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Hallo in die Runde, vor 20 Jahren war ich das erste Mal auf Island und war ungeheuer fasziniert von der Natur und deren weitgehendrr Unberührtheit. Heute ist die Insel völlig überlaufen, zum größten Teil von (Massen-)Touristen, denen oftmals der Respekt vor eben dieser Natur abgeht und denen es an Sensibilität im Umgang mit diesem höchstempfindlichen Ökosystem fehlt. Hier ein blogeintrag, der die Situation auf den Punkt bringt: --> Link Das war leider zu erwarten wenn 2 Millionen Touristen/Jahr auf 350.000 Isländer treffen. Wir sind im nächsten Jahr wieder für 3 Monate auf Island. Das ist dann seit 1981 (vor 35 Jahren) unsere mittlerweile 10. Islandreise - und voraussichtlich auch unsere letzte Fahrt dorthin wenn sich die Verhältnisse so darstellen. Wir konnten bisher von Reise zu Reise ebenfalls Verschlimmerungen der Situation feststellen. Ich werde zu gegebener Zeit darüber ausführlich in meinem Reisebericht informieren. Habe die Ehre Gogolo
Einspruch: ich sehe es objektiv als eine Veränderung der Situation an, ob es eine Verschlimmerung ist ist eine subjektive Feststellung (der ich mich teilweise auch anschließen kann) da hat die liebe Kerstin gezielt Fotos aus den Hotspots des Tourismus herausgepickt, wo es zugeht wie auf dem Stachus in München, und daß man sich schwertut am Jökulsarlon zwischen den Bussen einen Parkplatz zu finden ist halt mittlerweile so Kommt mir vor als sollte der Blog abschreckend wirken: Bleibt zuhause und laßt mir mein Island so wie ich es vor 30 Jahren lieben gelernt habe. Allerdings hat die Liebste heute Falten und ist 30 Jahre älter.... Früher sind die Jugend mit dem Rucksack nach Schweden und die Älteren nach Südtirol gezogen, heute erobern die Jugend mit dem Minicamper und die Älteren mit der Aida Island. (Wobei Kreuzfahrer beliebt sind, weil geben pro Tag das meiste Geld aus. Reykjavik erweitert deswegen den Hafen) Klamotten, Island-Pullis etc kann man auf dem Landausflug in der Hafnarstraet in Akureyri kaufen, geht aber auch auf dem Land wo man beim Stricken noch zuschauen kann. Auch der Tourismus im Bayerischen Wald ändert sich mit den Generationen Ob "die Isländer" am liebsten nur im Büro managen vermag ich nicht zu beurteilen, wir haben jedenfalls überall aufgeschlossene Menschen kennengelernt Wir haben im Laufe der Jahre den gesamten nordeuropäischen Raum bereist (mit Ausnahme Spitzbergen und Irland), und Island gehört immer noch zu den schönsten Gegenden der Region. Und es geht auch ohne viel Publikum: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() grüße klaus Island ist wunderschön. Faszinierend! Danke für die Fotos Ich werde bei meiner nächsten Reise im Reisebericht die Bilder von 1981, 1996, 2012 und 2017 gegenüberstellen, dann wird deutlich, was ich mit "Verschlimmerung der Situation" meinte. Wenn Isländer berichten, dass jetzt Touristen ungefragt in ihrem privaten Vorgarten ein Zelt aufstellen, wenn in Kirchen gecampt und gekocht wird, wenn Abwasser wild entsorgt wird, wenn offroad im empfindlichen Hochland herumgefahren wird, wenn... dann ist das eine echte Verschlimmerung! Aber ich möchte das mit eigenen Augen sehen. Fakt ist, dass es seit diesem Jahr verboten ist mit Wohnmobilen außerhalb von Campingplätzen zu übernachten. Und das ist für mich persönlich ganz schlimm, denn ich kenne ganz viele wunderschöne Übernachtungsplätze. Habe die Ehre Gogolo Ich kann Gogolo nur zustimmen. Es ist einfach, für die enormen naturzerstörenden Veränderungen fotografische Nachweise beizubringen. Ich mag nur die Arbeit nicht auf mich nehmen, meine analogen Fotos von 1996 und meinen nachfolgenden Reisen zu digitalisieren. Wer wie wir dieses Jahr in Island war, und wir waren 7 Wochen auf der Insel, hat beides erleben können. Massentourismus und Einsamkeit. Uns haben die wahnsinnig vielen Minicamper am meisten gestört. Erstens meist mit sehr hoher Geschwindigkeit unter Missachtung von Verkehrsregeln und weißen, durchgezogenen Mittelstreifen