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Konfiguration: Hymer Tramp CL 674 Erstzulassung 09/2014 Original AGM Batterie 90Ah mit Schaudt EBL und Ladegerät 100 Wp Solaranlage Nachgerüstet 01/2015: Panther AGM Batterie 90Ah + Ladegerät WAECO MCA 1215 Wechselrichter 1500W abschaltbar, direkt an der 2.Batterie angeschlossen. 230V nicht eingeschleift, sondern an eine extra Steckdose angeschlossen. Mit der Nachrüstung begannen die folgenden Probleme: Die Fernanzeige zeigte zu geringe Werte an, letztlich bis zur automatischen Abschaltung <11V Mit dem Multimeter an beiden Batterien gemessen lagen aber immer noch tatsächlich 12,5V an. Der Händler hat den Fehler gefunden. Die Platine im EBL war durch Überspannung defekt, ich sei zwar Schuld, aber aus Kulanz hat man den Schaden behoben. Mein stärkster Verbraucher ist eine Nespresso... egal der Schaden war ja behoben... dachte ich. Im Frühjahr, Sommer und Herbst habe ich fast nie Landstrom genutzt. Die Batterien waren immer über die Solaranlage voll. Seit dem das Wetter schlechter ist haben wir immer auf Stellplätzen mit Landstrom gestanden und hatten dort natürlich keine Probleme. Obwohl mir der Stromverbrauch immer deutlich zu hoch vorgekommen ist (gefühlte 3kWh pro Tag Jetzt geht der Mist aber wieder los: Wir hatten unser Fahrzeug 3 Tage zuhause am Strom angeschlossen und sind gestern bis 18:00 Uhr noch 3h gefahren. D. h. die Batterien waren voll, Anzeige am EBL 13,0V. Wir stehen frei und mitten in der Nacht schaltet das System wegen Unterspannung ab. Wieder eingeschaltet steht die Anzeige auf 11,5V, etwas später erneute Abschaltung. Irgendwann habe ich den Motor ein paar Minuten laufen lassen, anschließen hält sich die Abzeige bei 12,2V. Morgens aufheizen, 3xKaffee über den Wechselrichter, immer noch bei 12,2V. Leider habe ich mein Multimeter nicht an Bord, vermutlich habe ich aber das gleiche Problem wie im Frühjahr und die Platine vom EBL ist defekt. Die Probleme haben mit der Installation der 2. Batterie und dem Ladegerät begonnen. Im Sommer, ohne Landstrom hatte ich nie Probleme. Aus diesem Grund habe ich sehr das 2. Ladegerät im Verdacht. Was meint Ihr? Da ich nächstes WE unbedingt 2Tage ohne Landstrom stehen muss habe ich heute telefonisch meinen "ehemaligen" Händler in Oldenburg angerufen, die (ihm ja schon bekannte) Geschichte erzählt und um Hilfe gebeten. Fazit des etwas aus dem Ruder gelaufenem Gesprächs: Dieses Jahr gibt es keinen Termin mehr für mich! Schuld bin ich selbst, die Batterien werden kaputt sein, selber Schuld, wenn ich im Sommer nur über die Solaranlage lade! Ein Ladezyklus dauert 48h, so lange scheint ja wohl nie die Sonne. Meine Fragen an euch: Wie oft ladet Ihr, bzw. wie oft muss man die Batterien im Sommer mit 230V laden? Habt Ihr eine Idee woran das geschilderte Problem sonst liegen könnte? Wenn ich zuhause mit dem Multimeter an den Batterien 12,7V messen kann, kann dann die Batterie defekt sein? Oder wie kann man den tatsächlichen Zustand der Batterien selbst prüfen. Kenn ihr jemanden im Raum Oldenburg/Bremen der sich mit der Elektrik in Wohnmobilen wirklich auskennt? Wir sind wirklich recht verzweifelt. Das Energie-Thema nervt mich mittlerweile so sehr, dass wir ernsthaft daran denken unser Hobby wieder aufzugeben Vielen Dank für dad Lesen des Roman und für eure Hilfe! LG, Ludger Hallo Ludger, Mal eine Verständnisfrage, hast du das Waeco mit 15 A Ladestrom zusätzlich zum vorhandenen schaudt LG am EbL( wenn ja wieviel A hat das dann).ist vielleicht für das EBL zuviel und die Platine verabschiedet sich. wer die einfachste Ursache. Dann ist die nächste Frage welche AGM war an Bord mit welcher Max