dibru2 hat geschrieben:Rebecca und Dino, genau deswegen meine KN oder PN. Habt ihr die erhalten?
Ja, wir haben deine Nachricht gerade gelesen und schreiben dir später zurück! Danke dir schon einmal.
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Danke Kurt! Wir haben auch schon unheimlich viel von Turbokurtla gelesen. Echt super Tipps! Du hast recht, es macht bestimmt Sinn ihn mal um Rat zu fragen. Hey noch einmal eine Frage. Um an die morsche Bodenplatte zu kommen muss eine der Truma Heizungen abgebaut werden. Wenn es um Gas geht, habe ich großen Respekt und frage deshalb lieber nach. Also Gas abdrehen ist klar. Dann das Ventil abschrauben, Stromanschluss lösen und abbauen. Was mache ich dann am besten mit der offenen Gasleitung? Gibt es da so eine Art "Stopfen", den man temporär befestigen könnte? Vielen Dank! Um die Arbeiten zu erledigen würde ich die Gasflasche(n) unbedingt rausnehmen. Man weiss ja nie! Also Flasche schliessen und grosse Mutter beim Druckminderer lösen (Linksgewinde). Die Trumaanschlüsse kannst du dann mit Klebeband abkleben, so dass kein Dreck in die Leitungen gelangt. Wenn die Flasche bisher offen war wird es kurz stinken, ist aber nicht weiter schlimm wenn du nicht gerade mit Glimmstengel und Feueranzünder hantierst. :!: Super, danke dir dibru2! Hier auch mal Vergleichfotos! Hinten rechte Seite: ![]() ![]() Linke Seite: ![]() ![]() Unter der Trunma Heizung hinten rechts ist das Holz komplett durch! Hi, jetzt mal der pragmatische Lösungsansatz um Benutzbarkeit herzustellen: korrosionsschutzdepot.de, Owatrol Öl für den Rahmen (die letzten Bilder finde ich jetzt nicht soo schlimm). Ich habe unseren Boden (Hymer 521/1979) mit KSD Streichharz 2-komponentig 'erneuert', innen wie aussen, so ca. 1qm. Innen anrühren mit Sägemehl, dann verarbeiten wie Fließestrich; einfach Holzplatten zuschneiden und mit eingiessen. Das Zeug bindet unter Feuchtigkeit ab, zieht in das nasse Holz ein und verfestigt es dort, nachher besser als neu in 1978. Von unten eine Riesensauerei, geht aber auch in Lagen zum Neuaufbau oder zum Befestigen (Eingiessen) von kleineren Holzplatten. Unserer ist auch im "Kofferraum" (die Ecken waren durch) wieder extrem stabil jetzt. Zum Schluss Caravan C-UBS, und schon sieht Hymi aus wie neu. Kostenpunkt bei mir unter €200. Viel Erfolg und Grüße, Michael Ja das sieht ja alles halb so wild aus. Am Anfang sieht man halt nur die schlimmsten Stellen. Beim Vorschlag von Michael muss ich passen, da ich diese Vorgehensweise nicht kenne, resp. noch nie gemacht habe. Klingt aber nicht schlecht. Ich hatte damals 30mm dicke, wasserfeste Siebdruckplatten (Multiplex) verwendet. Das morsche Stück rausfräsen und die neue Platte einpassen. Auf die trockenen Stösse habe ich vorgängig eine Silikonwurst aufgetragen und die Platten dann zusammengefügt. Auf die Chassisauflage Sikasil oder Dekalin anbringen. Kein säurehaltiger Silikon!!! Unter dem Fz. ein Stück von derselben Platte als Auflage mittig auf die Stossnähte schrauben und die Schnittkanten mit PU-Farbe lackieren. Habt ihr noch ein Bild vom Boden?
