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Wohnmobile raus! 1, 2, 3, 4


ppgg am 04 Dez 2019 18:37:45

nkag16 hat geschrieben:Andere Urteile sprechen hingegen von 3,55 m, 2,55 m maximal erlaubte Fahrzeugbreite, plus jeweils 50 cm rechts und links für die Stützen der Feuerwehrleiter. Ist wohl lokal unterschiedlich geregelt.


Hm, da muss ich wohl mal der Gemeinde auf die Füße treten; so breit ist die Straße bei uns auch ohne abgestellte Fahrzeuge nicht mal annähernd (da parkt aber auch niemand, der bei klarem Verstand ist und seine Spiegel behalten will). Allerdings ist bei uns auch auf eigenen Grundstücken genug Platz für mehrere Fahrzeuge und ein WoMo passt da auch noch hin (mit Überdachung wird es allerdings schwierig...).

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JoFoe am 04 Dez 2019 19:02:53

AntonCoeln hat geschrieben:Mich hatte ein " lieber" Mitmensch gleich angezeigt weil ich meinen Anhänger länger als 14Tage auf dem Parkstreifen vor seinem Haus geparkt hatte, es war bestimmt nicht absichtlich aber es ging zu diesem Zeitpunkt nicht anders.


Was ist den länger als 14 Tage ?
Wenn ich das nun recht verstehe, ist er der Böse und du der Gute der im Recht ist?

AntonCoeln am 04 Dez 2019 19:16:19

In meinem Fall war es das erste mal das der Anhänger dort stand, und die Frist wurde einen Tag überzogen, so 30Std. und der Anzeiger kennt mich er hätte mal anrufen können, hat er in der Vergangenheit einmal gemacht, da brauchte Er Starthilfe

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JoFoe am 04 Dez 2019 19:56:08

Ich finde das mit der Anzeige auch nicht so wirklich gut. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung das die
Parkstreifen nicht als Dauer Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobile , Anhänger und dergleichen gebaut wurden. Alle Laternenabsteller werden nun erbost sein. Weil sie ja Steuern bezahlen! Aber sorry der eigentliche Sinn dieser öffentlichen Parkflächen war oder sollte bestimmt ein anderer sein. Dabei meine ich nicht ein paar Tage,sondern Wochen und Monate.

goldfinger am 04 Dez 2019 20:04:10

Wenn man so dicht auf'm Haufen wohnt wie wir in Deutschland (232 Einwohner /km²), dann erfordert das eine gewisse Rücksichtnahme. Nur weil etwas nicht verboten ist, muss man seinen Mitmenschen nicht damit auf den Sack gehen. Ich denke niemand möchte, wenn er aus dem Fenster schaut, gegen ein fremdes Wohnmobil gucken.

Ich wohne hier in einem Gewerbegebiet, das an ein Wohngebiet grenzt. Ich könnte am Sonntag Nachmittag die Motorsäge anwerfen und Feuerholz machen, tue ich aber nicht.

Was eine friedliche Nachbarschaft wert ist, merkt man erst wenn man sie nicht mehr hat.
(Ich hatte 30 Zoff mit einem Nachbarn. Das muss ich nie wieder haben)


Andreas

kawabenemsi am 04 Dez 2019 21:19:33

goldfinger hat geschrieben:...Ich wohne hier in einem Gewerbegebiet, das an ein Wohngebiet grenzt. Ich könnte am Sonntag Nachmittag die Motorsäge anwerfen und Feuerholz machen, tue ich aber nicht.
Was eine friedliche Nachbarschaft wert ist, merkt man erst wenn man sie nicht mehr hat.
...Andreas


Das spricht sehr für Dich !

Ich wohne in einem "reinen Wohngebiet" und habe meinen Kastenwagen unterm eigenen Carport . Mein Nachbar betreibt hier einen (legalen?) Kleinbetrieb ( sowas wie Hausmeister- und Dienste rund ums Haus) nebenan: Bis zu fünf Autos auf seinem Grundstück und auf der Strasse (Gehweg) . Seine Mitarbeiter parken tagsüber unsere kleine Strasse zu mit ihren Privatfahrzeugen und Kleinbagger , Lastenanhänger , Transporter sind meine tägliche Aussicht. So Kleinigkeiten wie Kreissägearbeiten , Entrostungs - und Lackierarbeiten uva. finden ständig statt. Auf meine freundliche bitte wenigstens meine Einfahrt frei zu halten sagte mir der charmante Mann : "Geh auf den Friedhof , da hast Du Deine Ruhe ". So siehts mittlerweile in Deutschland aus .

Kein einziger WoMO - Fahrer würde sich wohl so verhalten.

Ich habe Mühe mein eigenes Privatgrundstück mit meinem PKW geschweige Kastewagen zu befahren !

Und hier zermarten sich WoMo-Bilisten ob sie im öffentlichen Parkraum noch legal stehen dürfen .

