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Batteriefrage die zweihunderttausendste


Eileen am 14 Jun 2006 15:39:09

In meiner Kiste sind insgesamt zwei 85 AH Batterien verbaut. Modell Starterbatterie, Marke Wald-und-Wiese.
Beide haben ihr Zuhause im Motorraum, ziemlich nahe beieinander, jedoch ist eine fuer das Fahrzeug und die andere fuer den Aufbau zustandig.

So weit, so gut, so klar ...

Nun sind beide Battereien nicht mehr die frischesten, werden recht schnell entladen und laden auch nicht mehr voll ...sollten also demnaechst ersetzt werden.

Ich brauche eigenlich nicht MEHR Strom (sollten etwas groessere Batterien passen, werde ich vielleicht 100 AH kaufen, aber nur wenn's in die Halter passt)

Nun habe ich hier jedoch gelesen, dass fuer den Aufbau eine Starterbatterie nicht die ideale Loesung ist und eine Verbraucher-Batterie empfohlen wird.

so ...und jetzt meine Frage(n)

Wie erkenne ich eine Verbraucher-Batterie?
Muss das eine Gel-Batterie sein?
Muessen beide Batterien die gleiche Groesse haben?


Vielen Dank fuer helfen mich auf Spruenge :)

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Troll am 14 Jun 2006 16:33:09

Hallo,
den Unterschied erkennst Du am Preis. Die einfachenStarterbatterien sind dabei die preiswertesten. Bei mir sind von Hause aus zwei gleiche Starterbatterien eingebau und so wird es auch bleiben. Ich zahle für eine No-Name Starterbatt ca 70 ,- Euro. Bisher hatte ich nie Probleme damit. Im Sommer habe ich mal 7 Tage ohne Strom und ohne das Auto zu bewegen gestanden. OK, ich hatte keinen Fernseher an Bord und für das bischen Licht und die Wasserpumpe haben die 83 AH dicke gereicht. Dieser ganze Kult um die Batterien soll m. M. uns nur das Geld aus der Taschen ziehen.
Die Idee, wenn möglich eine etwas größere einzubauen sollte man prüfen. Ich würde aber immer zwei gleich große Batterien einbauen.

Viele !

soul am 14 Jun 2006 17:13:09

hallo!
ein auszug von varta:

Immer wieder kommt es vor, dass Starterbatterien in Anwendungen eingesetzt werden, für die sie nicht gedacht sind, z. B. als Zweitbatterie im Wohnwagen, zur Versorgung elektrischer Verbraucher, zur Beleuchtung und Versorgung von Notarztwagen, als Versorgungsbatterie von Booten oder zur Stand-by-Absicherung von Computern.

Die Hauptaufgabe von Starterbatterien ist es, für kurze Zeit während des Startvorganges hohen Strom abzugeben, um einen Verbrennungsmotor zu starten. Um diese hohen Ströme zu liefern, bedarf es großer Plattenflächen. Deshalb sind die Zellen von Starterbatterien mit möglichst vielen dünnen, parallelgeschalteten Elektroden bestückt.

Dauerhaftes Zyklisieren (Laden/Entladen) von 60 % bis 80 % der Nominalkapazität bei mittleren Strömen führt innerhalb der dünnen Platten zu starken Kräften, was eine Ablösung der Masse vom Elektrodengitter zur Folge hat und zu einem vorzeitigen Verschleiß der Batterie führt.

Für Energieentnahmen von 60 % bis 80 % der enthaltenen Nennkapazität sind daher Spezialbatterien zu verwenden, die für diese Art der Anwendung konzipiert wurden. Für diese sog. Kleintraktionsbatterien, auch Antriebs- und Beleuchtungsbatterien genannt, bietet VARTA zwei unterschiedliche Systeme an: verschlossene Gel-Batterien und nasse Antriebs-Batterien mit speziellen Plattenblöcken.