zulässigen Ladespannung. Also soweit ich weis darf die Panther bis 14,8 V geladen werden. Es sollten möglichst immer 2 gleiche Batterien mit gleicher Kapazität parallel geschaltet werden. Was kann den dein Waeco, dort steht nur AGM. Es gibt aber zB AGM die sind für 14,4 V ausgelegt( zB Victron). Auf was steht den bzgl. der Ladekennlinien dein Solarregler? Und die Anzeigen am EBL solltest du mal nachprüfen mit einem Messgerät. Nach Ladezyklus ist die Batterie nach einigen Stunden ohne Last bei da. 12,9 und damit voll Ich habe leider mehr Fragen als Antworten. LG HP
Hi, die Aussage das die Batterie kaputt geht weil nur über Solar geladen wird ist falsch! Wenn er festgestellt haben will woran es gelegen hat dann kann man das nicht grundsätzlich an der Solaranlage festmachen. Hier muss noch zusätzlich ein Problem mit der Anlage bestehen , falsch konfiguriert , Installationsfehler oder falsch eingestellt! Ist solch ein Fehler nicht bekannt ist die Aussage falsch bzw nicht belastbar! Die AGM Batterien bedürfen nicht einer regelmäßigen Ladung über Landstrom wenn die Solaranlage voll funktionstüchtig ist und die Anlage genügen Sonne bekommt um die Aufgabe zu meistern! Erstmal muss ein Fehler festgestellt werden damit man bezüglich der Ursache eine Aussage treffen kann, ein erfahrender Fachmann in dem Gebiet kann dies sicher ohne größeren Aufwand feststellen! Scheinbar ist dieser Gesprächspartner nicht in der Lage! Note: Hatte erst heute ein fahrzeug , Hymer aus 2011, hier mit EBL welches den Betrieb des Kühlis im Stand über Batterien erlaubt...sprich...steht der Kühli manuell auf Batteriebetrieb zieht es die Batterien in wenigen Stunden runter ! HAllo Ludger, 1) hast Du das WoMo bei diesem Händler gekauft? 2) hat dieser Händler auch das zusätzliche Equipment eingebaut?? Moin Kurt, nein, das Fahrzeug habe ich nicht bei diesem Händler gekauft. Aber ich habe ihn beteits ordentlich verdienen lassen. Er hat mir eine Zusatzluftfederung mit Auflastung und auch das 2. Ladegerät verkauft und installiert. Mit weiterem Zubehör habe ich schon locker 2.000,-€ bei ihm gelassen. Bezüglich der 2. Batterieeinheit sehe ich ihn schon in der Pflich, schließlich hat er sie verkauft und eingebaut. , Ludger Empfohlen wird,daß die Batts alle 2-3 Wochen über das Netz per IUoU Lader voll geladen werden.Dazwischen darf der Ladungszustand schwanken (Solar/Limaladung),ohne daß gravierende Nachteile wie größere Zykleneinbuße bzw. verstärkte Sulfatierung auftreten. Überladung durch Solar kann nur durch einen defekten Laderegler auftreten. Wie sind den die bd. Batts verbunden, parallel oder garnicht. Wenn parallel, kann eine (evtl. die neue) defekt sein u. die alte (noch gute) entladen. Würde mit (m)einem elektron.Kapazitätsmeßgerät diese u.den inneren Battwiderstand bestimmen(lassen), bei 50% entladenen Batts (Leerlaufsp~12,1 bis 12,2V) die Ladeströme messen (prakt. die Lader prüfen) : es müsste sich zu Beginn ein Gesamtstrom von ungefähr der Summe der beteiligten Lader (Schaudt EVS+Las +2.Lader (18A?) ergeben.Ein BC ist in Spannung (V) u. Strom(A) sehr hilfreich. Ah-Anzeige hingegen etwas ungenau (Schätzeisen) Bemerkung: Der WR mit 1500W belastet die relat. kleinen Batts enorm, so daß mit stark verkürzter Lebensdauer zu rechnen ist. Gr. Richi Danke für die Antwort. Noch eine kleine Ergänzung. Wir sind gestern Mittag auf einen Stellplatz Strom angeschlossen. Gegen ca. 21:00 Uhr waren 2kW verbraucht, die Anzeige stand dan ohne Netzanschluss auf 12,2V. Wir haben nichts weiter gemacht... Heute morgen war das System wieder wegen Unterspannung abgeschaltet. Nach dem Einschalten springt die Anzeige auf 12,5V und jetzt läuft alles normal. Das kann doch nicht an den Batterien liegen, oder? , Ludger ...Ludger... Das hört sich nach einem Verbindungsproblem oder defektem Gerät irgendwo an der Spannungsmessung/Shunt an . Also irgendwo nahe der Batterie. Ich würde einfach erstmal da alles auf festen Sitz prüfen mir die Verbindungen ansehen! Mal ein paar "blöde" Fragen zu Deiner Installation: Wu sprichst sehr Oft von Wechselrichter. 