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Ich weiß nicht, wohin mit der Frage. Im Sprinter Forum ist sie genau so deplaziert wie sie es im Fiat-, Citroen- oder sonst einem Forum wäre. Es ist halt eine allgemein gehaltene Frage, die alle Hersteller angeht. Seitdem ich mIch mit dem Thema Womo befasse, sehe ich, dass ein großer Teil der Fahrzeuge Fiat sind. Auch Citroen, Ford, Renault spielen eine Rolle. Ich weiß, es gibt noch mehr Hersteller, aber ich habe diese drei, vier einfach mal beispielhaft genannt. Das wundert mich ziemlich, ist doch bekannt, dass es im Kfz-Bereich ein gewisse Abstufung in Punkto Haltbarkeit, Zuverlässigkeit, Standfestigkeit, Stabilität, Fahrverhalten, ... gibt. Wie kann es sein, dass die genannten Fahrzeuge im Womo-Bereich solch eine dominante Rolle spielen? Liegt das am Preis? Oder woran? Hallo, im Womo-Bereich gibt es halt andere Anforderungen wie im PKW-Bereich. Wegen der verschiedenen Aufbauten spielt die Variabilität der Fahrgestelle eine große Rolle. Ebenso das Gewicht, da viele Hersteller versuchen, die "magische" Gewichtsgrenze von 3,5 to einzuhalten. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist natürlich der Preis. Wenn zu den teuren, mehr oder weniger handgefertigten Aufbauten noch ein teures Fahrgestell hinzukommt, wird das Endprodukt halt für viele Käufer unerschwinglich. Bezüglich dieser Punkte hat das Fiat-Fahrgestell so viele Vorteile, daß es den Markt dominieren konnte. Wenn man weitergehende Forderungen hat, wie z. B. höherer Fahrkomfort, Heckantrieb oder höhere zulässige Gesamtgewichte, kommen halt andere Fahrgestelle zum Zuge. Diese Anforderungen spielen allerdings nur für eine Minderheit der Reisemobilisten eine große Rolle und insofern sind die entsprechenden Fahrgestelle auch nicht so weit verbreitet. Da die Fragestellung das Potential zu einem "Chips und Bier- Threat" hat, bin ich auf die weitere Entwicklung gespannt. Grüße Bei Wohnmobilen hat man nicht die große Auswahl wie am Pkw Markt. Man kuckt ja meist nach einem gewissen Grundriss. Unter oder über der magischen 3,5t Klasse ist ein Grund. Dann danach wer dieses Mobil baut und mit welchem Auto darunter. Fiat, Citroen und Peugeot sind ja von der Karosserie schon mal identische Autos. Bei der Frage nach Front oder Heckantrieb fallen auch schon wieder einige raus. Allrad ist dann schon sehr dünn angesiedelt. Und dann kommt natürlich noch das Ego hinzu. Dem einen genügt ein Dacia für den anderen muß es was aus der Oberklasse sein. Je nach persönlichen Geschmack und Einsatzgebiet (z.B. ein Anhänger) kann natürlich ein Heckantrieb mit Zwillingsberreifung wieder ein Vorteil sein. Aber da gehen die Meinungen auch schon wieder weit auseinander :D . bert
Über das Potenzial des threads bin ich mir sehr wohl bewusst. Aber ich habe ernsthaft kein Interesse daran, das Potential auszuschöpfen. Ich habe nur ein Interesse daran, Antworten zu generieren und mir darauf ein Bild machen zu können. Deshalb bin ich nur an einer ernsthaften, potential-losen :D Diskussion interessiert.
