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Zuladungsprobleme bei 3,5 t 1, 2, 3, 4, 5, 6


thomas56 am 12 Jan 2016 16:24:29

Fahrer von 18-Tonnern sind also quasi schon tot?

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Tinduck am 12 Jan 2016 17:03:47

Da ich jetzt schon bei 5,2 Tonnen bin, muss wohl zur Rente doch noch der KAT 8x8 her, sonst stimmt ja die Theorie nicht :mrgreen:

bis denn,

Uwe

Acki am 12 Jan 2016 17:19:56

Vielleicht als kleine Unterbrechung hier noch ein produktiver Beitrag ... :wink:

Ein typisches 7 m Fahrzeug, welches für 4 Personen ausgelegt ist und auch als 3.5t Gefährt angeboten wird.
Schnell wird bei den Zahlen klar, dass es selbst bei 2 Personen knapp werden könnte und bei 4 selbstverständlich gar nicht geht!

Dann zur Idee mit dem Anhänger gegriffen (meine roten Anmerkungen und Zahlen) - und dann geht es gar nicht mehr ... :eek:

P.S. Glücklicherweise wird das Fahrzeug auch mit Maxi-Chassis oder 3.85t zGG. angeboten ... :)


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diper am 12 Jan 2016 18:36:44

Danke Acki für dieses anschauliche Bespiel.

nanniruffo am 12 Jan 2016 20:20:04

Das vielleicht aber auch ein ganz kleines bisschen hinkt.

Erstens ist der Dethleffs 7,37 m lang und damit an der absoluten Obergrenze für Fahrzeuge der 3,5 to-Klasse. Der Thread-Eröffner hat so einen langen Lulatsch wohl nicht gemeint.

Und Zweitens gab es ja den Rat, das Zuladungsproblem mit einem "Gepäckanhänger" zu lösen. Ein solcher hat aber niemals 100 Kg Stützlast, da bewegen wir uns eher im Bereich von 20 - 25 Kg. Die 60 Kg für die AHK sind auch mächtig, unsere wog 35 Kg.

Aber wie auch immer, die Grundaussage ist schon richtig, nur ein wenig pingelig gerechnet :lol:

Tom

diper am 12 Jan 2016 20:24:33

Oh, solche 7,xx Meter-Modelle gibt es viele. Ich habe selbst einen :D .
Die richten sich vom Konzept an mehr als 2 Personen und funktionieren so einfach in der 3,5 to Klasse nicht, werden aber so verkauft.

Acki am 12 Jan 2016 20:38:45

Eine 35 kg AHK ist auch eher selten; meist sind Rahmenverlängerungen notwendig und dann liegt man halt bei 60 kg!

Wenn die AHK eine Stützlast von 100 kg ausweist, dann wird dies von den möglichen Zuladung abgezogen. Auch wenn das Anhängerchen nur 25 kg Deichsellast hätte (hatte noch nie einen entsprechenden Anhänger im Einsatz ...)!

Aber das ganze soll ja auch nur ein (realitätsnahes) Beispiel sein.
Und gerade bei den Gewichten sollte man ja auch nicht vom Minimum ausgehen. Z.B. Bei den Leer-Gewichtsabgaben +- 5%. Dann eher vom Plus-Gewicht!

nanniruffo am 13 Jan 2016 11:48:43

Acki hat geschrieben:
Wenn die AHK eine Stützlast von 100 kg ausweist, dann wird dies von den möglichen Zuladung abgezogen. Auch wenn das Anhängerchen nur 25 kg Deichsellast hätte (hatte noch nie einen entsprechenden Anhänger im Einsatz ...)!



Ich denke, das stimmt so nicht. Es wird doch nicht die max. Stützlast einfach pauschal von der möglichen Zuladung abgezogen. Das tatsächliche Wiegeergebnis zum Zeitpunkt der Wiegung ist massgeblich. Wenn eben nur ein durchaus möglicher einfacher Transportanhänger (500 Kg), austariert auf 25 Kg Stützlast auf der Kupplung ist, dann sind es eben nur diese 25 Kg und nicht pauschal 100 Kg, weil das das Maximum wäre.

