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Wer hat Erfahrungen mit Nokian Reifen. Meine Reifen müssen Altesrhalber von meinem 4,5t Duc. runter. Nun würde ich mir die Nokian WR C 225 / 75 / R16 Lastindex 121/120 kaufen.Kann ich auch bedenkenlos damit im Sommer fahren? Danke für Euren Tip Nein, nicht bedenkenlos, weil es ein Winterreifen ist und bei höheren Temperaturen mit einem längeren Bremsweg zu rechnen ist. Michael Danke für die schnelle Antwort. Moin, ich hingegen habe auf meinem Karmann fast 20 Jahre ohne Probleme ausschließlich Winterreifen gefahren. Mein neues Mobil wird ab Werk Ganzjahresreifen haben. Da werde ich auch das ganze Jahr über mit fahren, selbstverständlich mit keinerlei Bedenken. Rolf Wir haben letztes Jahr den zweiten Satz Winterreifen (mit Flockensymbol) montieren lassen. Der erste war nach knapp 60.000 km fällig. Bei Pkws gibt es sicher meßbare Unterschiede bei Bremswegmessungen. Bei den modernen Reisemobilen mit ABS und ESP bezweifel ich signifikante Differenzen bei den normalerweise niedrigen Geschwindigkeiten. Die Vorteile abseits asphaltierter Strassen überwiegen mögliche Nachteile deutlich - jedenfalls für uns, Volker ;-) Guten Tag, ich fahre Nokian Winterreifen 215 / 75 / R16 seit 6 Jahren ganzjährig und das ca. 25000 km im Jahr. Den ersten Satz habe ich fast 3 Jahre gefahren ! Ich überwinter im Süden, habe den Winterreifen nur für die Traktion und nicht für den Winter. Bin damit sehr zufrieden, andere Markenreifen haben nicht so lange gehalten ! eragon Fahre auch ganzjährig die Nokian WR. Keinerlei Probleme. Die Nokian sind bisher die besten von denen die ich bisher drauf hatte. Ob sie länger halten muss ich noch sehen. Sind erst ein Jahr alt. Udo
hallo zusammen, es liegt natürlich nahe bei den oft geringen Laufleistungen Winterreifen durchzufahren weil die nach 5 -6 Jahren ohnhin hart werden und an Wirkung auf Eis und Schnee verlieren. Meine Tendenzaussage wäre daher: Allemal besser im Sommer mit Winterreifen als mit Somerreifen auf winterliche Pässe. ABER: Trotzdem würde ich eher zur Vorsicht raten. Ohne den TE zu kennen, könnten die NOKIAN ja aktuell auch auf einem Duc. mit 148 oder 177 PS montiert sein und der kann durchaus auch nicht ganz so niedrige Geschwindigkeiten. Nur auf ABS und ESP würde ich mich auch nicht verlassen. Beide Systeme können nur in dem Bereich wirksam regeln den die Reifen und der Untergrund auch hergeben. Auf einer feuchten Eisplatte, nassem Herbstlaub oder dummerdings einer Ölpfütze fliegst du mit ABS und ESP nur ein paar Millisekunden später ab als ohne. Wunder gegen die Physik kann auch die schönste Elektronik nicht. Gesetzlich gibt es (außer in Italien für SUV und Geländewagen) IMHO keine Sommerreifenpflicht, insofern bist du gesetzlich sauber solange die Reifen gesetzeskonformes Profil haben. Ob im Falle eines Unfalles ein gewitzer gegenerischer Anwalt samt Gutachter irgendeine Mitschuld aus den WR konstruiert sei mal dahingestellt. Schließlich steht im Gesetz sinngemäß etwas von "geeigneter Bereifung". vom BergCamper Lasst uns mal den Thread noch ein wenig weiterführen. Bis im Juli dann wieder das Geheule wegen plötzlichem Reifenplatzern bei 60 Grad Asphalttemperatur los geht. Alle Jahre wieder. Beruhigend, zu wissen, dass auch Einzelne ohne Probleme mit Winterreifen durch den Sommmer kommen. :? Liebe , Alf