Da wäre ich mir nicht so sicher. Tag Meiner Meinung nach ist das ein aussichtsloses Unterfangen. Zumindest wenn man ein trockenes und funktionierendes Wohnmobil haben möchte. Will man aber einen Oldtimer restaurieren, ist bereit sehr viele tausend Euros und Arbeitsstunden zu investieren, dann schaut das anders aus. Sorry Gruß Kurt
Kann mich da leider nicht ganz anschliessen. So ist ja niemandem geholfen. Habe schon Restaurationen gemacht, bei denen die Ausgangslage wirklich aussichtslos war. Halt immer nach dem Motto: "geht nicht, gibts nicht :ja: (und es ging!) Der TE hat nie gesagt, das alles Morgen fertig sein müsse. Und das es was kostet weiss er hoffentlich auch. Die eigenen Stunden kosten in der Freizeit mal nichts ausser Nerven und Durchhaltevermögen. Materiell sehe ich für die Innenwände und Decke auch keine tausende Euros flöten gehen. Nur meine Meinung :razz:
Hallo Kurt, mittlerweile und nach einigen Recherchen sind wir uns bewusst, dass es nicht gerade günstig wird. Dennoch werden wir die olle Dame am Leben erhalten und wieder herrichten, auch wenn vielleicht alles dagegen spricht! Wie bereits geschrieben, haben wir schon einiges von dir gelesen. Solltest du noch einen Tipp haben, außer das es kein Sinn macht, sind wir dir sehr dankbar. Wenn nicht, da sind wir bockig und voller Elan, machen wir die Dame trotzdem fertig. :D Alles ist möglich, man muss nur wollen! Moderation:Links oder Verweise zu themengleichen Seiten sind nicht erwünscht. Mantishrimp
Hey Bruno, so sehen wir es auch. Natürlich wird einiges an Zeit drauf gehen und bestimmt werden auch Wutanfälle folgen (Meine Frau hatte erst gestern einen kleinen Anfall, nachdem sie hunderte verrostete Nägel aus den Rahmen gezogen hat) und ja, auch die Geldbörse schreit nicht Yippie Yeah, aber wer will, der kann! Wir sind blauäugig, naiv und dumm zu diesem Fahrzeug gekommen, aber bei der Restauration werden wir durchdacht an die Sache rangehen. Hier ist übrigens ein Foto vom Unterboden, rechte Seite unter der Truma! Den Unterbodenschutz konnte ich so abnehmen ... ![]()
Jaaaa! Diesen Beitrag haben wir auch schon verschlungen. Halb so schlimm der Boden. Ich würde die faulen Stellen rausfräsen und mit erwähnter Multiplex-Platte ergänzen. Falls ihr einen Linoleum Bodenbelag habt, kann man diesen von der Oberfläche vor dem fräsen abziehen und nachher wieder auf das neue Stück runterkleben. Übrigens, Naiv und Dumm würde ich weglassen. Sonst müsste ich mich als strohblöd bezeichnen als ich meinen Transit gekauft habe! Den habe ich nämlich anhand von "tollen" Fotos blind erworben... Zuviel bezahlt und dann böse überrascht worden; auch noch was das Fz selber anbelangte. Alles war mistfaul und musste raus. Sogar der Motor. Aber ich habs durchgezogen und würde es wieder tun. Möchte aber erwähnen, das ich mir für mein heutiges Baby während 4 Jahren ein neues Hobby zugelegt hatte. :razz: War eine echt tolle Erfahrung! Hallo ihr beiden, nix überstürzen und sorgfältig arbeiten!! Holzbodenplatten nicht stumpf aneinandersetzen sondern einschäften!! Guckt dazu mal beim Bootsbau vorbei. Zum Rohrrahmen, geht mal zum Metallbauer und fragt was so ein Käfig in Edelstahl anstatt Stahl kostet. Wenn Preisunterschied marginal, dann Edelstahl. Zukünftige Rostprobleme?? Bei VA kommt dann die Frage was ist das denn?? Für ein H-Gutachten solltest Du mit dem TÜV frühzeitig Kontakt aufnehmen. Wenn Motor Getriebe und die restliche Basis ok sind, sch... drauf und zieht die Sache durch!!! Paßt nur auf, daß nicht das passiert was einem Kollegen passierte und dann das fertig restaurierte Mobil geklaut wurde. Viel Spaß P.S. Meinen Pkw habe ich auch als Baustelle gekauft, wußte daß dort Arbeit wartet. Ein fertiger Gebrauchtwagen hätte mich dasselbe Geld gekostet, aber weitere Schäden