Um die optimale Lebensdauer der Batterie zu gewährleisten, dürfen Gel-Batterien bis 60 %, nasse Antriebs-Batterien bis 80 % gezykelt (entladen) werden, d.h. 60 % bzw. 80 % der entladenen Kapazität steht - je nach Batteriewahl - für einen Entladevorgang zur Verfügung.

Auch bei diesen Batterien sind Tiefentladungen zu vermeiden. Tiefentladungen, die dann eintreten, wenn über die Unterspannungsgrenze hinaus Kapazität entnommen wird, verkürzen die Batterie-Lebensdauer. Zweckmässig ist daher eine Unterspannungsabschaltung (Tiefentladeschutz) zu verwenden.


da deine starterbatterie im normalfall nicht mit der aufbatterie parallel geschaltet ist, kannst du als starterbatterie eine andere kapazität nehmen, als die aufbaubatterie.

lg
[/b]

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Eileen am 14 Jun 2006 17:33:55

Danke, troll (Norbert)

Ja, das frage ich mich auch ...BRAUCHE ich fuer meine 3 Laempchen und die Wasserpumpe tatsaechlich was besonderes ...eine Baumarktbatterie solltes es eigentlich doch auch tun.

EDIT

gerade gesehen ...vielleicht ja doch ....muss ich mich mal umhorchen was die Preisunterschiede so sind.

Danke

ba0150 am 14 Jun 2006 17:52:37

Servus Uwe !

Schau Dir doch mal hier die Preise für Batterien an:
--> Link

Glaub der Link war hier aus dem Forum !?!?! Evtl. meldet sich der orig. Poster nochmal dazu ...

Zum eigentlichen Thema bzgl. Wohnraumbatterien hast Du ja hier mehr als genug zu lesen ....

Gast am 14 Jun 2006 20:44:38

Nur mal so.

Ich habe mich immer gewundert das beim Vorglühen und Starten die Spannung der Starterbatt so drastisch in den Keller ging. Aber ansonsten alles schön in Ordnung war.

Habe jetzt doch mal nachgeschaut was das eigentlich für Batterien drin sind die mein Vorgänger verbaut hat. Der hat wirklich Aufbaubatterien da reingehängt, 100Ah Starter und 74Ah Aufbau.

Zu der schmächtigen 74er hatte ich ja schon letztes Jahr zwei 100er Kollegen der Starterbatt. Fraktion zugeschaltet, und in Verbindung mit der Solar-An. , auch seit dem keine Versorgungmangel trotz teilweise auch extrem hohen Fernsehkonsums(Wetterbedingt).

Nun verstehe ich auch endlich, wieso diese ominöse Sicherung die von der Starterbatt zum EVS geht trotz 40A hin und wieder mal den Geist auf gab.
Da diese Schlaffies von Aufbaubatterien nicht in der Lage sind auch mal richtig ranzuklotzen, sollte der Strom von den bis dato über EVS zugeschalteten drei anderen Batt. kommen, was natürlich einige Amperchens mehr waren.

Fazit: Starterbatterien sind zwar in der Lage die Funktion von Versorgungsbatterien zu ersetzen (Einschränkung Lebensdauer)
aber andersrum eben nicht.

Was nun?
Die eben nicht Starterbatterie wurde durch eine 80Ah Starterbatterie ersetzt, und die überforderte 100er steht jetzt neben den beiden 100er Starterbatts (parallel geklemmt) und verträgt sich bestens mit denen, wie ja auch schon die 74er seit einem Jahr.

Ich muß dazu sagen das ich seit Einbau der beiden 100er Starterbatt. , auch Dank der Solaranlage, es noch nicht geschafft habe, eine unter Last Spannung von unter 12,6 Volt zu erreichen, womit das Problem der Zyklenfestigkeit nicht mehr zur Debatte steht.
Ich habe allerdings Starterbatterien gekauft (Banner 100Ah-70,-€), die sogar als Starterbatt eine sehr hohe Zyklenfestigkeit ausgewiesen haben.