Ganz was neues, diese Plattitüde. Ich rate immer zu Vollgas bei abgefahrenen Bremsbelägen und defektem Signalhorn. :mrgreen:
Ja, genau so nicht wie der schönste Reifen. Was wollen uns Deine Worte in Verbindung mit der Frage nach Sommer- oder Winterreifen sagen? :roll: Volker ;-)
Empfehlen sollte man das nicht, das sich der Bremsweg im Sommer deutlich verlängert. Bei einer Notbremsung wird das dann verdammt eng, oder es kracht gewaltig, mit einer recht hohen Restgeschwindigkeit im Vergleich zu einem Sommerreifen. Es geht nicht um cm sondern um etliche Meter längeren Bremsweg. Wohnmobile verhalten sich dabei sicher eher schlechter als PKW :eek: --> Link Hans
Guten Tag, das werden nicht nur einzelne sein, dessen bin ich mir sehr sicher, im Bekanntenkreis fahren fast alle Winterreifen ganzjährig. eragon
Das war der zart und bewusst höflich formulierte Versuch ;D anzudeuten, dass die weiter oben geäußerte Annahme es sei tendenziell wurscht was für Reifen auf dem Auto sind, wenn ich nur ABS und ESP habe noch nicht durch allzu viele mir bekannte, fundierte Forschungen belegt ist. Ich würde es sogar umdrehen und behaupten ein leicht überdurchschnittlich versierter Fahrer (bitte, bitte erspart mir die Berufskraftfahrerdiskussion hier zu wiederholen) mit guten Sommerreifen steht auf trockener, ebener, warmer Fahrbahn früher als der Kollege mit all seinem Fahrerassistenzkram aber wegen Überhitzung butterweichen alten NOKIANs (und natürlich bliebigen anderen Winterreifen). Mit Seitenführungskräften usw. will ich hier garnicht langweilen. Auf die Erklärung warum ein Wohnmobil so viel besser auf ABS und ESP anspricht als ein höchstens halb so schwerer PKW mit einem normalerweise wesentlich aufwendigeren und präziser abgestimmten Fahrwerk, niedrigem Schwerpunkt, kleinen Überhängen, im Verhältnis zum Fahrzeug riesigen Reifen mit entsprechenden Aufstandflächen usw. freue ich mich schon. Oder hab ich den Ironiemodus übersehen und den ganzen Sermon umsonst geschrieben? :mrgreen: vom BergCamper Ich würde die Winterreifen bedenkenlos auch im Sommer fahren. Hab ich auch ein paar Jahre gemacht. Im Augenblick fahre ich Ganzjahresreifen von Conti. Wenn es noch Frühlingsreifen und Herbstreifen geben würde, es würde genug Leute geben die auch diese kaufen wenn die Reifenhersteller die empfehlen würden :wink: Dieter
Ja, aber von Conti müssten sie schon sein, und vor allem richtig teuer. Nur das überzeugt. :lach: :wink: Zwischen Sommerloch und Wintergraben ist nur ein ganz schmaler Schottergrat. Ich habe nur Sommerreifen drauf, weil ich im Winter nicht fahre. Aber die nächsten Reifen sind mit Sicherheit GJR. Darf man das so abkürzen? Bremswege interessieren mich insoweit nicht, da ich versuche stets defensiv und vorausschauend zu fahren. Wer meint, mit seiner Pappschachtel den Hamilton geben zu müssen, dem helfen auch die neuesten Reifen nebst zweifelhaften Fahrassistenten nicht. Albert
Ja natürlich ! Conti WR sind schon seit 40 Jahren Testsieger beim ADAC. Und werden es sicher auch die nächsten 40 Jahre sein, denn das ist eine absolut objektive Institution. Wenn Conti mal nicht mehr Testsieger beim ADAC ist, wird am Kölner Dom auch nicht mehr renoviert ... PS: Schade, daß Wilhelm Hahne seine Artikel so sehr verteuert hat. Da gab's mal einen glänzenden Artikel zum WR-Thema betitelt mit "Die Winterreifen-Hysterie" . Ah ... Moment ... hier isser --> Link. Es geht übrigens auch um Ganzjahresreifen.
