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Hallo Leute, Es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten seine Batterien im WoMo zu schrotten, für jede Bauart eine Andere. :? Nun sind aber im Wesentlichen 2 Faktoren für die Lebensdauer der Batterien im WoMo zuständig: 1) die sogenannte Zyklenanzahl (Number of Cycles), damit ist gemeint die Anzahl der Entladezyklen mit einer bestimmten Entladungstiefe, bis zu einer Restkapazität von 80% (laut Norm EN50342 wird diese bei einer Prüfung mit 50% Entladung gemessen) Hier finden sich Werte von 500 (Bleisäure) bis zu 5000 (Li-Ion) Beispiel: Freisteher ohne Kabeltrommel 2) die angegebene Betriebslebensdauer im Float-Betrieb, bei einer bestimmten Temperatur, zum Beispiel bei 25 Grad Celsius, laut der Hersteller von 5 (Blei Säure) über 10 (GEl) bis 20 (LiFeYPo4) hier sterben die Batterien an Alterung ohne Zyklen, einfach so. Beispiel: CP-User, WoMo hängt immer am Landstrom Im WoMo haben wir oft einen Mix dieser Probleme. Nach meinen Beobachtungen gehen die Kosten der Batterien mit zunehmender Zyklenzahl und Lebensdauer nach oben, Kosten-Faktor sind ca. Blei-Säure 1, GEl 2-3, LC-Gel 3, Li-Ion 6 - 8 und LiFeYPo4 mit Schutzbeschaltung 8 - 10 Achtung: Alle Werte sind nur als Beispiel, um zu sehen um was es geht, natürlich hat jeder Hersteller davon leicht abweichende Daten ... Hier nun meine Fragen: - Welche Rolle spielt nach eurer Meinung der Anteil der Zyklen und der Anteil der float Lebensdauer für euch in der Praxis? - Was ist laut euren Erfahrungen maßgeblich? Eher teure, zyklenfeste, langlebige Batterien kaufen oder mehr Wert auf eine preisgünstige Batterie mit normaler Lebensdauer legen? Grüße, Alf :) In meinen Augen sollte man sich aber vorher die Frage beantworten: Wie passt das aktuelle Modell in meine Lebens/Urlaubsplanung? Möchte ich es in den nächsten 2-3 Jahren durch ein anderes/größeres ersetzen oder fahre ich es bis es auseinander fällt?? Und spätestens jetzt sind wir ganz tief in der Diskussion "Was weiß den ich was morgen kommt" Mein Womo ist jetzt acht Jahre alt und ich fahre es bis es auseinander fällt. Meine beiden NassBatts (120Ah) und meine beiden AGMs (170Ah) sind noch voll im Saft (getestet) (werden auch nur zu max 50% entladen, Stoßstrombelastung max. 15A, also ohne WR und Kaffeemaschine). Cyclenzahl und Float kann ich nicht messen, also auch keine Anhaltswerte oder Aussagen, deshalb für mich sehr theoretische Werte. Ist aber nur meine Ansicht, Gruß Andreas Hallo Andreas, ein sehr wichtiger Hinweis, was nützen mir 20 Jahre Lebensdauer der Batterie wenn ich 78 bin ... oder mein WoMo 30 Jahre :roll: Aber die Zyklenzahl und die "Life-Service-Time" stehen schon in den Unterlagen der Hersteller, wenn es denn qualifizierte Hersteller sind. Grüße, Alf