unterwegs. Spät am CP ankommend, umsonst duschen und WC nutzen, Müll abladen. Einige dann einige Meter außerhalb gestanden und morgens zum Zähneputzen wieder da. Die Isländer haben entweder schon kapituliert oder sind nicht motiviert genug auch einmal zu kontrollieren. Freies Stehen? Scheint uneingeschränkt möglich, jedenfalls haben wir nie Kontrollen oder gar Polizei gesehen. Kommt sicherlich darauf an, dass man auch wirklich niemanden stört! An Hot Spots, die auch von Bussen angefahren wurden (z.B. Landmannalaugar) haben die Passagiere natürlich kostenfrei das WC genutzt (und wir haben für die Nacht mehr als 3000 ISK bezahlt, obwohl wir die eigene Toilette dabei hatten). In Gesprächen mit Isländern wurde uns klar, hier ist sogar den Isländern aufgefallen, dass sich viele Dinge zum Negativen ändern. Die hohe Touristenzahl steht nicht im Einklang mit verfügbaren Servicekräften. Aber was soll's. Die Landschaft war für uns umwerfend, manchmal muss man eben etwas Zeit mitbringen, um sie weitestgehend alleine genießen zu können. Ist uns gelungen. Die Kosten(explosion) in Island ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern. Vor 1,5 Jahren bekam man für 1 € noch 146 ISK, jetzt sind es nicht einmal mehr 125 ISK. Ein (gutes) Brötchen für 1,3 - 1,5 €! Ein Pizza im Restaurant für 25 €! Auch das trifft die Isländer. Es verändert sich vieles! Die Banker bekommen wieder Boni! Ich war ebenfalls zwei mal auf Island,wenn das so stimmt wie es sich hier darstellt sollte die dortige Regierung die Notbremse ziehen bevor die einzigartige Natur schaden nimmt der nicht mehr gut zu machen ist.Aber wie so oft sind es hirnlose Egoisten die keine Rücksicht kennen. Bernd :aerger eben im spiegel online entdeckt: Reiseboom: Den Isländern wird das zu viel mit den Touristen --> Link interessant ist die Aussage, daß auf den Sommer nur noch 40% der Besuche entfallen grüße klaus Es ist schon schade, dass man diese Entwicklung jetzt bereits in Island sieht, wie sie sich in so vielen ehemals ruhigen und abgelegenen Gegenden vollzogen hat. Aber gegen das Geld, das durch den Tourismus reinkommt, bleibt gesunder Menschenverstand meistens machtlos
Naja, wir sind doch auch nur Touristen. Wir erzählen zu Hause von den tollen reisen. Besonders toll ist es natürlich, wenn man in ein noch "unerschlossenes" Land kommt. Aber durch die Erzählungen werden immer mehr angelockt usw. Ich war vor Jahren in Belize. Der Großteil der Leute dort war nicht wirklich serviceorientiert. Als tourist hatte man es da teilweise shon ein wenig schwer. Hat den Vorteil, dass viele das Land nicht lobend hervorheben und ddie Anziehungskraft für noch mehr Touristen gering ist. Nachteil ist halt, dass man als Touri nicht "bevorzugt" behandelt wird. Aber das wollen wir individualisten ja eigentlich :-) Fazit: Wären die Isländer nur mal etwas grantiger :-) Obwohl....der Tourismus nach Österreich wird ja auch nicht weniger :twisted: hallo liebe foristen unter einschluß von gogollo ich träume seit ende der Schulzeit von Island damals haben mutige t1 Fahrer ihr bussle noch per kran als frachtgut auf das schiff verladen müssen in 2016 war es mir bei der Vorbereitung f. die nun endlich geplante tour nicht möglich für eine tour mit terminierter abreise u. variabler rückkehr halbwegs zuverlässig kalkulierbare preise zu ermitteln. das verhalten des passage anbieters z.B. auf der cmt hat mich an mafiöse Strukturen denken lassen. vielleicht ist dies Monopol sytemimmanent???. mir hat das jedenfalls die reiselust dorthin verdorben. die im Forum beschriebene Situation scheint dies zu bestätigen. im übrigen bin ich auf gogollos bericht danach gespannt mfg epmp Das verstehe ich nicht. Wenn Du auf die Webseite von Smyrill gehst, wird Dir nach Angabe aller erforderlichen Daten selbstverständlich auch der Preis angezeigt. Du kannst im Formular auch wieder zurückgehen, um den Einfluss verschiedener Faktoren, wie etwa Art des Übernachtungsplatzes, herauszufinden. --> Link, nach unten scrollen.
