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Hallo ihr Lieben, wir sind eine junge Familie aus dem Ruhrpott und seit noch nicht allzu langer Zeit auch - leider naive- Besitzer eines Hymer 650ds von 78. Diesen haben wir gegen unseren Hyundai H1 von privat zu privat getauscht. Nun könnte ich euch die ganze Story beschreiben, wie nett die Verkäufer doch waren und wie toll sich alles anhörte und das Scheckheft ist ja auch gepflegt, aber das wird euch sicher langweilen. Von daher komme ich lieber zum eigentlichen Thema! Wir haben also unseren Traum - wir nennen unser Womo liebevoll Janis- vor der Tür stehen und haben auch bereits, nachdem wir 1200 Euro investiert haben um die alte Dame über den Tüv zu bringen, zwei schöne Touren unternommen, da kommt die bittere Wahrheit ans Licht. So kamen wir doch auf die Idee, dass dieses feste Bett im hinteren Bereich nervt und das ein Umbau angebracht wäre. Abgesehen davon sollte die Duschkabine raus, da wir diese eh nicht nutzen. Gesagt getan! Dusche raus-oh wunderbar viel Platz und was für eine Freude darüber. Beim raußziehen der Duschwände ist allerdings ein Riss in der Decke am hinteren Dachfenster enstanden. Neugierig, wie Frau halt ist, gucke ich mal nach, was dahinter so zum Vorschein kommt: Feuchtigkeit und Rost lässt grüßen! Mein Mann und ich sind die Ruhe selbst und reißen ein bisschen mehr von dieser komischen Verkleidung ab, nehmen Styropor Platten raus und juhu, alles nass. Puh, erstmal ein Käffchen und Ratssitzung. Da wir ja hinten sowieso alles umbauen möchten, entschließen wir uns dazu, die gesamte Verkleidung zu entfernen und was dann sichtbar wurde, führte zum Wutanfall, einer manisch depressiven Stimmung, wieder zum Wutanfall mit Tränenausbruch, zur Panik bis hin zur Hoffnungslosigkeit. Die gesamte hintere rechte Seite ist nass, Styropor schimmelig, das Gerüst verrostet und an zwei Stellen oben, direkt unter dem Dach und unten, rechts neben der Kofferraumtür so gar durchgerostet. Der Boden, also das Holz ist aufgeweicht, morsch und torfig. In der Aluminiumhaut sind zwei klitzkleine Löcher, durch die man nach außen schauen kann. Die Kofferraumtür scheint auch nicht ganz dicht zu sein, ebenso wenig das Fenster auf der rechten Seite. Schrauben sind wahrlos, zumindest sieht es so aus, von außen nach innen gebohrt worden. In der Decke war wohl bereits mal ein Loch, welches mit irgendeiner merkwürdigen Masse zugemacht wurde, welche aber durchgeweicht ist. Die Linke Seite hingegen sieht gut aus. Yeah, wenigstens etwas! Nach langer Rederei haben wir uns aber entschlossen, dass wir unseren Traum nicht aufgeben wollen und die olle Janis wieder fertig machen möchten. Auf das sie im neuen Glanz erstrahle. Dazu kommt nun das ganze Styropor raus und es soll auch nie mehr welches rein, sondern dieser xtrem Isolator. Das Fenster bzw die Fenster (Dachfenster müssen wohl auch gemacht werden) kann man ja wohl, wie wir gelesen haben mit Dekalin abdichten!?! Geht das auch bei der Kofferraumtür? Die durchgerosteten Metallstreben, also zwei Stücke, müssen bestimmt ersetzt werden oder? Der Boden muss ausgewechselt werden und was wir mit den zwei kleinen Löchern und den ganzen Schrauben machen sollen, wissen wir ehrlich geschrieben nicht so wirklich. Hat da jemand einen Rat zur Vorgehensweise? Wir sind zum Glück handwerklich nicht ganz unbegabt und haben auch einen Bekannten, der zum Beispiel die Schweißarbeiten erledigen kann, aber die Masse lässt uns ein bisschen wie Hühner unherirren und