Nur die Definition von "Life-Service-Time" fehlt!! Also Marketing! Gruß Andreas Hallo Alf, ich habe die gleiche Konstellation verbaut wie Du : 2x --> Link. Hinsichtlich der Nutzung stehe ich schon mal 2 Wo auf CP`s, aber genau so oft frei auf Wiese, Feld und Flur. Im 1. Fall (Landstrom) dümpeln sie wohl in Erhaltungsladung dahin. Im 2. Fall werden sie schön entladen und durch Solar wieder geladen, genau so, wie Batts es mögen. Während der Winterpause alle 4-5 Wochen für eine Woche an Landstrom. Mein Blei-Säure- Batts sind jetzt im 6. Jahr und ich bemerke kein relevantes Nachlassen der Leistung. (Vielleicht kommt es ja dann mal ganz plötzlich.) Ich denke, dass die meisten Wohnmobile, ähnlich wie bei mir, kein (batterie-)monogames Leben fristen, sondern (s.o.) sämtliche Zustände zyklenweise durchlaufen. Deshalb wird es vermutlich auch schwierig werden, Zyklen- bzw Float- Anteile für die Lebensdauer zu bestimmen. Hinsichtlich der Batterieart ist für mich eine ganz normale Kostenkalkulation maßgeblich. Sieh Dir mal den Preis o.g. Links an, diesen x2 und für voraussichtlich 6-8- Jahre dann ist alles gesagt. Ich habe übrigens einen 1500/3000Watt WE und nutze ihn auch für Kaffeemaschine, Föhn z.T. auch Sauger etc. In Sachen Kosten/Nutzen Rechnung ist in 95% der normalen Nutzung eines Womos Blei/Säure Batt. unschlagbar. Egal wie lange man das Womo hat und damit treibt. Den einzigen Nutzen den ich bei LiFeYPo4 sehe ist der Gewichtsvorteil, also nur für Leute der <3,5t Klasse, wo es einfach für entsprechende Kapazität für ihre Bedürfnisse mit Blei vom Gewicht her nicht mehr geht. Bin Nurfreisteher, "Dose" (Außenanschluß) kennt mein Womo seit 12 Jahren nicht.
Man kann alles in Zweifel ziehen. Gemeint ist die konstruktionsbedingte Lebensdauer, Auslegungslebensdauer oder wie auch immer man es auf Deutsch nennen will. In den meisten Datenblättern die ich finde, steht es in englisch. Hallo Kurt, Gleiche Überlegung bei mir, Gesamtwirtschaftlichkeit. Muss aber kein Dogma sein. Grüße, Alf
Eigentlich ist beides wichtig. Was habe ich von einer hohen Lebensdauer bei wenigen Zyklen, oder von vielen Zyklen bei kurzer Lebensdauer.
Es gibt genug Sprichwörter dazu, an denen oft was wahres dran ist. Ich kann es mir nicht leisten billig zu kaufen - oder, Wer billig kauft, kauft zweimal etc.etc. Ich hab auf die billigen Winner gesetzt und wurde enttäuscht, zu früh gestorben, zu ruckartig gestorben. Mag sein, dass sie auf Grund EINER Tiefentladung einen Knacks hatte. Mehr als 50% habe ich aber sonst niemals entladen. Meiner jetzigen ist das völlig egal. Deswegen hab ich ja auf Bleikristall gesetzt, weil ich nicht nochmal im Urlaub den Batterietot mit erleben will, weil vielleicht eine einzige Fehlbehandlung den zu frühen Tod begünstigt hat. Bei 25°C/10,5 Jahren oder 2.450 Zyklen bei 60% Entladung sollte ich erstmal Ruhe haben. Auf lange Sicht rechnet sich dadurch der geringe Mehrpreis sehr schnell. Eine Rechnung von xbmcg hatte ich ja mal weitergeführt --> Link und um die Bleikristall ergänzt. Strom ist für mich das wichtigste im Womo, geht der nicht, geht quasi nix mehr, kein Licht, keine Wasserpumpe usw.usw. Der Ausfall der Wasseranlage kann man auch noch kompensieren. Selbst den Ausfall der Gasanlage könnte ich eher verschmerzen als den Ausfall des Stromnetzes - außer im Winter. Wer 20.000 - 100.000 € für ein Womo ausgibt, dem sollte es auch egal sein, wenn eine sehr gute Batterie im ersten Schritt vielleicht 100-300€ mehr kostet.
MIt solchen fundierten Statistiken habe ich immer so meine Probleme ;D Du kannst gar nicht den Überblick über ALLE Womofahrer haben, deswegen sind die 95% völlig frei von Aussagekraft. Die Bedürfnisse sind so dermaßen unterschiedlich, dass es keine Pauschalaussage geben kann.