Link geht, Buchungsversuch für die Fähre ist Fehlanzeige schon nach der ersten Eingabe zum Termin. Albert ging mir auch schon so... deshalb hab ich es so gemacht: Fahrplan auf der HP anklicken, mail an Smyrill mit den Buchungsdaten, Smyrill reagiert dann ganz fix viel Zeit hast Du für eine Buchung in 2017 aber nicht mehr, es sei denn der geplante Reisetermin liegt im Oktober grüße klaus
Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, mir vor zu stellen, dass Island "völlig überlaufen" sein soll.....Es ist eine riesige Insel, die nach wie vor von einer überschaubaren Anzahl Touristen angesteuert wird, zumindest im Vergleich zu anderen Inseln z.B. im Mittelmeerraum. Schaut man sich die Statistiken an, hat sich der "Ansturm" seit 1997 verdreifacht. Von rund 500.000 auf knapp 1,5 Mio Besucher. Die kommen allerdings nicht alle mit dem Womo. Da sind auch sehr viele Hotelgäste dabei, die lediglich Tagestouren zu den Hot Spot´s machen und dann wieder verschwinden. Um mal die Relationen gerade zu rücken. Die im Vergleich winzige Insel Korsika muss 3,0 Mio Touristen verkraften und auf Mallorca landen gar 10 Mio. Was erwarten wir, wenn wir uns z.B. in Foren bewegen, Reiseberichte schreiben und Foto´s einstellen. Dass die anderen begeistert applaudieren und sagen, ich fahr jedoch weiter in den Schwarzwald.... ? Ich habe ähnliches mit der Toscana erlebt. Dort war ich zum ersten mal 1978. Damals wurde ich aus dem Bekanntenkreis gefragt wo das denn wäre....Nachdem meine Diaschau fertig war, weiß ich zumindest von 8 Leuten aus diesem Kreis, die anschließend auch dort urlaubten. Hat jeder von denen wiederum 5 Leute für die Gegend begeistern können...... Sollten die Isländer die Touristenströme strenger reglementieren, hätte ich auch damit kein Problem. Ich muss nicht unbedingt frei in der Wildnis stehen. Ich kann eine Gegend oder eine Insel auch von einem Campingplatz aus genießen und erobern. Im Gegenteil. Wenn die ganzen weißen Touristenwomos wild in der Landschaft herum stehen, macht mir dies unnötige Arbeit mit Photoshop bei der Nachbearbeitung meiner Bilder.... :mrgreen: Gruß Roman
Siehst du, lieber Roman, da stehen meine und deine Interessen diametral gegenüber. Auf Island, das ich schon fast auswendig kenne, bevorzuge ich absolut das freie stehen mit dem Womo ohne nervige Nachbarn und ohne das Getümmel auf einem CP. Ich mag halt lieber Natur pur und Einsamkeit. Und da das freie stehen auf Island seit einem Jahr verboten ist, ist es auch 2017 das letzte mal, dass wir nach zehn!!! Besuchen auf diese Insel fahren werden. Leider. Und mit Photoshop habe ich noch nie meine Bilder verschlimmbessern müssen. Habe die Ehre Gogolo
Da wirst Du schon ein Weilchen suchen müssen, selbst im Hochland. :) Werde von Mai bis September wieder dort sein. So viele Alternativen gibt es ja nun nicht mehr. :?