Unser Pkw-Transportanhänger (1500 Kg) hat mit Beladung (Mini) eine tatsächliche Stützlast von 60 Kg. Die Deichsel ließe jedoch max 150 Kg zu und die Kupplung 100 Kg. In der Betriebsanleitung des Anhänger wird angegeben, das alles ab einer Stützlast von mind. 25 Kg bis zum Maximum in Ordnung ist. Um das zu erreichen, müsste ich den Mini nur etliche cm nach hinten setzen, mache ich nur nicht, weil ich dann ein wenig hinten rausrage und das ist in manchen Ländern nicht so ganz komfortabel (Italien z.B. verlangt dann so ein schicke buntes und modisches Schildchen).


Tom

P.s.: die 35 Kg für unsere AHK ist gemessen, beim Einbau. Wir hatten allerdings auch serienmäßig einen hinteren Stützrahmen am Alko-Chassis.

.

Tinduck am 13 Jan 2016 12:07:42

Bezüglich der Fahrsicherheit ist allerdings zu sagen, dass ein Gespann umso stabiler liegt, je höher die Stützlast ist. Das ist unter Wohnwagenfahrern allgemein bekannt :D, da wird eigentlich immer angestrebt, die zulässige Stützlast voll auszunutzen.

Die 25 Kg, die bei Deinem Anhänger als Minimum in der Anleitung stehen, verhindern beim Abkuppeln ein Kippen des Anhängers nach hinten. Für den Fahrbetrieb wäre das Gespann damit aber sehr unruhig und instabil.

Von daher würd ich bei einer Kupplung am Womo schon mit der vollen Stützlast rechnen, auch wenn man es anders machen könnte. Deine 60 Kg funktionieren wahrscheinlich, aber fahr den Wagen doch mal ein Stück nach vorn und vergleiche das Fahrgefühl...

bis denn,

Uwe

thomas56 am 13 Jan 2016 12:22:40

nanniruffo hat geschrieben:
Ich denke, das stimmt so nicht. Es wird doch nicht die max. Stützlast einfach pauschal von der möglichen Zuladung abgezogen.


Doch stimmt so!
Bei einer Kontrolle kommt der Hänger ab, das Fahrzeug wird gewogen und die Stützlast drauf gerechnet.
Wenn das Fahrzeug solo 3,5t wiegt ist es mit 100kg-Stützlast um 100kg überladen gewesen. Also 100kg ausladen oder Hänger stehen lassen.

jazzfriend am 13 Jan 2016 13:16:38

Als wir ein 7,38m langes Fahrzeug mit 3,5t zGG bestellt haben, war für uns klar was Zuladbar sein wird.
Das der Jüngste ab und an mitkommt oder eins der Enkel,was dann noch paßt.
Womit klar war das es so kein Familientaugliches Fahrzeug ist und Extras wie Solar,Zusatzbatterie,
Moped etc. ausgeschlossen sind.
Ich musste mir schon vorher, ohne das fünfte Wohnmobil gekauft zu haben, einen Überblick
verschaffen was sein darf und was nicht, da kann ich bei Gewicht nicht wegschauen und bei PS zulangen.
Blind auf etwas zuzugehen geht doch immer schief.
Auf Messen usw stehen neben Fiat auch Fahwerkshersteller und sind für jede Frage offen, warum sind die wohl da?




Klaus

nanniruffo am 13 Jan 2016 13:17:26

thomas56 hat geschrieben:
Doch stimmt so!
Bei einer Kontrolle kommt der Hänger ab, das Fahrzeug wird gewogen und die Stützlast drauf gerechnet.
Wenn das Fahrzeug solo 3,5t wiegt ist es mit 100kg-Stützlast um 100kg überladen gewesen. Also 100kg ausladen oder Hänger stehen lassen.



Nee, stimmt so nicht, Es wird eben nicht die maximale Stützlast, in diesem Beispiel 100 Kg, sondern die tatsächliche Stützlast, in meinem Beispiel 60 Kg draufgerechnet. Es gelten die gemessenen und nicht die theoretisch maximalen Werte.