denkbar gewesen. Gekauft für 400 Euro nach einer nächtlichen Besichtigung (Tipp für Neulinge, nie so ein Auto zwecks Verkauf nachts besichtigen) mit dem Wissen eines Turboschadens und möglicher weiterer Schäden. Bei Überführungsfahrt Bestätigung Turboschaden (u.A. nach 600km letzter Fahrt bis zur Abholung war der Motor praktisch trocken) da keine Leistung. Notw. Folgearbeiten, teils weil Wagen nach dem Kauf noch 1 Jahr aus Zeitgründen stand: Turboladerwechsel, Bremsen vorne komplett, Federbruch links vorne, Airbagspirale vl. def, Stoßdämpfer hinten def., Zur Zulassung waren Turbotausch, Feder vl, Airbagleuchte "löschen" (legal temporär deaktiviert), Bremse vorne, turnusmäßiger Zahnriemenwechsel, nötig für TÜV. Da ich das bis auf den ZR-Wechsel, für mich noch unbekannter Motor, selbst mache, sind nur Materialkosten angefallen. Alles in Allem doch recht überschaulich seitens Kosten und Zeit (Arbeiten erfolgten zwischen Weihnachten und Dreikönig, Problem waren nur die Feiertage dazwischen wg. Materialbestellungen). Gerade entdeckte ich aber daß der Vorbesitzer einen leeren Kat angedreht bekam (für Umrüstung Diesel muß der Kat über 8 Jahre alt, raus wenn Nachrüstung PF) Hallo gespeert, vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. VA wär natürlich gut, allerdings werden wir nicht den kompletten Käfig ersetzen können, sondern nur die schadhaften Stellen austauschen. H-Zulassung ist schon da und die Mercedes-Basis ist zum Glück noch ganz gut in Schuss. lg
Hallo Michael, vielen Dank für diesen Tipp. Leider haben wir mit dieser Vorgehensweise 0 Erfahrung und wir werden wohl die "konservative" Variante wählen Grüße Rebecca & Dino
Hey Bruno, das hört sich gut an. Leider geht der Schaden noch weiter bis zum Radkasten, mal sehen ob es noch mehr wird... Linoleum ist nicht. Der Boden besteht aus Spanplatte. Holzrahmen mit Styropor, nochmal Holzplatte und dann PVC & Teppich lg Rebecca & Dino
Die Probleme bei so einer Restauration sind 1. die dauerhafte Dichtheit und 2. einer dauerhafte Haltbarkeit im Inneren. Diese beiden Sachen sollte man schon erreichen wollen wenn man soooo viele Arbeitsstunden reinsteckt. Soll ja nicht, was bei vielen Murksereien der Fall ist, gleich wieder undicht sein. Und hierzu brauchts halt gute Materialien. 1. Neue Rahmen, egal ob Holz oder Metall. Die alten verrosteten zerstören jede neu Außenhülle 2. Neue Alubeplankung außen. Solch dermaßen von Alufras durchlöcherten Alubleche bringt man im Leben nicht mehr dicht. 3. Gute Kleber und Materialien fürs Erneuern der Wände im Innenbereich ... und das kostet richtig Geld Sorry lieber TE, aber ich hab schon so viele Reparaturen gemacht, dass ich wirklich mitreden kann. Auch weiß ich um die Preise z.B. neuer Alubleche sehr genau Bescheid. Wünsch dir aber natürlich trotzdem alles Gute bei deinem Vorhaben. Gruß Kurt Hallo Kurt, deine Kenntnisse zweifeln wir natürlich nicht an. Wie geschrieben, haben wir schon einiges von dir mit Begeisterung gelesen. Nur ist es leider so, dass nicht jeder mal eben so 10 000 Euronen aus dem Ärmel schütteln kann. Wie erwähnt, haben wir nicht nur die Baustelle Wohnmobil, sondern auch einen schwerkranken Hund. Soll man dann nicht versuchen, das bestmögliche raushzuholen um dennoch ein wenig den eigenen Traum zu leben, oder geht das nur, wenn man tausende übrig hat?!? Andere hatten doch auch ihre Womos wieder auf Vordermann gebracht ohne alles auszuwechseln. Wir haben nur drei Mini-Stellen von Lochfraß und da hattes du bei einem anderen Mitglied, wo wesentlich mehr Löcher vorhanden waren folgenden Tipp gegeben, welchen wir auch gerne anwenden wollten: "Deine Alufraslöcher würde ich mit Sika dichtkleben, wie schon mehrmals zur Zeit hier empfohlen. Die sind garantiert vermehrt unter ehemals angeklebten Holz zu