VG Ben

Elgeba am 04 Dez 2019 22:39:52

Das sollte der bei mir lieber nicht machen,da würde es ganz plötzlich Anzeigen hageln und der Abschlepper hätte ein paar Aufträge mehr.Mir hat man vor Jahren meine Wohnmobilausfahrt ständig zugeparkt,das OA wollte nichts unternehmen,dann habe ich das geregelt.178 Anzeigen und 15 abgeschleppte Autos haben derartig Ärger verursacht das wenig später meine Ausfahrt durch Pylonen abgesichert wurde.Die Anzeige des Inhabers der ca.200 m entfernten Pizzeria wegen Geschäftsschädigung wurde vor dem Amtsgericht verhandelt und der gute Mann hat verloren.Du siehst,es gibt immer einen Weg.


Gruß Bernd

Gast am 06 Dez 2019 11:53:34

19grisu63 hat geschrieben:Schon mal daran gedacht, dass evtl. neben der Müllabfuhr auch mal die Feuerwehr oder ein Rettungsfahrzeug da vorbei muss? Ob die soviel Zeit haben, da "halt vorsichtig vorbei" zu fahren :?: Ich mein ja nur :gruebel:


Ja, haben sie. Das Feuerwehrhaus ist ungefähr 50m entfernt, und wenn die rausmüssen, dann fahr ich da gaaanz vorsichtig mit dem großen Roten an meinem WoMo vorbei ;-) Aber die größeren Fahrzeuge können problemlos auf den Grünstreifen ausweichen, müssen sie bei anderen Fahrzeugen auch schon. Die 30 cm, die mein A68 mehr hat als ein T5, der 20 m weiter steht, reißen es auch nicht mehr raus. Ich fahr sowieso auf Kontakt mit dem Bordstein und klapp die Spiegel ein, dann sind's nur noch 10 cm mehr... Ansonsten ist es das hintere Ende einer Ringstraße, da tut sich verkehrstechnisch eh nicht so viel. Einzig im Winter sollte man die Straße möglichst frei machen (auch keine Autos parken), sonst kommt der Schneepflug nicht durch und man muss die Schneehaufen, die er dann mitten auf der Straße liegen lässt, selber weg schaufeln.

Gast am 06 Dez 2019 11:58:07

nkag16 hat geschrieben: plus jeweils 50 cm rechts und links für die Stützen der Feuerwehrleiter. Ist wohl lokal unterschiedlich geregelt.


Das Problem ist, dass im Gesetz nur von "ausreichender Breite" die Rede ist, aber keiner definiert hat, was ausreicht. Die Stützen der Drehleiter sind bei der Fahrt aber bündig eingezogen und dürften eine Breite von 2,55m nicht überschreiten. Ich wüsste nicht, dass irgend eine Drehleiter mit permanenter Sondergenehmigung und gelber Rundumleuchte fährt. Wie das bei einigen Feuerwehren mit den großen Autokranen aussieht, weiß ich aber nicht.

DonCarlos1962 am 06 Dez 2019 12:20:14

TruckerWilli hat geschrieben:Das Problem ist, dass im Gesetz nur von "ausreichender Breite" die Rede ist, aber keiner definiert hat, was ausreicht.


Genau so ist es. Dabei bin ich mir gar nicht sicher, wer nun für meinen Wohnort die Breite festschreibt. Die Stadt? Das Ordnungsamt? Das Land?

--> Link

In keinem der Urteile habe ich von mehr als 2 x 25cm Seitenabstand plus 2,55 Fahrzeugbreite gelesen. Außer bei Düsseldorf, weil die sich verrechnet haben. (Eben die verbotene Stadt! :lol: )

Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass es nicht andere Punkte gibt, die ein abstellen des WoMo im Wohngebiet eigentlich von sich aus verbieten.
Ein gewissen Augenmaß sollte jeder von uns schon haben. Auch wenn die Rechtslage zu gunsten des Wohnmobilisten ausfällt, gute Nachbarschaft ist unbezahlbar.

LG Carsten

hampshire am 06 Dez 2019 12:27:37

Ich wundere mich über diesen Thread. Wenngleich einige eine kommunikative Lösung vorschlagen gibt es doch sehr viele konfrontative Ansätze.

Jeder kann es wohl nachvollziehen, dass ein Womo, vor Allem große “weiße Ware”, die über eine längere Zeit knappen Parkraum wegnimmt weder willkommen ist, noch eine Augenweide in einem Wohngebiet darstellt und in manchen Fällen auch die Übersichtlichkeit behindert. Da kann man als Anwohner schon mal “wund” werden - der laminierte Zettel aus dem Initialbeitrag ist ein Zeichen dafür. Dass er bereits am ersten Wochenende angehängt wurde spricht entweder für ein frühzeitiges Handeln oder einen sich wiederholenden Konflikt.

Die Lösung ist einfach: Für unsere großen Kisten brauchen wir sozialkompatible Parkplätze. Diese sollten wir bei längerer Nicht-Nutzung suchen, finden und nutzen - auch wenn es etwas unbequemer ist.

Wer nun mit “ich habe das Recht...” kommt, dem sei gesagt, dass sein Nachbar auch das Recht hat tagsüber laut zu sein und dieses ebenfalls nicht dauerhaft ausübt. Nett von ihm oder?

