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Zuladungsprobleme bei 3,5 t 1, 2, 3, 4, 5, 6


wwolter am 09 Jan 2016 14:09:52

Hallo DonQuichote,
ich frage mich schon, warum Du nach der eigentlich ausdiskutierten Runde diesen Beitrag geschrieben hast. Hier geht es um die Möglichkeiten risikofrei Urlaub mit dem WoMo zu machen. Soll heißen, ein ziemlich großer Interessentenkreis möchte ohne Gefahrenpotenzial (bei Überladung) die Welt erobern. Dein Hymerbeispiel hat eine Länge von 7m, die gleiche Modellreihe gibt es aber auch mit 5,99m und 6,20m Länge. Bei Eura habe ich gar nicht erst reingeschaut. Desweiteren muss sich bei einer gewollten Höchstlast von 3,5t dann jeder selbst um die Sonderausstattung und Kontrolle durch Wiegung kümmern!!!! Die Hersteller und Händler sind in dieser Hinsicht „Geheimagenten“ (habe ich bereits im Forum nachgewiesen!).
Fazit: Für jeden ist auf dem WoMo-Markt (gebraucht und neu) etwas dabei. Nur finden muss er es schon selbst. Dieses Forum ist dabei eine große Hilfe.
Beste Grüße von Wilhelm

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rkopka am 09 Jan 2016 14:20:04

wwolter hat geschrieben:Soll heißen, ein ziemlich großer Interessentenkreis möchte ohne Gefahrenpotenzial (bei Überladung) die Welt erobern.

Dagegen dann wieder das Argument: viele 3,5t kann man ohne Änderungen auf 3,85t auflasten. D.h. rein technisch könnte man meistens 350kg überladen.

RK

RichyG am 09 Jan 2016 14:23:11

Hallo Wilhelm,
freut mich, dass wir nun doch auf der gleichen Welle gelandet sind :bia:
Herzlichst Richy

Anzeige vom Forum


weiss am 09 Jan 2016 14:27:49

Hallo Acki !
Ich war doch nicht beleidigt, musste eher schmunzeln, daher der Smiley.
Auch wollte ich nicht mit der guten, alten Zeit (war sie das ?) vergleichen. Nein da sind die heutigen Fahrzeuge viel besser aber auch viel schwerer.
Übrigens ab 16 ist keines meiner Kinder noch mit gefahren. Erst später wieder, als sie selbst Kinder hatten . 2 sind nach wie vor campingbegeistert, Eine ist campinggeschädigt. Übrigens für meine grossen Enkel Söhne (20+26 J) ist der jährliche Womo Trip mit Opa (reine Männerrunde) nach wie vor ein freudiger Pflichttermin!

wwolter am 09 Jan 2016 14:32:28

Jo Richy! :lol:

jazzfriend am 09 Jan 2016 14:44:33

Da ich gleichviel Reisen mit dem Fahrrad als auch mit dem Wohnmobil samt Geschirr, Klamotten und Wasservorat unternehme, halte ich meine Erfahrung für Zuladung als Ausreichend ein 3,5t Fahrzeug
zu benutzen.
Die hier Allgemeine Unterstellung ein Fahrzeug mit 3,5t ZGG zu Überladen mag den Erfahrungen
der Darstellenden ja gerecht werden, aber denen der Künftigen wohl eher Spekulativ und zum
abraten eines 3,5t Fahrzeuges meiner Meinung nicht ausreichend.

Klaus

rolf51 am 09 Jan 2016 18:23:06

rkopka hat geschrieben:Dagegen dann wieder das Argument: viele 3,5t kann man ohne Änderungen auf 3,85t auflasten. D.h. rein technisch könnte man meistens 350kg überladen.

RK

Technisch ja, nur bei 3850kg sind die Achslasten am Ende und Letztendlich dann ggf. Technisch überladen. Weiter möchte ich da nicht ausholen, sonst kommen wir in ein anders Thema.