Ausserdem war der Vorschlag einen leichten 500 Kg Transportanhänger anstelle einer Überladung mitzunehmen und nicht wie in meinem Beispiel einen 1500 Kg Autotransporter, da reichen 25 Kg. Stützlast mehr als aus.

Tom

Gast am 13 Jan 2016 13:48:36

Genau wie Tom es sagt, ist es: Falls gewogen wird, wird jede Achse einzeln gewogen. Also WoMo mit Sützlast, Anhängergewicht ohne Sützlast.

Die Stüzlast wird vom Anhängergewicht abgezogen. Hatte ich extra ausführlich dazu informiert, weil unser 1er BMW nur 670Kg ungebremst ziehen darf. Mit zwei Motorrädern war das knapp. So konnte ich den Hänger mit gut 700Kg legal beladen.

100Kg Stützlast + 60KG AHK sind übrigens Extremwerte. AHK Bürstner Nexxo = 50Kg. 100Kg (reale) Stützlast ist schon deswegen nicht richtig, weil viele PHW Kupplungen nur 75Kg abkönnen. Dann wäre das Anhängen ja schon leer illegal.

jazzfriend am 13 Jan 2016 13:49:40

Grundsätzlich finde ich das auslagern von Ladung auf einen Anhänger, welche das Fahrzeug aufgrund seines zGG nicht mehr aufnehmen darf, ja richtig hier.
Aber die Problematik Stützlast,Anhängelast so wie verwendete AHK schon als ein separates
Thema.

Klaus

a.miertsch am 13 Jan 2016 15:18:15

Ich habe in meinem Leben3Bootsanhänger gebaut 1x ungebremst und 2x mit hydr. Auflaufbremse. Musste jedes Fahrzeug dem TÜV resp. seinem Vorgänger in der DDR vorstellen. Incl. Ladung und allen konstr. Unterlagen, Berechnungen und Materialnachweisen. Hatte nie Schwierigkeiten mit der Zulassung. Deshalb weiß ich auch, dass nur relevant war, was gemessen und gewogen wurde und unterhalb der rechnerisch möglichen und gesetzlich zulässigen Höchstgrenze lag.
Es ist mir noch immer nicht klar, wieso den Herstellern nicht verpflichtend auferlegt wird, jedes einzelne Fahrzeug zu wiegen und dieses Gewicht verbindlich im Fahrzeugschein als Leergewicht vor dem Gesamtgewicht eingetragen wird. 5%+/- sind dann außen vor und der Halter ist auf der sicheren Seite und natürlich voll verantwortlich dafür, was er einläd.
Mir kann keiner weismachen, dass die Hersteller keine genaue Kenntnis vom Gewicht ihrer Fahrzeuge im Leerzustand haben. Heutzutage wird jedes einzelne Paket bis auf die 3. Stelle nach dem Komma gewogen. Nur ein Mobil kann mal so150-200kg schwerer oder leichter :lach: sein.
Interessant wäre jetzt eine Aussage von Leuten, deren Fahrzeug tatsächlich soviel leichter war bei der Auslieferung.
Albert

kintzi am 13 Jan 2016 16:37:08

Liegt daran , daß es bei Kfz. eine Vielzahl von gewichtigen Zusatzausrüstungen gibt, die , anders wie bei Flugzeugen(ganz früher Verwägung bei jeder Jahresnachprüfung, später nur, wenn sich in der Ausrüstungsliste nur etwas verändert hatte /z. B. Funk/Nav-ausrüstung , Gew. ist ja beim Start/Steigen/Landungsstoß/Abbremsen, extrem notwendig),
nicht eingetragen werden, bes. wenn später durch Eigner noch eingeladen wird.
Wir, beim damaligen Kauf (04) landeten ganz schnell bei 4 to,(Modell gab es Leer mit 3285 kg mit 3,5 , 3,85 u. 4 to z.GG) nachdem die Sonderausrüstungsliste (mit Gewichten der einzelnen Positionen) ganz schnell bei 200 kg zusätzlich war. Damals noch ehrlicher, weil der größte Standardmotor mit 2,8l bei den 3285 dabei war, Angebot heute mit kleinstem Motor u. fast 200kg f. mittleren oder größeren = zusätzliche Verwirrung.
ME. kommt man heute mit einem richtigen Womo ernsthafter Ausprägung/Nutzung mit 3,5to kaum hin, es sei denn alles auf Minimum. Gr. Richi