1.) Was ist das für einer? 2.) wie ist der angeschlossen? 3.) schaltest Du den auch wieder richtig aus, wenn er nicht gebraucht wird? zu Deiner Ladeanlage und Dein "Laufenlassen Motor" zum Laden der Batterien 4.) Ist dabei der Wechselrichter noch im Betrieb? zu Deinen Batterien und Ladetechnik 5.) Du erwähnst ein Zusatzladegerät, wo ist das angeschlossen? 6.) Wie sind die Batterien verschaltet, hast Du die Neue einfach zur alten dazugeklemmt / klemmen lassen oder hast Du 2 neue bekommen? zum Landstromverbrauch 2kWh 7.) welche Verbraucher waren noch in dem Zeitraum an (Kühlschrank, Kaffeemascheine etc...) Der Kühlschrank allein zieht 120-160W bei 220V, also in 9 Stunden 1.5kWh. Solaranlage 8.) welcher Regler wurde verbaut, wie ist er angeschlossen und wie ist er eingestellt? Alle diese Fragen haben einen Sinn. Wäre schön, wenn Du einen Schaltplan von dem Ganzen hättest, dann könnte man aus der Ferne den Fehler einkreisen und Du könntes dann mit einem Multimeter eventuell den Fehler finden / beheben. Noch ein paar Hinweise: Wenn der Wechselrichter nicht komplett ausgeschaltet wird, zieht er einige Ampere im Leerlauf, auch wenn gar keine Geräte angeschlossen sind. Das kann die Batterien durchaus leeren / schädigen. Du schreibst, dass die Spannung beim Wechselrichter stark in die Knie geht und abschaltet. Wenn der Wechselrichter nicht DIREKT mit DICKEN KABELN an den Batterien hängt, entstehen bei den Strömen, die Du der Anlage zumutest enorme Spannungsabfälle über die Leitung, so dass tatsächlich die gemessene Spannung im Keller ist. Ist der WR an vorhandene Vetreilerpunkte angeklemmt, können diese Ströme auch das EBL zerstören. Das gilt auch bei Benutzung des Wechselrichters bei laufendem Motor, da das Batterietrennrelais des EBL die Bordanlage mit der Fahrzeuelektrik zwecks Laden zusammenschaltet. Dieser Strang ist mit 30 - 50A abgesichert und das Trennrelais verträgt im EBL auch nur 50A. Dein Wechselrichter mit Kaffeemaschine zieht aber locker das Doppelte. Hier kann schon mal die Schmelzsicherung ansprechen und der Aufbau wird nicht mehr während der Fahrt geladen. Hat Dir das der Einbauer / Vorbesitzer / Händler erklärt? Laden während der Fahrt: Die Lichtmaschine / Regler geben während der Fahrt ca. 13.6 - 13.8 V ab, das reicht nicht zum Volladen. Außerdem zieht der Kühlschrank im Automatikmodus bereits 15A von der Lima ab. Die Batterie wird zwar geladen, kann aber während der Fahrt nicht richtig voll werden (wahrscheinlich bis ca. 70-80% der Kapazität). In der dunklen Jahreszeit schafft das dein Solarpanel auch nicht mehr - vor allem wenn Du noch Verbraucher (Wechselrichter, USB Ladegeräte etc) im Standby betreibst und nicht richtig abschaltest. Wenn Dein Wechselrichter im Standby bleibt und an der Batterie angeschlossen ist, die Solaranlage am Solareingang EBL hängt und Du den Hauptschalter ausschaltest - dann wird die Batterie vom Wechselrichter entleert (er hängt nicht am EBL / Hauptschalter dran), die Solaranlage ist aber getrennt und kann nicht für Erhaltungsladung sorgen. Der Solarregler sollte direkt an der Batterie über eine Sicherung angeschlossen werden, damit er seine Aufgabe als Erhaltungsladeeinrichtung erfüllen kann, auch wenn der Hauptschalter aus ist.