finden. Kleb hier als erstes breitere Latten/Bretter mit Sikaflex 221 von innen ans Blech. Kannst z.B. auch 2x 12 cm breite Latten nebeneinander ankleben. Vorher von außen Isolierband über die Löcher ankleben, dann quillt das Sika nicht raus. Schaut später dann von außen eigentlich recht gut aus, zumindest auf weißem Blech. Ev. noch mit lackstift nacharbeiten, aber dicht ist das soweit so." Desweiteren wollen wir dir drei durchgerosteten Hohlrahmen ersetzen. Das diese nicht drin bleiben können versteht sich von selbst. Da stellt sich nun die Frage, ob wir die rausgetrennten Stücke mit Holz oder V2A ersetzen? viele Grüße Dino und Rebecca was ist mit den chemischen Reaktionen von Eisen, Alu und Edelstahl in Verbindung mit Feuchtigkeit, oder gibt es schon eine funktionierende Dampfsperre im Womo? Von meiner Seite gesehen ist das dauerhafte Abdichten das kleinste Problem. Da schon bei der Werkarbeit wenig auf Dauerdichtigkeit geachtet wurde und das leider auch bei neueren Fahrzeugen zum Teil so ist. Also kann man es nur besser machen.... oder aber bei Pfusch noch schlechter! Ich habe in Sachen Wasserschäden auch so meine Erfahrungen und in den vergangenen 10 Jahren noch kein Schaden am gleichen Fahrzeug ein zweites mal repariert. Das Rep-Material und die Verarbeitung ist aber bestimmt das A und O. Deshalb halte ich diesbezüglich sehr wenig von Bauhäuser und Hobbycenter. Und ein Campingshop muss es für solche Reparaturen schon gar nicht sein. Ich selber setze da auf die Gebäude-Baubranche. Der Kunde wird in Kaufhäuser so richtig von Billigprodukten geblendet ohne zu wissen, dass Markenmaterialien wie z.B. Kleber und Holzprodukte von einem Bauunternehmen meisst günstiger zu kaufen sind. Ausserdem kann man gleich noch von kompetenten Beratungen profitieren, und muss sich kein Gelaber von besserwissenden Verkaufsangestellten anhören. :ja: Das Fahrzeug vom TE ist bis hier hin 38 Jahre alt geworden. Was ist also betreffend Langlebigkeit zu erwarten? Aus einem Alten ein Neues machen geht nicht. Die nächsten Probleme stehen bestimmt schon vor der Tür... und die kann man dann vielleicht nicht mit Sikasil oder eben eurem Dekalin flicken. Gerade bei meinem hatte ich vor 9 Jahren auch diese Minilöchlein im Alublech. Wie ich's damals gemacht hatte, habe ich schon beschrieben und ist bis heute dicht. Boden und Aufbau musste ich auch sanieren und habe ziemlich dran rumgedoktort. Diese Arbeiten waren aber nicht relevant ins Geld gegangen. Es ist schön, dass die Meinungen hier im Forum auseinander gehen. Deshalb bin ich sehr gespannt was aus diesem Projekt wird, :razz:
HAllo, das ist es ja gerade. Der TE hat sein Auto drangegeben, 1200€ für TüV, jetzt noch ein paar tausend Euro für die Reparatur (ich bin mir sicher dass da noch viiiiel mehr kommt, als z.Zt. sichtbar) und was hat er an Ende?? Für viiiele tausend Euro und unzähligen Arbeitsstunden eine fast 40 Jahre alte, müde Kiste.
Ich auch.
Hallo Thomas, bisher ist keine Dampfsperre vorhanden. Wir wollen das Womo aber ja neu isolieren und dann soll auf jeden Fall eine rein. Grüße Dino Hallo Bruno,
Dazu machen wir es nun so, mit Sika abdichten und dann von außen so behandeln, wie du es hier schon beschrieben hast. Abgesehen davon, werden wir deinen Tipp beherzigen und die durchgerosteten Teile im Rohrrahmen ersetzen. Alles mit Rostumwandler behandeln und neu lackieren. Zusätzlich wollen wir deine Idee mit dem Holzrahmen umsetzen, also quasi ein doppelter Rahmen. Ebenso danken wir dir für den Tipp mit der Gebäude-Baubranche. Wir haben auch bereits gemerkt, dass uns ein Baumarkt nicht wirklich weiter hilft. viele Grüße Dino Sind die Alubleche auf den Stahlrahmen geklebt? Dein Alf