Nach 10mal Island kenne ich meine einsamen Lieblingsplätze und werde diese auch - trotz Verbot - versuchen zu nutzen. Wir sind von Mitte Juni bis Ende August dort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir uns mal treffen... Habe die Ehre Gogolo
Ja, gerne doch! :) Moin, dann reihen wir uns mal ein ... wir nehmen den Dampfer am 02.09. ab Hirtshals und werden den ganzen September auf Island verbringen. Mal gucken, ob das klappt mit nem kurzen plausch. Gruß Dirk Und wir nehmen die Fähre am 18.7., haben aber aufgrund Urlaubsregelung und schulpflichtigem Kind nur gute 3 Wochen. Besser als nichts... :) LG Harriet Tja, und wer ist es jetzt Schuld? Ihr fahrt ja auch alle da hin. Muss gerade mein weises Haupt schütteln. Ihr seid doch auch Ursache dieser Problematik.
Moin Wolfherm, das ist eher nicht, oder nur sehr eingeschränkt so. Ich will beim besten willen keine Diskussion anstoßen .... guter Wohnmobilist ... schlechter Wohnmobilist..... das Problem entsteht aber eher an anderer stelle. Sicherlich kommen mit der "neuen" Norröna etwas mehr Wohnmobile. Diese Zahl ist aber eher "verkraftbar" .... die Fähre kommt das Jahr über max. einmal die Woche und ist in der Saison voll wenn sie kommt und voll wenn sie geht. Sie bringt also das, was sie auch wieder mitnimmt. Der Großteil der Leute, die mit dem eigenen Fahrzeug kommen, bleibt meist 3 oder 4 Wochen .... ein gefühlt kleinerer Teil auch länger. Wenn man sich mit den Eckdaten des Schiffes beschäftigt, kann man eigentlich sehr genau ausrechnen welche Menge an Menschen die Norröna bringt. --> Link Und diese "Frachtmeter sind beim besten willen nicht alles Wohnmobile ... ein großer Teil der Ladung besteht aus Trailern, die mit Lebensmitteln und allem anderen Zeug kommen und mit Fisch oder Aluminium gehen. Ganz wenige verschiffen dann noch über Eimskip von Cuxhaven aus .... eine Fähre aus Kanada oder den USA oder England gibt es nicht. Ich war am WE in OL auf der Caravan Messe (Scandinavien Tag). Im Island Vortrag wurde von einer Größenordnung von etwa 2 % gesprochen, die mit der Fähre kommen. Das Problem entsteht eher durch die mittlerweile zahlreichen Vermieter, die " einfachst Camper " an die vielen "Preiswert Flugreisenden", die mit Wow Air, Air Berlin, Germania usw. usw. kommen vermieten. Dazu noch die "normalen" Mietwagen Touris mit Zelt. Die Norröna gab es lange vor den ganzen "Billigfliegern" und den Vermietern. Dann kommen noch die "unsäglichen" Kreuzfahrtschiffe mit zum Teil mehr als 3000 Passagieren dazu ... die Leute von da werden mit Bussen über die Insel geschaukelt und tun an den Hotspots ihr übriges dazu. Diese Touris bleiben zwar nicht über Nacht im Zelt :wink: ... aber ganz außer acht zu lassen sind diese Menschenmengen auch nicht. Diese Entwicklungen kann man nicht allein am Wohnmobil Tourismus festmachen. Gruß Dirk Mach ich ja auch nicht. Will euch nur mal einen Spiegel vorhalten. Die Kreuzfahrer sind nur kurze Zeit da. Besuchen wenige Ecken und sind wieder weg. Ihr fahrt wochenlang rum und kommt in alle Ecken. Und da sich das immer mehr trauen und auch bezahlen können, sind die einsamen Ecken voll. So ist das mit der Globalisierung und dem Tourismus. Deswegen ist es auch gut, wenn man einsame Ecken nicht mehr in Reiseberichten erwähnt. Sonst sind die demnächst auch überlaufen. Haben wir ja schon in anderen, früher entlegenen, Gebieten erlebt. Der gute Mobilist genießt und schweigt.... :D