a.miertsch am 13 Jan 2016 20:41:49

Ät Richi,
Hast ja Recht, früher war alles besser(einfacher) Früher hatten wir auch noch nen Kaiser, aber heute haben wir.....Mittwoch! :lach:
Im Ernst, alles richtig, was Du schreibst, wie immer sehr korrekte Terminologie, aber was ist ein Richtiges Wohnmobil und ernsthafte Ausprägung?
Das lässt sich nicht in der exakten Technikwelt beziffern. Daran "krankt" eben das System Hersteller, Gesetzgeber und Kunde.
War jetzt ein wenig OT, aber mit tierischem Ernst kommen wir ja auch nicht mehr weiter.
"Nicht was wir sehen, sondern wie wir sehen, bestimmt den Wert des Gesehenen" Zitat! Trifft meiner Meinung nach beim Wohnmobilkauf genau auf des Nagels Kopf.
Albert

dieter2 am 14 Jan 2016 00:21:24

Ich kann nur von meinen Womo schreiben, kommt aus Sachsen.
In der COC steht genau das Gewicht was ich bestellt habe, inkl.aller Sonderwünsche.

Wenn ich das prospeckt Leergewicht und meine bestellten "Zutaten" von 180 kg zusammen zähle habe ich genau das Leergewicht was in der COC steht.
Die erste Wägung kam bis auf ca 20 kg genau hin.

Ich habe später noch eine Markise, Satanlage und diverse Sachen dazugebaut, das geht aber auf meine Kappe.

Gruss Dieter

kintzi am 14 Jan 2016 10:52:42

Bis auf 20 kg, Du Glücklicher. 20kg sind bei 3500kg 0,57%, u. welchen Freibrief beanspruchen die Hersteller (s. Bedingungen)?
+/- 5% = bei 3500kg 175kg rauf u. runter max = 350kg = von 3325 bis 3675kg. Jetzt wird mir auch klar, warum +5% Übergewicht
bei der polizeilichen Kontrolle bußgeld bzw. straffrei sind!?! Wenigstens ein Plus für uns, aber nur in D. :roll: Gr. Richi

kintzi am 14 Jan 2016 11:39:54

Für Albert:
Richtiges Womo = Transport.-FG. mit Aufbau, keine Blechkisten auf Busbasis. Ernsthafte Ausprägung = Mind. 1x Festdoppelbett, Toilette/Waschbecken/Dusche ohne Umbau, mind. Halbdinette, Küche/Becken/Tankwasser, Hzg. mit WW. Gr. Richi

a.miertsch am 15 Jan 2016 12:44:05

kintzi hat geschrieben:Für Albert:
Richtiges Womo = Transport.-FG. mit Aufbau, keine Blechkisten auf Busbasis. Ernsthafte Ausprägung = Mind. 1x Festdoppelbett, Toilette/Waschbecken/Dusche ohne Umbau, mind. Halbdinette, Küche/Becken/Tankwasser, Hzg. mit WW. Gr. Richi


Also, für die Allgemeinheit 2 Variable mit vielen Unbekannten.
Deshalb: "Das lässt sich nicht in der exakten Technikwelt beziffern. Daran "krankt" eben das System Hersteller, Gesetzgeber und Kunde."