Hallo Alf, die Rahmen sind nur teilweise verklebt-bzw punktuell. Sprich, am Dach nur dort, wo die Dacheinbauten sind. Ansonsten die Längstreben oben und unten geklebt und wo von außen Leisten angebracht sind, könnte es auch geklebt sein. viele Grüße Dino Das würde ich dann weitgehend mit Sikaflex nachkleben. Damit ist es gleichzeitig galvanisch isoliert und du hast keinen Alufrass am Kontaktpunkt. Erst einmal - herzliches Beileid und viel Erfolg bei den Arbeiten! (ernst gemeint, habe zwar einen Reisebus als Basis, aber der Rahmen sah an einigen Stellen schlimmer aus) Ihr habt ja nun schon angefangen, aber ggf. ein paar Tipps noch von mir. Faule Rahmenstellen großzügig rausschneiden, ggf. mit Vibrationssäge. Der Aufbau mit Sandwichplatte fällt zusätzlich zu den schon früher erwähnten Gründen mit Hinblick auf H-Kennzeichen meiner Meinung nach aus. Die entfernten Rahmenteile neu einsetzen, ggf. wie schon erwähnt einnieten, wenn an wenig belasteter Stelle und klein. Dann aber die "Adapterstücke" weit in die originalen Rohre einführen damit dort eine entsprechende Kraftübertragung stattfinden kann und die Enden nicht einknicken bei Belastung. Wenn ihr schweißen wollt, müsst, könnt, dann verwendet Schweiß-Isolierpaste. Auf die Aluteile in unmittelbarer Nähe der Schweißstelle, auf die Alubeplankung von außen an der Schweißstelle auftragen und auch auf die Stahlteile an der Schweißstelle. Dann sollten auch die Aluteile ganz bleiben. Passt beim schweißen auf, das euch nichts abfackelt. Hört sich logisch an, aber im eifer des Gefechtes....manchmal findet man ausgeschäumte oder mit Hohlraumwachs versehene Rohre und die kokeln innen drin schön an. Gerade Wachs läuft schön kochend durch den Rahmen und kommt dann an anderen Stellen zu Tage, wo es bei reichem Luftangebot gerne richtig brennt. Entrosten der andern Rohre ist natürlich Pflicht, dann grundieren. Da wo ihr nicht (richtig) dran kommt, Owatrol verwenden in Spalten laufen lassen (wurde ja bereits geschrieben). Wenn das richtig trocken ist, kann man den auch grundieren. Den Rahmen (überall) kann man dann noch anbohren und mit einer entsprechenden Sprühpistole mit langem Schlauchaufsatz den Rahmen mit fluid film aussprühen. Abstand der Löcher für die Bohrungen in etwa doppelt so weit, wie der Schlauchaufsatz lang ist, dann sollte man überall hinkommen und muss nicht zu viele Löcher bohren. Schaut beim bohren wie die Rohre miteinander verschweißt sind, damit ihr alle Abschnitte erreicht. Ist zwar ein Tag Arbeit, kostet aber nicht so viel, denke mit 2-3 Dosen Fluidfilm und der Sprühpistole kommt ihr hin. Das Zeug schützt gut und es wäre echt ärgerlich, wenn nach so einer Arbeit mit dem Auto die Rohre von innen nach außen durchfaulen (so faulen die meistens). Die Löcher entsprechend groß bohren, damit ihr bei den geringen Rohrdurchmessern ordentlich in die Rohre einfädeln könnt. Die dünnsten Rohre bei mir am Bus sind 20*30*2 und ich habe da 12mm Bohrungen verwendet. (Noch ein wenig mehr wäre da einfacher) Das wird beim Einfädeln ganz schön mühselig und die Grate machen den Schlauch kaputt. Daher darauf achten, dass man den Schlauch austauschen kann und ggf. direkt Ersatz mit bestellen. Es ist echt doof, wenn mitten in der Arbeit, wie bei mir, der Schlauch undicht ist. Verschließt die Rohre, wo es geht nicht. Ich meine damit an Enden, die z.B. unten aus dem Aufbau rausgehen (weiß jetzt nicht genau, wie das bei euch konkret gemacht ist. Habe zwar mal einen "gestrippten" Hymer gesehen...). Lasst solche Enden offen, denn wenn mal Wasser reinkommt, kommt es wenigstens wieder raus und man kann immer mal wieder fluid film "nachfüllen". Die Rohrenden waren bei meinem Auto auch alle schon bei vorherigen Reparaturen zugeschweißt worden. Gerade an den Radläufen, da wo die Innenbleche angeschraubt waren ist Wasser eingedrungen und stand dann unten in den Rohren. wie die aussahen