Gast am 09 Jan 2016 19:28:42

Das ist jedenfalls beruhigend, wenn man zwangsläufig immer an der Zulassungsgrenze 3500 kg fährt und die technische Zuladung 15% höher ist.

Vor allem 20% Reserve an den Achsen und Reifen beruhigen ...

Dein Alf

DonQuichote am 09 Jan 2016 19:30:13

Hallo wwolter
Kleine Baaerin schrieb Eingangs
Wie ich nun erfahren habe, sind die meisten Wohnmobile bis 3,5 t überladen.
Wie sieht das bei euch aus ? Wie regelt ihr das ?

Grüsse Ulla

Da konnte ich eigentlich für meine Bedürfnisse nur 2 Exemplarische WOMO´s nehmen um auch zu zeigen wie schnell man am Limit ist. Natürlich kann ich es auch so halten wie einige Hersteller: den Tank mittels Blase auf 60 L verkleinern. Aber nach etlichen 10 Tsd Km und auch einigen Jahren SP Erfahrung sehe ich doch auch wie die meisten WOMO´s ausgestattet sind, und da liege ich recht nahe an der Norm. Auch finde ich es nicht sehr realistisch zu sagen Wassertank nicht voll, denn eigentlicht ist diese Wassermenge immer an Bord, sie befindet sich zwar oft teilweise im Abwassertank aber ich habe sie im WOMO
Gruß Jürgen

Tinduck am 09 Jan 2016 21:07:35

... und letztendlich bewegen sich die Hersteller mit diesen Tanks mit 20-L-Überlauf, aber eigentlich 100 Liter Volumen meiner Meinung nach rechtlich auf dünnem Eis, es heisst ja in den Anforderungen fürs anzugebende Leergewicht sehr deutlich 'volle Tanks bis auf Abwasser', Diesel bei 90%. Auch wenn in der Bedienungsanleitung was von Fahrstellung gefaselt wird.
Letztendlich ist ein Wohnmobil - im Gegensatz zum Wohnwagen - für eine gewisse Autarkie gebaut. Solche Einschränkungen stehen dem aber entgegen. Wenn ich am Zielort erstmal Wasser bunkern muss, hat das mit Autarkie nix zu tun. Und ein paar Vorräte für die ersten paar Tage hab ich auch gern dabei.
Und ja, ich chauffiere sogar nen vollen 250er Tank durch die Gegend, damit man halt morgens nach der Zwischenübernachtung z. B. auch mal duschen kann (bzw. Abends vor der Übernachtung, Kinder schaffen es auch auf einem Stellplatz ohne Duschen, sich dreckig zu machen) und der Abwasch nach dem Essen auch fluppt.
Wobei der Verzicht auf diesen kleinen Luxus uns auch nicht 3,5-Tonnen-tauglich macht... 8)

bis denn,

Uwe

Gast am 09 Jan 2016 21:49:56

Moin,
z. B. wirbt die Fa. Hymer, dass mit dem 160 l Frischwassertank eine große Unabhängigkeit gegeben wäre, andererseits geben auch sie den fahrbereiten Zustand in kg mit diesen 20 l Wasser an. Das ist eigentlich Verarschung.
Allerdings kann jeder der es will im Prospekt den Hinweis finden, dass nur 20 l Wasser nach Euronorm 1646-2 berücksichtigt sind.
Wer es also genau wissen will, kann sich sein bevorzugtes " Leergewicht " immer ausrechnen. Daher habe ich das 4,5 to - Fahrgestell bestellt.
Gruß
Rolf

jazzfriend am 09 Jan 2016 22:30:07

Ich lese zu 80% Antworten derer die gar kein Fahrzeug in der 3,5t Klasse haben,
und auch noch von Erfahrungen die weit über das Thema hinausgehen.
Das Fazit zum nutzen dieses Thread schrumpft damit auf 20%.

Auf die Frage wie ich mit mein 3,5t Wohnmobil belade kann die Antwort " Ich kauf mir keinen"
doch irgendwie nicht sein.