Ach Albert, von Dir hätte ich diese Aussage nicht erwartet...... :wink: Das mit dem "defensiv und vorausschauend fahren" lese ich immer wieder. Glaubt Ihr wirklich, dass ihr darauf immer Einfluss habt ? Und was hat das mit Hamilton zu tun, wenn ich mit meinem Womo mit 100 km/h über die Autobahn fahre ? Das ist nun wahrlich für ein modernes Womo keine ungewöhnliche Geschwindigkeit. Im Gegenteil. Ich glaube kaum, dass irgendjemand langsamer fährt, außer er kann nicht schneller als 80. Und genau bei diesen 100km/h wurden die Bremstests in dem von Hans verlinkten Test gemacht. Was wiegt ein Golf ? 1,2 to ? Was wiegen unsere Womos ? 3,0-3,5 to und mehr. Ich zitiere nochmal kurz aus dem Test: ...."Besonders deutlich waren die Unterschiede beim Trockenbremsen aus 100km/h. Während der sommerbereifte Golf schon nach guten 34,9 Metern stand, kam der mit Winterreifen ausgestattete erst nach bedenklichen 45,9 Metern zum Stehen(All-Season 44,1 Meter). Anders ausgedrückt: Wenn das Fahrzeug mit Sommerreifen schon steht, hat das mit Winterpneus noch eine restliche Geschwindigkeit von fast 50 km/h"..... Leute fahrt mal mit 50km/h Euer Womo gegen eine Wand, was da noch übrig bleibt..... Und nochmal. Beim Test schoben 1,2 Tonnen über die Räder und keine 3,5 to ! Mich würde mal interessieren, was manche hier sagen würden, wenn sein Pkw ab Werk mit Reifen bestückt würde, bei denen das Auto erst 11 m später zum Stehen käme, als mit einem anderen Reifen, der nicht mal mehr kosten würde. Ich vermute mal das wäre ein ähnlicher Skandal in den Medien wie der Dieselskandal bei VW. Roman zur Frage des Treaderöffners: Nokian Winterreifen auch im Sommer einsetzbar? JA! seit 3Jahren auch im sommerlichen Südfrankreich!
Kannst Du mir bitte mal ein Wohnmobil auf Golf-Basis zeigen? Bin sehr interessiert, Volker ;-)
Bitte sehr: ![]() Vielleicht schaffst Du es ja auch, das Ergebnis des Golf-Reifentests auf ein Nutzfahrzeug bzw. Wohnmobil zu projizieren. Bin sehr interessiert! :)
:mrgreen: ;D :lach: Roman
Ob man einen Pick Up mit Kabine als "Wohnmobil" bezeichnen kann, lasse ich, großzügigerweise, mal dahin gestellt. Mit dem gezeigten Modell wurden also die zitierten Bremstests durchgeführt?? Bin sehr interessiert, Volker ;-) Fakt ist, dass sich der Bremsweg verlängert. Wenn Einige meinen, dass durch defensive und vorrausschauende Fahrweise ausgleichen zu können, dann herzlichen Glückwunsch. Michael
Fakt ist: Bremsweg aus 100 km/h z.B. 35 m aus 90 km/h entsprechend 28 m. Differenz 7m. Mehr Bremsweg kannst Du mit verschiedenen Reifen auch nicht einsparen. Was mach ich kurz vor Ostern wenn die Sonne den Asphalt schon aufheizt und die Winterreifen sind noch drauf? Bei den Eisheiligen im Mai bin ich dann nachts bei Bodenfrost mit den Sommerreifen unterwegs. Fazit: die wirklich beste Bereifung hat man fast nie am Kfz. Na auf der Autobahn kommen die klebrigen Dregster Slicks drauf, ist doch klar! Hammilton wechselt ja auch die Socken je nach Witterung, wenns Nass wird kommen die Regenreifen zum Einsatz. Man kann ja einen Anhänger mit einer Auswahl an Profilen für jeden Belag mitführen, Raststätten zum Umrüsten gibt es ja genug :lach: Ich habe mir die Kleber WR gegönnt und lasse sie nächste Woche aufziehen. Ich werde sie dann auch ganzjährig fahren. 215/70 R15 109 (1030kg) R (170km/h) (Eco) C (Nässe) B (Lärm) 71 dB --> Link Bin mal gespannt, wie die sich machen, sollen angeblich besser sein als die NOKIAN - zumindest bei Nässe.