Albert

kintzi am 16 Jan 2016 01:26:07

Albert, das mußt Du mir nun erklären. Was ich meinte, Betten stehen bereit ohne Umbau, d.h. Tisch/Sitzbank zu Bett machen u.umgekehrt.Im Bad nicht Toilette Wegklappen, damit man duschen kann oder Waschbecken von der Decke holen, um sich Hände zu waschen. Alles betriebsbereit wie in der Wohnung. Aufbau Sandwich u. nicht Busausbau. Woran krankt das System, was ist dieses System ? Innerhalb einem gesetzl. Rahmen kann sich Hersteller u. Kunde bewegen, ohne Kunden geht beim Hersteller wenig, ohne Hersteller bleibt dem Kunden nur die Eigenherstellung, beim Ausbau, nicht beim Basisfahrzeug.Was meinst Du jetzt eigentlich? Gr. Richi

a.miertsch am 16 Jan 2016 11:44:20

Ät Richi,
geh mal auf Reset. Ausgangspunkt waren die Zuladungsprobleme bei 3,5to, und die daraus resultierende Diskussion: Kann man mit einem 7,5m langen Mobil mit zGG 3,5to. und 4 Personen auf Reisen gehen, wie vom Hersteller im Prospekt beworben. Mehr eigentlich nicht.
Habe doch Anführungszeichen gesetzt, auf das OT hingewiesen und den tierischen Ernst erwähnt.
Dass Du ein so großzügig ausgestattetes Mobil hast, ist schön für Dich. Hast eben genau das gemacht, was man bei einer Investition in dieser Größenordnung tun soll, informieren, inf....., i......und zwar vor dem Kauf.
Aber nun wollen wir es gut sein lassen, wird immer unübersichtlicher, worum es eigentlich ging.
LG Albert

bert am 16 Jan 2016 12:28:31

diper hat geschrieben:Oh, solche 7,xx Meter-Modelle gibt es viele. Ich habe selbst einen :D .
Die richten sich vom Konzept an mehr als 2 Personen und funktionieren so einfach in der 3,5 to Klasse nicht, werden aber so verkauft.


Sehe ich auch so.
Wir fahren auch zu viert und haben durch Anhängkupplung und Zwillingsräder nochmals mehr an Gewicht.

Hier wird öfters über Käufer hergezogen.
Ich traue mir behaupten dass nicht jeder Einsteiger in der Campingwelt über die Gewichtsproblematik Ahnung hat.
Die gibt es beim "normalen" Pkw ja eigentlich nicht.
Beim Besuch auf der Wage mit unserem ersten Wohnmobil ( Dethleffs) hab ich auch den Augen nicht getraut.
Der hatte nicht mal 3,5 HzlGg, ich glaube es waren um die 3200kg.
Gewogen hatten wir dann fast 3,5t.
Da war aber nix mit TV, Solar und sonstigen Luxus. Das Mobil war auch nur 6m lang.

bert

nanniruffo am 16 Jan 2016 17:52:36

Lustiger Thread....

Habe gerade mal den ersten Eröffnungsbeitrag noch einmal angeschaut, hier noch einmal der Text:

"""Wie ich nun erfahren habe, sind die meisten Wohnmobile bis 3,5 t überladen.
Wie sieht das bei euch aus ? Wie regelt ihr das ? """

Wie schnell die Antworten dann auch 4-Personen-Nutzung und Fahrzeuglängen über 7 m abgedriftet sind. Auf den ersten Seiten haben dann etliche User beschrieben, dass es bei Ihnen sehr wohl mit den 3,5 To hinhaut. Anschließend kommen dann aber viele herstellerkritischen Kommentare, meißt von Womo-Fahrern mit schwereren Womo´s.

Wie gesagt: Ich find´s lust :roll: ig

Tom

Tinduck am 16 Jan 2016 19:06:47

So ist das halt in einem Internetforum, man kommt von Kriegsgeschrei auf Sauerkraut... wobei dieser Thread hier noch bewundernswert nah am Thema 3,5 T geblieben ist. Das kann bei solchen Reiztheman auch anders laufen (Nudelwasser...)

Wünscht man geradlinige Argumentation und glasklare Fakten, sollte man vielleicht besser ein gutes Fachbuch konsultieren :D Dann bekommt man aber leider nicht den Erfahrungsschatz der versammelten Netizens.

