Schutzklasse III / Schutzkleinspannung? DAfür sind aber doppelte Isolierung, Sicherheitstransformator nach DIN VDE 0570-2-6 bzw. EN 61558-2-6 usw. vorgeschrieben.

Liebe , Alf

P.S. für die Praxis sollte man Spannungen von mehr als 24 V AC oder 42 Volt DC vermeiden!

SaharaJoe am 26 Mai 2015 15:24:57

Mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen, den obigen Beitrag kann ich nicht mehr editieren, also hier die Korrektur:

(Wenn mehr Module IN REIHE geschaltet werden, wird der Ertrag im Sommer schlechter, dafür im Winter besser)

Jochen

SaharaJoe am 26 Mai 2015 15:42:21

Spannungen über 120 V Gleichstrom SIND ZULÄSSIG, nur gelten verschärfte Vorschriften bezüglich der Verkabelung (unter anderem).
Genauso wie Spannungen über 65 V Wechselstrom zulässig sind.

(Bei mir wäre das Orginal-Hymer einfach-isolierte Kabel nicht mehr zulässig, ich habe nun ein doppelt-Isoliertes Kabel verlegt, welches ein Zulassung bis 1000 V hat)

Jochen

ragious am 26 Mai 2015 15:47:16

SaharaJoe hat geschrieben:es gibt von Victron ein 150V/85A Solarladeregler, der kann auch bei 24v-Systemen eingesetzt werden

Hallo Jochen, herzlichen Dank für Deine Antwort!
Ich hatte mir anfänglich gerade diesen Regler gedacht, den 85er auch deswegen weil er eine remote on/off Schaltung hat (für spätere LifeYPo4 Pläne). Dann brauch Ich tatsächlich 12 oder 15 Paneele weil die Stränge in Spannung soviel wie Möglich gleich sein müssen. Ich hab Victron angeschrieben und gefragt ob das alles klappen wurde. Dan hatten die geantwortet (übersetzt aus Holländisch)

"Es können prima mehrere Stränge auf einen Einzelnen Regler, wenn auch mit drie Regler etwas mehr Leistung erreicht wird wegen des optimales MP"

Vorteil mehrere Regler: neben der Möglichkeit für einzelne Überwachung der Regler gibt es etwas mehr Flexibilität. Ich überlege noch mal ob 3x Regler MPPT150/35 (Stränge mit 5 in Reihe) oder 4x Regler MPPT100/30 (stränge mit 4 in Reihe, der letzte dann nur 2 oder 3). Preistechnisch wäre das (abgerundet :D ) egal.

Übrigens: Victron hat ein Schönes Calculator-Excel zur Verfügung gestellt, damit kann man spielen mit Paneele (Reihe u/o Parallel) und Regler. Ich habe in diesen Sheet die Werte des Wattstunde Paneeles eingetragen, das funktioniert einwandfrei! Siehe --> Link

aus Amsterdam
Rogier

ragious am 26 Mai 2015 16:04:55

Verzeihung. Das hier ist der direkte Link zu den MPPT Calculator excel sheet: --> Link

Rogier

SaharaJoe am 26 Mai 2015 16:16:32

Mit dem Kalkulator habe ich das bei mir auch ausgerechnet. Ist eine gute Sache.
Wenn es geht, würde ich wegen der Wärme-Entwicklung nicht bis an das Limit vom Solarregler gehen
(Es sind zwar sehr gute und große Kühlkörper verbaut, ab 40°C geht die Leistung runter. laut Doku von Victron)
Eher eine Nummer größer wählen.

Meiner ist im Moment handwarm.
Spannung 80 V und lädt mit 0,25 A (Batterie ist voll)

Jochen

Variophoenix am 26 Mai 2015 19:37:48

Ich habe auch den 150V35A verbaut. War bei ca. 36V Eingangspannung und 30A Ausgangsstrom auch Handwarm. Ich habe auch den Wirkungsgrad ausgemessen bzw. gerechnet. Der War bei 97% was wirklich gut ist. War auch nur Handwarm.
Jetzt verbaue ich den 100/50A und teste diesen.
Habe mir auch überlegt ob Serie oder Parallel. Habe mich dann für 40V Parallel entschieden wegen dem besserem Wirkungsgrad der Umwandlung des Ladereglers. Victron hat da leider keine angaben machen können.
Hier der link zu meinem Projekt. --> Link
Bei Bedarf im Winter kann ich sie aufstellen.

ragious am 02 Jun 2015 14:11:22

Also die Paneele sind angekommen:



Die Luftblasen sind vom Plasticfolien, hätte Ich den grossen Fred über flexibele Paneele damals nicht gelesen wäre Ich jetzt genauso enttäuscht wie Rai-dy :oops:

Die Paneele sind leichter als Ich erwartet habe, auf dem Karton steht 21Kg also 1,5kg pro Stuck inklusive Verpackungsmaterial. Ich werde das noch genau nachmessen.