... da ist was dran. Wobei der Kreuzfahrttourist diese Ecken eh nicht anfährt :wink: Die Jungs und Mädels aus den Billigfliegern trifft man da auch eher selten. Bei all den Vorfällen und dem Stress an den Hotspots, gibt es nach wie vor genügend ecken, die man in Ruhe genießen kann. Wir nehmen dieses Jahr mal den September .... da wird es eh schon etwas ruhiger. Und freuen tun wir uns wie Bolle .... ist ganz einfach eine wunderschöne Insel mit einer grandiosen Natur ... allen Einschränkungen zum trotz. Gruß Dirk Viel Spaß dort...und :stumm: Warum schreibe ich wohl keine Geo-Koordinaten in meine Reiseberichte? Das werde ich jetzt erst recht nicht mehr machen. Nur persönlich Bekannte erhalten die GPS-Daten von mir. Habe die Ehre Gogolo Wir waren noch nicht auf Island, lesen aber gerne darüber, da wir die Insel in den nächsten Jahren ganz bestimmt mal besuchen werden. Bei allem was man hier liest, kann man schon den Eindruck bekommen, dass sich die 'anderstartige' Fraktion der Allradfahrer für etwas Besseres hält. Man fühlt sich gestört durch andere Urlauber, Kreuzfahrer sind unsäglich und nur wenn man alleine ist, ist es ok. Das ist mir jetzt schon an mehreren Stellen aufgefallen. Woher kommt dieser Anspruch? Wir sind doch alle Reisende in einem fremden Land und jeder sollte die Freiheit haben, sich dort so zu bewegen wie er möchte. Wir sind seit ca 30 Jahren mit dem Womo unterwegs, allerdings reisen wir auch mal mit einem Kreuzfahrer oder gehen auch mal in ein Hotel. Alles hat seine Reize, eine Ausschließlichkeit ist eher langweilig. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, alle Reiseformen zu akzeptieren. Nur meine Meinung.... Grüße Frank
So ganz falsch liegst du da sicher nicht. Das gilt wie so oft sicher nicht für alle, die mit 4X4 unterwegs sind, aber mir fällt dann immer der schöne Bericht über "unseren" Freddy auf Island ein.....: --> Link Auch für ihn sind alle anderen an den Hot Spots auf Island "nur" Touristen. Er ist dagegen....na ja was denn...? Gruß Roman
Ich auch nicht. Es ist nur so, dass mit steigenden Touristenzahlen auch die aboslute Zahl derer steigt, die sich mit den speziellen Bedingungen auf Island nicht beschäftigt haben, keinerlei Repekt gegenüber den fragilen Bedingungen an den Tag legen, wild in die Gegend schei... etc. pp. Auch unter Allradmobilisten sind solche Leute zu finden, was sich u.a. an den strikten Regeln bzgl. offroadfahren niedergeschlagen hat. Für mich macht nicht die Reiseform als solche den Unterschied, sondern das Verhalten im Land selbst. Da wiederum gibt es z.B. große Unterschiede zwischen den Nationalitäten, aber die Reiseform spielt halt auch eine Rolle. Diejenigen, die sich einen Minicamper - ohne Klo - mieten und sich außerdem nicht an die Vorschrift halten, ausschließlich auf CP zu nächtigen, sind - statistisch gesehen - auch die Hauptverursacher fäkaler Verunreinigungen, die leider allenhalben zu finden sind. Für diejenigen, die dieses Jahr nach Island wollen: Die ISk nimmt stetig und rapide an Wert zu, d.h. der Kurs zum Euro verschlechtert sich. Gab es im Mai '16 noch knapp 150ISK, sind es jetzt nur noch 113. Auf Island wird damit gerechnet, dass bis März/April der Kurs bei unter 100ISK für einen € landen wird. Damit wäre alles ca. um 50% teurer als vor einem Jahr.