Ich finde es eher lustig, wenn Thread-Starter schon im ersten Post verzweifelt versuchen, jede Abweichung von ihrer Fragestellung im Voraus zu verhindern. Wenn es gar zu doll wird, hilft normalerweise das Schild :thema: und fertig.

bis denn,

Uwe

bert am 16 Jan 2016 19:15:15

nanniruffo hat geschrieben:Lustiger Thread....
Wie schnell die Antworten dann auch 4-Personen-Nutzung und Fahrzeuglängen über 7 m abgedriftet sind. Auf den ersten Seiten haben dann etliche User beschrieben, dass es bei Ihnen sehr wohl mit den 3,5 To hinhaut. Anschließend kommen dann aber viele herstellerkritischen Kommentare, meißt von Womo-Fahrern mit schwereren Womo´s.
Tom


Wieso driftet es ab?
Der TE hat ja nicht eine bestimmte Länge oder Personenanzahl eingegrenzt.
Somit können ja auch Leute antworten die zu Viert in einem Mobil größer 7m unterwegs sind.
Sicher wird es bei einigen klappen mit den 3,5t.
Je länger das Mobil wird desto unwahrscheinlicher wird es, vor allem bei mehr als zwei Personen.

Die Frage wie regelt ihr das wird eigentlich interessanter.
Wir reizen die 3,5t eigentlich sehr aus mit unserem Mobil.
Der Transit ist aber technisch ohne Änderung auf 3850kg auflastbar.
Somit gehe ich kein technisches Sicherheitsrisiko ein wenn ich ab und an ein paar Kilo zuviel eingeladen habe.
Damit kann ich leben.
Sollten in Österreich die Wohnmobile größer 3,5t von der Lkw Maut ausgenommen werden
laste ich sofort auf.
Den "großen" Führerschein habe ich ja.

bert


bert

131255 am 17 Jan 2016 16:26:33

Hallo

Unser Knobloch (Jetzt Kastenwagenmanufaktur) Heavy ausführung mit allem was es gibt aber nur für 2 Personen mit Fahrrädern 5,40 lang Längsbetten voll beladen für 3 Wochen Urlaub auf geeichter Waage 3270Kg geht also doch war aber kein Schnäppchen muß ich dazusagen.

SeeTramper am 22 Jan 2016 12:27:01

Hallo

Dass das Gewicht beim Kauf eine Rolle spielt ist richtig, doch welche Angaben hat man beim Kauf?
Zum einen die Prospektangaben, ggf. den Fahrzeugschein bezüglich Leermasse, bzw. Masse im fahrbereiten Zustand.

Bei mir war das auch so....
Laut Prospekt und Zulassung und COC eine Masse im fahrbereiten Zustand von 3030 kg (lt. Kleingedrucktem ganz unten mit 20 l Wasser),
gesamt Gewicht 3500 kg. 470 kg Zuladung für 2 Personen incl. Markise und Solar ist doch wohl ausreichend.....
dachte ich mir....hat beim vorigen Mobil doch auch gereicht...

Vor der zweiten oder dritten Urlaubsfahrt gewogen.... ups.... 200 kg drüber

Nach vielem Hin und Her, verschiedenen Wiegenden und Schreiben an den Hersteller und Verkäufer, kam raus, dass das WoMo eine Masse in fahrbereitem Zustand hat, die deutlich über dem eingetragenen Wert von 3030 kg liegt.

Dem Hersteller war dies bekannt, er hat von der tatsächlichen Masse einfach 5% Fertigungstoleranz abgezogen und diesen Wert dann eingetragen in die Papiere und das Fahrzeug mit 470 kg Zuladung auch beworben.

Soviel zum Thema-- Fahrzeugpapiere sind Urkunden--- hier waren es Wunschzettel.

Diese Täuschung liegt doch wohl beim Hersteller.

Gruß
SeeTramper

Tinduck am 22 Jan 2016 13:57:45

Könnte man das gerichtsfest beweisen, wäre es wohl Betrug.

Kann man aber nicht :D

Und es wird sich auch kaum ein Händler drauf einlassen, das Leergewicht explizit in den Kaufvertrag aufzunehmen, wenn ein Fahrzeug bestellt wird.