Klaus

Gast am 09 Jan 2016 22:36:46

So rigide würde ich das nicht sehen.
Die Eingangsfrage war, wie man das regelt, da die meisten 3,5 Tonner überladen seien.
Ich habe gerechnet und das Fzg. nicht als einen solchen bestellt.
Gruß
Rolf

BabyTaxi am 09 Jan 2016 22:59:40

jazzfriend hat geschrieben:Ich lese zu 80% Antworten derer die gar kein Fahrzeug in der 3,5t Klasse haben,
und auch noch von Erfahrungen die weit über das Thema hinausgehen.
Das Fazit zum nutzen dieses Thread schrumpft damit auf 20%.

Auf die Frage wie ich mit mein 3,5t Wohnmobil belade kann die Antwort " Ich kauf mir keinen"
doch irgendwie nicht sein.

Klaus

Also wir haben vorher ein 3,5t WoMo gefahren. Ja es geht aber ...wenn man halt mit vier Personen unterwegs ist, kommt man schnell ans Limit oder sogar drüber. Auch wenn viele Fahrzeuge technisch noch Luft haben, kann es im Fall einer Wiegung durch die Rennleitung (besonders im Ausland) schnell ein teuer Spass werden. Jeder muss wissen was er tut. Eines weiß ich genau vertraue nicht blind den Versprechungen (Gewicht) in den Katalogen und meist schleppt man mehr mit als selber denkt.
Besonders unerfahrende "Anfänger" landen so schnell mal über 3,5t.

Gruß Andy

Gruß Andy

jazzfriend am 09 Jan 2016 23:47:11

Wenn ich meine Erfahrung zur Regelung des beladen eines 3,5t Wohnmobils kundtue,
setzt es für mich voraus das ich auch einen Fahre.

Klaus

Tinduck am 10 Jan 2016 08:15:55

Reg dich ab, Klaus :D

Jeder Thread mit diesem Thema nimmt auch genau diesen Verlauf.

Wenn das mit den 3,5 Tonnen und der 4 bis 5 köpfigen Familie total trivial wäre, müsste man nicht drüber diskutieren. Es gibt dafür zwei Lösungen:

a) 3,5 Tonnen fahren und lebens- (oder zumindest fahrzeugbesitz-)lange Ladediät, solange mehr als 2 Personen mitfahren

b) ein Fzg. über 3,5 Tonnen mit vernünftiger Zuladung fahren und mit den diskutierten Nachteilen klarkommen, dafür kaum Verzicht bei Komfort, Zuladung und Personenzahl.

Bitte wählen Sie jetzt.

Für Anfänger mag das Thema erstmal erschlagend sein und wird ja auch gern übersehen, mit freundlicher Unterstützung des Womohandels. Und das Konzept scheint ja für die Händler auch aufzugehen, kenne auf jeden Fall keinen Weissware-Händler, wo nicht 90% oder mehr 3,5 Tonner auf den Hof stehen. Die schwereren Fahrzeuge sind hier im Forum meiner Meinung nach etwas überrepräsentiert, weshalb das Meinungsbild differenzierter ist als beim Händler.

bis denn,

Uwe

RichyG am 10 Jan 2016 08:51:37

Jou Uwe,
kurz und bündig nochmal auf den Punkt gebracht :daumen2:
Für mich ist das Thema damit auch durch. Ich denke, nun hat Ulla viele, viele Infos bekommen wie sie mit 3,5 Tonnen umgehen kann.
Scheinbar ist das Thema auch für sie umfassend abgehandelt, denn sie meldet sich nicht mehr zu Wort.
Einen schönen (hoffentlich arbeitsfreien) Sonntag an alle
von Richy

Gast am 10 Jan 2016 09:49:43

Hallo Uwe,

Es gibt einfach unterschiedliche Einstellungen zum WoMo. Leute. welche das wohnmobile Reisen als eine Art superbequemen Campingurlaub ansehen, kommen auch zu viert locker mit einem kompakten u3,5 hin.

Die Jungs und Mädels aus der wohnmobilen Luxusreisenfraktion können sich unter 6 Tonnen nicht vorstellen.