Park-Herausforderungen gehören zur eben Natur unseres Hobbies. So einfach ist das.

Und der Hinweis, die anderen seien nur Neider ist nur eine Variante. Ich glaube eher, dass viele Menschen unsere Fahrzeuge einfach nur grottenhässlich finden - und da ist ja auch oft was dran.

P.S.: zu dieser Schote:
AntonCoeln hat geschrieben:Er sich so aufregt, die Frau tut mir leid und das Gespann kommt erst weg wenn der TÜV ruft.

Du scheinst ein ebenso unangenehmer Zeitgenosse zu wie Dein Opfer. Das ist maximal unsympathisch und wenig sozial-kompatibel. Der Hinweis darauf “wer angefangen hat” ist Kindergartenniveau.

babenhausen am 06 Dez 2019 12:49:11

Die in den Links genannten 25 cm Abstand für eine Durchfahrt sind allenfalls für eine Durchfahrt gedacht. Spätestens wenn aber eine Dl einen Einsatz hat sind die Abstände nicht ausreichend zum ausfahren der Stützen.
Besonders im Bereich von Einmündungen oder Kurven können 25 cm sehr wenig sein besonders wenn es um Menschenleben geht und um Minuten ja Sekunden geht.
Aus solchen Gedanken verbietet sich schon über geringe Durchfahrtsbreiten in diesem Sinne nachzudenken .Man sollte sich immer erinnern am Ende der Straße wohnt man selbst und der Dachstuhl brennt und RTW Und Feuerwehr kommt nicht durch weil sie am eigenen Womo nicht vorbeikommen :evil:




--> Link

Gast am 06 Dez 2019 13:01:36

Ich sehe das Thema ja von zwei Seite. Einerseits habe ich in gewisser Weise Verständnis für die Situation der Womo-Besitzer, die keinen geeigneten Stellplatz für ihr Fahrzeug haben und irgendwo parken müssen. Andererseits war ich bis vor kurzer Zeit selber 20 Jahre lang Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr und als Maschinist habe ich auch große Fahrzeuge (auch Drehleiter) zur Einsatzstelle bringen müssen. Es ist vielerorts einfach schlicht unmöglich, mit einem so großen Fahrzeug durch zu kommen, an anderen Stellen nur unter Hinnahme von Schäden. Wenn alle Fahrzeuglenker die per Gerichtsurteil festgelegten 3,05m einhalten und (wie mal in der Fahrschule gelernt) in Kreuzungsbereichen 5m von der Einmündung ebenfalls frei halten, ist den Rettungskräften schon mal geholfen.

Das löst aber noch nicht das Problem der Womo-Besitzer, die unter der Laterne parken müssen. Selbst wenn alle Vorschriften eingehalten werden, gibt es eben immer Leute, die sich von so einer weißen Kiste gestört fühlen. Ich bin in der glücklichen Situation, mein Womo in einer Scheune unterstellen zu können und im Bedarfsfall einfach auf mein Grundstück fahren kann. Wer das nicht kann, hat echt ein Problem. Klar sollte man sich vor der Anschaffung überlegen, wo die Kiste abgestellt wird, aber das darf kein Grund für Sachbeschädigung sein :nein:

Gast am 06 Dez 2019 13:05:41

Parken vor der Haustür oder in Wohngebieten ist eben einfach und billig. Es gibt aber leider überall Leute denen das nicht passt, von daher sollte jeder WoMobesitzereinmal darüber nachdenken, wo er sein Reisegefährt "sozialverträglich" abstellen kann. Wenn genug Platz vor der Haustüre ist, kann man ja darüber nachdenken, wenn es eh eng ist, sollte man etwas anderes finden. Bei uns stehen viele WoMos, Wohnwagen und Anhängerin Straßen wo "nur" Verkehr ist und wenig gewohnt wird. Aber da steht es dann halt "unbeaufsichtigt" herum. Einem Freund und seinem Nachbarn haben sie Anfang der Woche die KaWas aufgebrochen und teilweise geräumt und das seines Nachbarn Vorgestern nacht dazu noch geklaut.
In diesem Zusammenhang kann man ja durchaus darüber nachdenken, sich für sein WoMo einen überdachten Stellplatz oder eine Halle zu suchen. Das kostet dann vielleicht 80 - 100 Taler im Monat, aber das gute Stück steht trocken, hat Strom, ist sicher und verärgert keinen Nachbarn mehr. So halten wir das jedenfalls. Wenn wir wissen, das wir am nächsten WE wieder loswollen, bleibt es vor der Tür, ansonsten fahre ich es in die Halle. Daneben habe ich mit meinem Vermieter einen Winter- und einen Sommerpreis (100/50) Er ist zufrieden, wir sind zufrieden und die Nachbarn auch. Und bei einem Anschaffungswert von €50.000+ verlieren sich die Kosten auch noch und so arm dürften die meisten von uns ja nicht sein, das man sich das nicht leisten könnte.

