Hallo,
das ist in drei Wochen auf jeden Fall machbar. Gehen wir es mal einzeln durch.
Wohnmobiltechnik, Ausrüstung: schau mal hier:
--> Link Man kann aber auch alles übertreiben. Auf jeden Fall brauchst du:
Stromkabel und CE-Adapter ( am besten 50 m )
Wasserschlauch und Gardena-Adapter für 1/2 und 3/4 Zoll. Auffahrrampen.
Gasflaschen kann man nicht tauschen weil die Schweden ein anderes System haben. Aber mit einer 11kg-Flasche in drei Wochen bin ich immer noch hingekommen, 2 reichen auf jeden Fall.
Camping-Ausrüstung: ist ja klar, Tisch, klappstühle
Fahrräder: auf jeden Fall mitnehmen, mit dem Womo ist man ja etwas unbeweglich. Damit fährt man nicht mal eben zum Brötchenholen. Allerdings ist Schweden für mich nicht gerade das ideale Fahrradland. Fahrradwege sind selten und es geht immer auf und ab.
Karten, Reiseführer: Mein Favorit der Baedecker Südschweden, da ist auch eine Karte drin, mehr braucht man eigentlich nicht. Dazu den Superatlas Skandinavien von freytag & berndt. Der ist zwar etwas ungewöhnlich, auch etwas veraltetes Kartenmaterial aber da sind Campingplätze drin die man sonst nicht findet. Auch wichtig: die Rastplatzkarte von trafikverket
--> LinkCampingplätze: braucht man nicht zu buchen. Natürlich ist es an den bevorzugten Stellen, dort wo Sandstrände sind z.B. Ystad, nördlich von Göteborg oder Öland voll. Aber irgendwie findet man immer etwas.
Ver- Entsorgung: natürlich auf den Campingplätzen, Wasser gibt es auch schonmal an den Tankstellen, allerdings sind Tankstellen mit Personal selten.
Zahlungsmittel: Bargeld wird in Schweden nur noch wenig benutzt, wird oft auch nicht akzeptiert. Wo immer möglich mit EC-Karte bezahlen, das kostet keine Gebühren. Zum tanken braucht man unbedingt eine Kreditkarte mit Pin, am besten VISA. Bei Maestro gibt es Beschränkungen.
Reiseziele: Mit Kindern muss man natürlich unbedingt nach Vimmerby. Das Glasreich rund um Växjö ist wahrscheinlich für den weiblichen Teil der Familie interessant. Das Zuckerbäckerdorf Gränna (sehr guter Campingplatz). Öland ist auch sehr schön. Der Götakanal zwischen Borensberg und Berg. Mariefred, Schloss Gripsholm, Museumseisenbahn. Schau dir mal meine
Reiseberichte an
--> Link Ich habe es immer noch nicht geschafft, mit Habo Kirka
--> Link anzuschauen.
Stockholm
Camping-Plätze: Langholmens Husbilcamping, einfacher
Stellplatz in der Innenstadt, Bredäng Camping, 800m bis zur U-Bahn, kann auch schon mal voll sein. Flottsbro Camping, nicht so voll, mehr Platz, mit Bus und Bahn in die Stadt, dauert etwa eine Stunde; Badegelegenheit; Trampolin, dort treffen sich alle Kinder. Der einzige Campingplatz Schwedens ohne Minigolf.
U-Bahn: Pro Person braucht man eine Access-Card (20 skr). Darauf kann man einen gewissen Betrag buchen, Stichwort "Reskassa", z.B. 100 skr = 8 Einheiten. Eine Fahrt mit der U-Bahn kostet 2 Einheiten, kommt noch eine Busfahrt dazu sind es meist 3. Man kann auch eine Tageskarte (125 skr) oder 3-Tages-Karte auf die Acces-Card buchen. Mit den Automaten komme ich nicht zurecht, aber bisher gab es in den Stationen, die ich gesehen habe, immer einen Schalter mit Personal direkt an der Sperre.
Ziele: Innenstadt, Stadtschloss, Schloss Drottningholm, Vasa Museum, Djurgarden ...
Rüdiger