War mir vor einem halben Jahr mit zwei nagelneuen parallel geschaltetet Winners (auch) passiert, sie hatten dann noch ~7V Spannung. Hatte sie dann langsam geladen, dauerte auch entsprechend lange. Sie hatten es aber wohl gut überstanden, zumindest die folgende 6-wöchige Nordkapp-Tour. :)
1 - keine, weil ich absolut keinen bezug dazu habe. wenn ich stehe werden die batterien entleert - wenn ich fahre oder die sonne scheint auch unterwegs geladen, daheim hängt das Womo immer am landstrom 2 - erstmal das gewicht - dank 3,5to ist jede batterie zu ca 25kg ein erheblicher brocken. ob eine batterie jetzt mal 100 - 300 mehr oder weniger kostet ist mir relativ unwichtig, und wenn sie bei mir 3-5 jahre halten ist das gut. LiFYPo würde mich tendenziell interessiern wegen dem gewicht, aber ein paar haken sehe ich da noch, aus heutiger sicht wäre mein nächster optimierungsschritt der erstaz einer der beiden 95Ah AGM batterien durch eine efoy brennstoffzelle, das ist ca gewichtsneutral, unabhängig von sonne und lima und vom investment im bereich einer LiFePo Lösung. ansonsten war mir immer wichtig dass die gesamte batterietechnologie nicht zu exotisch ist, also ersatz für batterie und ladetechnik auch unterwegs zu bekommen ist. und ich will bordbatterien mit denen ich mir selber starthilfe geben kann im fall des falles
Meine Tiefentladung war auch am Anfang. Hab mir dann damals extra ein CTEK MXS 25000 gekauft, weil man dem Dingen ja Wunder nachsagt. Hat ja auch erst funktioniert, aber dann kam nach knapp fünf Jahren der Tod ohne Vorankündigung. Ein schleichender Tod wäre mir lieber gewesen, man hätte sich drauf einstellen können Ihre 600 Zyklen (gilt lt. Winner als zyklenfeste Batterie) hat sie auf keine Fall geschafft, eher um die 300, obwohl ich immer mit TK lade. Das war zu wenig um sie wieder zu kaufen.
Vielleicht hat die Tiefenentladung 50% der Zyklen gekostet? Wie definiert man einen Zyklus genau? Selbst wenn ich bei 60 Tagen/Jahr jeden Tag einen Zyklus schaffen würde, wären das bei 600 satte 10 Jahre. Um Deine Fragen zu beantworten: hängt ganz vom Nutzungsverhalten ab. Ich bin mit den AGM für MEINE Nutzung zufrieden, ich fahre gerne mal auf Kurztrips / verlängerte Wochenenden mit dem WoMo und mache max. bis zu 4 Wochen am Stück eine längere Reise, im Winter fahre ich ab und an mal eine Therme an. Das WoMo steht also meistens rum, weil ich arbeiten muss und es wird durch Solar immer im Float gehalten. Ich habe 2 AGM Batterien und ein BMS, das sie abwechselnd nach Bedarf schaltet oder auch zusammenklemmt bei höheren Strömen, (WR-Betrieb mit Fön oder auch Schnellladung bis 80%) Seit 2 Jahren bin ich noch nicht in den Begrenzer (Schutzabschaltung) gelangt, als ich nur eine Batterie und kein Solar hatte, ist mir das passiert - lag aber auch an der nichtssagenden Carado Batterie-Anzeige. Bei intensiver Nutzung in den letzten 2 Jahren hatte ich maximal 20-30% Entladung - meist um die 10-15%. Die eine AGM (Banner 95Ah) ist nun 5 Jahre alt, die andere (BSA AGM Dual Use 100Ah) 2 Jahre. Ein Technologiewechsel Richtung LiFeYPO4 sehe ich nur, wenn ich in das WoMo mal ziehen würde, um z.B. damit eine mehrjährige Reise zu unternehmen oder darin (weitgehend autark) zu wohnen - dafür ist aber das Basis-Fahrzeug nicht geeignet (Carado). Ein Urlaubsfahrzeug ist mit AGM (bei WR-Betrieb) oder GEL (LED Lichter, Fernseher, Heizung mit wenig Strombedarf) und Absorber Kühlung gut bedient, dank Solar ist zwischen Frühjahr und Herbst kein Landstrom nötig. Wenn ich einen Kompressorkühlschrank versorgen müsste, würde ich mich wahrscheinlich anders entscheiden - höhere Kapazität (Gewicht) oder eventuell andere Technologie. Es gibt ja auch Camper im Winter, die elektrisch mit Heizlüftern hantieren, da ist Landstrom natürlich Pflicht. Da die Batterien unter dem Beifahrersitz liegen, ist ein e Nass-Lösung nicht praktikabel, es müssen wartungsfreie Batterien sein.
