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Solarpanel verklebt Loch gebohrt Laika x694R 1, 2


geralds am 19 Mai 2016 00:09:01

Hallo,

was sollen die Horrorgeschichten über die Gefahren des manuellen Umsteckens der 230V Versorgung? Wer in der Lage ist den automatischen Umschalter oder den Wechselrichter richtig zu installieren, ist auch in der Lage die manuelle Umsteckeinrichtung richtig aufzubauen. Wenn der automatische Umschalter einfach nur parallel zum Wechselrichter angeschlossen wird, kann der gleiche Fehler passieren!

Als ich vor vielen Jahren meinen Wechselrichter eingebaut habe, habe ich das Kabel von der Außensteckdose auf eine Doppelsteckdose verdrahtet. In einer Steckstelle steckt dauerhaft das Ladegerät. Die Einspeisung des Womo´s erfolgt über einen Stecker, den ich alternativ in die Doppelsteckdose oder den Wechselrichter stecke. Was soll dabei jetzt noch passieren?
Normalerweise stecke ich die Versorgung auf Campingplätzen (wo ich selten bin) noch nicht einmal um. Die Leistung des Ladegerätes und des Wechselrichters reichen mir zur Versorgung des Womo´s aus.

Warum habe ich den automatischen Umschalter nicht verwendet? Der verlinkte Umschalter ist z.B. nur für 12A ausgelegt. D.h. ich darf das Womo nicht an eine normale Haushaltssteckdose anschließen, die normalerweise mit 16A abgesichert ist! Wenn ich mal größere Geräte (z.b. Werkzeuge oder Staubsauger) im Womo benutze, möchte ich mir keine Gedanken darüber machen wie die Steckdose abgesichert ist oder ob die Anlaufströme über 12A kommen. Ich hoffe jeder der die automatische Umschalteinrichtung verwendet weiß für welche Stromstärke diese geeignet ist und prüft die vorgeschaltete Sicherung. :roll:

Gruß Gerald

P.s, Kompliment für den gelungen Einbau der Solaranlage und dessen guter Dokumentation. Steht mir auch noch beim hoffentlich bald gelieferten neuen Womo bevor.

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Gast am 28 Dez 2016 09:31:51

Hallo Gerald,
bin durch diesen Link auf Deinen Beitrag aufmerksam geworden:
--> Link

Nun hab ich mir Deine Beschreibung schon …zig mal durchgelesen und kann sie praktisch immer noch nicht umsetzen.
Hab es mittels Skizze mal versucht nachzuvollziehen, aber auch da komme ich zu keinem Ergebnis.



Die Einspeisung des Womo´s erfolgt über einen Stecker, den ich alternativ in die Doppelsteckdose oder den Wechselrichter stecke.


Am andere Ende ist demzufolge eine Kupplung für die Außenstecker- (Dose) oder die Leitung ist fest mit Deinem 230 V Netz verbunden?


Normalerweise stecke ich die Versorgung auf Campingplätzen (wo ich selten bin) noch nicht einmal um. Die Leistung des Ladegerätes und des Wechselrichters reichen mir zur Versorgung des Womo´s aus.


Welche Rolle spielt dabei das Ladegerät?

geralds am 29 Dez 2016 20:27:10

Hallo Petri,

ja, es ist fast so wie Du gezeichnet hast. Den CEE Stecker (es ist ja ein Stecker da er Stifte hat) in der Wohnmobilwand habe ich direkt (über Fi-Schalter; Fehlerstromschutzschalter) auf die Doppelsteckdose verdrahtet. Das Ladegerät habe ich in eine Hälfte der Doppelsteckdose gesteckt. Das Ladegerät soll ja nur arbeiten wenn Landstrom anliegt. Das Kabel das zur internen Womo 230V-Verteilung führt habe ich mit einem Schuko Stecker versehen. Diesen kann ich jetzt entweder in den 2. Steckstelle der Doppelsteckdose stecken. Damit wird das ganze Womo (230V) mit Landstrom versorgt. Oder ich stecke den Stecker in den Wechselrichter. Dann wird das ganze Womo durch den Wechselrichter versorgt. So kann niemals eine Verbindung zwischen Wechselrichterausgang und Landstrom entstehen.

Wenn ich wenig Strom brauche, stecke ich den Stecker der das Womo versorgt manchmal trotz Anschluss an Landstrom nicht um. Jetzt lädt das Netzgerät die Batterie und der Wechselrichter versorgt das Womo mit 230V. Ist natürlich nur sinnvoll, wenn das Ladegerät mehr Strom in die Batterien einspeisen kann als ich über die 230V verbrauche. Beispiel: Das Netzgerät lädt mit 20A was ca. 240W entspricht. Wenn ich jetzt nur den Kühlschrank (je nach Typ 120 - 180W) über 230V laufen habe und Kleinverbraucher wie TV, Radio, Handyladegeräte und ähnliche kleine Verbraucher reicht das. Wenn ich aber Kühlschrank und Laptop und vielleicht noch andere Geräte betreibe, stecke ich vom Wechselrichter auf die Doppelsteckdose um. Damit hängt wieder alles an Landstrom.