brauche ich euch nicht beschreiben... Einen zusätzlichen Holzrahmen würde ich dann nicht einbauen, ihr sollte auf das Gewicht achten. Den Boden gegen Siebdruckplatte austauschen. Dabei auch nicht unbedingt nach dem Motto viel hilft viel arbeiten. Mir hat man auch geraten 22mm zu verwenden. War auch original drin, ist aber meiner Meinung nach etwas übertrieben. Bei einem Raster an Unterlage von 50*50cm trägt 9mm Siebdruck etwa 450kg. Die habe ich verwendet, darauf kommt dünne Trittschaldämmung und dann Laminat. wer natürlich ein Gefühl haben will wie auf Betonboden sollte mehr als 9mm Siebdruck verwenden. Ich weiß nicht, wie eure Körpergröße vs. Stehhöhe aussieht, aber ihr könntet einen Sandwichaufbau wählen mit Siebdruck - X-tremisolator (könnte zu weich sein) oder XPS und wieder Siebdruck. Verbaut kein Styropor, auch wenn es bilig ist, das saugt Wasser auf. XPS ist so teuer auch nicht und für gerade Flächen kann man das schön stramm klemmen. Das war es vorerst mal von mir. Viel Erfolg. Thomas Hallo Rebecca und Dino, habe bisher Euer Projekt irgendwie verschlafen *üps*. Betr. Boden würde ich zum gehabten Sandwichaufbau raten, 9mm Siebdruckplatte als Grundplatte nicht ausgeschlossen. Gruss Emil Na seht ihr, Rebecca und Dino Ich bin nicht der einzige Optimist hier! Nur Mut, kommt schon gut!! Eins könnt ihr mir glauben. Wenn unsere Wohnorte nicht so weit auseinander lägen, würde ich euch einen Hallenplatz, Werkzeug und Maschinen gratis zu Verfügung stellen. Material wäre gegen einen Unkostenbeitrag genug vorhanden. Aber nur wenn ich zwischendurch mithelfen dürfte! :razz: Ach ja, den Bodenaufbau würde ich auch so belassen wie er ist. Das faule raus, und Schichtweise wieder einbauen. Ist denn der Radkasten gleich aufgebaut? Hallo Rebecca & Dino, erstmal mein Beileid :) Es beruhigt mich, das meine Frau und ich scheinbar nicht die einzigen "Naivlinge" im Ruhrpott/Münsterland sind. Wir haben auch im Dezember letztes Jahr ein 14 Jahre altes Womo gekauft und sind nach Partikelfilternachrüstung auf ein Wasser Problem gestossen. Mittlerweile sind wir nach knapp drei Monaten (Februar, März, April) der Restauration ziemlich am Ende angelangt. Wenn man Spaß an der Sache hat und eine Möglichkeit im trockenen zu arbeiten (Halle o.ä.), dann wird das schon. Da is nix unlösbar, die Hersteller kochen auch nur mit Wasser. Ist halt nur ein Immenser Aufwand. Wir sind damals auch bei 3 verschiedenen Werkstätten gewesen, die allesamt unser Mobil verschrottet, allerhöchstens beigebastelt hätten. Unsern Traum aufgeben wollten wir aber auch nicht. Waren ja auch gerade 1x mit dem Auto nach Weihnachten unterwegs gewesen und hatten, inklusive der Kinder, Spaß dran. Also auch auf eigene Faust repariert. Unterboden ist schön mit 15er Siebdruckplatte ausgebessert. Fest steht: Wenn jetzt einer mitm Golf hinten drauf ballert, ist der vermutlich Platt bis anne Windschutzscheibe. Finanziell hält sich das bei uns mit unter 1000 euro noch im Rahmen. Fest steht: Hinterher kennt ihr das Auto besser als sonst irgendwer. Jede Schraube, jedes Kabel. Wenns mal irgendwo klemmt, wisst ihr wo man nachsehen muss. Alleine das ist unbezahlbar. Meistens passiert ein Fehler nach Murphys Gesetz dann, wenn man ihn am wenigsten erwartet. --> Lachmodus an Ich hätte auch nicht gedacht, dass man den Brenner vom Kühlschrank von aussen reinigen kann. Hab also den Kühlschrank ganz umsonst ausgebaut :lach: --> Lachmodus aus Wir kommen übrigens aus Oeding, was ein Gelsenkirchener bestimmt durch die Samstagsstaus Richtung Winterswijk kennt. Bleibt nur noch zu sagen: Viel Erfolg (viel Glück sag ich nich so gern -> bitte kein Glücksspiel beim Restaurieren) und immer ne Handbreit Diesel im Tank Vielleicht trifft man sich mal aufn Kaffee. Ihr packt das schon. Iris & Dierk.