Wer erzählt hier so einen Unfug und warum? Solar und Ladung wird NICHT getrennt, wenn der Hauptschalter ausgeschaltet wird. Der Solarregler kann selbstverständlich am EBL 99 angeschlossen werden, wenn der maximale Strom nicht überschritten wird. Nur so läuft er auch über den Shunt im EBL 99.
Da wäre ich vorsichtig mit der Aussage, bevor ich weder den Regler kenn, noch dessen Ausgangsspannungen und Ströme gemessen habe. Mir hat ein Regler auch eine Gel-Batterie zerstört, er hat eine zu hohe Nachladespannung geliefert und das halt den ganzen Sommer. Wenn der gleiche Fehler (Batterien leer (Unterspannung) und wenn geladen 12,5V (für voll zu wenig) wird die Batterie halt entleert (klar, Nesspresso) und zu wenig (Zeit oder Ampere) geladen. Vielleicht sind die 12,5V ja kein Messergebnis sondern die Interpretation einer LED-Kette, zuhause misst er ja 12,7V?????? 180 Ah Batteriekapazität ergibt nutzbare ca. 130 Ah (Tiefentladungsgrenze). Das ganze belastet mit WR-Verlustleistungt und Nesspresso ergibt ca. 1800 W, also ca. 150A. Bei 2x15Min Betrieb, also 0,5 Stunden, ergeben sich eine Entnahme von 75 Ah. Die beiden Batterien sind also zu 50% leer. 12,5V Batteriespannung sind also OK. Die Kaffetrinkerei am 2. Tag nochmal sind weitere 75 Ah, die Batterien schalten ab. Fazit: entweder Batterien defekt oder Ladegeräte (Solarregler/Schaudt/Waeco) Ist aber alles Theorie, ich habe die Elektrik weder gesehen noch gemessen. Andreas
Richtig Andreas...aber bitte meinen ganzen Satz lesen:...(hab mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt) "Hi, die Aussage das die Batterie kaputt geht weil nur über Solar geladen wird ist falsch! Wenn er festgestellt haben will woran es gelegen hat dann kann man das nicht grundsätzlich an der Solaranlage festmachen. Hier muss noch zusätzlich ein Problem mit der Anlage bestehen , falsch konfiguriert , Installationsfehler oder falsch eingestellt!" Ein evtl Fehler in der Anlage schließt die Solaranlage mit ein...natürlich! Scheinbar wurde Ludger mit solch einer Aussage das das Laden ausschliesslich über Solar betrieben wurde zum Tod der Batterie führte verunsichert. Solche Aussagen sind falsch wenn nicht gleichzeitig ein fehler in der Anlage festgestellt wurde. Mit solchen Aussagen hält man sich nur "lästige" Kundschaft fern...sonst nix! Sonst hätte er es nicht nötig hier um Hilfe zu bitten! Hallo Ludger, Du schreibst: „……das Fahrzeug habe ich nicht bei diesem Händler gekauft. Aber ich habe ihn bereits ordentlich verdienen lassen. Er hat mir eine Zusatzluftfederung mit Auflastung und auch das 2. Ladegerät verkauft und installiert. Mit weiterem Zubehör habe ich schon locker 2.000,-€ bei ihm gelassen. Bezüglich der 2. Batterieeinheit sehe ich ihn schon in der Pflicht, schließlich hat er sie verkauft und eingebaut“. Ich habe Dich nicht deshalb gefragt um die Möglichkeit eines moralischen Appells an den Händler auszuloten, sondern um Deine Rechte einzuordnen. Vorausgesetzt es liegt ein tatsächlicher Mangel durch unsachgemäßem Einbau und kein Bedienungsfehler etc. (sh. letzte Beiträge) vor, ein kurzer Abriss: Du schreibst: „Nachgerüstet 01/2015: Panther AGM Batterie 90Ah + Ladegerät WAECO MCA 1215 Wechselrichter 1500W abschaltbar, direkt an der 2.Batterie angeschlossen. 