Beides hat was.

Nachdem ich mich zum ersten Mal mit meinem 3,5 Tonnen festgefahren habe, überlege ich, ob ich die anstehende Norwegen-Fischen-Tour diesmal wieder mit Dachzelt und SUV mache. Weniger als 2 Tonnen. Auch das geht!

Jeder so wie er will.

Dein Alf

wh1967 am 10 Jan 2016 10:07:13

Hallo,

auf jeden Fall ein wichtiges Thema. Meine Frau und ich sind derzeit auf der Suche nach unserem ersten WoMo. Bisheriger Stand ist das wir ein Integrierten mit Einzel- oder Seitenbett unter 7m möchten. Möglichst soll dieser unter 3,5to sein.
Unsere Jungs (13 und 16) wollen nicht mit uns in den WoMo Urlaub. Daher planen wir für zwei Personen. Trotzdem sollte das Integrierte auch ein Hubbett haben um zumindest mal für ein Wochenende die Jungs mitnehmen zu können.
Die 3,5 to sollten auf jeden Fall für zwei Personen gut funktionieren. Falls wir doch zu viert fahren würde ich notfalls auch noch den PKW mitnehmen oder einen Anhänger ans WoMo packen.
Das Problem die Gewichte wirklich genau zu berechnen. In manchen Katalogen findet man nur die Angabe Leergewicht. Das Gewicht im fahrbereiten Zustand ist wieder was anderes. Der Hinweis mit dem Wunschmobil zur Waage zu fahren ist gut. Was mache ich aber wenn ich mir auf einer Messe ein Fahrzeug bestellen möchte?
Das Thema ist also gar nicht so leicht. Wir haben uns noch nicht entschieden welchen Weg wir gehen. Vielleicht landen wir letztendlich doch bei einem 3,8to oder 4,2to Modell......

Ich bin selber gespannt.

Acki am 10 Jan 2016 10:33:56

wh1967 hat geschrieben:...
Was mache ich aber wenn ich mir auf einer Messe ein Fahrzeug bestellen möchte?

Ein paar Wochen / Monate vorher sich hinsetzen und rechnen und planen!
Wenn es dann wirklich aufgeht und die Lösung gefunden ist, an die Messe gehen, so konfiguriert bestellen und ggf. vom Messerabatt profitieren.

Wohl nicht wenige der Problemfahrzeuge, die sich so bewegen, sind unüberdachte "Messe-Überrumpler".
Der Käufer hat dann keine Ahnung, was das Ding wiegt, wie viel auf den einzelnen Achsen noch "Platz" hat und ob es ggf. vorne 12 cm tiefer liegt ... :wink:

Und vielleicht noch etwas zum "Rettungsanker" ANHÄNGER
Der funktioniert häufig auch nicht: Zusatzgewicht der AHK und Deichsellast führen aufgrund des üblen Hebelgesetzes zu einer deutlichen Mehr- (und halt sehr häuftig Über-) Belastung der Hinterachse ... :eek:

wh1967 am 10 Jan 2016 11:18:30

Acki hat geschrieben:Und vielleicht noch etwas zum "Rettungsanker" ANHÄNGER
Der funktioniert häufig auch nicht: Zusatzgewicht der AHK und Deichsellast führen aufgrund des üblen Hebelgesetzes zu einer deutlichen Mehr- (und halt sehr häuftig Über-) Belastung der Hinterachse ... :eek:


Das die Anhängerkupplung zusätzliches Gewicht bringt ist klar. Aber das spare ich mir duch Umladen auf den Anhänger ja mehr als ein.
Die Hebelwirkung ist sicher da. Die Einschätzung des Gesamtgewicht kann ich ja noch irgendwie hin kriegen. Aber wie kann ich die Achslasten einschätzen.