wir wassen gar nicht genau, wo wir anfangen sollen. :cry: Ebenso müssen wir leider die Kosten im Auge behalten, denn wie das Leben so spielt, kommt alles auf einmal. Erst die hohen Kosten um den Wagen über den Tüv zu bringen, dann haben wir eine schwer kranke Hündin, die uns in den letzten 2 Monaten schon weit über 1000 Euro gekostet hat und nun auch noch das. Wir sind für jeden Tipp dankbar! Allerdings möchten wir auch darum bitten, uns aufgrund unserer Naivität nicht in den Boden zu stampfen, denn wir beißen uns schon selbst in den Hintern. :oops: Ach ja, Kommentare wie, den könnt ihr verschrotten, helfen uns auch nicht. Viele liebe Grüße Rebecca und Dino Ich versuche gerade Fotos hochzuladen... Ich hoffe es funktioniert gleich. Suche mal hier im Forum nach Torf und Nässeschäden. Es gibt einiges nachzulesen und auch gute Reperaturanleitungen, meist sogar bebildert. Stelle doch selbst hier auch ein paar Bilder der Schäden ein, es kann dir sicherlich geholfen werden. Rebecca und Dino... lässt sich alles richten... schaut euch mal die Bericht an die ihr findet (wenn ihr bei der Suche oben rechts) Torf eingebt. Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ja, wir haben schon einiges gefunden, was sehr hilfreich ist. Nur mit diesen Stahlstreben und der Aluminiumhaut kommen wir nicht weiter. Ich versuche gerade verzewifelt Bilder hochzuladen, aber es funktioniert einfach nicht bzw. mache ich wohl etwas falsch. :oops: So, doch noch kapiert! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Wenn ihr konkrete Hilfe braucht, sind die ein Muss. Je nach Konstruktion kannst du Styropor nicht einfach durch Extremisolator ersetzen, da dieses meist vollflächig mit der Aluhaut und dem Sperrholz mit speziellem PU-Kleber verklebt ist und für die Stabilität zwingend notwendig ist aber das scheint mir nicht die größte Sorge zu sein. Einen H1 gegen ein 78er WoMo zu tauschen :eek: da ward ihr aber mutig..... Grüße Mario Habt Ihr auch eine gesamtansicht? das styro entfernen ist zwar richt wenn es nass und schimmlig war, aber i.a. hat das in form der sandwichplatten ja auch eine tragende funktion, und dann ist es nicht so einfach zu ersetzen / wegzulassen. die verrosteten träger sehen übel aus - -das gibt viel arbeit die zu ersetzen. sieht nach einer machbaren aber langwierigen generalsanierung aus. könnt ihr im trockenen arbeiten? sieht schon heftig aus. ich hoffe für den Verkäufer das euer H1 genauso alt war. Das ist echt das erste Mobil das ich sehe wo ein Eisen-Rahmen verbaut ist. Wie sind deine Handwerklichen Fähigkeiten....auch Mig/Mag Schweißen? wenn ich mir das so ansehe glaube ich nicht das der Rest trocken sein soll Hallo Mario, die Bilder habe ich nun hochgeladen. Sind die für euch auch sichtbar? Ach der H1 war auch schon etwas älter und hatte einige Mängel-allerdings bei weitem nicht so schlimme. Oh Gott, oh Gott, ich dachte wenigstens die Neu-Isolierung wird problemlos verlaufen...Ahhhrrrr! Sperrholz? Welches Sperrholz? Hallo cbra, oh weia, was haben wir da nur gemacht!?! Leider können wir momentan nicht im trockenen arbeiten, sind aber auf der Suche, nach einer Halle. Eine Gesamtansicht habe ich gerade nicht, kann ich aber heute Nachmittag einstellen. an MV4 Oh, wahrscheinlich habe wir deshalb nie etwas zu der Problematik mit den Eisenrahmen gefunden. Wir haben zum Glück einen Bekannten in der Nachbarschaft, der die Schweißarbeiten erledigen kann. So etwas haben wir noch nie gemacht. Ansonsten sind handwerkliche Fähigkeiten