Wer weiss, da steckste ja nicht drin... :-o Bleiakkus sterben langsam. Nach der Hälfte hat man auch nur noch die Hälfte der Kapazität. Und wer sie nicht rechtzeitig austausch, kann von einen Tag zum andern im Dunkeln stehen. Bei Lithiumakkus ist das anders, wurde aber schon oft berichtet. Das hätte ich ja auf irgendeine Art mitbekommen müssen. Ich bin nie (unter Belastung) unter 12,x gegangen. Eines Nachts hat das EBL abgeschaltet - das wars dann mit Winner. solange der Kaltstartstrom angegeben ist, kann man offene Batterien doch mit einem guten Tester auf seine Restkapazität prüfen. Bei Gel ist der Kaltstartstrom leider nicht angegeben, zumindest bei meinen nicht.
Ja klar, das ist natürlich der Beweis für eine defekte Batterie, wenn das Jeder so macht freut sich der Handel bestimmt. :lach:
Ehrlich, nach Deinen Ausführungen hier im Forum glaube ich das weniger. ;D oder mit nem Säureheber, aber wer hat sowas schon im Urlaub mit dabei :roll:
Geschlossene wartungsfreie,da geht das auch. :ja: habe meinen Tester immer dabei! Kann ihn aber gar nicht nutzen. Aber ein guter Tester zeigt dir genau die Prozent an, Säureheber ist doch nur schätzen. Die Batterien im KFZ-Bereich haben alle eine entsprechnde Zuordnung nach Europäischer oder amerikanischer Norm (Nass, AGM, GEL), die kann man in den Tester eingeben. Ich habe einen von RING für diesen Zweck, der hat auch Umrechnungstabellen dabei (CCA nach DIN oder SAE) ![]() Die Eingabe ist aber auch egal, man bekommt ja eh den aktuellen CCA angezeigt und muss dann selbst abschätzen, ob der noch OK ist oder nicht - z.B. durch Vergleich mit dem CCA einer neuen Batterie gleichen Typs. Die Einschätzung OK / Fail bezieht sich auf eine Abweichung des gemessenen CCA unter 60% der Nennleistung bei einer 100Ah AGM Batterie ist der Nennwert ca. 850A, bei 500A zählt sie dann als verschlissen.