Bezüglich des Gesamtgewicht habe ich im Übrigen folgende Überlegung angestellt. Ich gehe vom der angegebenen Masse im fahrbereiten Zustand aus. Dazu addiere ich das Gewicht von mir und meiner Frau sowie die von uns gewünschte Zusatzausstattung (zweite Gasflache 15, Fahrradträger 15, Fahrräder 25, Solar 20, TV/Sat 30, Radio/Rückfahrkamera 10, Markise 30, Wäsche 20, Geschirr 20, Gepäck 60, Vorräte 20).
Wenn das alles unter 3,5 to bleibt bin ich doch auf der relativ sicheren Seite, oder?

Tinduck am 10 Jan 2016 11:23:02

Nur, wenn Du zu dem angegebenen Gewicht in fahrbereitem Zustand noch 5% des Leergewichtes dazuaddierst, das behalten sich nämlich die Hersteller als Toleranz vor, und nutzen das auch gern aus. Macht bei 3 Tonnen flockige 150 kg...

bis denn,

Uwe

thomas56 am 10 Jan 2016 11:25:20

wh1967 hat geschrieben:
Das die Anhängerkupplung zusätzliches Gewicht bringt ist klar.

Du vergisst die Stützlast. Wenn du 100kg Stützlast hast und 100kg in den Hänger trägst, hast du nichts gewonnen, denn die Stützlast wird von der Zuladung abgezogen.

Acki am 10 Jan 2016 11:36:41

Hallo Holger

Achslasten nicht einschätzen, sondern berechnen!

Hier etwas zum Hebelgesetz: --> Link
Lastarm und Gewicht müssen bekannt sein, dann kannst Du es für Dein Fahrzeug recht genau ausrechnen.

Hier Das Bild eines Kollegen, der die Auswirkung einer Motorradbühne mit Motorrad (200 kg) 2.3 m hinter der Hinterachse gezeichnet und errechnet hat. Hier bringen die 200 kg zusätzlich 350 kg auf die HA und entlasteten die VA um 150 kg!

Für Beispiel Anhänger musst Du in etwa AHK 60 kg und Stützlast 100 kg = 160 kg rechnen.
Dann Achsabstand und Überhang bis zur AHK-Kugel messen!


sumpfbaer am 10 Jan 2016 11:39:48

Hallo Holger,

eine weitere Möglichkeit für eure Planung wäre das leihen und testen eines für euch interessanten Mobils.
Schaut euch eines nach eurem geschmack an, mietet es für ein Wochenende und ladet es mit den üblichen Utensilien. Dann fahrt einfach mal damit auf eine Waage (mache ich öfter beim Rohstoffhandel bei mir vor Ort) und ihr erhaltet zu eurem Gefühl auch klare Fakten. Nämlich Gewicht und möglichen Spielraum für Zuladungen, oder auch nicht :wink:

Ihr erhaltet hier im Forum viele Tips, logischerweise in verschiedene Richtungen. Ein einheitliches Ergebnis werdet ihr hier nicht erhalten sondern nur Empfehlungen.

Wir haben uns nach einigen Jahren mit älterem 3,5 to Womo vor 2 Jahren für ein 4,5 to Mobil entschieden da wir festgestellt haben das bei der von uns gewünschten Größe es in der Praxis nicht funktioniert und wir uns bei unseren Reisen auch nicht deutlich einschränken wollten.

nanniruffo am 10 Jan 2016 12:40:49

Unsere AHK wurde nachträglich angebaut (Sawiko/ALKO) und nach dem TÜV-Bericht hat die Zulassungsbehörde, ohne das wir darauf hingewirkt haben, eingetragen, dass sich im Anhängerbetrieb sowohl die Achslast hinten, als auch das zul.Ges.Gew des Womo´s um 100 kg erhöht. Felgen und Reifen haben das offenbar noch hergegeben. Wie das allerdings bei einem 3,5 to. in Hinsicht auf das zul.Ges.Gewicht führerscheintechnisch zu sehen wäre, keine Ahnung.

Fahrtechnisch heißt es, ohne Anhänger wäre es ein 3,5 To der schneller als 100 km/h fahren darf und im LKW-Überholverbot überholen darf, mit Anhänger darf er sowieso nicht mehr schneller fahren oder bei LKW-Ü-Verbot überholen.