vorhanden. Nur wo, wie anfangen!?! Mittlerweile denken wir auch, dass der gesamte Wagen ausgebaut werden müsste. Bestimmt ist es überall nass. Zusmindest auf der rechten Seite. Der Wagen steht auch ein wenig schief, nach rechts hin. Wir nehmen an, dass auf der linken Seite früher der Wassertank war, der aber nun fehlt und deshalb rechts mehr Gewicht ist und durch die schieflage das ganze Wasser auf die rechte Seite läuft. Wie gesagt, die Linke sieht bis jetzt gut aus. Ich habe im vorigem Jahr auch als Neuling etwas ähnliches mit Hilfe des Forums hinbekommen, es war aber nicht so schlimm wie euer Schaden. Ihr müsst zwingend erst einmal die entsprechenden Sanierungströts lesen, dann sind die meisten Feagen beantwortet, ganz oben auf die ob ihr euch das grundsätzlich zutraut und die Vorraussetzung dafür gegeben sind, finanziell wie losgistisch. Ich aber auch unter freiem Himmel gearbeitet, umständlicher aber möglich. Wenn ich eine Halle gehabt hätte, hätte ich die gesamte Dachhaut erneuert, das wäre leichter und sicherer gewesen aber es ging auch so. Grüße Mario Darf ich mal so interessehalber fragen wie man eine durchlöcherte Alu-Außenwand überhauptd Ich bekommt? Ich hätte gedacht man klebt von aussen eine Dachhaut auf? Da gibt es doch verschweissbare Folien. Liebe Grüße, Alf Ok, dann werden wir uns mal durch die Beiträge bez. Sanierungen lesen. Wir trauen uns so eine Sanierungen schon zu, allerdings müssen wir, wie oben beschrieben, die Kosten auch ein wenig im Auge behalten. Noch wissen wir ja auch nciht, wie hoch die Kosten werden... Wie die Löcher in die Alu-Verkleidung gekommen sind-keine Ahnung. Wie man sie weg bekommt, keine Ahnung. :oops: Nun weiß ich auch nicht, ob wir weiterhin das Styropor entfernen sollten. Müsste dieser Eisenrahmen nicht für Stabilität sorgen? Theoretisch wäre es in unserem Fall wohl sinnig, den ganzen Wagen leer zu machen oder? das denke ich auch: alle einbauten raus, alle Verkleidungen ab, alles Styropor raus. die fenster + luken ebenso, weil die laut bild im stahlrahmen sitzen. dann stück für stück den Rohrrahmen ersetzen - hier bei sehe ich das Hauptproblem: das alu ist direkt auf die rohre geklebt (?), d.h. du kannst bei scheinbar intakten rohren keinen rundumrostvorsorge vornehmen ohne die auszenbeplankung zu entfernen... wenn du teile des rohrgerüstes raustrennst musst du vorher hilfs- und stützkonstruktionen bauen, damit die hütte auch wieder grade wird! früher gut - heute besser! hartmut Hallo Hartmut, dann werden wir wohl erst einmal weiter rausreißen. Ja, du hast recht, der Rohrrahmen (wunderbar, jetzt weiß ich wie man das Ding nennt), ist teilweise mit der Außenverkleidung verklebt und genau bei dieser Problematik kommen wir auch nicht weiter und finden keine andere Lösung, als diese Außenhaut abzunehmen. So ein Mist! Habt Ihr denn schon mal mit den Vorbesitzern gesprochen? Vielleicht haben die ja ein schlechtes Gewissen und beteiligen sich in irgendeiner Form... Hallo Dino, erst mal auch willkommen im Forum und zugleich ein herzliches Beileid, so über den Tisch gezogen worden zu sein. Gleich vorweg: Ich bin nicht der handwerkliche Sanierer, eher der kühle Rechner. Bei allem Zuspruch hier im Forum, auch eine konträre Meinung weit weg von Emotionen, ausschließlich braincontrolled. In der Wirtschaft gibt es ein eisernes Prinzip: „Wirf nie gutes Geld dem Schlechten hinterher“! Ich will Dir ja nicht unbedingt die Tränen in die Augen jagen, aber weil ich schon so manchen Sanierungsfred hier gelesen