Nur mal so zum Nachdenken ;-)

Gruß

DonCarlos1962 am 06 Dez 2019 13:17:05

babenhausen hat geschrieben:Die in den Links genannten 25 cm Abstand für eine Durchfahrt sind allenfalls für eine Durchfahrt gedacht. Spätestens wenn aber eine Dl einen Einsatz hat sind die Abstände nicht ausreichend zum ausfahren der Stützen.


Die Reststraßenbreite ist zunächst einmal irgendwie zu definieren. Was ja auch getan wird, wenn auch etwas unglücklich. Das nun das ausstellen der Stützen für eine Drehleiter dadurch nicht überall möglich ist, ist doof.
Aber wenn ich das überall ermöglichen will, oder muß, bedeutet das im Umkehrschluß, dass in den Innenstädten und auf fast jeder Dorfstraße kein Auto mehr am Straßenrand stehen dürfte. Weil die Straßenplanung dies eben nicht berücksichtigt hat.

Was kann man also machen?

Zum Einen, es hinnehmen wie es ist und mit der Gefahr leben. (Nicht schön.)
Zum Anderen, dorthin ziehen, wo es andere Gegebenheiten gibt, die Straßen breiter sind und die Grundstücke besser zugänglich sind.
(Dann ist aber meist die nächste Rettungswache weiter entfernt.)

Und eben etwas Augenmaß haben und Rettungskräfte nach besten Wissen und Gewissen nicht mit dem WoMo blockieren.

LG Carsten

Tinduck am 06 Dez 2019 13:20:21

ätt bigben24, genauso machen und sehen wir das auch. Dafür ein +.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 06 Dez 2019 13:24:13

DonCarlos1962 hat geschrieben:Was kann man also machen?


LG Carsten


Einfach dort Parken wo die Straße eine größere Breite aufweist um auch ein 230 cm breites Wohnmobil störungsfrei abzustellen.
Dazu muss man nicht umziehen aber möglicherweise 50 oder 100 Meter weiter laufen.

Gast am 06 Dez 2019 14:12:04

babenhausen hat geschrieben:Die in den Links genannten 25 cm Abstand für eine Durchfahrt sind allenfalls für eine Durchfahrt gedacht. Spätestens wenn aber eine Dl einen Einsatz hat sind die Abstände nicht ausreichend zum ausfahren der Stützen.


Dann ist das eben Pech für den Maschinisten und er muss sich irgendwo anders einen Aufstellplatz suchen. Eine Straße ist primär eben auch nur Durchfahrt. Wenn gar kein Platz zum Aufstellen da ist, dann kann die Drehleiter halt auch nicht eingesetzt werden. Iss so. Ist blöd, aber nicht zu ändern. Ansonsten dürfte ich fast nirgends ein Fahrzeug abstellen, denn in den vielen Wohnstraßen reicht noch nicht mal die volle Straßenbreite aus, um die Stützen allseitig voll auszufahren. Damit ist die Durchfahrtsbreite einfach eine Risikoabschätzung, die nicht jede Eventualität, die vielleicht einmal in 50 Jahren eintreten kann, berücksichtigt.
Bei Gebäuden, zu deren Rettungsplan zwingend auch eine Drehleiter gehört, sind entsprechende Stellflächen vorgesehen und auch entsprechend gekennzeichnet. Und da ist dein WoMo auch ganz schnell abgeschleppt, auch wenn es nicht brennt.

babenhausen am 06 Dez 2019 15:21:06

TruckerWilli hat geschrieben:
Dann ist das eben Pech für den Maschinisten und er muss sich irgendwo anders einen Aufstellplatz suchen.
.


Dem Maschinisten kann das egal sein, ob es demjenigen egal ist dessen Hütte abbrennt ist eine andere Frage.

Tinduck am 07 Dez 2019 08:31:07

Wenn überall 3,05 m Durchfahrtsbreite (oder mehr) bleiben müssen, ist es doch ganz einfach: komplettes Park- und Halteverbot in allen Anwohnerstrassen, wo diese Breite nicht mehr über bleibt, wenn jemand dort steht.

Vielleicht denken dann ja mal ein paar mehr Leute (auch Vermieter, können ja Geld damit verdienen) darüber nach, Stellplätze auf dem eigenen Grundstück zu schaffen - oder einfach mal ihre Garage zu entrümpeln und dann auch zu nutzen.