Gruß
Tom

wh1967 am 10 Jan 2016 12:41:13

Das mit dem Anhänger habe ich offensichtlich falsch eingeschätzt. Ganz so einfach ist das dann doch nicht.
In meiner Aufstellung oben habe ich überigens auch noch die Campingmöbel, Stromkabel, Wasserschlauch usw vergessen.

Welche zusätzlichen Kosten entstehen eigentlich bei einem WoMo über 3,5 to im normalen Betrieb. Ich weiß das ich öfter zum TÜV muss und dadurch entsprechende Gebühren entstehen. Wie sieht es mit Steuern und Versicherungen aus? Gibt es sonst noch Kosten aufgrund des höheren zGG?
Maut und/oder Fährgebühren meine ich damit nicht. Die entstehen ja nicht immer (wir wollen noch viel in D kennen lernen). Wenn ich mich für einen Urlaub z.B. in Skandinavian entscheide (was definitiv geplant ist) wird das nicht an diesen einmaligen Kosten scheitern.

Tinduck am 10 Jan 2016 13:46:05

Die Steuern gehen nach Gewicht, über 2 Tonnen zGG erhöht sich der Steuersatz um 10 Euro pro angefangene 200 Kg. Wir zahlen für einen 5,2 Tonner 400 Euro im Jahr, das sind dann wohl 70 Euro mehr als ein 3,5-Tonner. Meiner Meinung nach nicht erwähnenswert.
Die Versicherung ist wohl nicht vom zGG abhängig, sondern grösstenteils vom Neuwert, der bei schweren Fzg meist höher ist. Unsere Vollkasko mit Schutzbrief kostet bei ESV Schwenger ca. 580 Euro, mit 1000 Euro Selbstbeteiligung, bei SF 10 (niedrigste Beitragsklasse).

bis denn,

Uwe

a.miertsch am 10 Jan 2016 20:47:21

Acki hat geschrieben:Hallo Holger

Achslasten nicht einschätzen, sondern berechnen!


Hier bringen die 200 kg zusätzlich 350 kg auf die HA und entlasteten die VA um 150 kg!



Beispiele pflegen zu hinken. Grundsätzlich hast Du Recht, nicht schätzen sondern rechnen.
Aber für eine 200Kg schwere Ausrüstung braucht niemand einen Anhänger mit 100 Kg Stützlast. Da reicht ein ungebremster "Klaufix" mit 50Kg Stützlast, da die Dinger in der Regel 400 bis 500Kg tragen können, hat man also 300-400Kg Zuladung. das heißt, die Meisten könnten ihre Garage leer räumen. :D Doch dann geht die Rechnerei ja wieder los, ist meine Vorderachse nicht überladen. :versteck:
Sorry für die Verstümmelung Deines Beitrages. Es ist halt ungerecht, wenn die einen seitenlange Monologe über Nudelwasser schreiben können. Aber relevante Dinge einer - nee das schreibe ich jetzt nicht - Regelung zum Opfer fallen müssen. :mrgreen:
LG Albert

Aki19 am 10 Jan 2016 20:51:55

sumpfbaer hat geschrieben:
eine weitere Möglichkeit für eure Planung wäre das leihen und testen eines für euch interessanten Mobils.
Schaut euch eines nach eurem geschmack an, mietet es für ein Wochenende und ladet es mit den üblichen Utensilien. Dann fahrt einfach mal damit auf eine Waage


Halte ich für einen prima Vorschlag. Dazu unbedingt beachten: es wandert im Laufe eines Wohnmobil-Jahres oder gar Wohnmobil-Lebens bei jeder Tour mehr ins Fahrzeug, als hinterher wieder raus.
Bei der ersten Fahrt packt man nur, was man hat oder für die geplante Tour für nötig hält und so nach und nach wandert zB. der zusätzliche Wasserdieb, die Gummistiefel, der neue Ratschensatz, die Lieblingspfanne mit Glasdeckel, der 3. Stellplatzführer und die warme Jacke als Dauergast ins Fahrzeug. (die Liste ist beliebig zu verlängern ;) )