habe, weiß ich, dass handwerklich hochbegabte Leute dies mit sehr viel Mühe stemmen können. Deinen Ausführungen entnehme ich aber, dass Du zwar begabt, jedoch nicht unbedingt mit der Materie vertraut bist. Ich bin davon überzeugt, dass ihr nur die Spitze des Eisberges gesehen habt. Den Bildern nach zu urteilen ist das WoMo m.M. komplett Schrott. Im (noch) Verborgenen warten sicher noch ungeahnte Herausforderungen. Dies im Hinterkopf würde Dir dringend empfehlen, das Projekt noch mal durchzudenken. Den Aufwand, die Zeit, die unübersehbaren Kosten. Ich denke, dass durch den Tausch des auch schon älteren Wagens bis dato noch nicht soooo viel Geld den Jordan hinunter geflossen ist. Überleg mal, ob es nicht vielleicht doch besser, kostengünstiger wäre, dieses Thema zu beenden und für das noch aufzuwendende Geld ein anderes, funktionsfähiges Gefährt zu erwerben. Vielleicht kannst Du dich ja noch mit dem Verkäufer kurzschließen und einen kleinen Obulus raushandeln. Das Restwomo an einen richtigen Bastler verkaufen, damit wenigstens die TÜV- Gebühren wieder in der Tasche sind. Nicht, dass ihr am Schluß nicht „nur im Herzen barfuß“ seid. hallo Dino... du brauchst als erstes eine Halle... dann würde ich innen alle Möbel ausbauen...komplett. Welche Verkleidung ist innen ? Sperrholz ? wie sieht die restliche Basis aus Fahrerhaus Motor Getriebe ?
ich würde jetzt mal nicht alles rausbauen sondern zug um zug. saniert mal eine wand - dabei lernt ihr sehr viel und könnt abschätzen wie der aufwand für die gesamtsanierung wird. Ist zwar blöd wenn man weis dass es wo feucht ist, bringt einen aber nicht sofort um. und ihr habt eine gewisse flixibilität für die weiteren entscheidungen. wenn ihr jetzt alles ausbaut gibts keinen weg zurück. und der weg ans ziel wird lang und ggf auch nicht ganz billig. das würde ich sehr gut überdenken, und da schlage ich eine teilreparatur vor. dann fahrt ihr mal mit einer guten wand auf urlaub, freut euch über das erreichte und denkt über die nächsten schritte nach. ich hab das über die jahre eigentlich immer so gemacht, und bau mir mittlerweile das ganze Womo selbst, angefangen habe ich auch mit einem kastenwagen der mehr rostlöcher als lack hatte ;) Hallo, der Rohrrahmen ist Hymertypisch und ein, von Hymerliebhabern, immer wieder gern bestätigtes Qualitätsmerkmal. Ich hatte lange einen Hymer Eriba Touring Wohnwagen. Das Wohnmobil ist genauso aufgebaut. Als Wohnmobile noch fliegende Pappschachteln waren, hat Hymer schon Rohrrahmen gefertigt. Ihr habt da also nichts exotisches sondern was gutes. Aber, wo viel Sonne, da auch Regen. Der Rahmen braucht Pflege. Innenkonservierung. Ich hatte meinen Rohrrahmen mit FluidFilm von innen konserviert. Die Rohre haben an manchen Stellen unterm Fahrzeug Öffnungen, da kann man so etwas reinsprühen. Mit langen biegsamen Plastikröhrchen kommt man auch tiefer rein. Soweit zum Aufbau. Das nützt jetzt nichts mehr da der Rahmen durch ist. Ihr könnt den Rahmen Stückweise ersetzen wenn nur kurze Stücke durch sind. Noch Brauchbare entrosten und konservieren. Um Stücke herauszutrennen kann man eine Vibrationssäge nehmen, die gibts gelegentlich beim Discounter für ca. 30 Euro. Damit kann man ohne Sägebewegeng, auf der Stelle, trennen, ohne die Außenhaut abzunehmen. Besorgt Euch das entsprechende Rohr, am besten auch ein Rohrverbinder, der in das Rohr hineinpasst. Dann Stückweise anpassen und einsetzen. Schweißen ist schwierig bei anliegender Aluaußenhaut, bzw. unmöglich, da das Alu