Auf was jedoch geachtet werden muss: Vom Schutzkontakt des CEE-Steckers in der Wohnmobilwand muss ein grün/gelber Draht mit 2,5mm² oder 4mm² direkt auf das Wohnmobilchassis gehen. (Das sollte aber normalerweise in jedem Womo bereits eingebaut sein. Aber nachprüfen schadet ja nicht). Die Verbindung vom CEE-Stecker zum Fi-Schalter und von diesem zur Doppelsteckdose soll nach neuesten Vorschriften auch mit 2,5mm² erfolgen. Es sollten nur flexible Gummileitungen verwenden.

Gehäuse für Fi-Schalter
--> Link

Fi-Schalter (mit gleichzeitigem 16A Sicherungsautomaten)
--> Link


Gruß Gerald

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Gast am 29 Dez 2016 21:12:18

Danke für die fixe Beantwortung meiner Fragen.
Sag, was hast Du für ein Womo?
Ist das selbst ausgebaut oder wie kommt diese Verkabelung zustand?

geralds am 29 Dez 2016 21:48:17

Hallo,

für alle die für eine automatische Umschalteinrichtung schwärmen - ich möchte mal ein wenig provozieren in Bezug auf die hier verlinkte automatische Umschalteinrichtung:

--> Link

Im Womo gilt:
a) das Gerät ist nur für 12A geeignet. Wenn es also an einer mit 16A abgesicherten Steckdose (z.B. zu Hause) betrieben werden soll, ist eine zusätzliche Sicherung (10A) davor zu schalten.
b) die vorgeschaltete Sicherung darf nicht, wie dargestellt nur eine Schmelzsicherung sein. Sie muss allpolig abschalten können, was nur durch einen Automaten sichergestellt werden kann.
c) Die Umschalteinrichtung darf nicht von der Landstromseite her über eine Schuko-Steckdose geführt sein, sondern über einen direkt verdrahteten CEE Anschluss.
d) Der PE darf nicht wie auf dem Foto dargestellt mit dünnen Drähten über den Umschalter geführt werden, sondern ist vom CEE direkt mit Wohnmobilmasse zu verbinden. Eigentlich sogar mit 4mm² empfohlen. Mind. jedoch wie vorgesehen mit dem Querschnitt der Anschlussleitung (2,5mm²) Erst nach einer Sicherung im Womo darf auf 1,5mm² reduziert werden.
e) Anschluss der Verbraucher - darf nicht direkt auf eine Steckdose geführt werden. Ein Fi-Schutzschalter ist vorzusehen. Empfehlenswert ist ein Schalter im dem Fi- und Sicherungsautomat integriert sind.
d) Wenn schon Sicherungen vor den Verbrauchen, dann ebenfalls Sicherungen mit 2-poliger Abschaltung.

Der dargestellte Schaltungsvorschlag darf daher so nicht umgesetzt werden. :!:
Ich hoffe das wissen alle.

Gruß Gerald

geralds am 29 Dez 2016 21:59:13

Hallo Petri,

das war nicht mein aktuelles Womo, sondern das davor. Carthago Baujahr 1995. Da war ursprünglich kein Wechselrichter drin. Aber es war in der Verteilung bereits ein Fi installiert, über den alle Steckdosen liefen. Ob wirklich ein zusätzlicher Fi, praktisch nur für das Ladegerät notwendig ist, weiss ich nicht genau. Aber ich wollte kein Risiko eingehen.
Ich habe daher die Verbindung von dem CEE-Anschluss - zur 230V Verteilung aufgetrennt und Wechselrichter und FI und Steckdosen zwischen CEE- und Verteilung geschaltet. Beim Verkauf habe ich dann doch noch, damit der Kunde es einfacher hat, einen manuellen Umschalter eingefügt.

Wenn Du lieber einen automatischen Umschalter einbauen möchtest, kann ich Dir auch den mal aufzeigen.
Im oberen Beitrag habe ich ja mal provokativ beschrieben was in dem Schaltungsvorschlag im Link alles falsch ist.

Gruß Gerald

dieterpapa am 18 Dez 2024 08:00:45

Moin zusammen,

da ich gerade mein neues WoMo elektrisch aufrüsten will, leses ich interessiert diesen Beitrag.

Ich plane, einen Victron Multi-Plus einzusetzen. Damit dürften doch alle Probleme in Bezug auf Landstrom oder Umstecken gelöst sein, oder?

LG Dieter

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