Hallo Hans, das sind für mich jetzt Spitzfindigkeiten. Es geht natürlich klar um den Sommer mit Temperaturen von um die 30°C, bei denen der Winterreifen in die Knie geht. Der nächste kommt jetzt und bringt das Beispiel, dass wenn er an Ostern hier losfährt es z.T. noch Bodenfrost gibt, während es an seinem Ziel in Andalusien schon 28.°C sind.......Also fährt man am besten hier mit Wintersocken los, nimmt die Sommerreifen im Stauraum mit und wechselt unterwegs, wenn das Thermometer im Aramturenbrett 25°C anzeigt....... :mrgreen: Irgendwann wird jeder Reifenthread hier zur Lachnummer..... Roman In D kann man die Winterschlappen ganzjährig fahren, bei den miesen verregneten Sommer geht das problemlos. An wievielen Tagen haben wir denn schon mal Temperaturen über 30°C? Ein Sommerreifen in D lohnt nicht.
:ertrink: :help: OK, mit dieser Rechnung hast Du mich überzeugt! :lol: Ich gebe auf .... , das war's von mir zu diesem Thema. Michael Also ich hatte/habe die letzten 15 Jahre auf meinen SUVs (> 1,5 t) ausschließlich Winterreifen (also die mit Flocke) gefahren ... auch bei HOHEN Temperaturen. Als einzigen Nachteil habe ich empfunden: die Außenkanten der Vorderreifen fahren sich schneller ab, haben aber trotzdem etwas mehr als 30.000 km gehalten .... und das waren keine teuren Über-Marken. Die Bremswegverlängerung ist meines Erachtens auch nur in Extremsituationen oder Notbremsungen festzustellen .... Von daher: ich bleib dabei, und die nächsten Reifen auf dem WoMo werden Ganzjahresreifen oder aber Winterreifen (weil ich von Bruchstrichnutzung auf Ganzjahresnutzung umsteigen werde ...).
Zur Lachnummer soll das hier nicht werden. Und spitzfindig ist das mE auch nicht. Unser Wetter ist nun mal sehr wechselhaft und ob ich mich darauf mit zwei verschiedenen oder nur einer Reifenart einstelle ist kein sehr wesentlicher Unterschied. Die Winterreifen die ich momentan fahre waren in drei Frühsommern schon in Marokko, Griechenland, Sizilien und sind überhaupt nicht in die Knie gegangen. Selbst der Verschleiss ist gering. Schmierig auf heissem Asphalt wurden sie auch nicht. Was ich gerne hätte wäre ein Winterreifen der auf Eis optimal ist. Darüber erfährt man in allen Tests entweder gar nichts oder zu wenig. Eis tritt oft so überraschend auf dass nicht durch vorsichtige Fahrweise rechtzeitig reagiert werden kann. Und die Bremswege und Kurvenhaftung werden extrem schlecht. So ist es in meinen Augen der gefährlichste Untergrund. Auf alle anderen Strassenverhältnisse kann sich der Fahrer rechtzeitig einstellen und entsprechend verhalten. Da hast Du natürlich Recht. Mir ist am Wichtigsten die Fahrstabilität bei Nässe, da das am häufigsten vorkommt. Ich fahre sehr selten bei Schnee und Eis, aber in unseren Nachbarländern gibt es eine Winterreifenpflicht ab Oktober, glaube ich. Deshalb die Winterreifen, damit man auch bei einem Wettereinbruch noch sicher unterwegs ist. Bei trockener Fahrbahn nehmen sich die Reifen nicht viel - denke ich. Mit dem Dickschiff hat man gegen einen Pkw-Bremsmanöver eh keine Chance. Man fährt aber auch langsamer und hält größere Abstände, weil man träger unterwegs ist und fährt auch nicht dauernd auf der linken Spur. Zu gute Bremsen können da auch hinderlich sein, wenn der 12-Tonner hinter einem nicht so schnell zum Stehen kommt. :lach: Also ich habe diesen Nokian auf meinem Alkoven bis 4to seit knapp einem Jahr drauf. Genauso war meine Idee ihn ganzjährig zu fahren.Außerdem wollte ich einen Winterreifen,weil ich manchmal in Wiesen stehe und da schon übel mit Sommerreifen hängengeblieben bin. Es geht, aber den Reifen finde ich schrecklich. Sehr schwammig,aber das sind vielleicht viele Winterreifen. Also ein brisantes Ausweichmanöver hoffe ich nie zu haben! Dann hat er bei normalem Druck “sehr viel Auflagefläche“. Ich fahre mittlerweile mit 5,5bar aber da ist es wie mit Vollgummiräder. Jeder Kanaldeckel führt zu tollen Geräuschen. Vorne ist bei meinen paar Tausend Kilometer gefühlt auch schon ganz schön viel runter. Wobei es ja gut ist,dann wird er vielleicht etwas fahrbarer :) Also ich wollte eben auch im Winter fahren aber ich würde diesen auf jeden Fall nicht mehr kaufen.