230V nicht eingeschleift, sondern an eine extra Steckdose angeschlossen. Mit der Nachrüstung begannen die folgenden Probleme:……………“ Grundsätzlich gilt bei der von Dir an den Händler in Auftrag gegebenen Nachrüstung das gesetzliche Recht auf Mängelbeseitigung von zwei Jahren. Das Recht zur Nacherfüllung ist gesetzlich geregelt und keine „Kulanz“, „Good-Will“ oder Vergleichbares. Voraussetzung der Nacherfüllung ist, schriftlich den Mangel beim Händler anzuzeigen und eine Frist zur Nachbesserung zu setzen, in der Regel 10 - 14 Tage. (Der Händler darf in der Regel bis zu zweimal nachbessern, außer wenn es dem Kunden nicht zumutbar ist. Das wäre z.B. der Fall, wenn sich der Händler so unmöglich benommen, oder die Nachrüstung dermaßen unsachgemäß durchgeführt hat, dass ihn der Kunde aus Angst vor „Verschlimmbesserung“ nicht mehr an sein Fahrzeug lassen möchte). Verweigert der Händler die Mängelbeseitigung zu Unrecht oder lässt er die Frist verstreichen, oder wenn zwei Nachbesserungen fehlschlagen, kannst Du den Mangel bei einem anderen Handwerksbetrieb beseitigen lassen. (Muß kein Markenhändler sein). Die Kosten gehen dann zulasten des ursprünglichen Vertragspartners. Aber man sollte unbedingt vorher Beweise sichern, also Fotos machen und Zeugen hinzuzuziehen. (Dieses sogenannte Recht zur Selbstvornahme setzt voraus, dass du den Händler dazu aufgefordert hast, den Mangel innerhalb einer angemessenen Frist zu beseitigen und dies nicht erfolgt ist.) Eine solche Fristsetzung ist nicht erforderlich, wenn der Handwerker die Mängelbeseitigung ernsthaft und endgültig abgelehnt hat, Gefahr im Verzug ist oder andere außergewöhnliche Umstände gegeben sind, die Eile gebieten, dem Auftraggeber die Mängelbeseitigung unzumutbar ist oder die Mängelbeseitigung bereits 2x fehlgeschlagen ist. Somit hast Du bei einem tatsächlichen Mangel der sich auf das eingebaute Equipment bzw. den Einbau selbst bezieht gute Karten und brauchst Dich auch nicht sonderlich um die Mängelbeseitigung zu kümmern. Es gilt: Mängel möglichst genau zu beschreiben, und dem Händler das WoMo unter Fristsetzung von 14 Tagen zur Mängelbeseitigung vor die Türe stellen. Hilfe in solchen Dingen bringt auch eine "Erstberatung" bei einem auf dem Gebiet der Sachmängelhaftung/des Gewährleistungsrechtes versierten Anwalts. Die Erstberatung ist auch nicht zu teuer, ist verhandelbar und per Gesetz auf 190 Euro zzgl. MwSt. und etwaiger Auslagen gedeckelt. Im Rahmen dieser Erstberatung wird Dir ein guten Anwalt auch den richtigen (Verfahrens-)Weg, die verschiedenen Möglichkeiten der Nacherfüllung, die zu beachtenden Fristen und das Recht der Wegkostenentschädigung erläutern. Wow, vielen Dank für die vielen Kommentare. Ich werde morgen eure vielen Fragen so gut wie mit möglich beantworten. , Ludger Hallo zusammen, leider komme ich erst jetzt dazu euch zu antworten. Bezüglich der Installation habe ich eigentlich alles geschrieben, was ich weiß. Ergänzen kann ich nur: Die beiden Batterien sind natürlich parallel verdrahtet. Das Fahrzeug ist EZ im September 2014, da ich die 2. Batterie bereits 3 Monate später eingebaut habe, wurde die 1. Batterie nicht erneuert. Überbewertet bitte den Wechselrichter nicht. Er ist direkt an der 2. Batterie angeschlossen und wird IMMER nur kurz eingeschaltet, wenn er benutzt wird. Auch die Nutzungsdauer ist sehr kurz. Wir machen max. 2x am Tag zwei Nespresso, d.h. Er läuft maximal 6 min am Tag. Er zieht also vielleicht 13Ah pro Tag (Nespresso hat ca. 1200W) Wie genau das WAECO Ladegerät installiert ist habe ich noch nicht verstanden. Ich werde allerdings meinen Händler darauf drängen mir dieses im Schaltplan einzutragen. Das Fahrzeug habe ich seit Samstag beim Händler, ihm scheint aber schon jetzt klar zu sein, dass ich selbst die Batterien ruiniert