Wenn die Regler und Kabelmaterial da ist kann die Arbeit anfangen. Ich werde dann berichten.

grüsse von Rogier aus Amsterdam

Acki am 02 Jun 2015 14:32:37

Wahnsinn ... - Kraftwerk! :eek:
Was sind das für Module?

ragious am 02 Jun 2015 17:07:14

Acki hat geschrieben:Wahnsinn ... - Kraftwerk! :eek:
Was sind das für Module?


Flexible backcontact solar panel, 100W, Vmpp=17,8V Impp=5,62A, Voc=21,6V, Isc=5,97A, 105x54x3mm

Acki am 02 Jun 2015 17:19:50

Firma?

xbmcg am 02 Jun 2015 17:42:00

Ja irre. Wo nimmst Du den Platz her auf dem Dach?

azenberg am 02 Jun 2015 17:50:07

Für tiefstehende Sonne am Nordkap kann man sie auch an der Seite anbringen

ragious am 02 Jun 2015 18:34:27

Nach mehreren Stunden und Versionen ist das der beste Einteilung der Ich bedenken kann. Rechts ist der Vorderseite des Womos.
Ich gehe davon aus das das Womo soviel wie möglich mit der rechte Seite nach m Süden stehen wird.
Das orange Paneel hat mehr Chance auf Beschattung (wegen der Markise), der rest geht eigentlich. Mit Dachklima oder Satantenne wäre 1400W nicht möglich gewesen.



, Rogier aus Amsterdam

Acki am 02 Jun 2015 19:27:06

Ich rätsle immer noch, von welchem Hersteller die Panels sind!?
Und wie 100 Wp gehen bei dieser Grösse!?
Und mit nur 32 Zellen ... :gruebel:

ragious am 02 Jun 2015 20:56:23

Hi Acki,

Die Zellen sind von SunPower. Die Paneele kommen aus China, wer genau Hersteller ist weiss Ich nicht. Sie werden vertrieben von u.a Photonic Universe (Amazon und Ebay), die sind momentan rund 200 euro.

Ich habe die aus China importiert da haben die mir ein Gutes Angebot gemacht.

Es sind meiner Infos nach jetzt die kleinste Paneele die 100W liefern. Ich hab mir auch die wohlbekannte Paneele von Lensun (eBay) überlegt, die sind vergleichbar, sind aber etwas grösser (110x57) und schwerer (2,7kg).

Rogier aus Amsterdam

schnatterente am 02 Jun 2015 21:46:20

ragious hat geschrieben:Vorteil mehrere Regler: neben der Möglichkeit für einzelne Überwachung der Regler gibt es etwas mehr Flexibilität

Welche Flexibilität? Schattenparken fällt bei der Anlage sowieso aus ;-) Ich würde z.B. nur zwei Regler nehmen und zwar von Morningstar :-D
--> Link

schnatterente am 02 Jun 2015 22:09:30

Und wenn schon von Victron, dann diese Geräte (gekleckert wird später):

--> Link

xbmcg am 03 Jun 2015 07:25:20

Also ich zähle nur 13 Panele auf Deinem Dach, willst Du die anderen übereinander kleben?

ragious am 03 Jun 2015 10:25:21

Ja mr. Kodi, gut gesehen, das war dann tatsächlich der falsche Zeichnung, danke!

Die mittlere Dachluke werde Ich dann opfern, dann passt da noch einer. Vorne hinter den Luke passt auch noch einer, aber dass sollte Ich erstmal richtig messen, der sollte nicht zu dicht auf den Luken kommen.


schnatterente am 03 Jun 2015 10:46:08

ragious hat geschrieben:Das orange Paneel hat mehr Chance auf Beschattung (wegen der Markise)

:gruebel: Ist da die Markise so viel höher auf dem Dach befestigt?

ragious am 03 Jun 2015 14:04:58

schnatterente hat geschrieben: :gruebel: Ist da die Markise so viel höher auf dem Dach befestigt?