zerfließt wenn Stahl geschweißt wird. Ich würde die Rohrstücke mit Rohrverbindern einkleben und auf der Innenseite mit Blindnieten vernieten. Das ganze Fahrzeug kann man so nicht reparieren, das würde instabil, aber ein paar Stücke sollten gehen. Zum Schluß die Rohre wieder mit der Außenhaut verkleben, dazu gibts Konstruktionskleber in Kartuschen. Das ganze ist dann eher eine Fleißarbeit und weniger kostenintensiv. So, nun ist der Mann ( Dino) auch daheim und kann sich hier mitäußern... Also, die Innenverkleidung ist kein Holz sondern eine Art Kunststoffplane/decke/überzug. Darunter kommt direkt eine dünne Platte Styropor und unter dieser eine etwas dickere. Ich lad später nochmal Fotos hoch. Hinter dieser Styroporschicht ist dann die Aluminiumhaut und dann die Außenverkleidung. Motor (ist ein Austauschmotor) und Getriebe sind super in Schuss ebenso Fahrwerk und Bremsen. An cbra: Das was du geschrieben hast macht Sinn und wir sollten uns überlegen, auf diese Weise vorzugehen! Auf jeden Fall machst du uns schon mal wieder ein bisschen Hoffnung. An Stephan2703: Vielen Dank für deinen ausführlichen und wertvollen Tipp. Nun wissen wir, wie wir dieses Problem beheben können. Bislang sind nur zwei Stellen durch. Wir werden am Wochenende die Vorbesitzer kontaktieren und hoffen mal, das diese ein schlechtes Gewissen haben. Auch wenn viele zu einem Verkauf tendieren würden, wir möchten dies nicht tun, da wir auch keine 10 000 Euro über haben um etwas vernünftiges zu kaufen. So wollen wir lieber diesen wieder vernünftig herstellen.
Hallo Dino, dann wünsche ich Dir eine langen Atem, keine allzu fürchterlichen Überraschungen und natürlich "gutes Gelingen". Danke dir Kurt! So nun wollen wir in folgender Reihenfolge vorgehen. 1. Da unser Womo ja zur Zeit noch draußen steht, alles dicht machen, was undicht ist. Schrauben rausdrehen und abdichten etc. Man sagte uns für die Dachfenster sollen wir Dekalin verwenden. Ist dieses Zaubermittel auch für das Seitenfenster nutzbar und was macht man mit diesen Mini Löchern, durch die man nach außen schauen kann? 2. Bodenplatte austauschen, da zumindest unten hinten rechts komplett nass. 3. Rohrahmen ausbessern bzw. austauschen und anschließend Rost enfernen und versiegeln. Das wären jetzt so unsere gedachten ersten Schritte. Macht das Sinn?
Auch mit Anschaffung eines 10000€ teuren HYMER ist man nicht gegen Schäden gefeit und hat schon garnicht etwas vernünftiges, siehe unseren Bericht..., wir haben aber dann mit noch mehr Geld etwas vernüftiges draus gemacht. Das wichtigste ist doch, was wollt ihr und da seid ihr uns wohl sehr ähnlich, wieder vernünftig herstellen.....Da wir aber handwerkliche Nieten sind, mussten wir alles machen lassen. Ruft doch einfach mal bei Caravan-Metropol an und lasst euch ein paar Tips geben. Das machen die Jungs bestimmt auch am Telefon. Und nun drücken wir euch die Daumen, das alles so wird, wie ihr es euch wünscht..... Hallo Dino, ich hatte mal einen HYMER S660 Bj. 1978 mit 3l Mercedes Benziner! Bei mir kam das gleiche Problem zu Tage wie bei dir, ich habe aber den ganzen Innenraum leer geräumt, alles Nummeriert, dann habe ich die Wandverkleidung abgenommen, den Boden ausgebaut und so den ganzen Rahmen frei gelegt, der Rahmen ist selbsttragend und am Fahrgestell festgeschraubt über Winkel, die Vierkant Rohre die Verrostet waren, habe ich ausgesägt und neu eingeschweißt, den Boden von unten mit 10mm Siebdruckplatten erneuert, dazwischen dann das gefache mit Sterodur ausgefüllt