Vermutlich ist damit eh schon alles gesagt. Dass es diese Unterschiede in der Qualität gibt ist eine Behauptung, die ich nicht kommentieren möchte. Alle Marken hatten ihre Problemserien. Da gibt es keine Unterschiede in den Marken, eher schon in den verschiedenen Bauserien. Ich hatte auch meine Bedenken als wir beabsichtigten einen Kastenwagen auf Sprinterbasis anzuschaffen. Bei dem gab es vorher richtige Rostlauben von DB die ganze Baujahre begleiteten und bei denen die Fahrzeugbesitzer den Hersteller DB wegen seiner Ignoranz vor den Kadi zerrten. Und siehe da, unserer Sprinter scheint diesbezüglich ok zu sein. Aber diese und andere Schwachstellen tauchen immer wieder auf. In den Foren berichten aber in erster Linie nur diejenigen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ford z. B. Hatte ihre Injektordefekte bei bestimmten Motoren, aber auch bei Sprintern können die Injektoren Ärger machen. Mir haben Ducatokenner gesagt, die 3,0l Motoren seien unkaputtbar, aber ich kenne auch solche, die die kleinen Motoren fahren und ohne Probleme weit über 200.000km drauf machen. Logisch ist auch, dass die Reisemobilhersteller um das Gewicht, aber nochmehr zur Kostenminimierung gerne sog. Leichtfahrwerke verwenden, die sehr schnell an ihrer Grenze sind und den Fahrer auf Dauer mit ihren schlechten Fahreigenschaften ärgern. Mein Vorschlag wäre, einfach mal in den verschiedenen Foren nach den Kriterien Motoren, Fahrwerk, Rost, Getriebe usw. Suchen und viel, viel darin lesen. Ich habe das auch gemacht und wusste danach, wo ich suchen soll und auf was ich achten muss. Eines ist mich bewusst geworden, alles steht und fällt mit der Werkstatt. Ist die gut, wird alles gut. LG Eugen
Genau !... :wink: Gruß Roman
Jo. Dummerweise kann man nicht zuverlässig sagen, dass das teure Fahrgestell mitsamt Antriebstechnik generell das Bessere im Vergleich zum billigeren ist :D. Also, die Frage aller Fragen: wie kann ich, zumindest tendenziell, sicher gehen, dass ich was Gutes kriege, wenn ich was Gutes will? Ich meine, wenns mir wurscht ist, kann ich ja alles kaufen. Evtl. ist was Gutes dabei. Aber wenn ich ausdrücklich was Gutes will, kein Zahnriemen, keine platzenden Injektoren, keine rostenden Tanks, keine sterbenden Vakuumpumpen, die dann noch evt. den Spritzversteller kaputt schlagen, usw.? Verrate uns deine Anforderungen an Größe, Antrieb oder Nutzungsart ( Sommer u. Winter?). Dann wirds leichter eine vernünftige Basis zu finden. bert
nach 12 Jahren mit MAN und Eurocargo brauchte ich mit der Basis die bis zu 17 Jahre alt war ausser Ölwechsel noch nie in eine Werkstatt! Meine Bremsbeläge haben nach 9 Jahren und 55000km noch 83 und 85%
Nach 10 Jahren Ducato und 10 Jahren MB Sprinter kann ich das für MICH zuverlässig beantworten, bzw. habe mir die Antwort mit der Wahl der neuen Basis selbst gegeben..... ;D Aber eine diesbezügliche Diskussion zu beginnen, das zeigen gefühlt 100.000 Beiträge zum Thema führen, wie in allen älteren Thread´s nachgelesen werden kann, zu keinem Ergebnis. Du kannst diese Entscheidung nur für Dich treffen und nach 10 oder mehr Jahren sagen ob sie gut war oder nicht. Gruß Roman
Hallo, so sehe ich das auch. Man kann halt noch versuchen, über solche Berichte wie z. B. der Tüv-Report --> Link Entscheidungshilfe zu bekommen. Ok, speziell der Tüv-Report sagt nix über die Motorenqualität - aber vielleicht gibt es auch irgendwo eine Pannenstatistik für Nutzfahrzeuge. Grüße