Vielleicht kommen dann nicht mehr so viele Touristen nach Island...und es wird wieder ruhiger auf dieser schönen Insel. :D :D :D Und wenn es auch noch viel teurer wird: Island ist und bleibt meine Lieblingsinsel. Habe die Ehre Gogolo Das wäre auch meine Hoffnung, aber die wird sich, wenn überhaupt, wohl erst 2018 erfüllen. Für dieses Jahr haben die Reiseveranstalter sicher ihre Verträge schon in 2016 gemacht, als der Kurs noch deutlich günstiger war. Immerhin versucht die isländische Tourismusindustrie die Regierung zum Eingreifen zu bewegen. Wir werden sehen.... soeben habe ich folgende mail von Smyril erhalten: "In Anbetracht des großen Interesses an Island und der damit verbundenen Buchungsnachfrage hat sich die Reederei entschlossen, Buchungen für 2018 frühzeitig zu ermöglichen! Sie können daher Ihre Buchung für das kommende Jahr ab sofort entweder online selbst tätigen oder Ihren Buchungswunsch ganz einfach an unser Büro in Kiel senden" grüße klaus Dieser Text beschreibt die derzeitige Situation ziemlich gut, wie ich meine. Besserung nicht in Sicht - bis zum nächsten Vulkanausbruch. :( --> Link Echt interessant, dieser link.... Und schockierend.....und er macht traurig.... Zitiere den letzten Absatz : " Another eruption – Katla? - can end it. But the strength of the eruption has to be in the sweet spot – strong enough to disrupt tourism but not so strong that human life is endangered. So – will Katla save Iceland? Do Icelanders want to save Iceland?" Meine Meinung geht allerdings in eine andere Richtung. Die Situation wird sich ganz sicher nicht und bestimmt nicht nachhaltig durch die 'Hilfe' der Natur (Katla) verbessern, wenn die Isländer nicht selbst es wollen....Und endlich handeln. Island ist so schön, da wäre Einsatz für nachhaltigen Tourismus eine bessere Investition als der schnelle Mammon...sicherlich und vor Allem im Interesse der Isländer. durch seine Insellage hat Island ja keine "offenen Grenzen", deshalb wäre es leicht eine wie auch immer genannte "Umweltabgabe, Infrastrukturabgabe....." einzuführen sicher wären 100 € ein angemessener Beitrag, meinetwegen auch gestaffelt nach Fähre, Flug, Dauer, Womo, Radl.... grüße klaus Eine weitere Möglichkeit wäre - und die wäre effektiv und effizient - mit weiteren Hotelbauten - auch im Hochland oder am Jökulsarlon - aufzuhören! Einfahrbeschränkungen kennen wir auf dem Kontinent ja auch - außerdem in D künftig auch die Zweiklassengesellschaft bei einer Maut. Auch eine Limitierung von Flugbewegungen (Landungen/Starts) kennen wir an unseren Flughäfen. Es gäbe Möglichkeiten, aber dazu müssten Investoren (nicht alle sind Isländer) Einschränkungen akzeptieren, zum Nutzen der Isländer - auf Dauer! Hallo Gogolo, Du warst ja dieses Jahr wieder auf Island. Beinahe hätten wir uns auf dem CP Skaftafell getroffen, habe jedenfalls Dein Womo dort stehen sehen. Ihr wart vermutlich auf Wanderschaft. Konnte leider nicht warten. Du hattest angekündigt, etwas zu Deinen Eindrücken und Erfahrungen schreiben zu wollen. Dürfen wir noch damit rechnen? Ein paar Zeilen wenigstens? Das wäre nett gewesen, wenn wir uns getroffen hätten. Meine Einschätzung zu Island nach 10 Island-Reisen in 35 Jahren in Stichworten (vielleicht gibt es zu Weihnachten einen ausführlichen Bericht): 1. Ich bin jetzt total von meiner Lieblingsinsel enttäuscht. Viel zu viele Touristen für dieses kleine, wunderbare Land. Es kamen in diesem Jahr über 2 Millionen Touristen bei 320.000 Einwohner. 