Wenn ich mir die Parkgewohnheiten mancher Mitmenschen so anschaue, bin ich inzwischen dafür, dass die Anmeldung eines Kfz nur noch mit nachgewiesenem Stellplatz möglich sein sollte. Dann gibts weniger Verkehr in den Innenstädten und plötzlich genug Platz für schöne breite Radwege...

bis denn,

Uwe

babenhausen am 07 Dez 2019 10:03:30

Mit den 3,05 Meter Durchfahrtsbreite in Form eines Urteils kann man sicher seinen Nachbarn winken wenn sie sich beschweren.Macht aber wenig Sinn.
Einen selbst trifft es aber inzwischen auch wenn der Müll z. B. nicht abgeholt wird.Das fördert natürlich auch die "guten Nachbarschaftsverhältnisse"
Denn den Müllwerkern hat inzwischen die BG eine Mindestbreite von 3,50 vorgeschrieben. Findet ein Personenunfall statt ist der Fahrer der Dumme so die Mindestbreite unterschritten wird.Das Risiko wird auf Dauer kein Fahrer akzeptieren, der Müll bleibt stehen

teuchmc am 07 Dez 2019 10:28:59

Moin! Geht ja richtig wat ab...........................
Schon erstaunlich ,wie schnell hier die persönliche Freiheit seiner Geldausgabe an komische Bedingungen
geknüpft werden."Nachweis eines Park.bzw.Stellplatzes etc.". Aber vielleicht, kann man dadurch die SP/CP wieder für die "Würdigen" etwas leeren. Die Kosten eines Winter-oder "wie auch immer"-Abstellplatzes sind ,wohl für viele, nicht das Thema. Eher wohl eine Verfügbarkeit von 24/7/52 zugänglichen Platzes ohne den Hof erst mal um räumen zu müssen.
Ich bleibe dabei. Mein Kfz ist ganzjährig zugelassen und damit darf ich dort parken, wo es für Womo NICHT
verboten ist und der Platz es zu läßt.Und ich habe bis jetzt kein Womo in einer Einfahrt/"halb in Kurve",etc.stehen sehen.Das sind bei mir "umme Ecke" eher die Gewerbekisten und Nachbarn, welche ganz schnell viel vergessen haben, was zu beachten ist beim Parken.
Komisch ist nur, daß man sich über 5,35+-PickUps oder Monster-SUV der neuen Stadtcowboys und Helicopter-Muddis kaum aufregt, obwohl da die Toleranz und die Rücksichtnahme auf Andere beim unterschreiben des Kaufvertrages häufig "abgewählt" wird.
Sonnigen weiterhin. Uwe

pwglobe am 07 Dez 2019 10:29:52

Hallo,
ich denke viele Leute kaufen sich ein Womo ohne sich Gedanken um Folgekosten und Abstellmöglichkeiten zu machen. Da wird die Kiste halt am Straßenrand abgestellt um die Kosten für einen Abstellplatz zu sparen. Ich sage extra abstellen und nicht parken, zum be- und entladen ein paar Stunden oder eine Nacht vor der Haustür sollte niemand stören.
Wenn mir einer eine weiße Kiste vor das Grundstück stellt und mir Sicht und Licht nimmt werde ich mich auch beschweren.
Durch ein falsch geparktes Womo wurden bei uns schon mehrmals die Mülltonnen nicht geleert, der Halter wohnt in einer anderen Straße und für ihn stellt es kein Problem dar, ich habe dann meine volle Tonne in die geleerte des Halters gekippt, der hat sich am Abend gewundert warum seine Tonne nicht geleert wurde. :mrgreen:

rkopka am 07 Dez 2019 11:02:50

pwglobe hat geschrieben:Wenn mir einer eine weiße Kiste vor das Grundstück stellt und mir Sicht und Licht nimmt werde ich mich auch beschweren.

Habt ihr mal Bilder von solchen Parksituationen ? Sind eure Parkplätze wirklich direkt am Haus ohne irgendwas dazwischen ? Habt ihr sonst so eine tolle Aussicht auf 1-2 Reihen PKW und das Haus gegenüber ?

Außerdem stört mich die fast Legitimierung von Sachbeschädigung, weil jemanden ein Fahrzeug, das legal im öffentlichen Raum geparkt ist (vermutlich gleich neben dem Fahrzeug des Täters, der auch dort parkt, obwohl er eine Garage hat, oder der sich genausowenig um eine Abstellmöglichkeit für sein Fahrzeug gekümmert hat vor dem Kauf und auf "seinen" Parkplatz auf der Straße besteht), in der "Aussicht" stört. Sowas würde ich in einem heruntergekommenen Viertel in New York oder einem gesetzlosen afrikanischen Staat erwarten, aber doch nicht im ach so korrekten und rechtschaffenen Deutschland :( . Dagegen müßte man noch viel stärker vorgehen. um Anarchie zu verhindern. Leider kommt da wieder ein anderes Recht (Datenschutz...) in die Quere. Wenn man sich also nicht selber auf die Lauer legt, darf man keine Beweise beschaffen.

RK

kapewo am 07 Dez 2019 11:19:47

Man sollte auch beide Seiten betrachten, jedoch ohne die reißerische Aufmachung in der Ballerpresse.
Jeder Wohnmobilist der in der Stadt wohnt sollte sich mal vorstellen ob es ihm angenehm wäre, wenn tagelang ein 3.5 Tonner Plane/Spriegel oder Kofferaufbau vor seiner Haustür oder seinem Küchenfenster steht, nicht bewegt wird und ggf. auch die Sicht versperrt.
So jedenfalls wird das WoMo von den meisten Anwohnern wahrgenommen.

stegi am 07 Dez 2019 11:31:23

Hallole, Investoren bieten an, was der Markt hergibt.
Beispiel:

--> Link

Hier die Antwort auf meine Anfrage:
[i]
Sehr geehrter ......