Hah! Bin ja selber erst dabei, raus zu finden, was ich will :D . Deswegen beschäftige ich mich so mit der Thematik. Also, momentan ist der Stand ungefähr so: Kastenwagen oder Teilintegrierter Max. 6 m Max. 3,5 t Festes Doppelbett, zwei Schlafplätze Winterfest (und auch wintertauglich!) Allrad- oder Heckantrieb Separate Duschkabine Robust! Zuverlässig! - das von angeführte Beispiel des MAN von thomas56 ist für mich erstrebenswert. Winterfest kann man bei Kasten und TI wohl ausschliessen und wintertauglich nennen sich die Nichtwinterfesten Alle. :D
... Und welche Antwort hast Du Dir gegeben? Wenn ich bei Bresler gucke, baut der auf Ducato, Peugeot und Citroen. Weiter unten noch auf Crafter und Sprinter. Wenn ich Dich richtig verstehe, bzw. die richtigen Schlüsse ziehe, meinst Du den Sprinter :?:
Öh :D
Die ist wenig zielführend für den Fragesteller und falsch dazu.... Aber diese Diskussion gehört auch nicht in diese Rubrik..... :wink: Gruß Roman Ich habe schon eine Ford um die 10 Jahre gefahren und auch einen Fiat Ducato. Beide waren in der Substanz OK. Bremsen, Anlasser, Batterien sind Verschleißteile (bei Fiat zählt auch das Zündschloss dazu) und werden in diesem Zeitrahmen bei jedem Fahrzeug ersetzt werden müssen. Also ich sehe keine Unterschiede in der Qualität. Meine Meinung, Andreas
Das sehe ich, und das ist vor allem meine Erfahrung, ganz anders. Bremsen, Anlasser, Batterien sind Verschleißteile, das ist richtig. Aber es ist die Frage, ob die Bremsen alle 150.000 km gemacht werden müssen, oder alle 40.000. Das gilt genau so für Anlasser und Batterien. Habe auch über Jahre Fiat, VW und Sprinter gehabt. meine persönliche Erfahrung: zu keinem Zeitpunkt wieder einen Fronttriebler, bei MB und VW waren Getriebe und Motor auch weit über 100 Tkm noch trocken, da hat man bei Fiat schon saftiges Schwitzfahrzeug, bei Verschleißteilen braucht man fast die doppelte Menge, speziell Bremsanlage. Aber es muss jeder selbst einschätzen können, was er will und was er ausgeben kann. Wenn Kasten oder Teilintegrierte nicht winterfest sind, dann bleibt ja nur noch ein Pick-Up-System übrig? Oder ein Wohnwagen :D
Ja, so sehe ich das auch, aber mangels Womo-Erfahrung eben nur aus dem Bauch heraus. Ich habe überragende Erfahrung im PKW-Bereich, und da verhält es sich genau so, wie Du sagst, Waldtroll. Hallo Timbatuku, mit deinen Vorstellungen kommt für mich ein Wochner Ausbau nach Wunsch mit einem Sprinter Allrad in Frage. Konservierung vor Auslieferung und Du hast ein Fahrzeug nach deinen Wünschen und damit lange Freude. Zur Eingangsfrage, warum der Markt so ist wie er ist, fehlt m. E. noch folgender Aspekt: Fiat hat sehr früh und lange vor allen anderen das Marktpotenzial des Ducato als Basisfahrzeug erkannt - und hat über die Jahrzehnte erfolgreich den Wünschen der Reisebobilbauer entsprochen. Die Auslieferung reiner sogeannter Triebköpfe d.h. ohne Tragrahmen und Hinterachse, war ein solches "flexibles" Verhalten zur Erfüllung der Kundenwünsche. Bis heute ist Fiat hinsichtlich derartiger Wünsche beweglicher als andere. - Noch ein Beispiel: Die Verlegung des Feststellbremshebels von rechts nach links vom Fahrersitz (für z.B: Integrierte Reisemobile) kostet bei Fiat erheblich weniger als beim Wettbewerb, wenn der dazu überhaupt bereit ist. Und mit dem Iveco-Angebot für Hecktriebler, als Basis für schwergewichtigere Reisemobile verfolgt der Konzern die gleiche Strategie, ebenfalls erfolgreich. Der Endpreis ist für den Käufer sicherlich entscheidend, für den Reisemobilbauer waren und sind es aber auch die vorerwähnten Vorteile. Und nun scheint der Zug abgefahren, bleiben die Wettbewerber - inzwischen aufgewacht und bemüht - mit Abstand die ewigen Zweiten und Dritten ... Gruß WolfRamOriginal Ja, Wolfram, das leuchtet sehr ein. Das erklärt dann auch vieles!