Man kann jetzt den Hamilton mögen oder nicht, eines dürfte klar sein: dieser Mann und auch jeder seiner Kollegen wird noch den abgranztesten 80er Jahre LT auf chinesischen Billigreifen innerhalb kürzerer Strecke zum stehen bringen als 98% aller Leser hier. Warum? Weil er seit seinem 5. Lebensjahr darauf trainiert beide Hände am Lenkrad und beide Augen auf dem Straßenverlauf zu haben. Eine sportliche Grundhaltung die ich in vielen Wohnmobilen vermisse. Man muss sich nur die selbstgeschreinerten Konsölchen mit vogelwilden Verkabelungen für irgendwelche Consumer Electronic ansehen, um abschätzen zu können, weil viel "Vorausschau" mancher "Wohn"mobilst der Straße vor ihm wirklich zukommen lässt. Insofern muss ich mich bezüglich Ausgangsthema "Winter-Reifen im Sommer" für viele Fälle revidieren. Wenn du vor lauter vermeintlich "defensiv fahren", also Navi programmieren, Stellplatz auf dem Tablet suchen, Kaffee kochen, Hundekekse rauskramen, mit der Werkstatt zu Hause telefonieren Smartphone laden, über Laptop Postings ins Forum schreiben ungebremst und mit bloß 74km/h in den Vordermann donnerst, ist es scheißegal ob du Winter- oder Sommerreifen drauf hast, ob die von Conti oder Nokian, neu oder 10 Jahre alt, sauteuer oder vom Sperrmüll sind. Hier noch ein Vergleich von Bremswegen insgesamt 35m bei 100km/h ist demnach schon fast Porsche Niveau --> Link Darf ich nachfragen wie die rechtliche Situation ist? Sprich STVO geeignete Reifen? Also Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer? Liebe , Alf Hallo Alf, gegen die Verwendung von WIntereifen im Sommer spricht in "D" keine ges. Norm. Die Verwendung von Sommerreifen im Winter (auch im Ausland) sh. hier: --> Link Es gibt keine Sommerreifenpflicht in D, in anderen Ländern ist mir auch nichts bekannt.