Selbst bei Zuschaltung des Wechselrichters, Fernsehen und Fön meiner Regierung bewegt sich die Voltmeter-Nadel so gut wie gar nicht.

Die höhere Selbstentladung bei längeren Stillstand (Winterpause) gleicht die Solaranlage so wieso aus.

So nun darf mir wieder erzählt werden was ich alles verkehrt gemacht habe und warum das alles eigentlich gar nicht funktionieren dürfte. :D

Bergbewohner1 am 14 Jun 2006 20:45:47

Hallo, schau mal bei Ebay rein, da gibt es gute Batterien mit Garantie und fast zum halben Händlerpreis. Das Beste sind Vliesbatterien, die halten am längsten. MfG.Waldtroll

soul am 14 Jun 2006 21:16:13

WOMOMario hat geschrieben:
So nun darf mir wieder erzählt werden was ich alles verkehrt gemacht habe und warum das alles eigentlich gar nicht funktionieren dürfte. :D


hallo!

funktionieren werden alle mischmöglichkeiten. wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, stehen nun drei 100A batterien für den aufbau zur verfügung, somit hast du reserven genug und merkst lange nichts. problematisch wird es erst, wenn eine batterie den geist aufgibt und die andern dadurch mit in die ewigen jagdgründe befördert, deßhalb soll man auch immer gleichzeitig alle parallel miteinander verbundenen akkus austauschen + baugleiche verwenden, da die ladeströme andere sind. man kann auf alles pfeifen und zusammen stoppeln wie man will - es kommen immer 12V raus, ist nur eine frage des geldbeutels. :D

lg

soul am 14 Jun 2006 21:23:29

Waldtroll hat geschrieben:HDas Beste sind Vliesbatterien, die halten am längsten.


hallo!

na ja:

Kurzzitat:

"Bei Vliesbatterien ist mit einem größeren Austrocknungseffekt als bei Gelbatterien zu rechnen, da hier die Austrocknung auf Grund der Porengröße des festgelegten Elektrolyten in erster Linie auf das Vlies und weniger auf den im aktiven Material gebundenen Elektrolyten beruht....

Der Hauptunterschied in der Funktion ist der, dass Vliesbatterien besser in der Stromabgabe sind und Gelbatterien besser für die Langzeitstabilität bei kleinen Strömen geeignet sind. daher werden Vliesbatterien besonders für Starter und Kleintraktion benutzt und Gel für Notstrom und USV."


gel bleibt momentan der favorit für aufbaubatterien.

lg

Gast am 14 Jun 2006 21:48:48

@ soul

374Ah :wink:

Im Grunde genommen gebe ich Dir natürlich Recht, aber selbst bei gleich Alten, gleich Großen, gleichen Herstellers und Typ, kann Dir genau das selbe passieren, garantie gibts da keine, das Risiko ist aber bestimmt geringer.

Ich muß aber gerechter Weise dazu sagen das es mein Beruf ist, ich die Batt. regelmäßig prüfe, und zur Sicherheit gegen Plattenschluss einer Batterie mit Strombegrenzern (Sicherungsautomaten) arbeite.

Das macht ja nicht jeder, und dann sollte man schon nicht so wild mischen wie ich das tue. :D

rs270550 am 15 Jun 2006 11:24:34

Hallo Uwe,
hier die Antwort auf Deine Frage: Verbraucherbatterien erkennst Du an den technischen Angaben auf der Batterie!
Zum Beispiel: 12 V (105Ah-100h) (95Ah 20 H) (75Ah 5h)
Hiermit wird angegeben, welche Leistung die Batterie liefert, wenn sie in der angegebenen Zeit entladen wird. Diese DREI Angaben sind auf einer Starterbatterie nicht angegeben.
Ob Du Dich für eine Gel- oder Vlies-Batt. entscheidest, hängt allein von Deinem Geldbeutel ab. Ich würde eher eine "Normale" nehmen und die dann ein wenig größer!
,
Rolf

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