Muß richtig heissen " hat erfolgreich den Preiswünschen der Reisemobilbauer entsprochen." Die Feststellbremse links kostet bei Mercedes nix, ist Standard ! Gruß Harald
Weiß man da was Genaueres? Wer ist da in welcher Hinsicht aufgewacht? Seit dem seligen 616 gibt es die Sprinter wohl nur noch bis 5 t ZGM, daher werden auch die etwas größeres Wohnmobile ja fast nur noch auf dem italienischen (Lastwagen-)Fahrgestell gebaut. Und der 3-Ltr.-V6 mit 190 PS entfällt zugunsten des "downgesizeden" aufgeblasenen OM 651 bzw. 2,1 Ltr. 4-Zyl. Turbomotor, auch mit 190 PS. Wenn man da etwas alternatives (Deutsches?) im Bereich jenseits der 5 Tonnen sucht, ist man wahrscheinlich aufgeschmissen. Aber ich hoffe, dass ich da nicht auf dem neuesten Stand bin. Wer klärt auf?
Genau so ist es Harald. Ich werde auch nie verstehen, weshalb bei diesem Thema immer wieder die "Huhn - Ei - Diskussion" umgedreht wird. Die Hersteller, vornehmlich die aufgebauter Mobile, sehen natürlich in einer günstigen Basis in allererster Linie ihr Chance auf Gewinnmaximierung. Die Großen am Markt, wie Hymer, können es sich dann sogar leisten, auch Modelle mit Sprinter Basis zu platzieren und welch Wunder sogar mit Erfolg. Was wiederum beweist, dass der Markt auch für solche Fahrzeug da ist. Nur bieten die meisten Firmen dem Kunden diese Wahl erst gar nicht an. Gruß Roman
Hallo, da scheint Mercedes doch flexibler zu sein, als man denkt - bei mir hat man die Handbremse rechts eingebaut :mrgreen: . Nee, Spaß beiseite - ich habe hier --> Link noch eine Pannenstatistik gefunden, die vielleicht hilfreich ist. Iveco und Sprinter sind leider nicht dabei. Grüße Hallo Roman, Du schreibst:
Natürlich können sie es sich leisten - aber nur, weil es eine bestimmte Klientel gibt, die vorzugsweise "badge purchasing" macht. Wäre der "Stern" auf einem KIA, würde von denen auch der KIA gekauft. Die können es sich eben "leisten". 8) Hier wird Image gekauft, nicht Produktqualität. In einem vorherigen Post berichtest Du von jeweils zehn Jahren Erfahrung mit Ducato und Sprinter. Wenn die zehn Jahre mit dem Sprinter unmittelbar vor dem jetzigen Fahrzeug waren, beruhen deine Erfahrungen mit Ducato auf einem Modell, das mittlerweile vor mindestens 20 ( i.W. zwanzig ) Jahren auf den Markt. Aus diesem Grund glaube ich Dir auch, daß ein aktueller Sprinter deutlich moderner ist als dein ehemaliger Ducto, Volker ;-) Ich kann parallel berichten :D . Habe als Firmenwagen den Ducato L1H1 120PS und als Wohnmobil den Transit mit Zwillingsbereifung 140PS. Der Ducato hatte einiges mehr an Reparaturen, hat aber gerade die 100.000km überschritten. Somit mehr als das doppelte meines Wohnmobils gelaufen. Davon muß ich faierweise dazuschreiben noch einiges in Garantie. Darunter waren die Drosselklappe und Agr Ventil. Letzteres kündigt sich wahrscheinlich jetzt wieder an. Domlager, komischerweise 2x die