immer 400x400 und obendrauf dann Laminat, die Wände würden auch durch Schweißarbeiten Instandgesetzt mit Sterodur und 5mm Furnierten Sperrholzplatten verkleidet. Von Außen habe ich dann zum Schluss neues Hammerschlag Blech aufgeklebt das ich beim Händler bekommen habe, was beim Hymer durch die breite Trennleiste sehr leicht zu verarbeiten war, Fenster und Türen passen in den Metall Rahmen, es müssen nur aus Holz abgerundete Winkel eingesetzt werden, wo ich heute Kunststoff nehmen würde. Ich muß auch sagen das es mich am Anfang so manche schlaflose Nacht gekostet hat, ich weiß leider nicht wo du wohnst sonst würde ich mal vorbeikommen. Du musst dir aber auch im klaren sein, das du die Kosten niemals aufrechnen kannst, bei mir damals 1990 12T/DM. Gruß Klaus Hallo Mactommi, na siehste, dann würden wir uns vielleicht so gar für 10 000 Euro Mist vor die Tür holen... :) Also können wir das liebe Geld auch in unsere alte Damen stecken. Danke schon einmal fürs Däumchen drücken. Hallo Hymers740, genau solche Worte haben wir gebraucht - zu hören das es möglich ist, tut unheimlich gut! Vielen Dank dafür. Wir werden heute mal einen Kostenüberschlag anfertigen und dann packen wir morgen weiter an. Wir kommen aus dem Ruhrpott/Gelsenkirchen - Schlaker sind wa aber nicht! :D Wir haben deinen Beitrag gleich mal in unsere To-do Liste kopiert. Das es sich rein rechnerisch nicht lohnt, ist uns klar, aber wir haben uns in die olle Janis verguckt und da der Motor, Bremsen, Getriebe etc alles super ist, wollen wir es unbedingt anpacken. Hallo kannst mir ja deine Handy Nr. zukommen lassen und ich komme mal vorbei, komme aus Schwarz Gelb und bin gegen Blau nicht Allergisch. Gruß Klaus Hallo Rebecca und Dino Da habt ihr ja was vor! Sieht gar nicht schön aus Habe mir überlegt, wie ich vorgehen würde... Wenn am Stahlrahmen vor Ort geschweisst wird, habt ihr im Nu Löcher im Alu-Aussenblech. Um einen komplett fertigen Stahlkäfig einzubauen, müsste die Aussenverkleidung weg. (würde ich mir nicht antun). Das Problem mit der PU-Isolierung bestände aber rein statisch gesehen letztlich immer noch. Habt ihr euch schon mal überlegt, Die Eisenkonstruktion nur zu bürsten und mit Rostumwandler zu behandeln? Danach eine neue Holz-Latten-Konstruktion reinbauen und mit dem Aussenblech verkleben, zwischen der Latteneinteilung mit Sagex oder Styropor isolieren und mit Pappelholz beplanken. Die Pappel-Platten in geringen Abständen mit den Latten verschrauben. Das gäbe wiederum ein statisch tragendes Kastensystem. Zum Schluss die Schraubenlöcher ausspachteln und mit geeigneter Tapete überziehen. So müsste nur fortlaufend die Inneneinrichtung raus. Die Befestigungspunkte der Möbel usw. würden bestehen bleiben. Das allerwichtigste ist aber, dem Ursprung dieses Gammels auf den Grund zu gehen und der äusserlichen Dichtheit Achtung zu schenken. Hymers740, dass wäre ja ganz wunderbar! Ich schicke dir gleiche eine PN. Meine Frau ist auch schwarz gelb...Gestern war ein schwarzer Tag für sie! :razz: Hallo Dibru2, vielen Dank für deine Gedanken und deine Ideen. Die Außenverkleidung wegzunehmen, wollen wir auch gerne vermeiden. Das mit der Statik verstehen wir nicht so ganz, da der Rahmen doch bei unserem Mobil sebsttragend ist. Bisher sind auch nur zwei Stellen aufgefallen, die wirklich ausgefressen sind und wir hoffen,dass es bei den zwei Stellen bleibt. Den Rest werden wir auf jeden Fall ordentlich abbürsten und anschließend behandeln. Fraglich ist noch, wie wir an die Stellen