Das ist das Problem des 'geknicktes' Dach und lange Markise. Ist leider nicht so schön gemacht.
Aber Ich glaube die Beschattung wird hier nur im Winter bei Niedriger Sonne ein Problem sein, obwohl es scheint das nur ein kleine Verschattung die Produktion schon riesig negativ beeinflusst.
Dachreeling wird demontiert, wie Alter Klima und auch Antenne. Ich brauche alles für Solar :D


biauwe am 03 Jun 2015 14:16:06

ragious hat geschrieben:... obwohl es scheint das nur ein kleine Verschattung die Produktion schon riesig negativ beeinflusst.


Doch, schon das Öffnen der Dachluke verringert die Leistung.



10 Module, 5 unterschiedliche Größen, 760 Wp.

xbmcg am 03 Jun 2015 15:09:29

Schicke Panoramascheibe! Oder ist das vorne auch ein Panel?

biauwe am 03 Jun 2015 15:18:58

Ein Sunroof mit tollen Ausblick :)


Variophoenix am 03 Jun 2015 16:42:48

Wenn vom Platz möglich würde ich da 335W Module montieren. Weniger Fläche mehr Wirkungsgrad und Ertrag.
--> Link

ragious am 03 Jun 2015 18:16:57

Das sind tatsächlich tolle Paneele! Der Garantie ist auch spitze.
Nur ist aber das gewicht von einer fast soviel wie meine ganze Sammlung.

Variophoenix am 04 Jun 2015 19:44:53

Ja wenn man auf das Gewicht achten muss. Ich klebe aber keine Module mehr direkt aufs Dach, wegen der extremen hitze. Gute 70° haben die bei Sonnenschein. Dadurch ist der Leistungsverlust extrem. Wich würde sie auf hinterlüftete Aluriffelblech kleben.


biauwe am 04 Jun 2015 20:39:21

Ich habe noch nie mehr als 45°C bei meine frei schwebenden Modulen gemessen:


Acki am 05 Jun 2015 17:22:20

War heute auch mit der Pistole auf dem Dach bei Leerlaufstrom (der blöde Li-Akku ist dauernd voll ... :wink: ):
--> Link

Dachtemperatur (silberfarben) : 55 Grad
Klassische Solarpanel hinterlüftet: 57 Grad
Westech Panel mit Montageband auf Dach geklebt : 65 Grad

So dramatisch ist der Unterschied also nicht!
Bin gespannt, ob es anders aussieht, bei Stromproduktion ... :nixweiss:

Variophoenix am 05 Jun 2015 19:46:44

Na ja ohne stromfluss. Aber so die 65 grad sind auch meine Erfahrung. Werde dann mal die temp. Messen bei heissen Tage an den Modulen. Zurzeit nicht möglich da ich in den Usa bin.
Trotzdem mache ich keine Folien mehr aufs Dach bei Gfk. Wenn eine Zelle defekt geht, hat man ein Loch im Dach.

Acki am 05 Jun 2015 20:16:08

René
Heisser als heute ist bei uns nicht mehr möglich!
Und mit Stromfluss sollte es ja wohl weniger sein ... :eek:

andwein am 06 Jun 2015 10:45:09

Also ich habe im Juli 70°C an meinem Panel gemessen, Solara, 85 Wp, hinterlüftet mit 4 cm Abstand und windstill.
Pro 10°K sinkt die Leistung um ca. 4,5%!! Nicht die Temperatur ist die Gefahr, das hält das Panel aus, wenn es sauber gefertigt ist.
Es ist halt eine Leistungsminderung gegenüber den techn. Angaben im Datenblatt.
PS: Es ist nett, dass jetzt auch andere mal messen um das Thema "Erwärmung/Kühlung" zu verifizieren.
Andreas

Acki am 06 Jun 2015 11:51:47

andwein hat geschrieben:...
Pro 10°K sinkt die Leistung um ca. 4,5%!! Nicht die Temperatur ist die Gefahr, das hält das Panel aus, wenn es sauber gefertigt ist.
Es ist halt eine Leistungsminderung gegenüber den techn. Angaben im Datenblatt.
...

Pro 10 Grad Celsius auch ... :wink:

Wir hatten gestern 31 Grad C im Schatten!
Es war windstill.
Das Fahrzeug stand vor der Messung 3 Stunden in der prallen Sonne.

Der erste Test bei mir zeigt nun also, dass es einen Unterschied von knapp 10 Grad gibt zwischen klassischen, hinterlüfteten Solarpanels und den direkt aufgeklebten!
---> mit den 4-5% Verlust kann man leben ...
---> es ist sicherlich kein Argument gegen semiflexible Panels!

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