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Miete für eine Einzelgarage beläuft sich monatlich auf 185,- € zzgl. MwSt.
Im Regelfall betragen die Laufzeiten der Mietverträge jeweils mindestens 1 Jahr.

Lichte Maße einer Einzelgarage:

L = ca. 9,65 m
B = ca. 3,35 m
H Tor = ca. 3,37 m
B Tor = ca. 3,00 m

Stromanschluss und Licht sind in den Garagen vorhanden, Abrechnung Strom der einzelnen Garagen nach Verbrauch.

In der Miete ist die pauschale Nutzung der Toilette vor Ort enthalten, hier können entsprechende Materialien ggfs. in kleineren Mengen entsorgt werden.
Ein Wasseranschluss ist vorhanden, jedoch ist die Entnahme größerer Wassermengen leider nicht vorgesehen (Handwaschbecken).

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.



Also, der Markt gibt dies anscheinend her...aber nicht bei mir...
Stegi

ulrich1949 am 07 Dez 2019 16:37:44

Hallo,
so etwas hatte ich vor langer Zeit auch mal. Ich habe dann bei der örtlichen Polizeiwache angerufen und die Auskunft erhalten, falls das Fahrzeug niemanden behindert, kann es dort als zugelassenes Kfz parken. Meinem lieben Nachbarn habe sehr nachdrücklich (!!) ich empfohlen seine Finger von meinem Fahrzeug zu lassen. Er hat dann nix mehr mit geredet, na ja.

teuchmc am 07 Dez 2019 23:07:51

Naja,pwglobe, der Fall mit den Mülltonnen in Deinem Beispiel z.B.ist ja einer der Fälle, wo man über das Parken von nem Womo nicht diskutieren braucht. Und da würde mit Sicherheit Jeder(m/w/d) hier "diskutieren" bzw.die Ordnungsbehörde benachrichtigen o.ä..Aber wenn es der Platz erlaubt und es nicht untersagt ist, wäre es mir gelinde gesagt egal, wessen Sicht o.ä.da nicht mehr so ist wie man es gerne hätte. Und es stinkt mir, daß Sachbeschädigungen hier teilweise mit"selber schuld" einfach so abgehakt und hingenommen werden. Sehr eigenartig, wenn man dann hier in anderen Trööts z.b. "den Händler wegen einer falschen Schraube in der Deckleiste auf Wandlung verklagt" o.ä..
Sonnigen weiterhin. Uwe

hampshire am 08 Dez 2019 00:28:18

stegi hat geschrieben:Die Miete für eine Einzelgarage beläuft sich monatlich auf 185,- € zzgl. MwSt.
Im Regelfall betragen die Laufzeiten der Mietverträge jeweils mindestens 1 Jahr.

Garagen vermieten bringt eine klasse Rendite. Dazu kein Mieterschutz, keine Preisbindung, keine Nebenkostenabrechnungen und Betriebsaufwände, geringer Wartungsbedarf und eine Risikominderung durch mehrere Garagen und Mieter. Wohnraum vermieten ist da deutlich unattraktiver.
Für Womos gibt es überall auch preiswertere Lösungen, da man ja eine Anfahrt kein Problem ist.

hampshire am 08 Dez 2019 00:37:03

teuchmc hat geschrieben:Aber wenn es der Platz erlaubt und es nicht untersagt ist, wäre es mir gelinde gesagt egal, wessen Sicht o.ä.da nicht mehr so ist wie man es gerne hätte.

Man kann auch legal rücksichtslos sein. In unserem vorigen Wohngebiet hatten wir so einen Kandidaten, der völlig legal mit seinem Parkverhalten mit großem Vehikel das Einbiegen auf eine Straße für fahrradfahrende Schüler regelmäßig zur Gefahrenquelle machte. So eine Haltung ist zum Kotzen.

Elgeba am 08 Dez 2019 01:15:52

Man sollte nicht vergesssen das wir eine kleine Minderheit sind deren Hobby aber größere Probleme was das parken betrifft verursacht.Viele Mitmenschen sehen es als Dekadent an ein solches Fahrzeug zu betreiben und damit noch knappen Parkraum zu blockieren.Wenn ich dann hier lese das es völlig egal ist wenn anderen Anwohnern die Sicht eingeschränkt oder genommen wird oder die Drehleiter der FW nicht eingesetzt werden kann weil ein oder mehrere Wohnmobile dort legal aber rücksichtslos abgestellt wurden darf man sich nicht wundern wenn es dann zu Übergriffen gegen die Fahrzeuge kommt.Wer sich ein solches Fahrzeug anschafft sollte sich vorher überlegen wo er es abstellt ohne das es Ärger gibt zumal ich der Meinung bin das viele solcher Anschaffungen der derzeitigen Hype geschuldet sind und als Modetrend anzusehen sind.