linke Seite, ein Federnbruch und die hintere Bremse wurde komplett erneuert. War aber nicht verschlissen sondern vergammelt. In letzter Zeit geht das schalten der niedrigen Gänge schwer, vielleicht die Schaltseile?!? Am Transit sind noch keine 50.000km drauf. Bis jetzt noch keine Teile getauscht. Nur die Wartungsteile wie die 2 Ölfilter, Luftfilter und Öl. Der Ducato ist bestimmt für ein kleineres Wohnmobil keine schlechte Basis. Bei meinem 7,24m Aufbau ist mir der Heckantrieb aber um einiges lieber. Der Ducato hat ein um Welten besseres Abblendlicht. Die Fahrerkanzel ist größer, aber mehr LKW. Dafür hat die Transe wieder die bessere Heizung und bessere Traktion. Innen ist mehr Pkw Feeling. Der Transit zieht unten besser raus, der Duc geht dafür oben raus besser. Wobei man das nicht direkt vergleichen kann da es sich Alkoven und Kastenwagen handelt. Fazit: Beide haben mich immer nach Hause gebracht, das zählt :) . bert
Umgedreht wird ein Schuh daraus, man kauft Produktqualität, das gute Image und der hohe Wiederverkaufswert ist eine angenehme Nebenerscheinung ! ;D Gruß Harald So ist es :) jeder geht eben seine eigenen Kompromisse bis zum Womokauf ein! :ja:
Vermutlich könnte man dazu eine Endlosdiskussion führen. Aber ehrlich: Mir fällt es schwer, mich nachhaltig zur Qualität des Produktes MB Sprinter zu äußern. In den letzten 20 Jahren habe ich nur hin und wieder einen jungen Sprinter in der Vermietung gefahren, mehrfach auch ältere Daily's, aber immer nur als Kasten / Transporter. Vom Ducato hatte / habe ich inzwischen drei Generationen im Einsatz (gehabt). Vorher bin ich (wegen fehlendem Image und WV-Wert :wink: ) nicht im Entferntesten auf die Idee gekommen, einen Fiat besitzen zu wollen. Aber ich muss zugeben, unsere Ducatos waren bisher robust und zuverlässig, fast keine Reparaturen oder Garantiearbeiten. Ich bin sehr zufrieden und würde inzwischen auch "freiwillig" (wenn ich also tatsächlich die Basisfahrzeug-Wahl hätte) einen Ducato wählen. Allerdings bleibt ein Manko: Ich hätte für unseren 7,50-Meter-Alkoven schon gern einen Heckantrieb gewählt. Die Traktion des 3-Liter Duc's ist zwar erstaunlich gut, aber Heckantrieb wäre sicherlich besser. Es bleibt für mich die Erkenntnis, dass vermutlich die meisten WoMo-Besitzer deshalb keine bewusste Entscheidung "pro Produktqualität" treffen, weil sie die der anderen Hersteller schlicht nicht (aus eigener Erfahrung) kennen (im Gegensatz zum Image und eingeschränkt auch WV-Wert). Viele Grüße, Traveldog Eigentlich ist es doch einfach. Was ist einem wichtig am Basisfahrzeug? Fahreigenschaften => DB Sprinter, Iveco Daily, VW LT, Ford Heckantrieb, Renault Heckantrieb. Preis => Fiat Ducato, Citroen Jumper, Ford Frontantrieb, Renault Frontantrieb. Image, Wandler-Automatik, 6-Zylinder (bald nicht mehr)=> DB Sprinter :D Wird das Womo schwerer (> 5 Tonnen), geht eigentlich nur