2. Gerade der Südwesten ist mehr als überlaufen. In den Westfjorden und im Norden ging es gerade noch so 3. Es ist neuerdings verboten mit einem Wohnmobil freistehend zu übernachten. Die Benutzung von Campingplätzen ist Pflicht. Ich habe mit einigen Reisenden gesprochen, die von den Rangern mitten in der Nacht beim frei stehen vertrieben wurden. An einigen meiner Lieblingsplätze habe ich dennoch (uneinsehbar) übernachtet... 4. Die Campingplätze sind am Abend hoffnungslos überlaufen, die Wohnmobile stehen dort wie die Heringe in der Büchse. Abstand von Womo zu Womo unter 1 Meter bei sehr hohen CP-Preisen! Grund ist, dass mit dem Verbot des freien Übernachtens nicht daran gedacht wurde, die Kapazität der CPs zu erhöhen. 5. In den letzten 35 Jahren hat sich vieles gewandelt - meistens nicht immer zum Besseren. Sehr viele Verbotsschilder und Einschränkungen. Oftmals wird jetzt bei Attraktionen auch Eintritt verlangt. 6. Die Preise und Lebenshaltungskosten sind mittlerweile höher als in Norwegen, was ohnehin schonein teueres Reiseland ist. Fazit: unsere Reise 2016 war definitiv das letzte mal, dass wir nach Island gefahren sind. Habe die Ehre Gogolo Danke, Gogolo, für deine Ausführungen. Da wir uns wegen der hohen Fährkosten diese Reise eigentlich ohnehin nicht leisten können, muss ich jetzt nicht mehr traurig sein. Ich war vor 40 Jahren im Rahmen einer geografischen Exkursion dort und habe damals die Insel sehr gut kennengelernt, wollte eigentlich immer mal wieder hin...Naja, Norwegen ist auch sehr schön. LGElfie Island ist "in", und das wird gnadenlos vermarktet, wobei der Trend dazu geht die Insel das ganze Jahr auszulasten: "Wer noch auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Ort für die Silvesterfeier ist, hat mit unserer 5-tägigen Silvesterreise nach Reykjavik die Chance auf einen ganz besonderen Jahreswechsel." (Basis-Preis rund 1200 € zusätzlich noch 1000 € für fakultative Ausflüge) mitgebrachte Womos spielen bei den 2 MIo Besuchern keine große Rolle, die Norröna hat Platz für rund 1500 Passagiere und braucht eine Woche für eine Runde, macht im Frühjahr/Sommer mal rund 40.000 Besucher und laßt die 5-fache Menge (einfach mal so geschätzt) mit vor Ort gemieteten Mini-Campern auf die Insel los, so sind das wohl knappe 250.000 Besucher die sich jetzt auf den Campingplätzen zusammenballen. Klar daß es da eng wird, jedoch werden sich zukünftig viele Farmer von diesem Kuchen eine Scheibe abschneiden wollen indem sie eine ebene Lava-Fläche als Stellplatz ausbauen Nach Reykjavik würde ich zukünftig nie ohne tel. Reservierung auf den CP fahren die Zukunft gehört den Kreuzfahrern. Weltweit werden neue Schiffe auf Kiel gelegt, und Reykjavic baut dafür ein neues Terminal. Ich möchte mich auch nicht mit den Passagieren von 50 Bussen am Strokkur anstellen, aber zum Glück spotzt der nicht nur von 8 bis 16 Uhr, und mit dem Womo kann ich die langen Sommertage auch außerhalb der Stoßzeiten nutzen den Goldenen Zirkel muß man freilich sich mit vielen Menschen teilen, aber anstelle der blauen Lagune gibt es am anderen Ende der Insel auch noch das Myvatn Nature Bath ich möchte hier Gogolos Pessimismus nicht teilen. Veränderungen gehören zu unserem Leben, und ich meine darauf muß man sich einstellen, so wie wir auch älter werden und "die Berge jedes Jahr ein Stückchen niedriger werden" Deswegen startet unsere nächste Norwegenreise Mitte Januar 2018 grüße klaus |
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