habe (wie beschrieben, im Sommer nur durch die Solaranlage geladen). Nach einem deutlichen Brief an den GF des Händlers habe ich zum Glück doch kurzfristig einen Termin bekommen. Bereits nach ein paar Minuten an einem Diagnosegerät würde sich das schon andeuten. Vermutlich werde ich morgen den Anruf bekommen, dass beide Batterien fällig sind. Ob man noch andere Reparaturen durchführt (vielleicht doch die Platine)? Sollte dies so sein, werde ich die alten Batterien mitnehmen und an neutraler Stelle prüfen lassen. Jetzt aber noch einmal meine Frage an die Fachleute: An der Fernanzeige fällt die Spannungsanzeige nach kurzem Betrieb der Heizung von 13,0V auf 11,5V ab. Genau in diesem Moment messe ich aber mit dem Multimeter direkt an der 2. Batterie konstante 12,8V. Kann dann überhaupt das Problem an der Batterie liegen? Für mich als Maschinenbauer erscheint das völlig unlogisch, m.E. ist das Problem in der Steuerung. Eure Antwort ist mir sehr wichtig, ich möchte ja auch nicht zu forsch auftreten... Vielleicht ist er ja doch im Recht. LG, Ludger Also mal langsam. Behauptung 1: beide Batterien sind parallelgeschaltet (dicke Kabel, hoffe ich). Fernanzeige: 11.5V, an der 2. Batterie gemessen 12.8V - Frage, was sagt die 1. Batterie? Du hast zwischen EBL (von dem aus die Fernanzeige weggeht) und Batterie 2 einen Spannungsabfall von 1.3V, Was mir noch fehlt ist eine Aussage über den dabei fließenden Strom. Ich unterstelle mal, dass die Messungen OK sind (Du kannst Sie überprüfen, indem Du die Spannung zwischen Batterie2 Plus und Batterie-Plus am EBL Eingang misst). Kommst Du damit zum selben Ergebnis (1.3V), dann musst Du die Leitung überprüfen. Zusätzlich bitte mal die Spannung unter Last zwischen Masse EBL und Minus Pol der Batterie Messen. Das würde bedeuten, dass eine Verbindung zwischen Batterie und EBL hochohmig ist / einen hohen Übergangswiederstand hat. Mögliche Ursachen sind: korrodierte / lose Kontakte an den Sicherungen oder Kabelverbindungen, schlechte Masseverbindung, wenn Spannungsabfall masseseitig erfolgt. Kabel / Verbindungen / Sicherungen auf Festsitz / Erwärmung überprüfen. Der Wiederstand errechnet sich aus Spannunggsabfall : fließenden Strom. In den Tabellen zu Kupferleitungen kann man den zu erwartenden Wiederstand aus Querschnitt und Leiungslänge nachschlagen / errechnen. Ein Spannungsabfall von 1.3V ist sehr hoch bei einigen wenigen Ampere, die da durch das Gebläse fließen. Moin, als ich Anfang des Jahres ähnliche Probleme hatte, habe ich oft an beiden Batterien die Spannung mit dem Multimeter gemessen und hatte immer identische Werte. Bei hinreichendem Kabelquerschnitt kann das doch auch nicht anders sein, oder? Bei den jetzigen Problemen habe ich das versäumt... Da die Werte aber damals gleich waren, werden sie es jetzt vermutlich auch sein. Aber noch einmal zu meiner Kernfrage. Kann die Batterie defekt sein, wenn sie unter Last eine konstante Spannung von 12,8V liefert? Es ist noch immer meine Überzeugung, dass der Voltmeter im EBL defekt ist, oder wie Anfang des Jahres die Steuerung im EBL einen Schaden hat. , Ludger Wenn die Batterie die 12.8V unter Last hat, ist sie ganz. Die Spannung geht auf dem Weg zum EBL verloren (wo sie gemessen, ausgewertet -> Tiefentladeschutz, und angezeigt wird). Siehe mein Beitrag darüber. Die Strecke messen und die Verbindungen überprüfen. Moin, war ja klar, die 2. Batterie, welche ich beigestellt hatte (und an der ich direkt unter Last 12,8 V gemessen habe) soll defekt sein. Natürlich sollen beide