Hallo Kurt 2 Weisst du überhaupt, was es persönlich bedeuten kann, ein solches Fahrzeug wieder in Fahrt zu bringen? Ob lahme Kiste oder nicht. Ein solcher Traum mit eigener Kraft verwirklicht zu haben erfüllt einem einfach nur mit Stolz. Und wie gesagt, wenn alles andere i.O. war, wüsste ich nach wie vor nicht wo die viiielen Tausend Euros hin sollen. Mit den unzähligen Arbeitsstunden gehe ich aber mit dir einig. Der TE wird vermutlich nach den Arbeiten nie mehr eine Frage über dieses Fz stellen. Sondern nur noch Fragen beantworten und anderen helfen... Die werden dann ihr Fahrzeug kennen wie die eigene Hosentaschen. :ja: Hallo Bruno, ist ja nicht böse von mir gemeint. Aber nach dem Studium der vielen Restaurations-Fred`s hier im Forum, gehe ich halt auf Grund der unübersehbaren Risiken mit "turbokurtla" schwanger. Ich wünsche dem TE ja wirklich von Herzen, dass er seinen Traum realisiern kann, wollte aber auf das monetäre Risiko hinweisen weil ich die Befürchtung hatte/habe, dass der TE im Überschwang selbiges in den Hintergrund drängt. In der Hoffnung das Ende zu erfahren nochmals viel Glück und Ausdauer bei der Restauration. Hallo allerseits Bin gerade noch mal über den Beitrag von Kurt auf Seite 2 gestolpert. --> Link Obwohl ich in diesem Thema etwas anderer Meinung bin, sehe ich keinen Grund, dazu eine negative Bewertung abzugeben! Oder steht da etwas, was bei mir nicht steht? Der oder Die sollte mal in den FAQ nachlesen, wann eine Negative berechtigt ist. Wahrscheinlich bekomme ich jetzt auch eine :?: Hallo Kurt Ich nehms auch nicht böse auf. Im Gegenteil, man kanns doch von verschiedenen Seiten sehen. :razz: War wohl gerade am schreiben als dein letzter Beitrag rein kam. Heute Abend ausführlicher, jetzt nur ganz kurz, da wir noch ordentlich zugange sind: negative Bewertungen sind hier bis jetzt völlig unangebracht. Wir haben um Meinungen und Tipps gebeten und die haben wir ja auch bekommen. Das man nicht immer einer Meinung sein kann ist doch logisch und solange alles sachlich bleibt, finden wir negative Bewertungen einfach nicht fair. Grüße an alle dino und Rebecca Mal wieder ist es gestern später geworden als gedacht. Ihr kennt das bestimmt, wenn man einfach nicht aufhören kann :D Viel schafft man unter der Woche allerdings nicht gerade und so wird es sich erst am Wochenende lohnen neue Bilder einzustellen. Außerdem haben wir gestern einige Telefonate geführt und manchmal muss man einfach Glück haben. So können wir von einem Karossierebauer, für LKW´s und Transporter, Siebdruckplatten haben. DIeser ist ganz froh, wenn man ihm die kleineren Zuschnitte abnimmt. Nun sind wir uns aber immer noch nicht im klaren, ob wir nur den durchgefaulten Boden austauschen (rechte Seite), oder doch vorsichtshalber alles rausnehmen. Den Kleiderschrank mussten wir auch rausnehmen, da von der Dachluke Wasser dahinter gelaufen ist. Der Radkasten, der in diesem Schrank sitzt ist komplett durch und verrostet. Muss also auch erneuert werden.
Lieber Bruno, dass wäre in der Tat ganz wundervoll und wir könnten bestimmt viel von dir lernen. Vielleicht kommen wir mal bei dir vorbei, sobald unsere Janis wieder fahrbereit ist. Wir sind öfters mal in Freiburg, weil wir dort Familie haben. Hallo Thomas/kiteliner Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag und die Tipps. Styropor kommt uns nicht mehr ins Womo, davon haben wir schon jetzt die Nase voll :-)
Hallo Iris und Dierk, wir Ruhrpottler/Münsterländer wollen halt immer das Gute im Menschen sehen :-o Euer Text macht Mut und wir sind uns sicher, dass wir es auch schaffen werden. Meine Liebste muss noch ihr halbitalienisches Temperament ein wenig bremsen, dann wird alles gut 8) Ihr wohnt in der Krefelder Ecke richtig!?! Kaffee trinken wir viel und immer gerne! Grüße an euch alle und Fortsetzung folgt... Wenn ihr den kompletten Fußboden rausnehmt und dann mit möglichst großen Siebdruckplatten arbeitet, so könnt ihr viele mögliche Fehlerstellen sparen und möglichst wenige Fugen erhalten. Der Unterboden ist ja nun mal ziemlich mit Feuchtigkeit belastet. Ist auch, gerade, wenn ihr dünnere Platten verwendet, besser für die Stabilität. Da steht man oder Mobiliar immerhin drauf und so kommt da, auch wenn da ein Fußboden- Sandwichaufbau drauf ist, schon wechselnde Belastung drauf. Ihr scheint das alles noch recht gelassen zu sehen, weiter so!