Gruß Bernd

pwglobe am 08 Dez 2019 12:26:29

Hallo Bernd,
ich bin ganz deiner Meinung, ob legal oder illegal wenn es andere stört oder belästigt und auch noch Gefährdungen verursacht ist dies schlicht weg unakzeptabel.
Ich persönlich würde kein fremdes Eigentum beschädigen, aber manche uneinsichtigen Mitmenschen fordern dies geradezu heraus, Mitleid habe ich dann nicht.
In unserem Fall ist es „nur“ die Müllabfuhr aber für alle Anwohner mehr als ärgerlich.
Weder Zettel an der Windschutzscheibe noch gute Worte haben hier geholfen, die Antwort war: “Hier ist kein Parkverbot, verpiss dich, ich kann auch anders.“
Zum Glück für uns alle, ist er mittlerweile weggezogen.

Gast am 08 Dez 2019 13:00:28

Ihr merkt aber schon, dass wir uns hier im Kreis drehen :?: :?: :?:

Ganzalleinunterhalter am 08 Dez 2019 13:02:26

In einem ähnlichen Thread hatte ich 2017 von einem Freund berichtet, dem man in einer eher ländlichen Umgebung nach vorheriger Zettelschreiberei irgendwann des Nachts sein fast neues Wohnmobil abgefackelt hat --> Link . Hatte diese Woche mit ihm nochmals darüber gesprochen - der Täter ist bis heute nicht ermittelt und er selbst hat sich bis dato auch kein Wohnmobil mehr angeschafft.
Für sein Wohnmobil hatte er normal einen festen Hallenstandplatz und das Fahrzeug war immer nur kurzzeitig zwischen den Urlaubstouren an der Brachfläche abgestellt.

kapewo am 08 Dez 2019 13:05:20

Es spiegelt sich hier leider, die von vielen angeprangerte, Ellenbogengesellschaft wieder, die keinerlei Rücksichtnahme kennt, doch von vielen aber immer eingefordert wird, wenn es sie selbst betrifft.

Gast am 08 Dez 2019 13:06:41

Ich muß auchmal meinen Senf dazu geben. und muss sagen das nicht NUR die Womobesitzer viel Parkraum in Anspruch nehmen.

Ich wohne in einer Kleinsatadt ca. 3500 EW unsere Strasse ist eine Sackgasse mit großer wendeplatte vor meinem Haus.
In der Zeit bis damals mein 1. Womo geliefert wurde, habe ich mir Gedanken gemacht wo abstellen? also habe ich direkt auf meinem Grundstück einen entsprechenden Stellplatz für den Sommer gebaut.
Kann problemlos mit Strom Wasser usw. versorgen, und meine Womo steht sicher.

Meine Nachbarschaft haben im schnitt mindesestens 2 Garagen mit Stellplätzen vor den Garagen, wo stehen die Autos? auf der Wendeplatte wo das parken nicht verboten ist. die Doppelgarage ist entweder mit allem Scheiss voll oder wird als Bastelraum genutzt, da ist es doch angenehmer auf der grossen Wendeplatte zu parken und das eigene Grundstück bleibt frei von Fahrzeugen. Wenn aber jemand umdrehen möchte geht das nicht in einem Zug wenn die Müllabfuhr kommt haben die schon Probleme zu wenden und müssen rangieren. Hätte ich jetzt noch rechtmäßig mein womo abgestellt wäre es eng und irgendwann wäre mit sicherheit ein Parkverbot gekommen.
Im Winter habe ich 2 Km entfernt einen Hallenstellplatz der Peanuts kostet, so habe ich meine Ruhe vor Anfeindungen und und Sachbeschädigung.
auch PKW Besitzer reizen oft alles aus bis zum letzten.
Vor kurzem hat mir einer mein womo mit dreck beschmiert auf meinem Stellplatz, jetzt habe ich eine Videoüberwachung installiert, in solchen Orten kennt man sich.
Wer mein Eigentum beschädigt der wird das blaue wunder erleben, ich kann Rücksichtsvoll aber auch auf Deutsch gesagt ein Arschloch sein, und das nicht zuwenig.
Ich hoffe das ich das niemals werden muss.

thomas56 am 08 Dez 2019 13:21:16

kapewo hat geschrieben:Es spiegelt sich hier leider, die von vielen angeprangerte, Ellenbogengesellschaft wieder, die keinerlei Rücksichtnahme kennt, doch von vielen aber immer eingefordert wird, wenn es sie selbst betrifft.

das ist mit ausgeprägtem Egoismus doch gar nicht anders möglich!

teuchmc am 08 Dez 2019 21:40:27

Moin! Hier gehts ja wohl eher darum, ob so ein Ding vorm Küchenfenster steht o.ä.beim Stichwort"Sicht".
Kreuzungen/Einfahrten/etc.werden in der Mehrheit wohl nicht von Womos zugestellt o.ä..
Und ich finde es zum kotzen, wie hier mit einem Selbstverständnis und Schadenfreude " selber schuld" abgefeiert wird.
Aber ich habe schon verstanden. Ich bin ein " Unwürdiger".
Sonnigen weiterhin. Uwe