Was dem Käufer bleibt, ist, mit dem Schlimmsten zu rechnen und im Zweifel gleich das Modell über 3,5 t zu bestellen.

Allein der Umsatz der Fa. Goldschmitt und anderer Auflastungsexperten zeigt ja schon, dass da viele beim Kauf wohl doch zu knapp kalkuliert haben bzw. nicht über die Problematik aufgeklärt wurden.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 22 Jan 2016 14:00:29

Das wird auch kein Betrug sein. Die Hersteller haben doch immer die 5%-Toleranz in den Vertragsunterlagen..........

kintzi am 22 Jan 2016 14:16:19

Hymer Tramp P R E M I U M ! ! Fast so schlau wie V&W Vielleicht haben andere noch mehr
Leichen im Keller, sind aber schlauer u.deshalb bisher noch nicht ertappt. Merkwürdig, Comme ci,
comme ca, war doch immer gallische Domäne, scheinen wohl nachgelassen zu haben.
Mein Rat nochmal: Macht Anhängerkupplung dran u. vertraut auf euer Glück. Wenn ihr mit Übergewicht erwischt werdet, (unter 5% in D gratis, drüber zahlt halt), laßt euch Hänger bringen oder mietet einen (ADAC), ladet um u.fahrt weiter. Im Ausland natürlich etwas kritischer mit dem Übergewicht u. teurer. Gr. Richi

kintzi am 22 Jan 2016 14:26:41

Betrug ? Ist aber nahe bei, ermitteltes Produkt-Gewicht nehmen u. dann mit+/- 5% Klausel auf Minimum werben. Juristisch korrekt , aber vorsätzlich winkeladvokatisch blenderisch/schlitzohrig, pfui bzgl. solcher Praktiken, für mich schon ehrenrührig. Haben dort jetzt die Chinesen das Sagen?
Echte Germanen sind das bestimmt keine mehr :razz: Gr. Richi

kintzi am 22 Jan 2016 14:36:07

Jezt sag noch einer mit Mozart : "Cosi fan tutte" (So machen's alle)! Dann ist alles klar u. wir bauchen uns die Prospektangaben nicht mehr anzuschauen.
Jeder Käufer sollte auf verbindlichen Gewichtsangaben im Vertrag bestehen, wird aber wohl kein
Händler machen. Gr. Richi

killer03 am 04 Feb 2016 21:40:28

Ganz einfach: Augen zu und durch

frajop am 05 Feb 2016 09:12:13

killer03 hat geschrieben:Ganz einfach: Augen zu und durch


Das ist zwar eine einfache Lösung, aber auf der Waage machst du die Augen aber wieder ganz weit auf :eek:

Frank

rkopka am 05 Feb 2016 14:21:12

Sich über das Gewicht (fast) keine Gedanken machen zu müssen, ist sicher angenehm. Wenn ich aber dann lese, wie die Routen (speziell nach Süden) ausgetüftelt werden, damit man ja keine Maut zahlen muß, aber doch noch mit >3,5t dort fahren darf, scheint mir das auch nicht gerade erholsam. Auch unter 3,5t muß man natürlich Maut zahlen, aber meist weniger oder einfacher. Und gesperrte Straßen sind auch seltener.

RK

killer03 am 05 Feb 2016 21:15:50

Das ist zwar eine einfache Lösung, aber auf der Waage machst du die Augen aber wieder ganz weit auf :eek:
Stimmt schon. Aber seid mal ehrlich. Überladung wird hier breitgetreten.Wenn man draußen unterwegs ist und auf Stellplätzen sich umhört denken doch die meißten ......... :D
Ich halts so: In Deutschland auf Wochenendtrips seh ichs nicht so eng. In Deutschland kann man ordentlich drüber sein ,ehe man in den Punktebereich kommt.
Wenn ich nach Österreich oder in die Schweiz fahre dan achte ich mehr aufs Gewicht.
So und jetzt hackt mal ordentlich auf mir rum..... :)

bluecamper am 05 Feb 2016 21:55:59

Hallo,

wir fahren auch zu dritt auf 3,5to. Ich habe aber das Maxi-Fahrwerk drunter (also angelastet).
Bisher kommen wir zu dritt damit hin. Und wenn es mal nicht passen sollte, wird halt wieder aufgelastet.
Ich fühle mich auf jeden Fall nicht schlecht damit, da ich ja die Reserven habe. Nur halt im Moment rechtlich nicht. Wobei ich den Führerschein Klasse 3 habe und somit auch das schwerere Fahrzeug fahren dürfte...