Wo du recht hast, hast du Recht. Noch besser sind die Vergleiche, wenn Golfgrößen mit breiten Wohnmobilreifen verglichen werden. Man kann in den ADAC-Vergleichen mal bei den Pkw-Reifentest die Ergebnisse der beiden getesteten Größen vergleichen. Eine Reifengröße zu der größeren Reifengröße, aber von einem und demselben Hersteller und Reifentyp!! Dann weiß man, dass die Übertragung von Golfreifen auf Womo-Reifen Größen einfach Blödsinn sind Meine Meinung, Andreas
Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer zu verstehen....wenn ich die Beiträge hier zum Teile lese, aber scheinbar doch. Was wurde in dem Test gemacht. Man hat auf einem Golf die Bremswege (unter sommerlichen Verhältnissen) von 4 Goodyear Sommereifen mit dem Bremsweg des gleichen Golfs auf Goodyear Winterreifen bei 80 und 100 km/h verglichen. Letzterer war 11,0 m länger. Der einzige Faktor, der unterschiedlich war, war die Gummimischung und das Profil des verwendeten Reifens. Soweit O.K.....? Wo hat nun jemand gesagt oder geschrieben, dass man die Ergebnisse 1:1 auf Womoreifen übertragen könne ? Aber die Kernaussage bleibt doch im Ergebnis tatsächlich gleich. Warum sollte ein Womo mit Winterreifen im Bremsverhalten besser sein, als sein Pkw Pendant. Dass auf Womos breitere Reifen zum Einsatz kommen, wird ja wohl durch die deutlich höhere Masse, mehr als ausgeglichen, sodass die Ergebnisse sehr wohl vergleichbar sind. Daher gehe ich davon aus, dass auch ein 3,5 Tonnen Womo mit Winterreifen 10m später zum Stehen kommt, als ein sommerbereiftes Womo. Nur darum geht es. Wem das egal ist, dass er im ungünstigsten Fall anstatt rechtzeitig zum Stehen zu kommen, mit 50 km/h auf ein Hindernis semmelt, der kann ja weiter mit Winterreifen im Sommer unterwegs sein....... Roman Die Unterschiede im Bremsweg gibt es auch zwischen Sommerreifen unterschiedlicher Hersteller und Profile. Sommerreiffen ist nicht gleich Sommerreifen. Ein schlechter Sommerreifen und ein guter Winterreifen können durchaus gleiche Bremswege im Sommer haben. Die Unterschiede der Mischungen, Profile und Aufbau der Karkassen sind so groß, dass man pauschal gar nichts sagen kann. Auch sind die Tests ja nicht genormt, es kommt auf den Fahrer, der Temperatur der Bremsen, der Beschaffenheit vom Belag, dem Ansprechen vom ABS usw. an. Man mittelt ja auch die Tests, weil eine zu große Streuung da ist bei jedem Versuch. Wichtig ist mir das Handling bei Nässe und die Standhaftgkeit / Haltbarkeit der Reifen in Relation zum Preis. Ich habe für unsere 2 Autos Sommer und Winterreifen in der Garage herumliegen, wenn jetzt auch noch das WoMo dazukäme, könnte ich nicht mehr hereinfahren. Außerdem ist das Wechseln beim WoMo auch keine leichte Angelegenheit. Ganzjahresreifen / ganzjährig Winterreifen fahren scheint mit die bessere Alternative zu sein. Wie aussagekräftig die Tests des ADAC sind, haben wir ja bei der Wahl des Autos 2010..2014 gesehen. :ja:
Ich zitiere mich einfach nur nochmal selbst als Antwort......und bin damit raus.... Roman Edit: Vermutlich ist es auch noch wichtig, ob in der Normandie gerade Springflut ist und der Saturn günstig zum Jupiter steht..... :mrgreen:
Ich hab mir auch mal den hier(?) zitierten Kommentar zu Tests durchgelesen. Neben vielen interessanten Punkten fand ich gerade das mit der Lebensdauer interessant. Auf den PKW bezogen: mit Ganzjahresreifen bei gleichem Abrieb brauche ich ca. alle 2+ Jahre neue Reifen. Kostet in Summe das gleiche wie alle 4 Jahre 2 Satz Reifen. Aber ich habe immer die neusten (besseren?) Technologien und vor allem keine schon doppelt gealterten Reifen. Gerade bei den Winterreifen hatte ich nach 4 Jahren meist noch ein sehr gutes Profil, habe aber mehrfach gemerkt, daß ich einfach keinen vernünftigen Halt mehr hatte, sei es beim Anfahren oder bei Kurvenfahrt(in gemächlichem Tempo). D.h. der Abrieb ist mir bei denen egal, sie funktionieren einfach nicht mehr. Beim Womo verstärkt sich das ganze natürlich noch, da ich kaum mal im Winter fahre, aber doch gern die Möglichkeit hätte. Auch das Anfahren auf nasser Wiese o.ä. kommt da ins Spiel, das mit den derzeitigen SR ein Witz ist. Mir stellt sich höchstens noch die Frage bei den nächsten Reifen: WR oder GJR ? Beim PKW bin ich mir wesentlich unsicherer. Nicht wechseln zu müssen, hätte schon seinen Reiz. Auch ein Test einer TV-Sendung brachte als Ergebnis, daß die guten(teuren) GJR bis auf das Bremsen im Trockenen kaum schlechter, teils sogar besser als die Spezialisten waren. RK Na dann, wenn die Bremsleistung für dich nicht so wichtig ist ...