kommen, wo der Rahmen mit der Aluminiumhaut verklebt ist!?! Hallo, das erinnert mich etwas an das Boot was ich mal hatte.... Ich habe noch nie ein Woma wieder aufgebaut. Ich würde hier aber ähnlich vorgehen. Alles Innenleben anständig beschriften und raus damit. Die defekten Bodenteile raus.. Aluhaut so weit wie möglich mit Tape und dicker Kunststofffolie abkleben. Kleine Strahlpistole besorgen und den Rahmen komplett Glasperlenstrahlen Grundreinigung..raus mit dem Strahlgut Rahmen ausbessern, Boden reparieren Rahmen konservieren, Rahmen und Haut nachkleben Womo richtig trocken heizen, damit auch zwischen Rahmen und Haut keine Feuchtigkeit mehr sitzt. Dann den Rahmen nochmal mit Pantera aus dem Bootshandel einpinseln. Das Zeug lässt dann keine Feuchtigkeit mehr dazwischen. Pantera bleibt elastisch. Jetzt kann alles wieder rein... Gruß Trashy
Hab mir die Bilder nochmal angeguckt. Hatte gemeint, die 4-Kantrohre seien nur in den Ecken und dass das Dach eine selbsttragende PU-Sandwichplatte ist (war). In irgend einem Beitrag am Anfang sprach jemand von PU. Mit dem statisch tragenden Holzlattenaufbau habe ich in etwa so was gemeint. Aber eben die Stahlrohre behandeln und drinnen lassen. ![]() Tag zusammen Wie die Älteren vermutlich wissen hatte Hymer früher bei den Wohnwagen und Wohnmobilen diese Rohrkäfige verbaut. Hatten natürlich den Nachteil der Kältebrücken der Aufbau war aber sehr stabil. Ab wann Hymer dieses System änderte kann ich im Moment leider nicht sagen. Grüßle Waldi Danke euch allen, für eure Antworten und Hilfe! Wir sind total begeistert von diesem Forum. Gleich geht es an die Fenster und Schließung der Undichtigkeiten. Bilder folgen dann heute noch. Zu den zwei Minilöchern, die nicht größer sind als ein Stecknadelkopf, haben wir uns folgendes überlegt: Mit Dekalin abdichten und ordentlich glatt streichen. Dann eine kleine Platte drüber machen. Unsere Janis soll ja bald auch noch, von außen neu lackiert werden. Vielleicht könnten wir dann in dem Zuge, einen Dekorstreifen darüber anbringen? Wir machen uns nur ein wenig Gedanken, wegen dem H-Kennzeichen. Ich hatte bei mir auch solche Minilöchlein im Alublech. Vermutlich elektrochemische Korrosion. Diese kann durch Kontakt mit Fremdmaterialien (Stahl, Holz,Salz) entstehen. Ich hatte diese Löcher von innen her mit Sikasil abgedichtet und aussen mit Polyester überspachtelt und geschliffen. Ist so von aussen nicht sichtbar, absolut dicht und macht beim lackieren keine Probleme. Werde noch versuchen eine PN zu schicken... Als Old- und Yougtimerliebhaber drücke ich die Daumen! Jedes alte Stück, wenn im guten Zustand, ist eine angenehme Erfrischung auf der Strecke. sorry wenn ich das etwas anders sehe... mit Flickschusterei kommst du nicht weit... da wird nix mit nach und nach ....das dauert nur länger und kostet mehr. Weil nach meiner Meinung der ganze Aufbau in etwa so aussieht. es gibt zwei Möglichkeiten.. entweder man behält das System mit den Vierkantrohren so bei. (das hängt wesentlich vom Restzustand ab) und hat auch Nachteile! Gewicht und Kältebrücke und eine ständige Rostgefahr. Und als erstes muss der Boden saniert werden !! egal welche Variante du machst. oder aber man geht gleich auf fertige Sandwich-platten - Vorteil leichter... neue Außenhaut viel bessere Wärmedämmung..sehr viel Zeitersparnis Nachteil vielleicht teurer ...aber auch nur vielleicht...weil an dem Außenblech werden auch noch sehr viele Löcher und dünne Stellen zu tage treten (Lochfraß und Kontaktkorrosion) es