Aber da wir z.Z. als schweres Extra nur die Markise und eine zusätzliche 90AH Batterie haben und kein Sat und (noch) keine Solarzellen, sind wir hier auch noch entspannt.
Und da wir keine riesige Heckgarage haben, schaue ich auch immer vor der großen Fahrt, was wir mitnehmen wollen. Daher sammelt sich auch nicht so viel Kram an.

Glaube ich auf jeden Fall. :D

Aber wenn ich das hier so lese, fahre ich demnächst mal auf die Waage...

sumpfbaer am 05 Feb 2016 23:12:08

Hallo,

also wir hatten als erstes Wohnmobil einen LMC mit 3,5 to.
Nah einiger Zeit bin ich vor einem Urlaub doch mal auf die Waage :eek: da hatte das Mobil mit dem Gepäck und mir 8) doch schin das max. Gewicht erreicht.
Es sollten aber noch Frau und beide Kinder mit :roll:
Haben dann zwar noch bisschen hin und her gepackt, aber trozdem drüber.
Da dies auch auf weiteren Reisen ähnlich war haben wir uns vorgenommen, das nächste hat mehr Zuladung.

Nun haben wir einen 4,5 to Hobby und fahren auch gewichtsmässig deutlich entspannter zumal wir auch ausserhalb Deutschlands unteregs sind.
Sicher gibt es einige Vorschriften welche dazu kommen aber die Tempolimits stören uns nicht wirklich (waren auch vorher nicht schneller) eine gewisse Toleranz :ja:
auch die Maut ist nicht das Problem da wir vorher und auch jetzt lieber auf schönen Landstrassen unterwegs sind.

Also wir würden derzeit nicht mehr zurückwechseln wollen zumal wir auch gerne etwas mehr Platz um uns wollen

diper am 06 Feb 2016 03:43:55

bluecamper hat geschrieben:Hallo, wir fahren auch zu dritt auf 3,5to.
Aber wenn ich das hier so lese, fahre ich demnächst mal auf die Waage...


Ja mach mal bitte, und sag uns dann Bescheid. Ist wirklich interessant. :ja:

weiss am 06 Feb 2016 17:54:06

diper hat geschrieben:
Ja mach mal bitte, und sag uns dann Bescheid. Ist wirklich interessant. :ja:


....und wenn Du mit 3,5t auskommst, glaubt es Dir hier sowieso niemand ! Wie oft habe ich schon geschrieben, dass es geht, sinnlos !

Tinduck am 07 Feb 2016 22:13:10

Niemand bezweifelt, dass es geht.

Aber für viele, die nicht im Nebenjob Verzichtasketen sind oder eben nur im Sommer mit Badehose und Handtuch unterwegs, artet es schon in arge Einschränkungen aus.

Und je neuer das Mobil, desto schlimmer wird es, weil die Kisten immer schwerer werden. Leider verschiebt sich die 3,5t-Grenze nicht parallel nach oben.

Solange ein Einsteiger mit 4 Personen die 3,5-Tonnen-Frage stellt und sich nicht gleich als magersüchtige Gesamtfamilie mit Abscheu vor Gepäck vorstellt, kann man nicht mit gutem Gewissen sagen, dass das kein Problem ist. Und darum geht es hier, es IST ein Problem, auch wenn manche es irgendwie hinkriegen.

bis denn,

Uwe

brainless am 07 Feb 2016 22:33:27

Man muß nur entschiedener Waagenverweigerer sein................und schon klappt's,



Volker ;-)

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