Sicher ist sie wichtig in einem kritischen Fall. Wenns dann nicht paßt, hat man ein noch größeres Problem. Und auch wenn man nie alles vorhersehen kann, ist es doch möglich die Risiken zu verringern. Ich hab das bei einem Kollegen beobachtet, der vor Kreuzungen immer noch am Gas bleibt und dann ganz zum Schluß voll in die Eisen steigt. Wenn dann etwas nicht ganz paßt, kann es krachen. Würd ich nie so machen. Man muß es ja nicht noch herausfordern. Aber mal interessehalber: wie oft kommt so eine maximale Bremsung bei euch in der Realität tatsächlich vor ? Ist natürlich kritischer bei jemandem, der täglich in Deutschland mit hoher Geschwindigkeit auf der AB unterwegs ist. Aber wenn ich mich so zurückerinnere, dann habe ich sicher nicht mehr als ein oder zweimal im Jahr so eine Bremsung. Gekracht hats in so einem Fall noch nie und richtig eng kann ich mich auch nicht erinnern. Am meisten ist mir noch im Winter passiert (nie mit Schäden), wenn ich ins Rutschen gekommen bin. Dann war es aber meist eher langsam und selbst zu fuß schwierig. RK Man kann jetzt den Hamilton mögen oder nicht, eines dürfte klar sein: dieser Mann und auch jeder seiner Kollegen wird noch den abgranztesten 80er Jahre LT auf chinesischen Billigreifen innerhalb kürzerer Strecke zum stehen bringen als 98% aller Leser hier. Ja Bergcamper, nur ist die Crux, 1. hast Du den Sinn nicht verstanden und 2. kann auch ein F1 Fahrer die Physik nicht überlisten. Albert
Musste das Zitat stark kürzen. Hans: Das ist bei mir genauso (bisher und hoffentlich weiterhin). Höchstens bremse ich noch seltener scharf. Vor 50 Jahren war das gegenteilig. Da hatte ich Bremsbeläge auch mal pulverisiert durch zu hohe Beanspruchung. Meine Bremsen am Wohnmobilchen sind chronisch unterbeansprucht und verschleissen deshalb (festsitzen und Rost auf Bremsscheiben sowie den beweglichen Teilen). Zur Abhilfe mal nen Pass abwärts rauschen mit ordentlich bremsen ist dann hilfreich. Im Extremfall hilft: Bremse zerlegen und gängig machen. Mit neuen Bremsscheiben und Belägen. Es ist richtig dass ältere Winterreifen ihre Wintereigenschaften allmählich verlieren. Deshalb hatte ich mir im Februar dJ noch neue WR gekauft und fahre die alten WR im Sommer ab. Deren Eigenschaften auf trockener Fahrbahn werden mit dem Alter besser. Leider bleibt mir die Wechselei nicht immer erspart. Es ist aber seltener. Reifentests mit fabrikneuen WReifen werden mit max.Profil und noch besonders weicher Gummimischung getestet. Gegenüber Sommerreifen ist das Profil höher und feiner gekerbt, die Gummimischung ist weicher. Auch deshalb sind die Testergebnisse der WR auf trocken nicht gut. Das ändert sich dann im Lauf der Zeit rel. rasch. Ausserdem werden die WR beim Test warm durch die vielen Bremsversuche. Das verschlechtert das Testergebnis trocken noch mehr. Das sind keine unwesentlichen Unterschiede wie manche hier glauben machen wollen. Nach einem Unfall durch Auffahren würde ich mich verärgert fragen: warum warst Du nicht ein wenig langsamer gefahren? Aber eher nicht: warum hast Du noch Winterreifen drauf? Und: je stärker ich bremse desto größer die Chance dass ein Fahrzeug in mein Heck kracht. Also vorausschauend fahren und kritische Situationen erkennen und umsichtig entschärfen. |
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