noch Iveco, und dann kommen schon die 7,5-Tonner wie Iveco Eurocargo, MAN Atego oder DB Vario. Allrad mit echten Sperren gibts ab Werk nur bei Iveco Daily, Allrad mit elektronischen Simulationssperren beim DB Sprinter. Der Rest geht nur mit Modifikation bei Spezialfirmen auf Allrad. Wobei Fiat wohl jetzt auch mit Allrad direkt bestellbar wird, geht aber immer noch über Dangel. So, jetzt einfach entscheiden, was man möchte. Probleme haben alle hier und da mal, aber keiner so schlimm, dass man bei einer Marke generell vom Kauf abraten könnte. Dass 90% der Womos auf Fiat Ducato laufen, liegt am niedrigen Preis und an der Variabilität in Kombination mit Fiat- und Alko-Hinterachsen. Da kann man jedes noch so sinnlose Konstrukt ohne Bodenfreiheit und Traktion verwirklichen 8) und dem Kunden dann als Premium-Womo andrehen. Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken über die Basis Deines Womos machst. Viel zu oft wird nur nach Grundriss gekauft und einfach das toleriert, was drunter werkelt. An der rutschigen Steigung oder auf der nassen Wiese kommt dann das böse Erwachen. Meiner Meinung nach kommt bei einer bewussten Entscheidung nur ein Hecktriebler oder Allrad in Frage. Wenn man nie, niemals die asphaltierte Strasse verlässt und nicht im Winter fährt, mag ein Fronttriebler auch Sinn machen, für uns wär das aber nix. bis denn, Uwe
Du hast noch den " Allrad des kleinen Mannes vergessen ! " Hecktriebler, Zwillingsräder und Differenzialsperre ! :) Gruß Harald Nicht vergessen, hab ich schon :D bis denn, Uwe
Richtig , am Preis und diese Fahrzeuge gibt es überschwemmend und günstig am Markt . Am Ende entscheidet der Käufer über den Triebkopf . Was möchte der Käufer -> Die meisten günstig und trotzdem ein vernünftiges Fahrzeug , meistens bis 3,5 to , dann wird es ein Fiat ,Peugeot oder Citroen , Ford . Fahrkomfort wird meistens durch Heckantrieb erreicht , hier wird dann meistens ein Mercedes , Iveco und auch der Ford genommen (Renault kenn ich nicht persönlich ) .... Wenn jetzt noch Gewichts Wünsche über 4,5 to gefordert werden, dann bleibt nur der Mercedes , Iveco oder die nächst höhere Klasse. Da die Höheren Klassen nicht nur mit entsprechenden Preisen zuschlagen , sondern auch nur mit der dazugehörigen Führerscheinklasse gefahren werden können , werden diese in Zukunft rar und Gebrauchte günstiger werden - ich beobachte schon eine ganze Weile den Markt ;D .. Es liegt also an der Gewohnheit der Massse , das es diese Fiat .... und Co den Markt Überschwemmen -> ich könnte mir ja auch einen Crafter vorstellen - den es auch irgendwo gibt , aber warum ? wenn es ein Ford auf Zwillingsbereifung genauso tut und zudem noch günstiger ist (das Fahrwerk betreffend !!!) . GsD ist es so das Jeder selbst entscheiden kann ...Dadurch wird auch in Zukunft eine Masse an Mobilen vorhanden sein , wo jeder selbst entscheiden kann .