Wenn man knapp ist mit dem Gewicht, muß man wirklich regelmäßig ausmisten. Für mich war eins der Hauptargumente für wieder ein eigenes Fahrzeug die elende Packerei. Ich will Freitag mittags spontan 3 Schlüpper und 2 T-Shirts *übertreib* ins Auto werfen und losfahren können. Daheim den Kühlschrank plündern oder kurz beim Supermarkt angehalten für das Nötigste, aber grundsätzlich mag ich eine Standartausstattung an Gewürzen, Trockenwaren, Getränken, Notfall-Mirakoli, Badetücher, Duschzeug, ... an Board haben. So eine Ausstattung ist auch beim geliehenen Kennenlernwochenende niemals komplett.

momobaer am 10 Jan 2016 21:52:16

Hallo, ich habe nun den ganzen Thread gelesen und stimme Richie völlig zu.

Wir haben ein Wohnmobil mit mehr als 3,5 t. Ich möchte auch nicht jedes mal schauen das ich nicht überladen bin und möchte gerne alles mitnehmen was " ich " im Urlaub so brauche.

Aber das sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen.

Euch noch einen schönen Sonntag Abend.

VG Claudia

tuboletti am 11 Jan 2016 01:16:02

Ich fahre nicht mit Anhänger.
Anhänger sind was für gewerbliche Transporte wo ein kleines Menschlein möglichst viele Tonnen für wenig Geld irgendwohin bringen soll.
Es gibt richtige Künstler unter den Wohnmobilisten die mit einem Anhänger supergut umgehen können, mich nervt so ein Teil.
Man sollte einen Anhänger nicht grundsätzlich als Problemlöser ansehen.

Unser Wohnmobil hatte noch nie und wird, solange wir es nutzen, auch nie eine Anhängerkupplung haben.

Tinduck am 11 Jan 2016 07:06:09

Ein Anhänger ist ja auch kein Problemlöser, sondern einfach eine weitere Zuladungsmöglichkeit. Und bevor ich überladen fahre, würde ich einen nutzen.

Ausserdem gibt es Dinge, die man ohne Anhänger einfach nicht mitbehmen kann, z. B. Boote, schwere Motorräder, Kleinwagen, Pferde, Segelflugzeuge... mit solche Hobbys oder Bedürfnissen hat man dann einfach keine Wahl.

Eine Anhängerkupplung würde ich - im Gegensatz zu Turboletti - IMMER mitordern. Man kann daran festgefahrene Womos rausziehen (aktiv und passiv), Heckbühnen verankern und wenn der Ikea-Einkauf zu gross wird, mit nem geliehenen Klaufix Abhilfe schaffen, statt irgendwelche abenteuerlichen Transportversuche mit Schrankwand im Kleinwagen zu unternehmen. Vergrössert ausserdem den Käuferkreis beim Verkauf des Womos.

Ist vielleicht an nem kleinen 3,5 Tonner mit Tiefrahmen, der erst noch 100 Kg Rahmenverlängerung braucht, bis man die Kupplung anschrauben kann, keine gute Idee und dann auch nur eine Lösung, wenn man viel Ladung auf den Anhänger packen kann, das stimmt.

bis denn,

Uwe

Gast am 11 Jan 2016 08:28:52

Eine Anhängerkupplung haben wir beim Kauf auch direkt mit bestellt, genau wegen dem Motorrad. Zur Erweiterung der Zuladung haben wir aber noch keinen Anhänger genutzt und haben es auch nicht vor. Aber es ist zumindest eine Option, wenn es mal eng werden sollte :roll:

bernie8 am 11 Jan 2016 11:04:38

Hallo,

wollte immer ein Auto mit Hängerkupplung.
Hab jetzt eine am Doblo und eine am Hobby, noch nie gebraucht.
Aber man weiß ja nie, stört ja auch nicht.

thomas56 am 11 Jan 2016 11:39:41

was wollt ihr bei 300kg Überladung auf den Hänger packen, mit welchen Sachen die auszuladen sind, bekommt man das Gewicht zusammen?

wh1967 am 11 Jan 2016 12:40:28

thomas56 hat geschrieben:was wollt ihr bei 300kg Überladung auf den Hänger packen, mit welchen Sachen die auszuladen sind, bekommt man das Gewicht zusammen?