Batterien auf meine Kosten getauscht werden... Mir bleibt nichts anderes übrig, als die Batterien tauschen zu lassen, mitzunehmen und an neutraler Stelle prüfen zu lassen. Mittlerweile ist meine Frau so genervt, dass sie keine Lust mehr auf das Wohnmobil hat... Irgendwie hat sie schon recht, in unserem 1. WOMO - Jahr haben wir mindestens soviel Ärger wie Freude damit gehabt (über die Kosten denke ich lieber nicht nach) , Ludger Hallo Ludger, Mein Rat jst, beschäftige dich ein wenig mit der Technik und versuche so viel wie möglich selbst zu reparieren. Das ist dann dein Hobby und dir kann keiner ein x für ein u vormachen. Dein Alf Hallo Alf, sicherlich hast du völlig Recht. Aber noch ist die Kiste in der Gewährleistung... Wenn ich jedoch sehe, was im 1. Jaht an "Kleinigkeiten" zusammengekommen ist... Also selber machen (aber wann?), arm werden, oder doch (was meine Frau möchte) Hobby aufgeben. Mir gefällt keine der Alternativen. , Ludger Hallo Ludger,...ich würde dir vorschlagen das du dir bei dir in der Nähe einen netten User suchst, der schon etwas erfahrener ist, und sein Wissen auch an andere weitergeben kann und will, der sich auch mal bei dir die Sache vor Ort anschauen kann. Auf Anhieb fallen mir da Birger oder auch Franz99 ein, es gibt aber sicher noch mehr. Reparieren gehört zum Hobby...und kann ja auch Spaß machen. Danke, wirklich ein toller Tipp!!! Ich werde mal versuchen einen persönlichen Kontakt herzustellen. , Ludger
Würde ich auch machen, wegen der blöden Nespresso-Maschine... :evil:
Messerscharf analysiert und auf den Punkt gebracht. Wir haben das Wohnmobil nur gekauft weil uns im Hotel der Kaffee nicht schmeckt. Nespresso, what else :lol: Überprüf doch einfach mal am Batterieeingang des EBL ob die Spannung dieselbe ist wie an der Batterie. Wenn es einen großen Unterschied gibt ist die Verkabelung nicht in Ordnung, andernfalls könnte es tatsächlich am EBL liegen. Ich habe jetzt die Aussage vom Händler. 1. Batterie hat 100% Kapazität, die 2. hat einen Fehler. Lasse jetzt die 2. Batterie ausbauen und beim Hersteller prüfen, wenn das geht. Mein Händler empfiehlt den Tausch beider Batterien. Was haltet ihr davon, immerhin ist die 1. erst ein Jahr alt und zu 100% OK? , Ludger Hallo Ludger, Du hast ja angegeben dass der Wechselrichter an der zweiten Batterie angeschlossen ist ... Nehmen wir das mal als richtig an. nachgerüstet 01/2015: Panther AGM Batterie 90Ah + Ladegerät WAECO MCA 1215 Wechselrichter 1500W abschaltbar, direkt an der 2.Batterie angeschlossen. 230V nicht eingeschleift, sondern an eine extra Steckdose angeschlossen. Die Panther AGM hat folgende technische Daten: Technische Daten Kapazität 90Ah Kälteprüfstrom 900A Das hört sich ja erst einmal gut an ... Der Kälteprüfstrom ist der Strom, mit dem die Starter-Batterie bei -18°C belastet werden kann, bevor die Batteriespannung nach einer festgelegten Entladezeit unter eine festgelegte Entladeschlußspannung sinkt. Nach DIN sind folgende Werte festgelegt: Die Batteriespannung bei einer 12V-Batterie darf nach einer Entladezeit von 30 Sekunden nicht unter 9,0 V absinken, wenn sie mit dem angegebenen (Kälte)-Prüfstrom entladen wird. Entladezeit von 30 Sekunden, das entspricht einem Startvorgang im Winter! Der mögliche Strom sinkt danach sehr schnell ab, weil sich der Elektrolyt durch den hohen Strom sehr schnell ändert (Gasanteil im Elektrolyt) Du schreibst weiter: 3xKaffee über den Wechselrichter - und - Wir machen max. 2x am Tag zwei Nespresso, d.h. Er läuft maximal 6 min am Tag. Er