Vielleicht liegt das auch schlicht am Budget. Wenn man etwas anderes als Fiat/Citroen/Peugeot (oder Ford) haben will, dann sind die Preise einfach deutlich teurer. Nicht nur wegen des Basisfahrzeugs sondern auch, weil die dann nur in teureren Womos verbaut werden. Also für viele höchstens als älterer Gebrauchter erschwinglich. Was nutzt mir etwas mehr Produktqualität, wenn ich sie mir nicht leisten kann ? RK
Umgekehrt ist es m.E. bemerkenswert, dass es einen Hersteller gibt, der unter seinen Namen das Wort "Premium Reisemobile" schreibt, und (zumindest die Klasse bis etwa 5 t) ausschließlich frontgetriebene Fiats drunter hat. Es mag ja sein, dass seine Reisemobile Premiumklasse sind (zumindest die Preise sind echt Premium!), die Basis ist es aber nicht. Wenn ich doch an die 150 oder 200 t€ für ein neues Wohnmobil übrig habe, will ich doch auch eine Premium-Basis, oder zumindest keinen Frontkratzer mit automatisiertem Schaltgetriebe. Man kann nun darüber streiten, ob Mercedes tatsächlich Premium ist, Fiat ist es auf jeden Fall nicht, höchstens Mittelklasse. Dass Mercedes den Wohnmobilherstellern nicht so sehr entgegenkommt wie Fiat ist das eine, Fiat als Premiumprodukt zu vermarkten das andere. Mir ist ja klar, dass dieser Reisemobil-Hersteller seine Gründe hat, so zu verfahren, und ich weiß, dass mancher diese Ansicht für überheblich hält. Aber wer von den Käufern dieser Fahrzeuge würde sich als Privat-Pkw einen Fiat in die Garage stellen? In einem bekannten Gebrauchtwagenportal kann man seine Wohnmobile zum Verkauf einstellen, ohne angeben zu müssen, wer der Hersteller des Fahrgestells ist, auswählbar ist noch nicht mal Front- oder Heckantrieb. Bei den VI´s muss man sich als Interessent schon gut auskennen, um die Basisfahrzeuge zu erkennen, denn viele der Anbieter schreiben nichts dazu. Nur wenn ein VI auf DB-Basis ist, steht es (vermeintlich verkaufsfördernd) immer dabei. Daraus kann man erkennen, dass sich die allermeisten Käufer für die Basis überhaupt nicht interessieren, Hauptsache ist offenbar nur der Preis. Die Beiträge bis hierhin haben mich davon überzeugt, daß nun Jeder genügend Argumente findet, seine ganz persönliche Kaufentscheidung positiv zu argumentieren. Egal ob ein Ducato, ein Boxer, ein Sprinter, ein Daily, ein MAN oder ein KIA Picanto unter dem Aufbau sein mag. Was sind wir doch alle tolle Typen. Nur wir können -vermeintliches- Image und -tatsächliche- technische Vorteile voneinander unterscheiden, Volker ;-)
Wenn ich auf der Messe die Diskussionen höre, sind die meisten Argumente Preis, Design Innenausbau, Garagengröße, unter 6m für die Fähren oder über 7,5m für die Familie und Führerschein 3,5t (obwohl die Frager meist über 45 Jahre sind)! Traktion und Zuladung werden fast nie nachgefragt, obwohl die ja schon in einem gewissen Zusammenhang zu den gewünschten 3,5t stehen. Ist aber nur meine Erfahrung, Gruß Andreas
Das wäre vermutlich für DaimlerBenz zu aufwändig. Dann müssten sie alle Triebköpfe, Türen und Trägerteile z.B. vollverzinken, um zu verhindern, das nicht innerhalb von 10-12 Jahren alles durchgerostet ist. Die Sprinter werden für Betriebe gebaut, die ihre Karre abschreiben können, und dann ab nach Afrika. Hier wird auf Durchlauf produziert, nicht auf Haltbarkeit. Das war einmal.... Wer "Sprinter" und "Rost" guugelt wird viele Beispiele sehen.
In dieses Segment fallen ja eigentlich alle Fahrzeuge über die hier geschrieben wird. Rost ist aber erstaunlicherweise beim Ducato wenig Problem. Bei meinem Kastenwagen fängt es jetzt unter der Schiene für die Schiebetür an. bert |
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