Das ist sicher eine Einwand der richtig ist. Mir würden als erstes die Fahrräder, Campingmöbel, Getränke und ein Teil der Kleidung einfallen. Ob man damit dann auf 300kg kommt ist wirklich fraglich.

Unser derzeitiger Favorit ist ein Pilote G650GJ. Dieser ist mit einer Zuladung von 590kg angegeben. Das sollte für zwei Personen doch ganz gut funktionieren. Aber wir schauen weiter.
Geplant ist eingentlich auch frühestens zum Herbst zu kaufen. In diesem Jahr sind schon so viele Termin geplant das eine WoMo nicht mehr viel bewegt würde. Bis dahin werden wir noch einige Messen (auch Hausmessen) besuchen und viel im Forum und Heften lesen. Mal sehen wohin es uns dann verschlägt.
Der nächste Termin ist die Messe in Hannover. Mal schauen was wir uns da so angucken.

Horus am 11 Jan 2016 22:06:27

Es gibt auch Leute die aus Gesundheilichen gründe

das sie nur 3,5T Fahren dürfen.

Horus am 11 Jan 2016 22:11:13

Ich hab noch was vergessen Ich war noch nie über 3,5t

mit 2 Enkel voll beladen für 3 Wochen Urlaub,war ich fast

immer auf die wage

kintzi am 12 Jan 2016 05:19:43

Warte, bis die Enkel Opas Statur haben! :razz: Gr. Richi

FastFood44 am 12 Jan 2016 13:32:05

Wir haben ein Alkoven Womo mit 3,5t
Nur einmal haben wir gewogen.
Als wir mit voller Besatzung. Sohn mehr Mann als Kind und Tochter, mein Mann und ich. Voller Wassertank usw
Inkl. großer Lebensmittelvorräte für eine längere Norwegenreise auf die Waage führen.
Wir hatten unsere Zuladung gar nicht ausgeschöpft. Und da wir nie mehr dabei haben als damals, können wir sagen dass wir auch nie überladen waren!
Inzwischen fährt unser Sohn auch gar nicht mehr mit.

Mit gesundem Menschenverstand klappt das locker!
Ich wundere mich allerdings was die Leute so alles mitschleppen.

Gast am 12 Jan 2016 13:57:05

FastFood44 hat geschrieben:Ich wundere mich allerdings was die Leute so alles mitschleppen.


Das ist das sogenannte Zuladungsproblem!

Dein ALf

kintzi am 12 Jan 2016 15:08:06

Zitat FastFood 44:
Mit gesundem Menschenverstand klappt das locker!
Ich wundere mich allerdings was die Leute so alles mitschleppen.

Dann hat ein Großteil der Foristen keinen (Menschenverstand). Wenn ich mir ansehe, wie tief die Hinterachse oft eingefedert ist.....
Natürlich reichen im Urlaub B (iki,adehose, Handtuch), Kreditkarte,Smartphone, Zahnbürste,Kond., aber bei uns älteren darfs schon ein bischen mehr sein. :razz: Gr. Richi

jazzfriend am 12 Jan 2016 15:18:13

Jetzt verstehe ich das natürlich:

Je Oller je voller

Sozusagen, das Reisegewicht des Fahrzeugs steigt umgekehrt proportional zur Lebenserwartung.

brainless am 12 Jan 2016 16:16:59

Jau, so iss datt!

Mit 12 Jahren reichte mir noch ein Rennrad mit gerade mal 12 kg - heute wiegt das Mobil für mein Weib und mich über 6 t.
Das ist -alleine für mich- eine Zunahme mit dem Faktor 250, :eek:


Volker ;-)

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