Ich habe auch den Tester von Ring! Für meine Deta Funline 220Ah (20h) finde ich aber keine Daten und Exide hat die (angeblich) auch nicht. Wäre super wenn ich die bekäme. --> Link Da ist das Dateblatt und die CCA Werte stehen auch drin auf Seite 4 (1100A). Die sollte Deiner Batterie entsprechen. dankeschön! Aber gelten die Werte jetzt für alle 220Ah-Gel, egal welcher Hersteller? noch eine Frage, wofür ist denn beim Ring die Rating Chart-Liste? Nach der Liste lese ich bei 220 eine EN von 330? Es sind 2 verschiedene Normen / Messbedingungen, die über die Tabelle ineinander umgerechnet werden können, Batterien enthalten Angaben entweder der DIN/EN Angaben der Batterie-Modelle der europäischen Norm (Tabelle 1) oder der US Norm ASA (Tabelle 2) (JIS# alt / JIS# neu) in CCA, gesucht wird über die Batteriemodell-Nummer links und der Wert Rechts ist dann in das Messgerät in der jeweiligen Kategorie (Batterierating - Verfahren) einzutragen (CCA, DIN oder EN). Batterietester, sehr interresant, das wäre sogar einen eigenen Thread wert, da es hier als offtopic untergeht. Der User Kintzi gibt dazu regelmäßig gute Hinweise. Die persönlichen Erfahrungen Einzelner über das Ableben einzelner Batterien nach einer Totalentladung sind in den Datenblättern natürlich nicht enthalten, da es sich um nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch handelt. Für das hobbymäßige Quälen von Batterien gibt es hier schon mehrere Threads, da sind dazu interessante Ergebnisse zu lesen. Leider keine Langzeiterfahrungen. :D Grüße, Alf Die Batterietester belasten die Batterien kaum. Es wird eine präzise Spannung gemessen und eine kleine Last aufgeschaltet, dabei wieder Strom und Spannung gemessen, manche Tester machen Messreihen von mehrere Messungen mit unterschiedlichen Lasten. Ermittelt / errechnet wird der Innenwiederstand der (geladenen!) Batterie, und daraus der Kaltstartstrom interpoliert und mit dem Sollwert verglichen. Die Batterie wird dabei natürlich nicht mit 1000A traktiert. ;-) Hallo Leute, vielleicht hätte ich einen neuen Thread dazu aufmachen sollen, im Bereich rechtliche Fragen ... aber technisch betrifft es die Lebensdauer der Bleikristall-Batterie ... Also hier. Ich lese beim Vertriebspartner was von 10 Jahren Garantie auf seine Anlagen. --> Link Er spricht von "Zeitwertersatzgarantie" ? Was bedeutet das? Heist es die Batterie ist abgeschrieben, du bekommst nichts? Oder heist es die Batterie hat nur noch 20% Kapazität du bekommst 20% vom Neupreis oder "du bekommst eine andere, gleich alte Batterie" oder was? Wer kennt sich damit aus? Grüße, Alf
Hm, das nicht. Deshalb schreibe ich dazu mal nichts, außer dem Offensichtlichen: Ich würde "Zeitwertersatzgarantie" so verstehen: Innerhalb der Garantiezeit, hier 10 Jahre, wird bei einem Defekt, bzw. zu frühen Tod (Nichterreichen der angegebenen Zyklen) der Zeitwert ersetzt. Ich denke, eine E-Mail an Powertrust würde da sicher Klarheit bringen. Da es Dir technisch um die Lebensdauer der Bleikristall-Batterie im Allgemeinen ging, noch ein Hinweis zur Garantie auf Bleikristall-Batterien:
Zu finden im "Bleikristall"-Thread --> Link Das ging im Thread irgendwie unter, sogar ganz aktuell war wieder die Rede von 10 Jahren Garantie, ich nehme mich dabei selbst nicht aus.
Oder sollten wir hier doch eher von Gewährleistung reden?