Elgeba am 08 Dez 2019 22:12:59

Uwe,hier wird nichts abgefeiert sondern verschiedene Aspekte des parkens von Wohnmobilen erörtert.Das Kreuzungen usw.nicht direkt von Wohnmobilen zugestellt werden dürfte unstrittig sein,aber ungünstig wenn auch gesetzeskonform abgestellte Fahrzeuge erschweren die Sicht auf die Kreuzung oder Strasseneinmündung.Was das stehen vor dem "Küchenfenster" betrifft wirst Du ja wohl zugeben das es sich hier zumindest bei längeren Standzeiten um eine Rücksichtslosigkeit handelt oder möchtest Du das ein Anderer das mit Dir macht?Sicher,das ist alles legal aber trotz dem einfach nur dumm und instinktlos.Solches Verhalten wird dazu führen das Parkverbote in Wohngegenden für Wohnmobile kommen werden,lange dauert das nicht mehr.Denk mal drüber nach bevor Du Dich beleidigt als "Unwürdiger" (in welcher Hinsicht?) fühlst.

Gruß Bernd

teuchmc am 09 Dez 2019 05:59:24

Moin Bernd! Es ist also "instinktlos und dumm", wenn ich rechtlich dort Parke, wo es NICHT verboten ist?
Wo zieht man die Grenze? Sind die Handwerkerkästen, der PU,Suv, Helicoptereltern-T wat ooch imma auch "instinktlos und dumm", wenn diese "mein" Wohngebiet zu parken,obwohl nur die Hälfte da wohnt z.b.?
Stichwort "Unwürdiger". Es wird hier von nicht Wenigen gefordert, wer keinen Abstellplatz nachweisen kann, darf kein Womo zulassen. Dazu hatte ich weiter oben meine Meinung kundgetan.
Sonnigen weiterhin. Uwe
Ps.Ein Womo vor der Nase wäre mir immer noch lieber, als der Helicoptereltern-SUV/T4,5,6, welche für ihre Schxxßkarren 3 Parkplätze brauchen, weil zu blxd zum Einparken und das täglich. Erfahrungen aus meiner Hood und nicht verallgemeinernd.

Tinduck am 09 Dez 2019 07:28:38

Hey Namensvetter, locker bleiben.

Vielleicht sollte man eher in Kategorien wie ‚nachbarschaftliches Verhalten‘ denken.

Wer ständig alles, was legal ist, bis zum Limit ausschöpft (Lärm, Grenzbebauung, Nutzung öffentlichen Parkraumes etc. pp) und sich dabei einen Schiet um seine Nachbarn kümmert, wird auf Dauer da nicht zufrieden leben können, weil jeder Nachbar statt ‚Guten Morgen‘ zu sagen die Faust in der Tasche ballt. Irgendwann überzieht man sich dann gegenseitig mit Anzeigen und Gerichtsverfahren... wer will denn so leben?

Du beschwerst Dich über die Nachbarn, die ihre fetten PKW ungeschickt parken und damit Parkraum wegnehmen. Schon mal dran gedacht, dass die das gleiche über dein Womo denken, dass ja nun auch nicht mit einem PKW-Stellplatz auskommt?

Ausserdem hat hier niemand Sachbeschädigung relativiert. Das Problem ist nur, dass manche Deppen eben so reagieren, wenn man ihnen einen Anlass gibt.
Wenn Du mit den falschen Farben im Ultra-Block im Stadion sitzt, wunderst Du Dich dann, wenn du blöd angemacht wirst? Ist doch legal!

In Summe gehts um das soziale Miteinander. Gesetze markieren da nur die Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Das heisst aber nicht, dass sich bis hart an die Grenze jeder wohlfühlt! Innerhalb der Grenzen gibt es viel Spielraum, der aber optimalerweise im Konsens geregelt werden sollte. Wenn es zu viele Reibereien gibt, ist die Reaktion unweigerlich eine Einengung der Grenzen, was der Mehrheit dann nützt, den Einzelnen aber eben einschränkt. Insofern ist es clever, eben keine Einengung der Grenzen herauszufordern, auch wenn man dafür seine eigenen Bedürfnisse vielleicht ein wenig überprüfen muss.

bis denn,

Uwe

hampshire am 09 Dez 2019 09:42:14

Tinduck hat geschrieben:Vielleicht sollte man eher in Kategorien wie ‚nachbarschaftliches Verhalten‘ denken.

Genau so!

Das Sandkasten Eskalationsverhalten kann man amüsiert den Kleinkindern überlassen.
„Das darfst Du nicht“
„Darf ich wohl“
„Gar nicht“
„Dann musst Du aber auch...“
„Nein“
„Doch“
- Schüppe -
„Maaaaamaaaaa“ (oder Aaanwaaalt?)

Gast am 09 Dez 2019 09:52:13

19grisu63 hat geschrieben:Ihr merkt aber schon, dass wir uns hier im Kreis drehen :?: :?: :?:

Nicht alle! :D


Ich lasse die Kommentare von Uwe und Max hier mal als Schlussworte stehen, die passen so! :ja:

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