zieht also vielleicht 13Ah pro Tag (Nespresso hat ca. 1200W) Dein WR benötigt bei einer Belastung von 1200 Watt auf der 12 Volt Seite einen Strom von ca. 120 A (bei 12 Volt). Er schaltet vermutlich knapp unter 11 Volt ab? Es ist völlig normal, dass deine Anlage bei WR-Betrieb und Nespresso 1200 Watt spätestens bei der zweiten Tasse abschalten muss. Zusätzliche VErmutung meinerseits: Die Zweitbatterie ist sicher mit zu dünnen Drähten paralellgeschaltet und die Verdrahtung zum WR ist zu schwach? Um in Zukunft besser zu reisen und mit Nespresso, musst du deine Batterieanlage verstärken. Mein Ratschlag wäre "dickere" Batterien (ich habe zum Beispiel eine mit Kälteprüfstrom 1200 A und zwischen den Batterien mindestens 70 mm² Drähte so kurz als möglich (max. 60 cm bis zum WR) und den WR in der schon erwähnten Diagonalschaltung (Minus an einer, Plus an der anderen Batterie direkt angeschlossen.) Sicherungen dürfen bei WR-Betrieb keine in der Batterieleitung sein. Dein Alf Sehr gut und nachvollziehbar dargestellt, Alf! Dafür ein dickes Lob!
... oder sich mit George C. in der Hotelbar treffen... :oops: Hallo Alf, Dein Beitrag fand ich Toll - bis ich den letzten Satz gelesen habe.
Selbstverständlich müssen Sicherungen eingebaut werden, wenn das Kabel entlang der Karosserie / Fahrzeugmasse verlegt werden muss, dafür gibt es Streifensicherungen mit 150A und Schraubanschlüsse. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der WR 1.) so dicht an der Batterie sitzt, dass die Plusleitung nicht mal in der Nähe einer Masse liegt 2.) dass man ausschließen kann, dass der WR selbst einen Kurzschluß durch einen Defekt auslöst. Ich würde absichern. Als meinte m. Ansicht nach., daß sich dann die Werte verschlechtern. Auf alle Fälle ist die Schaltung mit einer Batt. prakt. unter der Gürtellinie, selbst meine Anlage mit 200Ah Naß u. 25mm² zeigte bei voll geladenen Batts nach einigen Minuten bei 75A Belastung Werte unter 12V , der Stress verkürzte die Lebensdauer auf die Hälfte, die Batt-Prod. freuen sich bei dem WR-Boom, klingt ja toll f. Laien, überall 230V usw. Die einzige Batt-Ausrüstung, die rundum mit WR uneingeschränkt fertig wird, ist 100Ah Blei pro 300W WR-Leistung oder LiFePo, dicke Kabel, Überwachung (Batt.Comp., zumindest Volt/Amp.-Meter)u. geistiges Verständnis. Absicherung natürlich unerläßlich. Gr. Richi Manche Leute verwuchseln offenbar ihr Rolling Home mit ihrem Home... :roll: Berny, für die einen ist es ein Hobby / Urlaubsgefährt, andere wohnen zeitweise oder ganz darin. Die Amis bauen die WoMos schon so, dass sie bewohnbar werden - mit Mikrowelle, Waschmaschine und Trockner. Die einen fahren von Steckdose zu Steckdose, die anderen versuchen sich mit 2-3 Tage Autark Stehen - bis das Wasser alle und die Toilette voll ist. Zitat: Die Amis bauen die WoMos schon so, dass sie bewohnbar werden - mit Mikrowelle, Waschmaschine und Trockner. Zitat Ende Olle Kamellen. Haben wir drüben schon bei diversen Aufenthalten vor 25 Jahren in 10 m Mobilen gehabt. Was sollen diese Bemerkungen zur Nutzung bei der Fachfrage, habe mir je einen Miesen verkniffen. In Zeiten von LiFePo, Solar,Generator ist die Stromversorgung kein Limit mehr, Toilette geht über Kasettenreseve, ansonsten Autobahntoil. Gas Tank auch kein Problem, evtl. Wasser, da manche Leitungen wegen Frostgefahr abgestellt. Bei Tankst. schaue ich zuerst nach funktionierendendem Wasserhahn und frage gegen Bezahlung v. 1 € /100l,tanke nat. auch Diesel. Gr. Richi |
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