Er spricht von "Zeitwertersatzgarantie" ? Grüße, Alf
"Er" - Zarathustra...? - Dieser Ausdruck war mir bisher fremd... :? :razz: Nix für ungut. :) Hallo, Zyklenfestigkeit, Strombelastbarkeit - jeder nach seinem Gusto. Mir persönlich kommen jedoch keine Nasszellen mehr als Versorgerbatterie ins Womo. Zu oft folgende Schäden: Plattenriss (Spannung noch für kleine Ströme gut, unter höherer Belastung bricht die Spannung zusammen) Plattenkurzschluss (Spannung zu niedrig) Verschlammen (meine Banner AGM Solar) und damit wie Plattenkurzschluss. Ich konnte mit einem Holzspieß und "Rühren" das Wochenende überstehen, aber dann war´s aus. Und diese Schäden zeigen sich "über Nacht" und sind auch mit einem Tester nicht vorher zu erkennen. Die gleiche Varta im gleichen Auto bei immer ähnlicher Nutzung mal 27 Monate, mal fast 7 Jahre als Fahrzeugbatterie. Lieber dann einen langsamen Tod durch Alterung. Deshalb Gel, Bleikristall oder Lithium. Gruß Gerald
Hmmmm, bei einer AGM (Absorbent Glass Mat) umrühren............. :gruebel: Also da musst du schon ganz schön kräftig gewesen sein, wenn Du eine in einem Flies gebundene Säure umrühren wolltest. Und dann noch dieses verschlammen..........Auweija.......... :kuller: Solche Beiträge heitern die Stimmung bei so bewölktem Wetter wieder auf. TeXas Hallo TeXas, Du hast recht, es war keine Vlies, es war eine mit flüssiger Füllung. Sorry. Aber Banner Solar stimmt. Ich habe erst auf Plattenschluss getippt und versucht mit dem Holzspieß aus der Küche die Platten etwas auseinander zu drücken. Das hatte keinen Effekt. Erst nachdem ich bis zum Grund der Batterie kam und mit dem Holz etwas längs der Platten hin und her gefahren bin, hat die Batterie wieder eine zeitlang gearbeitet. Zu Hause habe ich dann mal eine äußere Zelle geöffnet. War eindeutig viel Schlamm unten drin. Aber so hat ein Fehler auch sein Gutes, es gab was zu lachen! Gruß Gerald
Waren das die hier? ![]() Die musste ich Anfang des Jahres nach 8Jahren auch ersetzen. Eine hatte Plattenschluss durch Bleischlamm, und die anderen beiden hatten laut Ring-Tester nur noch 65 - 68%. Allerdings fand ich die Lebensdauer bei rund 65 Nutzungs-Tagen pro Jahr und nem Preis von 120,-€ nicht so verkehrt. Durchschnittliche Nutzung am Tag zwischen 60-120Ah, auch WR mit bis zu 1300W Kaffee und Toaster. Wahrscheinlich hätte man die Lebensdauer mit Spülen und neuem Elektrolyt noch deutlich verlängern können, aber so was macht man heutzutage ja nicht mehr.
Richtig. Und beim Spülen wird man womöglich Plattenschlüsse beheben, aber Kapazität stark einbüssen, da die aktive Masse entschwindet.. Ich hatte bei der Bw mal den Batterie-Shop unter mir. Kam einer unserer Kameraden mit seiner abgenippelten PKW-Batterie .... Fehlende Flüssigkeit hatte er der Einfachheit halber mit Doppelkorn ersetzt. Wie lange die Battamarie nach meiner Behandlung noch hielt, weiss ich nicht mehr... :oops: Hallo SwenyP, ob es genau die war, keine Ahnung. Ich habe die Batterien so um 2004/2005 entsorgt. Den Bullen sehe ich noch vor mir, aber das Gehäuse war schwarz. Ich denke aber für eine solche Batterie war die Lebensdauer bei Dir i.O. Gruß Gerald
Ich habe die Anzeigen/Aussagen auch gelesen. Für mich steht die 10-Jahresgarantie im Zusammenhang mit den Anlagen, in denen die Batterie eingebaut ist. Das ist für mich auch nachvollziehbar, denn Anlage, Nutzung, Ladung, Entladung stehen unter Kontrolle der Anlage und damit der Erstellerfirma. Ob die 10-Jahresgarantie auch für Batterien gilt, die nicht in diese Anlagen einbgebaut sind und deren Ladetechnik nicht unter Kontrolle der Firma/Anlagenteile steht wage ich stark zu bezweifeln. Die 10 Jahresgarantie aus dem Zusammenhang zu reißen und auf eine einzeln verbaute Batterie in einer fremden, unspezifizierten Umgebung zu übertragen halte ich persönlich für sehr riskant. Gruß Andreas Mit zwei von den Schwarzen Banner Starting Bull hatte ich damals auch mal angefangen, da kostete die 100Ah 70,-€ und hatte auch noch den Aufkleber Testsieger 2002 oder so drauf, die hielt aber nur 2Jahre, wusste damals nicht das es für unsere Anwendungen Traktions-Batterien gibt. :oops: |
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