wird sich finanziell nicht viel nehmen. diese Sandwich-platten kannst du auf Maß mit fertigen Ausschnitten für Fenster und Türen bestellen und werden mit der Bodenplatte verschraubt und untereinander verklebt .... das wird wesentlich stabiler wie der jetzige Aufbau. .... Oder man tendiert auf einen neuen Aufbau. Am besten gleich auf ein neues Wohnmobil. Bei Neu seid ihr ab 45'000 im Geschäft: :razz: Erhaltet bitte dieses Schätzchen unbedingt am Leben! :cry: wie ist letztlich egal, aber am Schluss muss die Statik stimmen und da kann ich mir schwer vorstellen, dass ein Hobbywomobauer das aus dem Ärmel schüttelt, was mal von Statikern lange berechnet wurde. --> Link hier mal nur ein Beispiel welche Platten ich meine .... die gibt es auch günstiger Das du die Außenhaut nicht abmachen musst ist eine Illusion... wie willst du sonst die Rohre Schweißen und vor Rost schützen. Das Rostproblem war übrigens die Hauptursache das Hymer vom tragenden Stahlrohrgerüst abgekommen ist.. und teurer war es extra noch. schwarz-gelbe Grüße :wink: Rebecca und Dino, genau deswegen meine KN oder PN. Habt ihr die erhalten? Diese Sandwich-Platten gibts sicher günstiger. Aber rechnet euch mal die Kosten grob zusammen mit all den Abschlussleisten und Formstücken die noch zusätzlich benötigt werden...Jenseits! Grundsätzlich müsste ja das Fahrzeug wieder sicher und fahrtauglich gemacht werden. Bis jetzt ist es ja auch nicht auseinander gefallen. Deshalb wird ja mein Holz-Vorschlag den Aufbau nicht schwächen. Im Gegenteil. Und ob damals so viele statische Berechnungen vorgenommen wurden ist fraglich. An meinem Aufbau von 1981 ist nur Alu-Aussenblech, 27mm Holzrost und 3mm Pappelplatte und hält! Da wirds wohl mit noch zusätzlich angefressenem aber Rostgrund-behandeltem Stahlrohrrahmen auch halten. Aber ja, es gibt bestimmt andere Lösungen. Da muss aber die Aussenhaut runter und die Kosten werden unerträglich resp. müsste ich mir den Abbruch des Vorhabens überlegen. Und noch ein Tip aus eigener Erfahrung: Habt ihr mal angefangen und investiert gibts kein Zurück. Deshalb gut überlegen wie ihr anfangt. So wie der Grundstein gelegt ist müsst ihr dann weiterarbeiten sonst gehts rasch ans finanziell untragbare! Hallo Dino, noch ein gut gemeinter Rat: Auf Grund der Vielzahl auch unterschiedlicher Meinungen würde ich mal den "Wasserschaden-Experten" des Forums per KN um Rat/Einschätzung bitten. (z.B. --> Link ) So ihr lieben, wir sind zugange und natürlich regnet es wie Hucke! Vorteil, wir konnten schon zwei Stellen sehen wo Wasser reinkommt. Es wurden Schrauben durch den Rohrrahmen geschraubt um den Dachgepäckträger zu befestigen...an diesen Schrauben tropfte es nun gerade. Ebenfalls an den Schrauben der Leiter. ![]() [url=https://www.wohnmobilforum.de] [/urloder aber man geht gleich auf fertige Sandwich-platten - Vorteil leichter... neue Außenhaut viel bessere Wärmedämmung..sehr viel Zeitersparnis Nachteil vielleicht teurer ...aber auch nur vielleicht...weil an dem Außenblech werden auch noch sehr viele Löcher und dünne Stellen zu tage treten (Lochfraß und Kontaktkorrosion) es wird sich finanziell nicht viel nehmen. diese Sandwich-platten kannst du auf Maß mit fertigen Ausschnitten für Fenster und Türen bestellen und werden mit der Bodenplatte verschraubt und untereinander verklebt .... das wird wesentlich stabiler wie der jetzige Aufbau.[/quote] Ist mit Sicherheit sinnig, aber für uns einfach nicht drin. |
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