Nein, wir wohnen in der Borkener Ecke. Gruß, Dierk. Hallo DinoT, herzlichen Glückwunsch zum neuen Wohnmobil und herzliches Beileid, daß Ihr direkt so reingefallen seid, zumal Ihr ja schreibt, Ihr hättet am Anfang mit Eurem WoMo schöne Touren gemacht. Tipps und moralischen Aufbau habt Ihr ja schon bekommen, ich drücke Euch die Daumen. Moderation durch Tipsel:Hinweis auf themengleiches Forum entfernt (siehe AGB) Viel Glück! Hallo liebe Womo-Gemeinde, lange hat man nichts von uns gehört, da wir sehr viel um die Ohren hatten und leider sind wir bei der Restauration noch nicht so weit, wie wir uns das vorgestellt hatten. Ein paar Neuigkeiten gibt es dennoch. Ich glaube, Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Innen ist alles (bis auf den Bug) raus: ![]() Die hintere (undichte) Dachhaube ist raus und wurde mit einem ca. 5 cm überstehenden Alublech verschlossen: ![]() noch sehr schön gelb von oben :? ![]() Weiter rechts ist nach meinem Eindruck der erheblichste Schaden und die größte Wassereinlaufstelle durch eine, naja sagen wir mal etwas merkwürdige "Reparatur" der Leiter. ![]() Beim Abschrauben der selbigen hatte ich auch promt ein Stück der Reling in der Hand. Durchgerostet... Der Plan sieht im Moment so aus, das Riffelblech zu ersetzen und vorerst auf die Leiter zu verzichten, ist aber noch nicht ganz klar. Weiter unten sieht es unter der Dichtung ziemlich übel aus: ![]() Dort wird in den kommenden Tagen der Rohrrahmen ersetzt und wir überlegen, im Heckbereich die angefressene Haut mit Riffelblech zu ersetzen. Wäre das sinnvoll? Die Dichtungen müssen natürlich auch ersetzt werden... Ansonsten versuchen wir gerade noch günstig an 9mm Siebruckplatten zu kommen. Hat diesbezüglich noch jemand einen heißen Tipp? Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und beste Grüße Rebecca & Dino an kiteliner: Vielen Dank für deinen Beitrag. Ist auch genauso geplant, also möglichst große Platten zu verwenden Hallo Rebecca und Dino, Hier ist es recht ruhig geworden und ihr erhaltet keine Antworten mehr auf eure Fragen. Deswegen pushen ich das Thema wieder nach oben ... Leider kann ich auch nicht konkret raten, nur ein kleiner Zuspruch: Ich drücke euch die Daumen und hoffe, ihr macht beim Wiederaufbau gute Fortschritte. :) Liebe Grüße, Alf
Moin, das mit den Alu-Tränenblechen würde ich mir überlegen ... Einerseits sind die auch nicht gerade günstig, andererseits bringen die einiges an Gewicht mit. Du hast da ca. 25 % Alu drauf, die Du nicht nutzt ... Wenn es nicht die originale Hammerschlaghaut sein soll würde ich mir dünnes Alu (Glattblech, z. B. 0,5 - 1 mm) besorgen und das aufkleben und schrauben. Dann oben eine vernünftige Abschluss- oder Dichtkante mit Sika (o. ä.) bzw. einer Keder- oder Profilschiene. Das kann man auch ordentlich überlackieren und auf diese Weise einen guten optischen Eindruck erreichen - was Tränenblech leider nicht schafft :?
Danke für deinen Rat. Wir nehmen nun doch original Hammerschlag. Leider kommen wir momentan nicht oft zum schreiben, weil wir neben der Arbeit ständig im Womo am werken sind, aber es geht vorwärts. |
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